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Die ganze Welt des Wahnsinns » Schule http://www.drossmann.de/wordpress Ein Lehrer bloggt über: Amok - Schule - Bildung - Pädagogik - Psychologie - Gewalt Sun, 29 Jan 2012 15:58:03 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v= Der alltägliche Wahnsinn der Erwachsenenbildung http://www.drossmann.de/wordpress/2011/04/30/der-alltaegliche-wahnsinn-der-erwachsenenbildung/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2011/04/30/der-alltaegliche-wahnsinn-der-erwachsenenbildung/#comments Sat, 30 Apr 2011 12:07:00 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2788
  • Der alltägliche Wahnsinn der Erwachsenenbildung II – Bücher bestellen
  • Lena Meyer-Landrut und Diagnosen
  • Täter von Ansbach in der Psychiatrie – vermindert schuldfähig
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    Die Welt ist immer noch stinklangweilig und die Amokweltrangliste noch in der Mache..dann sehe ich doch mein Blog heute mal als klassisches Berufslog und erzähle ein wenig darüber, womit ich eingentlich mein täglich Brot so verdiene..

    Ich habe in meiner Zeit an der Universität Essen als Assi in der Schulforschung für mich festgestellt, dass ich in diesem Land ums Verrecken nicht mehr in den öffentlichen Dienst will, schon gar nicht mit Zentralabitur, G8 usw. Als mein Vertrag durch die Fusion der Universitäten Duisburg und Essen, deren Opfer die AG Pädagogische Jugendforschung wurde, nicht mehr verlängert wurde, weil die Professur und somit alle dranhängenden Stellen wegfielen, habe ich mich nach einer Weile Überlegen selbständig gemacht – als Sprachtrainer für Englisch in mehreren Geschmacksrichtungen. Mittlerweile kann ich sagen, dass die freie Wirtschaft deutlich bessere Arbeitsbedingungen liefert, aber das Chaos ist nur ein anderes..aber nicht wirklich besser ;-)

    Da man natürlich nicht immer sofort Einzelkunden bekommt und größere Firmen oft eine mehr oder weniger beeindruckende Vita sehen wollen, bevor man den Auftrag bekommt, fing ich also wie viele in der Branche als freier Mitarbeiter bei diversen Bildungsträgern in der Region an. Ganz besonders gerne habe ich da für die Chaos GmbH gearbeitet (Name vom Autor geändert).

    Bei der Chaos GmbH lief die Auftragsvergabe meist folgendermaßen:

    7.00 Uhr morgens, ich sitze beim Kaffee und versuche, meinen Realitätssinn zu wecken. Das Telefon klingelt. Meine Lieblingsmitarbeiterin der Chaos GmbH ist dran. Keine Ahnung von nix, selber nie irgendwas mit Lehre gemacht, sondern “so da reingerutscht”, entsprechend sind Ihre Kenntnisse von Kursplanung, Didaktik, etc. aber sie ist Chefin und haut zum Leidwesen aller Angestellten entsprechend auf die Kacke. Nennen wir sie einfach Frau Laut.

    Ich: Droßmann Sprachtraining, ich hasse mein Leben und jetzt auch Sie.

    Frau Laut: Jaa…ich bins, ich habe hier eine Schule in Generischeruhrpottstadt, die wollen ab morgen einen LCCI Kurs in der Mittelstufe.

    Ich: Aha…Vorkenntnisse? Lerngruppe? Testergebnisse?

    Frau Laut: Hamwanichwollenwanichkundewillmorgenanfangensiehzuwieduklarkommst

    Ich: Gib ma Telefonnummer, ich klär die Terminlage direkt mit denen

     

    Zwei Stunden später war mit der Schulleitung alles geklärt, wir haben uns auf einen Mittwochstermin festgelegt und die Einstufungstests sind rübergefaxt. Nächste Woche solls losgehen. Ich rufe also freudig Frau Laut zurück, weil ich den Auftrag im Kasten habe…

    Ich: Hallo, Kunde ist im Sack, Mittwochsnachmittags zwei Unterrichtseinheiten, Tests sind raus, nächste Woche fangen wir an.

    Frau Laut: *kreisch* *zeter* *einself* DER KUNDE WOLLTE DIENSTAGS…DAS GEHT SO NICH…WIE KANNST DU NUR *brüll*

    Ich: Mit dem Kunden ist alles geklärt, ich kann Dienstags nicht, da haben wir uns auf Mittwochs geeinigt, Kunde hat abgenickt..

    Frau Laut: *mehrkreisch* *mehrzeter* NEIIIN…DER KUNDE WILL DIENSTAGS…ICH SUCH NEN ANDEREN TRAINER…SCHMIER DIR DAS IN DIE HAARE, DEN AUFTRAG KRIEGT HERR HART! *Höreraufknall*

    Gut…wenn sie lieber Herrn Hart schicken will….Herr Hart macht den Job deutlich länger als ich, hat als Betriebswirt jede Menge mehr Ahnung von Wirtschaft als ich…aaaaaber…keinerlei formelle Lehrqualifikation. Das muss normalerweise nichts heissen…ich habe Kollegen, die intuitiv deutlich besseren Unterricht machen, als manch gestrandeter Ex-Lehramtler…also denk ich mir, wenn Frau Laut das unbedingt so will…

    Es vergeht ein Monat…

    Das Telefon klingelt…es ist Frau Laut…zuckersüß..

    Frau Laut: Duuuuhu…da ist doch diese Schule in Generischeruhrpottstadt…Du erinnerst Dich?

    Ich: Ja, Du hattest dann ja Herrn Hart hingeschickt…

    Frau Laut: Ähh..ja…wir haben nun einen Trainerwechsel…kannst Du die übernehmen?

    Ich: Ich schau was geht…

    Kurzversion: Herr Hart hatte den Kurs wie ein Managerseminar geführt und hatte vorher noch nie Umgang mit Achtklässlern…erst waren sie ihm über Tische und Bänke gegangen, dann hat er das Ruder so hart geführt, dass Schüler und Eltern geschlossen meuterten und einen anderen Lehrer verlangten…die Schüler und die Schulleitung erzählten mir dann noch, das der Didaktikexperte offensichtlich Handyverbot erteilt hatte, während des Unterrichts (!) aber selbst ständig telefonierte und es außerdem mit den Unterrichtszeiten nicht ganz so genau genommen hatte…

    Ein Halbjahr später hatten die Schüler bei mir geschlossen die Prüfung bestanden und alle ein Zertifikat…*innererreichsparteitag*

    cd

     

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    Klassenfahrt http://www.drossmann.de/wordpress/2011/02/15/klassenfahrt/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2011/02/15/klassenfahrt/#comments Tue, 15 Feb 2011 10:35:03 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2763
  • Falling Down für Lehrer
  • Manche Dinge ändern sich nie…
  • Auf allen Vieren durch die Anamnese
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    So…da ist er also, der lang ersehnte Ausflug ins schöne Morsbach…40 Kinder und Jugendliche im Gepäck, ein altgedienter Pädagoge, ein junggedienter Musiker und ich, musikalischer Unpädagoge. Zu diesen Fahrten habe ich ein besonderes Verhältnis,weil es um die Bigband meiner alten Schule geht, in der ich schon selbst als Schüler gespielt habe und dieses Jahr habe ich es endlich mal wieder geschafft, als Begleitdemagoge mitfahren zu können.

    Wer Unterstufe laut findet, kann gerne vorbeikommen und sich Unter-, Mittel- und Oberstufe zusammen nebst E-Gitarren und Drums anhören..ganz neue Definition von “laut”..

    Die Jugendherberge Morsbach kann ich allen Musiklehrern nur wärmstens empfehlen, denn die liegt so abgelegen auf einem Berg, dass man bis tief in die Nacht spielen kann ohne dass es jemanden stört..was wir gestern auch bis 4.30 Uhr getan haben..heute morgen dann die Rasselbande mit “Spiel mir das Lied vom Kot” geweckt..wir waren selber völlig alle, mussten aber als Respektspersonen natürlich beim Frühstück anwesend sein…das habe ich schon als Schüler gehasst…der einige Vorteil, den man als Lehrer auf Klassenfahrten hat, ist, dass man die Drogen und den Alkohol nun nicht mehr unter dem Bett verstecken muss…

    Es hat sich aber wie immer alles nur noch zum Schlechten verändert:

    1. Wir sind früher erstmal in den Ort gewandert, um Bier zu holen…die heutige Jugend holt sich Toilettenpapier, weil das Jugendherbergsschmirgelzeugs ihnen “zu rauh” ist…Weicheier…

    2. Selbst die Oberstufe hält nicht länger als 4 Uhr durch…

    3. Dafür muss man die Oberstufe mit der Brechstange aus dem Bett holen…

    4. Keiner kann mehr Blues, alle spielen nur noch Thrashmetal

    5. Genau EIN Schüler kannte gestern Bob Dylan und konnte vorm Kaminfeuer sogar mitspielen..ein Zustand, den ich schnellstens abstellen werde…

    6. Der aktuellen Generation Gitarristen glaube ich sogar das ständige “Ich hör mich nicht!” Die hören auch sonst nix…

    Einzige Möglichkeit, alle diese Probleme abzustellen: Heute Nachmittag Gewaltmarsch ohne Proviant bis Bonn und zurück…dann schlafen die sicher früh ein ;)

    cd

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    Warum ich froh bin, nicht im öffentlichen Dienst zu sein http://www.drossmann.de/wordpress/2011/01/18/warum-ich-froh-bin-nicht-im-oeffentlichen-dienst-zu-sein/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2011/01/18/warum-ich-froh-bin-nicht-im-oeffentlichen-dienst-zu-sein/#comments Tue, 18 Jan 2011 02:48:32 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2752
  • Warum ich Filterkaffee immer noch am besten finde – Lehrer und Technik
  • Warum Schulpsychologen nicht gegen Amoklauf helfen
  • Konfrontative Didaktik
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    Ich sage immer wieder, dass die ELTERN mir den Schuldienst vermiest haben, nicht die Schüler. Ein besonderes Exemplar hier, Rechtschreibung ist komplett sic. !

    Kann eine Klasse mit (2 Lehrerinnen) ins schullandheim oder muss min.1 Mann mit da er dann für jungs in der Klasse zusdendig ist, wenn z.b ein junge geducht hatt und es ist kontrollrundgang das dieser jung dann nackt da stände und nur 2 frauen da sind und eine kommt herein ist das dann nicht belestigung oder? Dewegen sollte doch ein mann mit? der dann bei jungs denn Kontrolgang macht?

    Ich bin raus…mich betrinken…

    cd

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    Qualitätscontent: Kritik der Allgemeinbildung Teil 2 http://www.drossmann.de/wordpress/2010/12/30/qualitaetscontent-kritik-der-allgemeinbildung-teil-2/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/12/30/qualitaetscontent-kritik-der-allgemeinbildung-teil-2/#comments Thu, 30 Dec 2010 08:00:01 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2651
  • Qualitätscontent: Kritik der Allgemeinbildung Teil 1
  • Weg mit dem Bildungsföderalismus
  • Qualitätscontent – Shakespeare’s Sonette aus einem anderen Blickwinkel
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    Habe offensichtlich doch etwas länger geschlafen, als in Teil 1 vermutet ;-) Heute also der praxisbezogene Teil meiner Kritik der Allgemeinbildung:

    Oh Mann, die Kontroverse habe ich geahnt… ;) Herr Rau pflichtet mir zum großen Teil bei, Maik Riecken hält sich dimplomatisch und Herr Larbig nennt es “Provokation”…schauen wir mal, ob die Diskussion fruchtbar wird…

    3. Konsequenzen für Schule und Hochschule

    - Auf das tatsächliche, nicht auf das Wunschziel schauen

    Es sollte nun klargeworden sein, dass ich Verfechter der zielorientierten, sagen wir “marktorientierten” Bildung bin. Welche Konsequenzen hat dies nun für die Schule und die Hochschule?

    Schule muss in der heutigen Zeit umdenken. Der begriff “allgemeinbildende Schule” zielt noch auf den humanistischen Begriff der Allgemeinbildung, den ich wie in Teil 1 erwähnt für die heutige Zeit nicht mehr unterstütze. Insofern ist für mich der Begriff der allgemeinbildenden Schule glatt gelogen. Schule und Hochschule vergessen, dass jede Form der Ausbildung genau ein Ziel hat: die Edukanden in Lohn und Brot zu bringen. Sicherlich habe ich absolut nichts gegen eine etwas breitere Bildung, um die Fähigkeit zu vermitteln, über den Tellerrand zu sehen, wie es Maik Riecken in seinem Kommentar betonte, allerdings praktiziert man dies aktuell auf Kosten handlungspraktischen Wissens. Bestes Beispiel: Es ist egal, welchen Beruf die Schüler einmal ausüben werden – jeder wird in seinem Leben eine Steuererklärung abgeben müssen. Warum gehört dies also nicht fest zum Lehrplan einer allgemeinbildenden Schule? Jeder wird mit Geld umgehen müssen…warum enthält das Curriculum nicht zumindest grundlegende Kenntnisse des Finanzmarktes? Es gäbe noch mehr Beispiele und alle laufen darauf hinaus, dass wir später alle für recht banale Dinge wie eine Steuererklärung uns entweder selbst nachbilden müssen, oder wir dieses Wissen teuer einkaufen müssen…Auch den so als “Mädchenkram” verschrienen Hauswirtschaftsunterricht halte ich eigentlich für essenzielles Wissen, denn Kochen und gesunde Ernährung ist heutzutage in vielen Familien kein Thema mehr…

    Philologische Breitenbildung gut und schön, aber sowohl Schule als auch Hochschule müssen sich endlich damit abfinden, dass sie für einen Markt ausbilden…den Arbeitsmarkt und dieser fragt nur nach praktisch anwendbarem Wissen und Handlungskompetenz…Breitenbildung ist toll und fällt positiv auf, aber zuerst zählen die Hardskills..und die bleiben besonders am Gymnasium sehr auf der Strecke…

    Aus meiner Praxiserfahrung: Kernproblemdes aktuellen Bildungssystems: Alles wissen, statt alles können

    In der Erwachsenenbildung stelle ich immer wieder fest, wie heftig doch Schule versagt, wenn es um die praktische Lebensvorbereitung geht. Übernehme ich einen neuen Kurs in irgendeinem Unternehmen oder einen Kunden zum Einzeltraining stelle ich fast immer folgende Mängel fest (und zwar auch bei Kunden mit akademischer Ausbildung):

    - Kein Plan von deutscher Sprache und Grammatik. Resultat: Englischunterricht ist in den ersten Stunden bei mir Deutschunterricht, da ich kein englisches Plusquamperfekt vermitteln kann, wenn die Kunden das schon auf Deutsch nicht können…Futur I und II kennt auch keine Sau, Aktiv und Passiv etc. brauchen wir gar nicht erst anzusprechen…
    - Keine Sprachkompetenz in der Fremdsprache trotz Leistungskurs: Die Kunden können mir eine Stunde einen Monolog über Shakespeare halten, können aber kein Bier bestellen. Gerade der gymnasiale Englischunterricht ist sehr theoretisch angelegt. Hat man endlich alle Zeiten und sonstige Grammatik durch, darf man die Sprache nicht mehr ausbilden, weil in der Oberstufe der ganze Landeskunde- und Literaturwissenschaftsunfug kommt. Die Absolventen können also alle Literaturepochen auswendig, können mit Daten und Fakten zu anglophonen Ländern sagen…nur eines können sie nicht: Auf Englisch kommunizieren, da Ausdruck und Grammatik ja nur einen Teil der Note ausmachen.
    Resultat ist ein riesengroßer volkswirtschaftlicher Schaden – die steuerfinanzierte Schule ist nicht in der Lage, ihre Schüler gemäß den Anforderungen des Arbeitsmarktes auszubilden und die Nachbildung bei Typen wie mir kostet eine Menge Geld…die Unternehmen geben dies an den Kunden weiter und dieser zahlt doppelt: Einmal über die Steuern und nochmal über den Produkt- oder Dienstleistungspreis.

    Die universitäre Ausbildung ist ähnlich grottenschlecht. Ich muss die Sprache nicht beherrschen, um mich zu immatrikulieren…bestimmte Scheine sind nur für Magistranden (bzw. Bacheloranden) verprlichtend, für die Lehramtsstudenten nicht…die Seminare laufen auf Deutsch, weil ja eh nur Literatur und theoretische Grammatik unterrichtet wird, bis vor einer Weile konnte man die Staatsarbeit Anglistik auf Deutsch einreichen…Didaktik sind genau drei Scheine…etc..
    Resultat: Schüler, die kein Englisch können werden zu Studenten, die kein Englisch können und die werden dann zu Lehrern, die kein Englisch können…
    Das Unterrichten lernt man an der Universität ohnehin nicht, also ab ins Referendariat und wenn der Fachleiter entsprechend alt oder eine entsprechend hohle Fritte ist, lernt man auch dort nichts dazu…ein Staatsexamen kann man auch so gerade eben bestehen und bekommt bei einem Mangelfach wie Englisch trotzdem seine A13 mit Lebenszeitverbeamtung…und produziert ewig schlechten Unterricht, da man unkündbar ist und das Spielchen geht von vorne los…
    Auch an der Uni muss man halt auch nur wissen, nicht können….exemplarisch alle Epochen runterrattern, die Phonetik theoretisch beherrschen (Lautschrift etc.), kann aber sprechen wie Westerwelle und Didaktik ist meist eine mündliche Zusatzprüfung..etwas, was sich erst in der ganz neuen Studienordnung geändert hat…
    Und da stelle ich seit Einführung der Gebühren noch deutlich härtere Ansprüche, denn der volkswirtschaftliche Gesamtschaden ist hier noch höher: Nehme ich den Standardtarif für einen HiWi von knapp über 8 Euro/Stunde und gehe vom Idealfall des 19-Stunden-Vertrages aus, dann bezahlt dieser Student ein Sechstel seines Jahresbruttogehaltes für eine Ausbildung, die ihm in der Praxis wenig bis gar nichts bringt, da essenziell wichtige Kompetenzen für das Lehramt an der Hochschule nicht zum Lehrplan gehören und er nochmall zwei Jahre mit Hungerlohn draufsetzen muss, um einigermaßen auf Stand zu sein…danach bekommt er sofort ein Riesengehalt, das ihm als Frischling überhaupt nicht gerecht wird und der Steuerzahler, der sein Gehalt finanziert, bekommt im Gegenzug keine vernünftige Ausbildung für seine Kinder…super…darum hab ich das hingeworfen…ich sehe selbst nicht ein, tausende Euro in eine gute Ausbildung investiert zu haben, um dann die gleiche Kohle zu bekommen, wie der Trottel, der sich mit 4,0 gerade so durchs Examen gepfuscht hat…wir wissen alle wie das ist, wenn man eine Lerngruppe übernimmt, bei der einem als erstes die Frage “Wer hat DAS zu verantworten?” ist…es gibt natürlich SCHILFs, die sehr notwendig sind, aber wer macht sich die Mühe, da wirklich zuzuhören?
    Menschliche Qualitäten werden übrigens gar nicht geprüft…wer alles weiss, was er wissen soll, bekommt sein Staatsexamen, auch wenn man ihn nie auf Schüler loslassen sollte…einen guten Lehrer zu haben ist Glückssache…denn die psychostrukturelle Eignung, mit Kindern und jugendlichen zu arbeiten, ist auch keine Immatrikulationsvoraussetzung..

    - Weg mit den Redundanzen

    Ärgerlich ist auch die Verschwendung der knappen (vor allem jetzt beim G8) Unterrichtszeit durch zu viele Redundanzen. In der Oberstufe endet man in jeder beliebigen Fremdsprache doch bei Literaturinterpretation. Das einmal in der Fremdsprache gemacht zu haben ist okay, aber dann gehört es abgehakt…ansonsten bleibt wie oben erwähnt keine Zeit, die Sprache wirklich vernünftig zu vermitteln und im Extremfall macht der Schüler den gleichen Kram in drei oder vier Sprachen (Deutsch mal mit eingerechnet), anstatt dass man einmal den ganzen Literaturkram als Block abhandelt und dann das Augenmerk auf Sprachkompetenz legt…
    Die gleichen Redundanzen gibts auch bei den Inhalten…wie oft muss ich beispielsweise den Schülern über die Jahre hinweg den Nordirlandkonflikt antun..oder Australien…oder England…Afrika…etc…reicht das nicht, wenn man das einmal als Unterrichtsepoche erschöpfend macht und dann ist gut?

    - Die Inhalte sind nur Mittel zum Zweck – Kompetenzentwicklung statt Abarbeitung des Kanons

    Habe ich ein Seminar an der Uni stelle ich besonders bei den Erstsemestern fest, dass essenzielle Kompetenzen bei der Vorbereitung auf die “allgemeine Hochschulreife” offensichtlich nicht vorkommen. Die Studenten haben vorher 13 oder jetzt 12 Jahre eines gelernt: Sich möglichst schnell Faktenwissen reinzuhauen, egal ob man es braucht und es dann anhand eines durch die Fragestellung in der Klausur vorgegebenen Leitfandens wieder rauszuhauen (Stichwort “Wissensbulimie”…erst reinfressen, dann auf Kommando wieder rauskotzen..). Sie sind permanent am Händchen geführt worden, sodass sie im System Universität einen Kulturschock erleiden. Sie schreiben blind alles mit, was man erzählt, sie sind aber nicht in der Lage, Stellung zu Sachverhalten zu nehmen, wenn ich ihnen vorher nichts zum Auswendiglernen gegeben habe. Sie sind meist nicht in der Lage sich einen eigenen Lernplan zu machen, denn an der Universität kaue ich ihnen nichts mehr vor. Sie bekommen die Literaturliste, den Syllabus und dann ist gut. Der Duktus der ersten Arbeiten ist meist eine Katastrophe und von der Grammatik will ich gar nicht reden..schlecht wird mir immer dann, wenn ich bedenke, dass viele Lehramtsstudiengänge einen NC habe…die haben also alle nicht einfach nur ein Abitur…die haben alle einskommahaumichtot bekommen! Lässt man sie alleine und gibt ihnen die Arbeitsanweisungen nicht löffelchenweise, sind die meisten total verloren und wissen nicht, wo sie anfangen sollen…

    Das Problem ist hier, dass die Schule immer noch eher kristallines Wissen vermittelt. Lernkompetenzen und vor allem eigenverantwortliches Lernen werden nicht gefördert…man muss zuhören, dann Fakten lernen und diese möglichst Inhaltsgetreu wiedergeben…bei manchen Kollegen sogar wortgetreu, sonst gibt es Punktabzug…die Facharbeit in der Oberstufe ist ein guter Anfang, aber letztlich sind für mich die Inhalte, die Schule vermittelt zweit- bis drittrangig. Es ist mir beispielsweise völlig egal ob sich meine Schüler einen Tag nach dem Abitur noch daran erinnern können, was Moralrelativismus ist oder wer Friedrich Schleiermacher war…wichtig ist, dass der Philosophieunterricht ihnen die Techniken des kritischen Hinterfragens, des Abstahierens und der wasserdichten Argumentation vermittelt hat…auch ist mir egal, ob meine Schüler Shakespeare gut finden oder nicht usw..sie sollen vor allem Englisch können und damit einen Wettbewerbsvorteil auf dem Arbeitsmarkt haben…dann habe ich mein Ziel erreicht…
    Das gleiche an der Universität…ich mache im Januar wieder ein Blockseminar Psychoanalyse…von mir gibt es da keine Jahreszahlen und den anderen Quatsch…die Studenten sollen die Methoden und Techniken hinterher anwenden..ob die dann noch wissen, wer sie entwickelt hat oder gar wann der Erfinder geboren wurde und wo ist mir völlig peng..später zählt auch nur die korrekte Diagnose – mehr nicht!
    Und das ist eine Denke, die mir an der Schule sehr und an der Universität noch viel mehr fehlt…

    - Weg mit dem (Schul-)Karrierehindernis “Pflichtfächer”

    Es sollte allen halbwegs pädagogisch gebildeten Menschen klar sein, dass alle Schüler bestimmte Neigungen haben, was die Fächer angeht…das aktuelle Schulsystem, das die einstige Reform der gymnasialen Oberstufe wieder zurückgefahren und einen bis zum Abitur verbindlichen Fächerkanon eingeführt hat, wird dem aber nicht gerecht und verhindert so für mich vielversprechende Karrieren. Wenn ein Schüler großes Potenzial in den Naturwissenschaften hat, ist das zu fördern…ihn aber aufgrund schlechter Leistungen in Musik, Kunst oder Politik sitzenzulassen, halte ich für ein Trauerspiel. Auf der einen Seite wird nach individueller Betreuung geschrien, auf der anderen Seite durch Zentralprüfungen, Vergleichsarbeiten und landesweite Curricula noch mehr gleichgeschaltet. Wir konnten damals noch frei wählen..eine Naturwissenschaft, eine Sprache, eine Gesellschaftswissenschaft und das vierte Fach völlig frei…hätte ich Mathematik nicht abwählen können, ich hätte kein Abitur bekommen…aber ich habe den damals noch sehr geringen Zwang, z.B. zu musischen Fächern als Schüler schon nicht verstanden.

