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Die ganze Welt des Wahnsinns » Psychologie http://www.drossmann.de/wordpress Ein Lehrer bloggt über: Amok - Schule - Bildung - Pädagogik - Psychologie - Gewalt Sun, 29 Jan 2012 15:58:03 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v= Hyperaktiver Marienkäfer http://www.drossmann.de/wordpress/2010/10/27/hyperaktiver-marienkaefer/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/10/27/hyperaktiver-marienkaefer/#comments Wed, 27 Oct 2010 04:30:44 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2579
  • ADHS und Ritalin
  • Follow Friday für Blogs 4
  • ADHS und Ritalin 2
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    Wer mit hyperaktiven Kindern zu tun hat, wird die Problematik im folgenden Video, das ich bei Verhaltensoriginell gefunden habe, wiedererkennen ;)

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    Qualitätscontent: Pädophile und was man gegen sie tun kann http://www.drossmann.de/wordpress/2010/10/25/qualitaetscontent-paedophile-und-was-man-gegen-sie-tun-kann/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/10/25/qualitaetscontent-paedophile-und-was-man-gegen-sie-tun-kann/#comments Mon, 25 Oct 2010 18:37:50 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2537
  • Der Führer für den Kamin…
  • Qualitätscontent: Grundlagenwerke zur Psychoanalyse
  • Prozess gegen Georg R. (Ansbach) findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt
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    Der Titel dieses Beitrages ist recht provokativ gewählt, aber angesichts des Machwerkes “Tatort Internet” bei RTL2 für das sich ausgerechnet die Ehefrau des Kriegsministers zu Guttenberg hergibt, sehe ich mich genötigt, heute doch einmal die Hintergründe aus psychologischer Sicht auszuleuchten…
    Die Eingangsfrage ist wohl die am meisten gestellte Frage von Laien bezüglich der Thematik. Der Begriff der Pädophilie wird mit “Kinderschänder” automatisch gleichgesetzt, was einfach sachlich nicht richtig ist. Frau von und zu Guttenberg hat eine neue Form der modernen Hexenjagd losgetreten, die gewohnt RTL-niveaulos eine Hexenjagd auf Pädophile veranstaltet, damit die Zuschauer ihre projektive Genugtuung haben, dass “wieder so ein Schwein geschnappt” wurde…nur in dieser Hexenjagd liegt die Crux des Problems und ich behaupte, genau diese wird eher zu einer steigenden Zahl an Todesopfern führen als zu einer verringerten. Warum ich das denke? Dafür muss ich relativ weit ausholen. Alle Psychotherapeuten, Psychiater und Psychologen bitte weghören, ich versuche, es so einfach wie möglich zu erklären:

    1. Der Begriff der “Kindheit”

    Wie ich bereits in einem Eintrag zum sehr dünnen und brüchigen Eis der Geschehnisse während der Kinderladenbewegung kurz anriss, ist unser Kindheitsbegriff ein willkürlich gewählter. Somit basiert auch die Rechtslage zum Jugendschutz etc. auf ebendieser willkürlich gesetzten Grenze. Biologisch gesehen spricht ab dem Punkt der Geschlechtsreife, also mit der Menarche nichts gegen Geschlechtsverkehr und Fortpflanzung. Aufgrund der geringen Lebenserwartung in früheren Zeiten war dies auch oft das Heiratsalter. Die Auferlegung einer “Minderjährigkeit” ist Produkt der Moderne mit ihrer Medizin und der daraus resultierenden massiv erhöhten Lebenserwartung.
    Auch das homoerotische Verhältnis von Männern zu Knaben in der griechischen Antike war damals gesellschaftlich normal. Es begründet sogar die Form des Verhältnisses zwischen Erzieher und Edukanden, wenngleich die Komponente der platonischen Liebe heute in den Hintergrund getreten ist. Das “Gymnasium” kommt nunmal von “gymnos” = “nackt”.
    Im englischen Mittelalter trug das Theater zur Feminisierung von Knaben bei, da es damals verboten war, Frauen als Schauspielerinnen einzusetzen und somit alle Frauenrollen von Knaben gespielt wurden. William Shakespeare beispielsweise beschreibt in seinen Sonetten auch die Liebe zu seinem “young boy”.
    Aus rein biologischer Sicht ist also der Begriff “Pädophil” ein schwieriger, wenn nicht gerade Kleinkinder Objekt der Begierde sind.

    2. Etwas Sexualpsychologie – Sex, Gender und Objektverschiebungen

    Wer sich mit den tieferen Hintergründen der Objektverschiebungen und was so alles zum Sexualobjekt werden kann (mein Favorit: Die Objektsexualität. Eine Schwedin war rechtskräftig mit der Berliner Mauer verheiratet..), dem empfehle ich zum Einstieg: Fiedler, Peter: Sexuelle Orientierung und sexuelle Abweichung. Heterosexualität – Homosexualität – Transgenderismus und Paraphilien – sexueller Missbrauch – sexuelle Gewalt).

    Im Knappen und für Laien erklärt: Das Objekt unserer Sexualität ist im Regelfall die erwachsene Person des anderen Geschlechts. Das ist keineswegs nur genetisch bedingt, sondern zum großen Teil auch Erziehung und Sozialisation. Aufgrund diverser Sozialisations- und Erziehungsbedingungen kann es zu Abweichungen dieser Objektwahl kommen. In der aktuellen Diskussion spricht man wegen des problematischen Normalitätsbegriffes innerhalb der sex-gender-Debatte von “Geschlechtsrolle” und von somit “geschlechtsrollenkonformem” und “nicht geschlechtsrollenkonformem” Verhalten. In diesen Bereich fällt eben auch die sexuelle Orientierung. Die “Geschlechtsrolle” oder eben das “gender” ist die gesellschaftliche Erwartung, die am biologischen Geschlecht, dem “sex” hängt. Die Gesellschaft erachtet es als normal, dass ein erwachsener Mann eine erwachsene Frau als Sexualobjekt nimmt und umgekehrt. Die bekannteste Form des nicht geschlechtsrollenkonformen Verhaltens wäre also die Homosexualität, die schon lange depathologisiert ist.
    Je nach den herrschenden Lebensumständen des Kindes aber kann sich der Geschlechtstrieb auch auf völlig andere Objekte richten. Wie eben erwähnt also auch physische Objekte wie Gebäude oder Maschinen, auf Tiere, Pflanzen (speziell Bäume) usw. Eine Unterform dieser Objektverschiebung wäre der Objekt- oder Körperteilfetischismus, dessen Mechanismus hier aber erstmal aussenvor bleiben soll. Somit ist es auch möglich, dass der Sexualtrieb auf Kinder ausgerichtet wird oder bleibt:

    3. Ursachen der Pädophilie

    Auch hier bleibe ich knapp und verweise auf die entsprechende Fachliteratur zum tieferen Verständnis. Wieder einfach für Laien:

    Es gibt in den gängigen Theorien zwei Hauptmöglichkeiten, eine Pädophilie zu entwickeln:

    a ) Die Entwicklungsstörung

      Aufgrund mehr oder weniger traumatischer (oder anderweitig stark prägender) Erlebnisse wird die weiterentwicklung des Geschlechtstriebes schon bereits vor oder spätestens nach der Latenzphase gehemmt. Die sexuelle Objektwahl bleibt also auf kindlichem Niveau und sucht sich somit ein kindliches Objekt. Dies kann sowohl in hetero- wie auch homosexueller Variante geschehen und ist übrigens nicht nur auf Männer beschränkt! Knapp gesagt also ist der Patient gewissermaßen “sexuell zurückgeblieben”. Mit dieser Zurückgebliebenheit können auch weitere Aspekte einer “zurückgebliebenen” Persönlichkeitsstruktur auftreten, was häufig so ist, es müssen aber nicht zwingend solche vorliegen.

    b) Die Regression

    Als Regression bezeichnet man in der Psychoanalyse einen Rückfall einer weiterentwickelten Persönlichkeitsstruktur auf frühere, meist kindliche Muster. Diese Theorie der Pathogenese bezeichnet den Fall, dass eine Person mit ursprünglich altersgemäß entwickelter Objektwahl durch ein traumatisches Ereignis auf eine frühere Stufe zurückfällt. Eine traumatische Enttäuschnung also durch einen gleichaltrigen Sexualpartner die bei entsprechend strukturierter Persönlichkeit einen Rückzug zu kindlichen und somit nicht als bedrohlich empfundenen Objekten zur Folge hat.

    Der Knackpunkt an diesen Begriffen ist die oben erwähnte Problematik, dass die Grenzziehung zwischen “Kind” und “Erwachsener” eine willkürliche ist. Insofern ist die Erziehung zum geschlechtsrollenkonformen Verhalten auch durch dieses Paradigma beeinflusst. Nicht aus rationaler Überlegung oder großer wissenschaftlicher Erkenntnis heraus, sondern weil dies eben so festgelegt wurde. Man beachte den Begriff “unSITTlich”…der von “Sitte” kommt…insofern sind auch die Grenzen zwischen “normalem” und “kranken” Verhalten nicht eindeutig zu ziehen…daraf begründen sich auch juristische Sonderregelungen, die unter bestimmten Umständen den sexuellen Kontakt zwischen einem Erwachsenen und einem Minderjährigen nicht unter Strafe stellen.

    4. Pädophile vergewaltigen und töten kleine Kinder

    Das ist so die landläufige Meinung zu Menschen mit dieser Sexualstörung. Auch da muss ich vehementest widersprechen. Nur ein sehr kleiner Prozentsatz der Betroffenen hat komorbide Sexualstörungen, die dazu führen, dass die Betroffenen sich durch Gewalthandlungen am Opfer oder dessen Tötung sexuell erregen oder dadurch Befriedigung erlangen. Die Chance, dass ein Kind durch einen “Kinderschänder” getötet wird, ist ungefähr genauso groß wie die, dass eine erwachsene Frau von einem auf erwachsene Objekte ausgerichteten Triebtäter umgebracht wird.
    Die Betroffenen lieben ja tatsächlich Kinder..mit allem was dazugehört. Insofern käme es dem “normalen” Pädophilen, also ohne weitere Komorbiditäten, gar nicht in den Sinn, dem geliebten Objekt etwas zuleide zu tun. Aber warum kommt es dann immer wieder zu Tötungen von Kindern durch Pädophile Täter?
    Aufgrund der genannten gesellschaftlichen Situation stehen die Betroffenen (wie auch alle anderen Betroffenen nichtalltäglicher sexueller Neigungen) unter einem großen psychischen Druck. Sie haben das Bedürfnis, ihre Neigungen frei auszuleben, sind sich aber bewusst, dass sie sich damit Strafverfolgung und Stigmatisierung aussetzen. In leichten Fällen ist dieser Druck zu ertragen und die Betroffenen verschaffen sich alleine durch Masturbationsphantasien oder Objekte von Kindern (meist Kleidungsstücke) oder durch die Stimulation mittels Bildmaterial (was beileibe nicht immer Pornographisch sein muss…einem Pädophilen ohne Gewaltbezug im Sexualtrieb sind die oftmals in Kinderpornographie dargestellten Gewalthandlungen gegen Kinder genauso zuwider wie Menschen mit konformer Objektwahl) sexuelle Befriedigung. In manchen Fällen jedoch wird der Triebdruck so stark, dass er nicht länger unterdrückbar bleibt, weil die Masturbation nicht in vollem Maße zur Befriedigung führt. Dort kann es dann zu Übergriffen minderer Schweregrade, also unsittlichem Berühren etc. kommen.
    Reicht auch dies nicht mehr aus, werden in den Phantasien die ersten Pläne geschmiedet. Um es kurz zu machen: Irgendwann wird aufgrund des Leidensdruckes die Phantasie in die Tat umgesetzt. Das betroffene Kind wird aber nicht aus Lust, sondern aus Angst vor Entdeckung getötet. Der Täter lässt den einzigen Zeugen verschwinden. Oftmals bringen sich die Täter damit selbst in schwere psychische Konflikte, da sie zu ihrer eigenen Sicherheit das geliebte Objekt töten müssen….
    Wie bereits erwähnt, liegt in den meisten Fällen eben keine sexuell besetzte Tötungsphantasie in den Betroffenen vor.

    5. Warum mehr Tote durch “Tatort Internet” ?

    Wie erwähnt töten die Täter die Kinder meist nicht aus Lust, sondern nur um die Spuren zu verwischen. Eine Sendung, die eine derartige Hexenjagd veranstaltet und das Bild des wahnsinnigen perversen Kinderschänders noch weiter in der Öffentlichkeit schürt, erhöht auch den psychischen Druck auf die Betroffenen. Insofern halte ich es knapp gesagt für möglich, dass es nach Übergriffen durch diesen erhöhten öffentlichen Druck eher noch zu mehr “Angsttötungen”, wie ich sie mal bezeichnen möchte, kommen könnte. Auch eine erhöhung der Suizidrate bei Pädophilen halte ich für denkbar, da sie durch diese Sendungen ihre eigene “Abartigkeit” noch mehr vor Augen geführt bekommen…

    6. Was kann man denn nun gegen Pädophile tun?

    Diese Frage wird oft gestellt und meistens populistisch mit “einsperren” beantwortet. Aus oben genannten Gründen halte ich dies allerdings für absolut katastrophal. Um die Differenzierung vorher klarzumachen: Ich spreche nun nicht von Betroffenen, die noch zusätzlich mit sadistischen Neigungen komorbide sind und aus Gewalt- und Tötungshandlungen Lust ziehen würden. Das fällt für mich in den “ganz normalen” Bereich des Triebtäters und diese sind natürlich zum Schutze der Öffentlichkeit entsprechend unterzubringen, bis die Symptomatik entsprechend therapiert ist und von ihnen keine Gefahr mehr für die Gesellschaft ausgeht. Aber auch diese potenziellen oder bereits straffällig gewordenen Täter sind als Patienten, nicht als Verbrecher zu behandeln…aus oben genannten Gründen halte ich alle Sexualstraftäter, die an schwereren Störungen leiden, für zumindest vermindert schuldfähig..aber das will ich nun hier nicht näher ausführen.
    Mir geht es hier um den großen Teil völlig harmloser Pädophiler und da muss die Frage gestellt werden: MUSS man denn überhaupt was GEGEN diese tun? Meine These ist die, dass man zur Prävention von Straf- und Gewalttaten eher etwas FÜR die Pädophilen tun muss.
    Die Berliner Charité macht es vor: Mittels der Aktion “Kein Täter werden” bietet die Charité kostenlose Beratung und Therapie für pädophile Männer, die sich freiwillig “outen”. Bei dieser Aktion handelt es sich um zwei Forschungsprojekte:

    1. Das Projekt “Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch im Dunkelfeld”

    “Im Rahmen des Forschungsprojekts “Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch im Dunkelfeld” finden seit Juni 2005 Männer, die auf Kinder gerichtete sexuelle Fantasien haben, aber keine Übergriffe begehen wollen therapeutische Unterstützung.”

    2. Das Projekt “Prävention von Kinderpornografiekonsum im Dunkelfeld”

    “Im Rahmen des Forschungsprojekts “Prävention von Kinderpornografiekonsum im Dunkelfeld” bietet das Institut für Sexualmedizin der Charité Beratung und Therapie für Männer mit auf Kinder gerichteten sexuellen Fantasien, die befürchten, zukünftig Kinderpornografie zu nutzen oder die einen solchen Nutzen einstellen wollen.”

    Ähnliche Forschungsprojekte oder Sprechstundenangebote gibt es auch an anderen Universitätskliniken und therapeutischen Einrichtungen in ganz Deutschland. Beispielsweise in Greifswald, in Frankfurt am Main, in Regensburg etc.  Im Prinzip kann das jede gut sortierte sexualmedizinische Ambulanz.

