Beiträge mit tag "Soziale Netzwerke
Soziale Netzwerke sind für “soziale Verlierer”
9Gerade bei Banedon’s Cyber-Junk gefunden: Zukunftsforscher Matthias Horx sagt bei ORF-Futurezone:
Von Facebook wird in fünf bis sechs Jahren kein Mensch mehr reden”, so der deutsche Zukunftsforscher Matthias Horx. “Nur soziale Verlierer verbleiben im Sozialen Netzwerk – diejenigen, die nichts Wichtigeres zu tun haben, als sich ständig gegenseitig die Unterhosen zu zeigen.
Ahja…das mit dem Zeigen der Unterhosen ist nicht unrichtig, wenn man sich mal ansieht, worüber auf Fakebook, Twitter und Wasauchimmer-VZ so gepostet wird…aber ob die Entwicklung SO weit geht…naja, warten wir es ab…aber gerade in Kontaktbörsen schwirren einem da noch andere Begriffe als “sozialer Verlierer” durch den Kopf…weiter sagt er:
“Es ist ein großer Irrtum, dass das Internet wahnsinnig schnell ist. In Wirklichkeit ist das Internet wahnsinnig langsam”, kritisierte Horx den gängigen Ruf des Internets als reine “Selbst-Propaganda”. Laut Horx leben erst 20 Prozent im “Internet-Zeitalter”. Die meisten Menschen gingen immer noch von ihrem Desktop-PC online und verwendeten keine mobilen Geräte. Bis das Internet als Hintergrundtechnologie für alle realisiert wird, dauert es laut Horx mindestens bis Mitte dieses Jahrhunderts.
Ganz ehrlich…ich gehöre zu diesen, weil ich schon bei der Einführung des Handys nicht verstanden habe, warum man immer und überall unbedingt erreichbar sein musste…früher gings auch mit Telefonzellen und Co. Und genausowenig verstehe ich, warum ich beim Kacken über meine Absonderungen Twittern können oder meine Mitmenchen mit Belanglosigkeiten wie “Bin gerade bei McDoof und esse einen Käseburger” zumüllen soll? Ich bin kein Technikfeind, nur Sinn muss es haben…Powerpoint und Beamer finde ich z.B. auch völlig überbewertet..eine Tafel und ein Stück Kreide bzw. ein OH-Projektor und diverse Stifte reichen mir immer noch für eine vernünftige Unterrichtsstunde…
Dabei ist übrigens Deutschland ja noch garnicht vollständig digital alphabetisiert…es sind ungefähr 72 Prozent der Deutschen online…reicht doch…
cd
Sozialität im Web 2.0 – Beziehungen und Nicht-Beziehungen
2Auf Carta wurde vor kurzem ein Artikel veröffentlich, den ich ziemlich gut finde, da er ein Phänomen des Web 2.0 sehr pointiert auf den Punkt bringt: Beziehungen, die so heißen, aber keine sind. Umair Haque sagt in seinem Artikel “Die Social-Media-Blase: Nennen wir es Beziehungsinflation” folgendes:
“Zahlenmäßig haben wir dank sozialer Netzwerke deutlich mehr Kontakte als früher. Doch wertvoll sind in Wahrheit – wenn überhaupt – nur sehr wenige von ihnen.”
Er vergleicht die beobachtbare zunahme flüchtiger Kontakte und “Freundschaften” zu Menschen, die man im Leben nie getroffen hat mit den faulen Krediten der Immobilienkrise. Ein sehr lesenswerter Artikel.
Pädagogisch-psychologisch lässt sich ein weiteres Phänomen damit in Verbindung bringen. Symptomatisch für einige Störungen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter ist die gefühlte oder reale Ablehnung durch Peers und andere Menschen, die früher durch imaginäre Freundschaften kompensiert wurde. Die Betroffenen bildeten sich also entweder selbst -störungsbedingt- ein, dass z.B. der Bundeskanzler, der zufällig bei einer Wahlveranstaltung ihre Hand als eine von hunderten persönlich geschüttelt hat, ein Freund von ihnen sei. Entsprechende Geschichten wurden ausgeschmückt oder vollständig zusammenkonfabuliert. In der Web 2.0-Gesellschaft bekommt dieses Störungsbild eine ganz andere Form der Nahrung: Durch Twitter, Facebook etc. ist es nun realiter und nicht nur imaginär möglich, mit im Prinzip jeglicher Prominenten Persönlichkeit in einer Form direkter Verbindung zu stehen, die für Außenstehende durch Kontaktlisten beweisbar ist. Es ist somit deutlich intensiver möglich, als es früher durch Fanclubs der Fall war, derartige imaginäre Beziehungen zugunsten der Vermeidung echter sozialer Kontakte zu unterhalten. Ein Phänomen, das gerade bei sozialen Phobien gehäuft auftritt. Ich denke, diese Entwicklung ist mit der Schlüssel für die viel propagierte “Internetsucht” bei Jugendlichen. Es ist weniger die Pornographie, die eine Gefährdung darstellt, als mehr die tatsächliche Möglichkeit, Sozialität in der Nichtsozialität (also ein virtueller, aber durch inflationäre Benutzung des Freundschaftsbegriffes bei Facebook, StudiVZ, SchülerVZ und Co. sozialer Rahmen) zu erleben und so gar nicht den nötigen Leidensdruck aufzubauen, um eine Krankheitseinsicht bei den Betroffenen zu erzeugen. Ich denke, das wird irgendwann ein eigener Bereich der Soziologie und Psychologie werden….
cd
Social Networking im Mixer
2Was passiert, wenn man Facebook, Twitter, Xing und LinkedIn mit einer Frauenzeitschrift kreuzt? Ein soziales Netzwerk, das sich durch ellenlange Interviews auszeichnet. Das ganze nennt sich whohub.com und sieht recht lustig aus. Zumindest habe ich nun noch ein Profil, auf das ich verlinken kann und das niemanden interessiert…
Ich habe schon etliche Fragen beantwortet...zumindest besser als Stöckchen.
cd
Britischer Qualitätsjournalismus – Hitler, Facebook und die Syphilis
2…und wieder etwas für die Rubrik “Wahnsinn”.
Die Stadt Middlesbrough in Nordengland hatte plötzlich einen drastischen Anstieg der Zahl an Syphilis erkrankter Bürger festgestellt und eine entsprechende Warnung veröffentlicht. Unter anderem warnte man davor, dass soziale Netzwerke im Internet es erleichterten, sich mit anderen zum “zwanglosen Sex” zu treffen.
Analog zur vor langer Zeit hier erwähnten Ente bezüglich Robert Steinhäusers Konsum an Tilidin entwickelte sich dank der SUN lauffeuerartig die Nachricht, dass Facebook an einer Syphilisepidemie schuld sei.
Was Adolf Hitler damit zu tun hat? Das und den genauen Hergang der Geschichte berichtet das BildBlog.
cd














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