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Die ganze Welt des Wahnsinns » Wissenschaft http://www.drossmann.de/wordpress Ein Lehrer bloggt über: Amok - Schule - Bildung - Pädagogik - Psychologie - Gewalt Sun, 29 Jan 2012 15:58:03 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v= Geballter Wahnsinn 16 – Die Welt der Homöopathie http://www.drossmann.de/wordpress/2011/08/18/geballter-wahnsinn-16-die-welt-der-homoeopathie/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2011/08/18/geballter-wahnsinn-16-die-welt-der-homoeopathie/#comments Thu, 18 Aug 2011 16:19:02 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2923
  • Geballter Wahnsinn 15 – Von Esoterikern, Homöopathen, Entenlebern und Klagen
  • Geballter Wahnsinn 8 – Krieg in der Alternaivmedizin
  • Homöopathie für Musiker
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    Wie ich ja schon mehrfach sagte sind die drei gefährlichsten Sorten Menschen auf der Welt die Psychopathen, die Soziopathen und die Homöopathen. Aufgrund des aktuellen Schlagabtausches zwischen dem italienischen Blogger Samuel Riva und der Firma Boiron trage ich hier mal die Links zusammen, die sich entweder mit Riva solidarisch zeigen oder ins gleiche Horn blasen:

    Astrodicticum Simplex hat einen schönen differenzierten Artikel zur Problematik geschrieben: Der Homöopathie-Konzern gegen den Blogger. Vor allem der Link zum Scilogs-Beitrag von Gunnar RiesFurchtbare Mütter und Homöopathie” ist lesenswert, genau wie die Replik bei KidMed : “Homöopathie – Dumme Mutter, Krummes Bein

    Gulli war natürlich sofort dabei: “Homöopathie-Firma handelt sich durch Zensurversuch Klage ein.”

    Das Rescue-Blog reagierte auch sofort mit “Hochpotenter Ententeich. Homöopathie ist halt doch nur Geldscheffelei.” Hermione weist dort ausserdem auf die neue Oscillococcinum-Hymne hin.

    Das Gelblog titelt: “Homöopathiekonzern gegen Blogger” , auch das Blog für Kultur seite360.de nimmt sich der Sache an, mit einem verweis auf eine göttliche Homöopathie-Satire auf YouTube.

    Einen besonders schönen Artikel gibt es bei den Tales from the Mac Hell: “Homöopathie ist ein Gradmesser der Gesellschaftsverblödung.”

    Selbst Winfuture schreibt: “Homöopathie im Strudel des Streisand-Effektes.” und stohl.de zeigt sich solidarisch.

    Auch das Handelsblatt findet klare Worte: “Streisand-Effekt: Blogger führt Homöopathie-Konzern vor

    The Fellow Passenger titelt: “Boiron will gegen Kritiker von Keiner Entenleber klagen.” , das EHBB-Blog nennt den Konzern “Dumm wie Boironstroh.” und Rappelsnut schreibt ebenfalls über den “Homöopathischen Blödsinn“.

    Ebenfalls dabei: Andreas Kyriacou: “Neu von Boiron: Streisand C200“, ars libertatis: “Wie Big Homeopathy kleine Blogger drangsaliert“, der Lumperladen, Nachtwächter-Blah, die Rainer’sche Post und devatrox: “Ein Hauch von Entenleber.

    Soweit erstmal, da kommt sicher noch einiges zu…

    cd

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    http://www.drossmann.de/wordpress/2011/08/18/geballter-wahnsinn-16-die-welt-der-homoeopathie/feed/ 3
    Geballter Wahnsinn 15 – Von Esoterikern, Homöopathen, Entenlebern und Klagen http://www.drossmann.de/wordpress/2011/08/17/geballter-wahnsinn-15-von-esoterikern-homoeopathen-entenlebern-und-klagen/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2011/08/17/geballter-wahnsinn-15-von-esoterikern-homoeopathen-entenlebern-und-klagen/#comments Wed, 17 Aug 2011 10:54:34 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2915
  • Geballter Wahnsinn 16 – Die Welt der Homöopathie
  • Geballter Wahnsinn 8 – Krieg in der Alternaivmedizin
  • Geballter Wahnsinn 7 – Von himmlischen Organisationspsychologen und vertikal orientierten Borderlinern
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    Der Krieg in der Alternaivmedizin tobt ja nun schon eine ganze Weile. Gestern berichtet Esowatch.com über die neueste Absurdität: Der Kristallhokuspokustherapielieferant (Gruß an Medizynicus) Boiron hat ein Produkt in seinem Sortiment, Oscillococcinum, das irgendwo im Herstellungsprozess eine Entenleber als Rohstoff hat und dann durch die üblichen Verdünnungsverfahren geht…also wie alle homöopathischen Produkte reiner Zucker ist. Offensichtlich gibt es genügend Idioten Käufer, die dem Unternehmen damit einen Umsatz von 20 Millionen Dollar bescheren. Der Italiener Samuel Riva veröffentlichte daraufhin zwei Blogeinträge ( eins, zwei), in denen er kommentiert, was das Zeug für ein Unfug ist…daraufhin will Boiron ihn wegen nun wegen Rufschädigung und Diffamierung der Scharlatanerie Homöopathie verklagen…

    Ein weiteres Exemplar des Streisand-Effektes, es haben etliche Seiten schon Bekundungen der Solidarität gegeben und sogar das British Medical Journal nahm sich der Sache an. Nun läuft eine Sammelklage aller Käufer des Produktes in Kalifornien gegen das Unternehmen, da das Medikament entgegen der Werbung weder gegen Grippe hilft, noch irgendeinen Wirkstoff enthält…man darf gespannt sein…

    UPDATE: Es gibt auf dem BlogZero nun eine Liste der Sympathisanten, der man gerne beitreten kann. Einen Weiteren Artikel zur Unwirksamkeit von Oscillococcinum gibt es im Skepticblog.

     

    cd

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    http://www.drossmann.de/wordpress/2011/08/17/geballter-wahnsinn-15-von-esoterikern-homoeopathen-entenlebern-und-klagen/feed/ 4
    Qualitätscontent: Kritik der Allgemeinbildung Teil 2 http://www.drossmann.de/wordpress/2010/12/30/qualitaetscontent-kritik-der-allgemeinbildung-teil-2/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/12/30/qualitaetscontent-kritik-der-allgemeinbildung-teil-2/#comments Thu, 30 Dec 2010 08:00:01 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2651
  • Qualitätscontent: Kritik der Allgemeinbildung Teil 1
  • Weg mit dem Bildungsföderalismus
  • Qualitätscontent – Shakespeare’s Sonette aus einem anderen Blickwinkel
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    Habe offensichtlich doch etwas länger geschlafen, als in Teil 1 vermutet ;-) Heute also der praxisbezogene Teil meiner Kritik der Allgemeinbildung:

    Oh Mann, die Kontroverse habe ich geahnt… ;) Herr Rau pflichtet mir zum großen Teil bei, Maik Riecken hält sich dimplomatisch und Herr Larbig nennt es “Provokation”…schauen wir mal, ob die Diskussion fruchtbar wird…

    3. Konsequenzen für Schule und Hochschule

    - Auf das tatsächliche, nicht auf das Wunschziel schauen

    Es sollte nun klargeworden sein, dass ich Verfechter der zielorientierten, sagen wir “marktorientierten” Bildung bin. Welche Konsequenzen hat dies nun für die Schule und die Hochschule?

    Schule muss in der heutigen Zeit umdenken. Der begriff “allgemeinbildende Schule” zielt noch auf den humanistischen Begriff der Allgemeinbildung, den ich wie in Teil 1 erwähnt für die heutige Zeit nicht mehr unterstütze. Insofern ist für mich der Begriff der allgemeinbildenden Schule glatt gelogen. Schule und Hochschule vergessen, dass jede Form der Ausbildung genau ein Ziel hat: die Edukanden in Lohn und Brot zu bringen. Sicherlich habe ich absolut nichts gegen eine etwas breitere Bildung, um die Fähigkeit zu vermitteln, über den Tellerrand zu sehen, wie es Maik Riecken in seinem Kommentar betonte, allerdings praktiziert man dies aktuell auf Kosten handlungspraktischen Wissens. Bestes Beispiel: Es ist egal, welchen Beruf die Schüler einmal ausüben werden – jeder wird in seinem Leben eine Steuererklärung abgeben müssen. Warum gehört dies also nicht fest zum Lehrplan einer allgemeinbildenden Schule? Jeder wird mit Geld umgehen müssen…warum enthält das Curriculum nicht zumindest grundlegende Kenntnisse des Finanzmarktes? Es gäbe noch mehr Beispiele und alle laufen darauf hinaus, dass wir später alle für recht banale Dinge wie eine Steuererklärung uns entweder selbst nachbilden müssen, oder wir dieses Wissen teuer einkaufen müssen…Auch den so als “Mädchenkram” verschrienen Hauswirtschaftsunterricht halte ich eigentlich für essenzielles Wissen, denn Kochen und gesunde Ernährung ist heutzutage in vielen Familien kein Thema mehr…

    Philologische Breitenbildung gut und schön, aber sowohl Schule als auch Hochschule müssen sich endlich damit abfinden, dass sie für einen Markt ausbilden…den Arbeitsmarkt und dieser fragt nur nach praktisch anwendbarem Wissen und Handlungskompetenz…Breitenbildung ist toll und fällt positiv auf, aber zuerst zählen die Hardskills..und die bleiben besonders am Gymnasium sehr auf der Strecke…

    Aus meiner Praxiserfahrung: Kernproblemdes aktuellen Bildungssystems: Alles wissen, statt alles können

    In der Erwachsenenbildung stelle ich immer wieder fest, wie heftig doch Schule versagt, wenn es um die praktische Lebensvorbereitung geht. Übernehme ich einen neuen Kurs in irgendeinem Unternehmen oder einen Kunden zum Einzeltraining stelle ich fast immer folgende Mängel fest (und zwar auch bei Kunden mit akademischer Ausbildung):

    - Kein Plan von deutscher Sprache und Grammatik. Resultat: Englischunterricht ist in den ersten Stunden bei mir Deutschunterricht, da ich kein englisches Plusquamperfekt vermitteln kann, wenn die Kunden das schon auf Deutsch nicht können…Futur I und II kennt auch keine Sau, Aktiv und Passiv etc. brauchen wir gar nicht erst anzusprechen…
    - Keine Sprachkompetenz in der Fremdsprache trotz Leistungskurs: Die Kunden können mir eine Stunde einen Monolog über Shakespeare halten, können aber kein Bier bestellen. Gerade der gymnasiale Englischunterricht ist sehr theoretisch angelegt. Hat man endlich alle Zeiten und sonstige Grammatik durch, darf man die Sprache nicht mehr ausbilden, weil in der Oberstufe der ganze Landeskunde- und Literaturwissenschaftsunfug kommt. Die Absolventen können also alle Literaturepochen auswendig, können mit Daten und Fakten zu anglophonen Ländern sagen…nur eines können sie nicht: Auf Englisch kommunizieren, da Ausdruck und Grammatik ja nur einen Teil der Note ausmachen.
    Resultat ist ein riesengroßer volkswirtschaftlicher Schaden – die steuerfinanzierte Schule ist nicht in der Lage, ihre Schüler gemäß den Anforderungen des Arbeitsmarktes auszubilden und die Nachbildung bei Typen wie mir kostet eine Menge Geld…die Unternehmen geben dies an den Kunden weiter und dieser zahlt doppelt: Einmal über die Steuern und nochmal über den Produkt- oder Dienstleistungspreis.

    Die universitäre Ausbildung ist ähnlich grottenschlecht. Ich muss die Sprache nicht beherrschen, um mich zu immatrikulieren…bestimmte Scheine sind nur für Magistranden (bzw. Bacheloranden) verprlichtend, für die Lehramtsstudenten nicht…die Seminare laufen auf Deutsch, weil ja eh nur Literatur und theoretische Grammatik unterrichtet wird, bis vor einer Weile konnte man die Staatsarbeit Anglistik auf Deutsch einreichen…Didaktik sind genau drei Scheine…etc..
    Resultat: Schüler, die kein Englisch können werden zu Studenten, die kein Englisch können und die werden dann zu Lehrern, die kein Englisch können…
    Das Unterrichten lernt man an der Universität ohnehin nicht, also ab ins Referendariat und wenn der Fachleiter entsprechend alt oder eine entsprechend hohle Fritte ist, lernt man auch dort nichts dazu…ein Staatsexamen kann man auch so gerade eben bestehen und bekommt bei einem Mangelfach wie Englisch trotzdem seine A13 mit Lebenszeitverbeamtung…und produziert ewig schlechten Unterricht, da man unkündbar ist und das Spielchen geht von vorne los…
    Auch an der Uni muss man halt auch nur wissen, nicht können….exemplarisch alle Epochen runterrattern, die Phonetik theoretisch beherrschen (Lautschrift etc.), kann aber sprechen wie Westerwelle und Didaktik ist meist eine mündliche Zusatzprüfung..etwas, was sich erst in der ganz neuen Studienordnung geändert hat…
    Und da stelle ich seit Einführung der Gebühren noch deutlich härtere Ansprüche, denn der volkswirtschaftliche Gesamtschaden ist hier noch höher: Nehme ich den Standardtarif für einen HiWi von knapp über 8 Euro/Stunde und gehe vom Idealfall des 19-Stunden-Vertrages aus, dann bezahlt dieser Student ein Sechstel seines Jahresbruttogehaltes für eine Ausbildung, die ihm in der Praxis wenig bis gar nichts bringt, da essenziell wichtige Kompetenzen für das Lehramt an der Hochschule nicht zum Lehrplan gehören und er nochmall zwei Jahre mit Hungerlohn draufsetzen muss, um einigermaßen auf Stand zu sein…danach bekommt er sofort ein Riesengehalt, das ihm als Frischling überhaupt nicht gerecht wird und der Steuerzahler, der sein Gehalt finanziert, bekommt im Gegenzug keine vernünftige Ausbildung für seine Kinder…super…darum hab ich das hingeworfen…ich sehe selbst nicht ein, tausende Euro in eine gute Ausbildung investiert zu haben, um dann die gleiche Kohle zu bekommen, wie der Trottel, der sich mit 4,0 gerade so durchs Examen gepfuscht hat…wir wissen alle wie das ist, wenn man eine Lerngruppe übernimmt, bei der einem als erstes die Frage “Wer hat DAS zu verantworten?” ist…es gibt natürlich SCHILFs, die sehr notwendig sind, aber wer macht sich die Mühe, da wirklich zuzuhören?
    Menschliche Qualitäten werden übrigens gar nicht geprüft…wer alles weiss, was er wissen soll, bekommt sein Staatsexamen, auch wenn man ihn nie auf Schüler loslassen sollte…einen guten Lehrer zu haben ist Glückssache…denn die psychostrukturelle Eignung, mit Kindern und jugendlichen zu arbeiten, ist auch keine Immatrikulationsvoraussetzung..

    - Weg mit den Redundanzen

    Ärgerlich ist auch die Verschwendung der knappen (vor allem jetzt beim G8) Unterrichtszeit durch zu viele Redundanzen. In der Oberstufe endet man in jeder beliebigen Fremdsprache doch bei Literaturinterpretation. Das einmal in der Fremdsprache gemacht zu haben ist okay, aber dann gehört es abgehakt…ansonsten bleibt wie oben erwähnt keine Zeit, die Sprache wirklich vernünftig zu vermitteln und im Extremfall macht der Schüler den gleichen Kram in drei oder vier Sprachen (Deutsch mal mit eingerechnet), anstatt dass man einmal den ganzen Literaturkram als Block abhandelt und dann das Augenmerk auf Sprachkompetenz legt…
    Die gleichen Redundanzen gibts auch bei den Inhalten…wie oft muss ich beispielsweise den Schülern über die Jahre hinweg den Nordirlandkonflikt antun..oder Australien…oder England…Afrika…etc…reicht das nicht, wenn man das einmal als Unterrichtsepoche erschöpfend macht und dann ist gut?

    - Die Inhalte sind nur Mittel zum Zweck – Kompetenzentwicklung statt Abarbeitung des Kanons

    Habe ich ein Seminar an der Uni stelle ich besonders bei den Erstsemestern fest, dass essenzielle Kompetenzen bei der Vorbereitung auf die “allgemeine Hochschulreife” offensichtlich nicht vorkommen. Die Studenten haben vorher 13 oder jetzt 12 Jahre eines gelernt: Sich möglichst schnell Faktenwissen reinzuhauen, egal ob man es braucht und es dann anhand eines durch die Fragestellung in der Klausur vorgegebenen Leitfandens wieder rauszuhauen (Stichwort “Wissensbulimie”…erst reinfressen, dann auf Kommando wieder rauskotzen..). Sie sind permanent am Händchen geführt worden, sodass sie im System Universität einen Kulturschock erleiden. Sie schreiben blind alles mit, was man erzählt, sie sind aber nicht in der Lage, Stellung zu Sachverhalten zu nehmen, wenn ich ihnen vorher nichts zum Auswendiglernen gegeben habe. Sie sind meist nicht in der Lage sich einen eigenen Lernplan zu machen, denn an der Universität kaue ich ihnen nichts mehr vor. Sie bekommen die Literaturliste, den Syllabus und dann ist gut. Der Duktus der ersten Arbeiten ist meist eine Katastrophe und von der Grammatik will ich gar nicht reden..schlecht wird mir immer dann, wenn ich bedenke, dass viele Lehramtsstudiengänge einen NC habe…die haben also alle nicht einfach nur ein Abitur…die haben alle einskommahaumichtot bekommen! Lässt man sie alleine und gibt ihnen die Arbeitsanweisungen nicht löffelchenweise, sind die meisten total verloren und wissen nicht, wo sie anfangen sollen…

    Das Problem ist hier, dass die Schule immer noch eher kristallines Wissen vermittelt. Lernkompetenzen und vor allem eigenverantwortliches Lernen werden nicht gefördert…man muss zuhören, dann Fakten lernen und diese möglichst Inhaltsgetreu wiedergeben…bei manchen Kollegen sogar wortgetreu, sonst gibt es Punktabzug…die Facharbeit in der Oberstufe ist ein guter Anfang, aber letztlich sind für mich die Inhalte, die Schule vermittelt zweit- bis drittrangig. Es ist mir beispielsweise völlig egal ob sich meine Schüler einen Tag nach dem Abitur noch daran erinnern können, was Moralrelativismus ist oder wer Friedrich Schleiermacher war…wichtig ist, dass der Philosophieunterricht ihnen die Techniken des kritischen Hinterfragens, des Abstahierens und der wasserdichten Argumentation vermittelt hat…auch ist mir egal, ob meine Schüler Shakespeare gut finden oder nicht usw..sie sollen vor allem Englisch können und damit einen Wettbewerbsvorteil auf dem Arbeitsmarkt haben…dann habe ich mein Ziel erreicht…
    Das gleiche an der Universität…ich mache im Januar wieder ein Blockseminar Psychoanalyse…von mir gibt es da keine Jahreszahlen und den anderen Quatsch…die Studenten sollen die Methoden und Techniken hinterher anwenden..ob die dann noch wissen, wer sie entwickelt hat oder gar wann der Erfinder geboren wurde und wo ist mir völlig peng..später zählt auch nur die korrekte Diagnose – mehr nicht!
    Und das ist eine Denke, die mir an der Schule sehr und an der Universität noch viel mehr fehlt…

    - Weg mit dem (Schul-)Karrierehindernis “Pflichtfächer”

    Es sollte allen halbwegs pädagogisch gebildeten Menschen klar sein, dass alle Schüler bestimmte Neigungen haben, was die Fächer angeht…das aktuelle Schulsystem, das die einstige Reform der gymnasialen Oberstufe wieder zurückgefahren und einen bis zum Abitur verbindlichen Fächerkanon eingeführt hat, wird dem aber nicht gerecht und verhindert so für mich vielversprechende Karrieren. Wenn ein Schüler großes Potenzial in den Naturwissenschaften hat, ist das zu fördern…ihn aber aufgrund schlechter Leistungen in Musik, Kunst oder Politik sitzenzulassen, halte ich für ein Trauerspiel. Auf der einen Seite wird nach individueller Betreuung geschrien, auf der anderen Seite durch Zentralprüfungen, Vergleichsarbeiten und landesweite Curricula noch mehr gleichgeschaltet. Wir konnten damals noch frei wählen..eine Naturwissenschaft, eine Sprache, eine Gesellschaftswissenschaft und das vierte Fach völlig frei…hätte ich Mathematik nicht abwählen können, ich hätte kein Abitur bekommen…aber ich habe den damals noch sehr geringen Zwang, z.B. zu musischen Fächern als Schüler schon nicht verstanden.

