Beiträge mit tag "Wirtschaft
Geballter Wahnsinn 15 – Von Esoterikern, Homöopathen, Entenlebern und Klagen
4Der Krieg in der Alternaivmedizin tobt ja nun schon eine ganze Weile. Gestern berichtet Esowatch.com über die neueste Absurdität: Der Kristallhokuspokustherapielieferant (Gruß an Medizynicus) Boiron hat ein Produkt in seinem Sortiment, Oscillococcinum, das irgendwo im Herstellungsprozess eine Entenleber als Rohstoff hat und dann durch die üblichen Verdünnungsverfahren geht…also wie alle homöopathischen Produkte reiner Zucker ist. Offensichtlich gibt es genügend Idioten Käufer, die dem Unternehmen damit einen Umsatz von 20 Millionen Dollar bescheren. Der Italiener Samuel Riva veröffentlichte daraufhin zwei Blogeinträge ( eins, zwei), in denen er kommentiert, was das Zeug für ein Unfug ist…daraufhin will Boiron ihn wegen nun wegen Rufschädigung und Diffamierung der Scharlatanerie Homöopathie verklagen…
Ein weiteres Exemplar des Streisand-Effektes, es haben etliche Seiten schon Bekundungen der Solidarität gegeben und sogar das British Medical Journal nahm sich der Sache an. Nun läuft eine Sammelklage aller Käufer des Produktes in Kalifornien gegen das Unternehmen, da das Medikament entgegen der Werbung weder gegen Grippe hilft, noch irgendeinen Wirkstoff enthält…man darf gespannt sein…
UPDATE: Es gibt auf dem BlogZero nun eine Liste der Sympathisanten, der man gerne beitreten kann. Einen Weiteren Artikel zur Unwirksamkeit von Oscillococcinum gibt es im Skepticblog.
cd
Deutsche wollen keinen Solidarbeitrag mehr zahlen
1Die Zahlen sprechen für sich: Das Satiremagazin STERN hat eine Umfrage zum Thema Weiterzahlung des Solidarbeitrages für Dunkeldeutschland geführt. Fast drei Viertel der Deutschen finden, dass es nun gut damit ist.
Mein Senf dazu: Find ich gut! Helmut Kohl hat den Krieg gegen die DDR 1989 verloren…nach 21 Jahren Reparationszahlungen muss doch nun mal langsam gut sein…immerhin haben sie uns im Zuge der Westerweiterung annektiert und die Russen haben Gerhard Schröder bekommen…und dass die Ostdeutschen “gespalten” seien…das sehe ich nicht als Problem…das sind die meisten von ihnen ja noch gewöhnt…
cd
Schüler und Alkohol
3Herr Rau hat in seinem Lehrerzimmer unlängst eine Geschichte zum Thema “Erdbeersekt” veröffentlicht. Die Geschichte ruft eine kurze Anekdote in mir wach:
Zu meinen Kunden gehören auch öffentliche und private Schulen. An einer hatte ich vor einer Weile einen Kurs Wirtschaftsenglisch in der Sekundarstufe I. Am Tage der Probeklausur eine Woche vor der Prüfung wurde eine Kollegin in den Ruhestand verabschiedet. Einer meiner Schüler war eingeteilt zum Sektausschank. Ich warf mir auch Teile des Buffets ein und beobachtete, wie er zwischendurch immer wieder ein Glas Sekt für sich selber abzweigte. Die Feier ging bis 14. Uhr, Termin der Probeklausur war 15 Uhr. Als die Kollegen gegangen waren, entschieden die nun zum Aufräumen verpflichteten Schüler, den übriggebliebenen Sekt unter sich aufzuteilen….
Der Junge, der schon etwas “Vorsprung” hatte, sah danach nicht mehr wirklich gut aus…aber er blieb hart und schrieb die Klausur mit…trotz einsetzender Kopfschmerzen und Durst…die Korrektur ergab aber leider, dass er zu besoffen war, die Aufgabenstellung zu verstehen und aus den wirren Sätzen konnte ich beim besten Willen keine Stringenz in der Argumentation erkennen…
Ich habe trotzdem eine Note drunter geschrieben: “sehr breit minus” (1,3 Promille)….
cd
Suizidprophylaxe auf Chinesisch
5Und noch ein Stein der Weisen: Der iPhone-Hersteller Foxconn hat ja seit Beginn des Jahres mit einer erhöhten Zahl eigenverantwortlicher Totalausfälle seines Personals zu kämpfen. Nicht nur Apple, sondern auch Dell hat sich nun dahintergeklemmt. Das Problem ist aber mittlerweile gelöst. Foxconn läßt nun einfach alle Angestellten schriftlich erklären, dass sie sich nicht umbringen werden. Das wird helfen…
cd
Hartz IV ist nicht Scheiße…
2…sondern der neueste Vorschlag zur Alternative dazu. Im Filterblog lese ich gerade den Artikel “Sonderwirtschaftszonen auf dem Arbeitsmarkt”.