    7. Mein Fazit für die Prävention sexuell motivierter Straftaten gegen Kinder

    Der richtige Weg wäre für mich also folgender:

    1. Deutlich mehr Öffentlichkeitsarbeit im Sinne von Aufklärung über Sexualstörungen, insbesondere Pädophilie. Die Betroffenen dürfen sich nicht länger als “Aussätzige” fühlen, sondern müssen wissen, dass ein freiwilliges “Outing” keine gesellschaftlichen, beruflichen oder andere Konsequenzen hat. Der richtige Weg wäre, dass ein Patient genauso selbstverständlich mit den Worten “Ich bin pädophil.” in eine Ambulanz gehen kann, wie mit dem Satz “Ich habe Durchfall.” oder “Ich bin depressiv.”
    2. Die Etablierung entsprechender Ambulanzen, auch anonym, um die Signalwirkung zu verstärken, dass auch Pädophlie aus therapeutischer Sicht nur eine von vielen Störungen ist und genauso ernstgenommen und behandelt wird, wie eine Depression, eine Angststörung etc.
    3. VERNÜNFTIGE Dokumentation entsprechender Projekte durch seriöse Medien, anstatt Brot und Spiele im Sinne von “Tatort Internet” bei journalistischen Rohrkrepieren wie RTL noch dazu mit völlig fachfremden Aktionisten wie Frau von und zu Guttenberg, die sich in meinen Augen damit nicht als Kinderschützerin profiliert, sondern eher massive Einbussen ihres Images damit erzeugt, sich und ihren guten Namen für ein derart undifferenziertes, reisserisches Machwerk herzugeben
    4. Weg mit den wirkungslosen Internetsperren, die teurer Unfug sind und nur Zeugnis informationstechnischer Inkompetenz der Regierung. Stattdessen sollte das Geld viel mehr in internationale Polizeiarbeit gesteckt werden. Es geht ja nicht primär um die Konsumenten. Die bekommen das Zeug ja doch immer wieder. Was nützt mir ein DNS-Filter, wenn ich über eMule, Limewire etc. mit de entsprechenden Suchgbegriffen doch innerhalb von Sekunden an harte Kinderpornographie komme…Es geht primär um die Produzenten von harter Kinderpornographie, die oftmals selbst gar keine pädophilen Neigungen haben, sondern sich nur an den Betroffenen bereichern und die Kinder für ihren Profit instrumentalisieren. Dafür müssen internationale Rechtsgrundlagen geschaffen werden, die es im Moment jedoch nirgendwo gibt.

    So, bis dahin erstmal mein Senf dazu…sorry…wenn ich die Guttenberg sehe, bekomme ich einen akuten Hals…

    cd

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    Dating für Amokläufer http://www.drossmann.de/wordpress/2010/09/21/dating-fuer-amoklaeufer/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/09/21/dating-fuer-amoklaeufer/#comments Tue, 21 Sep 2010 11:30:18 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2362
  • Sprachbarriere
  • Täter von Ansbach in der Psychiatrie – vermindert schuldfähig
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    Die Datingagentur elitepartner.de ist offensichtlich einer der Trittbrettfahrer im Medienrummel um den Amoklauf von Lörrach. Zumindest lässt dies die folgende Werbeanzeige auf welt.de vermuten, die ich gerade entdeckt habe
    elitekiller.de - Dating für Amokläufer und Psychopathen mit Niveau
    elitekiller.de – Dating für Amokläufer und Psychopathen mit Niveau

    Ups…elitekiller.de – Dating für Amokläufer und Psychopathen mit Niveau!

    cd

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    Kachelmann borderline? http://www.drossmann.de/wordpress/2010/09/19/kachelmann-borderline/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/09/19/kachelmann-borderline/#comments Sun, 19 Sep 2010 08:47:33 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2339
  • Kachelmann und die Kampfemanze
  • Katholizismus als Diagnose?
  • Narzisstische Giftzwerge
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    Eine der häufigsten Suchanfragen, die im Moment hereinkommen, ist die Phrase “Kachelmann Borderline”. Meine Expertise hierzu: Nein, Kachelmann ist einfach nur ein ganz normaler narzisstischer Idiot, wie man ihn im Fernsehen zuhauf findet…

    cd

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    Follow Friday für Blogs 5 http://www.drossmann.de/wordpress/2010/07/09/follow-friday-fuer-blogs-5/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/07/09/follow-friday-fuer-blogs-5/#comments Fri, 09 Jul 2010 21:30:13 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2247
  • Follow Friday für Blogs 6
  • Follow Friday für Blogs 7
  • Follow Friday für Blogs 4
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    Follow Friday für BlogsSo, es ist fast schon wieder Samstag, trotz Sommerloch aber hier der aktuelle, diesmal Psychologisch orientierte Follow Friday für Blogs:

    1. Silberaugen

    Eine junge Frau mit Borderline-Persönlichkeit und Depression erzählt aus Betroffenensicht. Auf sie gestoßen bin ich durch einen Linktipp von ihr zur Homöopathie…

    2. Deprifrei’s Depri-Blog

    Ein junger Mann mit rezidivierender Depression erzählt aus seinem Leben.

    Zwei Blogs reichen heute..wie immer Qualität statt Quantität.

    cd

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    ADHS und Ritalin 2 http://www.drossmann.de/wordpress/2010/07/06/adhs-und-ritalin-2/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/07/06/adhs-und-ritalin-2/#comments Tue, 06 Jul 2010 01:03:28 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2167
  • ADHS und Ritalin
  • Revolutionäre Behandlungsmethode bei AD(H)S: Erziehung statt Ritalin
  • Gewalttätige Musik
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    Im Verhaltensoriginell-Blog lese ich einen Eintrag, der mal wieder die ganze Bandbreite der Ritalin-Debatte zeigt. Offensichtlich hat sich der Wirkmechanismus von Methylphenidat immer noch nicht überall herumgesprochen, bzw. wird von RTL und Co. mit dem üblichen Sensationsjournalismus und seinen Horrorgeschichten überschrieben…

    Stein des Anstoßes ist der Artikel “Studie: ADS/ADHS-Kinder sind mit Ritalin leistungsfähiger” beim Lehrerfreund. Der Lehrerfreund lässt sich leider in Bezug auf die aktuelle Studie zu der Wirksamkeit von Methylphenidat von Prof. Richard M. Scheffler von der University of California hinreißen. Er verfällt sofort in die Klischeeschiene, fordert unter Rückgriff auf Dr. Gumpert “alternative Heilmethoden” und unterstellt den eher Medikamente empfehlenden Scheffler natürlich sofort in die Ecke der Pharmalobby.

    Das mit den alternativen Heilmethoden ist völliger Bullshit. Haben wir genuines AD(H)S, haben wir es mit einer hirnorganischen Störung zu tun, die zwar verhaltenstherapeutisch handhabbar gemacht werden kann, aber ohne Medikamente ziemlich fruchtlos bleibt. Der erste Kommentator des Beitrages schreibt direkt richtigerweise, dass Methylphenidat die Therapiefähigkeit erst einmal überhaupt herstellt. Natürlich bringt Ritalin nix, wenn die Diagnose nicht stimmt, aber das habe ich in einem anderen Artikel ja schon lang und breit erklärt…

    Interessanter als die Artikel an sich sind aber die Kommentare. Eine Auswahl:

    1. Die Antipsychiatrie- und Antipharmafraktion:

    Das Problem ist, dass es die Zappeligkeit von Kindern gegeben, solange es Schulen gibt. Die Gründe hierfür waren auch schon immer (außer dem Fernsehen) vorhanden. Wer zappelt hat seine Gedanken woanders, z.B. beim Familienkrach zu Hause, weil er den Schulstoff lange begriffen hat, weil er den Schulstoff seit langem nicht begriffen hat, weil er an falscher Ernährung leidet etc.etc.
    Daraus ein Krankheitsbild zu basteln, das mit Chemie behandelt werden kann, blieb der Ruhigstellungsbranche, der Psychiatrie, vorbehalten. Hierfür gibt es zwei Erklärungen:1) mit unseren Schulkindern können so große Chemie-Konzerne phantastische Rendite erzielen und 2) die meisten Lehrer sind überfordert und dann haben sie schließlich lieber einen ruhiggestellten Schüler als einen aufmüpfigen. Dass der ruhiggestellte Schüler so auch derjenige mit mehr Lerninitiative sein soll, kommt aus der Werbeabteilung der Psychiatrie und der Pharmaindustrie, denn beide müssen schließlich ihre Waren anpreisen und loswerden.

    2. Die Panikmacher-Fraktion

    Ich staune immer wieder über die Dreistigkeit der Pharmaindustrie.
    Besonders schlimm ist die Tatsache, daß Produkte beworben werden, die nachweislich Kinder in den Selbstmord treiben oder Amokläufe verursachen.
    Warum verbietet niemand
    solche Artikel.Ich bin weißgott nicht für Verbote,
    aber wenn Menschen immer wieder so verantwortungslos handeln, sollte der Staat eingreifen.Das er es nicht macht ist für mich ein Zeichen dafür, daß wir Menschen nach wie vor
    Kanonenfutter sind für diejenigen, die eine starke Lobby haben. Es geht nicht darum, Schaden
    von uns fernzuhalten, sondern ein modernes Sklaven
    tum zu etablieren.
    Es ist höchste Zeit , sich zu engagieren!

    3. Die “früher war alles besser”-Fraktion

    das mit dem adhs wwird doch total hochstilisiert. damals hatte das keiner und keiner hat sich beschwert. leute die sich nicht konzentrieren konnten mussten das lernen, dann wurden die noten plötzlich besser. wieso sollen die schüler es heute leichter haben als wir – der ganze verweichlichte mist heute, kein wunder das die dann irgendwann amork laufen

    4. Die “Ich hab ein WAS-IST-WAS-Buch zur Pharmakologie gelesen”-Fraktion

    Ich würde diese Drogen vergleichen mit Contergan, nur dass sich das Ganze im seelischen Bereich abspielt.
    “Es gibt vielfältige Studien, die darauf hinweisen …” aber nichts beweisen! Zeigen Sie mir eine einzige dieser Studien, die ein chemisches Labor als wissenschaftlich erachten würde.
    Das sind alles wunderbar aufbereitete PR-Artikel, die die Leute glauben machen sollen, dass dies auf wissenschaftlicher Basis beruht, was es NICHT tut.
    Im Bereich der Medizin gibt es ein paar tausend anerkannte wissenschaftliche Methoden, wie man chemisch Viren, Bakterien, Gifte und was auch immer isoliert. Für die psychiatrischen Lügengeschichten gibt es keine einzige! Vielleicht kennen Sie jemanden, der ein Labor betreibt. Fragen Sie ihn.
    Sobald es um einen naturwissenschaftlichen Nachweis geht, wird von Psychiatern um den Brei geredet. Botenstoffe, das ich nicht lache! Wo sind die?
    Wie möchten Sie eine Nachreifung eines Gehirns beweisen? Jedes Kind hat Wachstumsschübe. Wie wollen Sie differenzieren zwischen natürlichen und durch “Medikamente” verursachten Veränderungen bei einem wachsenden Menschen?
    Gifte sind auch ausreichend erforscht und schon länger in Verwendung als 70 Jahre. Gibt man die einem Kind?
    Eine ganz direkte Frage: Wieviel verdienen Sie an jeder Packung Methyphenidat?

    …und noch viel mehr Bullshit der Generation Stern-TV…wofür mach ich eigentlich Vorlesungen zu dem Mist?!

    cd

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    Geballter Wahnsinn 9 – Suchanfragen 3 http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/29/geballter-wahnsinn-9-suchanfragen-3/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/29/geballter-wahnsinn-9-suchanfragen-3/#comments Tue, 29 Jun 2010 21:57:34 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2134
  • Geballter Wahnsinn 11 – Suchanfragen
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    So, der Monat ist fast rum…Zeit für eine neue best of der Suchanfragen:

    sex mit lehrerin meier
    Solange Ihr es nicht während der Unterrichtszeit macht….

    englisch sinnlos
    formal: useless (adj.), pointless (adj.) slang: westerwelly (adj.)

    die bombe in göttingen
    Geht die jetzt auf Tour?

    rehtorik
    …lernt man am Fachbereich Tierkommunikation

    Waldorflehrer Pornos
    Heinz Sielmann hat dazu sicher etwas gedreht…

    wozu braucht man physik für psychologie
    Damit wir vollmundig den NC abschaffen können und die Deppen dann eben über diese Vorlesung aussortieren

    tim kretschmer charakter
    latent fremdschädigend..tote Lehrer fallen nicht unter “Mord”, sondern nur unter “Sachbeschädigung”

    ist das medikament haldol ein beteubungsmitel
    Nein, es wird bei einem IQ unter Raumtemperatur zur Behandlung einer LRS verwendet

    kachelmann borderline
    Nein, er sitzt eindeutig auf der anderen Seite der Linie

    psychologie kinder gespenster sehen
    Wenn Sie Gespenster von Kindern sehen, haben Sie eine Psychose.

    praktiken, orgasmus durch selbstverletzung
    Dafür empfehle ich einen Staubsauger der Marke Vorwerk

    beretta 92 fs einschiessen
    Kein Problem, einfach nach Winnenden fahren.

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    Follow Friday für Blogs 4 http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/26/follow-friday-fuer-blogs-4/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/26/follow-friday-fuer-blogs-4/#comments Fri, 25 Jun 2010 22:57:54 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2119
  • Autisten und Berührung
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    Follow Friday für Blogs

    Wie immer der Follow Friday aus lebenstechnischen Gründen am Samstag…

    1. Ich bin Autistin – Asperger Syndrom bei Frauen

    Sabine Kiefner erklärt die Welt aus der Sicht einer Frau mit Asperrger-Autismus. Ich habe sie bereits zitiert und kann ihr Blog nur jedem empfehlen, der sich für diese Störung interessiert und mal die “andere Seite” hören möchte. Artikel über das Leben mit dem Asperger-Syndrom und die alltäglichen Hürden, die die “Normalen” einem Menschen mit Asperger in den Weg stellen.

    2. Verhaltensoriginell oder vielleicht doch ADHS?

    Das Leben mit AD(H)S aus der Sicht einer Betroffenen, die selbst Mutter von Kindern mit AD(H)S ist. Methylphenidat ja oder nein? Welche Schulform? Was ist überhaupt AD(H)S? Wie ist der aktuelle Forschungsstand? Wer sich für diese Störung interessiert, sollte sich ihr Blog zu Gemüte führen…

    cd

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    Autistische Kommunikationsprobleme http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/22/autistische-kommunikationsprobleme/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/22/autistische-kommunikationsprobleme/#comments Tue, 22 Jun 2010 05:09:01 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2075
  • Qualitätscontent: Momente, auf die einen kein Lehrbuch vorbereitet
  • Katholizismus als Diagnose?
  • Effektive Vermeidung von Unterrichtsstörung – The American Way
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    Noch ein lesenswerter Eintrag im “Ich bin Autistin”-Blog: “Ein Satz – viele Mißverständnisse” beschreibt sehr schön die von mir erwähnten Kommunikationspobleme auf der analogen Ebene:

    „Ist noch Tee da?“
    Eine Frage, deren Beantwortung mit einem Blick auf die Teekanne in der Küche eindeutig war und nur eines einzigen Wortes bedurfte.
    „Ja.“
    Damit war für mich der Sachverhalt geklärt.
    Für meinen Gesprächspartner offensichtlich nicht, denn bei der Rückkehr ins Wohnzimmer wurde ich mit den Worten „Du Stiesel“ empfangen.
    Ich konnte mir nicht erklären, warum ich ein Stiesel sein sollte, hatte ich die mir gestellte Frage doch schnell und korrekt beantwortet.
    Was hatte ich falsch gemacht?
    Ich wusste es nicht.

    cd

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    Autisten und Berührung http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/22/autisten-und-beruehrung/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/22/autisten-und-beruehrung/#comments Tue, 22 Jun 2010 04:54:51 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2073
  • Follow Friday für Blogs 4
  • Psychologie: Autismus und Asperger
  • Geballter Wahnsinn 7 – Von himmlischen Organisationspsychologen und vertikal orientierten Borderlinern
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    Ich habe ja bereits in meinem Artikel zu Asperger bzw. Autismus geschrieben, dass Menschen mit dieser Störung eventuell nicht angefasst werden wollen.
    Ich selber hasse das auch, wenn Menschen das Verletzen des “personal space” als das “Aufbauen einer positiven Beziehung” missverstehen…ich meine vor allem die alt68er-Sozialarbeiter-lass-ma-drüber-reden-Du-Birkenstockträger-Müslipädagogen, die nicht kommunizieren können, ohne einem mindestens an den Arm zu fassen oder die Hand auf die Schulter zu legen…könnte ich jedesmal akut fremdschädigend werden…für mich ist das kein Beziehungsaufbau sondern Respektlosigkeit…schlechte Erziehung…einfach auf der “macht man nicht” Liste.