    - Ist Auswendiglernen nun völlig unsinnig?

    Da mache ich dann im Teil 3 weiter..es ist ein wenig Gefasel, aber ich habe den Fehler gemacht, abzusetzen und an einem anderen Tag weiterzuschreiben…das wird bei mir meistens nix ;)

    Erstmal einen guten Rutsch Euch allen!

    cd

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    Zu diesem Eintrag bringt mich eine kurze Diskussion mit dem Kollegen Larbig auf Twitter. Er twitterte heute Mittag: “Welche #Gedichte sollte jeder (also auch Schüler) auswendig können? – Zauberlehrling, Erlkönig, Lied von der Glocke, An die Nachgeborenen? …” . Das provozierte mich als Verfechter der pragmatisch-zielgerichteten Bildung natürlich zu der Rückfrage, wozu man das den überhaupt solle…in diesem Eintrag möchte ich nun Position beziehen und bin gespannt auf Herrn Larbigs Blogeintrag.

    1. Wozu brauchen wir “Allgemeinbildung” ?

    Kurze Antwort: Wir “brauchen” sie überhaupt nicht, wenn es um lebenspraktische Dinge geht.
    Lange Antwort: Was im üblichen Sprachgebrauch als “Allgemeinbildung” bezeichnet wird sehe ich als Relikt einer humanistischen Periode, die längst vorbei ist, an der sich aber das aktuelle System der höheren Bildung festklammert, wie der Ertrinkende an ein Stück Treibholz. Sie ist mehr Mittel zur Ständedifferenzierung und zur Konstituierung abstrakter und konkreter sozialer Gruppen und Klassen als alles andere. In bestimmten Kreisen hat man bestimmte Dinge einfach zu wissen und zu kennen. Der Knackpunkt ist aber für mich, dass dieses Wissen, sei es nun über Literatur, über Kunst, Geschichte etc, nur noch ebendiesem Ständezusammenhalt dient. Polemisch gesagt: Damit ich auch auf die nächste Cocktailparty bei Professor Doktor Haumichtot und seiner Gattin eingeladen werde und im Lions Club, im Rotary, einem Fachbereich in der Schule oder Hochschule oder in einer sonstigen pseudoelitären Gruppe Anerkennung finde. Einen praktischen Nutzen dieser Bildung kann keine dieser Gruppen nennen und hinterfragt man dies, bekommt man entweder “Das gehört sich so!” oder ähnliche zirkulär stabile Argumente oder man wird schlichtweg als “dumm” tituliert und ausgeschlossen…das Opfer konstituiert nach Girard eben die Gruppe. Auch nach Mead beispielsweise ist diese Abgrenzung notwendig, da die Selbstdefinition entscheidend auf von der Abgrenzung zum Anderen beruht. Aber ein realer Sinn abseits der Gruppenkonstituierung? Für mich: Fehlanzeige! Und damit ist für mich auch der Begriff der Allgemeinbildung sinnentleert.
    Realiter fördern Sendungen wie “Wer wird Millionär” das Bild, dass man es zu etwas bringen kann, wenn man möglichst viel unnützes Wissen ansammelt jedoch ist uns allen bekannt, dass in der lebensweltlichen Realität Können vor Wissen geht. Es wird erwartet, dass man die Kenntnisse und das Wissen hat, einen bestimmten Beruf auszuüben, um die vom Arbeitgeber gewollte Leistung zu erbringen und dafür bezahlt zu werden…nur ganz wenige Berufsgruppen sind nicht dieser Realität unterworfen, sind damit aber oft sehr zirkulär. Das trifft für mich beispielsweise sehr für ein Philosophiestudium zu. Will man nicht später einen Beruf ergreifen, dessen Voraussetzung nur “Hauptsache irgendwas studiert” ist, bleibt einem durch die extreme Unproduktivität und Realitätsferne des Studiengegenstandes nur noch der Weg in das Lehramt oder eine akademische Karriere, um dort dann eine weitere Generation Philosophen auszubilden, die ihrerseits ebenfalls nicht anders kann, als Fachfremd zu arbeiten, oder den Kreis zu schließen…auch das ist Wissen zum reinen Selbstzweck…(bevor Berufsphilosophen nun “stimmt doch gar nicht” schreien: Philosophie war mein zweites Hauptfach).

    Kurz gesagt: Wir brauchen die Allgemeinbildung nicht, wenn wir nicht Teil einer Gruppe sein wollen oder müssen, die diese als Teil der eigenen Definition nimmt, um sich von “Ungebildeten” abzugrenzen…die Gruppe aber, die sich gegen sie stellt und höhere Bildung als sinnloses dummes Zeug sieht und dies zu einem Teil der ihrigen Selbstdefinition macht, lebt auch und ich denke, sie lebt nicht schlechter. Denn praktisch anwendbar ist sie, nimmt man einige Grundlagen der Naturwissenschaften mal als Sonderfall, nunmal nicht.

    2. Muss man Gedichte oder Literatur kennen oder gar auswendig können?

    Zur Verortung muss ich mich als Ignorant outen. Ich habe nie viel mit Literatur anfangen können…ich habe nie gerne Geschichten oder gar Romane gelesen und habe in der Schule eisern selbst im Deutsch-LK immer den Sachtext in der Klausur bearbeitet. Wenn ich ein Buch in die Hand genommen habe, war es ein naturwissenschaftliches. Mein erstes Buch, das ich als Kind gelesen habe, war ein Medizinbuch und dann kamen andere Naturwissenschaften. Wenn es nicht naturwissenschaftlich ist, ist es historisch oder sonstwie ein Tatsachenbericht…mit fiktionalen Charakteren kann ich nichts anfangen und auch die Literaturwissenschaftsseminare an der Uni waren eine Qual, weil die Arbeitsweise der Geisteswissenschaftler für mich so gar nicht mit meinem Arbeitsanspruch und meinem Wissenschaftsverständnis vereinbar ist. Anstatt wild am Werk eines zeitgenössischen Autors herumzuinterpretieren, würde ich ihn bei einer Frage die mich wirklich bewegt, ihn einfach anrufen oder ihm schreiben und auf seine Antwort warten. (Das habe ich als Erst- oder Zweitsemester sogar einmal getan und das Transkript des Telefonates als Arbeit eingereicht…der Prof grüsst mich bis heute nicht mehr, weil er meinte, ich wolle ihn verarschen…kurios…) Auch geriet ich mit einem anderen Liwi-Prof in Streit über Hemingway’s “Cat in the rain”, weil ich beileibe nicht verstehen kann, warum die Tatsache, dass der Mann falsch herum auf dem Bett liegt, unbedingt auf seine Ablehnung gegenüber seiner Frau schliessen lassen muss…vielleicht war auch einfach das Licht besser…oder er fand es bequem oder weiss der Geier was…- Leute, die nicht experimentieren und Kontrollgruppen bilden, sind mir suspekt und deduktive Schlüsse finde ich unnütz…erst die Induktion kann auf die Zukunft schließen und Prognosen ermöglichen…
    Daher auch das Psychologiestudium, das Befassen mit klinischer Psychiatrie usw. das mit meinem mechanistischen Menschenbild eher vereinbar ist. In der Philosophie habe ich mich an die formale Logik gehalten, da ich z.B. die Ethik immer als unwissenschaftliches Geschwafel, weil nur konsequentialistisch begründet und somit formallogisch unhaltbar, gesehen habe. Ich halte auch den Menschen für nichts Besonderes…eine Spezies unter vielen…die Betonung beim “animal rationale” liegt für mich auf “animal” und ich würde unsere Spezies ohnehin nach vielfacher empirischer Beobachtung eher als “animal rationale capax” bezeichnen, ein Tier, das theoretisch fähig zur Ratio wäre…aber genug der Misanthropie…aber der kurze Prolog ist wichtig, um meine Argumentationslinie nachvollziehen zu können.
    Die normalerweise zu erwartende Antwort, die von klassisch (aus-)gebildeten Lehrern, insbesondere Germanisten (Wink an Herrn Larbig…) kommt, ist der obenstehenden Problematik geschuldet. Auf meine Frage, welchen praktischen Sinn und Nutzen denn das Auswendiglernen eines Gedichtes nun habe antwortete Larbig: “Wenn es nur um das Funktionieren von Menschen in ök. Zusammenhängen geht: Keinen. Wenn Kunst und Kultur zum Wesen des Menschen gehört, eine sehr große.” – eine sehr unbefriedigende Antwort für mich…

    Die Philosophen haben ihren Vernunftbegriff als Rettungsschirm. Wann immer ihre Argumentation zu absurd wird, um sie noch unterstützen zu können (Kant und vor allem Rawls mit seinem unsäglichen Urzustand), sagen sie schnell, dass ein “vernünftiger Mensch” ihre Ansicht natürlich teilen müsse, bzw. ihre Argumente sich ja “bereits aus der Vernunft erschliessen” – die Philosophenvariante von “Wenn Ihr das nicht versteht, seid Ihr zu doof und ich bin der Größte!”
    Philologen Argumentieren immer mit dem Kulturbegriff und definieren den entweder schwammig oder definieren die von ihnen proklamierte Bildungsform als Teil derer…ein Zirkelschluss zu ihrer Selbstlegitimation, der aber an einer Sache hakt: Was ist denn nun die Definition von “Mensch” oder “Mensch sein” ?
    Was ist mit Menschen, die aufgrund der Umstände ihrer lebensweltlichen Realität keinen Zugang zur Hochkultur und zur Kunst haben…vielleicht nicht mal um derer Existenz wissen…fallen diese dann aus unsererem hochkulturell-intellektuell geprägten Menschenbild heraus und sind somit nicht mehr Teil der Definition? Oder -schlimmer- beginnen wir, sie zu bedauern, weil die armen Hinterwäldler ja weder Mozart noch Kant noch Mondrian kennen? Oder grenzen wir uns einfach im verhärteten Ständedenken wie beispielsweise hier im arbeiterklassenlastigen Ruhrgebiet scharf und absichtlich gegen die “ungebildeten” ab und machen sie zu weniger werten Menschen, genau wie die “Malocher” die weitere (Hoch-)Schulbildung als sinnlos erachten und “Intellektueller” zum Schimpfwort wird? Blicken wir dann psychologisierend-mitleidig auf sie herab und sagen, sie müssten sich auf diese Weise selbst stabilisieren, indem sie das für sie nicht erreichbare Ziel in Wunschverwerfung entwerten? Oder sollten wir nicht eher anerkennen, dass es nunmal Neigungssache ist, ob man Kunst und Kultur “braucht” oder eben nicht?
    Dieser intellektuelle Klassenkampf treibt seine seltsamsten Blüten, wenn es um die Zurschaustellung der Dominanz vermeintlicher geistiger Überlegenheit gegenüber dem Pöbel geht. Mein Lieblingsbeispiel dazu: Die Kulturhauptstadt Ruhrgebiet, ganz voran das berühmte Weltkulturerbe Zollverein. Soziologisch interpretiere ich die Umfunktionierung zur Kulturstätte – so sehr ich sie auch mag – als Schlag ins Gesicht niederer Schichten…worüber keiner spricht ist die Tatsache, dass die ehemaligen Kumpel, die auf Zollverein eingefahren sind, von der Rente, die sich sich in Knochenarbeit schwer erkämpft haben, den Kaffee und das Essen im Casino nicht leisten können…das vielgerühmte Ruhrmuseum ist kalt durchdesignt, steril und hat nichts mehr von der angenehmen Dachbodensammlungatmosphäre zum Anfassen des alten Ruhrlandmuseums. Die Exponate sind nur für Menschen interessant, die sich auf einer abstrakten Ebene für das Ruhrgebiet und das Leben dort interessieren…die Museumsdidaktik hätte man sich besser vom Bochumer Bergbaumuseum abgeschaut oder die Leute gleich ganz dort hingeschickt, denn vom eigentlichen Kern des Ortes, dem Bergbau, ist nichts zu sehen…eine Bastion der Hochkultur, die wie ein Bollwerk der Intellektualität und Hochkultur gegen den Pöbel wirkt und mit den Menschen, die unmittelbar um das Gelände herum in einem lange von Bildungs- und Integrationspolitik vergessenen Stadtteil leben, nur noch in homöopathischer Dosis zu tun hat..als wolle man nun auch noch in “ihren” Stadtteil eindringen um sie “zwangszubilden” anstatt zu erkennen, dass der Kulturbegriff individuell ist und nicht von der privilegierten Schicht aufgedrängt werden kann…

    Die Zirkularität der Argumentation ist auch hier der Knackpunkt: Man braucht Kunst und Hochkultur erst dann (oder besser: meint, sie zu brauchen) wenn man ihr einmal ausgesetzt war und sie gefruchtet hat, was beileibe nicht bei allen Rezipienten der Fall ist. Allen anderen kann nichts fehlen, was sie nicht kennen…
    Lebenspraktisch gedacht: Mein Automechaniker kann auch Kant für ein Lutschbonbon halten..er muss Ahnung von Autos haben und die Inspektion gründlich machen…wenn er in seiner Freizeit die Relativitätstheorie nachrechnet oder eine neue Bibelübersetzung schreibt, ist das toll, aber Interesse habe bei ihm als Mechaniker nur an seinen technischen Fähigkeiten..und besitzt er die, erfüllt er seinen Zweck für die Gesellschaft, die eben neben Malern und Poeten auch Automechaniker, Anstreicher und Maurer braucht…und ganz ehrlich…selbst als Lehrer bin ich nie wieder in die Bedrouille gekommen, etwas Gehaltvolles zu Thomas Manns Buddenbrooks, der fin-de-siécle-Lyrik, dem Expressionismus oder dem Dreißigjährigen Krieg sagen zu müssen…auch das ist nur ein Beruf und solange ich Ahnung von Englisch, Philosophie und Didaktik habe, bleibe ich mit allem anderen unbehelligt und bekomme mein Geld…
    Summasumarum: Niemand muss Gedichte oder Literatur auswendiglernen…wenn er es von sich aus möchte, soll ihm das gerne vergönnt sein, aber ich verneine unter obenstehender Argumentation absolut die Notwendigkeit dessen…

    3. Konsequenzen für Schule und Hochschule

    - kommt, wenn ich ausgeschlafen habe ;-) -

    cd

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    Gunther von Hagens Body Shop – Jetzt auch für Zuhause http://www.drossmann.de/wordpress/2010/10/25/gunther-von-hagens-body-shop-jetzt-auch-fuer-zuhause/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/10/25/gunther-von-hagens-body-shop-jetzt-auch-fuer-zuhause/#comments Mon, 25 Oct 2010 00:35:34 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2555
  • Angleichung…
  • Ich werde geslashtwittert
  • Pädagogisch-/Psychologischer Grabenkampf 3
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    Ich hatte ja schon immer die Assoziation…immer wenn ich eine Filiale des “Body Shop” sehe, sehe ich im Geiste davor den Namen Gunther von Hagens…aus purem Zynismus ist nun Wirklichkeit geworden. Bald kann man Gunther von Hagens’ patentierte plastinierte Leichen auch online kaufen..ab dem 3. November 2010 gehts los

    In Zukunft lasse ich mir den Dümmsten jedes Jahrganges für die Ewigkeit als Mahnmal plastinieren…so mit nem Schild “Hausaufgaben vergessen” oder “Konnte keine Vokabeln”. Das motiviert sicher zusätzlich zu dem präparierten Raben über meiner Bürotür…der heisst übrigens “Nevermore”…

    cd

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    Ursula von der Leyen gegen Lena Meyer Landrut – Stand September 2010 http://www.drossmann.de/wordpress/2010/09/06/ursula-von-der-leyen-gegen-lena-meyer-landrut-stand-september-2010/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/09/06/ursula-von-der-leyen-gegen-lena-meyer-landrut-stand-september-2010/#comments Mon, 06 Sep 2010 18:24:53 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2282
  • Lena gegen Ursula – Das Experiment läuft weiter
  • Ursula von der Leyen nackt Porno Film Sextape Fotos Pictures
  • Geballter Wahnsinn 14 – Top Einträge 2010
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    So, nachdem ich ja doch einige Male aufgrund meines kleinen Experimentes verlinkt wurde, unter anderem auch von Einemillionpixel, hier nun die aktuellen Zahlen:

    Lena Meyer Landrut nackt: 3925 Hits

    Ursula von der Leyen nackt: 1597 Hits

    Immer noch sehr bizarr..

    cd

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    Das Problem der empirischen Schulforschung http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/24/das-problem-der-empirischen-schulforschung/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/24/das-problem-der-empirischen-schulforschung/#comments Thu, 24 Jun 2010 08:06:07 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2112
  • Warum ich froh bin, nicht im öffentlichen Dienst zu sein
  • Quod erat demonstrandum…
  • Geballter Wahnsinn 12 – Mehr Suchanfragen
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    Ich lese gerade einen kurzen Artikel bei Herrn Rau, der sich auf ein Interview mit Dr. Martin Wellenreuther bezieht. Es geht um die empirische Überprüfung von Schultheorie und den “Feldtest” vor ihrer Umsetzung. Ich habe ja einige Jahre in der Schulforschung zugebracht und das Problem lässt sich eigentlich sehr knapp umreißen, wenn man im schulpädagogischen Gedankenexperiment mal so arbeitet, wie die richtigen exakten Wissenschaften:

    1. Wir brauchen erstmal eine Forschungsfrage. Also z.B. “Was sind die Faktoren, die die Abbrecherquote einer Schülerpopulation beeinflussen?”

    2. Dann geht man ins Feld. Man braucht natürlich eine breite Basis um möglichst alle Schulformen, Standortfaktoren usw. ins Modell zu bekommen – dafür bräuchte man mehr Feldforscher, als es in Deutschland gibt…einzige Lösung wäre, den Studenten das aufzuzwingen..als Pflichtseminar gewissermaßen. Die Beobachtung muss strukturiert und immer wieder auf bestimmte Dinge zentriert und auf die ersten Hypothesen hin ausgerichtet werden…allein der Prozess der Beobachtungsphase kann sich so über ein halbes Jahr hinziehen.