Die Grüne Claudia Hämmerling schlägt vor, Hartz-IV-Empfängern eine Stelle im öffentlichen Dienst anzubieten – als Pilotprojekt sollen zunächst 20 ehemalige Hartz IV’ler in Zukunft kontrollieren, ob Hundebesitzer die Haufen ihrer Tiere “ordnungsgemäß entfernen”….Hartz4all kann offensichtlich hellsehen, denn das Blog titelte bereits 2005 “Arbeit ist Scheiße“.
Aus pädagogischer Sicht ergibt sich somit folgende Fragestellung:
Ist in dem Satz “Arbeit ist scheiße!” das Wort “Scheiße” nun ein Adjektiv oder ein Substantiv? Schreibt man nun “Arbeit ist Scheiße!” oder “Arbeit ist scheiße!” ? Antworten auf http://www.guido-westerwelle.de
Wird Deutschland immer psychotischer?
2Es ist schon öfter darauf verwiesen worden, darum nur kurz:
Die Jungen Medien Hamburg haben heute folgenden Artikel veröffentlicht: Immer mehr Selbstmorde und Amokläufe in Deutschland
Der recht knappe Artikel sammelt im Grunde nur ein paar Links über Amok und Suizide zusammen. Lustig ist, dass zwar erst reißerisch betitelt wird, ein paar Zeilen später aber sagen sie, es gäbe keine konkreten statistischen Daten aus Deutschland und bieten stattdessen welche aus Frankreich und einen Link zu einer Pro7-Doku an..;-)
Nuja, hauptsache Leser mit der Titelzeile ködern…
Der Verweis auf die Suizidrate in der Depression nach 1918 ist zwar löblich, aber sicher nicht völlig auf heute übertragbar…dass im Zuge der Wirtschaftskrise die Suizidrate hochgehen wird ist keine Erkenntnis, für die man viel Psychologie studiert haben muss.
Komplettiert wird das ganze mit einem Verweis auf einen älteren Artikel der JMH zum Thema “Medien und Amok”, bezogen auf Emsdetten.
Lichtblick ist der Verweis auf den einzigen halbwegs wissenschaftlichen Text, den ich hier auch nochmal verlinken möchte:
Zwar würde ich analog zur Kriminalitätsstatistik nicht unbedingt behaupten, dass sich die Fälle häufen…es kann ja auch sein, dass die Kranken nun mehr auffallen
cd
Formaldehyd im Bodensee
0Im Sommerloch gibt Spiegel Online ja so einiges an sinnloser, aber spassiger Information her.
Kürzlich berichtete er, dass die Stadt Konstanz ihr Image vom „Klein-Harvard am Bodensee“ durch eine Plakatkampagne mit dem Titel „Konstanz – Die Stadt am H2O“ aufpolieren wolle.
Dummerweise haben wohl die Wassermoleküle, die auf dem Plakat den Bodensee schmücken, durch „Simplifizierung“ eher die Form von Formaldehyd, was die Gemüter einiger Chemiker doch erhitzte…
Ich weiß nicht, was ich komischer Finde…die falschen Moleküle, oder die Randale, die nun um sie gemacht wird..der durchschnittlich gebildete Deutsche wird nicht mal das Wort „Molekül“ unfallfrei aussprechen können und das Problem übersehen…
SPIEGEL online: Wir können alles. Außer Chemie.
cd
Business (English) as usual…
2Schülerarbeiten Wirtschaftsenglisch, Thema: Wie mache ich den Angestellten klar, dass Privatgespräche auf Firmenkosten nur im Notfall erlaubt sind?