    - Ist Auswendiglernen nun völlig unsinnig?

    Da mache ich dann im Teil 3 weiter..es ist ein wenig Gefasel, aber ich habe den Fehler gemacht, abzusetzen und an einem anderen Tag weiterzuschreiben…das wird bei mir meistens nix ;)

    Erstmal einen guten Rutsch Euch allen!

    cd

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    Zu diesem Eintrag bringt mich eine kurze Diskussion mit dem Kollegen Larbig auf Twitter. Er twitterte heute Mittag: “Welche #Gedichte sollte jeder (also auch Schüler) auswendig können? – Zauberlehrling, Erlkönig, Lied von der Glocke, An die Nachgeborenen? …” . Das provozierte mich als Verfechter der pragmatisch-zielgerichteten Bildung natürlich zu der Rückfrage, wozu man das den überhaupt solle…in diesem Eintrag möchte ich nun Position beziehen und bin gespannt auf Herrn Larbigs Blogeintrag.

    1. Wozu brauchen wir “Allgemeinbildung” ?

    Kurze Antwort: Wir “brauchen” sie überhaupt nicht, wenn es um lebenspraktische Dinge geht.
    Lange Antwort: Was im üblichen Sprachgebrauch als “Allgemeinbildung” bezeichnet wird sehe ich als Relikt einer humanistischen Periode, die längst vorbei ist, an der sich aber das aktuelle System der höheren Bildung festklammert, wie der Ertrinkende an ein Stück Treibholz. Sie ist mehr Mittel zur Ständedifferenzierung und zur Konstituierung abstrakter und konkreter sozialer Gruppen und Klassen als alles andere. In bestimmten Kreisen hat man bestimmte Dinge einfach zu wissen und zu kennen. Der Knackpunkt ist aber für mich, dass dieses Wissen, sei es nun über Literatur, über Kunst, Geschichte etc, nur noch ebendiesem Ständezusammenhalt dient. Polemisch gesagt: Damit ich auch auf die nächste Cocktailparty bei Professor Doktor Haumichtot und seiner Gattin eingeladen werde und im Lions Club, im Rotary, einem Fachbereich in der Schule oder Hochschule oder in einer sonstigen pseudoelitären Gruppe Anerkennung finde. Einen praktischen Nutzen dieser Bildung kann keine dieser Gruppen nennen und hinterfragt man dies, bekommt man entweder “Das gehört sich so!” oder ähnliche zirkulär stabile Argumente oder man wird schlichtweg als “dumm” tituliert und ausgeschlossen…das Opfer konstituiert nach Girard eben die Gruppe. Auch nach Mead beispielsweise ist diese Abgrenzung notwendig, da die Selbstdefinition entscheidend auf von der Abgrenzung zum Anderen beruht. Aber ein realer Sinn abseits der Gruppenkonstituierung? Für mich: Fehlanzeige! Und damit ist für mich auch der Begriff der Allgemeinbildung sinnentleert.
    Realiter fördern Sendungen wie “Wer wird Millionär” das Bild, dass man es zu etwas bringen kann, wenn man möglichst viel unnützes Wissen ansammelt jedoch ist uns allen bekannt, dass in der lebensweltlichen Realität Können vor Wissen geht. Es wird erwartet, dass man die Kenntnisse und das Wissen hat, einen bestimmten Beruf auszuüben, um die vom Arbeitgeber gewollte Leistung zu erbringen und dafür bezahlt zu werden…nur ganz wenige Berufsgruppen sind nicht dieser Realität unterworfen, sind damit aber oft sehr zirkulär. Das trifft für mich beispielsweise sehr für ein Philosophiestudium zu. Will man nicht später einen Beruf ergreifen, dessen Voraussetzung nur “Hauptsache irgendwas studiert” ist, bleibt einem durch die extreme Unproduktivität und Realitätsferne des Studiengegenstandes nur noch der Weg in das Lehramt oder eine akademische Karriere, um dort dann eine weitere Generation Philosophen auszubilden, die ihrerseits ebenfalls nicht anders kann, als Fachfremd zu arbeiten, oder den Kreis zu schließen…auch das ist Wissen zum reinen Selbstzweck…(bevor Berufsphilosophen nun “stimmt doch gar nicht” schreien: Philosophie war mein zweites Hauptfach).

    Kurz gesagt: Wir brauchen die Allgemeinbildung nicht, wenn wir nicht Teil einer Gruppe sein wollen oder müssen, die diese als Teil der eigenen Definition nimmt, um sich von “Ungebildeten” abzugrenzen…die Gruppe aber, die sich gegen sie stellt und höhere Bildung als sinnloses dummes Zeug sieht und dies zu einem Teil der ihrigen Selbstdefinition macht, lebt auch und ich denke, sie lebt nicht schlechter. Denn praktisch anwendbar ist sie, nimmt man einige Grundlagen der Naturwissenschaften mal als Sonderfall, nunmal nicht.

    2. Muss man Gedichte oder Literatur kennen oder gar auswendig können?

    Zur Verortung muss ich mich als Ignorant outen. Ich habe nie viel mit Literatur anfangen können…ich habe nie gerne Geschichten oder gar Romane gelesen und habe in der Schule eisern selbst im Deutsch-LK immer den Sachtext in der Klausur bearbeitet. Wenn ich ein Buch in die Hand genommen habe, war es ein naturwissenschaftliches. Mein erstes Buch, das ich als Kind gelesen habe, war ein Medizinbuch und dann kamen andere Naturwissenschaften. Wenn es nicht naturwissenschaftlich ist, ist es historisch oder sonstwie ein Tatsachenbericht…mit fiktionalen Charakteren kann ich nichts anfangen und auch die Literaturwissenschaftsseminare an der Uni waren eine Qual, weil die Arbeitsweise der Geisteswissenschaftler für mich so gar nicht mit meinem Arbeitsanspruch und meinem Wissenschaftsverständnis vereinbar ist. Anstatt wild am Werk eines zeitgenössischen Autors herumzuinterpretieren, würde ich ihn bei einer Frage die mich wirklich bewegt, ihn einfach anrufen oder ihm schreiben und auf seine Antwort warten. (Das habe ich als Erst- oder Zweitsemester sogar einmal getan und das Transkript des Telefonates als Arbeit eingereicht…der Prof grüsst mich bis heute nicht mehr, weil er meinte, ich wolle ihn verarschen…kurios…) Auch geriet ich mit einem anderen Liwi-Prof in Streit über Hemingway’s “Cat in the rain”, weil ich beileibe nicht verstehen kann, warum die Tatsache, dass der Mann falsch herum auf dem Bett liegt, unbedingt auf seine Ablehnung gegenüber seiner Frau schliessen lassen muss…vielleicht war auch einfach das Licht besser…oder er fand es bequem oder weiss der Geier was…- Leute, die nicht experimentieren und Kontrollgruppen bilden, sind mir suspekt und deduktive Schlüsse finde ich unnütz…erst die Induktion kann auf die Zukunft schließen und Prognosen ermöglichen…
    Daher auch das Psychologiestudium, das Befassen mit klinischer Psychiatrie usw. das mit meinem mechanistischen Menschenbild eher vereinbar ist. In der Philosophie habe ich mich an die formale Logik gehalten, da ich z.B. die Ethik immer als unwissenschaftliches Geschwafel, weil nur konsequentialistisch begründet und somit formallogisch unhaltbar, gesehen habe. Ich halte auch den Menschen für nichts Besonderes…eine Spezies unter vielen…die Betonung beim “animal rationale” liegt für mich auf “animal” und ich würde unsere Spezies ohnehin nach vielfacher empirischer Beobachtung eher als “animal rationale capax” bezeichnen, ein Tier, das theoretisch fähig zur Ratio wäre…aber genug der Misanthropie…aber der kurze Prolog ist wichtig, um meine Argumentationslinie nachvollziehen zu können.
    Die normalerweise zu erwartende Antwort, die von klassisch (aus-)gebildeten Lehrern, insbesondere Germanisten (Wink an Herrn Larbig…) kommt, ist der obenstehenden Problematik geschuldet. Auf meine Frage, welchen praktischen Sinn und Nutzen denn das Auswendiglernen eines Gedichtes nun habe antwortete Larbig: “Wenn es nur um das Funktionieren von Menschen in ök. Zusammenhängen geht: Keinen. Wenn Kunst und Kultur zum Wesen des Menschen gehört, eine sehr große.” – eine sehr unbefriedigende Antwort für mich…

    Die Philosophen haben ihren Vernunftbegriff als Rettungsschirm. Wann immer ihre Argumentation zu absurd wird, um sie noch unterstützen zu können (Kant und vor allem Rawls mit seinem unsäglichen Urzustand), sagen sie schnell, dass ein “vernünftiger Mensch” ihre Ansicht natürlich teilen müsse, bzw. ihre Argumente sich ja “bereits aus der Vernunft erschliessen” – die Philosophenvariante von “Wenn Ihr das nicht versteht, seid Ihr zu doof und ich bin der Größte!”
    Philologen Argumentieren immer mit dem Kulturbegriff und definieren den entweder schwammig oder definieren die von ihnen proklamierte Bildungsform als Teil derer…ein Zirkelschluss zu ihrer Selbstlegitimation, der aber an einer Sache hakt: Was ist denn nun die Definition von “Mensch” oder “Mensch sein” ?
    Was ist mit Menschen, die aufgrund der Umstände ihrer lebensweltlichen Realität keinen Zugang zur Hochkultur und zur Kunst haben…vielleicht nicht mal um derer Existenz wissen…fallen diese dann aus unsererem hochkulturell-intellektuell geprägten Menschenbild heraus und sind somit nicht mehr Teil der Definition? Oder -schlimmer- beginnen wir, sie zu bedauern, weil die armen Hinterwäldler ja weder Mozart noch Kant noch Mondrian kennen? Oder grenzen wir uns einfach im verhärteten Ständedenken wie beispielsweise hier im arbeiterklassenlastigen Ruhrgebiet scharf und absichtlich gegen die “ungebildeten” ab und machen sie zu weniger werten Menschen, genau wie die “Malocher” die weitere (Hoch-)Schulbildung als sinnlos erachten und “Intellektueller” zum Schimpfwort wird? Blicken wir dann psychologisierend-mitleidig auf sie herab und sagen, sie müssten sich auf diese Weise selbst stabilisieren, indem sie das für sie nicht erreichbare Ziel in Wunschverwerfung entwerten? Oder sollten wir nicht eher anerkennen, dass es nunmal Neigungssache ist, ob man Kunst und Kultur “braucht” oder eben nicht?
    Dieser intellektuelle Klassenkampf treibt seine seltsamsten Blüten, wenn es um die Zurschaustellung der Dominanz vermeintlicher geistiger Überlegenheit gegenüber dem Pöbel geht. Mein Lieblingsbeispiel dazu: Die Kulturhauptstadt Ruhrgebiet, ganz voran das berühmte Weltkulturerbe Zollverein. Soziologisch interpretiere ich die Umfunktionierung zur Kulturstätte – so sehr ich sie auch mag – als Schlag ins Gesicht niederer Schichten…worüber keiner spricht ist die Tatsache, dass die ehemaligen Kumpel, die auf Zollverein eingefahren sind, von der Rente, die sich sich in Knochenarbeit schwer erkämpft haben, den Kaffee und das Essen im Casino nicht leisten können…das vielgerühmte Ruhrmuseum ist kalt durchdesignt, steril und hat nichts mehr von der angenehmen Dachbodensammlungatmosphäre zum Anfassen des alten Ruhrlandmuseums. Die Exponate sind nur für Menschen interessant, die sich auf einer abstrakten Ebene für das Ruhrgebiet und das Leben dort interessieren…die Museumsdidaktik hätte man sich besser vom Bochumer Bergbaumuseum abgeschaut oder die Leute gleich ganz dort hingeschickt, denn vom eigentlichen Kern des Ortes, dem Bergbau, ist nichts zu sehen…eine Bastion der Hochkultur, die wie ein Bollwerk der Intellektualität und Hochkultur gegen den Pöbel wirkt und mit den Menschen, die unmittelbar um das Gelände herum in einem lange von Bildungs- und Integrationspolitik vergessenen Stadtteil leben, nur noch in homöopathischer Dosis zu tun hat..als wolle man nun auch noch in “ihren” Stadtteil eindringen um sie “zwangszubilden” anstatt zu erkennen, dass der Kulturbegriff individuell ist und nicht von der privilegierten Schicht aufgedrängt werden kann…

    Die Zirkularität der Argumentation ist auch hier der Knackpunkt: Man braucht Kunst und Hochkultur erst dann (oder besser: meint, sie zu brauchen) wenn man ihr einmal ausgesetzt war und sie gefruchtet hat, was beileibe nicht bei allen Rezipienten der Fall ist. Allen anderen kann nichts fehlen, was sie nicht kennen…
    Lebenspraktisch gedacht: Mein Automechaniker kann auch Kant für ein Lutschbonbon halten..er muss Ahnung von Autos haben und die Inspektion gründlich machen…wenn er in seiner Freizeit die Relativitätstheorie nachrechnet oder eine neue Bibelübersetzung schreibt, ist das toll, aber Interesse habe bei ihm als Mechaniker nur an seinen technischen Fähigkeiten..und besitzt er die, erfüllt er seinen Zweck für die Gesellschaft, die eben neben Malern und Poeten auch Automechaniker, Anstreicher und Maurer braucht…und ganz ehrlich…selbst als Lehrer bin ich nie wieder in die Bedrouille gekommen, etwas Gehaltvolles zu Thomas Manns Buddenbrooks, der fin-de-siécle-Lyrik, dem Expressionismus oder dem Dreißigjährigen Krieg sagen zu müssen…auch das ist nur ein Beruf und solange ich Ahnung von Englisch, Philosophie und Didaktik habe, bleibe ich mit allem anderen unbehelligt und bekomme mein Geld…
    Summasumarum: Niemand muss Gedichte oder Literatur auswendiglernen…wenn er es von sich aus möchte, soll ihm das gerne vergönnt sein, aber ich verneine unter obenstehender Argumentation absolut die Notwendigkeit dessen…

    3. Konsequenzen für Schule und Hochschule

    - kommt, wenn ich ausgeschlafen habe ;-) -

    cd

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    Ich weiss nicht, warum ich ausgerechnet jetzt darauf komme…ich bin aus mehreren Gründen im Moment schlaflos…das soll hier nichts zur Sache tun, aber mir fallen nun, wo ich hier im verdunkelten Wohnzimmer bei einem Glas Talisker sitze, zwei Situationen ein, die mir als Lehrer passiert sind, auf die einen keine Uni und kein Lehrbuch der Welt vorbereiten kann. Beide haben etwas mit persönlichem Kontakt zu tun. In der einen Geschichte ist es irritierend, in der zweiten auch, aber in der ersten eher negativ, in der zweiten positiv. Es sind beides Begegnungen, die ich in meiner Assistenzzeit an der Annan Academy in Schottland hatte. Ich war eigentlich Fremdsprachenassistent für Deutsch, habe aber auch, weil es mein zweites Fach ist, dort Philosophie unterrichtet:

    Begegnung 1: Alle Deutschen hassen Juden

    Es war in der Mittagspause. Ich hatte bereits gegessen und war dann in die Schulbibliothek gegangen, um etwas Material für die nächste Philosophiestunde zusammenzusuchen. Ich setze mich zu ein paar meiner Schüler an einen Tisch. Ein Junge fragt mich plötzlich: “Herr Droßmann, ich hoffe, Sie stört meine Frage nicht…aber…hassen sie Juden?
    Ich bereitete mich innerlich auf eine kurze Lehrstunde über den Nationalsozialismus vor, als der Junge nachsetze: “Ich hasse sie auch…es sind alles Diebe!”
    Der Junge muss so zwischen 13 und 14 Jahren alt gewesen sein…er erzählte mir, wie er mit einigen Freunden nachmittags Jagd auf jüdische Kinder im Dorf machten…er hatte wohl gehofft, in mir als “Kraut” einen Verbündeten getroffen zu haben…er erzählte, was sie so alles zusammen taten, um “es den Juden zu zeigen”, hob sein Hemd hoch und zeigte mir stolz den Abdruck eines Polizeiknüppels, den er von einer Aktion am Wochenende davongetragen hatte…er zeigte ihn mir als Trophäe und war sehr stolz darauf…
    Ich war nur irritiert, weil ich auf diese Art des Umganges mit Antisemitismus nicht vorbereitet war…aber die anderen Schüler standen mir zur Seite und machten ihm schnell klar, dass er nicht länger erwünscht sei…es blieb eine lange Irritation in mir…eine wirklich bizarre Begegnung…aufgrund seines Alters habe ich letztlich nichts weiter unternommen…

    Begegnung 2: Gleiche Geschichte, anderer Weg…

    Es war in einer Philosophiestunde. Ich hatte eine Unterrichtsreihe zu einigen Grundfragen der Philosophie durchgeführt und an diesem Tag stand die provokative Frage “Gibt es einen Gott?” im Raum. Ich ging die einzelnen Grundüberzeugungen der diversen Weltreligionen kurz durch und behandelte auch kurz den Atheismus. Dann kam es zu der Frage, wie die Schüler des Kurses denn nun diese Frage vor de Hintergrund der vielen verschiedenen Meinungen sehen würden. Ein Mädchen aus der zweiten Reihe meldete sich….sie sagte, dass sie sehr fest an Gott glaube…dann begann sie zu erzählen…
    Sie erzählte, wie ihr Vater starb…wie er an Gott glaubte und sicher war, dass er in den Himmel komme..und wieviel Halt der Glaube ihr in dieser Zeit gegeben hatte…und dass sie nun fest daran glauben würde, dass es einen Gott gäbe, einen Himmel, in dem es ihrem Vater wieder gut gehe und dass sie am Ende ihren Vater und alle anderen Menschen, die sie liebt, wiedersehen würde..
    Ich war so vierundzwanzig Jahre alt…ich konnte diese Situation überhaupt nicht handlen…offensichtlich hatte ich bei meinen Schülern eine Atmosphäre geschaffen, in der derart intime Dinge ausgesprochen werden konnten…auf der einen Seite ein Kompliment an meine Menschenführung…auf der anderen Seite ein emotionaler worst-case, auf den ich nicht vorbereitet war…ich schwieg eine Weile…dann riss ich mich zusammen und erzählte als Kontrapunkt meine Geschichte…wie ich aufhörte, an einen Gott zu glauben, der meinte, meine Eltern töten zu müssen, als ich ein Kind war…vorbei mit akademischem Abstand…Menschlichkeit war gefragt…und ich machte unsere beiden Geschichten zum weiteren Gegenstand der Stunde zur Frage, was Menschen zur Religion führt oder von ihr weg…wir haben noch weit über das Klingeln hinaus diskutiert und keiner der Schüler dachte daran, aufzustehen….eigentlich eine ideale Unterrichtssituation..aber auch hier….bizarr..nicht vorherzusehen…und nichts, auf das man in der Ausbildung vorbereitet wird…

    Mit die schönste Zeit meines Lebens war die Zeit in Schottland und neben vielen anderen Erlebnissen sind diese beiden Geschichten etwas, was mir beim Geschmack eines guten Singlemalts unweigerlich wieder ins Gedächtnis gerufen wird…

    cd

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    Gute Mucke: Frida Gold – Zeig mir wie Du tanzt http://www.drossmann.de/wordpress/2010/12/14/gute-mucke-frida-gold-zeig-mir-wie-du-tanzt/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/12/14/gute-mucke-frida-gold-zeig-mir-wie-du-tanzt/#comments Tue, 14 Dec 2010 04:50:07 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2629
  • Der Führer für den Kamin…
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    Mein Gott, haben wir nicht vor Kurzem noch Westerland oder Long Train Running in Morsbach gejammt?