    3. Hat man genug Daten, muss man das Zeug standardisieren und SPSS damit füttern (das richtige Modell nicht vergessen!). Dann bekommt man wenn man Glück hat irgendwo eine Korrellation. Dann stellt man eine These zur experimentalen Überprüfung auf. Z.B. “Wie beeinflusst die Sozialform die Lernleistung?”

    4. Nun hat man die These und plant einen Versuchsaufbau. Da geht es schon los, denn wir müssten am Objekt experimentieren, also echte lebendige Schüler einer standardisierten Umgebung aussetzen, bei der wie die auf dem Papier korrellierenden Variablen gezielt beeinflussen können. Die nötige Schule zu finden, die das mitmacht und dann noch Eltern zu finden, die unterschreiben, dass wir an ihren Kindern herumexperimentieren dürfen sind recht schwer zu finden…eine Kontrollgruppe bekommt man noch am ehesten zusammen. Das ganze müsste natürlich auch wieder heterogenisiert werden, um signifikant zu sein…also möglichst viele verschiedene Schulen, Milleus etc. mit dem entsprechenden Personal- und Materialaufwand.

    5. Nehmen wir mal an, wir haben einen Milliardär gefunden, der unsere These schon immer mal erforscht sehen wollte und stattet uns mit einem ausreichenden Geldbetrag aus. Nehmen wir weiter an, wir haben genügend Schulen und Eltern, die ihre Kinder der Wissenschaft opfern wollen und genügend Studenten, die wieder ungefähr ein halbes Jahr ins experimentelle Feld gehen und erheben und auswerten, dann haben wir irgendwann die Faktoren isoliert, die einen Einfluss auf den Gegenstand der Untersuchung haben. So ist schon mindestens ein Jahr wenn nicht mehr ins Land gegangen.

    6. Jetzt gehen wir ans Reißbrett und konstruieren ein Schulkonzept, das die relevanten Faktoren eliminieren oder zumindest deutlich reduzieren soll. Wir haben immer noch unseren Milliardär an Bord, der uns ein Ding wie die Glockseeschule hochzieht und uns das ganze schenkt. Damit haben wir die Schule für einen Schulversuch.

    7. Jetzt brauchen wir wieder Personal, das komplett neu eingearbeitet werden muss, da die neuen Methoden ja experimentell sind. Das dauert wieder eine Weile..

    8. Jetzt müssen wir Eltern finden, zu denen wir sagen können: “Hallo…möchten Sie Ihr Kind auf eine Experimentalschule mit völlig unerprobtem pädagogischem Konzept schicken, damit wir sehen können, was passiert? Könnte natürlich sein, dass Ihr Kind davon für immer versaut ist…aber wir brauchen empirische Daten” und diese Eltern willigen ein (zur Not machen wir das mit Heimkindern…) und wir bekommen die Klientel auch noch heterogenisiert…wie lange dauert dann dieser Schulversuch? Ungefähr 25 Jahre…

    Warum so lange? Nun, die Schüler werden mit 6 eingeschult…dann beschulen wir sie bis Klasse 12 = 12 Jahre. Zweimal kann man sitzenbleiben (wenn man das Sitzenbleiben nicht aus dem Modell entfernt…), also sind nach maximal 15 Jahren alle Testschüler durch. Dann wissen wir aber nur, welche theoretische Lernleistung sie erbracht haben. Der Feldtest geht weiter. Die gehen nun alle in die Ausbildung oder an die Uni. Für einen ordentlichen Studiengang plus Partysemester veranschlagen wir also 10 Semester = 5 Jahre…für die, die in die Berufsausbildung gehen, sinds auch mindestens 3 Jahre. Kommen wir, wenn wir die Univariante nehmen schon auf 20 Jahre….die Absolventen müssen aber auch erstmal einen Job finden, dort eingearbeitet werden, etc…dafür geben wir nochmal 5 Jahre, bevor wir den Erfolg unserer Versuchsschule daran messen können, wie der berufliche Status der Schüler nach der ganzen Geschichte ist…ob sie also mehr verdienen, bessere Positionen haben als Schüler aus dem Regelsystem, ob sie gleich gut sind ,oder totale Versager..

    Der Witz ist, nach diesen 25 Jahren stellen wir eventuell fest, dass unser Modell in der Praxis nichts taugt…und dann fangen wir wieder bei Schritt 1 an…die Menschen im Lande erwarten aber, dass wenn ihnen etwas nicht gefällt, die Politik das innerhalb von ein paar Wochen regelt, ansonsten wird sie abgewählt…und dann bricht man Pseudoreformen übers Knie und ignoriert sämtliche Wissenschaft…so viel zum Thema empirische Schulforschung…

    cd

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    Physiker gegen Psychologen http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/20/physiker-gegen-psychologen/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/20/physiker-gegen-psychologen/#comments Sun, 20 Jun 2010 03:36:35 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2053
  • Erfurt – 7 Jahre danach
  • Entschlüsselt: Der Geheimcode der Vuvuzelas
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    okokok…mit manchen Dingen kann man nicht über ihre Mütter sprechen…

    Das Mathblog liefert eine ganz neue Definition von “Interdisziplinarität”:

    Interdisziplinäre Forschung

    Interdisziplinäre Forschung

    cd

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    Urteil: Kein Geld für Wahrsager http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/19/urteil-kein-geld-fuer-wahrsager/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/19/urteil-kein-geld-fuer-wahrsager/#comments Sat, 19 Jun 2010 15:05:06 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2037
  • Physiker gegen Psychologen
  • Japanische Philosophie und Killerspiele
  • Geballter Wahnsinn 7 – Von himmlischen Organisationspsychologen und vertikal orientierten Borderlinern
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    Schöner Artikel auf Astrodicticum Simplex: Wahrsager haben keinen Anspruch auf Honorar.

    Das Oberlandesgericht Stuttgart hat entschieden, dass es sich beim Wahrsagen mittels magischer Kräfte um eine unmöglich zu erbringende Leistung handelt und somit kein Honoraranspruch besteht. Definition “unmöglicher Leistung”:

    “Objektiv unmöglich ist eine Leistung, wenn sie nach den Naturgesetzen oder nach dem Stand der Wissenschaft und Technik nicht erbracht werden kann1. Insbesondere ist in Rechtsprechung und Literatur anerkannt, dass ein Vertrag, in dem sich eine Partei zum Einsatz magischer Kräfte verpflichtet, mit denen Lebensumstände positiv beeinflusst werden sollen – zum Beispiel Partnerschaftsprobleme gelöst werden sollen – auf eine unmögliche Leistung gerichtet ist, weil solche Kräfte nicht existieren. Das Gleiche gilt für die Übernahme einer Verpflichtung, die darauf hinausläuft, auf astrologischer Grundlage – dem Stand der Sterne – zu beraten und Weisungen für die Zukunft zu erteilen.”

    Damit wird es nun interessant, denn diese Definition kann so im Prinzip auf den gesamten Esoterikbereich ausgeweitet werden. Schlechte Karten für  Kartenleger und Co….

    Der Zitierte Artiel bei Rechtslupe.

    Das vollständige Urteil bei der Justiz Baden-Württemberg.

    cd

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    Homöopathie in der Notaufnahme http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/18/homoeopathie-in-der-notaufnahme/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/18/homoeopathie-in-der-notaufnahme/#comments Fri, 18 Jun 2010 11:39:58 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2035
  • Jürgen Habermas Twittert!
  • Stuttgart 21 auf Twitter
  • Geballter Wahnsinn 16 – Die Welt der Homöopathie
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    Über Twitter bekam ich gerade den Link zu einem grandiosen (englischen) Video der Comedians Mitchell und Webb über Homöopathie in der Notaufnahme:

    herrlich!

    cd

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    Musik für Naturwissenschaftler http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/18/musik-fuer-naturwissenschaftler/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/18/musik-fuer-naturwissenschaftler/#comments Fri, 18 Jun 2010 11:10:29 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2032
  • Grönemeyer ist besser als Freud…
  • Simulationssimulator
  • Philosophie ist keine Wissenschaft
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    Der neueste Eintrag auf Astrodicticum Simplex stellt heute Lieder über das elektromagnetische Spektrum vor.

    In dem Kontext erinnerte ich mich an eines der bizarrsten Wissenschaftslieder neben dem Periodensystem-Song “Elements” von Tom Lehrer: Den “Gamma Song” von Ravishankar Sundararaman und Shanthanu Bhardwaj. Alles kranke Leute, diese Wissenschaftler… ;-)

    cd

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    Philosophie ist keine Wissenschaft http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/17/philosophie-ist-keine-wissenschaft/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/17/philosophie-ist-keine-wissenschaft/#comments Thu, 17 Jun 2010 10:07:42 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2026
  • Farbgebung der Seite
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  • Von dunklen Geschichten 2 – Reaktion auf Marek Hoffmann
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    Ach, ist das schön, dass ich mit meiner Meinung zur Philosophie nicht alleine dastehe. Ich weiß zwar nicht, ob die Differenzierung ungeschickt oder Absicht war, aber Diplom-Meteorologe und M.A. der Philosophie Jörg Friedrich formulierte kürzlich in seinem Blog auf Scienceblogs:

    Die einfachste Frage, um mit dem Philosophieren zu beginnen, heißt “Tatsächlich?” (Nicht etwa, “Warum?”, wer Warum? fragt, wird Wissenschaftler, nicht Philosoph.)

    Aus dieser Formulierung schließe ich also, dass Philosophen keine Wissenschaftler sind … und liest man die Diskussion in den Kommentaren…das ist der Grund, warum ich zur Psychologie geschwenkt bin…das war schon an der Uni nicht zum Aushalten ;-)

    cd

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  • Geballter Wahnsinn 9 – Suchanfragen 3
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    Oha…ich habe ja schon die eine oder andere abstruse Theorie im Leben gehört und bin auch recht hartgesotten, was Esoteriker angeht…meine härteste Erfahrung bis jetzt war auf einer Tagung zur Borderline-Störung, bei der von Seiten der unvermeidlichen Müslifraktion (spirituelle Lebensberatung, Reiki und der ganze Unsinn) der übliche unwissenschaftliche Bullshit kam…dann stand melde sich ein (promovierter und habilitierter!) psychologischer Psychotherapeut und Analytiker zu Wort…ich dachte, nun geht es endlich zurück zu den Erwachsenen…aber nix…der Typ fing auf einmal an zu erzählen, was für tolle Erfahrungen er bei Borderlinern mit Hilfe der Reinkarnationstherpie (wtf?) gemacht hat…

    Heute stolpere ich bei der Recherche für einen Artikel auf die Seite eines Herrn Ralf Maucher. Und der toppt die Nummer noch um einiges.
    Auf die Seite gestoßen bin ich über einen Artikel zur Borderline-Störung, Borderline – eine grafische Präzisierung eines unscharfen Begriffs. Eine Grafik im Stile des Kontinuumsmodells von Otto F. Kernberg erwartend, habe ich mir den Artikel mal angeschaut. Als ich im Text dann aber von mehreren Matrizen und dem “vertikal gottverbundenen” Menschen las, wurde ich doch schnell skeptisch…der Artikel “Borderline und Metaebene” schlägt ungefähr in die gleiche Kerbe…welche Matrizen er meint, erklärt er auf seiner “Über mich” Seite…aha…ein Diplompsychologe, der durch “verschiedene Spirituelle Erfahrungen” der exakten Wissenschaft den Rücken gekehrt hat, um die Äthertheorie zu vertreten. Seiner Aussage nach ist er “Mensch, Weiser/Priester und Engel”, das erste auf Matrix 3, das zweite auf Matrix 4 und auf Matrix 5 eben ein Engel…aha…und darauf begründet er seine “Erleuchtungs-Psychologie” und erklärt eben unter anderem die Borderline-Störung als “Festhängen” auf der Matrix 3 (also im dreidimensionalen, nichtspirituellen Raum)…

    Vollständig aufgehört mit dem Ernstnehmen habe ich dann beim Artikel “Schlangenmenschen – Schlangen in Menschen“, in dem er im Rückgriff auf eine Bibelstelle den Traum eines Klienten deutet, in dem dieser von einer Schlange gebissen wurde…identifizieren kann ich mich nur mit folgender Stelle:

    Für den der nicht erleuchtet ist und der sich auch nicht für Einweihungswege interessiert, sind diese Fragen sicher viel zu spekulativ und er stellt sie sich auch nicht – er wird eher denen, die sie stellen, eine geistige Störung vermuten. Aber dazu hat er kein Recht – schließlich wird hier über einen Bereich spekuliert, der jenseits der Welt des Normalen ist und über den er nichts aussagen kann – also schweigen muß, wenn er sich nicht überschätzt.

    Ja, ich gestehe…ich gehöre als klassisch ausgebildeter Wissenschaftler zu denen, die hier eine geistige Störung vermuten…oder Geschäftstüchtigkeit. Denn Herr Maucher verlinkt auf seiner Seite nicht nur auf seine “Mobilfunk macht krank” Seite, sondern auch noch auf einen Webshop, in dem er “Feinfeldformer” anpreist…das Stück zu (je nach verwendeten Materialien) entweder € 355,00, € 450,00, oder in der Premiumversion zu € 540,00…wobei er aber gleichzeitig klarstellt:

    Wir machen keinerlei Aussagen zu einer Wirksamkeit und weisen darauf hin, daß die zur Herstellung führenden Überlegungen keine dreidimensional-wissenschaftlichen Entsprechungen haben.

    Janeeisklaar…SCHWESTER! EINHUNDERT MILLIGRAMM HALOPERIDOL IN EINE NACL JAGEN UND DANN DRUCKINFUSION…FLASCHE ALLE ZEHN MINUTEN WECHSELN!

    cd

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    Kampfpiloten mit Raucherlunge http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/08/kampfpiloten-mit-raucherlunge/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/08/kampfpiloten-mit-raucherlunge/#comments Tue, 08 Jun 2010 15:10:11 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1931
  • Die Raucher-Stasi kommt!
  • Raucher sterben schneller…
  • BHG: Sicherungsverwahrung nach Jugendstrafe ist zulässig
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    Aha, die Jugend ist also doch nicht so fertig, wie die ältere Generation es ihr immer vorwirft. Ein Forscher der Universität Essex hat nun herausgefunden, dass jugendliche Gamer zwar die Fitness eines 60-jährigen Rauchers haben, dafür haben sie Reflexe, die einen Kampfpiloten den Helm ziehen lassen…der Preis des Spezialismus ;-)

    Pressetext Austria: Gamer haben Finesslevel von 60-jährigem Raucher

    cd

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    Darth Vader hat Borderline http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/06/darth-vader-hat-borderline/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/06/darth-vader-hat-borderline/#comments Sun, 06 Jun 2010 14:33:53 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1884
  • Darth Vader is borderline
  • Nun werden schon Menschen direkt gehackt…
  • Borderline bei Stern TV
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    Die schlimmsten Dinge auf der Welt passieren, wenn Wissenschaftler zu viel Zeit haben. Diese Aktion finde ich aber ziemlich stylish: Wie Nerdcore heute schreibt, hat Jeremy Hsu von LiveScience sich Krieg der Sterne noch einmal etwas genauer angesehen und eine Diagnose von Anakin Skywalker bzw. Darth Vader erstellt. Der Lord der dunklen Seite der Macht erfüllt die Diagnosekriterien für die Borderline-Persönlichkeitsstörung nach DSM-IV…;-)

    LiveScience: The Psychology of Darth Vader Revealed

    cd

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    Fanpost – Zu Sinn und Funktion der Verschwörungstheorie http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/28/fanpost-zu-sinn-und-funktion-der-verschwoerungstheorie/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/28/fanpost-zu-sinn-und-funktion-der-verschwoerungstheorie/#comments Fri, 28 May 2010 00:08:33 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1745
  • Pornos im Unterricht
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    Zwischenzeitlich gerät man auch an gemäßigte Vertreter der Verschwörungstheorie. Ich hatte heute einen Mailwechsel mit einem etwas prominenteren Mann der Szene, der mir das Veröffentlichen genehmigte, solange anonym bleiben darf. Dem komme ich hier nach, weil ich in meiner Antwort recht knapp mein Verhältnis zu Verschwörungstheorien zusammenfasse…
    Wer differenziert fragt, bekommt eine differenzierte Antwort:

    Hallo Herr Droßmann,Ihr obiger Artikel [Anm.: Christina Aguilera ist erleuchtet] klingt für mich, als nähmen Sie das Thema nicht ernst. Steigen Sie doch mal etwas tiefer ein:

    http://www.youtube.com/watch#!v=00C3feH5z0A&feature=related

    15 Teile, tut mir leid :) ist aber sehr spannend.

    Halten Sie all diese, sich immer exakt wiederholenden Dinge, für Zufall?
    Schauen Sie sich zusätzlich noch das Video der Fanta4 an:

    http://www.youtube.com/watch?v=7LZzRi9dXfg

    Warum Ziegenböcke und genau dieselbe Symbolik wie in der Reihe oben? Man
    muss schon aus sehr ignorantem Holz geschnitzt sein, um diese eindeutigen
    Zusammenhänge abzustreiten – ich unterstelle Ihnen das nicht, bitte nicht
    falsch verstehen. Es liegt einfach daran, dass kaum jemand die Dinge
    systematisch untersucht. Und wenn doch, dann ist das Ergebnis zu
    ernüchternd, als dass man sich damit nüchtern befassen möchte.

    Aber gerade Sie als Lehrer haben vielleicht doch noch eine Möglichkeit, den
    Nachwuchs vor dem völligen Verderben durch Konzerne und Medien zu
    beeinflussen. Positiv hoffe ich.