Ein „best of“:
1. Der Tod und die Liebe – Telefonrealität von Jugendlichen
„The sales staff are allowed to make urgent personal calls if for example someone of the family died or a child had an accident [...] they aren’t allowed to make non-urgent calls like tell a friend that you are in love with someone…“
2. Klare Ansage
„When I see you or hear you call a family member or a friend, I feel forced to fire you.“
3. Hauptsache, es fliegt irgendjemand
„If the costs of the telephone calls do not fall, we are obliged to lay off somebody.“
4. Gehorche, dann wirds schön für uns beide…
„Please take this complaint seriously, so we are not obliged to fire you because we don’t want it. I hope you obey the rule and we have a wonderful time.“
cd
Quod erat demonstrandum…
2Gerade im InfoBlog des Deutschen Bildungsservers gefunden, ohne weiteren Kommentar…:
„hallo ich hab in2002 meinennormalen hauptschulabschulabschluss und hab dann 1 berufgrundschuljahr gemacht (BGs). und danach habe ich schulicheausbildung als auswirtschaft und ambulante betreuung angefangen und in 2005 jul.
prüfung nicht bestanden.
jetzt bin ich seit 3und halb jahre zu hause und hab eine familie, und 2 kinder die bald ins kindergarten gehn.So jetzt möchte ichenweer einen ausbildung machen also in 2010 oder mit der schule weiter machn geht das wenn ja könnte jemand mir dabei helfen
ich werde mich sehr freuen
Ig“
Noch Fragen?
cd
Pädagogisch-/Psychologischer Grabenkampf
30Oha, nun habe ich mich in die Nesseln gesetzt.
Ich habe vor langer Zeit in diesem Eintrag über das PädBlog von Silvio Ströver gelästert. Heute finde ich nun zwei Kommentare von ebendiesem:
1. „Na, was soll das denn heißen???“
2. „Zumindest würde es hilfreich sein, ein paar (konkrete) Anhaltspunkte zu haben… danke.“
Nach kurzem Mailverkehr sagte Silvio, er sei gespannt auf meine Ausführungen, egal wie sie ausfielen….nun denn…
Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich mit diesem Blog keinesfalls den Anspruch von Professionalität hege…es ist für mich mehr Ventil für einen Gedankenstrom bezüglich Bildungsthemen in sehr allgemeinem Rahmen, den ich so ungefiltert an anderer „professioneller“ Stelle nicht darstellen kann…ich trenne also auf meiner Homepage strikt Professionalität und Privates, daher findet man den Link zu diesem Blog auch im Alice-Bereich und nicht in meiner hauptberuflichen Homepage, um diese Differenzierung eben klarzumachen..
Die professionelle Spielwiese habe ich an anderer Stelle…im Hörsaal, in Forschungsprojekten und im Unterricht ganz allgemein…
Ich habe Silvio in meiner zweiten Mail direkt geschrieben, dass es vermutlich auf einen ideologischen Grabenkampf hinauslaufen wird, da er in Dortmund den Diplomstudiengang studiert hat, während ich in Essen zunächst den Lehramtsstudiengang als „Nebenfachpädagoge“ ertragen durchlaufen habe und erst spät im FB EW untergekommen und dort meinen wissenschaftlichen Frieden gefunden habe…ein Schulenstreit also…aber schauen wir, ob es fruchtbar wird..
1. Ich habe ein „besonderes“ Verhältnis zu Diplom-EWlern…
Dieses rührt aus meiner Zeit in der AG Jugendforschung her, in der ich unter anderem auch Diplomer unterrichtet habe…der Diplomstudiengang Erziehungswissenschaft (zumindest der in Essener Tradition, in Dortmund wird dies aber ähnlich sein) dem Ruf der nach-68er nach einer Interdisziplinarität der Erziehungswissenschaft. Er entstand hier an der alten PH an der Henri-Dunant-Straße in der Tradition von Fritz Bohnsack, Wolfgang Klafki u.a., teilweise auch als Politikum…mit der entsprechend linkslastigen Grundideologie, der stalinistisch-kommunistischen Psychoanalysefeindlichkeit (obwohl es auch psychoanalytisch fundierte Erziehungswissenschaftler gab, die aber in den Grabenkämpfen untergingen…aber das ist eine andere Geschichte…), aber zumindest den Grundlagen eines Rundumblickes über den Tellerrand hinaus mit quantitativer und qualitativer Methotik etc…das Resultat in der Moderne ist für mich aber ein -entschuldige- „Gas-Wasser-Scheisse“ Studiengang, wie man im Ruhrpott sagt und meine Beobachtungenin der Zeit der Lehre ist, dass die Diplomer alles mal gesehen haben, aber effektiv nichts wirklich können…das zeigt auch die Realität der momentanen Jobchancen für Diplompädagogen, welche nicht zuletzt, auch im Rahmen der Einführung des neuen Hochschulrahmengesetzes in NRW zur vollständigen Abschaffung des Studienganges an den Standorten Duisburg und Essen geführt hat, zugunsten der Sozialpädagogik bzw. des Studenganges „Soziale Arbeit, Beratung und Management“.