    Egal – Der nächste Schüler, den ich nach Phillipp Frenzel hier promoten muss, obwohl er die Promotion gar nicht mehr braucht…er ist im Moment schon mit Revolverheld unterwegs…

    Andreas Weizel, Songwriter, Produzent und Basser von Frida Gold hat die erste Single in den Charts. “Zeig mir wie Du tanzt“:

    Der Blogmaster sagt: KAUFEN! Alles Gute, Andi!

    cd

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    Dr. Heinrich Blume – Ein letzter Gruß http://www.drossmann.de/wordpress/2010/11/05/dr-heinrich-blume-ein-letzter-gruss/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/11/05/dr-heinrich-blume-ein-letzter-gruss/#comments Thu, 04 Nov 2010 23:36:27 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2598
  • RTL – abgebrannt? Gutes Händchen für Werbung
  • Michael Jackson R.I.P.
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    Lieber Heinrich,

    entgegen meiner Natur hoffe ich für Dich, dass es doch einen Gott und einen Himmel gibt und dass Du dort unendlich Kaffee und unendlich Sprengstoff bekommst…bis in alle Ewigkeit…

    Contra vim mortis non est medicamen in hortis.

    cd

    Dr. Heinrich Blume - Erstmal einen Kaffee

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    Dr. Heinrich Blume - In seinem Element

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    Die Unsterblichkeit des Lehrers – In Memoriam Dr. Heinrich Blume http://www.drossmann.de/wordpress/2010/10/31/die-unsterblichkeit-des-lehrers-in-memoriam-dr-heinrich-blume/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/10/31/die-unsterblichkeit-des-lehrers-in-memoriam-dr-heinrich-blume/#comments Sat, 30 Oct 2010 22:25:20 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2589
  • Dr. Heinrich Blume – Ein letzter Gruß
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    Ich sehe sie heute nicht mehr…die echten Lehrer…die Philologen…die, die noch selbst die Bildung besaßen, die sie vermittelten und noch viel mehr davon auch neben ihren Unterrichtsfächern…sie sind ersetzt durch Generationen von Fachidioten, die außer den Pflichtscheinen nichts mehr über ihr Fach wissen und nebenher absolut nichts mehr…die gibt es zuhauf und sind der Grund, warum ich den Lehrerberuf zugunsten der Selbständigkeit geschmissen habe…ich habe die Idioten nicht mehr ertragen…und nun als Hochschuldozent sehe ich, dass die Studierenden dafür nichts können…die Studienordnung verlangt keine Bildung mehr..nur ein paar Scheine…das ist meinem Lehrerideal zuwider..
    Schuld an meiner Einstellung war größtenteils ein Mann…mein Chemielehrer Dr. Blume. Ein klassischer Nerd…ein Kauz…er kam morgens in die Schule, ging ins Labor, zog sich seinen alten, angesifften Kittel aus dem Universitätsklinikum an und blieb dann dort bis zum Abend…er hatte nie geheiratet…ins Lehrerzimmer wollte er nicht..er aß lieber im Chemievorbereitungsraum völlig schmerzfrei seine Stulle zwischen Zyanidverbindungen, Apparturen und (meist selbstgebauten) Messgeräten…eine braune Cordhose..ein kariertes Hemd…eine dicke Hornbrille und schwarzgraues Haar mit Beamtenscheitel…so sehe ich ihn immer noch vor mir.
    In einer stillen Stunde, in der ich ihn in seinem Reich besuchte, denn wir teilten unsere Aversion gegen Gruppen, so dass ich öfter die Pause bei ihm statt auf dem Hof verbrachte, erzählte er mir, er war eigentlich Arzt…Psychiater…aber er habe den Klinikdienst nicht mehr ausgehalten…er konnte nicht mehr schlafen, wenn er nachts einen Patienten mit Bauchschmerzen wieder nach Hause geschickt hatte, aus Angst, er hätte vielleicht doch den durchgebrochenen Blinddarm nicht bemerkt…er hatte “mal eben” neben dem (1,0er) Medizinstudium auch noch Latein und Anglistik für das Lehramt studiert…er hatte einfach Lust dazu gehabt, weil ihn das Medizinstudium nicht auslastete (!)
    Mit uns baute er in der Chemie-AG eine bessere Destille, damit der Schnaps besser wurde (“Sie machen das sowieso, dann kann ich wenigstens verhindern, dass Sie eine Methanolvergiftung kriegen)..braute Honigwein nach Geheimrezept, den er manchmal an besonders liebgewonnene Kollegen verschenkte..er braute mit uns Tränengas…panschte mit uns mit Quecksilber herum…machte alle Versuche,  die er “wegen dieser schwachsinnigen Regelungen” nun im Unterricht nicht mehr machen durfte…
    Unsere Labornetzgeräte waren Billigschrott..er brauchte aber für manche Versuche Hochfrequenzstrom…bei einem Toilettengang entwarf er auf einem Stück Papier die passende Schaltung ,die auch klein genug war, dass die Platine noch zusätzlich in das Gehäuse passte und baute an einem Nachmittag mit uns die Geräte um…
    Wann immer bei einem Versuch etwas explodierte entstand als Nebenprodukt grantiert immer mindestens ein “Twix” (das er immer noch “Raider” nannte…)…er war oldschool…er siezte uns alle und selbst, als er uns später mit Vornamen ansprach, benutzte er das “Hamburger Du”, also den Vornamen mit der “Sie” Form…
    Wir liebten seinen trockenen Humor…”Und was, wenn wir das Periodensystem einfach komplett abschreiben?” “Dann werden Sie eingewiesen!”…oder den Tag, an dem er uns einfach mal so die Leistungskursklausur Chemie vor dem Abitur auf Latein stellte…knochentrocken…”Sie haben alle ein Latinum, das müssen Sie können, wenn nicht, gehören Sie nicht hierher!”
    Hatte er Lust auf Feierabend, zeigte er uns den “Geist aus der Flasche”…Methylmercaptan…danach war der Chemietrakt immer für den Rest des Tages unbenutzbar, weil keiner den Gestank ertragen konnte…am letzten Schultag vor den Ferien stand bei ihm grundsätzlich Buttersäure auf dem Lehrplan…direkt morgens um 8…er gönnte uns den Unterrichtsausfall..denn DANN war der gesamte Neubau unbenutzbar…

    Und ich hatte tiefsten Respekt vor ihm…denn er war kein Fachidiot…ob es griechische Mythologie war, Politik, Geschichte, Philosophie oder etwas anderes…Dr. Blume wusste immer, etwas Differenziertes und Belesenes dazu zu sagen…
    Damit hatte er mein Lehreridealbild geprägt…und ist wohl auch Schuld daran, dass ich -eigentlich unbewusst- ihm diesen Weg nachgegangen bin…erst Medizin, Psychologie und Psychiatrie (auch wenn ich dort nie examiniert habe), dann Anglistik und Philosophie…und von ihm habe ich die genannte Aversion gegen “Dummschwätzer und Fachidioten”. Er war und ist mein Idol des gebildeten Pädagogen, der den Nohl’schen “freiwilligen Gehprsam” lebt…er brauchte keine Disziplinarmaßnahmen…nach der ersten Stunde war klar, wer die Ahnung hatte und wer der Chef war…
    Und uns verband immer der Zynismus…er war ein tiefmelancholischer Mann, so wie man es oft bei sehr intelligenten und gebildeten Menschen beobachtet…ich glaube fest, dass wer die Welt im Kern verstanden hat, nicht mehr weiterleben wollen kann…
    Umso faszinierender fand ich seinen Grund…der exakte Wissenschaftler war tief religiös…”Wenn es das nicht gäbe, dann wäre es besser, wenn morgen einfach alles ‘puff’ machen würde…”..das habe ich nie Verstanden, weil für mich Religion und Rationalität sich immer ausschließen werden…aber ihn hielt es offensichtlich bei Verstand…

    Ich beweine ihn nun, vor allem, weil er nur 64 wurde..der Ruhestand war ihm nicht vergönnt…und andere Idioten und Arschlöcher werden hundert…aber das ist immer so….und weil ich mit ihm die vermutlich stärkst Leitfigur in meinem Leben verloren habe…aber so sehe ich auch wieder, dass Lehrer doch unsterblich sind…sie leben in jedem ihrer Schüler – im Guten wie im Schlechten – und in deren Kindern und Enkeln in homöopathischer Dosis weiter..Erziehung pflanzt sich fort…

    Ich hoffe, dass ich in 30 Jahren annähernd an seinen Bildungsgrad herankommen werde und vielleicht auch wenigstens einen Schüler so viel auf den Weg geben kann, wie er es konnte…
    Leb wohl, Heinrich…

    cd

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    Eltern im Netz http://www.drossmann.de/wordpress/2010/10/27/eltern-im-netz/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/10/27/eltern-im-netz/#comments Wed, 27 Oct 2010 04:09:47 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2577
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    EDIT 05.08.2011: Die Links funktionieren nun wieder. Danke an Krautchan.

    Das Schlimmste neben Zeugern Jehovas, Katholiken und anderen Sekten, die einem grundsätzlich ihr Gutmenschentum an die Backe texten wollen, sind Elterninitiativen. Jeder Lehrer kennt sie – so gut wie jeder Lehrer hasst sie…die Frauengruppe, die in den USA schlicht “Soccer Moms” genannt wird. Noch recht jung, durch gut verdienenden Ehemann Hausfrau und viel zu viel Zeit darüber nachzudenken, wie man die Welt retten könnte. Dann wird mal schnell im Internet auf diversen Ratgeberseiten die eigene Paranoia geschürt und dieses dann fein mit Schmierblättern wie “Focus Schule” usw. abgeschmeckt und schon ist die fixe Idee da, man müsse die Kinder auf jeden Fall vor der nächsten Alieninvasion, der totalen Verblödung durch Müsliriegel, dem qualvollen Verenden durch zuwenig rechts-links-wechseldrehende Milchsäurebakterien oder vor tödlichen Unfällen beim unüberlegten Kaugummikauen in Einbahnstraßen beschützen. Schlimmstenfalls avanciert dieser Typus Mutter dann zur Schulpflegschaftsvorsitzenden und führt so schöne Dinge wie den Origami-Nachmittag, Friedensmärsche gegen den Krieg bewaffneten Konflikt in Afghanistan  oder ganzheitliches Gruppenkuscheln ein…oder auch die berüchtigten Sozialtrainings und andere Veranstaltungen, die alle Norwegerpulli-und-Birkenstock-Weltverbesserer magisch anziehen.
    Und wenn das noch nicht reicht, gründet man eine Bürgerinitiative zur Rückfallprävention koksender Eichhörnchen auf Klassenfahrten oder so…
    Wer angesichts dieser Exemplare auch nicht mehr weiss, ob er lachen oder weinen soll (ich habe beides aufgegeben, ich schiesse sofort scharf!), dem sei die folgende Seite empfohlen:

    www.eltern-im-netz.net – Eltern gegen die mediale Verrohung der Jugend

    Eigentlich ist die Seite als Satire geacht…aber irgendwie kann ich darüber nicht so recht lachen…die Artikel, wie beispielsweise das “Amok-Alphabet” oder “Überwachung im Kinderzimmer” sind einfach zu nah an der Realität…

    cd

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    So, da ich mich heute auch wieder mit den Unterschieden abmühe, hier nochmal alle Verlaufsformen als Refresher für das Ruhrgebiet:

    The duck is crapping – Die Ente is am kacken.

    The duck has been crapping. – Die Ente is am kacken gewesen.

    The duck was crapping. – Die Ente war am kacken.

    The duck had been crapping. – Die Ente war am kacken gewesen.

    The duck will be crapping – Die Ente wird am kacken sein.

    The duck will have been crapping. – Die Ente wird am kacken gewesen sein.

    cd

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    König der Tafelbildimprovisation http://www.drossmann.de/wordpress/2010/09/24/koenig-der-tafelbildimprovisation/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/09/24/koenig-der-tafelbildimprovisation/#comments Fri, 24 Sep 2010 19:54:42 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2464
  • Dr. Heinrich Blume – Ein letzter Gruß
  • Tobias Arnold lebt in Australien
  • RTL – abgebrannt? Gutes Händchen für Werbung
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    Aktuell habe ich einen Auftrag von einem sehr gut ausgestatteten Unternehmen. Laptop für jeden Teilnehmer, Beamer, Drucker auf dem Pult etc….alles, was man so braucht….nur eine Tafel wurde leider vergessen…für Leute wie ich, die noch oldschool sind ;)

    Also: Flipchartblock zerfleddert und mittels Pinwandnadeln eine provisorische Tafel gebaut. So sieht ein Raum aus, nachdem ich dort ein paar Stunden Grundlagen der englischen Grammatik gemacht habe:

    Improvisierte Tafel

    Improvisierte Tafel

    cd

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    Winnenden reloaded – Vater von Tim Kretschmer im Visier. Quo vadis, Qualitätsjournalismus? http://www.drossmann.de/wordpress/2010/09/18/winnenden-reloaded-vater-von-tim-kretschmer-im-visier-quo-vadis-qualitaetsjournalismus/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/09/18/winnenden-reloaded-vater-von-tim-kretschmer-im-visier-quo-vadis-qualitaetsjournalismus/#comments Sat, 18 Sep 2010 08:44:23 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2324
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    So, nun geht sie wieder weiter, die Hexenjagd aus Spekulationen, medialer Ausschlachtung, Schuldzuschreibungen und Verschwörungstheorien, genau wie damals.  Der Vater von Tim Kretschmer steht seit Donnerstag vor Gericht, um den Hinterbliebenen der Opfer des Amoklaufes zu erklären, warum er seine Beretta offen im Schlafzimmer herumliegen liess. Die Medien sind alle bereits ganz Ohr, bekommen jedoch keine echten Informationen, da Jörg Kretschmer sich ausschweigt und keine offiziellen Statements gibt und fangen so wieder wild an, Sommerlochfüller zu bauen. Cem Özdemir kann sich profilieren, indem er den anderen Parteien Tatenlosigkeit im Bezug auf Änderungen des Waffengesetzes vorwirft. Die aktuellen Änderungen sind ihm wohl zuwenig. Das halte ich wie schon öfter geschrieben für Blödsinn. Es ist keine Frage der Rechtslage, die gibt schon alle Kontrollmechanismen her – sie müssen nur vernünftig durchgesetzt werden. Bei jeder Pommesbude kann das Gesundheitsamt unangekündigt vorbeischneien und sich die Küche zeigen lassen und macht bei groben Verstößen den Laden dicht. Das muss doch hinzukriegen sein, dass das Ordnungsamt zwischendurch mal ihre Liste von Schützen mit WBK durchgeht und unangekündigte Besuche abstattet, um sich die ordnungsgemäße Verwahrung der gemeldeten Waffen zeigen zu lassen…und sind nicht genausoviele Waffen im Schrank, wie auf der WBK eingetragen, gibts mächtig Ärger…und wer sich nicht an die Richtlinen hält, darf die Dinger für immer abgeben…fertig. Das sieht z.B. auch die Neue Osnabrücker Zeitung so

    Der Spiegel charakterisiert Jörg Kretschmer direkt mal als “Waffennarr von Jugend”, der einem Sohn “das Zielen und Abdrücken lehrte”, den “er nicht gut genug kannte” und stellt ihn schon vor dem Prozess als Schuldigen dar. Die “Kleine Zeitung” gibt sich gemäßigter und erwähnt nur, dass die Verteidigung auf Straffreiheit plädiere, da Kretschmer “angesichts des Verlustes seines Sohnes und wegen der sozialen Ächtung gestraft genug sei.” Eine These, die ich so unterstützen würde…”der Freitag” beschreibt Kretschmers Hobby gar als “privaten Rüstungswahn“.

    Die BILD gibt gewohnt boulevardjournalistisch ein Zeitprotokoll des ersten Prozesstages und stellt auch “kein Bedauern” fest…kann es sein, dass er, bevor er etwas Falsches sagt, lieber erstmal gar nichts sagt und deswegen nicht gleich kalt und gefühllos ist? Naja…die Presse eben…

    Einen guten Gegenpol liefert das Presseportal Südwest, das den Prozess als einen “in eine Reihe spektakulärer Verfahren von Brunner bis Kachelmann, in denen die juristische Prozedur zum medialen Spektakel zu verkommen droht” und bemerkt sehr richtig: “Öffentlichkeit im Gericht dient der Kontrolle der Justiz, nicht der Bloßstellung des Angeklagten. Und Strafprozesse sind Verfahren zur Bestimmung von Strafe, nicht Strafe. Beides scheint immer öfter in Vergessenheit zu geraten.” Den Eindruck habe ich angesichts der Hetzkampagnen seitens selbsternannter “Aktionsbündnisse” allerdings auch…die Hinterbliebenen nehme ich aus…wer angesichts eines toten Kindes Blut sehen will, dem kann ich es nicht verdenken…aber für die Anwälte, die sich wie der bekannte Eric T. Langer damit profilieren können, steckt auch eine Menge Geld und Publicity in einem derart öffentlich beobachteten Prozess…

    Die BZ erwähnt ebenfalls etwas neutraler wnigstens die Begründung, die die Verteidigung für Jörg Kretschmers Schweigen liefert: Er sei psychisch und physisch nicht in der Lage zu sprechen, trauere aber mit den Angehörigen.

    Die WELT beginnt ihren Artikel, der sich um Gisela Mayer, eine der hinterbliebenen Mütter von Winnenden, die ihre Gefühle in dem Buch “Die Kälte darf nicht siegen” verarbeitete, zentriert, subtil mit einer eher positiven Charakterisierung Tim Kretschmers, lässt sich dann aber zu Sätzen wie “Es geht nicht darum ob der Vater, seinem Sohn fahrlässig Zugang zu einer Waffe verschafft hat, sondern darum, ob er mit ihm eine menschliche Waffe erzogen hat.” Kann man also im Hinblick auf Neutralität auch abhaken…Tränendrüsenmethode unter Nutzung eines der Sekundäropfer…

    Einen qualifizierteren Kommentar liefert Prof. Dr. Henning Ernst Müller im Beck-Blog und stellt dort fest, dass die Verurteilung in erster Linie auf Verstoß gegen das Waffengesetz lauten wird, da die subjektive Fahrlässigkeit nicht prüfbar sei. Das ist eine Aussage, der ich ganz klar zustimmen muss. Für einen Laien ist absolut nicht zu erkennen, ob das Risiko einer solchen Tat besteht, selbst wenn, wie Prof Müller es erwähnt, die psychischen Probleme bekannt sind…daran beissen sich selbst Experten desöfteren die Zähne aus…selbst Schulpsychologen vor Ort dürften das aus Gründen, die ich bereits breit beschriebe habe, nicht hinbekommen…

    Mein Fazit: In der Mühle des Buhlens um Verkaufszahlen geht ein Aspekt mal wieder völlig unter: Tim Kretschmer hat nicht seine Eltern erschossen, sondern einen Schulamok begangen. Im Prozess wird aber nicht danach gefragt, welche (Teil-)Schuld das System Schule, bzw. konkret das Kollegium der Albertville-Realschule in Winnenden trägt. Im Alter Kretschmers ist es so, dass die Kinder mehr Zeit mit uns Lehrern verbringen, als mit der eigenen Familie. Wer hat die Demütigungen begangen, die Tim Kretschmer dazu veranlasst haben, primär auf SchülerINNEN zu schiessen…wer hat, wie auch im Fall Robert Steinhäuser, die Signale aus pädagogisch-psychologischer Inkompetenz nicht gesehen oder nicht sehen wollen? Wer ist mitverantwortlich dafür, dass das aktuelle System den Lehrer so überfordert, dass subtilere Signale eines einzelnen Schülers in einer Masse von 32 und mehr Schülern absolut untergehen, bis sie sich auf eine derart extreme Weise einen Weg bahnen? All dies halte ich für ebenso gerechtfertigte Fragen, aber die sind nunmal nicht populär…und werden einfach nicht gestellt…

    cd

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    Entschuldigung des Monats http://www.drossmann.de/wordpress/2010/08/26/entschuldigung-des-monats/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/08/26/entschuldigung-des-monats/#comments Thu, 26 Aug 2010 16:54:37 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2275
  • Holländischer Glücksklee
  • Tilidin als Lauffeuer
  • Konfrontative Didaktik
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    “Sorry, dass ich zu spät bin…musste noch mit dem Goldfisch raus, der brauchte neue Reifen…”

    Definitiv zu geil für nen echten Anschiss ;)

    cd

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    Das Problem der empirischen Schulforschung http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/24/das-problem-der-empirischen-schulforschung/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/24/das-problem-der-empirischen-schulforschung/#comments Thu, 24 Jun 2010 08:06:07 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2112
  • Warum ich froh bin, nicht im öffentlichen Dienst zu sein
  • Quod erat demonstrandum…
  • Geballter Wahnsinn 12 – Mehr Suchanfragen
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    Ich lese gerade einen kurzen Artikel bei Herrn Rau, der sich auf ein Interview mit Dr. Martin Wellenreuther bezieht. Es geht um die empirische Überprüfung von Schultheorie und den “Feldtest” vor ihrer Umsetzung. Ich habe ja einige Jahre in der Schulforschung zugebracht und das Problem lässt sich eigentlich sehr knapp umreißen, wenn man im schulpädagogischen Gedankenexperiment mal so arbeitet, wie die richtigen exakten Wissenschaften:

    1. Wir brauchen erstmal eine Forschungsfrage. Also z.B. “Was sind die Faktoren, die die Abbrecherquote einer Schülerpopulation beeinflussen?”

    2. Dann geht man ins Feld. Man braucht natürlich eine breite Basis um möglichst alle Schulformen, Standortfaktoren usw. ins Modell zu bekommen – dafür bräuchte man mehr Feldforscher, als es in Deutschland gibt…einzige Lösung wäre, den Studenten das aufzuzwingen..als Pflichtseminar gewissermaßen. Die Beobachtung muss strukturiert und immer wieder auf bestimmte Dinge zentriert und auf die ersten Hypothesen hin ausgerichtet werden…allein der Prozess der Beobachtungsphase kann sich so über ein halbes Jahr hinziehen.

    3. Hat man genug Daten, muss man das Zeug standardisieren und SPSS damit füttern (das richtige Modell nicht vergessen!). Dann bekommt man wenn man Glück hat irgendwo eine Korrellation. Dann stellt man eine These zur experimentalen Überprüfung auf. Z.B. “Wie beeinflusst die Sozialform die Lernleistung?”

    4. Nun hat man die These und plant einen Versuchsaufbau. Da geht es schon los, denn wir müssten am Objekt experimentieren, also echte lebendige Schüler einer standardisierten Umgebung aussetzen, bei der wie die auf dem Papier korrellierenden Variablen gezielt beeinflussen können. Die nötige Schule zu finden, die das mitmacht und dann noch Eltern zu finden, die unterschreiben, dass wir an ihren Kindern herumexperimentieren dürfen sind recht schwer zu finden…eine Kontrollgruppe bekommt man noch am ehesten zusammen. Das ganze müsste natürlich auch wieder heterogenisiert werden, um signifikant zu sein…also möglichst viele verschiedene Schulen, Milleus etc. mit dem entsprechenden Personal- und Materialaufwand.

    5. Nehmen wir mal an, wir haben einen Milliardär gefunden, der unsere These schon immer mal erforscht sehen wollte und stattet uns mit einem ausreichenden Geldbetrag aus. Nehmen wir weiter an, wir haben genügend Schulen und Eltern, die ihre Kinder der Wissenschaft opfern wollen und genügend Studenten, die wieder ungefähr ein halbes Jahr ins experimentelle Feld gehen und erheben und auswerten, dann haben wir irgendwann die Faktoren isoliert, die einen Einfluss auf den Gegenstand der Untersuchung haben. So ist schon mindestens ein Jahr wenn nicht mehr ins Land gegangen.

    6. Jetzt gehen wir ans Reißbrett und konstruieren ein Schulkonzept, das die relevanten Faktoren eliminieren oder zumindest deutlich reduzieren soll. Wir haben immer noch unseren Milliardär an Bord, der uns ein Ding wie die Glockseeschule hochzieht und uns das ganze schenkt. Damit haben wir die Schule für einen Schulversuch.

    7. Jetzt brauchen wir wieder Personal, das komplett neu eingearbeitet werden muss, da die neuen Methoden ja experimentell sind. Das dauert wieder eine Weile..

    8. Jetzt müssen wir Eltern finden, zu denen wir sagen können: “Hallo…möchten Sie Ihr Kind auf eine Experimentalschule mit völlig unerprobtem pädagogischem Konzept schicken, damit wir sehen können, was passiert? Könnte natürlich sein, dass Ihr Kind davon für immer versaut ist…aber wir brauchen empirische Daten” und diese Eltern willigen ein (zur Not machen wir das mit Heimkindern…) und wir bekommen die Klientel auch noch heterogenisiert…wie lange dauert dann dieser Schulversuch? Ungefähr 25 Jahre…

    Warum so lange? Nun, die Schüler werden mit 6 eingeschult…dann beschulen wir sie bis Klasse 12 = 12 Jahre. Zweimal kann man sitzenbleiben (wenn man das Sitzenbleiben nicht aus dem Modell entfernt…), also sind nach maximal 15 Jahren alle Testschüler durch. Dann wissen wir aber nur, welche theoretische Lernleistung sie erbracht haben. Der Feldtest geht weiter. Die gehen nun alle in die Ausbildung oder an die Uni. Für einen ordentlichen Studiengang plus Partysemester veranschlagen wir also 10 Semester = 5 Jahre…für die, die in die Berufsausbildung gehen, sinds auch mindestens 3 Jahre. Kommen wir, wenn wir die Univariante nehmen schon auf 20 Jahre….die Absolventen müssen aber auch erstmal einen Job finden, dort eingearbeitet werden, etc…dafür geben wir nochmal 5 Jahre, bevor wir den Erfolg unserer Versuchsschule daran messen können, wie der berufliche Status der Schüler nach der ganzen Geschichte ist…ob sie also mehr verdienen, bessere Positionen haben als Schüler aus dem Regelsystem, ob sie gleich gut sind ,oder totale Versager..