    Viele Grüße
    XXX

    Meine Antwort dazu:

    Lieber Herr XXX,

    ich nehme das Thema nur aus psychoanalytischer Perspektive “ernst”. Für mich hat die Verschwörungstheorie in der säkularen Gesellschaft schlichtweg die Religion ersetzt. Ob das nun die Mehrtätertheorie bei Steinhäuser, die Schläfertheorie bei Kretschmer oder die immer wieder gerne ausgegrabenen Illuminati sind.
    Sie sind wie die Religion für mich (im Sinne Jacques Lacans) ein Phantasma mit prothetischer Funktion, die die lebensweltliche Realität und die damit verbundene Realangst erträglich macht, da wir Menschen nur dann glücklich sind, wenn das Kausalprinzip aufrecht erhalten werden kann. Haben wir keinen logisch ableitbaren Grund, konfabulieren wir uns einen und sind fröhlich…für die einen Allah, für den nächsten Jesus oder Jahwe und für säkularere Menschen eben die Illuminaten oder wenn die Phantasie nicht reicht eben “der Staat”. Infofern halte ich Religion wie Verschwörungstheorien für Paranoia im klassisch-Psychiatrischen Sinne…erzählt mir heute jemand, er habe gesehen, wie ein Toter sich aus einer mit einem Felsblock verschlossenen Höhle selbst befreit hat und wieder am Leben war, schicke ich ihn entweder in die Geschlossene, oder -wenn dieser Mann “Jesus” heißt, in die Kirche..
    Ich halte die Dinge nicht für “Zufall” im wissenschaftlichen Sinne (also das parallele oder gleichzeitige Zusammentreffen zweier sich nicht kausal bedingender Sachverhalte), sondern für Marketing. Ein Grundsatz des Marketing lautet “Es gibt keine *schlechte* Presse”. Und auch Sie unterstützen die Popularität der Medienfiguren durch ihre bloße Erwähnung. Gleichzeitig tragen Sie zu ihrer Mythifizierung bei, das hat Madonna ja schon exzessiv praktiziert…
    Nein, ich glaube nicht an eine Verschwörung, sondern nur an den guten alten Kapitalismus, der dem Pöbel gibt, wonach er schreit…
    Und ich glaube aus diesem Grund auch nicht an die Notwendigkeit des “Beschützens”…ich bringe den Schülern bei, den Regeln nicht blind zu trotzen, sondern sie zu ihrem Vorteil zu nutzen…ich denke, damit lernen sie etwas fürs Leben…
    Mit freundlichem Gruß,
    Christian Droßmann

    Das fasst so in etwa zusammen, wo ich Verschwörungstheorien verorte…

    cd

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    Von Gesellen und Meistern http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/10/von-gesellen-und-meistern/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/10/von-gesellen-und-meistern/#comments Mon, 10 May 2010 19:49:49 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1469
  • Pädagogisch-/Psychologischer Grabenkampf
  • Pädagogisch-/Psychologischer Grabenkampf 2
  • Stuttgart 21 – Das Ende der Demokratie?
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    Ist das schön! Man sieht sie nun endlich auch in freier Wildbahn! Die Bachelors! Und ich meine jetzt keinen MTV-Star mit “idiot haircut”, sondern die neue, aufstrebende Riege der Nachwuchswissenschaftler, die sich jetzt eines international anerkannten Abschlusses erfreuen dürfen. Gerade vor einigen Wochen hatte ich das Vergnügen, eine Vertreterin dieser seltenen neuen Spezies in ihrem natürlichen Habitat erleben zu dürfen. Eine B. Sc. der Psychologie. Die Farbe auf den Namensschild an ihrem Kittel war noch nicht ganz trocken…sie war auch ein wenig jünger als ich…so knapp zehn Jahre…aber es ist ja schön zu sehen, dass jungen Menschen im harten Alltag der Industrie für anerkannten Wahnsinn eine Chance gegeben wird…auch wenn es mich etwas ins Grübeln bringt…in der guten alten Zeit, als die Stadt Essen noch eine Universität Gesamthochschule hatte, kam auch die Forderung auf, wir müssten auch Bätschla und Maasta umstellen…haben wir dann auch gemacht….das Grundstudium des ehemaligen Diplomstudienganges wurde zum Bätschla…das Hauptstudium zum Maasta…hat ganze dreißig Minuten gedauert, mit Ctrl-F die Wörter in den Studienordnungen auszutauschen…und dann ging die frisch zwangsfusionierte geborene Universität Duisburg-Essen mit dem Segen des Diktators Gründungsrektors einer strahlenden Zukunft entgegen…zumindest die Teile, die nicht geschlossen werden…Opfer der neuen Lehramtsausbildung wurden unter anderem die Fachbereiche Erziehungswissenschaft(!) und das Zentrum für Hochschuldidaktik(!!)…

    Meine Irritation rührt aus folgendem Umstand: Der Wisch, den ich für meine Unterlagen als Zusatzqualifikation erworben habe, bescheinigt mir die Fähigkeit zum Zwecke der akuten Krisenintervention solange therapeutisch tätig zu sein, bis ich den oder die Jugendliche(n) in die Hände eines approbierten Mediziners oder eines ausgebildeten klinischen Psychologen gebe…mehr darf ich nicht…und das auch nur unter Supervision…zum Beispiel von einem Bachelor der klinischen Psychologie, der für seinen Abschluss weniger Scheine braucht, als ich für Vordiplom und Zusatzquali…aber ich bin ja zum Glück nach der Übergabe von jeder Verantwortung entbunden…ich bin ja kein Arzt und kein Psychologe…;-)

    cd

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    Die Pharmaindustrie – Von Lobbyismus und Drittmitteln http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/08/die-pharmaindustrie-von-lobbyismus-und-drittmitteln/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/08/die-pharmaindustrie-von-lobbyismus-und-drittmitteln/#comments Sat, 08 May 2010 12:40:06 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1425
  • Skandal in der Pharmaindustrie: “Hochwirksames” Antidepressivum mit Blei verseucht!
  • ADHS und Ritalin
  • Revolutionäre Behandlungsmethode bei AD(H)S: Erziehung statt Ritalin
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    Es scheint mir, dass das Sommerloch dieses Jahr recht früh dran ist. Das Deutsche Ärzteblatt veröffentlichte im April eine Studie, die zu dem Ergebnis kam, dass von der Pharmaindustrie finanzierte Studien für das eigene Produkt positiver ausfallen, als neutrale Untersuchungen. Die Firmen hätten “die Evidenz verbogen, bis sie für das Marketing tauglich war“. Ach wirklich…mein Gott, wer hätte das gedacht…das Thema wurde natürlich von der FAZ aufgegriffen und von diversen Blogs. z.B. bei “Stationäre Aufnahme” oder bei “LobbyControl“. Lustig wird es bei letzterem bei den Kommentaren. Der erste Kommentar sagt direkt: “Behandlung mit Psychopharmaka führt in die Arbeitsunfähigkeit und in den Misserfolg, trotzdem werden diese Medikamente auch gegen den Willen von Betroffenen weiterhin verabreicht.” Hat zwar mit dem Thema nichts zu tun, aber Hauptsache wieder Stimmung gegen die bösen Psychopharmaka machen…dass dies angeblich so wenig Gehör finde, liegt für mich weniger an einer großen Pharmaverschwörung als mehr an der Tatsache, dass das Thema einerseits einfach so was von durch ist, andererseits an der üblichen Naivität, andere Medikamente wären harmloser…auch Naturheilmittel können einen durch eine Bleivergiftung killen, da muss man kein bleihaltiges Antidepressivum genommen haben…

    Ganz ehrlich…wie naiv sind selbst gebildete Menschen geworden, dass diese Sache mehr als eine Randnotiz in den Zeitungen bekommt? Das ist doch für jeden, der mal im Wissenschaftsbetrieb gearbeitet hat, eiskalter Kaffee…da die Universitäten und andere Institutionen chronisch unterfinanziert sind, muss man natürlich Kunden anwerben. Und produziert man die Ergebnisse, die der Kunde haben möchte, kommt der (zahlende!) Kunde wieder…an den Unis läuft das ähnlich…dank des neuen Hochschulrahmengesetzes, das die Studiengebühren festzementiert hat, bekommt ein Professor nun von den internen Mitteln relativ so viel, wie er Drittmittel eingeworben hat…gewinne ich Wyeth oder Roche als zufriedenen Kunden, bin ich Drittmittelkönig und bekomme entsprechende Boni…das System hat man bereits als HiWi verstanden…es ist also nicht die böse, böse Pharmaindustrie (schon der Name sollte deutlich machen, dass es dort nicht um humanitäre Hilfe, sondern schlichtweg um Gewinn geht), sondern das Finanzierungssystem der deutschen Hochschulen…hinge meine Existenz als Fachbereich nicht mehr davon ab, wieviel Geld ich von draußen bekomme, dann könte ich auch objektive Studien erzeugen und auf gut Deutsch drauf scheißen, ob große Pharmakonzerne sich brüskiert fühlen, weil ich evidenzbasiert belegt habe, dass ihr neues Medikament mehr Patienten killt als heilt…aber unter den aktuellen Umständen baut man halt einen meterdicken Beipackzettel, in dem steht, dass man die Pillen nur auf der Intensivstation neben einem Defibrillator einnehmen sollte und der Hersteller ansonsten keine Haftung übernimmt…

    Was fehlt, ist das Umdenken in der Bevölkerung, dass selbst eine Kopfschmerztablette mich innerhalb von Minuten killen kann…also weniger Angst vor Psychodrogen und mehr Respekt vor jeglicher Art von Chemikalien, die ich meinem Körper extern zufüge…und eine gute Portion Ignoranz, denn in den meisten Fällen kann man als Patient sowieso nichts tun außer Schlucken und Augen zu…

    cd

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    Peng! Du bist tot! – Zur Didaktisierung von Amokläufen http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/07/peng-du-bist-tot-zur-didaktisierung-von-amoklaufen/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/07/peng-du-bist-tot-zur-didaktisierung-von-amoklaufen/#comments Fri, 07 May 2010 20:05:38 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1399
  • Englisch in der Grundschule sinnlos
  • Pornos im Unterricht
  • Pädagogisch-/Psychologischer Grabenkampf
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    Viele standen vor dem Problem, anderen ist es noch erspart geblieben, aber ich bezweifele, dass Ansbach wirklich das letzte Ereignis in Bezug auf Schulamok war, somit werden sich auch künftig Kollegen der Herausforderung der Nachbereitung stellen müssen. In der Oberstufe kann ich soetwas sachlich machen, aber gerade in den Klassen 5 bis 7 löst ein solches Ereignis eine große Angst aus, es könnte demnächst auch an ihrer Schule geschossen werden. Da der schulpsychologische Dienst generell überlastet ist und außer einer kurzen Motivationsrede nicht viel tut, bleibt die Betreuung der Schüler also an uns Lehrern hängen. Eine Methode, die ich bereits erfolgreich angewendet habe, ist die Didaktisierung mittels theaterpädagogischer Methoden. Mit der amerikanischen Schauspielerin und Regisseurin Julie Stearns (Folkwang Universität der Künste, Universität Duisburg-Essen u.a.) habe ich schon die abstrusesten Projekte realisiert. Wenn sie mich nicht gerade im saukalten Duisburger Hauptbahnhof einen alternden 68er mimen lässt, oder einen Frauen verprügelnden Irren mit Hang zur Performancekunst, arbeitet sie gerne mit Schülern an theaterpädagogischen Projekten. Ein Projekt, das ich durch sie kennengelernt habe, ist das freie Theaterstück “Bang Bang You’re Dead” von William Mastrosimone. Im Rahmen der didaktischen Ausbildung in Literaturwissenschaft haben wir es damals als studentische Theatergruppe (“Only Connect”, die heute noch am Campus Essen existiert) aufgeführt. Es ist frei erhältlich und soll, so der Autor, “von Kindern für Kinder” gespielt werden. Heißt in der Praxis: Jeder darf es tantiemenfrei verwenden, wenn er es z.B. für den Zugang zur Thematik im Unterricht oder sogar in einer Theatergruppe an der Schule verwenden möchte. Aus diesem Grund können Interessierte es auch bei mir downloaden. Die einzige Einschränkung, die der Autor macht, ist die, dass das Stück nicht auf Film oder Video veröffentlicht werden darf, da er es wichtig findet, dass “Junge Leute dieses Stück von ihren Peers aufgeführt sehen”, also von ihnen bekannten Darstellern. Zentrale Person ist der Jugenliche Josh, der im Verlaufe des Stückes seine Eltern und fünf Mitschüler tötet. Die Geschichte ist eng an den Amoklauf von Kip Kinkel 1998 angelehnt. Das Stück aufzuarbeiten und mit Schülern aufzuführen ist eine  angenehm andere Herangehensweise als beispielsweise das ebenfalls oft verwendete Buch “Ich knall euch ab!” von Morton Rhue (dem Autor von “Die Welle“), das als Lektüre konzipiert ist. Stearns hat das Stück im letzten Jahr nochmals erfolgreich mit einer Gruppe Hauptschüler aufgeführt. Als Einakter ohne zwingende Requisiten ist es relativ einfach auf von mit der Leitung von Theatergruppen unerfahrenen Kollegen relativ schnell realisierbar. Die Hauptrolle des Josh kann, wie es auch bei der Premiere des Stückes der Fall war, auch von zwei Schülern im Wechsel gespielt werden, da der zu lernende Text der Hauptrolle relativ umfangreich ist.

    “Do it in the living room for your parents to see…”

    cd

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    Zeitmaschinen bauen mit Stephen Hawking http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/04/zeitmaschinen-bauen-mit-stephen-hawking/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/04/zeitmaschinen-bauen-mit-stephen-hawking/#comments Tue, 04 May 2010 12:06:28 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1309
  • Es gibt doch noch echte Männer auf der Welt
  • Verschwörung um den Tod von Kaczinski
  • Wir sind Meister!
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    Hier ist was, das die Kollegen Physiker gerne mal in ihrem Unterricht ausprobieren können (Marcel, liest Du mein Blog noch? ;-) ):

    Laut Stephen Hawking braucht man für eine Zeitmaschine nur noch ein paar einfache Zutaten:

    1. Ein Wurmloch (Zur Not tut es auch die Staatsbank von Griechenland)
    2. Den Large Haldron Collider LHC (Zur Not tut es auch das Autobahnkreuz Breitscheid, da knallt es auch oft genug) oder
    3. Eine “wirklich, wirklich schnelle” Rakete (ausgediente russische oder amerikanische Atomraketen z.B.)

    Ich würde sagen, es reichen auch eine Couch, etwas THC und eine “wirklich, wirklich gute” Bong, und schon ist schlagartig Übermorgen…was hat der Hawking eigentlich für eine Medikation?

    cd

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    Katholische Kirche: Inkompetenz als Universalentschuldigung http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/15/katholische-kirche-inkompetenz-als-universalentschuldigung/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/15/katholische-kirche-inkompetenz-als-universalentschuldigung/#comments Thu, 15 Apr 2010 09:54:23 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1084
  • Tarcisio Bertone Bertone: Schwule missbrauchen Kinder
  • Schülerin wegen Kirchenaustritts der Schule verwiesen
  • Gereinigt vom katholischen Kindesmissbrauch
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    Jetzt hat die katholische Kirche endlich ein Argument gefunden, das alle Kritiker voll überzeugt: Inkompetenz als Methode. Nachdem Kardinalstaatssekretär Bertone behauptet hat, es gebe einen von Psychologen nachgewiesenen Zusammenhang zwischen Homosexualität und Pädophilie reagiert die Kirche prompt auf den Aufschrei, den Bertone ausgelöst hat. Die Kirche sei “nicht kompetent, allgemeine Äußerungen spezifisch psychologischer oder medizinischer Natur abzugeben”.

    Das ist natürlich ein akzeptables Argument. Holocaustleugner Williamson konnte man ja auch keinen Vorwurf machen, da er ja nicht Geschichte studiert hat. Hitler kann man auch den Holocaust nicht vorwefen, er hat ja nie Ethik studiert und war dadurch als GRÖFAZ (GRÖßter Follidiot Aller Zeiten) völkerrechtlich nicht kompetent…die Kirche hätte doch weiß Gott genug Kohle, um sich zur Not genügend Wissenschaftler zu kaufen, die dann deren Aussagen stützen…ich dachte immer, Inkompetenz wäre nur im öffentlichen Dienst kein hinreichender Grund für eine Kündigung…macht ja nichts, ich geh jetzt rüber zu den Chirurgen, zieh mir nen Kittel an und operiere mal ein paar Bauchspeicheldrüsen…kann ja nichts passieren…zur Not sage ich einfach, ich sei medizinisch inkompetent…das werden die Angehörigen schon verstehen…

    cd

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    Pubertätsprobleme http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/15/pubertatsprobleme/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/15/pubertatsprobleme/#comments Thu, 15 Apr 2010 07:12:27 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1080
  • Pornos im Unterricht
  • Hart, aber nicht unrichtig
  • Fanpost – Zu Sinn und Funktion der Verschwörungstheorie
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    Ein blindes Huhn fliegt auch mal vor ein Getreidesilo…

    So ist es heute beim Schulspiegel…ein sehr gutes Interview mit dem Erziehungswissenschaftler und Kinderpsychologen Wolfgang Bergmann.

    Er bringt das Problem aktuell Pubertierender auf einen ziemlich guten Punkt:

    “Die Jugendlichen entwickeln ein sehr unrealistisches Ich-Ideal, weil es ihnen an Erfahrungen fehlt. Es speist sich vor allem aus Tagträumen und fiktionalen Glücksvorstellungen. Überall schweben ihnen Medienbilder vor Augen, die zum Nachahmen auffordern. In meiner Beratungspraxis erlebe ich oft, wie verzweifelt sie versuchen, diesen Idealen gerecht zu werden.”

    und weiter:

    “Ihr Ich-Ideal löst sich von der Realität, es spaltet sich ab. Sie imaginieren sich als großartig, gehen aber jeder Probe aus dem Weg. Diese Kinder sind völlig verzweifelt, wenn sie eine Fünf in Mathe haben, aber nichts auf der Welt kann sie dazu bringen, sich auf die nächste Arbeit vorzubereiten. Sie wollen sich dem Realen nicht stellen, das Ich-Ideal wäre dann gefährdet. Und das ist neu.”

    Zu den Begriffen “Imaginäres”, “Reales”, “Phantasma” und “Ich-Ideal” bitte bei Jacques Lacan nachschauen. Besonders empfehle ich seinen Grundlagentext “Das Spiegelstadium als Bildner der Ich-Funktion”. Wer es schafft, bitte im Original. Das Deutsche ist wie immer ungeeignet, weil es weder zwischen “I” und “Me” (Mead) differenziert, noch zwischen “je” und “moi” (Lacan)…das ist immer beides “ich” und führt zu Verwirrung..

    cd

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    Tarcisio Bertone Bertone: Schwule missbrauchen Kinder http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/14/tarcisio-bertone-bertone-schwule-missbrauchen-kinder/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/14/tarcisio-bertone-bertone-schwule-missbrauchen-kinder/#comments Wed, 14 Apr 2010 07:59:43 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1073
  • Katholische Kirche: Inkompetenz als Universalentschuldigung
  • Die Beatles gegen Kinderseelen
  • Richard Dawkins will den Papst verhaften lassen
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    Da platzt mir doch der Arsch…es ist noch nicht so lange her, da gab es Wirbel um einen Haufen kirchlicher Pseudowissenschaftler, die behaupteten Homosexualität sei heilbar und wollten zu dem Thema eine Tagung an der Universität Marburg halten.

    Nun lese ich auf Nerdcore den Artikel “Kardinal Tarcisio Bertone Bertone shits in your face!”, eine Reaktion auf den Telepolis-Artikel “Hoher Vatikanvertreter erklärt Homosexualität zur Ursache für Missbrauchsfälle”.