    Dass man einen Autisten oder Asperger-Betroffenen damit im Extremfall in eine Dissoziation schießt, beschreibt eine Asperger-Betroffene sehr eindrucksvoll in ihrem Blog “Ich bin Autistin – Asperger-Syndrom bei Frauen“. Das Ärgerlichste: Es passierte auf einer Fachtagung zum Thema Asperger!

    cd

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    Physiker gegen Psychologen http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/20/physiker-gegen-psychologen/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/20/physiker-gegen-psychologen/#comments Sun, 20 Jun 2010 03:36:35 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2053
  • Erfurt – 7 Jahre danach
  • Entschlüsselt: Der Geheimcode der Vuvuzelas
  • Zur Realität des Englischunterrichtes
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    okokok…mit manchen Dingen kann man nicht über ihre Mütter sprechen…

    Das Mathblog liefert eine ganz neue Definition von “Interdisziplinarität”:

    Interdisziplinäre Forschung

    Interdisziplinäre Forschung

    cd

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    Qualitätscontent: Grundlagenwerke zur Psychoanalyse http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/20/qualitaetscontent-grundlagenwerke-zur-psychoanalyse/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/20/qualitaetscontent-grundlagenwerke-zur-psychoanalyse/#comments Sat, 19 Jun 2010 23:03:25 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2045
  • Kernberg der Kinderschänder
  • Der Todestrieb des Therapeuten
  • Lehrer als Drachentöter…
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    So, da ich im Moment wieder eine Liste für Seminarliteratur zusammenstelle, heute mal wieder etwas ernstgemeinter Content, und zwar einige sehr empfehlenswerte Werke für Anfänger in der Pschoanalyse:

    1. J. Laplanche / J.-B. Pontalis: Das Vokabular der Psychoanalyse, Frankfurt a.M. (Suhrkamp) 1973

    Für Anfänger in der Materie ein unverzichtbares Werk, das auch sehr günstig zu haben ist. Mit vielen Literaturverweisen erklärt “Der Laplanche-Pontalis” alle wichtigen Begriffe der Psychoanalyse von “Abarbeitungsmechanismen” bis “Zwangsneurose”.

    2. Freud, Sigmund: Die Zerlegung der psychischen Persönlichkeit, aus “Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse“, Erstveröffentlichung London (Imago Publishing Co.) 1940, mittlerweile ist Freuds Gesamtwerk im Projekt Gutenberg kostenlos als Download oder gegen geringe Gebühr als CD-ROM erhältlich

    In diesem Werk erklärt Freud sein Strukturmodell der menschlichen Psyche aus ICH, ES und Über-ICH

    3. Kohut, Heinz: Narzißmus. Eine Theorie der psychoanalytischen Behandlung narzißtischer Persönlichkeitsstörungen, Frankfurt a.M. (Suhrkamp) 1976
    Kohut entwickelte die ICH-Psychologie Sigmund Freuds weiter, prägte den Begriff des “Selbst” und begründete darauf seine eigene Richtung der Selbstpsychologie inklusive einer Weiterentwicklung von Freuds Narzißmustheorie.

    4. Kohut, Heinz: Die Heilung des Selbst, Frankfurt a.M. (Suhrkamp) 9. Aufl. 1981

    In diesem Werk arbeitet Kohut seine Selbstpsychologie weiter aus und erklärt ihre Zusammenhänge.

    5. Kernberg, Otto F.: Borderline-Störungen und pathologischer Narzißmus, Frankfurt a.M. (Suhrkamp) 1983

    Objekttheoretiker Otto F. Kernberg erklärt hier seine Weiterentwicklung der Narzißmustheorie und die Überarbeitung des Konzeptes der Borderline-Störung. Da Kernberg die letztere als Kontinuum sieht, verwendet er den Plural.

    6. Kernberg, Otto F.: Objektbeziehungen und Praxis der Psychoanalyse, Klett-Cotta 6. Aufl. 1992

    In diesem Werk breitet Kernberg seine Theorie der Objektbeziehungen nochmals etwas weiter aus und bezieht sie auf ihre praktische Umsetzung

    7. Goffman, Erving: Stigma. Über Techniken der Bewältigung beschädigter Identität, Frankfurt a.M. (Suhrkamp) 1975

    Zwar war Goffman kein Psychoanalytiker, sondern Soziologe, doch zähle ich dieses Werk zu den unverzichtbaren Grundlagenwerken für die Psychoanalyse, da Goffman sich hier mit dem Begriff des Stigmas und dem Selbsterleben psychisch Kranker als “beschämende Andersartigkeit” auseinandersetzt.

    8. Mentzos, Stavros: Neurotische Konfliktverarbeitung. Einführung in die psychoanalytische Neurosenlehre unter Berücksichtigung neuer Perspektiven, Frankfurt (Fischer) 1984

    An dieser Stelle ist Stavros Mentzos als weiterer großer Denker der Psychoanalyse einzuführen. Auch er entwickelte den Neurosenbegriff, den Narzissmusbegrif und andere Theorien Freuds weiter. In diesem Werk gibt er eine sehr gute Einführung zu neurotischen Mustern, die aber erst nach der Lektüre der vorherigen Werke gelesen werden sollte, da Mentzos teilweise seine eigene, weiterentwickelte Begrifflichkeit verwendet, die sich teilweise ein großes Stück von den ursprünglichen Begrifssbedeutungen der Freudianischen Psychoanalyse unterscheidet.

    9. Mentzos, Stavros: Depression und Manie. Psychodynamik und Therapie affektiver Störungen, Göttingen (Vandenhoeck&Ruprecht) 4. Aufl. 2006

    In diesem Werk arbeitet Mentzos seine Theorien weiter aus und benutzt das sehr anschauliche “Bankkontenmodell” und das Modell der “narzisstischen Homöostase”, welche beide durch ihre graphische Darstellung sehr einleuchtend sind.

    Weiterführendes:

    1. Adler, Alfred: Menschenkenntnis, Frankfurt a.M. (Fischer) 1966

    Der “ehemalige Psychoanalytiker Alfred Adler”, wie Freud ihn nach dem Bruch mit ihm bezeichnete spaltete sich im Streit von Freuds Mittwochsgesellschaft ab und suchte einen eigenen Weg in die Psychoanalyse. In diesem Werk erklärt er sein Verständnis der Zusammenhänge der menschlichen Psyche.

    2. Adler, Alfred: Neurosen. Fallgeaschichten, Frankfurt a.M. (Fischer) 1981

    Wer sich in Adlers Theorien weiter hineinlesen möchte, findet hier ein leicht zu lesendes Werk, das einige seiner interessantesten Fälle vorstellt.

    3. Schneider, Michael: Neurose und Klassenkampf. Materialistische Kritik und Versuch einer emanzipativen Neubegründung der Psychoanalyse, Reinbek (Rowohlt) 1973

    Menschen, die sich fragen, warum die 68er-Bewegung und alt-68er die klassische Psychoanalyse als Kontrollmechanismus des Establishments ablehnen bis hassen, findet hier den historischen Abriss  der Hintergründe und den Versuch einer Versöhnung mit den marxistischen Idealen.

    Für Streber:

    Lacan, Jacques: Das Spiegelstadium als Bildner der Ichfunktion, in: Schriften Bd. I, Berlin (Quadriga) 4. Aufl. 1991

    Der härteste Stoff, den die Psychoanalyse zu bieten hat: Jacques Lacan. Genial, aber selbst derartig narzisstisch, dass seine Texte durch seine geliebten Wortspielereien fast unlesbar sind, wenn man nicht über ein fundiertes Wissen psychoanalytischer Zusammenhänge verfügt. Absoluter Irrsinn für Menschen, die kein Leben haben. Wem das nicht reicht und über die nötigen Französischkenntnisse verfügt (der fürchterliche Schreibstil ist der Grund, warum sein Werk bis heute nicht vollständig übersetzt ist): Le “je” n’est pas le “moi”. Viel Spaß beim Grübeln

    Die Liste ist als Einführung gedacht, darum tauchen Jung, Anna Freud, Mitscherlich, Horney etc. nicht auf…die wird der geneigte Leser sich dann selbst erschließen..

    cd

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    Urteil: Kein Geld für Wahrsager http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/19/urteil-kein-geld-fuer-wahrsager/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/19/urteil-kein-geld-fuer-wahrsager/#comments Sat, 19 Jun 2010 15:05:06 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2037
  • Physiker gegen Psychologen
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    Schöner Artikel auf Astrodicticum Simplex: Wahrsager haben keinen Anspruch auf Honorar.

    Das Oberlandesgericht Stuttgart hat entschieden, dass es sich beim Wahrsagen mittels magischer Kräfte um eine unmöglich zu erbringende Leistung handelt und somit kein Honoraranspruch besteht. Definition “unmöglicher Leistung”:

    “Objektiv unmöglich ist eine Leistung, wenn sie nach den Naturgesetzen oder nach dem Stand der Wissenschaft und Technik nicht erbracht werden kann1. Insbesondere ist in Rechtsprechung und Literatur anerkannt, dass ein Vertrag, in dem sich eine Partei zum Einsatz magischer Kräfte verpflichtet, mit denen Lebensumstände positiv beeinflusst werden sollen – zum Beispiel Partnerschaftsprobleme gelöst werden sollen – auf eine unmögliche Leistung gerichtet ist, weil solche Kräfte nicht existieren. Das Gleiche gilt für die Übernahme einer Verpflichtung, die darauf hinausläuft, auf astrologischer Grundlage – dem Stand der Sterne – zu beraten und Weisungen für die Zukunft zu erteilen.”

    Damit wird es nun interessant, denn diese Definition kann so im Prinzip auf den gesamten Esoterikbereich ausgeweitet werden. Schlechte Karten für  Kartenleger und Co….

    Der Zitierte Artiel bei Rechtslupe.

    Das vollständige Urteil bei der Justiz Baden-Württemberg.

    cd

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    Philosophie ist keine Wissenschaft http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/17/philosophie-ist-keine-wissenschaft/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/17/philosophie-ist-keine-wissenschaft/#comments Thu, 17 Jun 2010 10:07:42 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=2026
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    Ach, ist das schön, dass ich mit meiner Meinung zur Philosophie nicht alleine dastehe. Ich weiß zwar nicht, ob die Differenzierung ungeschickt oder Absicht war, aber Diplom-Meteorologe und M.A. der Philosophie Jörg Friedrich formulierte kürzlich in seinem Blog auf Scienceblogs:

    Die einfachste Frage, um mit dem Philosophieren zu beginnen, heißt “Tatsächlich?” (Nicht etwa, “Warum?”, wer Warum? fragt, wird Wissenschaftler, nicht Philosoph.)

    Aus dieser Formulierung schließe ich also, dass Philosophen keine Wissenschaftler sind … und liest man die Diskussion in den Kommentaren…das ist der Grund, warum ich zur Psychologie geschwenkt bin…das war schon an der Uni nicht zum Aushalten ;-)

    cd

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    Ralf Maucher ist offensichtlich wirklich sauer:

    Herr Drossmann,

    ich habe mir erlaubt, nicht zu lesen, was Sie schreiben, weil es mich wirklich nicht interessiert -und weil Sie nicht in der Lage sind, eigene Denkfehler zu erkennen. Dafür habe ich bereits genügend Belege. Also: Für mich machen Sie keinen Sinn.
    Beim Schreiben eine Fixation auf Ihren Schlußsatz – das ist auch gut so – dann kann ich Ihnen sagen:

    Ich werde das so regeln wie ich das regeln werde.

    Das heißt: Sanktionen. Sie hatten die Wahl der Beleidung -und ich werde die Sanktion auswählen.
    So – und jetzt lade ich Sie ganz höflich aus aus meinem Blog. Ich schreibe für (junge) Menschen, die in die Weisheit finden – und die mit ihren Erfahrungen nicht alleingelassen werden sollten – und nicht pathologisiert.
    Für Sie schreibe ich also nicht.

    RM

    P.S.: Ich freue mich richtig darauf, Sie zu lehren, mich ernst zu nehmen…

    Das ist der gleiche Ralf Maucher, der noch am 14. Juni schreibt:

    Sie können sich aber genau an dieser Stelle ein Stückweit von den Manipulationen befreien, indem Sie nicht die vom Fiesen erwartete Reaktion auf seine Häme zeigen.

    Ahja…aber ich mache keinen Sinn…nungut…ich bin gespannt auf die Sanktionen (womit Herr Maucher nebst Verletzung des Datenschutzes, Beleidigung und übler Nachrede bzw. Verleumdung nun auch noch Bedrohung meiner auf der Liste hat).
    Ich bin auch gespannt auf die Lehre…mein Anwalt hat sich vor Lachen weggeschmissen…dann warte ich mal auf amtliche Post aus Bayern…oder auf einen Fluch aus dem n-dimensionalen Raum…hoffentlich will er mir nicht mein Chakra verbiegen…

    cd

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    Oha…ich habe ja schon die eine oder andere abstruse Theorie im Leben gehört und bin auch recht hartgesotten, was Esoteriker angeht…meine härteste Erfahrung bis jetzt war auf einer Tagung zur Borderline-Störung, bei der von Seiten der unvermeidlichen Müslifraktion (spirituelle Lebensberatung, Reiki und der ganze Unsinn) der übliche unwissenschaftliche Bullshit kam…dann stand melde sich ein (promovierter und habilitierter!) psychologischer Psychotherapeut und Analytiker zu Wort…ich dachte, nun geht es endlich zurück zu den Erwachsenen…aber nix…der Typ fing auf einmal an zu erzählen, was für tolle Erfahrungen er bei Borderlinern mit Hilfe der Reinkarnationstherpie (wtf?) gemacht hat…

    Heute stolpere ich bei der Recherche für einen Artikel auf die Seite eines Herrn Ralf Maucher. Und der toppt die Nummer noch um einiges.
    Auf die Seite gestoßen bin ich über einen Artikel zur Borderline-Störung, Borderline – eine grafische Präzisierung eines unscharfen Begriffs. Eine Grafik im Stile des Kontinuumsmodells von Otto F. Kernberg erwartend, habe ich mir den Artikel mal angeschaut. Als ich im Text dann aber von mehreren Matrizen und dem “vertikal gottverbundenen” Menschen las, wurde ich doch schnell skeptisch…der Artikel “Borderline und Metaebene” schlägt ungefähr in die gleiche Kerbe…welche Matrizen er meint, erklärt er auf seiner “Über mich” Seite…aha…ein Diplompsychologe, der durch “verschiedene Spirituelle Erfahrungen” der exakten Wissenschaft den Rücken gekehrt hat, um die Äthertheorie zu vertreten. Seiner Aussage nach ist er “Mensch, Weiser/Priester und Engel”, das erste auf Matrix 3, das zweite auf Matrix 4 und auf Matrix 5 eben ein Engel…aha…und darauf begründet er seine “Erleuchtungs-Psychologie” und erklärt eben unter anderem die Borderline-Störung als “Festhängen” auf der Matrix 3 (also im dreidimensionalen, nichtspirituellen Raum)…

    Vollständig aufgehört mit dem Ernstnehmen habe ich dann beim Artikel “Schlangenmenschen – Schlangen in Menschen“, in dem er im Rückgriff auf eine Bibelstelle den Traum eines Klienten deutet, in dem dieser von einer Schlange gebissen wurde…identifizieren kann ich mich nur mit folgender Stelle:

    Für den der nicht erleuchtet ist und der sich auch nicht für Einweihungswege interessiert, sind diese Fragen sicher viel zu spekulativ und er stellt sie sich auch nicht – er wird eher denen, die sie stellen, eine geistige Störung vermuten. Aber dazu hat er kein Recht – schließlich wird hier über einen Bereich spekuliert, der jenseits der Welt des Normalen ist und über den er nichts aussagen kann – also schweigen muß, wenn er sich nicht überschätzt.