    Der Witz ist, nach diesen 25 Jahren stellen wir eventuell fest, dass unser Modell in der Praxis nichts taugt…und dann fangen wir wieder bei Schritt 1 an…die Menschen im Lande erwarten aber, dass wenn ihnen etwas nicht gefällt, die Politik das innerhalb von ein paar Wochen regelt, ansonsten wird sie abgewählt…und dann bricht man Pseudoreformen übers Knie und ignoriert sämtliche Wissenschaft…so viel zum Thema empirische Schulforschung…

    cd

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    Gedicht über den Amoklauf http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/22/gedicht-ueber-den-amoklauf/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/22/gedicht-ueber-den-amoklauf/#comments Mon, 21 Jun 2010 22:51:34 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2069
  • Kollege geht über Bo(a)rd
  • Geballter Wahnsinn 11 – Suchanfragen
  • Robert Steinhäuser und der Terminator
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    Inspiriert durch die Suchanfrage “Gedichte über Amokläufe”:

    Mittags ist die Schule aus,
    die Vöglein draußen fliegen.
    Einer steht mit Bauchschuss auf,
    die andern bleiben liegen.

    cd

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    Wie man aus der Waldorfschule fliegt http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/21/wie-man-aus-der-waldorfschule-fliegt/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/21/wie-man-aus-der-waldorfschule-fliegt/#comments Mon, 21 Jun 2010 04:16:37 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2057
  • Geballter Wahnsinn 9 – Suchanfragen 3
  • Adolf Hitler zur Adoption freigegeben
  • Pornos im Unterricht
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    “Steiner? Hat der nicht an der Ostfront das eiserne Kreuz bekommen?”

    cd

    EDIT: Sorry, ich muss da was verwechselt haben…Steiner war ja der, der erst Pornos gedreht hat und dann Volksschauspieler wurde…

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    Mit Schülern im Ausland http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/14/mit-schuelern-im-ausland/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/14/mit-schuelern-im-ausland/#comments Mon, 14 Jun 2010 11:19:34 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1987
  • Die kleinen Französinnen…
  • Warum Alice nicht schlauer sein muss
  • Falling Down für Lehrer 2
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    …ist etwas, auf das man sich als Student freut und das man dann -hat man die harte Realität erstmal gesehen- nur noch als “Ich muss wieder in den Auslandseinsatz” bezeichnet..

    Niemehrschule hat eine schöne Liste mit Geboten für Auslandsexkursionen. Mir fehlt noch “Du sollst keine Pentagramme im Vatikan tragen…außer Dein Lehrer trägt auch eins….”

    cd

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    Liebe Abiturientia 2010 http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/13/liebe-abiturientia-2010/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/13/liebe-abiturientia-2010/#comments Sun, 13 Jun 2010 00:48:35 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1972
  • Weniger Arbeitslose in Japan – mit gutem Grund
  • WM 2010 – Der unvergleichliche Sound der Vuvuzela
  • Schüler und Alkohol
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    Es ist wieder soweit. Deutschland sucht den Superlerner!

    So motiviert man Schüler

    So motiviert man Schüler

    Für alle, die rausgewählt werden: Keine Sorge, wir sehen uns wieder…in einer Maßnahme der ARGE für Schulversager!
    Für alle, die bestehen: Keine Sorge, wir sehen uns wieder…in einer Maßnahme der ARGE für arbeitslose Akademiker!

    cd

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    Schüler und Alkohol http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/09/schueler-und-alkohol/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/09/schueler-und-alkohol/#comments Wed, 09 Jun 2010 05:01:21 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1957
  • Hauptschüler klauen nicht – eine Anekdote
  • Qualitätscontent: Momente, auf die einen kein Lehrbuch vorbereitet
  • Der kleine Maaazel möchte bitte aus dem Smoooland abeholt werden…
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    Herr Rau hat in seinem Lehrerzimmer unlängst eine Geschichte zum Thema “Erdbeersekt” veröffentlicht. Die Geschichte ruft eine kurze Anekdote in mir wach:

    Zu meinen Kunden gehören auch öffentliche und private Schulen. An einer hatte ich vor einer Weile einen Kurs Wirtschaftsenglisch in der Sekundarstufe I. Am Tage der Probeklausur eine Woche vor der Prüfung wurde eine Kollegin in den Ruhestand verabschiedet. Einer meiner Schüler war eingeteilt zum Sektausschank. Ich warf mir auch Teile des Buffets ein und beobachtete, wie er zwischendurch immer wieder ein Glas Sekt für sich selber abzweigte. Die Feier ging bis 14. Uhr, Termin der Probeklausur war 15 Uhr. Als die Kollegen gegangen waren, entschieden die nun zum Aufräumen verpflichteten Schüler, den übriggebliebenen Sekt unter sich aufzuteilen….
    Der Junge, der schon etwas “Vorsprung” hatte, sah danach nicht mehr wirklich gut aus…aber er blieb hart und schrieb die Klausur mit…trotz einsetzender Kopfschmerzen und Durst…die Korrektur ergab aber leider, dass er zu besoffen war, die Aufgabenstellung zu verstehen und aus den wirren Sätzen konnte ich beim besten Willen keine Stringenz in der Argumentation erkennen…

    Ich habe trotzdem eine Note drunter geschrieben: “sehr breit minus” (1,3 Promille)….

    cd

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    Amoklauf in der Waldorfschule – Limited Edition http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/08/amoklauf-in-der-waldorfschule-limited-edition/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/08/amoklauf-in-der-waldorfschule-limited-edition/#comments Tue, 08 Jun 2010 19:48:51 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1935
  • Amoklauf in der Waldorfschule
  • Amoklauf in Lörrach – Gruß an den STERN
  • Amok im Altenheim
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    Der Amoklauf in der Waldorfschule ist hier immer noch einer der meistgelesensten Posts.
    Der Zeichner Michael Holtschulte von Tot aber Lustig hat nun eine Limited Edition seines Buches “Amoklauf in der Waldorfschule” herausgebracht.

    cd

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    Tip für Schüler: Wir bauen uns einen Spickzettel aus einer Colaflasche http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/01/tip-fuer-schueler-wir-bauen-uns-einen-spickzettel-aus-einer-colaflasche/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/01/tip-fuer-schueler-wir-bauen-uns-einen-spickzettel-aus-einer-colaflasche/#comments Tue, 01 Jun 2010 00:42:24 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1817
  • Amok im Krankenhaus – Täter “offenbar geistig verwirrt”
  • Meine Erziehung funktioniert – Geschenk eines Schülers zu Ostern
  • Amok-Ankündigung gefälscht
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    Coole Aktion. So cool, dass ich den Trick hier zeige, um mal zu schauen, wann ihn der erste versucht. Im Grunde total Simpel:

    1. Das Kunststoffetikett abziehen
    2. Das Etikett auf 600 dpi scannen
    3. Im Bild mittels Photoshop die Buchstaben der Zutatenbeschreibung etc. entfernen
    4. Gewünschtes Wissen in die Lücken Tippen (in Weiß natürlich!)
    5. Bild in Originalgröße auf glossy Papier drucken
    6. Fake-Etikett um die Flasche kleben – fertig!

    Anleitung in Bildern:

    Colaflasche als Spickzettel

    Colaflasche als Spickzettel

    Gefunden bei Blame it on the voices

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    Geballter Wahnsinn 5 – Mehr Suchanfragen http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/30/geballter-wahnsinn-5-mehr-suchanfragen/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/30/geballter-wahnsinn-5-mehr-suchanfragen/#comments Sun, 30 May 2010 02:09:57 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1755
  • Lena Meyer-Landrut nackt Porno Film Sextape Fotos Pictures
  • Geballter Wahnsinn 14 – Top Einträge 2010
  • Alle wollen Lena Meyer-Landrut nackt sehen
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    Der Monat ist rum, Frau Doktor Buchstäblich nimmt sich offensichtlich eine Auszeit, also hier mehr Kurioses aus den Referrern:

    “lena meyer porn”

    Sodomie ist nur in Washington legal

    “lena meyer landrut illuminaten”

    Die auch? Ich dachte, nur Madonna und Christina Aguilera

    “sind 246 Punkte viel?”

    Sie haben offensichtlich gereicht…

    gab es schon amokläufe auf einer waldorfschule

    Ja, sicher gab es schon einen Amoklauf an einer Waldorfschule

    “walter mixa: skandal ein fake?”

    Ja, Mixa heißt in Wahrheit Moulinex

    “i like to bang my head übersetzung”

    Gerne: “Ich stoße mir gerne den Kopf”

    “kann Lena kein Englisch”

    Nein, Lena kann kein Englisch.

    “phillip frenzel”

    Phillip Frenzel rockt

    “spongebob zeichen und bustaben”

    Kann er im Moment nicht. Er ist zu zugedröhnt.

    “lena meyer-landshut woher ihr englisch”

    Nicht von mir! Ich hatte es ja angeboten

    “Lena’s english is better”

    than Guido Westerwelle’s…and Oettinger’s but then again…that’s not really that much of an agrument, is it?

    “wie Eyiafjallajökul seinen Namen bekam”

    Im Suff, wie immer in Skandinavien

    “lena meyer is she pure german”

    Yes, we tried just about any test known to mankind, but still…she seems to be genuinely German

    “amoklauf kleiner penis”

    Auch mit einem kleinen Penis kann man Amok laufen, nur muss die Waffe dann etwas größer sein. Wir nennen das den “BMW-Effekt”.

    “drogen in island”

    Aber sicher…einen Berg Eiakraulajökel zu nennen, ist der Beweis

    “lena meyer-landrut nimmt ritalin”

    Sicher nicht..leider nicht…

    “landrut kretschmer”

    Hmm…hat Lena ihn sitzen lassen und er ist deswegen Amok Gelaufen? Lena ist Schuld an Winnenden! Neue Verschwörungstheorie!

    “kachelmann verschwörung”

    Nein, auch da keine Verschwörung. Denkt doch mal nach: Vergewaltigung? Drohung mit Messer? Er ist bei RTL, er und Menowin Fröhlich trainieren für das Prominenten-Big Brother-Haus

    “borderline falle”

    Borderliner fängt man am besten mit Seroquel oder Haloperidol…und dick Lorazepam drauf…

    “mieten 1 monat winnenden”

    …als normaler Bürger tarnen, den Angriff planen und durchziehen…echter Profi…

    “weichbodenmatte bondage”

    Klar…wenn es Dich anmacht…die wehrt sich auch weniger als die Nachbarstochter…

    “lena meyer landrut pronounciation”

    Es heißt immer noch “proNUNciation”, OHNE O – PRO-NONNE-ZIATION!

    “englische pseudonyme finden”

    Geh mit ner Deutschlandflagge in eine Kneipe in Manchester und rufe “Fuck England!”. Sie werden Dir dann eine Reihe von Namen anbieten, von denen Du Dir dann einen aussuchen kannst…als letzten Wunsch…

    pädophile Eltern und Schule?”

    Solange die nicht bei mir im Unterricht poppen, können die gerne kommen.

    “ich bin 24 und kann kein englisch”

    Guido Westerwelle kann auch keins und verdient trotzdem dick Kohle…wenn alles nicht mehr hilft, Schlecker hat immer güstig Rasierklingen…

    “ölpest webcam”

    Ja, zeigt aber nur ein schwarzes Bild…

    “aliens und medikamente”

    Haldol…hohe Dosierung…dann kommen auch die Aliens nicht wieder…versprochen

    “ungereimtheiten amoklauf ansbach”

    Wenn Du während Du zwei Molotovcocktails in einen Klassenraum schmeißt und die flüchtenden Schüler mit der Axt bearbeitest, auch noch reimen kannst, bist Du krasser als 50 Cent!

    “sango koralle” “haarausfall”

    Das passiert wohl häufig. Ich habe bis jetzt keine einzige Sango Koralle mit Haaren gesehen. Aber vielleicht leiht Dir Sido seine Aggro Koralle?

    “gegensatz usa brd”

    Die Franzosen könnten, wären die Kanadier nicht gewesen, jetzt alle Deutsch…die USA nicht…

    “Verschwörungstheorie Lech Kaczinsky”

    Der Lech ist ein Fluss in Bayern, Kaczynski ein toter Pole. Daran ist nichts Verschwörerisches.

    “härtefallantrag hartz 4 adhs”

    …sobald Sie das Formular ausgefüllt haben…

    …plus diverse Anfragen nach Nacktfotos, Nacktvideos, Pornos, Pornovides usw. von Lena Meyer-Kandrut nackt.ZU VIELE, um sie aufzuzählen…

    cd

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    Vermischtes http://www.drossmann.de/wordpress/downloads/vermischtes/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/downloads/vermischtes/#comments Wed, 12 May 2010 15:46:17 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?page_id=1537
  • Downloads
  • Grundlagen der Kindheits- und Jugendforschung (Universität Duisburg-Essen)
  • Tagung Arbeitsgemeinschaft Lerntherapeuten Georgsmarienhütte 25.09.09
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    Hier einige ältere Materialien zu diversen Themen. Letzte Aktualisierung: 12.04.2010

    Suchtprävention bei Jugendlichen und Jungen Erwachsenen. Vortrag beim Kreuzbund Essen am 17.06.2006

    Christian Droßmann – Vom Groschenroman zu den Killerspielen – Vorlesung an der Universität Duisburg-Essen am 12.12.2006

    Elektronische Kommunikationsformen Jugendlicher – Vortrag für den Förderverein des Joseph Albers Gymnasium Bottrop am 27.05.2008

    Workshop zum Thema “Selbstschädigung und Selbstverletzung”, Pädagogischer Tag Joseph Albers Gymnasium Bottrop, 19.02.2008 (Das Fallmaterial wurde aus Gründen des Identitätsschutzes entfernt). Die verwendeten Bilder sind mit der Adresse der Quelle versehen, soweit die Quelle bekannt war. Sollte eine Copyrightverletzung vorliegen, bitte ich um Hinweis, die ensprechenden Bilder werden dann sofort entfernt. ACHTUNG! Enthält Bilder von Verletzungen!

    Workshop zum Thema Selbstschädigung und Selbstverletzung am Berufskolleg Gelsenkirchen am 10.09.2008

    Textauszug – Christian Droßmann: Innenansichten einer Großstadthauptschule. Perspektiven aus dem Projekt “Krisenhafte Schülerbiographien”, erschienen in: Helsper, Werner/Schwarz, Thomas/Hillbrand, Christian: Schule und Bildung im Wandel. Anthologie historischer und aktueller Perspektiven, Wiesbaden (VS Verlag) 2009, S. 435-447

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    An die Studierenden aus dem Gewaltseminar der Folkwang-Universität http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/11/an-die-studierenden-aus-dem-gewaltseminar-der-folkwang-universitat/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/11/an-die-studierenden-aus-dem-gewaltseminar-der-folkwang-universitat/#comments Mon, 10 May 2010 22:06:34 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1474
  • Peng! Du bist tot! – Zur Didaktisierung von Amokläufen
  • Apple-Angestellter lässt iPhone-Prototypen in der Kneipe liegen
  • Kretschmer, Far Cry, Masochismus
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    Liebe Studierende,

    da ich wie alle braven Promovenden um diese Uhrzeit noch mit Trinken Arbeiten beschäftigt bin, bitte ich Sie als Studierende einer Kunsthochschule zur nächsten Seminarsitzung folgende Kernfragen der 68er-Revolution, ohne die ein tieferes Verständnis der Psychopathologie des jugendlichen Amoktäters nicht möglich ist, selbständig bis zum nächsten Donnerstag zu erarbeiten:

    1. Wer war Syd Barrett?

    2. Welchen Bezug hat David Gilmour zu den Thesen von Timothy Leary?

    3. Wer ist Floyd und warum ist er rosa?

    Eine mündliche Ausarbeitung ist ausreichend…

    cd

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    Von Gesellen und Meistern http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/10/von-gesellen-und-meistern/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/10/von-gesellen-und-meistern/#comments Mon, 10 May 2010 19:49:49 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1469
  • Pädagogisch-/Psychologischer Grabenkampf
  • Pädagogisch-/Psychologischer Grabenkampf 2
  • Stuttgart 21 – Das Ende der Demokratie?
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    Ist das schön! Man sieht sie nun endlich auch in freier Wildbahn! Die Bachelors! Und ich meine jetzt keinen MTV-Star mit “idiot haircut”, sondern die neue, aufstrebende Riege der Nachwuchswissenschaftler, die sich jetzt eines international anerkannten Abschlusses erfreuen dürfen. Gerade vor einigen Wochen hatte ich das Vergnügen, eine Vertreterin dieser seltenen neuen Spezies in ihrem natürlichen Habitat erleben zu dürfen. Eine B. Sc. der Psychologie. Die Farbe auf den Namensschild an ihrem Kittel war noch nicht ganz trocken…sie war auch ein wenig jünger als ich…so knapp zehn Jahre…aber es ist ja schön zu sehen, dass jungen Menschen im harten Alltag der Industrie für anerkannten Wahnsinn eine Chance gegeben wird…auch wenn es mich etwas ins Grübeln bringt…in der guten alten Zeit, als die Stadt Essen noch eine Universität Gesamthochschule hatte, kam auch die Forderung auf, wir müssten auch Bätschla und Maasta umstellen…haben wir dann auch gemacht….das Grundstudium des ehemaligen Diplomstudienganges wurde zum Bätschla…das Hauptstudium zum Maasta…hat ganze dreißig Minuten gedauert, mit Ctrl-F die Wörter in den Studienordnungen auszutauschen…und dann ging die frisch zwangsfusionierte geborene Universität Duisburg-Essen mit dem Segen des Diktators Gründungsrektors einer strahlenden Zukunft entgegen…zumindest die Teile, die nicht geschlossen werden…Opfer der neuen Lehramtsausbildung wurden unter anderem die Fachbereiche Erziehungswissenschaft(!) und das Zentrum für Hochschuldidaktik(!!)…

    Meine Irritation rührt aus folgendem Umstand: Der Wisch, den ich für meine Unterlagen als Zusatzqualifikation erworben habe, bescheinigt mir die Fähigkeit zum Zwecke der akuten Krisenintervention solange therapeutisch tätig zu sein, bis ich den oder die Jugendliche(n) in die Hände eines approbierten Mediziners oder eines ausgebildeten klinischen Psychologen gebe…mehr darf ich nicht…und das auch nur unter Supervision…zum Beispiel von einem Bachelor der klinischen Psychologie, der für seinen Abschluss weniger Scheine braucht, als ich für Vordiplom und Zusatzquali…aber ich bin ja zum Glück nach der Übergabe von jeder Verantwortung entbunden…ich bin ja kein Arzt und kein Psychologe…;-)

    cd

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    Sieg und Niederlage liegen dicht beieinander http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/10/sieg-und-niederlage-liegen-dicht-beieinander/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/10/sieg-und-niederlage-liegen-dicht-beieinander/#comments Mon, 10 May 2010 12:14:34 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1460
  • Falling Down für Lehrer 2
  • Falling Down für Lehrer
  • Volltreffer der Völkerverständigung
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    Der Sieg: Die Schülerin, die wegen ihres Kirchenaustrittes von einer katholischen Schule verwiesen werden sollte, darf nun bleiben. Der Schulträger hat dies entschieden.

    Die Niederlage: Laut eines britischen Richters haben Schüler das Menschenrecht, wie Vollidioten herumzulaufen.

    cd

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    Die Pharmaindustrie – Von Lobbyismus und Drittmitteln http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/08/die-pharmaindustrie-von-lobbyismus-und-drittmitteln/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/08/die-pharmaindustrie-von-lobbyismus-und-drittmitteln/#comments Sat, 08 May 2010 12:40:06 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1425
  • Skandal in der Pharmaindustrie: “Hochwirksames” Antidepressivum mit Blei verseucht!
  • ADHS und Ritalin
  • Revolutionäre Behandlungsmethode bei AD(H)S: Erziehung statt Ritalin
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    Es scheint mir, dass das Sommerloch dieses Jahr recht früh dran ist. Das Deutsche Ärzteblatt veröffentlichte im April eine Studie, die zu dem Ergebnis kam, dass von der Pharmaindustrie finanzierte Studien für das eigene Produkt positiver ausfallen, als neutrale Untersuchungen. Die Firmen hätten “die Evidenz verbogen, bis sie für das Marketing tauglich war“. Ach wirklich…mein Gott, wer hätte das gedacht…das Thema wurde natürlich von der FAZ aufgegriffen und von diversen Blogs. z.B. bei “Stationäre Aufnahme” oder bei “LobbyControl“. Lustig wird es bei letzterem bei den Kommentaren. Der erste Kommentar sagt direkt: “Behandlung mit Psychopharmaka führt in die Arbeitsunfähigkeit und in den Misserfolg, trotzdem werden diese Medikamente auch gegen den Willen von Betroffenen weiterhin verabreicht.” Hat zwar mit dem Thema nichts zu tun, aber Hauptsache wieder Stimmung gegen die bösen Psychopharmaka machen…dass dies angeblich so wenig Gehör finde, liegt für mich weniger an einer großen Pharmaverschwörung als mehr an der Tatsache, dass das Thema einerseits einfach so was von durch ist, andererseits an der üblichen Naivität, andere Medikamente wären harmloser…auch Naturheilmittel können einen durch eine Bleivergiftung killen, da muss man kein bleihaltiges Antidepressivum genommen haben…

    Ganz ehrlich…wie naiv sind selbst gebildete Menschen geworden, dass diese Sache mehr als eine Randnotiz in den Zeitungen bekommt? Das ist doch für jeden, der mal im Wissenschaftsbetrieb gearbeitet hat, eiskalter Kaffee…da die Universitäten und andere Institutionen chronisch unterfinanziert sind, muss man natürlich Kunden anwerben. Und produziert man die Ergebnisse, die der Kunde haben möchte, kommt der (zahlende!) Kunde wieder…an den Unis läuft das ähnlich…dank des neuen Hochschulrahmengesetzes, das die Studiengebühren festzementiert hat, bekommt ein Professor nun von den internen Mitteln relativ so viel, wie er Drittmittel eingeworben hat…gewinne ich Wyeth oder Roche als zufriedenen Kunden, bin ich Drittmittelkönig und bekomme entsprechende Boni…das System hat man bereits als HiWi verstanden…es ist also nicht die böse, böse Pharmaindustrie (schon der Name sollte deutlich machen, dass es dort nicht um humanitäre Hilfe, sondern schlichtweg um Gewinn geht), sondern das Finanzierungssystem der deutschen Hochschulen…hinge meine Existenz als Fachbereich nicht mehr davon ab, wieviel Geld ich von draußen bekomme, dann könte ich auch objektive Studien erzeugen und auf gut Deutsch drauf scheißen, ob große Pharmakonzerne sich brüskiert fühlen, weil ich evidenzbasiert belegt habe, dass ihr neues Medikament mehr Patienten killt als heilt…aber unter den aktuellen Umständen baut man halt einen meterdicken Beipackzettel, in dem steht, dass man die Pillen nur auf der Intensivstation neben einem Defibrillator einnehmen sollte und der Hersteller ansonsten keine Haftung übernimmt…

    Was fehlt, ist das Umdenken in der Bevölkerung, dass selbst eine Kopfschmerztablette mich innerhalb von Minuten killen kann…also weniger Angst vor Psychodrogen und mehr Respekt vor jeglicher Art von Chemikalien, die ich meinem Körper extern zufüge…und eine gute Portion Ignoranz, denn in den meisten Fällen kann man als Patient sowieso nichts tun außer Schlucken und Augen zu…

    cd

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    Peng! Du bist tot! – Zur Didaktisierung von Amokläufen http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/07/peng-du-bist-tot-zur-didaktisierung-von-amoklaufen/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/07/peng-du-bist-tot-zur-didaktisierung-von-amoklaufen/#comments Fri, 07 May 2010 20:05:38 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1399
  • Englisch in der Grundschule sinnlos
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    Viele standen vor dem Problem, anderen ist es noch erspart geblieben, aber ich bezweifele, dass Ansbach wirklich das letzte Ereignis in Bezug auf Schulamok war, somit werden sich auch künftig Kollegen der Herausforderung der Nachbereitung stellen müssen. In der Oberstufe kann ich soetwas sachlich machen, aber gerade in den Klassen 5 bis 7 löst ein solches Ereignis eine große Angst aus, es könnte demnächst auch an ihrer Schule geschossen werden. Da der schulpsychologische Dienst generell überlastet ist und außer einer kurzen Motivationsrede nicht viel tut, bleibt die Betreuung der Schüler also an uns Lehrern hängen. Eine Methode, die ich bereits erfolgreich angewendet habe, ist die Didaktisierung mittels theaterpädagogischer Methoden. Mit der amerikanischen Schauspielerin und Regisseurin Julie Stearns (Folkwang Universität der Künste, Universität Duisburg-Essen u.a.) habe ich schon die abstrusesten Projekte realisiert. Wenn sie mich nicht gerade im saukalten Duisburger Hauptbahnhof einen alternden 68er mimen lässt, oder einen Frauen verprügelnden Irren mit Hang zur Performancekunst, arbeitet sie gerne mit Schülern an theaterpädagogischen Projekten. Ein Projekt, das ich durch sie kennengelernt habe, ist das freie Theaterstück “Bang Bang You’re Dead” von William Mastrosimone. Im Rahmen der didaktischen Ausbildung in Literaturwissenschaft haben wir es damals als studentische Theatergruppe (“Only Connect”, die heute noch am Campus Essen existiert) aufgeführt. Es ist frei erhältlich und soll, so der Autor, “von Kindern für Kinder” gespielt werden. Heißt in der Praxis: Jeder darf es tantiemenfrei verwenden, wenn er es z.B. für den Zugang zur Thematik im Unterricht oder sogar in einer Theatergruppe an der Schule verwenden möchte. Aus diesem Grund können Interessierte es auch bei mir downloaden. Die einzige Einschränkung, die der Autor macht, ist die, dass das Stück nicht auf Film oder Video veröffentlicht werden darf, da er es wichtig findet, dass “Junge Leute dieses Stück von ihren Peers aufgeführt sehen”, also von ihnen bekannten Darstellern. Zentrale Person ist der Jugenliche Josh, der im Verlaufe des Stückes seine Eltern und fünf Mitschüler tötet. Die Geschichte ist eng an den Amoklauf von Kip Kinkel 1998 angelehnt. Das Stück aufzuarbeiten und mit Schülern aufzuführen ist eine  angenehm andere Herangehensweise als beispielsweise das ebenfalls oft verwendete Buch “Ich knall euch ab!” von Morton Rhue (dem Autor von “Die Welle“), das als Lektüre konzipiert ist. Stearns hat das Stück im letzten Jahr nochmals erfolgreich mit einer Gruppe Hauptschüler aufgeführt. Als Einakter ohne zwingende Requisiten ist es relativ einfach auf von mit der Leitung von Theatergruppen unerfahrenen Kollegen relativ schnell realisierbar. Die Hauptrolle des Josh kann, wie es auch bei der Premiere des Stückes der Fall war, auch von zwei Schülern im Wechsel gespielt werden, da der zu lernende Text der Hauptrolle relativ umfangreich ist.