    Nehmen die jetzt alle Drogen? Erst werden die Beatles begnadigt und nun wieder so ein Rückschritt. Bertone sehe “keinen Zusammenhang zwischen Zölibat und Pädophilie”, aber sehr wohl “einen Zusammenhang zwischen Homosexualiät und Pädophilie”. Er stützt dies auf “erst kürzlich bestätigte Aussagen von Psychologen” und  sagt: “Das ist die Wahrheit und das ist das Problem.” Diese Argumentation kommt mir von der Organisation, bei der Joseph Ratzinger kurz beschäftigt war, bevor er bei den Katholiken anfing irgendwie bekannt vor…könnte Obersturmbannführer Ratzinger jetzt bitte Dr. Mengele suspendieren?

    cd

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    Statistiksoftware und vorgetäuschte Orgasmen http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/08/statistiksoftware-und-vorgetauschte-orgasmen/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/08/statistiksoftware-und-vorgetauschte-orgasmen/#comments Thu, 08 Apr 2010 07:33:51 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=971
  • Deutschland ist raus…
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  • Kampf der Geschlechter gegen die ARD
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    Ups…das ist fast ein Insiderwitz für Statistiker:

    Im letzten Jahr kam wurden die Ergebnisse einer Studie zum Sexualverhalten von Frauen veröffentlicht, die belegten, dass Frauen umso mehr Orgasmen beim Geschlechtsverkehr haben, je reicher der Mann ist, mit dem sie schlafen

    Zwei Statistiker von der LMU wurden beim genaueren Hinsehen skeptisch…die veröffentlichten Zahlen wollten nicht so recht zu den Ergebnissen passen, also berechneten sie anhand der Rohdaten die Ergebnisse neu…und konnten keine Korrelation feststellen…

    Der Grund: Die niederländischen und Britischen Forscher hatten offensichtlich die Statistiksoftware SPSS falsch konfiguriert…die Open-Source Statistiksoftware “R” lieferte konträre Ergebnisse

    Nachgewiesen werden konnte lediglich der Zusammenhang zwischen Bildungsniveau, Alter und Gesundheit und der Häufigkeit von Orgasmen…und dass Akademiker den Größten haben, dürfte längst hinlänglich bekannt sein..;-)

    cd

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    Pädagogisch-/Psychologischer Grabenkampf 2 http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/07/padagogisch-psychologischer-grabenkampf-2/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/07/padagogisch-psychologischer-grabenkampf-2/#comments Wed, 07 Apr 2010 18:10:03 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=963
  • Pädagogisch-/Psychologischer Grabenkampf
  • Pädagogisch-/Psychologischer Grabenkampf 3
  • Wolf Schneider: “Die meisten Blogs sind Geschwätz”
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    Ich hatte die alte Diskussion schon völlig vergessen, da sehe ich plötzlich heute Morgen elf Kommentare, die kein Spam waren…sie kamen von Silvio Ströver, Betreiber einer irritierenden Anzahl pädagogischer Blogs. Er kommentierte nun in mehreren Salven meine damaligen Ausführungen:

    Kinder, wie die Zeit vergeht…

    um wenigstens mal anzufangen:
    Zu 1)
    Du schriebst: Der Humanismus und die Breitenbildung sind lange tot, das haben alle verstanden, ausser den Erziehungswissenschaftlern und den Lehrern…
    Mit dieser zentralen Aussage in Deinen sehr langen Ausführungen habe ich persönlich überhaupt kein Problem. Mich konntest Du da also nicht gemeint haben. Aber egal.

    Zu 2) “Deine Homepage und Deine Blogs zeigen sehr deutlich Deine Ausbildung…sie sind ein Rundumschlag in alle Richtungen”

    Nun, nicht ganz: Du kannst nicht einfach einen Zusammenhang herstellen, den es so nicht gibt. Ich habe beispielsweise keine Naturpädagogik studiert, ebenso kein “Jobcoach-Studium” absolviert.

    Mit G. Schulze habe ich zwischenzeitlich Kontakt aufgenommen. Der eigentliche Text (eine über 70-seitige Ausarbeitung zur Erlebnisgesellschaft) wird wahrscheinlich bald veröffentlicht. Den Text, den ich quasi als Handout entworfen hatte für mein Publikum, stellte ich schon ins Paedblog. Insofern sind tatsächlich keine tierfergehende Argumentationslinien und Quellen vorzufinden. War ja auch nicht geplant.

    „„Harry Potter“ wäre
    beispielsweise angeblich genauso gut oder sogar noch besser als ein Märchen.“

    Vielleicht hätte ich Dich vorher fragen sollen, ob Du einmal Korrektur liest?
    ;-)

    Ruhig Blut! – So leicht lasse ich mich nicht rausbomben! ;-)

    “…für eine Breite Darstellung ist es zu wenig, für einen knappen Abriss ist für mich nicht nachvollziehbar,…”

    O.k., vielleicht zu spezifisch… eben nur für Diplomer. ;-)

    Das erste, was ein Besucher im Moment auf Deinen Seiten sieht, ist eine akribische Darstellung Deiner Besucherzahlen….”Nachdem Du Dich ja erst gegen das WordPress-Weblog geweigert hast, inzwischen Dir aber selbst genau solches zugelegt hast, kennst Du sicher die “Außenwirkung”: Aktuelle Beiträge stehen “oben” und rutschen mit der Zeit nach “unten” und dann ins Archiv… So viel zum Thema „Aussenwirkung“…

    “Letzendlich ist immer davon auszugehen, dass der Leser keine Form der formalen Bildung für das eigene Fachgebiet hat…in der uns umgebenden Gesellschaft ist „Pädagoge“ wie „Lehrer“ ja eher ein Schimpfwort, vor allem in der ‘Malocherkultur’ des Rurhgebietes…man kann diese Klischees spielerisch so erfüllen, wie ich es mit meinem „Lehrer sind eh alles Arschlöcher“-Blog mache, da ich davon ausgehe, das Klischees und Vorurteile im Sinne von z.B. Girard als „Das Opfer konstituiert die Gruppe“ völlig notwenig sind und man besser das Klischee annimmt und damit spielt, als sich darüber aufzuregen, oder das Klischee in einer Weise in objektiv seriöser Weise leben, wie ich es in Deinen Blogs meine wahrzunehmen…”

    Weißt Du eigentlich noch, wo da der Hauptsatz ist? Wahrscheinlich handelt es sich um mehrere. Aber dafür, dass Du so viel Wert auf den Konjunktiv legst, hast Du offenbar keinen Sinn für die richtige Interpunktion. Und Rechtschreibung ist offenbar auch nicht Deine Stärke. Ich sage Dir, ich würde Dich wahrscheinlich nach nur einer Seminarstunde “rausbomben”…

    “also nicht zu verlinken, sondern, soll der ‘echte’ pädagogische Anspruch eines Blogs -den ich nicht hege- gewahrt bleiben, der Masse ‘vorzukauen’ und auszuwählen…der allemeinen Meinung mit harten Fakten entgegenzuwirken…”

    Auch wieder so ein verschachtelter Bandwurmsatz…

    Naja, als Diplom-Pädagoge mache ich doch das Beste raus! ;-)

    Gerade weil ich keinen Idealismus vertrete, lege ich Wert darauf, dass sich mein mündiger Blogleser sich selbst ein Bild macht. Natürlich dürfen Paedblogleserinnen/leser sich weiterhin darauf verlassen, dass ich Links anbringe, die selbstverständlich nicht das jeweilige Thema eines päd. Blogbeitrags verfehlen. Doch ich verwehre mich, “vorzukauen”, da ich keine Wiederkäufer bediene. Das können andere sicher besser.
    Soweit erst mal, in Bälde?! ;-)

    Gut, soweit erstmal das Zitat.. ;-)

    cd

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    Berufsperspektiven für Hauptschüler http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/06/berufsperspektiven-fur-hauptschuler/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/06/berufsperspektiven-fur-hauptschuler/#comments Tue, 06 Apr 2010 15:09:11 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=950
  • Hauptschüler klauen nicht – eine Anekdote
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    Die Aachener Zeitung veröffentlichte gestern einen Artikel “Hauptschule als berufsorientierte Alternative zur Realschule”, laut dem die FDP sich in Nörvenich für die Umwidmung einer Hauptschule in eine “Ganztagsschule für Basis- und Berufsbildung”. Als Basis sollen die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik dienen. Ziel sei es, dass die Jugendlichen “den gleichen Abschluss wie auf Real- und Gesamtschulen” erwerben können, “nur auf einem alternativen Weg, der ihren oft besseren praktischen Fähigkeiten entgegenkommt”.

    Ok…grandiose Idee…aber wir haben sowas doch schon!

    Nimmt man einen erlernten Beruf und einen sicheren Arbeitsplatz als Maß der Dinge, befinden sich die Hauptschüler doch bereits heute auf einem “alternativen Bildungsweg”…ich kann verstehen, dass Deutsch nicht im Kernkanon auftaucht, da Hauptschüler eher selten Nutzen an einer Fremdsprache haben werden, aber wo ist der Kurs “Einführung in die Sozialgesetzgebung unter besonderer Berücksichtigung des SGB II”?
    Auch fehlt mir das Fach “Klientenzentrierte Politik”, also im Westen das Parteibuch der Linken und im Osten das Parteibuch der NPD…auch halte ich berufsnahe Übungen an Grundschulen für sehr wichtig…wenn das Zielobjekt über ein Sicherheitsschloss verfügt, steht der Hauptschüler an sich ohne fundierte Ausbildung dumm da…

    Da muss die FDP wohl nachbessern…

    cd

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    LHC: 20% der Tagesschau-Leser haben Angst vorm schwarzen Loch http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/30/lhc-20-der-tagesschau-leser-haben-angst-vorm-schwarzen-loch/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/30/lhc-20-der-tagesschau-leser-haben-angst-vorm-schwarzen-loch/#comments Tue, 30 Mar 2010 13:59:31 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=894
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    Eigentlich unfassbar, dass soetwas in einer aufgeklärten Gesellschaft möglich ist…obwohl…die Teilnehmer der Netzumfrage wurden ja vom deutschen Schulsystem und der BILD aufgeklärt…insofern ist die Sache schon deutlich weniger verwunderlich…

    Zum Erfolg des Experiments im LHC startete die Tagesschau online eine Umfrage zum Thema “Haben Sie Angst vor einem Schwarzen Loch?”

    Von der Aufmachung her wäre es eher RTL oder SAT1 zuzuschreiben, aber auch bei der ARD haben zum aktuellen Zeitpunkt (15:56 Uhr) fast zwanzig Prozent der Teilnehmer für “ja” gestimmt…die Panikmache in den Medien hat funktioniert…vermutlich die gleichen zwanzig Prozent, die den LHC für was zum Rauchen halten…

    Die große Angst vor dem Schwarzen Loch…gut, dass ich Freudianer bin…

    cd

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    Anstieg der Aggression durch Killerspiele kaum signifikant http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/28/anstieg-der-aggression-durch-killerspiele-kaum-signifikant/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/28/anstieg-der-aggression-durch-killerspiele-kaum-signifikant/#comments Sun, 28 Mar 2010 17:33:02 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=854
  • Verbot von Killerspielen in der Schweiz zur Zeit sinnvoll?
  • Sekte verantwortlich für Schweizer Killerspielverbot?
  • Hopf und die Gewaltparanoia
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    Und wieder eine Studie, die es bestätigt:
    Laut Stigma Videospiele kam eine Metastudie, die 130 Einzelstudien berücksichtigte, zu dem Ergebnis, dass die berüchtigten “Killerspiele” die Agression der Spieler kaum erhöhen. Es sei eine Verknüpfung von nur 2% festgestellt worden. Im Gegensatz dazu betrage die Verknüpfung von Familie und Umfeld und Mobbing in der Schule jeweils 30%.
    Der Artikel bezieht sich auf einen Beitrag des Schweizer Radio DRS.

    Gleichzeitig scheint ein Ansatz zum totalen Verbot von Killerspielen wie in der Schweiz in Österreich eher unwahrscheinlich. Killerspiele hätten laut Prof. Michael Wagner von der Uni Krems “keine oder maximal einer vernachlässigbare Wirkung”. Siehe dazu auch den Artikel “Killerspiele machen keine Amokläufer” (DerStandard.at)

    cd

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    Christian Pfeiffer – Wissenschaft oder Satire? http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/26/christian-pfeiffer-wissenschaft-oder-satire/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/26/christian-pfeiffer-wissenschaft-oder-satire/#comments Fri, 26 Mar 2010 15:04:56 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=833
  • Zum Diskurs über Pfeiffers Thesen
  • Amokläufe sind kaum zu verhindern – Pfeiffer wird ruhiger
  • Verbot von Killerspielen in der Schweiz zur Zeit sinnvoll?
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    Angehörigen meiner Generation, die sich in ihrer Kindheit schon für Spiele am PC und an der Konsole interessierten, dürfe der Name Heinrich Lenhardt noch etwas sagen. Lenhardt war mit einigen anderen, z.B. “Doc Bobo” Boris Schneider (jetzt Boris Schneider-Johne, mittlerweile bei Microsoft für die XBOX360 zuständig), Anatol Locker, Michael Hengst und Winnie Forster Redakteur bei der Spielezeitschift “Power Play”, die schon lange eingestellt ist.

    Dieser Heinrich Lenhardt schreibt u.a. auch bei Gamersglobal.de und nimmt in seiner aktuellen Kolumne die aktuellen Thesen von Prof. Christian Pfeiffer ins Visier. (siehe auch “Verbot von Killerspielen in der Schweiz zur Zeit sinnvoll?”, “Amokläufe sind kaum zu verhindern – Pfeiffer wird ruhiger” , “Zum Diskurs über Pfeiffers Thesen” und “Feuerzangenbowle”)

    Im Beitrag “Die hohe Kunst des Pfeifferns” nennt er die teils sehr weit hergeholten Verknüpfungen zwischen “Killerspielen” und Gewalt Pfeiffers und bringt dem Leser anhand eines Beispiels bei, wie man auch selbst sehr gekonnt pfeiffern kann…es steht die Frage im Raum, ob Pfeiffer gar ein “geistreicher Satiriker” sei…lesenswert!

    cd

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    Tim Kretschmer unschuldig? Kommentar zur Analyse der “Group UAW” http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/08/tim-kretschmer-unschuldig-kommentar-zum-analyse-der-group-uaw/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/08/tim-kretschmer-unschuldig-kommentar-zum-analyse-der-group-uaw/#comments Mon, 08 Mar 2010 14:18:12 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=736
  • Tim Kretschmer unschuldig? Kommentar zur Analyse der “Group UAW” Teil 2
  • Winnenden – rechtsmedizinisches Gutachten veröffentlicht
  • Amokalarm bei Kretschmer
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    Ich habe mich nun eine Weile mit dem in “Winnenden – Neue Verschwörungstheorie” erwähnten “Unschuldsbeweis” und dem Forum beschäftigt. Nun mein Kommentar dazu. Ich versuche, wissenschaftlich zu bleiben und Polemik zu unterdrücken.

    Es ist eigentlich sehr schade, dass die Argumentationslinie im Text derart aufklärerisch und reißerisch formuliert ist, denn das verwendete Material ist durchaus interessant und manches in der Form (wie z.B. das eigens angefertigte Bildmaterial) so noch nicht dagewesen. Der Text verliert einerseits durch seine Form, andererseits aber leider auch durch grobe methodische Fehler, die mich an der Beteiligung wissenschaftlich ausgebildeter Autoren zweifeln lassen.

    Ich bleibe bei meiner Bezeichnung “Verschwörungstheorie”. Bereits das Forum verweist auf eine “Einführung in den Staatsterrorismus”. Dort werden unter Verweis auf Seiten wie “Operation Falsche Flagge” die gängigen Verschwörungstheorien zum 11. September, dem Bombenanschlag auf Bali 2002 usw. erwähnt. Insofern ist also die Verortung der Urheber und ihre Argumentationslinie bereits im Vorfeld klar und der Text überrascht deshalb auch nicht weiter. In Analogie zur Theorie mehrerer Täter im Fall Robert Steinhäuser versucht auch der Bericht der Group UAW zu belegen, dass Tim Kretschmer nicht Täter sein kann und nur “als Sündenbock missbraucht” (S. 2) wurde. Diese These selbst wird wie üblich nicht kritisch hinterfragt, sondern als gegeben angenommen. Belege oder nur Hinweise auf konkrete “Drahtzieher”, die über “den Staat”, “die Polizei”, “die Medien” und ähnlich diffuse Aussagen hinausgehen, fehlen völlig. Somit ist hier bereits für mich der Charakter einer Verschwörungstheorie erfüllt.

    Argumentatives Problem ist hier, dass derart aufgebaute Theorien mit ebendieser Prämisse stehen und fallen. Glaubt man an die dunklen Hintermänner im Staate, so macht die Argumentation Sinn und der Fall Kretschmer ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür. Negiert man allerdings die Prämisse, bricht die Argumentation vollständig ein und hinter jeder Aussage bleibt ein “Mit welchem Ziel sollte jemand soetwas inszenieren?” stehen.

    Neben diesem Kernproblem fallen mir weitere Dinge auf, die in der angekündigten neuen Version des Textes nach Erscheinen des offiziellen Abschlussberichtes, der für Ende März 2010 angekündigt ist, eventuell zu klären wären:

    1. Wie Robert Steinhäuser in Erfurt ging auch Tim Kretschmer zügig und (meist) sehr treffsicher vor. Dies allein bewegt die Autoren zu der Aussage, es kann sich nicht um Tim Kretschmer, sondern nur um einen “ausgebildeten Profischützen” (S. 147) gehandelt haben. Als Gründe werden die angebliche schwierige Handhabbarkeit der Beretta 92FS, die einen “Rechtsdrall” habe und die Tatsache, dass Kretschmer “einmal” mit der Waffe trainiert habe als hinreichend angeführt.

    Kommentar dazu: Dass die gute alte Beretta schwierig zu handhaben sei, wäre mir neu. Wäre sie tatsächlich auf relativ kurze Kampfentfernung wie die laut Bericht zu Testzwecken geschossenen 20 Meter derart ungenau, hätte sie die US-Armee niemals als Standardwaffe in großer Stückzahl bestellt. Die Verwendete Waffe war entweder nicht in Ordnung, oder auf eine andere Zielentfernung eingeschossen.
    Die Definition von “Rechtsdrall” ist außerdem kompletter Blödsinn. Rechtsdrall bedeutet, dass die Züge im Lauf, die das Projektil nach dem Abfeuern um die Längsachse rotieren lassen (ihm den “Drall” geben) rechtsherum laufen. Das führt zwar tatsächlich zu einem (marginalen!) aus-dem-Ziel-Wandern in die entsprechende Richtung, was aber durch das Einschiessen der Waffe auf Standardentfernung durch entsprechende Einstellungen an der Visierung ausgeglichen wird. Schießt die Waffe ab Werk nicht fleck, ist die Visierung nicht ok. Schwierigkeiten bekommt ein Schütze, je flacher die Visierlinie ist. Die Beretta hat aber recht große Kimme und Korn, was leichte Ungenauigkeiten verzeiht.