    Ja, ich gestehe…ich gehöre als klassisch ausgebildeter Wissenschaftler zu denen, die hier eine geistige Störung vermuten…oder Geschäftstüchtigkeit. Denn Herr Maucher verlinkt auf seiner Seite nicht nur auf seine “Mobilfunk macht krank” Seite, sondern auch noch auf einen Webshop, in dem er “Feinfeldformer” anpreist…das Stück zu (je nach verwendeten Materialien) entweder € 355,00, € 450,00, oder in der Premiumversion zu € 540,00…wobei er aber gleichzeitig klarstellt:

    Wir machen keinerlei Aussagen zu einer Wirksamkeit und weisen darauf hin, daß die zur Herstellung führenden Überlegungen keine dreidimensional-wissenschaftlichen Entsprechungen haben.

    Janeeisklaar…SCHWESTER! EINHUNDERT MILLIGRAMM HALOPERIDOL IN EINE NACL JAGEN UND DANN DRUCKINFUSION…FLASCHE ALLE ZEHN MINUTEN WECHSELN!

    cd

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    Die Tourente http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/08/die-tourente/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/08/die-tourente/#comments Tue, 08 Jun 2010 20:18:08 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1937
  • Zur Lehrmittelqualität im deutschen Schulsystem
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    Im Kontext des Amazon-Tourette-Problems der neueste Cartoon von Tot aber lustig:

    Tourente

    Tourente

    cd

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    Darth Vader hat Borderline http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/06/darth-vader-hat-borderline/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/06/darth-vader-hat-borderline/#comments Sun, 06 Jun 2010 14:33:53 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1884
  • Darth Vader is borderline
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    Die schlimmsten Dinge auf der Welt passieren, wenn Wissenschaftler zu viel Zeit haben. Diese Aktion finde ich aber ziemlich stylish: Wie Nerdcore heute schreibt, hat Jeremy Hsu von LiveScience sich Krieg der Sterne noch einmal etwas genauer angesehen und eine Diagnose von Anakin Skywalker bzw. Darth Vader erstellt. Der Lord der dunklen Seite der Macht erfüllt die Diagnosekriterien für die Borderline-Persönlichkeitsstörung nach DSM-IV…;-)

    LiveScience: The Psychology of Darth Vader Revealed

    cd

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    Psychologie: Autismus und Asperger http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/05/psychologie-autismus-und-asperger/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/06/05/psychologie-autismus-und-asperger/#comments Sat, 05 Jun 2010 17:45:16 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1870
  • Autisten und Berührung
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    Durch einen call for bloggers auf der special-needs Webseite www.able2able.com habe ich vor kurzem einen englischen Artikel zum Thema “Autismus und Asperger” veröffentlicht. Für die, die des Englischen nicht mächtig sind, heute die deutsche Übersetzung:

    Weil ich seit längerer Zeit keinen ernsthaften Artikel mehr verfasst habe, möchte ich die Gelegenheit nutzen und einen solchen aus der psychologischen Perspektive, statt aus der Sicht eines Elternteils oder eines Betroffenen verfassen. Meine Ratschläge an Eltern, die vor kurzem die Diagnose für ihr Kind bekommen haben:

    1. Vor allem: Stellen Sie sicher, dass die Diagnose wasserdicht ist! Trauen Sie keinen Vermutungen oder dem Bauchgefühl eines Allgemeinmediziners (das ist keine Abneigung gegen Generalisten, sondern lediglich das Credo, dass jede Diagnose von einem Spezialisten verifiziert werden sollte). Wie für jede andere Störung definiert das “Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Revision IV (DSM-IV)” der American Psychiatric Association zusammen mit der “International Classification of Diseases, Revision 10 (ICD-10)” genaue Diagnosekriterien für Autismus und Asperger und es gibt eine Reihe standardisierter Tests, die von qualifizierten Psychiatern (am besten ein Kinderpsychiater), klinischen Psychologen und (psychologischen) Psychotherapeuten, zusammen mit neurologischen Diagnoseverfahren durchgeführt werden können, um die Diagnose zu bestätigen und das Ausmaß der Störung zu ermitteln. Die Dauer des Tests hängt vom individuellen Fall ab. Größere Kliniken bieten zur Diagnostik in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Mutter-Kind-Zimmer oder Eltern-Kind-Zimmer an, sodass ein oder beide Elternteile während der Dauer des Aufenthaltes ständig bei ihrem Kind sein können.

    2. Die Diagnose ist nicht das Ende, sondern der Anfang. Wenn die Diagnose von einem Experten bestätigt ist, müssten Sie über die Art der Störung (Autismus, Asperger) und das Ausmaß der Störung (z.B. auf der Autismus-Skala) sowie Therapiemöglichkeiten, die dazu dienen, die Fähigkeiten Ihres Kindes zu verbessen, aufgeklärt worden sein. Suchen Sie nicht nach “Normalität”, die es ohnehin niemals gibt, sondern streben Sie nach individueller Verbesserung, nach den individuellen Fähigkeiten ihres Kindes. Und behalten Sie im Hinterkopf, dass die Entwicklung eines Kindes sehr schwer vorauszusagen ist. Während in den meisten Fällen von Asperger ein hoher Grad an Funktionalität bezogen auf soziale Interaktion, Lernen und Erziehung, Berufsausbildung, Arbeitsleben etc. erreicht werden kann, werden schwerere Fälle aus dem Autismus-Spektrum ihr Leben lang auf fremde Hilfe angewiesen sein. So zynisch wie es auch klingt – Sie werden nicht ewig leben! Ziel sollte also nicht sein, so lange wie möglich für Ihr Kind da zu sein, sondern ihm von Anfang an zu helfen, ein innerhalb der Grenzen der Störung autonomes Leben zu führen.

    3. Lernen Sie, auf der digitalen, statt der analogen Ebene zu kommunizieren. Der Unterschied zwischen analoger und digitaler Kommunikation ist eine Differenzierung des Psychologen Paul Watzlawick. Die digitale Kommunikation einer Aussage bezeichnet die Sachebene der Nachricht, während die analoge Kommunikation den Kontext, sowie Mimik, Tonfall und Körpersprache umfasst, also die Nachricht “zwischen den Zeilen”. Jede gesprochene Aussage kann man als sogenannten Sprechakt interpretieren, der sich in seiner Bedeutung vom semantisch Gesagten unterscheiden, oder ihm sogar entgegengesetzt sein kann. Sie können beispielsweise eine Person direkt bitten, das Fenster zu schließen oder die Heizung höher zu drehen, oder aber Sie sagen nur “Mir ist kalt!” Auf der digitalen Ebene ist diese Aussage eine reine Zustandsbeschreibung, während sie auf der analogen Ebene als Aufforderung, diesen Zustand zu ändern verstanden wird. Andere Sprechakte haben überhaupt keine digitale Bedeutung, sondern dienen rein als soziale Geste. Sie sagen beispielsweise als Gruß “Guten Morgen” oder “Guten Tag”, auch wenn es Sie überhaupt nicht interessiert, wie der Morgen oder der Tag des Anderen ist. Es ist ein reines soziales Ritual ohne echte Inhaltsebene.
    Ein häufiges Symptom bei Autismus und Asperger ist der sogenannte “Literalismus”. Dieser beschreibt Schwierigkeiten oder totale Unfähigkeit, auf der analogen Ebene kommunizieren zu können und somit die Unfähigkeit, Sprechakte, die ihre Bedeutung durch soziokulturellen Kontext bekommen, zu verstehen. Ein Mensch mit Autismus oder Asperger wird eine Aussage fast immer wörtlich nehmen, somit zielt ein großer Teil der Therapie auf das Vermitteln der tieferen Bedeutung bestimmter Aussagen, um die sozialen Kompetenzen des Patienten zu verbessern. Das gleiche gilt für Körpersprache und Mimik. Autisten und Asperger-Patienten haben teils große Schwierigkeiten, Gesichtsausdrücke zu deuten und ihre Fähigkeiten auf diesem Gebiet werden immer begrenzt bleiben. Während Menschen ohne Autismus oder Asperger diese Dinge im Sozialisationsprozess durch mimetische Prozesse verinnerlicht haben, müssen Kinder mit Autismus oder Asperger Dinge, die für uns “normal” oder “sozial akzeptables Verhalten” sind, durch Erklärung erlernen. Dieses Symptom ist eines der schwierigeren, da Defizite auf der analogen Ebene oft als “Unerzogenheit”, Unhöflichkeit oder gar als Feindseligkeit interpretiert werden, vor allem von Kindern. Daher:

    4. Behalten Sie die Beherrschung! Wenn Ihr Kind unerwünschte Reaktionen zeigt, liegt dies meist daran, dass es Ihre Nachricht nicht verstanden hat. Nicht auf ein “guten Morgen” zu reagieren ist keine Unhöflichkeit oder Feindseligkeit – das Kind mit Autismus oder Asperger versteht schlichtweg nicht, warum es auf eine bloße Zustandsbeschreibung, wie Sie Ihren Morgen finden, reagieren soll. Erwarten Sie nicht, dass Ihr Kind auf nonverbale Signale oder Gesichtsausdrücke entsprechend reagiert. Sagen Sie lieber “das macht mich ärgerlich”, anstatt nur ein verärgertes Gesicht aufzusetzen. Stellen Sie direkt formulierte Fragen (“Wie geht es Dir?” statt “guten Morgen”). Verwenden Sie keinen Sarkasmus, keine Ironie und keinen Zynismus. Diese Stilmittel stellen ein autistisches oder Asperger-Kind vor eine unlösbare Aufgabe. Verstehen Sie Kommunikationsverweigerung nicht als Ablehnung! Je nach Schweregrad der Störung möchte Ihr Kind vielleicht überhaupt nicht mit ihnen kommunizieren, möchte von Ihnen nicht berührt werden oder möchte nicht einmal, dass Sie in seiner Nähe sind. Akzeptieren Sie das ohne sich abgelehnt zu fühlen. Einem autistischen Kind ist die analoge Bedeutung einer solchen Geste schlichtweg nicht bewusst.

    5. Nichts erzwingen! Eine verbreitete Therapiemethode für autistische Kinder war früher die Festhaltetherapie nach Dr. Jirina Prekop. Die Grundidee hinter der “haltenden Umarmung” war, dass man Kinder an physischen Kontakt gewöhnen konnte, hielt man sie so lange (gezwungen!) fest, bis sie aufhörten, sich zu wehren. Diese Methode wird heutzutage (außer von einigen Hardlinern der Prekop’schen Lehre) nicht mehr angewendet, da sich das Verständnis des Autismus grundlegend verändert hat. Die aktuellen Modelle gehen davon aus, dass diese Form der Therapie den Kindern mitnichten beibringt, physischen Kontakt zu “mögen”, sondern nur, ihn zu ertragen und wird deshalb als unethisch betrachtet. In Deutschland hat es bereits einige erfolgreiche Klagen gegen Erzieher und Therapeuten gegeben, die diese Methode noch anwenden. Es gibt Patienten, die physischen Kontakt nach einer Weile tolerieren, während andere dies niemals erlauben. Es gibt keine wirkliche Methode, dies zu ändern und die Toleranz variiert von Fall zu Fall.
    Akzeptieren Sie, dass Autisten und Asperger-Patienten in einem hohen Maße in ihrer eigenen Welt leben. Es gibt keine Möglichkeit, sie dort heraus zu zerren. Die einzige Möglichkeit ist, ihr Vertauen soweit zu gewinnen, dass sie zulassen, Sie in ihre zu lassen. Und es ist ihre Entscheidung, welchen Stellenwert Sie in ihrer Welt haben. Wie ich bereits sagte: Nehmen Sie dies nicht als Affront oder Ablehnung- das ist die Art, wie ein Autist seine Welt interpretiert.

    6. Es wird sich nicht “rauswachsen”. Bestimmte Persönlichkeitsstörungen haben, wie beispielsweise einige Formen der Borderline-Persönlichkeitsstörungen, die Tendenz, mit zunehmendem Alter “auszubrennen”. Dies trifft aber nicht auf Störungen aus dem Autismus-Spektrum und Asperger zu. Es gibt Raum für Verbesserungen, aber abhängig vom Schweregrad der Störung werden bestimmte Symptome mehr oder weniger so bleiben wie sie sind. “Hochfunktionale” Autisten und Asperger-Patienten können zu einem hohen Grad erlernen, sich in die Gesellschaft einzufügen, aber auch dies ist von Fall zu Fall verschieden. Es gibt keine regelrechte “Heilung”, da Autismus und Asperger Störungen sind, keine “Krankheiten”.

    7. Halten Sie sich fern von klinischer Literatur und der Wikipedia! Einer der häuftigsten Effekte, die wir bei Laien beobachtet haben, wenn sie mit klinischer Literatur und anderen mehr oder weniger zuverlässigen Quellen konfrontiert werden, ist, dass Laien durchaus die statistische Information aus diesen Quellen zusammen mit den Prognosen verstehen können, aber haben (aus Mangel an klinischer Erfahrung) keine Referenz, wie wahrscheinlich die Dinge eintreten werden, über die sie gelesen haben. Normalerweise führt klinische Literatur ohne einschlägige Vorbildung eher zu mehr Unsicherheit als Sicherheit. Statistische Daten, die Sie nicht vollständig interpretieren können, werden Ihnen ehrer Angst machen, als Ihnen zu helfen. Wenn Sie Fragen zu Ihrem Kind haben, stellen Sie sie einem Fachmann, der diese dann anhand der individuellen Struktur Ihres Kindes beantworten wird. Ich werde Ihnen hier keine Zahlen oder Tabellen an die Hand geben, denn in der klinischen Realität hat alles eine Wahrscheinlichkeit von 50% – es trifft entweder zu, oder eben nicht. Prozentzahlen über die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Kind Symptom X oder Y entwickeln wird werden Ihnen nicht helfen, denn entweder hat Ihr Kind Symptom X oder Y, oder nicht…
    Eine andere “Nebenwirkung” klinischer Literatur, die auch bei Studenten und oft bei ausgewachsenen Klinikern zu beobachten ist, ist das Problem der Projektion. Wenn Sie von Symptom X lesen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie dieses Symptom auch an Ihrem Kind entdecken werden – nicht weil es wirklich da ist, sondern weil das Lesen Ihre Aufmerksamkeit auf dieses Detail gelenkt hat…der alte Spruch lautet da: Wer nur einen Hammer als Werkzeug hat, für den sieht jedes Problem wie ein Nagel aus…
    Die bessere Herangehensweise ist: Beobachten Sie und wenn Sie etwas “komisch” finden, DANN fragen Sie nach…lernen Sie keine Seiten aus dem ICD oder DSM auswendig…Sie werden doch nur Gespenster sehen…

    Ok, so viel im Moment zu diesem Thema..ich hoffe, einige Dinge sind hilfreich.

    cd

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    …das gestrige Experiment hat eindeutig ergeben, dass die Welt kurz vor ihrem Ende steht:

    Bis jetzt (23:50 Uhr) haben 47 Leute nach Nacktfotos von Lena Meyer-Landrut gesucht…und 23 nach Nacktfotos von Ursula von der Leyen

    ich bin weg…

    cd

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    Zwischenzeitlich gerät man auch an gemäßigte Vertreter der Verschwörungstheorie. Ich hatte heute einen Mailwechsel mit einem etwas prominenteren Mann der Szene, der mir das Veröffentlichen genehmigte, solange anonym bleiben darf. Dem komme ich hier nach, weil ich in meiner Antwort recht knapp mein Verhältnis zu Verschwörungstheorien zusammenfasse…
    Wer differenziert fragt, bekommt eine differenzierte Antwort:

    Hallo Herr Droßmann,Ihr obiger Artikel [Anm.: Christina Aguilera ist erleuchtet] klingt für mich, als nähmen Sie das Thema nicht ernst. Steigen Sie doch mal etwas tiefer ein:

    http://www.youtube.com/watch#!v=00C3feH5z0A&feature=related

    15 Teile, tut mir leid :) ist aber sehr spannend.

    Halten Sie all diese, sich immer exakt wiederholenden Dinge, für Zufall?
    Schauen Sie sich zusätzlich noch das Video der Fanta4 an:

    http://www.youtube.com/watch?v=7LZzRi9dXfg

    Warum Ziegenböcke und genau dieselbe Symbolik wie in der Reihe oben? Man
    muss schon aus sehr ignorantem Holz geschnitzt sein, um diese eindeutigen
    Zusammenhänge abzustreiten – ich unterstelle Ihnen das nicht, bitte nicht
    falsch verstehen. Es liegt einfach daran, dass kaum jemand die Dinge
    systematisch untersucht. Und wenn doch, dann ist das Ergebnis zu
    ernüchternd, als dass man sich damit nüchtern befassen möchte.

