Es war sicherlich unnichtwahrnehmbar, dass Papst Benedikt den aufgrund seiner Leugnung des Holocaust exkommunizierten Bischof Richard Williamson rehabilitiert hat.
Siehe dazu z.B. die FAZ : Suspendiert, aber nicht mehr exkommuniziert.
Über den Spaß, den ihm Juden, Humanisten und so ziemlich der Rest der Welt bis auf einige Randgruppen seitdem bereiten, darf er nun nicht jammern…das Ei hat er sich selbst gelegt…zurückzunehmen oder zu entschuldigen ist nun nichts mehr, da das ja den Unfehlbarkeitsgrundsatz des Papstes untergraben würde…ein sehr schönes zirkuläres Problem also
Die Geschichte wird aber nun noch absurder:
Williamson hat sich zwar beim Papst für seine Äußerungen entschuldigt, nimmt aber nichts zurück und bleibt bei seiner These, die Vergasung von Juden könne nicht stattgefunden haben…die Begründung liefert er in einem recht deutlichen Interview, das ich aufgrund der Herkunftsseite lieber doch nicht verlinke…es ist aber in den einschlägigen Kanälen recht schnell (< 2 Minuten) zu finden ;-)
Er möchte aber seinen Horizont erweitern und „die historischen Beweise prüfen“, das könne aber dauern.
Ich fordere, man möge ihm alle Geschichtsbücher der Welt zu diesem Thema schicken, auf dass er sich aus ihnen einen Turm baue, um sich von diesem mit dem Kreuze in der Hand hinabzustürzen…
Die nehmen doch alle Drogen, oder?
cd