    Interessant ist hier auch, dass die Autoren zwar fast durch die Bank Medien- und Polizeiberichte (auch wenn sie selbst zugeben, die Originalakten nicht zugänglich gehabt zu haben, was aufgrund des immer noch laufenden Verfahrens auch nicht ohne weiteres möglich ist, es sei denn, man hätte tatsächlich einen “Offiziellen” im Boot…) verreißen, aber an argumentationstaktisch wichtigen Stellen wie hier, diesen blind glauben (müssen). Die Aussage des Vaters (ich vermute, darauf bezieht sich der Bericht), er habe Tim nur einmal auf den Schießstand mitgenommen und ihn nur einmal mit der Tatwaffe schießen lassen, kann -z.B. aus Furcht vor entsprechenden Medienreaktionen oder rechtlicher Konsequenzen- genauso gelogen gewesen sein. (EDIT: Das Protokoll des Schützenvereins belegt lediglich, dass Tim nur einmal AUF DIESEM Schießstand trainiert hat) Tim Kretschmer kann somit auch mehrfach mit der Waffe trainiert und sich den Ausgleich ihrer ballistischen Eigenheiten angeeignet haben. Generell hängt die Treffergenauigkeit auch deutlich vom “Talent”, also einer guten Hand-Auge-Koordination ab. Ich habe bei der Bundeswehr Leute gesehen, die mit den ersten Schüssen ihres Lebens mehrere Zehner geschossen haben, während andere erst nach 10 leeren Magazinen die Scheibe kratzten. Auch kompensiert man recht schnell eine Waffe, die nicht fleck schießt. Dazu reichen ein bis zwei Magazine, dann ist das “drin”. Beim Feuern auf große Ziele wie Menschen ist so eine Abweichung ohnehin unerheblich, da man die Trefferwirkung auch mit ungenauen Treffern erzielt und nicht einen winzigen Zehnerkreis erwischen muss…
    Deswegen erfordert es auch keine “jahrelange Übung” (S. 21), um einen Menschen auch einhändig schießend und mit der “falschen” Hand zu treffen…Stichwort: “Deutschießen”

    So, was essen und dann weiter…

    cd

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    Zum Jahrestag von Winnenden: Killerspiele, Panikmache, Verschwörungstheorien, Trittbrettfahrer http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/06/zum-jahrestag-von-winnenden-killerspiele-panikmache-verschworungstheorien-trittbrettfahrer/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/06/zum-jahrestag-von-winnenden-killerspiele-panikmache-verschworungstheorien-trittbrettfahrer/#comments Sat, 06 Mar 2010 13:19:10 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=720
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  • Winnenden – neue Verschwörungstheorie
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    Bald ist es soweit, die Tat von Tim Kretschmer in Winnenden jährt sich am 11. März. Schon geistern im Netz die üblichen Beiträge herum und das Thema ist wieder aktuell. In loser Folge einige Sachen, über die ich gestern und heute gestolpert bin:

    1. Trittbrettfahrer des Suchbegriffs

    Die Firma Golden Section Graphics erstellte damals eine Grafik zum Tathergang des Amoklaufes. Am 4. März schreibt sie in ihrem Blog:

    “Wir hatten seinerzeit eine Infografik über den Hergang der Geschehnisse erstellt und bieten diese Grafik jetzt natürlich wieder zum Nachdruck an.”

    Geschäftstüchtig die Jungs…

    2. Verschwörungstheorien und die üblichen Verdächtigen

    Am 3. März erscheint bei Europnews ein Artikel unter dem Titel “Rätsel Winnenden: Fragen werden nicht beantwortet.”

    In Bezugnahme auf ein Flugblatt einer Bürgerinitiative zur Aufklärung der Tat von Winnenden werden dort analog zum Fall Erfurt mehr oder weniger unsinnige, verschwörungstheoriehafte Fragen aufgeworfen. Eric T. Langer ist natürlich auch wieder mit von der Partie.

    U.a. wird behauptet, es gebe keine Beweise dafür, dass die Waffe von Tim Kretschmers Vater tatsächlich die Tatwaffe gewesen sei. Auch habe niemand Kretschmer als Täter identifiziert. Sicher? Dazu z.B. das Interview mit Igor Wolf, der von Kretschmer für die Flucht mit seinem Auto entführt wurde.

    Noch hanebüchener ist folgende Frage:
    2. Warum wird darüber hinweg geschwiegen, dass die Polizei den/die Täter nicht verfolgte oder beschoss, weder in der ARS noch in Wendlingen, als Igor Wolf als “Kidnapping-Opfer” auf einen Streifenwagen zu rannte?

    Sicher…klar…es ist absolut konform mit den Dienstanweisungen der Polizei, bei vermeitlichem Täterkontakt Cobra11-mäßig loszuballern…

    Leute, wartet doch den offiziellen Bericht ab…dann wirds auch die geforderten Obduktionsberichte geben…

    3. Killerspiele sind an allem Schuld

    Auch dieses Argument wird wieder aufgewärmt…
    Stigma Videospiele zitiert am 3. März Innenminister Heribert Rech von der CDU:
    “Killerspiele halte ich für abartig und gefährlich. Da sollten wir mit einem Verbot Ernst machen.”

    4. Panikmache von engagierten Experten

    Als letztes Fundstück das Winnenden-Blog von Dipl. Psych. Dr. Horst Siewert. Dieser ist für mich zu einer Spezies zuzurechnen, die ich ganz gerne als “Berufsaufgeregte” bezeichne. In diesem Fall ist wohl auch etwas Schlüsselwortopportunismus im Spiel.

    Das dramatische Bild im Header kündigt groß “Erfahrungen, Folgen und wissenschaftliche Aussagen zum Thema Amok” an…der erste Eintrag vom 23. März 2009 kündigt groß das neue Blog an, Winnenden sei ja nur “30 Minuten” weg und Bilder würden folgen…dann nichts mehr.
    Erst am 4. März 2010 dann -pünktlich um am Jahrestag von Google indexiert und auffindbar zu sein- wieder ein Eintrag mit dem Titel “Amokprognosen”. Der Ton entspricht wenig der versprochenen Wissenschaftlichkeit und stellt eher die übliche Panikmache auf Spiegel- und STERN-Niveau dar.

    Siewert behauptet -ohne jegliche Belege-: “die Anzahl der Fälle wächst kontinuierlich und gewaltbereite Jugendliche nehmen die in Deutschland weitgehend ungeschützten und offenen Schulen ins Visier.”

    Es folgt Lamento, wie viele Schüler Amokphantasien haben und in Behandlung seien, sie brächten “Messer und Macheten in Tötungsabsichten mit” und “Nach den vorliegenden Hochrechnungen können wir davon ausgehen, dass es eine hohe Dunkelziffer von jungen Menschen gibt, die mit dem Gedanken an Amok spielen.” Und wo liegen diese Hochrechnungen bitte vor?

    Auweh…nach diesen hochwissenschaftlichen Erkenntnissen gehe ich ab Montag nur noch mit Stahlhelm und Schutzweste unterrichten…

    Grandios, freuen wir uns auf mehr lustige Nachrichten in Bälde…

    cd

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    Homöopathischer Selbstmord – Sekte 1023 http://www.drossmann.de/wordpress/2010/02/02/homoopathischer-selbstmord-sekte-1023/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/02/02/homoopathischer-selbstmord-sekte-1023/#comments Mon, 01 Feb 2010 23:34:56 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=658
  • Geld zurück für Homöopathie?
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    Wie das Blog der Brights berichtet, hatte eine britische Gruppe Homöopathie-Skeptiker am vergangenen Samstag versucht, sich mit extremer Überdosierung homöopathischer Medikamente umzubringen:

    Sekte 1023: Kollektiver Selbstmord am Samstag « Brights – Die Natur des Zweifels.

    Unnötig zu erwähnen, dass es natürlich nicht geklappt hat, wie man in den Videos der Gruppe sehen kann…Sinn und Zweck der Aktion ist es, zu demonstrieren, dass die berühmten “Globuli” und andere Präparate aus der Homöopathie faktisch wirkungsloser Humbug und reine Geldschneiderei sind.Vor allem versucht die Gruppe, Druck auf die britische Drogeriekette “Boots” auszuüben, auf dass diese sämtliche augenscheinlich wirkungslose homöopathische Mittel aus den Regalen nimmt. Spektakulär und eindrucksvoll…und offensichtlich war das Experiment sehr erfolgreich.

    Die Webseite der Bewegung: Homeopathy: There’s nothing in it

    cd

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    Theorie gegen Praxis im PaedBlog http://www.drossmann.de/wordpress/2010/01/24/theorie-gegen-praxis-im-paedblog/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/01/24/theorie-gegen-praxis-im-paedblog/#comments Sun, 24 Jan 2010 20:01:38 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=428
  • Fanpost 1
  • Pädagogisch-/Psychologischer Grabenkampf 2
  • Lena gegen Ursula – Das Experiment läuft weiter
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    Silvio Ströver verweist in einem Posting in seinem Paedblog auf die Problematik der Kollision zwischen Theorie und Praixis im Studium der Erziehungswissenschaft ein. Die Debatte stammt zwar von 1999, könnte aber wesentlich schärfer noch auf die aktuelle Form des Studiums bezogen werden.

    Ich hatte in einem kurzen Diskurs mit ihm die Thematik ebenfalls aufgegriffen..schade, dass die angekündigte Reaktion ebenfalls bis heute ausgeblieben ist…

    cd

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    Wird Deutschland immer psychotischer? http://www.drossmann.de/wordpress/2009/09/18/wird-deutschland-immer-psychotischer/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2009/09/18/wird-deutschland-immer-psychotischer/#comments Fri, 18 Sep 2009 18:46:57 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/0fcd698ed4951c1d6b07ba289f0150fb-248.php#unique-entry-id-248
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    Es ist schon öfter darauf verwiesen worden, darum nur kurz:

    Die Jungen Medien Hamburg haben heute folgenden Artikel veröffentlicht: Immer mehr Selbstmorde und Amokläufe in Deutschland

    Der recht knappe Artikel sammelt im Grunde nur ein paar Links über Amok und Suizide zusammen. Lustig ist, dass zwar erst reißerisch betitelt wird, ein paar Zeilen später aber sagen sie, es gäbe keine konkreten statistischen Daten aus Deutschland und bieten stattdessen welche aus Frankreich und einen Link zu einer Pro7-Doku an..;-)
    Nuja, hauptsache Leser mit der Titelzeile ködern…
    Der Verweis auf die Suizidrate in der Depression nach 1918 ist zwar löblich, aber sicher nicht völlig auf heute übertragbar…dass im Zuge der Wirtschaftskrise die Suizidrate hochgehen wird ist keine Erkenntnis, für die man viel Psychologie studiert haben muss.
    Komplettiert wird das ganze mit einem Verweis auf einen älteren Artikel der JMH zum Thema “Medien und Amok”, bezogen auf Emsdetten.

    Lichtblick ist der Verweis auf den einzigen halbwegs wissenschaftlichen Text, den ich hier auch nochmal verlinken möchte:

    Deutsches Ärzteblatt (31.03.2006): Psychische und Verhaltensstörungen – Die Epidemie des 21. Jahrhunderts?

    Zwar würde ich analog zur Kriminalitätsstatistik nicht unbedingt behaupten, dass sich die Fälle häufen…es kann ja auch sein, dass die Kranken nun mehr auffallen ;)

    cd

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    Formaldehyd im Bodensee http://www.drossmann.de/wordpress/2009/08/30/formaldehyd-im-bodensee/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2009/08/30/formaldehyd-im-bodensee/#comments Sun, 30 Aug 2009 21:36:18 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/5e464d4d7ae20e1c7b61ffa381e581ec-241.php#unique-entry-id-241
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    Im Sommerloch gibt Spiegel Online ja so einiges an sinnloser, aber spassiger Information her.
    Kürzlich berichtete er, dass die Stadt Konstanz ihr Image vom „Klein-Harvard am Bodensee“ durch eine Plakatkampagne mit dem Titel „Konstanz – Die Stadt am H2O“ aufpolieren wolle.
    Dummerweise haben wohl die Wassermoleküle, die auf dem Plakat den Bodensee schmücken, durch „Simplifizierung“ eher die Form von Formaldehyd, was die Gemüter einiger Chemiker doch erhitzte…

    Ich weiß nicht, was ich komischer Finde…die falschen Moleküle, oder die Randale, die nun um sie gemacht wird..der durchschnittlich gebildete Deutsche wird nicht mal das Wort „Molekül“ unfallfrei aussprechen können und das Problem übersehen…

    SPIEGEL online: Wir können alles. Außer Chemie.

    cd

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    Die Weisen aus dem Morgenland haben gesprochen…und das Ergebnis ist so, wie es zu erwarten war:

    Der nach Winnenden eingesetze Expertenrat „Expertenkreis Amok“ hat vor kurzem einen Bericht vorgelegt, in dem die Steine der Weisen postuliert werden.
    Neben einer Einschränkung der „Verfügbarkeit gefährlicher Waffen“ schlägt die AG auch vor, in jeder Schule einen „Amokalarm“ zu installieren und Klassenräume so anzulegen, dass die Schüler sich im Notfall „verbarrikadieren“ können…

    RP Online: Experten empfehlen Amok-Alarm an Schulen

    Spiegel Online: Amoksirene für Schulen gefordert

    SWR: Expertenkreis schlägt Amokalarm für Schulen vor

    Hmm…wie soll man sich denn vor Projektilen „verbarrikadieren“ können, wenn die Tische standardmäßig aus Preßspan sind ? In den Naturwissenschaftsräumen sind diese oftmals Kachelblöcke, die fest auf den Boden gemauert sind…und die Bänke in der Turnhalle bieten wohl auch keinen rechten Schutz…
    Neue Tische mit Titaneinlage? Weichbodenmatten aus Kevlar? Kugelfeste Laborkittel im Chemiesaal? Man darf gespannt sein…

    Mein Favorit wäre, sämtliches Kartenmaterial nur noch auf Stoffe der Sicherheitsklasse IV zu drucken, damit es beim Amoklauf im Erdkundeunterricht ab sofort heisst: „Schnell! Alles hinter die Deutschlandkarte“…sicher auch gegen panzerbrechende Munition…

    Man darf gespannt sein..

    cd

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    Kaputtgemobbt… http://www.drossmann.de/wordpress/2009/05/26/kaputtgemobbt/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2009/05/26/kaputtgemobbt/#comments Tue, 26 May 2009 14:52:51 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/e7d521af40d02b98acff447499487ae7-225.php#unique-entry-id-225
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    So, nun ist die Begriffstrennung eindeutig im Eimer…

    In der aktuellen Ausgabe des Bayrischen Ärzteblattes steigt ein ansonsten sehr interessanter Artikel zum Thema „Neues aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie“ mit folgender Formulierung ein:

    „Mobbing, im angelsächsischen Sprachraum auch als ‚bullying‘ bezeichnet…“

    Ähm..ok…wenn das Ärzteblatt das schreibt, ist es wohl endgültig vorbei mit der Trennschärfe…

    cd

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    Drogen, Amok, Paranoia http://www.drossmann.de/wordpress/2009/03/24/drogen-amok-paranoia/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2009/03/24/drogen-amok-paranoia/#comments Tue, 24 Mar 2009 19:53:33 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/1cdd59cbdbcac2c29b0ecb301593380f-185.php#unique-entry-id-185
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  • Gewalt Amok Steinhäuser Tilidin
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    Sehr schön…die Opfer von Winnenden sind noch nicht richtig kalt, schon beginnt neben der zu erwartenden Hexenjagd auf „Killerspiele“ nach dem Bekanntwerden der psychiatrischen Vorgeschichte von Tim K. auch das Schmieden von Verschwörungstheorien Hand in Hand mit den üblichen Argumenten der Psychoanalyse- und Psychiatriefeindlichen Lagern.
    Über eine besondere Stilblüte dessen stolperte ich gerade im Seitenhiebe-Blog (welches übrigens umgezogen ist), unter dem Eintrag „Drogen und Amoklauf“.

    Dort wird auf das eigens zum Amoklauf von Winnenden eingerichtete Blog „Antidepressiva und Amokläufe“ verwiesen. Dessen zweiter Eintrag ist dermaßen plakativ, reißerisch und vor allem seminparanoid verfasst, dass ich diesem doch ein wenig mehr Aufmerksamkeit widmen möchte.

    Schauen wir uns die Argumentation des Autors einmal an:

    „Es sind Hunderte von Fällen bekannt, bei denen Menschen, die die „neue“ Generation von Antidepressiva einnahmen, anschließend Selbstmord begingen, teilweise vor Kindern oder Angehörigen oder Mitmenschen töteten – ohne irgendeine Emotion dabei zu zeigen.“

    Da würde ich doch gerne wissen, wo diese „hunderte von Fällen“ dokumentiert sind und inwieweit die Einnahme von Antidepressiva tatsächlich mit der angeblich resultierenden Tag zusammenhängt.

    1. Zeitliches Aufeinanderfolgen zweier Ereignisse sind kein Beweis für Kausalität
    2. Es ist richtig, dass in einigen Fällen die Gabe von Antidepressiva zum Suizid führen kann. Das liegt an dem Umstand, dass bei vielen Präparaten (Citalopram, etc.) die Antriebssteigernde Wirkung viel früher einsetzt, als die Stimmungsaufhellende. Dies führt leider zu dem manchmal auftretenden Phänomen, dass die betroffenen Patienten gerade soviel Energie aufwenden können, um zu suizidieren.

    Dass Tim K. „gefühls- und anteilnahmslos Menschen umgebracht“ haben soll, kann ich so nicht unterstützen…Hass und Wut sind unpopuläre, aber sehr reale Gefühle…ein Patient, der an tatsächlicher klinischer Gefühlsleere leidet, würde bei entsprechender Struktur aus rationaler Überlegung töten, aber Rache käme in ihm nicht vor…
    Es ist im vorliegenden Fall eher davon auszugehen, dass es sich nicht um die Wirkung „gefühllos machender“ Psychopharmaka sondern eher um eine sehr reale Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid des verhassten Objektes handelte, mit ein Kerncharakteristikum für eine pathologische Persönlichkeitsstruktur, wie wir sie auch bei Serientätern finden.