Sozialpädagogen haben zwar weniger methodische Kenntnisse, aber dafür Kenntnisse in Recht, rudimentärer Betriebswirtschaft etc., die für die „pädagogische Frontarbeit“ mehr von Nutzen sind. Ich hätte fast gesagt, dass man die wissenschaftlich gesehen in die Tonne hauen kann, aber für die Wissenschaft ist dieser Studiengang auch gar nicht gedacht, sondern für eben genannte pädagogische Front. Darum werden fast nur noch SozPäds gesucht und eingestellt, da die Dipl-Päd aufgrund ihrer akademisch gesehen höheren Qualifikation einfach zu teuer sind…was bleibt aber nun für Diplomer?
In der Personalabteilung kann ich sie nicht gebrauchen, da sie von quantitativer Methodik zu wenig Ahnung haben und keine Korellationskoeffizienten berechnen können usw. da dies nicht Teil der Ausbildung ist, also nehm ich da doch lieber dipl. psych…
Als Sozialarbeiter kann ich die auch nicht gebrauchen, da sie zu theoretisch fundiert sind und ich sie nachbilden müsste…außerdem wollen sie zu viel Kohle…
In der Schulforschung kann ich sie nicht gebrauchen, da sie über keinerlei Kenntnis der inneren Strukturen von Schule oder von didaktischen Grundlagen verfügen und somit ihnen als teilnehmender Beobachter im Felde vieles verschlossen bleibt…
Im therapeutischen Bereich kann ich sie nicht einsetzen, ohne sie nachzuqualifizieren, da der Psycho-Bereich so um die 8 SWS nach letzter Studienordnung liegt und Diagnostik u.ä. nicht dazugehören…
Über die Korellation zwischen Persönlichkeitsstruktur und Studiengangswahl will ich micht jetzt nicht auslassen…
Letztendlich ist das aber nicht die Schuld der Diplomer, da diese ja genau das studiert haben, was ihre Studienordnung verlangte…können alles und nichts und können bei der aktuellen Arbeitsmarktlage nur noch suizidieren, promovieren (bei schwindender Stellenzahl an den Universitäten auch nicht wirklich eine Lösung) oder bei irgendeinem Bildungsträger für einen Hungerlohn Hartz-IVler in einer Maßnahme bespassen…einfach weil diese armen Schweine an gesellschaftlicher Marktrealität vorbeistudiert haben…
Letztendlich trifft das aber den Kern meiner generellen Kritik am Bildungssystem in Deutschland, da gerade das obere Ende immer noch einem humanistisch orientierten Bildungsideal nachhängt, in dem es nur um Wissen um des Wissens willen geht, bar jeder lebens- und berufspraktischen Handlungskompetenz, was letztendlich eine Ausrichtung ist, die in der gesellschaftlichen Realität des BWL-Basierten Arbeitsmarktes einfach weit an den Bedürfnissen des Marktes vorbei ist…oder etwas polemischer formuliert: Der Humanismus und die Breitenbildung sind lange tot, das haben alle verstanden, ausser den Erziehungswissenschaftlern und den Lehrern…und das ist ein Verbrechen an Schülern und Studenten, die für eine projektive Realität ausgebildet werden, die faktisch nicht mehr existiert…
Aber genug des Jammerns:
2. Deine Homepage und Deine Blogs zeigen sehr deutlich Deine Ausbildung…sie sind ein Rundumschlag in alle Richtungen (das allgemeine PaedBlog, das Naturpädagogikblog, Deine Homepage etc…), aber keinerlei Spezialisierung oder konkrete Ausrichtung…auf privater Ebene ist mir das gleich, ich haue hier in mein Blog auch alles rein, was mir gerade durch den Kopf geht, aber auf professioneller Eben verfolge ich doch eine klare Linie…diese ist bei Dir nicht zu erkennen…
3. Dies setzt sich in Deinen Artikeln fort…sie bleiben oberflächlich und wenig stringent theoretisch fundiert…In Deinem Essay über Schulzes Erlebnisgesellschaft beispielsweise wirfst Du Schulze vor, seine Grundannahme, die Knappheitsgesellschaft habe sich in eine Überflussgesellschaft gewandelt, nicht zu fundieren, belegst aber Deine Argumentationslinie an keiner Stelle, wie z.B. Deine Vermutung, die Schwächen in Schulzes Modell lägen in der Methodik der Erhebnung…Quellenangabe erhält genau 2 Print- und 2 Webquellen, dazu kein Kommentar ![]()
Ähnliches Zeigt sich -auch exemplarisch genannt- in Deinem Essay zur Fragestellung „Brauchen Kinder Märchen?“…scharf Formuliert: Mit Deinen Konjunktiven würdest Du bei mir exakt eine Seminarsitzung überleben, nach der ich Dich rausbombe und Dir ein Theologiestudium oder ähnlichen Unfug empfehlen würde… (z.B. „„Harry Potter“ wäre
beispielsweise angeblich genauso gut oder sogar noch besser als ein Märchen.“…das muss „Harry Potter SEI beispielsweise…“ heißen, verflucht!