    “Do it in the living room for your parents to see…”

    cd

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    Revolutionäre Behandlungsmethode bei AD(H)S: Erziehung statt Ritalin http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/05/revolutionare-behandlungsmethode-bei-adhs-erziehung-statt-ritalin/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/05/revolutionare-behandlungsmethode-bei-adhs-erziehung-statt-ritalin/#comments Wed, 05 May 2010 22:49:34 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1363
  • ADHS und Ritalin
  • ADHS und Ritalin 2
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    Oha! Wenn man einiges an Forschungsgeldern raushaut, bekommt man auch revolutionär neue Ergebnisse…so geschehen in Nottingham, wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet.

    Eine Gruppe von AD(H)S Kindern mussten bei einem simplen Computerspielen beim Erscheinen eines grünen Aliens auf dem Bildschirm auf einen Knopf drücken, bei einem schwarzen Alien nicht. Die Kontrollgruppe bekam Ritalin, bei der Experimentalgruppe wurde auf das Medikament verzichtet, im Erziehungsstil aber Erfolge sofort und konsequent belohnt, Fehler sofort und konsequent sanktioniert. Resultat: Die Experimentalgruppe schnitt im Ergebnis fast so gut die die Kontrollgruppe ab…das EEG lieferte die Bestätigung, dass die Kinder der Experimentalgruppe ähnlich erhöhte Aufmerksamkeit zeigen, wie die Kinder auf Ritalin.

    Interessant finde ich, dass dies als so bahnbrechende Neuerung gefeatured wird…dass Kinder näher an Pawlow als an Freud sind, sollte hinlänglich bekannt sein. Im Unterricht macht man das in den untersten Klassen jeden Tag. Dann vergrößert man die Intervalle, um eigenmotiviertes Lernen zu trainieren. In der Didaktik ist das als “intermittierendes Modell” bekannt und der Grund, warum man in der 5 so viele und in der 13 kaum noch Arbeiten schreibt. Ich bleibe bei der These, die ich letztens beschrieben habe: Lasst Eure Kinder von einem Neurologen oder Kinderpsychiater untersuchen…
    Gut, wir haben nun erwiesen, dass das Belohnungssystem bei AD(H)S-Kindern funktioniert…aber die klassische Konditionierung der Kinder findet da ihre Grenzen, wo sie die Schule, eben durch besagtes intermittierendes Modell, sie überholt und ich immer mehr zum operanten Konditionieren übergehen muss…spätestens dann wird bei echtem AD(H)S wohl doch Ritalin fällig sein…ich halte aus dem Bauch heraus die Methode sogar für schlechter, da im Rahmen Schule die Bedingung, dass gute Leistung sofort belohnt wird, aufgrund der Schülerzahl fatisch nicht hinzubekommen ist…gewöhnen sich die Kinder durch diese Erziehungsform daran, gibts spätestens in den höheren Klassen ein Problem, wenn ich den Schüler X heute mal nicht so würdigen kann, wie er es gerne hätte…naja, schauen wir mal…ich hätte gerne noch eine zweite Experimentalgruppe, die Haldol statt Ritalin bekommt…rein interessehalber…

    cd

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    Qualitätscontent – Shakespeare’s Sonette aus einem anderen Blickwinkel http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/05/qualitatscontent-shakespeares-sonette-aus-einem-anderen-blickwinkel/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/05/qualitatscontent-shakespeares-sonette-aus-einem-anderen-blickwinkel/#comments Wed, 05 May 2010 19:43:31 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1350
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    Einerseits ziehe ich den Hut und verneige mich tief vor der Bildung von Thomas Rau vom Lehrerzimmer, andererseits stachelt mich das doch zum Versuch an, auch einmal Qualitätscontent zu produzieren. Das wäre aber nicht die ganze Welt des Wahnsinns hier, wenn ich nicht doch den Spagat zwischen Hochkultur und Irrsinn versuchen würde. Darum heute also eine alternative Interpretationsweise von Shakespeare’s Sonetten, die so garantiert nur selten im Englisch-LK vorkommt. Entwickelt hat diese alternative Sichtweise Prof. Dr. Frank Erik Pointner von der Universität Duisburg-Essen. Er habilitierte sich zu dem Thema “Bawdy and Soul. A Revaluation of Shakespeare’s Sonnets“. (240 Euro für ein gebrauchtes Exemplar ist ein Hammer…ich hab es damals noch mit Hörerschein bekommen ;-) ) Wer die Chance hat, ihn live zu diesem oder anderen Thema zu hören, sollte die Gelegenheit nutzen. Eine satte Mischung zwischen Genialität und Comedy…vor allem, wenn er zum Jahresende die Gitarre auspackt und die Studierenden eine phonetisch korrekte schottische Version von “Auld lang syne” (altes langes Schild) singen lässt ;-)

    Zentrales Element von Pointners Argumentation ist die Tatsache, dass bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts heterosexuelle Lesarten der Beziehung zur “Dark Lady” in den Sonetten als die korrekte Lesart angesehen wurden, ging es aber um die Beziehungen zum “Young Boy” bzw. “Fair Youth”, so wollte plötzlich niemand mehr etwas von sexueller Konnotation diverser Begriffe wissen, da Shakespeare ja definitiv nicht schwul gewesen sein kann (kommt schon, er trug Strumpfhosen und hat Gedichte geschrieben, was ihn so heterosexuell wie Neil Patrick Harris erscheinen lässt) und schon gar nicht über homoerotische Themen geschrieben haben kann.

    Pointner verfolgt nun den Grundsatz der einheitlichen Erklärung und folgert so notwendig, dass eine sexuelle Konnotation eines Begriffes in Sonett X, die gleiche Bedeutung auch im Sonett Y hat, ganz gleich, ob es dann in einem homoerotischen Kontext steht. Sehen wir uns dafür zunächst Sonett 80 einmal an (Pointner bezieht sich auf die originale Quarto-Ausgabe von 1609, ich nutze die von G. Blakemore Evans, die er mir damals empfahl. Alle Angaben beziehen sich also auf diese):

    O how I faint when I of you do write,
    Knowing a better spirit doth use your name,
    And in the praise thereof spends all his might,
    To make me tongue-tied speaking of your fame.
    But since your worth (wide as the ocean is)
    The humble as the proudest sail doth bear,
    My saucy bark (inferior far to his)
    On your broad main doth willfully appear.
    Your shallowest help will hold me up afloat,
    Whilst he upon your soundless deep doth ride,
    Or (being wracked) I am a worthless boat,
    He of tall building and of goodly pride.
    Then if he thrive and I be cast away,
    The worst was this: my love was my decay.

    Schnell wird klar, dass nautische Metaphern sexuell konnotiert sind. Wann immer Shakespeare also von Seefahrt spricht, meint er Poppen. Die Frau, die er hier beschreibt, bezeichnet er in Sonett 137 als “the bay where all men ride” (Z. 6). Eine Bucht, wo alle Männer fahren…die Alte nahm es mit der Monogamie also nicht so genau…
    Insofern erschließen sich also nun auch die anderen Metaphern, die auf “ihn” (den “Rival Poet”) bezogen sind. Das lyrische Ich (das natürlich keinesfalls Shakespeare selbst ist…keine Ahnung warum…aber ich habe es so erzählen müssen, um den Schein zu bekommen….) berichtet uns, der andere Kerl ist also “groß gebaut” und potent (pride, will, etc. sind als sexuelle Potenz konnotiert), während es selbst nur eine kleine Barke mit bescheidenem Segel hat, die der seinen “weit unterlegen” ist…die taucht aber trotzdem willig an ihrer Breitseite auf, da die geringste Hilfe der Dame ausreicht, um sie am Schwimmen zu halten (oder auch: hochzubekommen..). Alleine dieses Sonett ist immer ein Brüller im LK. In Sonett 144 heißt es außerdem “The better angel is a man right fair, the worser spirit a woman coloured ill.” Häßlich ist die Alte also auch noch…(vgl. Pointner 2003, S. 83) Schauen wir uns aber in diesem Kontext einmal das Sonett 20 an, das Pointner als zentralen Dreh- und Angelpunkt der “schwul oder nicht schwul, das ist hier die Frage”-Debatte nennt:

    A woman’s face with Natures own hand painted
    Hast thou, the master-mistress of my passion;
    A woman’s gentle heart, but not acquainted
    With shifting change, as is false women’s fashion;
    An eye more bright than theirs, less false in rolling,
    Gilding the object whereupon it gazeth;
    A man in hue, all hues in his controlling,
    Which steals men’s eyes and women’s souls amazeth.
    And for a woman wert thou first created,
    Till Nature as she wrought thee fell a-doting,
    And by addition me of thee defeated,
    By adding one thing to my purpose nothing.
    But since she pricked thee out for women’s pleasure,
    Mine be thy love, and thy love’s use their treasure.

    Oha, was haben wir denn da? Ohne den gesamten Witz und die Logik Pointners Argumentation ganz vorwegzunehmen, nur ein paar Fragmente:

    Der Junge ist also so hübsch, dass ihn nur Mutter Natur persönlich gezimmert haben kann und ist eben die “master-mistress”, die das lyrische Ich begehrt (sehr schöne Ambiguität in dem Begriff). Was das eine Ding ist, das die Natur hinzugefügt hat und für die das lyrische Ich keine Verwendung findet, können wir uns nun denken. Trotzdem scheint es erwähnenswert genug, dass es auftaucht. Nur mit dem Englischen sehr Vertraute wissen aber, dass in der damaligen Zeit andere Ausspracheregeln galten als heute und sich einige Wortbedeutungen ganz massiv geändert haben. Der Witz der Zeile ist: Was sich für uns, die wir modernes Englisch gelernt haben, nicht reimt (a-doting – nothing), reimte sich damals in der Tat. Phonetisch war es nämlich “a-doting – noting” ohne das charakteristische “th”…und dann hat der Poet das Ding, das die Natur dem jungen Manne gegeben hat, sehr wohl bemerkt…und zwar für seinen Zweck (seine Bedürfnisse). Wir erinnern uns: Zu Shakespeare’s Zeiten hätte ein offenes Outing sein gesellschaftliches Ende und eventuell auch seinen Tod durch Hinrichtung wegen Sodomie bedeutet. Nimmt man also tatsächlich homoerotische Tendenzen an, so stellt man fest, dass er den Zeilen auch immer eine direkte, “saubere” Alibilesart gegeben hat, also die Lesart, die wir heutzutage in der Schule lehren (müssen…).
    Aber es geht noch weiter: Die nächste Zweideutigeit finden wir in dem Wort “acquainted”. Weiss man, dass “quaint” die altenglische Form von “cunt” (=Fotze, Muschi, etc.) ist, bekommt die Zeile zusammen mit der nächsten, in der man das “as” genau wie “ass” spricht, eine völlig neue und sehr schwule Bedeutung. Pointner macht es durch geänderte Interpunktion und Ersetzen der Wörter klar:

    A woman’s genle heart – but not equipped with a cunt -
    With shifting change. Ass is false women’s fashion!

    Knapp erklärt: Er hat zwar das sanfte Herz einer Frau, aber -wie Monty Python es formulierten – er hat keine Mumu. Aber mit “shifting change” macht man es eben in der Art “falscher Frauen”, nämlich in den “ass”….und am Schluss folgt auch noch der Gruß an die Rivalinnen: Da die Natur ihn ja zur Freude der Frauen erschaffen hat, ist das Lyrische Ich derjenige, der ihn lieben darf, während seine (des Jungen) andere Liebchen eben an ihrer Schatzkiste spielen müssen…

    So, nun lest die Sonette nochmal…Shakespeare wird nie wieder derselbe für Euch sein…

    cd

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    Pünklich zum Erscheinen des aktuellen Heftes von Focus Schule kommen auf einen die üblichen Fragen zu ADS und ADHS auf einen zu. Und damit natürlich auch die Frage, ob Ritalin dagegen hilft oder nicht. Zum Thema ADHS verweise ich auf das Blog “Verhaltensoriginell oder vielleicht doch ADHS?“, das sich dem Thema gewidmet hat und möchte hier nur mit dem Standardklischee aufräumen, das einem immer wieder in Seminaren bzw. im Elternkontakt begegnet.

    1. Nicht jedes Kind, das mal mit dem Stuhlt kippelt oder nicht sofort auf eine Anweisung reagiert, ist verhaltensgestört oder “hyperaktiv”!

    2. “Echtes” AD(H)S (das H in Klammern, weil es auch als Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ohne Hyperaktivität auftreten kann) ist eine Neurotransmitterstörung des Gehirns, die grob für Laien erklärt zu einer paradoxen Reaktion auf bestimmte Botenstoffe im Gehirn führt. Alle Ärzte und Neurologen bitte weghören: Ein Kind mit echtem AD(H)S braucht Kaffee zum Schlafen und Valium zum Wachwerden…so ungefähr muss man sich diese Störung vorstellen. Bestimmte Antriebsregulierende Bereiche funktionieren nicht so wie sie sollen.

    3. Der Wirkstoff von Ritalin, Methylphenidat, wirkt nur bei echtem AD(H)S beruhigend. Der Stoff ist mit Amphetamin verwandt (für 68er: Das Zeug, mit dem Ihr damals in einem Rutsch an die Adria gefahren seid) und führt bei Kindern, die diese Anomalie nicht aufweisen zu folgender Problematik: Erst habe ich ein hyperaktives Kind, dann gebe ich ihm Ritalin und dann habe ich ein hyperaktives Kind auf Speed!

    4. “Mein Kind ist krank” ist eine Aussage, die deutlich einfacher für die Eltern zu verarbeiten ist als “Unser Erziehungsstil ist scheiße.” Letztere ist aber meist der Grund für rein psychogene Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsstörungen und da helfen keine Pillen, sondern Erziehungsberatung…gegen die alle Eltern eine recht hohe Resistenz aufweisen…

    5. Liebe Eltern “hyperaktiver” Kinder: Lasst das Kind von einem Neurologen oder Kinderpsychiater untersuchen, nicht von einem Allgemeinmediziner…ist sicherer…es gibt zwar einige Allgemeinmediziner, die in Bezug auf ADHS fortgebildet wurden, aber sehr oft hört man nur “Wirkt nicht? Dann erhöhen wir mal die Dosis…” Und das letzte was Lehrer und Eltern brauchen, ist ein hyperaktives Kind auf noch mehr Speed…

    cd

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    Hauptschüler klauen nicht – eine Anekdote http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/03/hauptschuler-klauen-nicht-eine-anekdote/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/03/hauptschuler-klauen-nicht-eine-anekdote/#comments Mon, 03 May 2010 14:26:31 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1297
  • Pornos im Unterricht
  • Stillleben A40
  • Weg mit dem Bildungsföderalismus
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    Es ist glaube ich lange genug her, dass ich die Geschichte nun erzählen kann:

    Im Rahmen unseres Projektes an Hauptschulen in Essen hatten wir im Seminar “Gewalt in der Schule” (das ich dieses Semester mit Freuden an der Folkwang Universität der Künste mache – deutlich schöner als die Betonklötze am Campus der Uni DuE) einige Acht- und Neuntklässler eingeladen, um sich von den Studierenden Fragen zum Leben an der Hauptschule stellen zu lassen. Es ging uns darum, gängige Klischees näher zu beleuchten und Vorurteile bei den angehenden Lehrern abzubauen. Die Seminarsitzung klappte auch recht gut, aber am späten Nachmittag stand einer der Studierenden aus dem Seminar plötzlich bei mir im Büro: Sein Fahrrad sei gestohlen worden und er sei sicher, einen der eingeladenen Schüler damit weglaufen gesehen zu haben.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Es stellte sich heraus, dass der verdächtigte Schüler tatsächlich das Fahrrad abgezogen hatte. Er wollte es verkaufen. Somit hatten wir erfolgreich unseren Studierenden klarmachen können, dass nicht alle Hauptschüler klauen und hehlen… nur manche von ihnen ;-)

    cd

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    Wie man Plagiate in Hausaufgaben vermeidet http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/02/wie-man-plagiate-in-hausaufgaben-vermeidet/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/02/wie-man-plagiate-in-hausaufgaben-vermeidet/#comments Sun, 02 May 2010 19:13:45 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1291
  • Didaktische Meisterleistung
  • Ich werde geslashtwittert
  • Konfrontative Didaktik
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    …sagt uns ebenfalls ibash.de:

    <Tc homkat> Unser Geschichtslehrer ändert die wikipedia, damit wir falsche Hausaufgaben haben :|

    Verdammt, die Methode ist echt gut…die muss ich mir merken!

    cd

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    Falling Down für Lehrer 2 http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/02/falling-down-fur-lehrer-2/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/02/falling-down-fur-lehrer-2/#comments Sun, 02 May 2010 17:36:46 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1289
  • Falling Down für Lehrer
  • Sieg und Niederlage liegen dicht beieinander
  • Geballter Wahnsinn 2 – Suchanfragen
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    Der englische Lehrer, der vor einer Weile einen Schüler mit einem Gewicht aus einem Vorbereitungsraum fast totgeschlagen hat, ist bezüglich der Anklage auf versuchten Mord freigesprochen worden. Aufgrund seiner psychischen Erkrankung gelte er als unzurechnungsfähig. Das Gericht wolle eine Entscheidung finden, die ihm “bei seinen Problemen helfe”.

    Lustig finde ich den letzten Satz: “Die Schule hat noch nicht entschieden, ob H. vom Dienst suspendiert wird.” Ahja…einen Schüler fast umzubringen ist also nicht notwendig ein Grund zur Suspendierung? Da gehts ja zu wie an der Odenwaldschule…

    cd

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    Robert Steinhäuser und der Terminator http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/29/robert-steinhauser-und-der-terminator/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/29/robert-steinhauser-und-der-terminator/#comments Thu, 29 Apr 2010 19:21:24 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1273
  • Amok in der Schule – Steinhäuser-Doku auf Youtube
  • Amokalarm bei Kretschmer
  • Hauptschüler klauen nicht – eine Anekdote
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    Ich hatte ja vor einer Weile auf die Dokumentation “Amok in der Schule” über Robert Steinhäuser auf Youtube hingewiesen. Das Intro ist ein von Robert Steinhäuser in einer Deutscharbeit verfasster Text, der von Herbert Grönemeyer vorgelesen wird. Das ist an sich schon bizarr, aber als ich den Film heute Nachmittag im Seminar nochmal gezeigt habe, fiel mir auf, dass der andere Sprecher im Film Thomas Danneberg ist, die deutsche Synchronstimme von “Terminator” Arnold Schwarzenegger….das ist doch pure Absicht, oder? ;-)

    cd

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    Schülerin wegen Kirchenaustritts der Schule verwiesen http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/29/schulerin-wegen-kirchenaustritts-der-schule-verwiesen/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/29/schulerin-wegen-kirchenaustritts-der-schule-verwiesen/#comments Thu, 29 Apr 2010 19:18:41 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1266
  • Katholische Kirche: Inkompetenz als Universalentschuldigung
  • Kreuzzug in Berlin
  • Qualitätscontent: Momente, auf die einen kein Lehrbuch vorbereitet
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    Auf der einen Seite nachvollziehbar, auf der anderen auch wieder nicht….eine katholisches Gymnasium hat vor kurzem eine Zehntklässlerin zum Schuljahresende der Schule verwiesen, weil sie als Reaktion auf die Missbrauchsaffähre aus der Kirche ausgetreten war.

    Der Witz: Die Schule nimmt konfessionslose und andersgläubige Schüler auf, die dann statt dem -laut Schulordnung verpflichtenden- Religionsunterricht als Ersatz Ethikunterricht erteilt bekommen (Für NRW’ler: Das gleiche Gelaber nur ohne Gott). Tritt aber ein katholischer Schüler aus der Kirche aus und verweigert die weitere Teilnahme am Religionsunterricht, so ist plötzlich die “Schülerpflicht nicht erfüllt”. Dem Schulvertrag sei dann “jede Grundlage entzogen”….Katholiken halt…die Sache geht nun an den Träger, das Schulwerk, da die Mutter darauf besteht, dass ihre Tochter weiterhin am “Kolleg der Schulbrüder” verbleibt, nur eben mit Ethik- statt mit Religionsunterricht…

    Das ist so ein klassisches Beispiel, wie die Kirche sich um geltendes Recht herumdrücken kann…auf der einen Seite sagt das Grundgesetz “geht nicht, weil Bekenntnisfreiheit”, die Kirche kann aber beim Austritt immer mit “stellt sich bewusst gegen uns” kontern und gewinnt damit selbst Prozesse vor dem Arbeitsgericht….als mich der Nonnenbunker angeheuert hat, weil Bedarf war, hat übrigens niemanden interessiert, ob ich Katholik, Evangele, Hindu, Atheist oder Baumanbeter bin…wie es halt gerade so passt ;-)

    cd

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    Falling Down für Lehrer http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/28/falling-down-fur-lehrer/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/28/falling-down-fur-lehrer/#comments Wed, 28 Apr 2010 20:23:56 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1261
  • Falling Down für Lehrer 2
  • Kollege geht über Bo(a)rd
  • Milgram ist allgegenwärtig
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    Jeder hat manchmal diese Phantasie…den Schüler X und einen großen, schweren Gegenstand nehmen und draufhauen, bis er aufhört zu zucken…die wenigsten aber tun dies auch im echten Leben. Löbliche Ausnahme: England! An der All Saints Roman Catholic School in Mansfield hat ein Lehrer einen Schüler mit einem Gewicht den Schädel eingeschlagen und fast totgeprügelt. Was lernen wir daraus?