    Die Quelle „olwazt.de – Amoklauf durch Psychopharmaka“, die zitiert wird, wirkt ähnlich plakativ und wenig wissenschaftlich fundiert…

    Als weiteren Beleg liefert der Autor eine Dokumentation des ZDF-Magazins „Frontal 21“..Ich bin nicht dazu gekommen, das verlinkte 45 Minuten lange Video komplett zu sichten…aber ich habe es ausschnittweise gesehen und würde, im Kontext mir bekannter anderer Berichte des gleichen Magazins zu ähnlichen Themen, mal die gleiche „Qualität“ der Recherche …also nahezu keine unterstellen…dass das Sendeformat „Frontal 21“, auch wenn es von einer öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt stammt, nicht „Mainstream“ sei, wage ich auch zu bezweifeln…

    Der Autor verlinkt die Seite „ZDF.de – Das Pharma-Kartell“:
    Erwartungsgemäß reißerisch gibt sich auch diese -eigentlich traurig zu wissen, dass es sich um das ZDF und nicht um RTL oder SAT1 handelt – …u.a. heißt es dort:

    „Pharmaunternehmen können in Deutschland nach Einschätzung verschiedener Experten fast ungestört ihre Profitinteressen verfolgen. Das geht zu Lasten der Patienten, wenn dabei Nebenwirkungen verschwiegen, Selbsthilfegruppen instrumentalisiert oder Politiker, Ärzte und Heilberufe mit Gefälligkeiten umworben werden. Christian Esser und Astrid Randerath decken in der Frontal21-Dokumentation “Das Pharma-Kartell” auf, wie dieses System funktioniert.“

    Die Pharmaindustrie wende „sehr perfide“ Methoden an…“Wichtigstes Ziel ist dabei offenbar immer, Medikamente gewinnbringend zu verkaufen. Auch fragwürdige Mittel werden nach Ansicht von Kritikern in den Markt gedrückt, eine Gefährdung der Patienten in Kauf genommen.“

    Ach…ich dachte, Medikamentenhersteller seinen direkte Tochtergesellschaften der Heilsarmee…NATÜRLICH ist es wichtigstes Ziel, Medikamente gewinnbringend zu verkaufen…darum ist es ja auch eine INDUSTRIE…aus betriebswirtschaftlich geführten Unternehmen….
    Was „fragwürdige Mittel“ sind, wird auf der Seite nicht weiter erwähnt…was aber die „Gefährdung der Patienten“ angeht, muss man eine Sache klarstellen:
    Wolf-Dieter Ludwig sagt in dem Bericht ganz richtig, dass der Glaube, zugelassene Medikamente seien sicher, ein „Irrglaube“ ist…es wird ausser acht gelassen, dass selbst der Inbegriff der Harmlosigkeit von Medikamenten, die allseits beliebte Kopfschmerztablette Aspirin mit Ihrem Wirkstoff Acetylsalicylsäure bereits in normaler therapeutischer Dosierung unter bestimmten Umständen bereits bei der ersten Einnahme zu einem doch recht spektakulären und qualvollen Tod führen kann…aber das ist niemandem wirklich gewahr…obwohl es lang und breit im Waschzettel steht…Tod durch Suizid ist also „Schuld der Pharmaindustrie“, die „gefährliche“ Medikamente produziert, die Todesfälle durch Alltagsselbstmedikation mit ASS, Paracetamol, Ibuprofen usw. sind dann wohl „Schicksal“…hmm…

    Der Begriff „Wiederaufnahmehemmer“ ist schlichtweg falsch, SSRI sind SEROTONINwiederaufnahmehemmer…an sich ein vernachlässigbarer Fehler, aber er zeigt mir doch, wie viel journalistische Akribie und wie viel Fachwissen in diesem Beitrag steckt ;-)
    Sicher können diese zu den beispielhaft am Falle Monika Kranz dargestellten Symptomen führen, wie ich es schon eingangs erwähnte…es wird aus dem Bericht aber nur eine Zeitliche Abfolge ersichtlich…wichtig zu wissen wäre aber, unter welchen Umständen es zum Suizid kam…die SSRI-Gruppe hat nämlich den unangenehmen Nachteil, dass schlagartiges Absetzen -entgegen der Warnungen in den Packungsbeilagen- ebenfalls neben anderen Symptomen zu akuten suizidalen Krisen führen kann, ein Effekt, der lange als „SSRI Discontinuation Syndrome“ (SSRI Absetzsyndrom) bekannt ist und weswegen SSRI „ausgeschlichen“, die Dosis also schrittweise runtergefahren wird…
    Tierfergehende Informationen vgl. Schweizerische Ärztezeitung: Entzugssymptome der modernen Antidepressiva , Tagungsfolien der Schweizerischen Gesellschaft für innere Medizin ,
    auch kann es zu einem sogenannten „Rebound“ kommen, dem vollständigen oder sogar verstärkten Auftreten aller Symptome, wegen derer die Medikation verordnet wurde…
    Es muss also die Frage gestellt werden, ob Tim K. während der Tat tatsächlich „ruhiggestellt“ war, oder der „Amoklauf“ nach dem -eventuell schlagartigen- Absetzen der Medikation erfolgte…gerade bei non-compliance Patienten wird immer wieder ein spontaner Verzicht auf die Medikamente bei temporärer Besserung der Symptomatik beobachtet.
    All dies trifft auch auf den Wirkstoff Sertralin des erwähnten Medikamentes „Zoloft“ zu…
    Der -ebenfalls im genannten Blog verlinkte- Beitrag „Kretschmer Withdrawing from Drepression Treatment“ stützt meine These. Zwar ist die Argumentation auch hier fragwürdig, der Autor schließt aus der Tatsache, dass Kretschmer eine verordnete ambulante Therapie nie antrat, dass er auch die Medikamente abgesetzt haben muss, was nicht notwendig kausal folgt, aber für mich würde es das Verhalten bei der Tat erklären…

    Ich bin gespannt auf den offiziellen Bericht, dieser wird in letzter Instanz klären, ob Tim K. zur Tatzeit „ruhiggestellt“ war….ich würde mindestens eine Kiste Bier wetten, dass der Bericht genau so sauber ist, wie bei der Tilidin-Ente bezüglich Robert Steinhäuser und tendiere eher wie schon gesagt zu der Meinung, dass die beschriebene Teilnahmslosigkeit symptomatisch war…

    Dass man Selbsthilfegruppen kaufen kann, ist auch ein alter Hut…das gilt nicht nur für solche, die im Kontext von Medikation agieren, sondern für so ziemlich jede andere Gruppe auch…also kein Argument gegen die Pharmaindustrie im Speziellen…

    In der Linkliste findet man außer Links auf ähnlich polemischem Niveau keinerlei neutrale oder psychiatriefreundliche Links…eigentlich schade…
    Der Autor schließt mit den Sätzen:

    „Es liegt nun am Internet, diese Infos zu verbreiten. Die neue Generation der Antidepressiva ist maßgeblich für Zehntausende Morde und Suizide verantwortlich und wenn man nicht dagegen vorgeht, ist ein nächster derart brutaler Amoklauf nur eine Frage der Zeit.“

    Wie gesagt…diese „Maßgeblichkeit“ hätte ich gerne näher belegt…ein halbseidener ZDF-Bericht und fragwürdige Blogquellen sind mir da doch zu dünn…

    EDIT: Ich stoße gerade noch auf einen weiteren interessanten Blogeintrag zum Thema:
    Das Infowars-Blog schrieb schon 2008 nach dem Vorfall an der Northern Illinois University einen Beitrag unter dem Titel „Psychodrogen und Waffenverbot ermöglichen weiteren Amoklauf“ Dort heißt es u.a.: „Laut dem Chicago Tribune glauben Erittler dass Cho Seung Hui, der Amokschütze an der Virginia Tech, vor seiner Tat im April Antidepressiva konsumiert hatte. Die Columbine-Mörder Eric Harris und Dylan Klebold, sowie der 15-jährige Kip Kinkel der in Oregon seine Eltern und seine Klassenkameraden niedergeschossen hatte, waren alle auf Psychopharmaka. Jeff Weise, der Killer an der Red Lake High School, war auf Prozac. “Unabomber” Ted Kaczinski, Michael McDermott, John Hinckley, Jr., Byran Uyesugi, Mark David Chapman und Charles Carl Roberts IV, der Mörder an einer Schule der Amish, waren alle auf Psychopharmaka vom Typ “Selektiver Serotoninwiederaufnahmehemmer” (SSRI). Die Presse versucht die Tatsache zu verschleiern dass Kazmierczak sich unter dem Einfluss der gleichen Medikamente befunden hatte, indem darauf verwiesen wird dass er zum Tatzeitpunkt seine Medikamente abgesetzt hatte.“
    Besonders der letzte Satz lässt mich auch in diesem Fall denken, dass es sich keineswegs um Verschleierung durch die Presse handelte, sondern wir es auch in diesem Fall mit einem Gewaltakt als Symptom eines akuten Absetzsyndroms zu tun haben könnten…
    Meine These bleibt also: Nicht die Warnungen vor Psychopharmaka müssen lauter werden, sondern die Warnungen davor, dass diese keine Smarties sind und man diese tunlichst nicht eigenmächtig von heute auf morgen absetzen sollte, hat man sich einmal entschieden, sie zu nehmen…

    cd

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    Gestern erschien im Schulspiegel ein Artikel über die Erfolge des Englischunterrichtes an Grundschulen mit dem Titel „Effekt gleich null“.

    Heiner Böttger von der katholischen Universität Eichstätt hat im letzten Jahr an bayrischen Realschulen und Gymnasium geforscht und herausgefunden, dass 95 Prozent der Lehrer am Ende der fünften Klasse keinen Unterschied mehr zwischen den Schülern mit anglistischer Früherziehung und denen ohne diese bemerkten.

    Grundproblem ist hier meiner Meinung nach die Art und Weise des Unterrichts, die mangelnde Standardisierung und die übliche länderweise Eigenbrödlerei im Bildungsbereich…der Effekt ist der, den eine Duisburger Lehrerin im genannten Artikel auch beschreibt: Man muss am Anfang der 5. Klasse wieder von vorne anfangen, um die Gruppe zu homogenisieren.

    Der Artikel endet mit den Worten „Möglichst viel Anwendung in einem realen Kontext wäre zum Beispiel gegeben, wenn auch Fächer wie Kunst oder Erdkunde auf Englisch unterrichtet würden. Doch dafür brauchte es zunächst eine bessere Fremdsprachenausbildung – für Lehrer.“

    Da finden wir dann auch des Pudels Kern…ich kann hier nur für das Land NRW sprechen, aber ich beobachte in meiner Arbeit folgendes:

    Englisch für die Primarstufe wird erst unlängst ausgebildet…entsprechend experimentell waren die Studienordnungen und hanebüchen die Voraussetzungen (z.B. mussten zu meiner Zeit der erste ordenliche Jahrgang Primaten in der Anglistik die für uns Sekundarstufler verpflichtenden Grundlagenseminare nicht belegen (Einführung in die Linguistik, die Literaturwissenschaft etc.)…stellten in den Seminaren dann entsprechend dämliche Fragen und waren letztlich in allem Hinterher…im zweiten Anlauf wurden dann verbindliche Sprachkurse eingeführt ;-)

    Nun bedeutet dies aber, dass diese Studenten nicht bis zum ersten Schuljahr mit Bedarf an Englischunterricht fertig sein werden. Was tut man hierzulande also? Man qualifiziert bereits examinierte GrundschullehrerInnen nach. Und auch hier gibt es keinerlei Standards…einzig und allein Voraussetzung ist der berühmte C1-Schein, also der Nachweis an Englischkenntnissen auf dem Niveau C1 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachkompetenz. Wie bekommt man diesen? Über die freundliche Universität nebenan oder über einen der diversen hierzulande operierenden Bildungsträger bzw. eine Sprachschule. Und dort liegt der Hase im Pfeffer, denn deren Kriterien sind ebenfalls nicht standardisiert, sondern liegen einzig und allein im Ermessen des Trägers…die Praxis zeigt, dass das berühmte Logo der CERTQUA einem nur sagt, ob man bei einem Träger seinen Bildungsgutschein loswird, aber beileibe nicht, ob der Laden was taugt ;-)

    Die traurige Realität sieht so aus, dass es sich bei Schulen um öffenliche Auftraggeber handelt…und was bedeutet es, wenn ein Unternehmen eine öffentliche Ausschreibung gewinnt? Es war der billigste Anbieter…
    Eine vollständige und echte Qualifikation an einer Hochschule dauert sehr lange…2-3 Semester…das will niemand auf sich nehmen und niemand bezahlen…also wird der Weg des geringsten Widerstandes genommen – die Heilsversprechungen privater Anbieter.
    Ich bin für unterschiedliche Unternehmen tätig und habe auch länger an einer Universität gelehrt…zu meinen Aufgaben gehört sporadisch auch mal ebendiese C1-Qualifikation für GrundschullehrerInnen…und die Qualitätsunterschiede sind katastrophal…einige Anbieter haben echte Standards – die eben auch etwas kosten und deren Kurse entsprechend lange dauern – andere prügeln das C1-Wissen in Mittvierziger, die seit ihrem Abitur kein Wort Englisch mehr sprechen musste in einem Tempo rein, das zwanzigjährige Studenten an den Rand des Zusammenbruchs bringen würde mit dem Fazit : Die Teilnehmer waren vorher scheisse, die Teilnehmer sind hinterher scheisse, aber nun zertifiziert und besser bezahlt…und sowohl phonetisch wie grammatisch derart grottenschlecht, dass die Kinder einen Mist mitbekommen, den ich in der Sek. I fast nicht mehr korrigieren kann…aber den Staat interessiert ja nur der C1- Schein ;-)

    Auch hier gilt also wieder mein Credo: Wer die PISA-Schmach ausmerzen will, muss die Lehrerausbildung umkrempeln, nicht die Schule…also muss ganz oben angesetzt werden, nicht ganz unten, denn: Schlechte Unis produzieren schlechte Lehrer, die schlechte Schüler produzieren…

    cd

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    Im „Alles hängt mit allem zusammen“ (AHMAZ) Blog erschien vor einer Weile ein Artikel mit dem Titel „Pseudowissenschaft in familiengerichtlichen Gutachten? oder: Die Probleme psychologischer Gutachten bei erziehungswissenschaftlichen Fragestellungen“.

    In diesem Artikel beschreibt Monika Armand das Problem, dass die bei Scheidung etc. notwendigen familiengerichtlichen Gutachten von Diplompsychologen erstellt werden, welche im Rahmen ihrer Ausbildung über keinerlei erziehungswissenschaftliche Kompetenzen verfügen.
    Der an sich methodisch gut beginnende Artikel, der kurz die Ziele von Psychologie und Erziehungswissenschaft und ihre Verbindung beschreibt, rutscht aber dann leider im Niveau massiv ab durch Aussagen wie „Warum? Wie bereits oben beschrieben, erforschen die Erziehungswissenschaften die Voraussetzungen und Bedingungen von Erziehung. Die Psychologie konzentriert sich mehr auf den einzelnen Menschen als ‚Forschungsgegenstand’.“ und endet mit dem polemischen Begriff der „Pseudowissenschaft“…

    Es stimmt, dass Psychologen im allgemeinen keine Ahnung von Erziehungswissenschaft haben, aber der Artikel zeigt, im Kontext des kleinen Grabenkampfes vorher, dass viele Erziehungswissenschaftler auch keine Ahnung von Psychologie haben ;-)

    cd

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    Oha, nun habe ich mich in die Nesseln gesetzt.
    Ich habe vor langer Zeit in diesem Eintrag über das PädBlog von Silvio Ströver gelästert. Heute finde ich nun zwei Kommentare von ebendiesem:

    1. „Na, was soll das denn heißen???“
    2. „Zumindest würde es hilfreich sein, ein paar (konkrete) Anhaltspunkte zu haben… danke.“

    Nach kurzem Mailverkehr sagte Silvio, er sei gespannt auf meine Ausführungen, egal wie sie ausfielen….nun denn…

    Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich mit diesem Blog keinesfalls den Anspruch von Professionalität hege…es ist für mich mehr Ventil für einen Gedankenstrom bezüglich Bildungsthemen in sehr allgemeinem Rahmen, den ich so ungefiltert an anderer „professioneller“ Stelle nicht darstellen kann…ich trenne also auf meiner Homepage strikt Professionalität und Privates, daher findet man den Link zu diesem Blog auch im Alice-Bereich und nicht in meiner hauptberuflichen Homepage, um diese Differenzierung eben klarzumachen..
    Die professionelle Spielwiese habe ich an anderer Stelle…im Hörsaal, in Forschungsprojekten und im Unterricht ganz allgemein…

    Ich habe Silvio in meiner zweiten Mail direkt geschrieben, dass es vermutlich auf einen ideologischen Grabenkampf hinauslaufen wird, da er in Dortmund den Diplomstudiengang studiert hat, während ich in Essen zunächst den Lehramtsstudiengang als „Nebenfachpädagoge“ ertragen durchlaufen habe und erst spät im FB EW untergekommen und dort meinen wissenschaftlichen Frieden gefunden habe…ein Schulenstreit also…aber schauen wir, ob es fruchtbar wird..

    1. Ich habe ein „besonderes“ Verhältnis zu Diplom-EWlern…
    Dieses rührt aus meiner Zeit in der AG Jugendforschung her, in der ich unter anderem auch Diplomer unterrichtet habe…der Diplomstudiengang Erziehungswissenschaft (zumindest der in Essener Tradition, in Dortmund wird dies aber ähnlich sein) dem Ruf der nach-68er nach einer Interdisziplinarität der Erziehungswissenschaft. Er entstand hier an der alten PH an der Henri-Dunant-Straße in der Tradition von Fritz Bohnsack, Wolfgang Klafki u.a., teilweise auch als Politikum…mit der entsprechend linkslastigen Grundideologie, der stalinistisch-kommunistischen Psychoanalysefeindlichkeit (obwohl es auch psychoanalytisch fundierte Erziehungswissenschaftler gab, die aber in den Grabenkämpfen untergingen…aber das ist eine andere Geschichte…), aber zumindest den Grundlagen eines Rundumblickes über den Tellerrand hinaus mit quantitativer und qualitativer Methotik etc…das Resultat in der Moderne ist für mich aber ein -entschuldige- „Gas-Wasser-Scheisse“ Studiengang, wie man im Ruhrpott sagt und meine Beobachtungenin der Zeit der Lehre ist, dass die Diplomer alles mal gesehen haben, aber effektiv nichts wirklich können…das zeigt auch die Realität der momentanen Jobchancen für Diplompädagogen, welche nicht zuletzt, auch im Rahmen der Einführung des neuen Hochschulrahmengesetzes in NRW zur vollständigen Abschaffung des Studienganges an den Standorten Duisburg und Essen geführt hat, zugunsten der Sozialpädagogik bzw. des Studenganges „Soziale Arbeit, Beratung und Management“.

    Sozialpädagogen haben zwar weniger methodische Kenntnisse, aber dafür Kenntnisse in Recht, rudimentärer Betriebswirtschaft etc., die für die „pädagogische Frontarbeit“ mehr von Nutzen sind. Ich hätte fast gesagt, dass man die wissenschaftlich gesehen in die Tonne hauen kann, aber für die Wissenschaft ist dieser Studiengang auch gar nicht gedacht, sondern für eben genannte pädagogische Front. Darum werden fast nur noch SozPäds gesucht und eingestellt, da die Dipl-Päd aufgrund ihrer akademisch gesehen höheren Qualifikation einfach zu teuer sind…was bleibt aber nun für Diplomer?