    Aber gerade Sie als Lehrer haben vielleicht doch noch eine Möglichkeit, den
    Nachwuchs vor dem völligen Verderben durch Konzerne und Medien zu
    beeinflussen. Positiv hoffe ich.

    Viele Grüße
    XXX

    Meine Antwort dazu:

    Lieber Herr XXX,

    ich nehme das Thema nur aus psychoanalytischer Perspektive “ernst”. Für mich hat die Verschwörungstheorie in der säkularen Gesellschaft schlichtweg die Religion ersetzt. Ob das nun die Mehrtätertheorie bei Steinhäuser, die Schläfertheorie bei Kretschmer oder die immer wieder gerne ausgegrabenen Illuminati sind.
    Sie sind wie die Religion für mich (im Sinne Jacques Lacans) ein Phantasma mit prothetischer Funktion, die die lebensweltliche Realität und die damit verbundene Realangst erträglich macht, da wir Menschen nur dann glücklich sind, wenn das Kausalprinzip aufrecht erhalten werden kann. Haben wir keinen logisch ableitbaren Grund, konfabulieren wir uns einen und sind fröhlich…für die einen Allah, für den nächsten Jesus oder Jahwe und für säkularere Menschen eben die Illuminaten oder wenn die Phantasie nicht reicht eben “der Staat”. Infofern halte ich Religion wie Verschwörungstheorien für Paranoia im klassisch-Psychiatrischen Sinne…erzählt mir heute jemand, er habe gesehen, wie ein Toter sich aus einer mit einem Felsblock verschlossenen Höhle selbst befreit hat und wieder am Leben war, schicke ich ihn entweder in die Geschlossene, oder -wenn dieser Mann “Jesus” heißt, in die Kirche..
    Ich halte die Dinge nicht für “Zufall” im wissenschaftlichen Sinne (also das parallele oder gleichzeitige Zusammentreffen zweier sich nicht kausal bedingender Sachverhalte), sondern für Marketing. Ein Grundsatz des Marketing lautet “Es gibt keine *schlechte* Presse”. Und auch Sie unterstützen die Popularität der Medienfiguren durch ihre bloße Erwähnung. Gleichzeitig tragen Sie zu ihrer Mythifizierung bei, das hat Madonna ja schon exzessiv praktiziert…
    Nein, ich glaube nicht an eine Verschwörung, sondern nur an den guten alten Kapitalismus, der dem Pöbel gibt, wonach er schreit…
    Und ich glaube aus diesem Grund auch nicht an die Notwendigkeit des “Beschützens”…ich bringe den Schülern bei, den Regeln nicht blind zu trotzen, sondern sie zu ihrem Vorteil zu nutzen…ich denke, damit lernen sie etwas fürs Leben…
    Mit freundlichem Gruß,
    Christian Droßmann

    Das fasst so in etwa zusammen, wo ich Verschwörungstheorien verorte…

    cd

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    cd

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    Oha, jetzt wo Mixa zurückgetreten ist und sich im Strafverfolgungsverfahren befindet, geht den Zeitungen plötzlich der Stoff für Skandalmeldungen zu Kindesmissbrauch aus…also wird in den Archiven gebuddelt und geschaut, was man nun noch so alles an “Enthüllungen” präsentieren kann. Die beliebte Historikerin Eva Herman hat sich als neues Ziel den ewig-68er, Odenwaldschüler und Grüne-Politiker Daniel Cohn-Bendit ausgesucht. Sie schreibt im Kopp-Verlag: Fassungslosigkeit. Warum Walter Mixa gehen musste und Daniel Cohn-Bendit immer noch da ist. Infowars hat den Artikel nebst Video übernommen.

    Stein des Anstoßes ist die Zeit der sogenannten “Kinderladenbewegung“, ein Begriff, der meiner Generation und den noch Jüngeren nur noch bedingt etwas sagen dürfte. Kern der Erziehung in den Kinderläden war, neben einer antiautoritären Ausrichtung, auch der Grundsatz, dass kindliche Sexualität nicht zu unterdrücken sei. Es sind in den Protokollen der damaligen Zeit etliche sexuelle Kontakte zwischen Erziehern und Kindern dokumentiert. Cohn-Bendit selbst beschrieb diese Ereignisse in seinem Buch “Der große Basar“, was bereits 2001 von der “Schweizer Zeit” im Artikel “Der Kinderschänder” aufgegriffen wurde. Cohn-Bendit hat in seiner Zeit mit den Grünen mehrfach Gesetzesentwürfe ausgearbeitet, die “gewaltfreie Sexualität” zwischen Minderjährigen und Erwachsenen straffrei stellen soll. (vgl. z.B. Artikelreihe “Sexuelle Gewalt an Kindern: Politisch akzeptierte Wirklichkeit?“, ebenfalls von Eva Herman).

    Was für die heutige Generation unvorstellbar klingt, war damals ein revolutionär neuer Ansatz der Erziehung als Kontrast zum Konservativismus und der Autorität Erwachsener. Transparenter wird die Debatte, wenn man sich folgende Positionen zu Gemüte führt:

    1. Lloyd deMause: “Hört Ihr die Kinder weinen. Eine psychogenetische Geschichte der Kindheit”, Frankfurt 1977 (Original New York 1974) und
    2. Philippe Ariès: Geschichte der Kindheit, München/Wien 1975 (Original Paris 1960)

    Zwei gegensätzliche Positionen zum Begriff der Kindheit. Während Ariès die Ansicht vertritt, die künstliche “Erfindung” von Kinheit hat das ursprünglich glückliche (wenn auch von viel Unfall, Krankheit und Tod begleitete), von Kontakten mit “Verschiedenen Klassen- und Altersstufen” geprägte  Leben der Kinder zu einem unglücklichen, von Strafe (“Rute und Karzer”) und durch Erwachsene fremdbestimmten Leben gemacht, vertritt deMause die Ansicht, die Erfindung der Kinheit sei ein Segen, der zum beschützend-lenkenden Verhältnis der Erwachsenen zu Kindern führte, weg von der Kindstötung in Antike und Mittelalter.

    Tiefer will ich da gar nicht hineingehen, sondern empfehle nur diese beiden Bücher als Grundlagenliteratur der Debatte. Der Bezug zum Thema aber ist, dass der Blick auf Entwicklung mit der unterliegenden Theorie steht und fällt. Da die 68er fast alle Formen der Autorität verneinten, war daraus eine der logisch notwendigen Konsequenzen, auch bei der sexuellen Entwicklung nicht autoritär einzugreifen. Als Einführung in die 68er: Rudolf Sievers (Hrsg.): 1968. Eine Enzyklopädie, Frankfurt a.M. 2004

    Mein persönlicher Senf dazu ist: Das wird immer ein schwieriges Thema bleiben…zwar sollte heute klar sein, dass man den Kindern nicht die Masturbation mit “davon wirst du blind” oder “Gott wird dich strafen” und damit das Entdecken eigener Sexualität sauer machen sollte, aber im interpersonellen Verhältnis zwischen Erzieher und Edukand sind die Grenzen bisweilen fließend…meine Philosophie ist da, lächelnd aber nicht strafend oder tabuisierend abzulehnen, auch bei pubertären “Übergriffen” und Flirtversuchen von Schülerinnen (was aber mit steigendem Alter ohnehin nachlässt…ich glaube, ich verliere langsam mein Mojo…), die jedem Lehrer und jeder Lehrerin im Laufe der Karriere immer mal begegnen werden…versucht man aber, der Sache theoretisch fundiert habhaft zu werden, so wird man immer eine mehr oder weniger breite Ambiguität feststellen, die von mangelnder Neutralität gegenüber dem Thema begleitet ist…ungefähr so, wie das Frauenbild und das Familienkonzept unter Hitler…
    Liebe Frau Herman: Wer sich so derbe mit dieser Form von Ambiguität (und um die müssen Sie gewusst haben…) in die Nesseln setzt und den Interviewern ins lange gesehene offene Messer läuft und sich auf eine “neue Interpretationsweise” beruft und sich als falsch verstandenes Opfer der Medien darstellt, sollte sich bei anderen, die es zu ähnlich kritisch behafteten Sachverhalten Ihnen gleich tun, nicht so weit aus dem Fenster lehnen…das wirkt schief und wie journalistischer Opportunismus, weil das Thema ja gerade Leser verspricht…eine eher schwache Nummer…

    cd

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    Ist das schön! Man sieht sie nun endlich auch in freier Wildbahn! Die Bachelors! Und ich meine jetzt keinen MTV-Star mit “idiot haircut”, sondern die neue, aufstrebende Riege der Nachwuchswissenschaftler, die sich jetzt eines international anerkannten Abschlusses erfreuen dürfen. Gerade vor einigen Wochen hatte ich das Vergnügen, eine Vertreterin dieser seltenen neuen Spezies in ihrem natürlichen Habitat erleben zu dürfen. Eine B. Sc. der Psychologie. Die Farbe auf den Namensschild an ihrem Kittel war noch nicht ganz trocken…sie war auch ein wenig jünger als ich…so knapp zehn Jahre…aber es ist ja schön zu sehen, dass jungen Menschen im harten Alltag der Industrie für anerkannten Wahnsinn eine Chance gegeben wird…auch wenn es mich etwas ins Grübeln bringt…in der guten alten Zeit, als die Stadt Essen noch eine Universität Gesamthochschule hatte, kam auch die Forderung auf, wir müssten auch Bätschla und Maasta umstellen…haben wir dann auch gemacht….das Grundstudium des ehemaligen Diplomstudienganges wurde zum Bätschla…das Hauptstudium zum Maasta…hat ganze dreißig Minuten gedauert, mit Ctrl-F die Wörter in den Studienordnungen auszutauschen…und dann ging die frisch zwangsfusionierte geborene Universität Duisburg-Essen mit dem Segen des Diktators Gründungsrektors einer strahlenden Zukunft entgegen…zumindest die Teile, die nicht geschlossen werden…Opfer der neuen Lehramtsausbildung wurden unter anderem die Fachbereiche Erziehungswissenschaft(!) und das Zentrum für Hochschuldidaktik(!!)…

    Meine Irritation rührt aus folgendem Umstand: Der Wisch, den ich für meine Unterlagen als Zusatzqualifikation erworben habe, bescheinigt mir die Fähigkeit zum Zwecke der akuten Krisenintervention solange therapeutisch tätig zu sein, bis ich den oder die Jugendliche(n) in die Hände eines approbierten Mediziners oder eines ausgebildeten klinischen Psychologen gebe…mehr darf ich nicht…und das auch nur unter Supervision…zum Beispiel von einem Bachelor der klinischen Psychologie, der für seinen Abschluss weniger Scheine braucht, als ich für Vordiplom und Zusatzquali…aber ich bin ja zum Glück nach der Übergabe von jeder Verantwortung entbunden…ich bin ja kein Arzt und kein Psychologe…;-)

    cd

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    Revolutionäre Behandlungsmethode bei AD(H)S: Erziehung statt Ritalin http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/05/revolutionare-behandlungsmethode-bei-adhs-erziehung-statt-ritalin/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/05/revolutionare-behandlungsmethode-bei-adhs-erziehung-statt-ritalin/#comments Wed, 05 May 2010 22:49:34 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1363
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    Oha! Wenn man einiges an Forschungsgeldern raushaut, bekommt man auch revolutionär neue Ergebnisse…so geschehen in Nottingham, wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet.

    Eine Gruppe von AD(H)S Kindern mussten bei einem simplen Computerspielen beim Erscheinen eines grünen Aliens auf dem Bildschirm auf einen Knopf drücken, bei einem schwarzen Alien nicht. Die Kontrollgruppe bekam Ritalin, bei der Experimentalgruppe wurde auf das Medikament verzichtet, im Erziehungsstil aber Erfolge sofort und konsequent belohnt, Fehler sofort und konsequent sanktioniert. Resultat: Die Experimentalgruppe schnitt im Ergebnis fast so gut die die Kontrollgruppe ab…das EEG lieferte die Bestätigung, dass die Kinder der Experimentalgruppe ähnlich erhöhte Aufmerksamkeit zeigen, wie die Kinder auf Ritalin.

    Interessant finde ich, dass dies als so bahnbrechende Neuerung gefeatured wird…dass Kinder näher an Pawlow als an Freud sind, sollte hinlänglich bekannt sein. Im Unterricht macht man das in den untersten Klassen jeden Tag. Dann vergrößert man die Intervalle, um eigenmotiviertes Lernen zu trainieren. In der Didaktik ist das als “intermittierendes Modell” bekannt und der Grund, warum man in der 5 so viele und in der 13 kaum noch Arbeiten schreibt. Ich bleibe bei der These, die ich letztens beschrieben habe: Lasst Eure Kinder von einem Neurologen oder Kinderpsychiater untersuchen…
    Gut, wir haben nun erwiesen, dass das Belohnungssystem bei AD(H)S-Kindern funktioniert…aber die klassische Konditionierung der Kinder findet da ihre Grenzen, wo sie die Schule, eben durch besagtes intermittierendes Modell, sie überholt und ich immer mehr zum operanten Konditionieren übergehen muss…spätestens dann wird bei echtem AD(H)S wohl doch Ritalin fällig sein…ich halte aus dem Bauch heraus die Methode sogar für schlechter, da im Rahmen Schule die Bedingung, dass gute Leistung sofort belohnt wird, aufgrund der Schülerzahl fatisch nicht hinzubekommen ist…gewöhnen sich die Kinder durch diese Erziehungsform daran, gibts spätestens in den höheren Klassen ein Problem, wenn ich den Schüler X heute mal nicht so würdigen kann, wie er es gerne hätte…naja, schauen wir mal…ich hätte gerne noch eine zweite Experimentalgruppe, die Haldol statt Ritalin bekommt…rein interessehalber…

    cd

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    Auf Carta wurde vor kurzem ein Artikel veröffentlich, den ich ziemlich gut finde, da er ein Phänomen des Web 2.0 sehr pointiert auf den Punkt bringt: Beziehungen, die so heißen, aber keine sind. Umair Haque sagt in seinem Artikel “Die Social-Media-Blase: Nennen wir es Beziehungsinflation” folgendes:

    “Zahlenmäßig haben wir dank sozialer Netzwerke deutlich mehr Kontakte als früher. Doch wertvoll sind in Wahrheit – wenn überhaupt – nur sehr wenige von ihnen.”

    Er vergleicht die beobachtbare zunahme flüchtiger Kontakte und “Freundschaften” zu Menschen, die man im Leben nie getroffen hat mit den faulen Krediten der Immobilienkrise. Ein sehr lesenswerter Artikel.