    1. Wenn ein Kollege aus der Psychiatrie zurückkehrt, gebt ihm ein halbes Jahr lang nur die Oberstufe

    2. Die Katholiken sind doch fähig zur Veränderung. Kinder vergewaltigen ist out, Kinder klatschen ist in!

    cd

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    Kruzitürken nochmal! http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/28/kruziturken-nochmal/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/28/kruziturken-nochmal/#comments Wed, 28 Apr 2010 17:10:19 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1258
  • Neues zum Kruzifixurteil
  • Schülerin wegen Kirchenaustritts der Schule verwiesen
  • Familike Romeike bekommt Asyl in den USA – wegen “Verfolgung”
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    Das ist ja nun wirklich eine üble Sache…denkt man noch, die Christlich-Debile Union bekommt mit Aygül Özkan als türkische Sozialministerin in Niedersachsen mal ein gutes Kontrastprogramm zu den bayrischen Gotteskriegern, und was passiert? Nix…wie damals auch, als es das erste Mal um das berüchtigte Kruzifixurteil ging. Die Spitze hat sie einfach zurückgepfiffen….wo kämen wir auch hin, wenn man ethisch orientierte Politiker einfach so gewähren lassen würde? Wie könnte man denn dann noch in Ruhe geltendes Bundesrecht brechen? Ist uns doch egal, ob es mittlerweile sogar EU-Recht ist… Vielleicht war es auch nur ein Karriereschachzug

    Ich halte das da mit der Ration…Neutralität heißt eben Neutralität…keine Kopftücher und keine Kruzifixe in einer staatlichen Schule. Was die konfessionelle Konkurrenz macht, ist mir ziemlich egal…ich habe selbst als Atheist an einem Nonnenbunker unterrichtet…läßt man die Pinguine in Ruhe, sind sie pflegeleicht…sie haben nunmal das Hausrecht…an einer öffentlichen Schule aber gehört sowas in den Religionsunterricht und nicht einfach an die Wand…sonst pflanzt sich der Katholizismus noch mit an den Kindern fort…

    Wie ich das regele? Ich hänge den toten Jupp zu Unterrichtsbeginn ab und bevor ich die Klasse wieder verlasse wieder auf…ganz ohne Bundesverfassungsrichter…Kruzitürkin…

    cd

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    Von dunklen Geschichten 2 – Reaktion auf Marek Hoffmann http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/20/von-dunklen-geschichten-2-reaktion-auf-marek-fuchs/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/20/von-dunklen-geschichten-2-reaktion-auf-marek-fuchs/#comments Tue, 20 Apr 2010 20:08:38 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1185
  • Von Führerwitzen und dunklen langweiligen Geschichten
  • Pädagogisch-/Psychologischer Grabenkampf
  • Weg mit dem Bildungsföderalismus
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    EDIT: Sorry, ich meinte natürlich Marek Hoffmann, nicht Marek Fuchs…das war ein Automatismus..

    Meine Reaktion auf den Artikel über Constantin Film und die Ausschnitte aus “Der Untergang” auf BasicThinking scheint den Autor Marek Hoffmann verärgert zu haben. Da ich ja kürzlich noch über das Verstecken hinter Pseudonymen und Weglaufen vor Verantwortung für die eigenen Äußerungen vom Leder gezogen habe, stelle ich mich in einem eigenen Beitrag der Konfrontation:

    Lieber Marek,

    1. Ich habe den gesamten Artikel gelesen. Ob ich ihn verstanden habe, überlasse ich Deinem Urteil als Autor. Du könntest mir aber auch die ursprüngliche Intention nennen…

    2. Gegenfrage: Hast Du meine Position zur Thematik im verlinkten Artikel “jedem das seine” gelesen und Verstanden? Falls ja, verwundert mich Deine Reaktion…war das Statement nicht transparent genug?

    3. Zum eigentlichen Gegenstand: Wenn Du mich so fragst, sollte keiner mehr die Formulierung “dunkelstes Kapitel” verwenden, aus zweierlei Gründen:

    A) Weil die Bezeichnung “dunkelstes Kapitel” eine relative Größe ist. Was erschreckend am Holocaust ist, ist nicht der Genozid an sich. Alle Nationen der Welt haben in dieser Hinsicht etwas auf dem Kerbholz. Was den Holocaust so erschreckend macht, ist auch nicht die reine Opferzahl. Es ist die kühle Technisierung der Massenvernichtung und die Ausbeutung ihrer Opfer…Topf&Söhne, Zyklon B, IG Farben usw., sowie die Tatsache, dass unter uns noch Zeitzeugen, sowohl auf Opfer- wie auf Täterseite leben. Es ist die Unbegreiflichkeit “wie Menschen soetwas tun” können. Auf die Psychologie des Holocaustes will ich hier nicht eingehen, das ist eine andere Diskussion (und ich schließe mich da Harald Welzer an, mit dem ich den gleichen Sachverhalt im KWI in Essen länger diskutiert habe). Was den Holocaust so urgewaltig erscheinen lässt, ist die Opferzahl..aber kann die Opferzahl alleine ausschlaggebend für das normative Kriterium “schlimm” sein? Als konsequentialistisches Argument würde ich das verneinen. Waren dann die russischen Gulags schlimmer als Auschwitz, weil Stalin mehr Menschen hat sterben lassen als Hitler? War der systematische Mord an “Wilden” in den Zeiten der Kolonialisierung dann weniger schlimm, weil man die Menschen im Kapf getötet hat und nicht in Gaskammern? War das Verdrängen der “Indianer” in den heutigen USA weniger schlimm als die Ghettos des dritten Reiches, weil man den Indianern das Land ja “abgekauft” hatte? Waren die öffentlichen Hexenvebrennungen im Mittelalter im Namen eines Gottes weniger schlimm, als das wahllose öffentliche Erschießen oder Aufhängen Andersdenkender und “Undeutscher”, mit einem Schild “Ich bin ein Vaterlandsverräter” und dergleichen, durch SA und SS, weil es weniger tote Hexen als tote Kommunisten gab? China und Tibet kommentiere ich nicht weiter. Ich denke, Masse und Modus dürfen aus ethischer Sicht kein Kriterium sein. Aus ethischer Sicht sind zehn Tote aus politischen Motiven einer Million Toten gleichwertig, also die Taten gleich “schlimm” oder “dunkel”. Eine hohe Opferzahl mag erschreckender sein, in der Natur der Sache aber bleiben die Taten gleich. Zahlen sind nur für Politiker, die zwischen “bewaffneter Konflikt” und “Krieg” unterscheiden müssen…die OSZE legt exakte Zahlen fest, wann welcher Begriff zu verwenden ist. Letztendlich habe ich zu der Sache das gleiche Verhältnis zu “jedem das seine”. Es muss irgendwann einfach mal gut sein. Den Katholiken halten nur noch Leute, denen die Argumente ausgehen, die Kreuzzüge vor, den Amis rechnet keiner mehr auf, dass das ganze Land auf dem Blut der Ureinwohner gebaut ist, die Portugiesen, Spanier und Engländer lassen wir auch mit den alten Geschichten in Ruhe…selbst den Iren erzählt keiner mehr, was er von Belfast und IRA hält…wenn mir jemand “unsere” Geschichte vorhalten will, der wende sich bitte an meinen Großvater und frag ihn, warum er die schwarze Uniform mit dem Totenkopf getragen hat…der lebt noch…ich bin Jahrgang 1978, das ist nicht “meine”, sondern “Eure” (die Kriegsgeneration ist gemeint) Geschichte. Die 68er haben lange genug untersucht, die letzten Kriegsverbrecher sind im Greisenalter und nicht mehr haftfähig, nun muss es doch langsam gut sein…zumindest mit normativ konnotierten Begriffen wie “Kollektivschuld” oder eben “dunkelstes Kapitel deutscher Geschichte”…das ist eine plakativ-wertende Bezeichnung, totgeritten durch die Knoppisierung der Geschichte und vorgetäuschtes “wir”-Gefühl, in einem Land, in dem es schon lange kein durch den Begriff suggeriertes generationenübergreifendes “wir” mehr gibt…ich würde mir für meine und kommende Generationen eher entweder die britische Art des Umganges damit wünschen, nämlich gesellschaftsübergreifend über den Schicklgruber zu lachen, oder es wie das behandeln was es ist, ein Gegenstand von vielen in einem Geschichtsbuch…

    Um es noch weiter zu differenzieren (ich sehe vor meinem Geistigen Auge schon den ersten “Holocaustleugner”-Kommentar): Ich finde es dort angebracht, wo noch Zeitzeugen sind. Die härtesten Judenwitze habe ich von einem alten Rabbi in Schottland gehört, nachdem er erfahren hatte, dass ich der deutsche Fremdsprachenassistent bin…im Imperial War Museum in London gibt es eine Ausstellung zum Thema Holocaust. Ich war als Deutscher natürlich skeptisch, eine Ausstellung zu dem Thema in England zu besuchen, aber das war im Nachhinein eine der akribischsten und gleichzeitig wertneutralsten Ausstellungen, die ich dazu je gesehen habe. Kein Wort von “gut” oder “böse”, nur Fakten…Filmausschnitte, die Rede vom Totalen Krieg von Joseph Goebbels, ein Berg Schuhe und Haare, ein Eisenbahnwaggon etc. mit rein deskriptiven Beschreibungen….wenn eine derNationen, die in unserem Bombenhagel gelegen haben, das hinbekommen, wird es auch für uns langsam Zeit…Warum ich diese Ausstellung erwähne? Eine jüdische Familie hatte ihren alten Großvater in die Ausstellung begleitet…vor dem Schaukasten mit Kleidung, die den Judenstern zeigte, hielt er inne…ich stand so zwei Meter schräg neben ihm…da schaut er mich an und fragt -mit deutschem(!) Akzent “Can you imagine a greater stigma?”…ich habe genickt und ihm meinen deutschen Personalausweis gezeigt…er sah mich mit großen traurigen Augen an, lächelte dann aber und nickte ein paar Mal…
    Für den alten Mann hätte ich die Kollektivschuld gerne als Projektionsobjekt auf mich genommen…hätte er mir aus dem Stand eine vors Maul gehauen, ich hätte mich nicht gewehrt…aber nur ER hätte das gedurft…nicht sein Sohn und nicht sein Enkel…genau wie ich tiefes Verständnis für den bösen Blick der alten Veteranen auf meiner Normandiereise hatte, wenn sie hörten, dass ich Deutsch sprach…hätten die mir mit ihrem rostigen Stahlhelm eins über den Schädel gezogen, das wäre okay gewesen…aber auch deren Söhne und Enkel hätten das nicht gedurft…das sind für mich zwei Paar Schuhe…

    B) Weil ich noch die “alte Schule” der Journaille mag, in der es nicht um pointiert-stellungsbeziehende Artikel, sondern um Neutralität des Autors geht. Gut, das ist mittlerweile ein nicht mehr vorkommendes Idealbild, aber immer noch mein persönlicher Leitsatz in der Redigierung beruflich verfasster Texte. Hättest Du in einem Privatblog die Formulierung verwendet, hätte ich die vermutlich mit “jaja” überlesen…bei einem Berufsschreiber eines sehr breit gelesenen öffentlichen Mediums wie BasicThinking hätte ich, gerade weil es sich um ein Technik- bzw. Internet-/New Media-Blog handelt, eine neutrale Formulierung wie “ein Film, der sich mit dem Ende des Dritten Reiches” oder “mit den letzten Stunden Adolf Hitlers befasst” erwartet, anstatt einer Focus-mäßigen Platitüde…daher mein Kommentar. Aber, Dein Blog, Deine Schreibe, Deine Regeln…es war nicht als Affront gemeint, sondern nur als Ausdruck der Irritation…

    BasicThinking bleibt im RSS-Abo…auch mit gekürzten Artikeln ;-)

    cd

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    Geballter Wahnsinn 2 – Suchanfragen http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/19/geballter-wahnsinn-2-suchanfragen/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/19/geballter-wahnsinn-2-suchanfragen/#comments Mon, 19 Apr 2010 15:33:53 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1146
  • Geballter Wahnsinn 5 – Mehr Suchanfragen
  • Geballter Wahnsinn 1 – Mehr Hitler!
  • Geballter Wahnsinn 9 – Suchanfragen 3
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    Ich habe mich entschieden, die Idee von buchstäblich zu klauen und sporadisch die kuriosesten Suchanfragen zu veröffentlichen ;-) Heute nun die erste Folge:

    “abeer leher”
    Wurde von Google auf “beer” gematcht. Vermutlich der Name von jemandem, dessen Eltern Legastheniker waren.

    adolf hitler facebook
    Gibts nur als Fake, der echte Hitler ist nur im FührerVZ

    angela merkel ist he-man
    Nein, das sind wirklich Brüste, keine Muskeln!

    ausgeleierte scheide nach geburt
    Hoffentlich sind Sie nicht verheiratet…ansonsten würde ich ab jetzt den Einzelverbindungsnachweis monatlich akribisch prüfen…

    bdsm internaat
    Siehe: Odenwaldschule, es werden aber nur Legastheniker gequält…

    engländer haben kleine pimmel
    Ja…aber der Bartwuchs der Engländerinnen ist dem unseren haushoch überlegen…

    eric harris psychopath
    Nur weil er in seiner Schule wild um sich geschossen hat? Das finde ich doch etwas vorschnell geurteilt…

    flugzeugabsturz live
    Hmm..nach Russland fahren und die Daumen drücken…

    gaddafi türkei
    fast..es ist das andere arabische Land…

    german government structure
    I wouldn’t go so far as to call it “structure”…

    google translter
    Zwei Punkte unter “Google Rehtschribprufung”

    hauptschule haaren
    Das Haaren von Hauptschülern ist ein fast rein westliches Phänomen…die Hauptschüler im Osten haben meist eine Glatze…

    kopfschuss tattoo
    Im Prinzip ja. Das Tattoo ist deutlich weniger schmerzhaft, wenn man den Kopfschuss zuerst macht.

    michael jackson kinderfotos
    Würde das Internet sprengen…er hat einfach zu viele gemacht

    piercing schläfe
    Siehe: klar, frag mal bei Carl Walther, dem Spezialisten für Schläfenlochstechen

    raucht stefan raab
    Nur im Islandurlaub

    richard dawking
    Nein, der heißt Steven Hawkins!

    rtl farma
    DU bist die Zielgruppe…

    sex mit lehrern
    Igitt! Ist das krank! Ich würde nie Sex mit einem Lehrer haben…

    sinnlos auf englisch
    = “Tony Blair”

    veganer witze
    Es gibt Sachen, die sind einfach nicht mehr lustig…

    westerwelle bbc
    Hmm…meint der jetzt den Fernsehsender…oder…hmmm…..ich bin sicher, er mag beides…

    westerwelle homosexuell
    Was? NEIN! Der Reichspropagandaminister ist auf keinen Fall homosexuell! Merkel ist wirklich eine Frau!

    world of warcraft crash
    Spielt man das jetzt auch in Polen?

    youporn ersties
    Nur wenn ich die Einführungsvorlesung halte…

    zurschaustellung
    Gibt beim ersten Mal eine Bewährungsstrafe…

    zäpfchen geben
    Einfach runterschlucken…schmecken recht übel…aber was soll man sonst machen? In den Hintern schieben?

    So, neute Liste nächsten Monat…

    cd

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    Helge Schneider ist Schulleiter http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/16/helge-schneider-ist-schulleiter/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/16/helge-schneider-ist-schulleiter/#comments Fri, 16 Apr 2010 20:15:49 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1101
  • Knast für Heimunterricht
  • Grand Theft Führer
  • Pornos im Unterricht
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    …an einer amerikanischen High School. Dort gab es nämlich nach zu vielen Essensschlachten in der Mensa zur Strafe nur noch Käsebrot für alle.

    Der optimale Weg zur behutsamen Erziehung zu gesunder Ernährung…

    cd

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    http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/16/helge-schneider-ist-schulleiter/feed/ 2
    Downloads http://www.drossmann.de/wordpress/downloads/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/downloads/#comments Mon, 12 Apr 2010 09:25:47 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?page_id=1004
  • Vermischtes
  • Grundlagen der Kindheits- und Jugendforschung (Universität Duisburg-Essen)
  • Tagung Arbeitsgemeinschaft Lerntherapeuten Georgsmarienhütte 25.09.09
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    Hier einige ältere Materialien zu diversen Themen. Letzte Aktualisierung: 12.04.2010

    Suchtprävention bei Jugendlichen und Jungen Erwachsenen. Vortrag beim Kreuzbund Essen am 17.06.2006

    Christian Droßmann – Vom Groschenroman zu den Killerspielen – Vorlesung an der Universität Duisburg-Essen am 12.12.2006

    Elektronische Kommunikationsformen Jugendlicher – Vortrag für den Förderverein des Joseph Albers Gymnasium Bottrop am 27.05.2008

    Workshop zum Thema “Selbstschädigung und Selbstverletzung”, Pädagogischer Tag Joseph Albers Gymnasium Bottrop, 19.02.2008 (Das Fallmaterial wurde aus Gründen des Identitätsschutzes entfernt). Die verwendeten Bilder sind mit der Adresse der Quelle versehen, soweit die Quelle bekannt war. Sollte eine Copyrightverletzung vorliegen, bitte ich um Hinweis, die ensprechenden Bilder werden dann sofort entfernt. ACHTUNG! Enthält Bilder von Verletzungen!

    Workshop zum Thema Selbstschädigung und Selbstverletzung am Berufskolleg Gelsenkirchen am 10.09.2008

    Textauszug – Christian Droßmann: Innenansichten einer Großstadthauptschule. Perspektiven aus dem Projekt “Krisenhafte Schülerbiographien”, erschienen in: Helsper, Werner/Schwarz, Thomas/Hillbrand, Christian: Schule und Bildung im Wandel. Anthologie historischer und aktueller Perspektiven, Wiesbaden (VS Verlag) 2009, S. 435-447

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    Von körperlicher Züchtigung und homoerotischer Pädophilie http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/12/von-korperlicher-zuchtigung-und-homoerotischer-padophilie/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/12/von-korperlicher-zuchtigung-und-homoerotischer-padophilie/#comments Mon, 12 Apr 2010 08:25:35 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=997
  • Schmerzensgeld für Kindermörder Gäfgen – Die Schattenseiten des Rechtsstaates
  • Knast für Heimunterricht
  • BHG: Sicherungsverwahrung nach Jugendstrafe ist zulässig
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    Die Debatte um kinderschändende Katholiken treibt ja schon seltsame Blüten…heute als Kontrastprogramm zwei Artikel, die auf eine etwas andere Debatte hinweisen.

    1. Jetz knall ich Dir eine

    Der Artikel im Blog “Strafprozesse und andere Ungereimtheiten” des Juristen Werner Siebers weist auf ein Urteil hin, das vielen Juristen in Zukunft Kopfzerbrechen bereiten wird. Ein Mann ohrfeigte seine vierjährige Tochter, weil sie auf dem Markt davongelaufen war.

    Daraufhin wurde er von einem Zeugen angezeigt und verlor den resultierenden Prozess. Urteil: 800 Euro Geldstrafe! Zwar ist die Regelung, auf der das Urteil basiert, erst seit 2000 in Kraft (erst da wurde das “Züchtigungsrecht des Vaters” abgeschafft), doch haben der Tagesspiegel im Artikel “Kinder ohrfeigen – auch ein Ausrutscher ist strafbar” und Siebers recht…als vernünftiger Erziehender sollte man die Impulskontrolle haben, derart archaische Erziehungsmittel nicht mehr einzusetzen…kurios ist nur die Begründung für die Entfernung des Züchtigungsrechtes des Vaters aus dem BGB im Jahre 1957: „Das wurde geändert, aber nicht, um die Kinder zu schützen, sondern, weil es in vielen Familien keinen Vater gab und Frauen gleichberechtigt sein sollten. Auch danach galt körperliche Züchtigung in Maßen als Gewohnheitsrecht der Eltern.“ Auf das gleiche Gewohnheitsrecht berief sich übrigens der Freistaat Bayern, als es um die Abschaffung der Körperstrafe an Schulen ging. Erst 1980 (!) wurde die Prügelstrafe auch offiziell in Bayern abgeschafft…

    Im Kontrast dazu heißt es im Artikel “streicheln” des niemehrschule-Blogs:

    Standarderklärung eines ertappten Dreizehnjährigen:
    “Bitte der haut mich!”
    Zeigefinger zum Nachbarn.
    Dessen Verteidigung:
    “Stimmt gar nicht …”
    Kurze Pause. Mildernde Fortsetzung:
    “… ich habe ihn nur g e s t r e i c h e l t.”

    Da zwingt mich die gegenwärtige homo-pädophile Mediendiskussion zu einer Portion politisch unkorrekten Zynismus:
    Hauen könnte ich durchgehen lassen, aber s t r e i c h e l n ….”

    Der Autor kommt zu der Frage “Ist hauen harmloser als streicheln?

    Joa, auf die Frage kann man anhand der aktuellen Debatte durchaus kommen…

    Die Anstalt hingegen sehnt sich die Zeiten zurück, in denen man noch mit einem Lehrer allein in den Wald gehen konnte und es schön war, sofern man nicht dort vergessen wurde…

    cd

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    Meine SEO war erfolgreich! http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/07/meine-seo-war-erfolgreich/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/07/meine-seo-war-erfolgreich/#comments Wed, 07 Apr 2010 14:55:31 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=961
  • Fragwürdiges Lernziel
  • Meine These zur Päckchenverschwörung
  • Das langsamste Blog der Welt
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    …wie die korrekte Zuordnung der folgenden Google-Suchphrase zeigt:

    “die beste beruf im 2010 für hauptschüler”

    Antwort: Die beste beruf gibt bei Kollega Ströver…alta bin ich krasseste blogga von welt oda waS?

    cd

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    Zwölfjährige in Handschellen abgeführt – wegen Kritzelei http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/06/zwolfjahrige-in-handschellen-abgefuhrt-wegen-kritzelei/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/06/zwolfjahrige-in-handschellen-abgefuhrt-wegen-kritzelei/#comments Tue, 06 Apr 2010 15:31:35 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=952
  • Familike Romeike bekommt Asyl in den USA – wegen “Verfolgung”
  • Geschlechtsrollenkonformes Zocken
  • Hitler muss ins Heim…
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    Im Moment macht gerade die Meldung über eine Zwölfjährige in den USA die Runde, die nachdem sie mit -abwaschbarem(!)- Filzstift auf ihren Tisch gekritzelt hatte, von der Polizei in Handschellen abgeführt worden und dann “mehr als zwei Stunden” an einen Pfosten im Polizeipräsidium geketten gewesen sein.

    Ihre Eltern haben nun Klage gegen die Polizei eingereicht und verlangen eine Million Dollar Schadenersatz…die Rechte des Mädchens seien verletzt worden…

    1. Das war in Queens, da fällt das unter “pädagogischer Handlungsrahmen”

    2. Immerhin ist sie nicht hingerichtet worden…

    cd

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    Berufsperspektiven für Hauptschüler http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/06/berufsperspektiven-fur-hauptschuler/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/06/berufsperspektiven-fur-hauptschuler/#comments Tue, 06 Apr 2010 15:09:11 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=950
  • Hauptschüler klauen nicht – eine Anekdote
  • Türkische Gymnasien, Bildungsarmut und Integration
  • Englisch in der Grundschule sinnlos
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    Die Aachener Zeitung veröffentlichte gestern einen Artikel “Hauptschule als berufsorientierte Alternative zur Realschule”, laut dem die FDP sich in Nörvenich für die Umwidmung einer Hauptschule in eine “Ganztagsschule für Basis- und Berufsbildung”. Als Basis sollen die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik dienen. Ziel sei es, dass die Jugendlichen “den gleichen Abschluss wie auf Real- und Gesamtschulen” erwerben können, “nur auf einem alternativen Weg, der ihren oft besseren praktischen Fähigkeiten entgegenkommt”.