    In der Personalabteilung kann ich sie nicht gebrauchen, da sie von quantitativer Methodik zu wenig Ahnung haben und keine Korellationskoeffizienten berechnen können usw. da dies nicht Teil der Ausbildung ist, also nehm ich da doch lieber dipl. psych…
    Als Sozialarbeiter kann ich die auch nicht gebrauchen, da sie zu theoretisch fundiert sind und ich sie nachbilden müsste…außerdem wollen sie zu viel Kohle…
    In der Schulforschung kann ich sie nicht gebrauchen, da sie über keinerlei Kenntnis der inneren Strukturen von Schule oder von didaktischen Grundlagen verfügen und somit ihnen als teilnehmender Beobachter im Felde vieles verschlossen bleibt…
    Im therapeutischen Bereich kann ich sie nicht einsetzen, ohne sie nachzuqualifizieren, da der Psycho-Bereich so um die 8 SWS nach letzter Studienordnung liegt und Diagnostik u.ä. nicht dazugehören…
    Über die Korellation zwischen Persönlichkeitsstruktur und Studiengangswahl will ich micht jetzt nicht auslassen…

    Letztendlich ist das aber nicht die Schuld der Diplomer, da diese ja genau das studiert haben, was ihre Studienordnung verlangte…können alles und nichts und können bei der aktuellen Arbeitsmarktlage nur noch suizidieren, promovieren (bei schwindender Stellenzahl an den Universitäten auch nicht wirklich eine Lösung) oder bei irgendeinem Bildungsträger für einen Hungerlohn Hartz-IVler in einer Maßnahme bespassen…einfach weil diese armen Schweine an gesellschaftlicher Marktrealität vorbeistudiert haben…

    Letztendlich trifft das aber den Kern meiner generellen Kritik am Bildungssystem in Deutschland, da gerade das obere Ende immer noch einem humanistisch orientierten Bildungsideal nachhängt, in dem es nur um Wissen um des Wissens willen geht, bar jeder lebens- und berufspraktischen Handlungskompetenz, was letztendlich eine Ausrichtung ist, die in der gesellschaftlichen Realität des BWL-Basierten Arbeitsmarktes einfach weit an den Bedürfnissen des Marktes vorbei ist…oder etwas polemischer formuliert: Der Humanismus und die Breitenbildung sind lange tot, das haben alle verstanden, ausser den Erziehungswissenschaftlern und den Lehrern…und das ist ein Verbrechen an Schülern und Studenten, die für eine projektive Realität ausgebildet werden, die faktisch nicht mehr existiert…

    Aber genug des Jammerns:

    2. Deine Homepage und Deine Blogs zeigen sehr deutlich Deine Ausbildung…sie sind ein Rundumschlag in alle Richtungen (das allgemeine PaedBlog, das Naturpädagogikblog, Deine Homepage etc…), aber keinerlei Spezialisierung oder konkrete Ausrichtung…auf privater Ebene ist mir das gleich, ich haue hier in mein Blog auch alles rein, was mir gerade durch den Kopf geht, aber auf professioneller Eben verfolge ich doch eine klare Linie…diese ist bei Dir nicht zu erkennen…

    3. Dies setzt sich in Deinen Artikeln fort…sie bleiben oberflächlich und wenig stringent theoretisch fundiert…In Deinem Essay über Schulzes Erlebnisgesellschaft beispielsweise wirfst Du Schulze vor, seine Grundannahme, die Knappheitsgesellschaft habe sich in eine Überflussgesellschaft gewandelt, nicht zu fundieren, belegst aber Deine Argumentationslinie an keiner Stelle, wie z.B. Deine Vermutung, die Schwächen in Schulzes Modell lägen in der Methodik der Erhebnung…Quellenangabe erhält genau 2 Print- und 2 Webquellen, dazu kein Kommentar ;-)
    Ähnliches Zeigt sich -auch exemplarisch genannt- in Deinem Essay zur Fragestellung „Brauchen Kinder Märchen?“…scharf Formuliert: Mit Deinen Konjunktiven würdest Du bei mir exakt eine Seminarsitzung überleben, nach der ich Dich rausbombe und Dir ein Theologiestudium oder ähnlichen Unfug empfehlen würde… (z.B. „„Harry Potter“ wäre
    beispielsweise angeblich genauso gut oder sogar noch besser als ein Märchen.“…das muss „Harry Potter SEI beispielsweise…“ heißen, verflucht! ;-) )…das darf in einem Text, der als wissenschaftlich deklariert ist, schlichtweg nicht passieren…
    In der zitierten Literatur ist keinerlei theoretische Stringenz erkennbar…für eine Breite Darstellung ist es zu wenig, für einen knappen Abriss ist für mich nicht nachvollziehbar, was die Waldorfpädagogik neben dem Brockhaus als Quelle, einem dreißig Jahre alten Werk, dessen Status als „Standardwerk“ fragwürdig ist und Jean Piaget zu suchen hat -welcher auch hochgradig diskutabel ist-, wenn die Restliteratur neben einem Abriss der Rezeption des Märchenbegriffes im Wandel der Zeit sich auf sehr wenige Werke bezieht, die nicht als exemplarisch dargestellt, oder sonstwie in einen Kontext gesetzt werden…

    4. Das erste, was ein Besucher im Moment auf Deinen Seiten sieht, ist eine akribische Darstellung Deiner Besucherzahlen….hmm…sicher, dass DAS die Form von Darstellung ist, die Du anstreben möchtest? Verkaufszahlen eines Werkes sagen nichts über seine Relevanz und Richtigkeit aus ;-) So viel zum Thema „Aussenwirkung“…

    5. Letzendlich ist immer davon auszugehen, dass der Leser keine Form der formalen Bildung für das eigene Fachgebiet hat…in der uns umgebenden Gesellschaft ist „Pädagoge“ wie „Lehrer“ ja eher ein Schimpfwort, vor allem in der „Malocherkultur“ des Rurhgebietes…man kann diese Klischees spielerisch so erfüllen, wie ich es mit meinem „Lehrer sind eh alles Arschlöcher“-Blog mache, da ich davon ausgehe, das Klischees und Vorurteile im Sinne von z.B. Girard als „Das Opfer konstituiert die Gruppe“ völlig notwenig sind und man besser das Klischee annimmt und damit spielt, als sich darüber aufzuregen, oder das Klischee in einer Weise in objektiv seriöser Weise leben, wie ich es in Deinen Blogs meine wahrzunehmen…was letzlich die Vorurteile, die es gerade Diplomern so schwer machen, arbeitsmarkttechnisch wie gesellschaftlich, nur verhärtet….ein Satz, der mir einfiele, wenn ich nur als Essener Bergmannskind denke und nicht als EWler: „Etwas sehr viel Müsli drin, oder?“…das differenziere ich aber gerne weiter aus, sollte es wie ein Angriff klingen…oder knapper und weniger bissig: Weniger Idealismus, mehr Substanz…ich sehe uns in der Pflicht, nicht nur wahllos zusammenzutragen, sondern zu didaktisieren und kritisch zu hinterfragen…also nicht zu verlinken, sondern, soll der „echte“ pädagogische Anspruch eines Blogs -den ich nicht hege- gewahrt bleiben, der Masse „vorzukauen“ und auszuwählen…der allemeinen Meinung mit harten Fakten entgegenzuwirken…

    Hier mach ich für heute Nacht erstmal Schluss..es ist weit nach 1 Uhr…
    Ich bin auf die Gegendarstellung gespannt…

    EDIT: Und natürlich sehe ich nach der Barrage der Polemik nach der Veröffentlichung des Eintrages einen Tippfehler direkt in der Überschrift….si tacuisses… ;)

    cd

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    Die Argumentation des Richters ist doch etwas schief…

    Erst heißt es: „Die Eltern seien wie Lastwagenfahrer, die vor Gericht beteuern, auch in Zukunft immer wieder mit Alkohol hinter dem Steuer zu sitzen, sagte der Staatsanwalt. Die Mutter sagte unmittelbar nach dem Urteil, sie wollte ihre Kinder auch weiter von öffentlichen Schulen fernhalten.“

    und dann:

    „Der Richter stellte den Eheleuten in Aussicht, dass sie die Strafe nacheinander absitzen zu können, damit die Kinder nicht ohne Pflege sind.“

    Hmm…war der Sinn von Knast ohne Bewährung nicht, dass die Eltern KEINEN groben Unfug mehr mit der Erziehung ihrer Kinder treiben können?

    Gut, ich würde meine Kinder auch lieber selbst unterrichten..aber aus wissenschaftlich deutlich differenzierteren Gründen ;-)

    cd

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    …zwar noch nicht aus der EM, aber aus der VIP-Lounge nächsten PISA-Studie.
    Da deutsche Wissenschaftler die Ergebnisse des 2007er Berichtes zu früh haben durchsickern lassen, wurden deutsche Bildungsforscher und Bildungspolitiker von exklusiven Vorabinformationen ausgeschlossen, so ein Artikel auf dem Bildungsserver.

    Muss ja nicht schlecht sein ;-)

    cd

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    Grönemeyer ist besser als Freud… http://www.drossmann.de/wordpress/2008/06/01/grnemeyer-ist-besser-als-freud/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/06/01/grnemeyer-ist-besser-als-freud/#comments Sun, 01 Jun 2008 00:44:23 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/e0f30513ed1aeb1e6aa9bbeaa4b5493f-48.php#unique-entry-id-48
  • Fanpost – Zu Sinn und Funktion der Verschwörungstheorie
  • Noch ein schiefer Turm…
  • Robert Steinhäuser und der Terminator
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    Ich bekenne mich offiziell zu Herbert Grönemeyer…ich komme gerade von seinem Konzert in Düren…
    Kann die Tour nur weiterempfehlen, wer als Altfan enttäuscht ist, weil kaum alte Nummern kommen, soll einfach auf die Zugaben warten ;-)
    Jedenfalls schaue ich dann heute zum Abendausklang kurz in sein Forum und finde diese Zeilen:

    “Hallo Herbert,
    wir sind Schüler des St.Michael Gymnasiums und haben im Religionsunterricht das Thema Menschenbilder, dabei haben wir uns mit deinem Lied ,,MENSCH´´ beschäftigt. Aus verständlichen Gründen finden wir deinen Song besser als all die Texte der Wissenschaftler wie z.B den von Sigmund Freud, der den Mensch als eine Art Apparat darstellt.
    In ihrem Text ist das Bild vom Menschen verständlich dargestellt und leicht nachzuempfinden.

    Liebe Grüße und nur weiter so ;-)

    In mir kämpft nun der Psychoanalytiker gegen den Philosophielehrer…
    Letzendlich komme ich glaube ich zu dem Schluss, dass Freud Adler und Jung einfach gegen einen guten Leadgitarristen und nen guten Basser hätte ersetzen sollen ;-)

    cd

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    Grundlagenforschung auf Wienerisch http://www.drossmann.de/wordpress/2008/05/25/grundlagenforschung-auf-wienerisch/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/05/25/grundlagenforschung-auf-wienerisch/#comments Sun, 25 May 2008 19:52:25 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/c91dad09c7beb4f68632d26698ad2920-84.php#unique-entry-id-84
  • Webdarwinismus
  • Phishingproblem
  • Weizenbaum chattet mit Gott…
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    Plagiieren ist für Weicheier…was in der Genforschung klappt, muss doch auch für andere Bereiche gelten…
    So dachte es sich zumindest eine Dame von der Medizynischen Universität Wien. Offensichtlich müssen nun die beiden Studien, die beweisen, dass selbst kleinste Mengen an Handystrahlung schädlich sind, von der Neurologie in die Science-Fiction-Abteilung umgesiedelt werden ;-)

    [edit: Erst jetzt gemerkt, dass der Eintrag gegen Ende grammatikalischer Kappes war...]

    Forschungsschwindel: Studien über Gefahren der Handystrahlung gefälscht – Netzwelt – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten

    cd

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    Blogempfehlung: Begrenzte Wissenschaft http://www.drossmann.de/wordpress/2008/05/22/blogempfehlung-begrenzte-wissenschaft/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/05/22/blogempfehlung-begrenzte-wissenschaft/#comments Thu, 22 May 2008 18:37:16 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/428824589e11bd20871f1c02bdacc9d9-90.php#unique-entry-id-90
  • Zurück in die Zukunft – Blogempfehlung
  • Suchbegriffe
  • Allmächtige vegane Nudel!
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    Ein sehr schönes Blog für alle, die sich für Wissenschaftstheorie und mehr interessieren und ausserdem wie ich eingefleischte Atheisten sind:

    Begrenzte Wissenschaft

    cd

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    Stilblüten 2 http://www.drossmann.de/wordpress/2008/05/12/stilblten-2/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/05/12/stilblten-2/#comments Mon, 12 May 2008 12:35:09 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/61d8da1b8f73e894d18363e429fde3e7-72.php#unique-entry-id-72
  • Quantitative Psychologie ist “Pseudowissenschaft”
  • Stilblüten 1
  • Pädagogisch-/Psychologischer Grabenkampf
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    Aus ebendieser Hausarbeit:

    (alles sic. !)

    “Nicht erwarteter Misserfolg wird an externale und nicht realle Gründe, wie z.B. schwere Aufgaben gelegt. Damit ist man zufrieden und selbstbefriedigt, jedoch bringt das immer Misserfolg.”

    hmm…

    Erwähnte ich, dass Erziehungswissenschaft bei uns ein zulassungsbeschränkter Studiengang ist und alle Urheber dieser Zeilen einen Abidurchschnitt von einskommairgendwas haben müssen?

    cd

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    Generation Dauerbreit http://www.drossmann.de/wordpress/2008/05/12/generation-dauerbreit/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/05/12/generation-dauerbreit/#comments Sun, 11 May 2008 23:33:39 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/a2316e8f6e993cc8e7dcc2c15fb94b76-79.php#unique-entry-id-79
  • Kinderpornos im Internet rentieren sich nicht mehr
  • Hopf und die Gewaltparanoia
  • Sozialität im Web 2.0 – Beziehungen und Nicht-Beziehungen
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    Wenn sich Hurrelmann persönlich zu Wort meldet, dann muss es ja doch ein ernstes Thema sein. Soso…die Jugend von Heute säuft, kokst und vögelt wild in der Gegend herum…nachdem die Killerspieldebatte nicht mehr weiter medial auszuschlachten ist, kommen wir also nun wieder zurück zum Alkohol…der spektakuläre Fall der vorzeitig beendeten Klassenfahrt hier ganz in der Nähe liefert da ja Nahrung. Schön ist, dass Hurrelmann den Berufsaufgeregten nicht ganz so viel Wasser auf die Mühlen gießt. Es ist analog zur Lamnek-Studie bezüglich Jugendgewalt auch hier so, dass ein kleiner Prozentsatz derart viel Mist baut, dass die Zahlen sich großflächig verändern…

    Sex, Drogen, Alkohol: Wie groß die "Generation Zügellos" wirklich ist – Wissenschaft – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten

    cd

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    Grundrecht auf Versehrtheit? http://www.drossmann.de/wordpress/2008/05/02/grundrecht-auf-versehrtheit/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/05/02/grundrecht-auf-versehrtheit/#comments Fri, 02 May 2008 16:41:29 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/8c5dddd41f108c35a19dd786eaa3d80e-75.php#unique-entry-id-75
  • Volltreffer der Völkerverständigung
  • Kein Kuchen für Hitler…
  • Kontrollzwänge…
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    Ok, dieser Sachverhalt ist ebenso logisch, wie irritierend.
    Dass man bei der Präimplantationsdiagnostik Embryonen aussortiert, die genetisch fehlerhaft sind, ist nachvollziehbar. Auch die Tatsache, dass dies rechtlich untermauert ist. Interessant ist nur die Frage, was passiert, wenn Eltern bewusst auf ein Kind mit “Behinderung” bestehen? Ist es dann rechtens, den Embryo mit dem gewünschten Defekt zu implantieren?

    Die britischen Behörden sehen sich nun mit exakt diesem Problem konfrontiert. Ein Ehepaar von zwei von Geburt an gehörlosen Briten besteht darauf, ein gehörloses Kind zu bekommen…für einen Philosophielehrer eine schöne Alternative zum klassischen Ethikunterricht…

    Bioethik: Verbotene Gene – Wissenschaft – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten

    cd

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    Papa Razzi http://www.drossmann.de/wordpress/2008/03/17/papa-razzi/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/03/17/papa-razzi/#comments Mon, 17 Mar 2008 10:51:07 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/acbeebb51a72c7780956bcf061287330-42.php#unique-entry-id-42
  • Jedem das seine…
  • WM 2010 – Der unvergleichliche Sound der Vuvuzela
  • Boobquake – Heute ist Welthupentag
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    Als Berufsphilosoph schaut man ja manchmal auch über den Tellerrand hinüber zu den theistisch geprägten Pseudowissenschaften…wer das schon als undifferenzierten Kommentar empfand, wird seinen Heidenspass an folgendem Blog haben:

    Benedict XVI -Ratzinger: God’s Rottweiler

    Ich grüble schon seit längerem, was die korrekte Englische Übersetzung für “Er wurde Geistlicher” ist. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es “He went mental” sein müsste…

    cd

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    Forschungsgelder raushauen… http://www.drossmann.de/wordpress/2008/01/18/forschungsgelder-raushauen/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/01/18/forschungsgelder-raushauen/#comments Fri, 18 Jan 2008 12:29:08 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/d2d34749a26e6a0b6c27d2d12e4bc357-20.php#unique-entry-id-20
  • Anstieg der Aggression durch Killerspiele kaum signifikant
  • Doch keine Bücherverbrennung zum 11. September
  • Grundlagenforschung auf Wienerisch
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    Es ist wieder Saison.
    Jugendgewalt ist ein exzellentes Wahlkampfthema.
    Und natürlich ist die rechte Gewalt deutlich gefährlicher als alle anderen Formen…;-)
    Da kann man an der Uni auch schnell noch mal ein paar Fördermittel einheimsen und kommt zu grandiosen Ergebnissen:

    Drei familiäre Verlaufsformen – Rechtsextremes Denken – n-tv.de

    Offensichtlich sind also Familie und nahes Umfeld für rechtsextreme Tendenzen verantwortlich. Nobelpreisverdächtig! Ich dachte immer, das Fernsehen sei schuld!
    Schade, dass die Studie “nicht repräsentativ” ist…

    cd

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    Gewalt an Schulen http://www.drossmann.de/wordpress/2008/01/13/gewalt-an-schulen/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/01/13/gewalt-an-schulen/#comments Sun, 13 Jan 2008 22:12:48 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/0f8117f35fe0925ff70be86af108b43b-14.php#unique-entry-id-14
  • Physiker gegen Psychologen
  • Alice im LDV-Forum
  • Selbstmord für Anfänger
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    Zur aktuellen Debatte, die ich eigentlich nicht mehr hören kann, hier mal ein provokativer Buchvorschlag…nicht nobelpreisverdächtig, aber eine “erstaunlich sachliche Studie” (Rezension von Dr. Wilhelm Gauger in: Empirische Pädagogik. Zeitschrift zu Theorie und Praxis erziehungswissenschaftlicher Forschung 21(3) 2007, S. 342-344)

    Angelika Bachmann,Patricia Wolf: Wenn Lehrer schlagen

    cd

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    Noch ein schiefer Turm… http://www.drossmann.de/wordpress/2007/12/06/noch-ein-schiefer-turm/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2007/12/06/noch-ein-schiefer-turm/#comments Thu, 06 Dec 2007 20:06:47 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/adb338074364d9f19029bd83105b7a31-7.php#unique-entry-id-7
  • Der alltägliche Lehrerblues
  • Stuttgart 21 – Das Ende der Demokratie?
  • Statistiksoftware und vorgetäuschte Orgasmen
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    Juhu! Pädagogen aller Länder atmen auf, sie haben endlich wieder ein gutes Buch zum Lesen…
    Die schiefen Ergebnisse von PISA sind da!

    Mal sehen, was im Januar alles reformiert wird…

    Ich verweise besonders auf das Briefing für Deutschland.
    Mit die größte wissenschaftliche Erkenntnis ist hier:

    Je schlechter die Leistungen in den Naturwissenschaften eines Schülers sind, umso optimistischer ist die Einstellung zu Umweltthemen!

    DAS wird das neue Argument gegen Leute, die mich einen Fatalisten oder Schlimmeres schimpfen: Zyniker haben einfach mehr verstanden…

    cd

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    Alice im LDV-Forum http://www.drossmann.de/wordpress/2007/08/22/alice-im-ldv-forum/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2007/08/22/alice-im-ldv-forum/#comments Wed, 22 Aug 2007 16:40:09 +0000 cd http://www.drossmann.de/aliceblog/files/19-august-2007#unique-entry-id-2
  • Warum Alice nicht schlauer sein muss
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    Irgendwie wird man seine Internet-Vergangenheit nicht mehr los. Heute stolpere ich über einen Artikel im LDV-Forum (Zeitschrift für Computerlinguistik und Sprachtechnologie), in dem GermanAlice erwähnt wird.
    Ich emfpfehle jedem Interessierten die Lektüre des Artikels von Franziskus Geeb im Heft 01/2007.

    cd

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