    Pädagogisch-psychologisch lässt sich ein weiteres Phänomen damit in Verbindung bringen. Symptomatisch für einige Störungen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter ist die gefühlte oder reale Ablehnung durch Peers und andere Menschen, die früher durch imaginäre Freundschaften kompensiert wurde. Die Betroffenen bildeten sich also entweder selbst -störungsbedingt- ein, dass z.B. der Bundeskanzler, der zufällig bei einer Wahlveranstaltung ihre Hand als eine von hunderten persönlich geschüttelt hat, ein Freund von ihnen sei. Entsprechende Geschichten wurden ausgeschmückt oder vollständig zusammenkonfabuliert. In der Web 2.0-Gesellschaft bekommt dieses Störungsbild eine ganz andere Form der Nahrung: Durch Twitter, Facebook etc. ist es nun realiter und nicht nur imaginär möglich, mit im Prinzip jeglicher Prominenten Persönlichkeit in einer Form direkter Verbindung zu stehen, die für Außenstehende durch Kontaktlisten beweisbar ist. Es ist somit deutlich intensiver möglich, als es früher durch Fanclubs der Fall war, derartige imaginäre Beziehungen zugunsten der Vermeidung echter sozialer Kontakte zu unterhalten. Ein  Phänomen, das gerade bei sozialen Phobien gehäuft auftritt. Ich denke, diese Entwicklung ist mit der Schlüssel für die viel propagierte “Internetsucht” bei Jugendlichen. Es ist weniger die Pornographie, die eine Gefährdung darstellt, als mehr die tatsächliche Möglichkeit, Sozialität in der Nichtsozialität (also ein virtueller, aber durch inflationäre Benutzung des Freundschaftsbegriffes bei Facebook, StudiVZ, SchülerVZ und Co. sozialer Rahmen) zu erleben und so gar nicht den nötigen Leidensdruck aufzubauen, um eine Krankheitseinsicht bei den Betroffenen zu erzeugen. Ich denke, das wird irgendwann ein eigener Bereich der Soziologie und Psychologie werden….

    cd

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    ADHS und Ritalin http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/04/adhs-und-ritalin/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/04/adhs-und-ritalin/#comments Tue, 04 May 2010 13:21:37 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1322
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    Pünklich zum Erscheinen des aktuellen Heftes von Focus Schule kommen auf einen die üblichen Fragen zu ADS und ADHS auf einen zu. Und damit natürlich auch die Frage, ob Ritalin dagegen hilft oder nicht. Zum Thema ADHS verweise ich auf das Blog “Verhaltensoriginell oder vielleicht doch ADHS?“, das sich dem Thema gewidmet hat und möchte hier nur mit dem Standardklischee aufräumen, das einem immer wieder in Seminaren bzw. im Elternkontakt begegnet.

    1. Nicht jedes Kind, das mal mit dem Stuhlt kippelt oder nicht sofort auf eine Anweisung reagiert, ist verhaltensgestört oder “hyperaktiv”!

    2. “Echtes” AD(H)S (das H in Klammern, weil es auch als Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ohne Hyperaktivität auftreten kann) ist eine Neurotransmitterstörung des Gehirns, die grob für Laien erklärt zu einer paradoxen Reaktion auf bestimmte Botenstoffe im Gehirn führt. Alle Ärzte und Neurologen bitte weghören: Ein Kind mit echtem AD(H)S braucht Kaffee zum Schlafen und Valium zum Wachwerden…so ungefähr muss man sich diese Störung vorstellen. Bestimmte Antriebsregulierende Bereiche funktionieren nicht so wie sie sollen.

    3. Der Wirkstoff von Ritalin, Methylphenidat, wirkt nur bei echtem AD(H)S beruhigend. Der Stoff ist mit Amphetamin verwandt (für 68er: Das Zeug, mit dem Ihr damals in einem Rutsch an die Adria gefahren seid) und führt bei Kindern, die diese Anomalie nicht aufweisen zu folgender Problematik: Erst habe ich ein hyperaktives Kind, dann gebe ich ihm Ritalin und dann habe ich ein hyperaktives Kind auf Speed!

    4. “Mein Kind ist krank” ist eine Aussage, die deutlich einfacher für die Eltern zu verarbeiten ist als “Unser Erziehungsstil ist scheiße.” Letztere ist aber meist der Grund für rein psychogene Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsstörungen und da helfen keine Pillen, sondern Erziehungsberatung…gegen die alle Eltern eine recht hohe Resistenz aufweisen…

    5. Liebe Eltern “hyperaktiver” Kinder: Lasst das Kind von einem Neurologen oder Kinderpsychiater untersuchen, nicht von einem Allgemeinmediziner…ist sicherer…es gibt zwar einige Allgemeinmediziner, die in Bezug auf ADHS fortgebildet wurden, aber sehr oft hört man nur “Wirkt nicht? Dann erhöhen wir mal die Dosis…” Und das letzte was Lehrer und Eltern brauchen, ist ein hyperaktives Kind auf noch mehr Speed…

    cd

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    Falling Down für Lehrer 2 http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/02/falling-down-fur-lehrer-2/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/05/02/falling-down-fur-lehrer-2/#comments Sun, 02 May 2010 17:36:46 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1289
  • Falling Down für Lehrer
  • Sieg und Niederlage liegen dicht beieinander
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    Der englische Lehrer, der vor einer Weile einen Schüler mit einem Gewicht aus einem Vorbereitungsraum fast totgeschlagen hat, ist bezüglich der Anklage auf versuchten Mord freigesprochen worden. Aufgrund seiner psychischen Erkrankung gelte er als unzurechnungsfähig. Das Gericht wolle eine Entscheidung finden, die ihm “bei seinen Problemen helfe”.

    Lustig finde ich den letzten Satz: “Die Schule hat noch nicht entschieden, ob H. vom Dienst suspendiert wird.” Ahja…einen Schüler fast umzubringen ist also nicht notwendig ein Grund zur Suspendierung? Da gehts ja zu wie an der Odenwaldschule…

    cd

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    Alice Miller ist tot http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/26/alice-miller-ist-tot/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/26/alice-miller-ist-tot/#comments Mon, 26 Apr 2010 18:31:04 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1240
  • Eltern im Netz
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  • Alice und Klischees….
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    Die Kindheitsforscherin Alice Miller ist gestorben, wie ich gerade im Bestatterweblog lese. Laut der Tagesschau schon am 14. April. Bekannt wurde sie durch ihre vehemente Abgrenzung zur klassischen Psychoanalyse, die Bücher “Das Drama des begabten Kindes” und “Am Anfang war Erziehung”

    Bis kurz vor ihrem Tod beantwortete sie Leserfragen auf ihrer eigenen Homepage. Ihr allerletzter Blogeintrag nur neun Tage vor ihrem Tod lautete:

    AM: Es ist mir leider nicht mehr möglich, meine Tätigkeit auf dieser Seite fortzuzetzen. Durch einen starken Muskelverlust, der zur großen körperlichen Schwäche geführt hat, sehe ich mich gezwungen, diese Tätigkeit aufzugeben. Ich danke allen Autoren der Beitrge zu dieser Seite, die mit ihren Briefen bezeugt haben, wie Kinder noch in der heutigen Zeit von ihren Eltern behandelt werden. Diese Texte werden auch nach meinem Tode auf der Seite unter meinem copiright erhalten bleiben.

    Danke

    cd

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    Prozess gegen Georg R. (Ansbach) findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/26/prozess-gegen-georg-r-ansbach-findet-unter-ausschluss-der-offentlichkeit-statt/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/26/prozess-gegen-georg-r-ansbach-findet-unter-ausschluss-der-offentlichkeit-statt/#comments Mon, 26 Apr 2010 15:23:30 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1225
  • Prozess gegen Amokläufer von Ansbach beginnt im April
  • Axt im Bayrischen Walde – Ansbach
  • Täter von Ansbach in der Psychiatrie – vermindert schuldfähig
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    Im Beck-Blog lese ich heute, dass der Prozess gegen Georg R., den Amokläufer von Ansbach, nun doch unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden wird. Der Autor Prof. Dr. Henning Ernst Müller sieht dies Kritisch und beruft sich auf den Beitrag “Maulkorb für die Medien” auf Spiegel Online.

    Ich verstehe die Aufregung nicht. Ich finde es eher angenehm, dass die Presse und das Fernsehen warten müssen, bis die Fakten auf dem Tisch liegen und nicht wieder wüste Enten geschmiedet werden, die im Prinzip aus aus dem Kontext gerissenen Satzteilen bestehen…was soll die Berichterstattung auch groß bringen? Er hat ja bereits gestanden und aufgrund der Persönlichkeitsstruktur, die man alleine durch den Modus Operandi mutmaßen kann, wette ich eine Flasche guten schottischen Singlemalt, dass er vermindert oder gar nicht schuldfähig gesprochen wird und anstatt im Gefängnis in der Psychiatrie landen wird, wo er ja ohnehin schon einsitzt…alles andere würde mich überraschen, da ich nicht glaube, dass irgendein Psychiater einem Jugendlichen, der seine Mitschüler mittels Brandflasche aus der Klasse treibt, um ihnen mit der Axt aufzulauern, volle geistige Gesundheit und somit Schuldfähigkeit attestieren wird…schauen wir mal…

    cd

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    Von dunklen Geschichten 2 – Reaktion auf Marek Hoffmann http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/20/von-dunklen-geschichten-2-reaktion-auf-marek-fuchs/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/20/von-dunklen-geschichten-2-reaktion-auf-marek-fuchs/#comments Tue, 20 Apr 2010 20:08:38 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1185
  • Von Führerwitzen und dunklen langweiligen Geschichten
  • Pädagogisch-/Psychologischer Grabenkampf
  • Weg mit dem Bildungsföderalismus
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    EDIT: Sorry, ich meinte natürlich Marek Hoffmann, nicht Marek Fuchs…das war ein Automatismus..

    Meine Reaktion auf den Artikel über Constantin Film und die Ausschnitte aus “Der Untergang” auf BasicThinking scheint den Autor Marek Hoffmann verärgert zu haben. Da ich ja kürzlich noch über das Verstecken hinter Pseudonymen und Weglaufen vor Verantwortung für die eigenen Äußerungen vom Leder gezogen habe, stelle ich mich in einem eigenen Beitrag der Konfrontation:

    Lieber Marek,

    1. Ich habe den gesamten Artikel gelesen. Ob ich ihn verstanden habe, überlasse ich Deinem Urteil als Autor. Du könntest mir aber auch die ursprüngliche Intention nennen…

    2. Gegenfrage: Hast Du meine Position zur Thematik im verlinkten Artikel “jedem das seine” gelesen und Verstanden? Falls ja, verwundert mich Deine Reaktion…war das Statement nicht transparent genug?

    3. Zum eigentlichen Gegenstand: Wenn Du mich so fragst, sollte keiner mehr die Formulierung “dunkelstes Kapitel” verwenden, aus zweierlei Gründen:

    A) Weil die Bezeichnung “dunkelstes Kapitel” eine relative Größe ist. Was erschreckend am Holocaust ist, ist nicht der Genozid an sich. Alle Nationen der Welt haben in dieser Hinsicht etwas auf dem Kerbholz. Was den Holocaust so erschreckend macht, ist auch nicht die reine Opferzahl. Es ist die kühle Technisierung der Massenvernichtung und die Ausbeutung ihrer Opfer…Topf&Söhne, Zyklon B, IG Farben usw., sowie die Tatsache, dass unter uns noch Zeitzeugen, sowohl auf Opfer- wie auf Täterseite leben. Es ist die Unbegreiflichkeit “wie Menschen soetwas tun” können. Auf die Psychologie des Holocaustes will ich hier nicht eingehen, das ist eine andere Diskussion (und ich schließe mich da Harald Welzer an, mit dem ich den gleichen Sachverhalt im KWI in Essen länger diskutiert habe). Was den Holocaust so urgewaltig erscheinen lässt, ist die Opferzahl..aber kann die Opferzahl alleine ausschlaggebend für das normative Kriterium “schlimm” sein? Als konsequentialistisches Argument würde ich das verneinen. Waren dann die russischen Gulags schlimmer als Auschwitz, weil Stalin mehr Menschen hat sterben lassen als Hitler? War der systematische Mord an “Wilden” in den Zeiten der Kolonialisierung dann weniger schlimm, weil man die Menschen im Kapf getötet hat und nicht in Gaskammern? War das Verdrängen der “Indianer” in den heutigen USA weniger schlimm als die Ghettos des dritten Reiches, weil man den Indianern das Land ja “abgekauft” hatte? Waren die öffentlichen Hexenvebrennungen im Mittelalter im Namen eines Gottes weniger schlimm, als das wahllose öffentliche Erschießen oder Aufhängen Andersdenkender und “Undeutscher”, mit einem Schild “Ich bin ein Vaterlandsverräter” und dergleichen, durch SA und SS, weil es weniger tote Hexen als tote Kommunisten gab? China und Tibet kommentiere ich nicht weiter. Ich denke, Masse und Modus dürfen aus ethischer Sicht kein Kriterium sein. Aus ethischer Sicht sind zehn Tote aus politischen Motiven einer Million Toten gleichwertig, also die Taten gleich “schlimm” oder “dunkel”. Eine hohe Opferzahl mag erschreckender sein, in der Natur der Sache aber bleiben die Taten gleich. Zahlen sind nur für Politiker, die zwischen “bewaffneter Konflikt” und “Krieg” unterscheiden müssen…die OSZE legt exakte Zahlen fest, wann welcher Begriff zu verwenden ist. Letztendlich habe ich zu der Sache das gleiche Verhältnis zu “jedem das seine”. Es muss irgendwann einfach mal gut sein. Den Katholiken halten nur noch Leute, denen die Argumente ausgehen, die Kreuzzüge vor, den Amis rechnet keiner mehr auf, dass das ganze Land auf dem Blut der Ureinwohner gebaut ist, die Portugiesen, Spanier und Engländer lassen wir auch mit den alten Geschichten in Ruhe…selbst den Iren erzählt keiner mehr, was er von Belfast und IRA hält…wenn mir jemand “unsere” Geschichte vorhalten will, der wende sich bitte an meinen Großvater und frag ihn, warum er die schwarze Uniform mit dem Totenkopf getragen hat…der lebt noch…ich bin Jahrgang 1978, das ist nicht “meine”, sondern “Eure” (die Kriegsgeneration ist gemeint) Geschichte. Die 68er haben lange genug untersucht, die letzten Kriegsverbrecher sind im Greisenalter und nicht mehr haftfähig, nun muss es doch langsam gut sein…zumindest mit normativ konnotierten Begriffen wie “Kollektivschuld” oder eben “dunkelstes Kapitel deutscher Geschichte”…das ist eine plakativ-wertende Bezeichnung, totgeritten durch die Knoppisierung der Geschichte und vorgetäuschtes “wir”-Gefühl, in einem Land, in dem es schon lange kein durch den Begriff suggeriertes generationenübergreifendes “wir” mehr gibt…ich würde mir für meine und kommende Generationen eher entweder die britische Art des Umganges damit wünschen, nämlich gesellschaftsübergreifend über den Schicklgruber zu lachen, oder es wie das behandeln was es ist, ein Gegenstand von vielen in einem Geschichtsbuch…

    Um es noch weiter zu differenzieren (ich sehe vor meinem Geistigen Auge schon den ersten “Holocaustleugner”-Kommentar): Ich finde es dort angebracht, wo noch Zeitzeugen sind. Die härtesten Judenwitze habe ich von einem alten Rabbi in Schottland gehört, nachdem er erfahren hatte, dass ich der deutsche Fremdsprachenassistent bin…im Imperial War Museum in London gibt es eine Ausstellung zum Thema Holocaust. Ich war als Deutscher natürlich skeptisch, eine Ausstellung zu dem Thema in England zu besuchen, aber das war im Nachhinein eine der akribischsten und gleichzeitig wertneutralsten Ausstellungen, die ich dazu je gesehen habe. Kein Wort von “gut” oder “böse”, nur Fakten…Filmausschnitte, die Rede vom Totalen Krieg von Joseph Goebbels, ein Berg Schuhe und Haare, ein Eisenbahnwaggon etc. mit rein deskriptiven Beschreibungen….wenn eine derNationen, die in unserem Bombenhagel gelegen haben, das hinbekommen, wird es auch für uns langsam Zeit…Warum ich diese Ausstellung erwähne? Eine jüdische Familie hatte ihren alten Großvater in die Ausstellung begleitet…vor dem Schaukasten mit Kleidung, die den Judenstern zeigte, hielt er inne…ich stand so zwei Meter schräg neben ihm…da schaut er mich an und fragt -mit deutschem(!) Akzent “Can you imagine a greater stigma?”…ich habe genickt und ihm meinen deutschen Personalausweis gezeigt…er sah mich mit großen traurigen Augen an, lächelte dann aber und nickte ein paar Mal…
    Für den alten Mann hätte ich die Kollektivschuld gerne als Projektionsobjekt auf mich genommen…hätte er mir aus dem Stand eine vors Maul gehauen, ich hätte mich nicht gewehrt…aber nur ER hätte das gedurft…nicht sein Sohn und nicht sein Enkel…genau wie ich tiefes Verständnis für den bösen Blick der alten Veteranen auf meiner Normandiereise hatte, wenn sie hörten, dass ich Deutsch sprach…hätten die mir mit ihrem rostigen Stahlhelm eins über den Schädel gezogen, das wäre okay gewesen…aber auch deren Söhne und Enkel hätten das nicht gedurft…das sind für mich zwei Paar Schuhe…

    B) Weil ich noch die “alte Schule” der Journaille mag, in der es nicht um pointiert-stellungsbeziehende Artikel, sondern um Neutralität des Autors geht. Gut, das ist mittlerweile ein nicht mehr vorkommendes Idealbild, aber immer noch mein persönlicher Leitsatz in der Redigierung beruflich verfasster Texte. Hättest Du in einem Privatblog die Formulierung verwendet, hätte ich die vermutlich mit “jaja” überlesen…bei einem Berufsschreiber eines sehr breit gelesenen öffentlichen Mediums wie BasicThinking hätte ich, gerade weil es sich um ein Technik- bzw. Internet-/New Media-Blog handelt, eine neutrale Formulierung wie “ein Film, der sich mit dem Ende des Dritten Reiches” oder “mit den letzten Stunden Adolf Hitlers befasst” erwartet, anstatt einer Focus-mäßigen Platitüde…daher mein Kommentar. Aber, Dein Blog, Deine Schreibe, Deine Regeln…es war nicht als Affront gemeint, sondern nur als Ausdruck der Irritation…

    BasicThinking bleibt im RSS-Abo…auch mit gekürzten Artikeln ;-)

    cd

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  • Für Hawthorne: Geld regiert die Welt!
  • Prozess gegen Georg R. (Ansbach) findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt
  • Quantitative Psychologie ist “Pseudowissenschaft”
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    Schüler (5. oder 6. Klasse) auf dem Gang zu einem Kollegen: “Aber wenn doch jemand wer ist, warum darf man dann nicht einfach so auf ihn hören?”
    Kollege: “Erstmal, weil ich dir das sage!”