)…das darf in einem Text, der als wissenschaftlich deklariert ist, schlichtweg nicht passieren…
In der zitierten Literatur ist keinerlei theoretische Stringenz erkennbar…für eine Breite Darstellung ist es zu wenig, für einen knappen Abriss ist für mich nicht nachvollziehbar, was die Waldorfpädagogik neben dem Brockhaus als Quelle, einem dreißig Jahre alten Werk, dessen Status als „Standardwerk“ fragwürdig ist und Jean Piaget zu suchen hat -welcher auch hochgradig diskutabel ist-, wenn die Restliteratur neben einem Abriss der Rezeption des Märchenbegriffes im Wandel der Zeit sich auf sehr wenige Werke bezieht, die nicht als exemplarisch dargestellt, oder sonstwie in einen Kontext gesetzt werden…
4. Das erste, was ein Besucher im Moment auf Deinen Seiten sieht, ist eine akribische Darstellung Deiner Besucherzahlen….hmm…sicher, dass DAS die Form von Darstellung ist, die Du anstreben möchtest? Verkaufszahlen eines Werkes sagen nichts über seine Relevanz und Richtigkeit aus
So viel zum Thema „Aussenwirkung“…
5. Letzendlich ist immer davon auszugehen, dass der Leser keine Form der formalen Bildung für das eigene Fachgebiet hat…in der uns umgebenden Gesellschaft ist „Pädagoge“ wie „Lehrer“ ja eher ein Schimpfwort, vor allem in der „Malocherkultur“ des Rurhgebietes…man kann diese Klischees spielerisch so erfüllen, wie ich es mit meinem „Lehrer sind eh alles Arschlöcher“-Blog mache, da ich davon ausgehe, das Klischees und Vorurteile im Sinne von z.B. Girard als „Das Opfer konstituiert die Gruppe“ völlig notwenig sind und man besser das Klischee annimmt und damit spielt, als sich darüber aufzuregen, oder das Klischee in einer Weise in objektiv seriöser Weise leben, wie ich es in Deinen Blogs meine wahrzunehmen…was letzlich die Vorurteile, die es gerade Diplomern so schwer machen, arbeitsmarkttechnisch wie gesellschaftlich, nur verhärtet….ein Satz, der mir einfiele, wenn ich nur als Essener Bergmannskind denke und nicht als EWler: „Etwas sehr viel Müsli drin, oder?“…das differenziere ich aber gerne weiter aus, sollte es wie ein Angriff klingen…oder knapper und weniger bissig: Weniger Idealismus, mehr Substanz…ich sehe uns in der Pflicht, nicht nur wahllos zusammenzutragen, sondern zu didaktisieren und kritisch zu hinterfragen…also nicht zu verlinken, sondern, soll der „echte“ pädagogische Anspruch eines Blogs -den ich nicht hege- gewahrt bleiben, der Masse „vorzukauen“ und auszuwählen…der allemeinen Meinung mit harten Fakten entgegenzuwirken…
Hier mach ich für heute Nacht erstmal Schluss..es ist weit nach 1 Uhr…
Ich bin auf die Gegendarstellung gespannt…
EDIT: Und natürlich sehe ich nach der Barrage der Polemik nach der Veröffentlichung des Eintrages einen Tippfehler direkt in der Überschrift….si tacuisses…
cd














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