    Ok…grandiose Idee…aber wir haben sowas doch schon!

    Nimmt man einen erlernten Beruf und einen sicheren Arbeitsplatz als Maß der Dinge, befinden sich die Hauptschüler doch bereits heute auf einem “alternativen Bildungsweg”…ich kann verstehen, dass Deutsch nicht im Kernkanon auftaucht, da Hauptschüler eher selten Nutzen an einer Fremdsprache haben werden, aber wo ist der Kurs “Einführung in die Sozialgesetzgebung unter besonderer Berücksichtigung des SGB II”?
    Auch fehlt mir das Fach “Klientenzentrierte Politik”, also im Westen das Parteibuch der Linken und im Osten das Parteibuch der NPD…auch halte ich berufsnahe Übungen an Grundschulen für sehr wichtig…wenn das Zielobjekt über ein Sicherheitsschloss verfügt, steht der Hauptschüler an sich ohne fundierte Ausbildung dumm da…

    Da muss die FDP wohl nachbessern…

    cd

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    Raus aus dem Schuldienst – Bekenntnisse eines Ex-Kollegen http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/06/raus-aus-dem-schuldienst-bekenntnisse-eines-ex-kollegen/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/06/raus-aus-dem-schuldienst-bekenntnisse-eines-ex-kollegen/#comments Tue, 06 Apr 2010 14:04:42 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=948
  • Milgram ist allgegenwärtig
  • Kreuzzug in Berlin
  • Warum ich Filterkaffee immer noch am besten finde – Lehrer und Technik
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    Ich bin mit Sicherheit nicht der einzige Lehrer, der dem aktuellen System den Rücken gekehrt hat, um andere Wege einzuschlagen…über einen seelenverwandten Ex-Kollegen bin ich gerade eben durch Zufall gestolpert:

    Jürgen Lüder hat in seinem Blog “Ich alter Dinosaurier” einen Eintrag mit dem Titel “Reminiszenzen: Abschied vom Fach ‘Psychologie’” geschrieben, der mir persönlich auch sehr aus der Seele spricht…wenngleich ich auch “sein” Fach Psychologie für ähnlich unwichtig im Fächerkanon halte, wie “mein” Fach Philosophie…

    Entweder man will die Hängematte der Lebenszeitverbeamtung und läßt sich im Bedarfsfall regelmäßig kaputtschreiben, oder man schmeisst eben hin und sucht sich einen anderen Job…Gruß an den Kollegen!

    cd

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    Weg mit dem Bildungsföderalismus http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/04/weg-mit-dem-bildungsfoderalismus/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/04/weg-mit-dem-bildungsfoderalismus/#comments Sun, 04 Apr 2010 10:19:46 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=941
  • Pädagogisch-/Psychologischer Grabenkampf
  • Wir sind Meister!
  • Türkische Gymnasien, Bildungsarmut und Integration
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    Ich habe gerade einen Artikel im Satiremagazin DER SPIEGEL gelesen, der  sich mit den Ergebnissen einer Umfrage zur Bildungspolitik in Deutschland befasst.

    Die Ergebnisse freuen mich einerseits, andererseits sind die Forderungen der Eltern mal wieder jenseits des Machbaren, wobei das keinem Kollegen neu sein dürfte…da mein Job die ganze Bandbreite von Regelschule über Universität bis zur Erwachsenenbildung umspannt, will ich doch auch mal meinen Senf dazugeben.

    61 Prozent der Befragten wollen, dass Bildungspolitik Sache des Bundes wird. Endlich! Die Länder würden zwar vom segensreichen Wettbewerb um das “beste Schulsystem” schwärmen, realiter ist das aber ganz großer Mist, denn der wird auf den Schultern der Schüler und der Lehrkräfte ausgetragen…
    Was nützt mir hier ein Zentralabitur in NRW, wenn das nicht deckungsgleich mit  dem in Bayern ist und Abiturienten, die zum Studium das Bundesland wechseln wollen, vor hohen Barrieren stehen. In der Realität sieht das dann so aus, dass ich an der Uni sowieso wieder bei Adam und Eva anfange, um die unterschiedlich ausgebildeten Erstsemester aus diversen Bundesländern auf einen gemeinsamen Stand zu bringen…und dafür der ganze Aufwand mit Vergleichsarbeiten usw.? Ich denke nein…Umziehen wird auch zur Tortur…bekommt ein Elternteil einen Job in einem anderen Bundesland, können die Kinder fast sicher sein, ein Schuljahr wiederholen zu müssen…in der Oberstufe siehts noch düsterer aus, wenn die in Land A gewählten Leistungskurse in Land B so nicht stattfinden oder gar nicht Teil des Fächerkanons sind (z.B. Unterrichtsfach Psychologie oder Pädagogik). Das ist teilweise innerhalb eines Bundeslandes schon ein Problem oder manchmal sogar innerhalb der gleichen Stadt…zwischen den Ländern jedoch eine Katastrophe…

    G8? Kein Kommentar…völlig unsinnig, wenn nicht auch gleich der Lehrplan zusammengestutzt wird..überfordert in der aktuellen Form Schüler, Lehrer und Eltern…taugt die Schule nix, taugt die Schule nix…egal ob auf 13 Jahre gestreckt oder auf 12 komprimiert..

    Zusammenlegung von Real- und Hauptschule? Sicher…wenn man glaubt, das Problem zu lösen, indem man den Namen der Institution tilgt…Problem ist die Klientel, nicht die Schulform…und die wird weiter bestehen bleiben…ich verweise an dieser Stelle nochmal auf unsere Ergebnisse

    Kleinere Klassen? Mehr Lehrer? Sicherlich…würde Sinn machen…es ist ja nicht so, als wäre Deutschland hoffnungslos überschuldet….

    Lehrerberuf als “zweite oder dritte Wahl”? Um Gottes Willen…der Lehrerberuf ist für die meisten Studierenden natürlich die erste Wahl, um ein gescheitertes Diplom in ein Staatsexamen zu überführen…Nur ein Zyniker würde behaupten, die Studiengebühren hätten dazu geführt, dass jeder Idiot für Lehramt immatrikulieren kann und auch zur Erhaltung der Quote jeder Idiot ein Staatsexamen bekommt…Eignungstests? Fehlanzeige…das sind die Schweizer besser…

    aber was rege ich mich auf.. .;-)=

    cd

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    Anstieg der Aggression durch Killerspiele kaum signifikant http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/28/anstieg-der-aggression-durch-killerspiele-kaum-signifikant/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/28/anstieg-der-aggression-durch-killerspiele-kaum-signifikant/#comments Sun, 28 Mar 2010 17:33:02 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=854
  • Verbot von Killerspielen in der Schweiz zur Zeit sinnvoll?
  • Sekte verantwortlich für Schweizer Killerspielverbot?
  • Hopf und die Gewaltparanoia
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    Und wieder eine Studie, die es bestätigt:
    Laut Stigma Videospiele kam eine Metastudie, die 130 Einzelstudien berücksichtigte, zu dem Ergebnis, dass die berüchtigten “Killerspiele” die Agression der Spieler kaum erhöhen. Es sei eine Verknüpfung von nur 2% festgestellt worden. Im Gegensatz dazu betrage die Verknüpfung von Familie und Umfeld und Mobbing in der Schule jeweils 30%.
    Der Artikel bezieht sich auf einen Beitrag des Schweizer Radio DRS.

    Gleichzeitig scheint ein Ansatz zum totalen Verbot von Killerspielen wie in der Schweiz in Österreich eher unwahrscheinlich. Killerspiele hätten laut Prof. Michael Wagner von der Uni Krems “keine oder maximal einer vernachlässigbare Wirkung”. Siehe dazu auch den Artikel “Killerspiele machen keine Amokläufer” (DerStandard.at)

    cd

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    Vorstand der Odenwaldschule tritt zurück http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/28/vorstand-der-odenwaldschule-tritt-zuruck/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/28/vorstand-der-odenwaldschule-tritt-zuruck/#comments Sun, 28 Mar 2010 14:55:27 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=846
  • Geld zurück für Homöopathie?
  • Die kleinen Französinnen…
  • Westerwelle ist rehabilitiert
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    Gestern sind laut der Mitteldeutschen Zeitung fünf von sieben Vorstandsmitgliedern der Odenwaldschule nach einer Krisensitzung bezüglich der bekannt gewordenen Missbrauchsfälle zurückgetreten. Nur die Schulleiterin Margarita Kaufmann und der Geschäftsführer Meto Salijevic bleiben im Amt.

    Der öffentliche Druck sei zu groß geworden.

    MZ Online: Odenwald-Vorstand tritt zurück

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    Junge Muslime als Vorbild für Integration http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/26/junge-muslime-als-vorbild-fur-integration/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/26/junge-muslime-als-vorbild-fur-integration/#comments Fri, 26 Mar 2010 10:58:31 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=831
  • Türkische Gymnasien, Bildungsarmut und Integration
  • Muslime Männer brauchen keine Haushaltshilfe
  • Prügelstrafe nicht ausgestorben
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    Im Kontext der Debatte um Türkische Gymnasien in Deutschland will ich hier eine Aktion nicht unerwähnt lassen, auch wenn sie aus dem SchulSpiegel stammt…

    Eine Gruppe liberaler junger Muslime geht in Schulen, um muslimische Kinder und Jugendliche dazu zu bewegen, starre Leitlinien ihrer Kultur kritisch zu hinterfragen, z.B. die Tatsache, dass nur wenigen muslimischen Mädchen erlaubt wird, an einer Klassenfahrt teilzunehmen oder mit einem Jungen ins Kino zu gehen:

    SchulSpiegel: Junge Muslime. Echte Helden gegen falsche Ehre.

    Das erscheint mir dialogfähiger und fruchtbarer als jede politische Debatte von oben…

    cd

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    Türkische Gymnasien, Bildungsarmut und Integration http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/26/turkische-gymnasien-bildungsarmut-und-integration/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/26/turkische-gymnasien-bildungsarmut-und-integration/#comments Fri, 26 Mar 2010 09:36:33 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=824
  • Junge Muslime als Vorbild für Integration
  • Berufsperspektiven für Hauptschüler
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    Ein leidiges Thema, das immer mal wieder auftaucht, sowohl in der Politik wie auch im Schulalltag ist das der Integration ausländischer Schüler und solcher “mit Migrationshintergrund”, um es politisch korrekt auszudrücken.

    Die Tagesschau berichtet nun wieder über das Gezänk zwischen dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan und der Bundesregierung, respektive Angela Merkel. Es geht immer noch um Erdogans Vorschlag, türkische Gymnasien in Deutschland zu errichten, in denen die Primärsprache Türkisch sein soll. Dafür wird er selbst von in Deutschland lebenden Türken kritisiert. Da komme ich nicht umhin, doch nochmal unsere Studie zu erwähnen, zu der nächste Woche das Buch erscheinen wird:

    Breyvogel, Wilfried (Hrsg.): Wie aus Kindern Risikoschüler werden: Fallstudien zu den Ursachen von Bildungsarmut

    Ich verstehe ja Herrn Erdogans Nationalstolz, aber eine noch weitere Parallelisierung der Gesellschaft halte ich im Kontext unserer Ergebnisse für stark kontraproduktiv. In fast allen Fällen, bei denen der Migrationshintergrund mit Faktor für Bildungsarmut war, stand die Sprachbarriere im Vordergrund. Ob es das thailändische Mädchen war, deren häufigster Satz “Ich weiß nicht” war, ob es das libanesische Mädchen war, das sich komplett gegen Schule sperrte, weil sie nur vom Heiraten sprach und als gute Ehefrau keiner Bildung bedurfte, oder die kleine Türkin, die ebenfalls nur schlecht Deutsch sprach und sich freiwillig auf eine Förderschule abschulte, um mehr Zeit zu haben, sich um ihre Geschwister zu kümmern….sie alle werden massive Probleme im späteren Leben bekommen, sollten sie weiterhin in Deutschland verbleiben wollen. Wobei zu erwähnen ist, dass diese Generation schon wesentlich besseres Deutsch spricht, als ihre Eltern.

    Ich will dies nicht generalisieren, sondern spreche nur von der an zwei Hauptschulen beobachteten Stichprobe, ich denke aber, dass die Ergebnisse durchaus auf andere Ballungsräume zu übertragen sind.

    Es findet an den Hauptschulen muttersprachlicher Unterricht statt, da die Eltern und Großeltern, die nach Deutschland migrieren, häufig aus der Unterschicht stammen (Bauern, einfache Arbeiterfamilien) und ihre Muttersprache oft in Wort und Schrift nicht korrekt beherrschen und somit diese nicht vernünftig an ihre Kinder weitergeben können.Das Ergebnis ist häufig eine Zerrissenheit…sie sind auch im Herkunftsland Ausländer…hier mit türkischem Akzent, in der Türkei mit deutschem Akzent…

    Aus dieser Sicht halte ich die Einstellung der Bundesregierung -und ich wundere mich selbst, dass ich diesen Satz einmal schreibe- für völlig korrekt. Die Abspaltung in Viertel in Ballungsräumen ist ohnehin schon so stark, dass es Bezirke gibt, in denen Deutschkenntnisse und somit das Erlernen der Sprache nicht zwingend vonnöten ist. Ich würde die These unterstützen, dass die Errichtung türkischer Gymnasien, an denen Türkisch die Unterrichtssprache ist, zwar hilfreich für die Identität als Türke/Türkin und die korrekte Beherrschung der türkischen Sprache in Wort und Schrift ist, aber grob kontraproduktiv wenn es darum geht, sich in Deutschland angekommen zu fühlen…zwar würde dies dann nicht in die Bildungsarmut führen -das türkische Gymnasium wäre sicherlich von der Vermittlung des Faktenwissens her nicht schlechter als ein deutschsprachiges- aber wohl doch ziemlich sicher in die Parallelisierung und in die reale Armut durch Arbeitsplatzprobleme…die hier aufwachsenden Kinder hätten die Chance, akzentfreies Deutsch zu lernen…lernen sie erst Deutsch in der Sekundarstufe I als Fremdsprachenunterricht nach der Grundschule ist davon auszugehen, dass der Akzent und Sprachschwierigkeiten bleiben werden, analog zu anderen Fremdsprachen, die an Gymnasien gelehrt werden…und die Probleme der Sprachbarriere und die Attribuierung, dass jemand, der die Sprache nicht korrekt beherrscht, automatisch “dumm” ist, sind hinreichend bekannt…

    cd

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    Kollege geht über Bo(a)rd http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/25/kollege-geht-uber-board/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/25/kollege-geht-uber-board/#comments Thu, 25 Mar 2010 12:10:12 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=817
  • WPML 1.7.8 killt Dashboard!
  • Von pubertärer Paarungsbereitschaft und Raubkopien
  • Gedicht über den Amoklauf
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    Auweh, diesmal kann ich mich mit der Lästerei nicht zurückhalten.
    Es geht um das Blog “Digitale Schule“.
    Dort fand ich den Eintrag “Buch-Empfehlung: Interaktive Whitebords im Unterricht“, in dem der Kollege es zweimal schafft, das Wort “Whiteboard” falsch zu schreiben, obwohl es auf der Abbildung des Buchdeckels richtig steht…

    Der Kollege ist übrigens Deutschlehrer..naja..gut…an einer Realschule..;-)

    cd

    EDIT: Der Kollege hat den Pingback gesehen und den Eintrag mittlerweile korrigiert..

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    Effektive Vermeidung von Unterrichtsstörung – The American Way http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/25/effektive-vermeidung-von-unterrichtsstorung-the-american-way/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/25/effektive-vermeidung-von-unterrichtsstorung-the-american-way/#comments Thu, 25 Mar 2010 08:51:05 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=814
  • Schüler und Alkohol
  • Familike Romeike bekommt Asyl in den USA – wegen “Verfolgung”
  • Qualitätscontent: Momente, auf die einen kein Lehrbuch vorbereitet
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    SO geht es natürlich auch:
    “Alles Schall und Rauch” berichtet inklusive Video, dass eine Studentin der Universität Wisconsin namens Robyn Foster von drei Polizisten im Hörsaal verhaftet wurde, nachdem sie eine Rückfrage zu einer Prüfungsaufgabe gestellt hatte. Die Dozentin rief daraufhin sofort die Campuspolizei wegen Unterrichtsstörung.

    Ich hätte für meine Schüler ja lieber einen Taser…

    cd

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    Tobias Arnold lebt in Australien http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/24/tobias-arnold-lebt-in-australien/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/24/tobias-arnold-lebt-in-australien/#comments Wed, 24 Mar 2010 19:56:28 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=809
  • Jugendmund tut Weisheit kund…
  • Entschlüsselt: Der Geheimcode der Vuvuzelas
  • Robert Steinhäuser und der Terminator
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    Ja, das ist wirklich wahr. Das hier ist Tobias Arnold:

    Tobias Arnold lebt in Australien

    Tobias Arnold lebt in Australien

    Tobias Arnold lebt in Australien. Warum er dort lebt, weiss ich nicht. Ich weiss nur, dass er auch noch eine Schwester namens Wiebke Arnold  hat, die ebenfalls in Australien lebt. Ich dachte einfach, es könnte ja für manche Menschen wichtig sein, zu wissen, dass Tobias Arnold in Australien lebt. Schauen wir mal, was passiert…

    cd

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    Katholische Warnzeichen schützen vor Kindesmissbrauch http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/24/katholische-warnzeichen-schuetzen-vor-kindesmissbrauch/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/24/katholische-warnzeichen-schuetzen-vor-kindesmissbrauch/#comments Wed, 24 Mar 2010 19:39:38 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=806
  • Zur Realität des Englischunterrichtes
  • Gereinigt vom katholischen Kindesmissbrauch
  • Der Ursprung des Techno
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    Vor allen katholischen Kirchen und Schulen muss bis zum 1. April diesen Jahres folgendes Verkehrsschild aufgestellt werden:

    Vorsicht vor Katholiken!

    Vorsicht vor Katholiken!

    Gefunden bei “Der Hönower”

    cd

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    Prozess gegen Amokläufer von Ansbach beginnt im April http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/24/prozess-gegen-amoklaufer-von-ansbach-beginnt-im-april/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/24/prozess-gegen-amoklaufer-von-ansbach-beginnt-im-april/#comments Wed, 24 Mar 2010 16:49:39 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=804
  • Falling Down für Lehrer 2
  • Prozess gegen Georg R. (Ansbach) findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt
  • Prozess um Winnenden “frühestens im Juni”
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    Hätte ich doch im Newsreader fast überlesen…

    Dem Holz Schülerfäller von Ansbach Georg R. wird laut Augsburger Allgemeine ab dem 22. April der Prozess  gemacht. Angesetzt seien zunächst 4 Tage, die Anklage laute auf 47-fachen versuchten Mord.

    cd

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    Die kleinen Französinnen… http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/24/die-kleinen-franzosinnen/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/24/die-kleinen-franzosinnen/#comments Wed, 24 Mar 2010 16:32:41 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=801
  • Von pubertärer Paarungsbereitschaft und Raubkopien
  • Sieg und Niederlage liegen dicht beieinander
  • Falling Down für Lehrer 2
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    …sind auch nicht mehr das, was sie waren und können einem groß auf die Fresse geben. So geschehen in Paris, eine 15-jährige Schülerin prügelte einen Lehrer mit einer Eisenstange krankenhausreif.

    “…Aux armes, citoyens…” ;-)

    cd

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    Amokalarm bei Kretschmer http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/23/amokalarm-bei-kretschmer/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/23/amokalarm-bei-kretschmer/#comments Tue, 23 Mar 2010 18:35:13 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=793
  • Amokalarm!
  • Amok in der Schule – Steinhäuser-Doku auf Youtube
  • Schießstand im Schulkeller
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    Hmm..da hat wohl jemand seit einem Jahr plötzlich einen massiven Anstieg des Traffics seiner Homepage bemerkt…was sich aber als höchst lukrativ herausgestellt haben könnte…

    Es gibt eine Elektronikfirma in Berlin, die sich offensichtlich auf Schulen spezialisiert hat. Sie bietet neben Klingelsignalanlagen und anderer schulspezifischer Elektrik auch einen “Amok-Alarm” an. Und wo könnte man wohl einen besseren Amokalarm nebst Alarmzentrale kaufen, als bei Informationselektronik Kretschmer. ;-)

    Nach dem Einbau kann man ja dann die Tapeten und den Anstrich von Robert Steinhäuser erledigen lassen…

    cd

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    …bis der Arzt kommt – Schulamok auf Chinesisch http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/23/bis-der-arzt-kommt-schulamok-auf-chinesisch/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/23/bis-der-arzt-kommt-schulamok-auf-chinesisch/#comments Tue, 23 Mar 2010 13:32:25 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=790
  • Österreicher läuft Amok aus Liebeskummer
  • Suizidprophylaxe auf Chinesisch
  • Amok im Krankenhaus – Täter “offenbar geistig verwirrt”
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    Was hat Nanping in China mit katholischen Internaten gemein? Es ist nun Schluss mit den Doktorspielen..

    N-TV berichtet, dass in China ein ehemaliger Arzt in einer Grundschule acht Kinder erstochen und fünf weitere verletzt hat. Dem Täter sei von seinem Arbeitgeber gekündigt worden und er leide an “psychischen Störungen”.

    N-TV: Amoklauf in China: Arzt ersticht acht Kinder

    cd

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    Nintendo DS als Unterrichtsmaterial http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/22/nintendo-ds-als-unterrichtsmaterial/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/22/nintendo-ds-als-unterrichtsmaterial/#comments Mon, 22 Mar 2010 20:27:59 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=784
  • WPML 1.7.8 killt Dashboard!
  • Mathe ist ein Arschloch
  • Revolutionäre Behandlungsmethode bei AD(H)S: Erziehung statt Ritalin
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    Kurios: inetinfo titelt heute: “Nintendo verteilt Game-Konsolen an Schulen”

    In einem Pilotprojekt in Wien wird seit letztem September die Medienkompetenz der Schüler mittels von Nintento gesponsorter Nintendo DS (für alle Ü30er: bei uns hieß das Gameboy) Handheld-Konsole verbessert.

    “Die Schüler und Schülerinnen lernen eigenständig und spielerisch, logische Aufgaben zu lösen und sind durch das sofortige Feedback des Handhelds hoch motiviert”, berichtet Marschik. Fehler könnten selbst erkannt und korrigiert werden, was das Erreichen selbstgesteckter Ziele erleichtere.