    Kopf -> Tisch

    Hawthorne vom Blog “erwachen” (Gab es da von den Zeugern Jehovas nicht ein Propagandaheft, das so ähnlich hieß…?) verwies vor einer Weile auf den guten alten Milgram-Versuch….

    cd

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    Materialien zum Thema Amok, Gewalt und Selbstverletzung http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/12/materialien-zum-thema-amok-gewalt-und-selbstverletzung/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/12/materialien-zum-thema-amok-gewalt-und-selbstverletzung/#comments Mon, 12 Apr 2010 09:52:08 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=1045
  • Austherapiert
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    So, ich habe mal eine Unterseite für das ganze Zeug, das ich hier im Blog verlinke gemacht. In Zukunft also nun Materialien unter http://www.drossmann.de/wordpress/downloads/

    Das Material zur Tagung über den Fall “Sonja”, Borderline usw. gibt es hier: http://www.drossmann.de/wordpress/downloads/tagung-arbeitsgemeinschaft-lerntherapeuten-georgsmarienhuette-25-09-09/

    cd

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    Raus aus dem Schuldienst – Bekenntnisse eines Ex-Kollegen http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/06/raus-aus-dem-schuldienst-bekenntnisse-eines-ex-kollegen/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/06/raus-aus-dem-schuldienst-bekenntnisse-eines-ex-kollegen/#comments Tue, 06 Apr 2010 14:04:42 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=948
  • Milgram ist allgegenwärtig
  • Kreuzzug in Berlin
  • Warum ich Filterkaffee immer noch am besten finde – Lehrer und Technik
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    Ich bin mit Sicherheit nicht der einzige Lehrer, der dem aktuellen System den Rücken gekehrt hat, um andere Wege einzuschlagen…über einen seelenverwandten Ex-Kollegen bin ich gerade eben durch Zufall gestolpert:

    Jürgen Lüder hat in seinem Blog “Ich alter Dinosaurier” einen Eintrag mit dem Titel “Reminiszenzen: Abschied vom Fach ‘Psychologie’” geschrieben, der mir persönlich auch sehr aus der Seele spricht…wenngleich ich auch “sein” Fach Psychologie für ähnlich unwichtig im Fächerkanon halte, wie “mein” Fach Philosophie…

    Entweder man will die Hängematte der Lebenszeitverbeamtung und läßt sich im Bedarfsfall regelmäßig kaputtschreiben, oder man schmeisst eben hin und sucht sich einen anderen Job…Gruß an den Kollegen!

    cd

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    Der Todestrieb des Therapeuten http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/06/der-todestrieb-des-therapeuten/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/06/der-todestrieb-des-therapeuten/#comments Tue, 06 Apr 2010 12:40:13 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=945
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    Bei “Thank you so much for reading” lese ich heute Morgen folgenden Eintrag:

    Moderne Psychologie?

    meine psychologin versucht mit immer neuen attacken mich mit einer sehr geringen lebenserwartung zu schockieren und ist enttäuscht, wenn ich dennoch gelassen bleibe.
    ich glaube ich spreche sie beim nächsten termin mal darauf an, ob das voyeurismus ist.

    Lieber Capitano Zanahoria,
    das ist keineswegs Voyeurismus, sondern der Selbsterhaltungstrieb des Therapeuten. Manchmal ist bei chronisch depressiven Patienten die Sitzung so schnarchlangweilig, dass man den eigenen Selbstmord nur durch den Gedanken, dass der Patient sich bald umbringt, verhindern kann. Zum tieferen Verständnis verweise ich auf Otto F. Kernberg und die Neolutheraner Klaus Schlagmann.

    cd

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    Weg mit dem Bildungsföderalismus http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/04/weg-mit-dem-bildungsfoderalismus/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/04/weg-mit-dem-bildungsfoderalismus/#comments Sun, 04 Apr 2010 10:19:46 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=941
  • Pädagogisch-/Psychologischer Grabenkampf
  • Wir sind Meister!
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    Ich habe gerade einen Artikel im Satiremagazin DER SPIEGEL gelesen, der  sich mit den Ergebnissen einer Umfrage zur Bildungspolitik in Deutschland befasst.

    Die Ergebnisse freuen mich einerseits, andererseits sind die Forderungen der Eltern mal wieder jenseits des Machbaren, wobei das keinem Kollegen neu sein dürfte…da mein Job die ganze Bandbreite von Regelschule über Universität bis zur Erwachsenenbildung umspannt, will ich doch auch mal meinen Senf dazugeben.

    61 Prozent der Befragten wollen, dass Bildungspolitik Sache des Bundes wird. Endlich! Die Länder würden zwar vom segensreichen Wettbewerb um das “beste Schulsystem” schwärmen, realiter ist das aber ganz großer Mist, denn der wird auf den Schultern der Schüler und der Lehrkräfte ausgetragen…
    Was nützt mir hier ein Zentralabitur in NRW, wenn das nicht deckungsgleich mit  dem in Bayern ist und Abiturienten, die zum Studium das Bundesland wechseln wollen, vor hohen Barrieren stehen. In der Realität sieht das dann so aus, dass ich an der Uni sowieso wieder bei Adam und Eva anfange, um die unterschiedlich ausgebildeten Erstsemester aus diversen Bundesländern auf einen gemeinsamen Stand zu bringen…und dafür der ganze Aufwand mit Vergleichsarbeiten usw.? Ich denke nein…Umziehen wird auch zur Tortur…bekommt ein Elternteil einen Job in einem anderen Bundesland, können die Kinder fast sicher sein, ein Schuljahr wiederholen zu müssen…in der Oberstufe siehts noch düsterer aus, wenn die in Land A gewählten Leistungskurse in Land B so nicht stattfinden oder gar nicht Teil des Fächerkanons sind (z.B. Unterrichtsfach Psychologie oder Pädagogik). Das ist teilweise innerhalb eines Bundeslandes schon ein Problem oder manchmal sogar innerhalb der gleichen Stadt…zwischen den Ländern jedoch eine Katastrophe…

    G8? Kein Kommentar…völlig unsinnig, wenn nicht auch gleich der Lehrplan zusammengestutzt wird..überfordert in der aktuellen Form Schüler, Lehrer und Eltern…taugt die Schule nix, taugt die Schule nix…egal ob auf 13 Jahre gestreckt oder auf 12 komprimiert..

    Zusammenlegung von Real- und Hauptschule? Sicher…wenn man glaubt, das Problem zu lösen, indem man den Namen der Institution tilgt…Problem ist die Klientel, nicht die Schulform…und die wird weiter bestehen bleiben…ich verweise an dieser Stelle nochmal auf unsere Ergebnisse

    Kleinere Klassen? Mehr Lehrer? Sicherlich…würde Sinn machen…es ist ja nicht so, als wäre Deutschland hoffnungslos überschuldet….

    Lehrerberuf als “zweite oder dritte Wahl”? Um Gottes Willen…der Lehrerberuf ist für die meisten Studierenden natürlich die erste Wahl, um ein gescheitertes Diplom in ein Staatsexamen zu überführen…Nur ein Zyniker würde behaupten, die Studiengebühren hätten dazu geführt, dass jeder Idiot für Lehramt immatrikulieren kann und auch zur Erhaltung der Quote jeder Idiot ein Staatsexamen bekommt…Eignungstests? Fehlanzeige…das sind die Schweizer besser…

    aber was rege ich mich auf.. .;-)=

    cd

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    Gefährliches Antidepressivum Projectil – Die Suche hat begonnen http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/01/gefahrliches-antidepressivum-projectil-die-suche-hat-begonnen/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/01/gefahrliches-antidepressivum-projectil-die-suche-hat-begonnen/#comments Thu, 01 Apr 2010 13:49:24 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=929
  • Pharmaskandal um Antidepressivum: Erste Messungen zum Bleigehalt von Projectil
  • Ergebnis des Pharmaskandals Projectil steht fest
  • Verseuchtes Antidepressivum Projectil – Hersteller veröffentlicht Warnhinweis
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    Während die Ergebnisse der Untersuchung nach Todesfällen durch das transcraniale Antidepressivum Projectil noch ausstehen, hat hier in der Klinik die Suche nach Beständen des Medikaments bereits begonnen. Nach der Bekanntgabe des Problems am schwarzen Brett gegen 08.00 Uhr heute Morgen war der Nachtdienst noch vor der Übergabe an die Frühschicht informiert. Die Frühschicht ist angewiesen, den Status der Suche bei der Übergabe an die Spätschicht an diese weiterzugeben. Die Spätschicht wiederum hat Weisung, den momentan im Osterurlaub befindlichen Chefarzt telefonisch über die Ergebnisse zu informieren, allerdings erst zwischen 23.30 und 0.00 Uhr. Alle Schwestern sind angewiesen, jedem Patienten, der im Schwesternzimmer nach Projectil fragt, stattdessen Promethacin oder Seroquel zu geben.

    Im Moment sind eine Stationsärztin, drei examinierte Krankenschwestern, ein Krankenpfleger, zwei Schwesternschülerinnen und mindestens ein ganzer Hörsaal voller Psychologiestudenten der Universität Bochum angewiesen, sämtliche Gebäude und Abteilungen nach Beständen von Projectil zu durchsuchen. Skeptiker, die die Anweisung für einen Aprilscherz hielten, konnte mittels Google-Suche nach den Begriffen “Antidepressivum” und “Projectil” vom Gegenteil überzeugt werden.

    Ergebnisse von offizieller Seite stehen immer noch aus.

    cd

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    Statistik für Anfänger – Von Normalverteilungen und Standardabweichungen http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/01/statistik-fur-anfanger-von-normalverteilungen-und-standardabweichungen/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/04/01/statistik-fur-anfanger-von-normalverteilungen-und-standardabweichungen/#comments Thu, 01 Apr 2010 13:36:56 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=927
  • Ergebnis des Pharmaskandals Projectil steht fest
  • Darwinismus und die Statistik
  • Schüler und Alkohol
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    Im Blog “Lehrerzimmer” hat Herr Rau vor kurzem einen Eintrag verfasst, der sehr gut in die Materie der Häufigkeitsverteilung einführt. Kann ich allen an Statistik Interessierten nur empfehlen:

    Lehrerzimmer: Die Normalverteilung, Teil 1

    cd

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    LHC: 20% der Tagesschau-Leser haben Angst vorm schwarzen Loch http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/30/lhc-20-der-tagesschau-leser-haben-angst-vorm-schwarzen-loch/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/30/lhc-20-der-tagesschau-leser-haben-angst-vorm-schwarzen-loch/#comments Tue, 30 Mar 2010 13:59:31 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=894
  • Klatsche für Pro-Reli
  • Die leidigen Konferenzen…
  • Englisch in der Grundschule sinnlos
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    Eigentlich unfassbar, dass soetwas in einer aufgeklärten Gesellschaft möglich ist…obwohl…die Teilnehmer der Netzumfrage wurden ja vom deutschen Schulsystem und der BILD aufgeklärt…insofern ist die Sache schon deutlich weniger verwunderlich…

    Zum Erfolg des Experiments im LHC startete die Tagesschau online eine Umfrage zum Thema “Haben Sie Angst vor einem Schwarzen Loch?”

    Von der Aufmachung her wäre es eher RTL oder SAT1 zuzuschreiben, aber auch bei der ARD haben zum aktuellen Zeitpunkt (15:56 Uhr) fast zwanzig Prozent der Teilnehmer für “ja” gestimmt…die Panikmache in den Medien hat funktioniert…vermutlich die gleichen zwanzig Prozent, die den LHC für was zum Rauchen halten…

    Die große Angst vor dem Schwarzen Loch…gut, dass ich Freudianer bin…

    cd

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    Christian Pfeiffer – Wissenschaft oder Satire? http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/26/christian-pfeiffer-wissenschaft-oder-satire/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/03/26/christian-pfeiffer-wissenschaft-oder-satire/#comments Fri, 26 Mar 2010 15:04:56 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=833
  • Zum Diskurs über Pfeiffers Thesen
  • Amokläufe sind kaum zu verhindern – Pfeiffer wird ruhiger
  • Verbot von Killerspielen in der Schweiz zur Zeit sinnvoll?
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    Angehörigen meiner Generation, die sich in ihrer Kindheit schon für Spiele am PC und an der Konsole interessierten, dürfe der Name Heinrich Lenhardt noch etwas sagen. Lenhardt war mit einigen anderen, z.B. “Doc Bobo” Boris Schneider (jetzt Boris Schneider-Johne, mittlerweile bei Microsoft für die XBOX360 zuständig), Anatol Locker, Michael Hengst und Winnie Forster Redakteur bei der Spielezeitschift “Power Play”, die schon lange eingestellt ist.

    Dieser Heinrich Lenhardt schreibt u.a. auch bei Gamersglobal.de und nimmt in seiner aktuellen Kolumne die aktuellen Thesen von Prof. Christian Pfeiffer ins Visier. (siehe auch “Verbot von Killerspielen in der Schweiz zur Zeit sinnvoll?”, “Amokläufe sind kaum zu verhindern – Pfeiffer wird ruhiger” , “Zum Diskurs über Pfeiffers Thesen” und “Feuerzangenbowle”)

    Im Beitrag “Die hohe Kunst des Pfeifferns” nennt er die teils sehr weit hergeholten Verknüpfungen zwischen “Killerspielen” und Gewalt Pfeiffers und bringt dem Leser anhand eines Beispiels bei, wie man auch selbst sehr gekonnt pfeiffern kann…es steht die Frage im Raum, ob Pfeiffer gar ein “geistreicher Satiriker” sei…lesenswert!

    cd

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    Flugzeugabsturz live bei Twitter – Der Mann hat Nerven! http://www.drossmann.de/wordpress/2010/01/31/flugzeugabsturz-live-bei-twitter-der-mann-hat-nerven/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/01/31/flugzeugabsturz-live-bei-twitter-der-mann-hat-nerven/#comments Sun, 31 Jan 2010 22:57:11 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=643
  • Konfrontative Didaktik
  • Meine These zur Päckchenverschwörung
  • Geschenke für Alphablogger – neue Form des viral Marketing?
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    OK, der Mann stand entweder unter massivem Schock oder hat Eier wie Wassermelonen. Mike Wilson war Teil einer mittleren Flugzeugkatastrophe in Denver, seine Maschine schlitterte von der Landebahn und ging in Flammen auf…der Durchschnittsmensch würde nun, sofern er das Unglück überlebt hat, seine Zeit mit Schreien, Weinen und Weglaufen verbringen..nicht so dieser Mann..er checkt, ob sein Handy noch funktioniert und fängt an zu twittern: (Seite auf Englisch)

    Live Tweeting a Plane Crash [PIC].