    Grandios, der gute alte LÜK-Kasten konnte das zu meiner Grundschulzeit auch…und das ganz ohne Batterien ;-)
    Wohl mehr PR als didaktischer Durchbruch…

    cd

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    Warum Schulpsychologen nicht gegen Amoklauf helfen 2 http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/22/warum-schulpsychologen-nicht-gegen-amoklauf-helfen-2/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/22/warum-schulpsychologen-nicht-gegen-amoklauf-helfen-2/#comments Mon, 22 Mar 2010 14:36:10 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=779
  • Warum Schulpsychologen nicht gegen Amoklauf helfen
  • Pragmatische Lösung gegen Schülerlärm
  • Lost in translation oder: Google-Übersetzer für Anfänger
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    Eigentlich nehme ich den SchulSpiegel ja eher weniger ernst, aber heute sehe ich einen Aufmacher, der mich doch näher hinlesen lässt. Erstens, weil vier Jugendliche ihre Gründe schildern, warum der Vertrauenslehrer/die Vertrauenslehrerin ungern bzw. gar nicht angesprochen wird, zweitens, weil es unten dann letztlich fünf Schüler sind ;-)

    Dieser Artikel stützt meine These, warum Schulpsychologen nicht gegen Amok helfen

    SchulSpiegel: “Ich traue meinen Lehrern nicht”

    cd

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    Drogenberatung für Grundschüler und Eltern http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/22/drogenberatung-fur-grundschuler-und-eltern/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/22/drogenberatung-fur-grundschuler-und-eltern/#comments Mon, 22 Mar 2010 12:36:28 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=773
  • ADHS und Ritalin
  • Passiver Widerstand
  • Gewalt Amok Steinhäuser Tilidin
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    Liebe Eltern,
    sind Sie besorgt darüber, dass Ihr Kind die vierte Klasse beendet und trotz attestierter Hauptschuleignung nicht das notwendige Vorwissen besitzt, um im harten Hauptschulalltag durchzukommen?
    Sie hätten gerne mehr Einblick in das, was Ihr Kind auf der Hauptschule lernt?

    Liebe Kinder,
    Ihr habt schon immer mehr über die lustigen Sachen wissen wollen, die die großen Kinder abends beim Spielen in der dunklen und verwinkelten Fußgängerunterführung am Hauptbahnhof alle so machen?

    Es gibt jetzt Abhilfe für diese Probleme. Spongebob Schwammkopf erklärt Ihnen/Euch kindgerecht die Wirkung der gängigsten Drogen auf der Straße und dem Schulhof:

    EDIT 03.12.2010: Das Bild wurde nach Abmahnung durch die Firma MTV Networks entfernt.

    Gefunden bei Hurkunde. Original von Matsky

    cd

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    Von pubertärer Paarungsbereitschaft und Raubkopien http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/22/von-pubertarer-paarungsbereitschaft-und-raubkopien/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/22/von-pubertarer-paarungsbereitschaft-und-raubkopien/#comments Mon, 22 Mar 2010 11:46:04 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=769
  • Die kleinen Französinnen…
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    Ich klappere im Moment die Blogroll ab, da ich lange nicht online war…nun finde ich einen Eintrag im Blog “niemehrschule”.  Dieser ist betitelt mit “kätzchen21″, dem Nickname einer Schülerin auf Netlog.

    Zunächst finde ich es weniger irritierend, dass eine Schülerin eine Lehrerin/einen Lehrer um “Lieder” gewissermaßen “anschnorrt”. Das ist unter den Jugendlichen ja schon Volkssport. Aus den Worten “…die beiden Apples verstehen einander nicht – es kommt keine Verbindung zustande” schließe ich aber, dass der Kollege/die Kollegin das eventuell sogar erhört hätte…wenn auch aus Neugierde…hmm….;-)

    Schön ist aber auch die Argumentation der 10 Jahre alten Schülerin, die, sich für 21 ausgebend,  mit einem 23-jährigen online flirtet: “Auf dem Foto sieht man ja nicht, dass ich noch keinen Busen hab.”

    Hoffen wir in ihrem Interesse, dass der Typ kein katholischer Priester ist…

    cd

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    Der alltägliche Lehrerblues http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/22/der-alltagliche-lehrerblues/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/22/der-alltagliche-lehrerblues/#comments Mon, 22 Mar 2010 10:44:01 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=765
  • Hitler muss ins Heim…
  • Kolumne: Lehrer sein ist lustig.
  • Der alltägliche Wahnsinn der Erwachsenenbildung II – Bücher bestellen
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    …wird pointiert skizziert von Maik Riecken in seinem Blogeintrag “Ich bin ein schlechter Lehrer…” Von renitenten Schülern, Eltern und dem üblichen Wahnsinn…

    Geht direkt in die Blogroll…

    cd

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    Sonderausschuss “Konsequenzen aus dem Amoklauf von Winnenden” legt Abschlussbericht vor http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/09/sonderausschuss-konsequenzen-aus-dem-amoklauf-von-winnenden-legt-abschlussbericht-vor/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/09/sonderausschuss-konsequenzen-aus-dem-amoklauf-von-winnenden-legt-abschlussbericht-vor/#comments Tue, 09 Mar 2010 16:41:06 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=752
  • Warum Schulpsychologen nicht gegen Amoklauf helfen
  • Amokalarm!
  • Winnenden reloaded – Vater von Tim Kretschmer im Visier. Quo vadis, Qualitätsjournalismus?
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    Vorab: Es handelt sich nicht um den Untersuchungsbericht der Tatumstände und des Tatherganges in Winnenden, sondern lediglich um die Empfehlungen zur Prävention weiterer Taten analog zum Bericht des Expertenkreis Amok.

    Die Bereiche des Ausschusses deckten die folgenden Themen ab:

    1. Gewaltprävention bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen
    2. Zugang zu Waffen
    3. Gewaltdarstellung in Medien, u. a. in Computerspielen
    4. Sicherheitsmaßnahmen an Schulen
    5. Stärkung des Erziehungsauftrags der Eltern

    Es seien “tief greifende Präventionsmaßnahmen” erforderlich, damit “Amokläufe weniger warscheinlich” werden.

    Ausführlich in der Pressemitteilung des Landtages von Baden-Württemberg

    cd

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    Zur Lehrmittelqualität im deutschen Schulsystem http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/09/zur-lehrmittelqualitat-im-deutschen-schulsystem/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/09/zur-lehrmittelqualitat-im-deutschen-schulsystem/#comments Tue, 09 Mar 2010 15:55:31 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=748
  • RTL – abgebrannt? Gutes Händchen für Werbung
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    Im Lehrerblog “Die Anstalt” fällt mir gerade ein genialer Cartoon auf, der die Sache ziemlich deutlich illustriert.
    Der Eintrag trägt den Titel “Zu den Sternen…”

    Zu den Sternen

    Lehrmaterial in Deutschland - "Zu den Sternen"

     Mit Gruß an die Kollegen,

    cd

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    Bald ist es soweit, die Tat von Tim Kretschmer in Winnenden jährt sich am 11. März. Schon geistern im Netz die üblichen Beiträge herum und das Thema ist wieder aktuell. In loser Folge einige Sachen, über die ich gestern und heute gestolpert bin:

    1. Trittbrettfahrer des Suchbegriffs

    Die Firma Golden Section Graphics erstellte damals eine Grafik zum Tathergang des Amoklaufes. Am 4. März schreibt sie in ihrem Blog:

    “Wir hatten seinerzeit eine Infografik über den Hergang der Geschehnisse erstellt und bieten diese Grafik jetzt natürlich wieder zum Nachdruck an.”

    Geschäftstüchtig die Jungs…

    2. Verschwörungstheorien und die üblichen Verdächtigen

    Am 3. März erscheint bei Europnews ein Artikel unter dem Titel “Rätsel Winnenden: Fragen werden nicht beantwortet.”

    In Bezugnahme auf ein Flugblatt einer Bürgerinitiative zur Aufklärung der Tat von Winnenden werden dort analog zum Fall Erfurt mehr oder weniger unsinnige, verschwörungstheoriehafte Fragen aufgeworfen. Eric T. Langer ist natürlich auch wieder mit von der Partie.

    U.a. wird behauptet, es gebe keine Beweise dafür, dass die Waffe von Tim Kretschmers Vater tatsächlich die Tatwaffe gewesen sei. Auch habe niemand Kretschmer als Täter identifiziert. Sicher? Dazu z.B. das Interview mit Igor Wolf, der von Kretschmer für die Flucht mit seinem Auto entführt wurde.

    Noch hanebüchener ist folgende Frage:
    2. Warum wird darüber hinweg geschwiegen, dass die Polizei den/die Täter nicht verfolgte oder beschoss, weder in der ARS noch in Wendlingen, als Igor Wolf als “Kidnapping-Opfer” auf einen Streifenwagen zu rannte?

    Sicher…klar…es ist absolut konform mit den Dienstanweisungen der Polizei, bei vermeitlichem Täterkontakt Cobra11-mäßig loszuballern…

    Leute, wartet doch den offiziellen Bericht ab…dann wirds auch die geforderten Obduktionsberichte geben…

    3. Killerspiele sind an allem Schuld

    Auch dieses Argument wird wieder aufgewärmt…
    Stigma Videospiele zitiert am 3. März Innenminister Heribert Rech von der CDU:
    “Killerspiele halte ich für abartig und gefährlich. Da sollten wir mit einem Verbot Ernst machen.”

    4. Panikmache von engagierten Experten

    Als letztes Fundstück das Winnenden-Blog von Dipl. Psych. Dr. Horst Siewert. Dieser ist für mich zu einer Spezies zuzurechnen, die ich ganz gerne als “Berufsaufgeregte” bezeichne. In diesem Fall ist wohl auch etwas Schlüsselwortopportunismus im Spiel.

    Das dramatische Bild im Header kündigt groß “Erfahrungen, Folgen und wissenschaftliche Aussagen zum Thema Amok” an…der erste Eintrag vom 23. März 2009 kündigt groß das neue Blog an, Winnenden sei ja nur “30 Minuten” weg und Bilder würden folgen…dann nichts mehr.
    Erst am 4. März 2010 dann -pünktlich um am Jahrestag von Google indexiert und auffindbar zu sein- wieder ein Eintrag mit dem Titel “Amokprognosen”. Der Ton entspricht wenig der versprochenen Wissenschaftlichkeit und stellt eher die übliche Panikmache auf Spiegel- und STERN-Niveau dar.

    Siewert behauptet -ohne jegliche Belege-: “die Anzahl der Fälle wächst kontinuierlich und gewaltbereite Jugendliche nehmen die in Deutschland weitgehend ungeschützten und offenen Schulen ins Visier.”

    Es folgt Lamento, wie viele Schüler Amokphantasien haben und in Behandlung seien, sie brächten “Messer und Macheten in Tötungsabsichten mit” und “Nach den vorliegenden Hochrechnungen können wir davon ausgehen, dass es eine hohe Dunkelziffer von jungen Menschen gibt, die mit dem Gedanken an Amok spielen.” Und wo liegen diese Hochrechnungen bitte vor?

    Auweh…nach diesen hochwissenschaftlichen Erkenntnissen gehe ich ab Montag nur noch mit Stahlhelm und Schutzweste unterrichten…

    Grandios, freuen wir uns auf mehr lustige Nachrichten in Bälde…

    cd

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    Misbrauchsskandal an der Odenwaldschule größer als gedacht http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/06/misbrauchsskandal-an-der-odenwaldschule-groser-als-gedacht/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/06/misbrauchsskandal-an-der-odenwaldschule-groser-als-gedacht/#comments Sat, 06 Mar 2010 10:17:21 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=718
  • Vorstand der Odenwaldschule tritt zurück
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    Auch vor Eliteschulen, die nicht zur katholischen Kirche gehören, macht der Aufdeckungsreigen sexuellen Missbrauchs nicht halt.

    Diesmal geht es um die vom Reformpädagogen Paul Geheeb gegründete Odenwaldschule in Heppenheim.

    Zwar wurde bereits 1998 bekannt, dass sich der damalige Schulleiter an Schülern vergangen hatte, zu einer Verurteilung kam es aber nicht, da die Taten bereits verjährt waren.
    Zum 100. Jubiläum der Schule aber meldeten sich weitere ehemalige Schüler bei der Schulleitung, die in den Jahren seit 1971 von Lehrern der Odenwaldschule sexuell missbraucht worden waren.

    Der STERN berichtete gestern, man gehe mittlerweile von ca. 100 Fällen aus, die Schüler seien beispielsweise “regelmäßig durch das Streicheln der Genitalien geweckt” und Gästen “zum sexuellen Missbrauch überlassen” worden.

    Die Odenwaldschule veröffentlichte auf ihrer Homepage eine entsprechende Stellungnahme zu den Vorfällen.

    cd

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    Pornos im Unterricht http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/05/pornos-im-unterricht/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/05/pornos-im-unterricht/#comments Fri, 05 Mar 2010 12:08:11 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=711
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    …als hätten wir an den Schulen im Moment keine anderen Probleme…

    Gestern surfe ich kurz den Schulspiegel an, weil ich doch sauber recherchierten Qualitätsjournalismus so mag, da springt mich folgende Überschrift an:

    Pornografie in der Schule. “Herr Müller, wie nennst du deine Frau beim Se-he-x?”

    Offensichtlich ist wieder Flaute an der Bildungsnachrichtenfront, denn Kern des Artikels ist -wie desöfteren- der verzweifelte Pädagogenschrei nach Hilfestellung beim Umgang mit den Kindern und Jugendlichen, die ja nun dank Youporn und Co ach so viele Pornos konsumieren würden…man müsse da doch eine Handhabe schaffen…

    Eine Dame namens Karla Etschenberg, ihreszeichens Professorin für Pädagogik und ehemalige Biologielehrerin,  schlägt vor, Pornos einfach in den Unterricht einzubauen und dort zu besprechen…und fordert im gleichen Atemzug, dass Lehramtsanwärter schon an der Uni “eine Selbsterfahrungsgruppe zum Umgang mit der eigenen Sexualität mitmachen.”

    Is klar…ich melde mich sofort freiwillig für die Leitung eines solchen Seminars…ich erinnere mich noch sehr gut an die doch noch recht kindlichen Strukturen der Erstsemester, als ich noch Tutor war…vor meinem geistigen Auge habe ich nun ungefähr dreißig wild kichernde bis vor Scham im Boden versinkende Erstis sitzen, nachdem ich den Oberstreber in der ersten Reihe gefragt habe: “Und? Woran denken Sie so wenn Sie sich abends alleine einen keulen? Als Theologiestudent haben Sie doch sicher keine Freundin…”

    Ganz großes Kino…

    Und überhaupt der Begriff “Selbsterfahrungsgruppe”…mir graut noch bei der Erinnerung an die Gutmenschenzwangsveranstaltung bei einer nicht unerheblich gestörten, wabergewandtragenden Professorin mit langen grauen Haaren, die unwiderruflich in den 68er hängengeblieben war…auf einem Trip vermutlich…sie zeigte fröhlich Baby- und Kinderfotos von sich selbst auf dem Beamer im Hörsaal und war sich dann für die Erklärung des Familienmodells nach Timothy Leary für keine Grenzverletzung zu schade…(“Schreiben Sie bitte nun die Namen ihrer Familienmitglieder und Verwandten auf ein Blatt Papier…dann nehmen Sie sich bitte einige Geldstücke aus Ihrer Börse, um damit einen kleinen Kreis um die Menschen zu ziehen, zu denen Sie ein schlechtes Verhältnis haben und einen großen Kreis um die, zu denen Sie ein gutes Verhältnis haben…”). Wären ihre Masturbationsphantasien noch Gegenstand der Selbsterfahrung gewesen…welch schrecklicher Gedanke…

    Ganz ehrlich? Was für ein hanebüchener Blödsinn…der Umgang mit der eigenen Sexualität ist primär in der Erziehung begründet…wer damit locker umgeht, der meistert auch jeden Spruch, jede eindringliche Frage seiner Schüler und jede pubertäre Poserei…und wer mit 20 durch ein eher konservativ-vermeidendes Elternhaus Sexualität noch völlig verklemmt gegenübersteht, den rettet auch kein Seminar und keine Selbsterfahrung..höchstens die, die man auf Wohnheimfeten macht…

    Und die pornosüchtigen Jugendlichen?

    Sie werden es überleben…das ist das übliche Zeter-und-Mordio-Geschreie, das schon seit Einführung der Groschenromane im letzten Jahrhundert betrieben wird…die Groschenromane haben die Gesellschaft nicht zugrundegerichtet, das Kino nicht, die Comichefte nicht, das Fernsehen nicht, der Videorecorder nicht, der DVD-Player nicht, die Mobiltelefonflatrates nicht und die aktuelle Generation wird auch nicht an Youporn zugrundegehen…da bin ich mir völlig sicher…

    Jede Generation hat ihre Medien und wer mit ihnen aufwächst, entwickelt seine eigene Form von Medienkompetenz im Zuge der Benutzung…
    Ganz ehrlich…ich vermute in vielen Fällen bloßen Neid…die Jugendlichen haben es so viel leichter, an gute Pornographie zu kommen…
    Wir hatten damals zuerst nur den Unterwäscheteil des Otto- oder Neckermann-Kataloges, den man sich abends heimlich ins Bett genommen hat, später dann kamen RTL und Sat.1 mit Hugo-Egon Balder, Tutti Frutti und den Liebesgrüßen aus der Lederhose…Schimanski wurde fast abgesetzt, weil er im öffentlich-rechtlichen Fernsehen “Scheiße!” schrie usw.
    Und? Hat es uns zugrundegerichtet, wie z.B. Neil Postman es damals postulierte? Sind wir alle sexualgestörte Psychopathen geworden?

    Schlimmer…die meisten meines Freundeskreises von damals sind genau wie ich nun Lehrer…

    cd

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    Carolinum Gymnasium Ansbach bekommt Schulpsychologen http://www.drossmann.de/wordpress/2010/02/03/carolinum-gymnasium-ansbach-bekommt-schulpsychologen/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/02/03/carolinum-gymnasium-ansbach-bekommt-schulpsychologen/#comments Wed, 03 Feb 2010 01:32:09 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=667
  • Prozess gegen Georg R. (Ansbach) findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt
  • Amokläufe sind kaum zu verhindern – Pfeiffer wird ruhiger
  • Warum Schulpsychologen nicht gegen Amoklauf helfen
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    Ich habe es gerade erst bei den Newsbloggern gelesen: Das Carolinum in Ansbach bekommt einen Schulpsychologen.

    Der Täter des Amoklaufes im letzten September liege übrigens immer noch auf der Krankenstation der JVA Würzburg.

    cd

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    Land NRW kopiert spickmich.de http://www.drossmann.de/wordpress/2010/02/01/land-nrw-kopiert-spickmich-de/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/02/01/land-nrw-kopiert-spickmich-de/#comments Mon, 01 Feb 2010 18:00:13 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=652
  • spickmich.de ist in Köln rechtens
  • Zeugnisse sind unmoralisch
  • Geballter Wahnsinn 9 – Suchanfragen 3
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    Gerade bei BasicThinking gefunden:

    Offensichtlicht plant das Land NRW eine eigene Lehrerbewertungsplattform im Sinne eines systemseitig kontrollierten spickmich.de, was ja bereits für einige Kontroversen gesorgt hatte…

    Haken z.B.: Die Lehrer müssen die Befragung selbst freischalten und nur sie können das Ergebnis sehen, nicht die bewertenden Schüler…also wozu das ganze dann, wenn es keinerlei Öffentlichkeitswirkung hat?

    Anonyme Lehrerbewertung: NRW kündigt kraftlosen Spickmich-Klon an | Basic Thinking Blog.

    cd

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    Neues zum Kruzifixurteil http://www.drossmann.de/wordpress/2010/01/31/neues-zum-kruzifixurteil/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/01/31/neues-zum-kruzifixurteil/#comments Sun, 31 Jan 2010 22:09:42 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=641
  • Prozess um Winnenden “frühestens im Juni”
  • Kruzitürken nochmal!
  • Kommentare geflickt
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    Auweh, im Süden steppt wieder der katholische Bär. Diesmal geht es um den Schulleiter des Martin-Heidegger-Gymnasiums in Meßkirch, Eberhard Müller. Dieser hatte in Einklang mit dem Kruzifixurteil die Kreuze in seiner Schule schon nach den Sommerferien abhängen lassen. Deswegen gibt es natürlich jetzt Randale:

    Stuttgarter Zeitung: Meßkirch streitet über Kruifixe

    Es ist einfach nicht mehr lustig, was da mit geltendem Bundesrecht passiert…

    cd

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    Amok in der Schule – Steinhäuser-Doku auf Youtube http://www.drossmann.de/wordpress/2010/01/28/amok-in-der-schule-steinhauser-doku-auf-youtube/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/01/28/amok-in-der-schule-steinhauser-doku-auf-youtube/#comments Thu, 28 Jan 2010 21:27:45 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=619
  • Robert Steinhäuser und der Terminator
  • Gewalt Amok Steinhäuser Tilidin
  • Steinhäuser und Tilidin – Es zieht weitere Kreise ;-)
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    Wer die Dokumentation “Amok in der Schule” von Thomas Schadt und Knut Beulich noch nicht kennt, sie ist in neun Teilen auf Youtube verfügbar. Ich verlinke der Einfachheit halber nur den ersten Teil. Der Rest ergibt sich aus der Playlist.

    Youtube – Der Amoklauf des Robert Steinhäuser (1/9)

    Herbert Grönemeyer als Sprecher am Anfang ist allerdings bizarr…

    cd

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    Kolumne: Lehrer sein ist lustig. http://www.drossmann.de/wordpress/2010/01/28/kolumne-lehrer-sein-ist-lustig/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/01/28/kolumne-lehrer-sein-ist-lustig/#comments Thu, 28 Jan 2010 16:43:45 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=513
  • Falling Down für Lehrer 2
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    Gerade sehe ich auf XING in den neuesten Nachrichten eine kleine Eigenwerbung…es geht um einen Herrn namens André Kesper, seineszeichens eigentlich CEO einer schweizer Textschmiede für Marketing, der sich parallel dazu als Lehrer für “Stellvertretungen, Teilpensen, Deutschunterricht und für Unterricht an Sonderschulen” buchen lässt…

    Er hat ein neues Blog eröffnet: Lehrer sein ist lustig..

    Dort berichtet er über seine Erfahrungen an der Schule…der erste Blogeintrag ist mir direkt sympathisch: “Ich bin Primarlehrer und habe aufgehört, mich dafür zu entschuldigen. Schliesslich habe ich noch einen zweiten Job, und zwar einen richtigen. Lehrer bin ich eigentlich nur nebenbei…”

    Ob er den selbstsicheren Untertitel “Die neue Kult-Kolumne aus dem Lehrermilieu” halten wird, wird man sehen…auf jeden Fall Gruß an den Kollegen…

    EDIT 31.03.2010: Das Blog existiert nicht mehr.

    cd

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    Immer den Tod des Lehrers mit einkalkulieren… http://www.drossmann.de/wordpress/2010/01/28/immer-den-tod-des-lehrers-mit-einkalkulieren/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/01/28/immer-den-tod-des-lehrers-mit-einkalkulieren/#comments Thu, 28 Jan 2010 03:15:11 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=509
  • Wird Deutschland immer psychotischer?
  • Warum Schulpsychologen nicht gegen Amoklauf helfen 2
  • Neuropädagogik
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    Das hier wird die Schüler freuen:

    Das Institut für Schulentwicklungsforschung der Universität Dortmund stellt einen “Werkzeugkasten” für diverse Bereiche wie Schulevaluation etc. zur Verfügung. Dieser alleine ist schon recht interessant.
    Am schönsten finde ich den Realitätsbezug des Bereiches “Schulentwicklungsplanung”. Dort findet man am Ende neben Schülerzahlenentwicklungen und Schülerzuwachs auch die zwar veralteten, aber doch interessanten Sterbequoten.

    Ich sehe die nächste Stochastikklausur schon vor mir: “Berechnen Sie, wie wahrscheinlich es ist, dass einer von uns beiden die Benotung dieser Klausur nicht erleben wird.”

    cd

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    Familike Romeike bekommt Asyl in den USA – wegen “Verfolgung” http://www.drossmann.de/wordpress/2010/01/27/familike-romeike-bekommt-asyl-in-den-usa-wegen-verfolgung/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/01/27/familike-romeike-bekommt-asyl-in-den-usa-wegen-verfolgung/#comments Wed, 27 Jan 2010 22:46:52 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=505
  • Knast für Heimunterricht
  • Schülerin wegen Kirchenaustritts der Schule verwiesen
  • Quod erat demonstrandum…
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