    Krasser Typ..

    cd

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    Weniger Arbeitslose in Japan – mit gutem Grund http://www.drossmann.de/wordpress/2010/01/29/weniger-arbeitslose-in-japan-mit-gutem-grund/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/01/29/weniger-arbeitslose-in-japan-mit-gutem-grund/#comments Fri, 29 Jan 2010 14:54:13 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=630
  • Therapeutische Klingeltöne
  • Ernährung: Mehr Geld für weniger Salz
  • Mehr Arbeitslose durch weniger Arbeitslose
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    Laut Deutsche Welle-World ist die Arbeitslosigkeit in Japan wieder zurückgegangen:
    Weniger Arbeitslose in Japan

    Die Begründung dafür habe ich in der FAZ gefunden:
    FAZ.NET: Selbstmordrate in Japan

    cd

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    Selbstbeweihräucherung 3 http://www.drossmann.de/wordpress/2010/01/24/selbstbeweihraucherung-3/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/01/24/selbstbeweihraucherung-3/#comments Sun, 24 Jan 2010 20:35:32 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=431
  • Türkische Gymnasien, Bildungsarmut und Integration
  • Mehr Selbstbeweihräucherung
  • Weg mit dem Bildungsföderalismus
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    Das Kind ist endlich geboren…

    Endlich ist die Borderline-Fallstudie abgeschlossen und publiziert. Zeit also für eine weitere schamlose Eigenwerbung. Da aber das Wort Bildungsarmut in aller Munde ist, schauen wir mal, wie gut wir auf den Zug des Zeitgeistes aufspringen konnten…

    Der Arbeitstitel ändert sich vielleicht noch bis zum endgültigen Druck, aber das Buch ist angekündigt.

    Droßmann, Christian: Genese einer Borderline-Persönlichkeit – Die Folgen früher Ablehnungserfahrungen am Beispiel “Sonja”. (Arbeitstitel), in: Breyvogel, Wilfried (Hrsg.): Wie aus Kindern Risikoschüler werden. Fallstudien zu den Ursachen von Bildungsarmut, Frankfurt (Brandes & Apsel) 2010 (erscheint im März 2010)

    cd

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    Fanpost 1 http://www.drossmann.de/wordpress/2010/01/24/fanpost-1/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2010/01/24/fanpost-1/#comments Sun, 24 Jan 2010 19:45:08 +0000 cd http://www.drossmann.de/wordpress/?p=424
  • Der Todestrieb des Therapeuten
  • 246 Punkte – Stefan Raab ist der Casting-Gott
  • Fanpost – Zu Sinn und Funktion der Verschwörungstheorie
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    Ich freue mich ja doch sehr, wenn jemand tatsächlich mein wirres Zeug hier im Blog liest. Manchmal bekomme ich sogar Anerkennung in Form eines Leserbriefes. In dieser Rubrik also nun sporadisch einige Beispiele.

    Ich hatte vor längerer Zeit einmal einen kurzen Kommentar zur Webseite www.oedipus-online.de geschrieben. Am 9. Januar erreicht mich eine Mail von Klaus Schlagmann, dem Urheber der Seite höchstpersönlich:

    Hallo,

    habe durch Ihre detaillierte Analyse meines Falles viel über mich gelernt, so von wegen “Gegenübertragung nicht im Griff”. Wo haben Sie es gelernt, komplexe Inhalte so präzise auf den Punkt zu bringen? Ich beneide Ihre Schüler (sofern man Sie tatsächlich auf solche losgelassen hat), dass sie Ihren profunden Welterklärungen teilhaftig werden dürfen!

    Sie werden mir erlauben, Ihren differenzierten Standpunkt auf meiner Webseite zu zitieren und zu kommentieren.

    MfG – Klaus Schlagmann

    Erst hatte ich völlig vergessen, um wen es sich handelte, aber nach einer kurzen Google-Recherche erinnerte ich mich recht schnell…ich hatte sofort zurückgeschrieben, aber eine weitere Reaktion blieb bisher aus…schade eigentlich, das hätte ein schönes Sparring werden können…

    cd

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    Austherapiert http://www.drossmann.de/wordpress/2009/09/27/austherapiert/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2009/09/27/austherapiert/#comments Sun, 27 Sep 2009 15:40:37 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/77977a466533858f4b97772271f0b874-252.php#unique-entry-id-252
  • Materialien zum Thema Amok, Gewalt und Selbstverletzung
  • ALICE jetzt auch für Skype
  • Augen tätowieren…
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    So, die Tagung der Arbeitsgemeinschaft Lerntherapeuten in Georgsmarienhütte ist rum. Die Tagungsstätte Haus Ohrbeck ist wirklich schön gelegen und empfehlenswert, Zimmer und Verpflegung sind gut und ich habe dort eine ganze Menge Vorurteile gegen Lerntherapeuten beerdigen müssen..
    Hat Spaß gemacht, dort vorzutragen. Punktlandung mit der letzten Folie um 17.15, Ritterschlag von Edith-Maria Soremba, und nun die dort eingefangene Grippe auskurieren…Ohrbeck ist rauchfrei und ich war nachts natürlich zu faul, meine Jacke vom Zimmer zu holen um draußen zu rauchen…

    Folien zum Themenkomplex Narzissmustheorie, Borderline, Amok etc. gibt es für Interessierte im Downloadbereich.

    cd

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    Wird Deutschland immer psychotischer? http://www.drossmann.de/wordpress/2009/09/18/wird-deutschland-immer-psychotischer/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2009/09/18/wird-deutschland-immer-psychotischer/#comments Fri, 18 Sep 2009 18:46:57 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/0fcd698ed4951c1d6b07ba289f0150fb-248.php#unique-entry-id-248
  • Gewalt ist Gewöhnungssache
  • Amokversicherung
  • Zum Jahrestag von Winnenden: Killerspiele, Panikmache, Verschwörungstheorien, Trittbrettfahrer
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    Es ist schon öfter darauf verwiesen worden, darum nur kurz:

    Die Jungen Medien Hamburg haben heute folgenden Artikel veröffentlicht: Immer mehr Selbstmorde und Amokläufe in Deutschland

    Der recht knappe Artikel sammelt im Grunde nur ein paar Links über Amok und Suizide zusammen. Lustig ist, dass zwar erst reißerisch betitelt wird, ein paar Zeilen später aber sagen sie, es gäbe keine konkreten statistischen Daten aus Deutschland und bieten stattdessen welche aus Frankreich und einen Link zu einer Pro7-Doku an..;-)
    Nuja, hauptsache Leser mit der Titelzeile ködern…
    Der Verweis auf die Suizidrate in der Depression nach 1918 ist zwar löblich, aber sicher nicht völlig auf heute übertragbar…dass im Zuge der Wirtschaftskrise die Suizidrate hochgehen wird ist keine Erkenntnis, für die man viel Psychologie studiert haben muss.
    Komplettiert wird das ganze mit einem Verweis auf einen älteren Artikel der JMH zum Thema “Medien und Amok”, bezogen auf Emsdetten.

    Lichtblick ist der Verweis auf den einzigen halbwegs wissenschaftlichen Text, den ich hier auch nochmal verlinken möchte:

    Deutsches Ärzteblatt (31.03.2006): Psychische und Verhaltensstörungen – Die Epidemie des 21. Jahrhunderts?

    Zwar würde ich analog zur Kriminalitätsstatistik nicht unbedingt behaupten, dass sich die Fälle häufen…es kann ja auch sein, dass die Kranken nun mehr auffallen ;)

    cd

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    Warum Schulpsychologen nicht gegen Amoklauf helfen http://www.drossmann.de/wordpress/2009/09/18/warum-schulpsychologen-nicht-gegen-amoklauf-helfen/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2009/09/18/warum-schulpsychologen-nicht-gegen-amoklauf-helfen/#comments Fri, 18 Sep 2009 13:19:33 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/af801a5940b85f8117f4ef2ebcf76c3a-247.php#unique-entry-id-247
  • Warum Schulpsychologen nicht gegen Amoklauf helfen 2
  • Eltern im Netz
  • Sonderausschuss “Konsequenzen aus dem Amoklauf von Winnenden” legt Abschlussbericht vor
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    Ok, die Tat am Carolinum in Ansbach ist nun einen Tag her, schon kommen die Patentrezepte. Bereits im Kontext von Erfurt, Winnenden etc. wurde der Ruf nach mehr Schulpsychologen und Sozialarbeitern an Schulen immer lauter.
    Der STERN titelt heute beispielsweise “Polizeigewerkschaft zum Amoklauf: Deutschlands Schulen sind nicht sicher!” und finanznachrichten.de berichtet unter Berufung auf die Rheinische Post gar, die NRW Schulministerin Barbara Sommer wolle “nach Amoklauf 1000 neue Schulpsychologen”.

    In den Jahren in der Schulforschung habe ich dazu recht einschläigige Erfahrungen gemacht und halte bis heute die Annahme, Schulpsychologen und Sozialarbeiter an Schulen könnten Amokläufe verhindern, für nicht haltbar. Gleichzeitig denke ich auch, wird eine flächendeckende Ausstattung aus finanziellen Gründen nie passieren.
    Warum funktioniert das ganze nicht? Ein paar Erfahrungen dazu:

    1. Schulpsychologen und Sozialarbeiter, die direkt vor Ort ein Büro haben sind automatisch mit dem System Schule assoziiert. Generell schuloppositionelle Schüler werden diese nicht freiwillig, sondern nur unter Zwang aufsuchen. Psychologen und Sozialarbeiter können zwar schweigen, aber nicht zu jedem Sachverhalt. In strafrechtlich relevanten Dingen müssen sie die Schulleitung informieren, die dann entscheidet, ob die Sache an die Polizei geht. Das ist den Schülern bekannt, also werden sie die in diesem Kontext wirklich interessanten Dinge nicht erzählen, selbst die Fünftklässler haben den Bogen der Desinformation recht gut raus und wissen auch um ihre Strafunmündigkeit.

    2. Dieser Umstand führt dazu, dass man letztendlich als Strafinstanz endet. Ich habe an einer Schule die Supervisionsgruppe eines Betreuungsteams geleitet und in dem Rahmen versucht, ein Counsellingkonzept zu etablieren, dessen Grundsatz die Freiwilligkeit seitens der Schüler ist.
    Am ersten Tag des Versuchs, ich bin noch gar nicht in meinem Büro, höre ich bereits über die Schulsprechanlage (die in allen Klassenräumen zu hören war!) nur, wie die Schulleitung einen Schüler namentlich ausruft und ihm befiehlt, sofort in mein Büro zu gehen….so viel zum Thema Freiwilligkeit…
    Der örtliche Sozialarbeiter war nur die halbe Woche vor Ort, eine volle Stelle wäre nicht finanziert worden…somit war ich sofort die Anlaufstelle für alle zu sanktionierenden Schüler…Privatgespräche? Vertrauensaufbau? Nix…ich war sofort der “zweite Sozialprediger”…nach zwei Monaten gab ich den Versuch auf…vor Ort ist ein echtes Vertrauensverhältnis nicht zu etablieren…das Kollegium war ohnehin skeptisch, statt eines Sozialarbeiters sollte lieber noch eine weitere Lehrkraft angestellt werden und ich als “Anwalt der Schüler” sei ohnehin überflüssig…nunja…
    Unnötig zu erwähnen, dass Schulen oberhalb der Hauptschule größtenteils statt Prä- oder Intervention die deutlich einfachere Entsorgungspolitik fahren…”Sowas kann man über die Note regeln.”…

    3. “Amokläufer” sind tendenziell sehr lange unauffällig…Steinhäuser, Kretschmer, Georg R. – sie alle werden als ruhig und mehr oder weniger isoliert beschrieben. Solche Schüler fallen im Regelbetrieb nicht auf…zu den Sozialarbeitern und ins Schulleiterbüro werden die geschickt, die durch Stören, Gewalt und andere “laute” Dinge auffällig werden…an Schulen mit einem höheren Anteil so auffälliger Schüler, gerade in den von uns beobachteten “sozialen Brennpunkten” sind Lehrer und Sozialarbeiter froh, wenn ein Schüler einfach nur ruhig ist. In einer Unterrichtsstunde von 45 Minuten, in der man über die Hälfte der Zeit mit dem Disziplinieren der Schüler beschäftigt ist, ist dies auch nicht zu leisten…ich kenne ja beide Seiten..
    Isoliert sich ein Schüler, ist das halt so…hauptsache er macht keinen Ärger und kommt halbwegs regelmäßig zum Unterricht, schreibt seine Arbeiten und bekommt irgendwann seinen Abschluss…vertrauen sich diese Schüler nicht freiwillig einem Sozialarbeiter oder Schulpsychologen an, kennt man sie oft nicht einmal…es sitzen ja noch über 30 andere in der Klasse..

    4. Eltern sind nahezu grundsätzlich für auffälliges Verhalten ihrer Kinder völlig blind…die Kinder waren ja schliesslich “schon immer so” und auch den Eltern ist ein Kind, das kaum redet und lieber still in seinem Zimmer ist, eigentlich ganz recht, vor allem, wenn beide berufstätig sind…spricht man die Eltern auf soetwas an, hört man nur, man habe “keine Ahnung” oder “wir kennen unseren Sohn besser als sie” oder “Reden Sie uns nicht in unsere Erziehung rein…”..faktisch ist es eigentlich so, dass man die Eltern, die man eigentlich nicht sehen will, permanent bei sich sitzen hat und man sich nur wünscht, sie würden das Mädchen oder den Jungen mit ihren Leistungsansprüchen mal fünf Minuten in Ruhe lassen…und die Eltern, die man dringend zu einem Gespräch bittet, kommen entweder nicht oder zeigen ebendieses Verhalten…der schönste Satz in dieser Zeit: “Hätte die Schule nur solche Schüler wie unsere Tochter, dann hätte die Schule keine Probleme.”
    Solange die Eltern immer am besten wissen, was gut für ihr Kind ist, ist man da chancenlos…baut man Druck auf, ist man sowieso böse und die Eltern unterstützen das Kind noch in seiner schuloppositionellen Haltung…
    Greift man dann an den Eltern vorbei ein, sollte man auf richtig festem Boden stehen…der vermutete Drogenkonsum eines Jungen, der ständig träge und lustlos war, stellte sich erst nach dem Gespräch über Drogentests als Symptom eines Herzfehlers heraus…ups…war ein Heidenspass…
    Danach überlegt man sich zweimal, ob man sich nochmals derart in die Nesseln setzen möchte.

    5. Je höher das Ansehen einer Schule, desto geringer die Bereitschaft, einen Sozialarbeiter oder Schulpsychologen anzustellen. Es ist schlichtweg falsch, dass das nicht ginge..man verliert halt nur eine Lehrerstelle dafür oder hat einen Kollegen mit Zusatzqualifikation, dem man für die schulpsychologische Arbeit Stunden anrechnen muss, die dieser nicht im Unterricht steht..
    Je elitärer jedoch das Gymnasium, umso mehr heißt es “das brauchen wir hier nicht”…die Angst ist zu groß, dass man durch die Anwesenheit eines Sozialarbeiters nach aussen hin zeigt, man würde auch einen brauchen. Über das Ansehen von Sozialpädagogen in höheren Gesellschaftsschichten (sorry, das heisst ja jetzt “Milieu”..oder doch “Kaste” ?) muss ich mich denke ich nicht auslassen…und wirklich auffällige Schüler schmeisst man von der Schule…Problem gelöst..

    6. Alles was ausserhalb des Unterrichts passiert, fällt auch nur in den wenigsten Fällen auf…wird ein Schüler auf dem Schulweg und/oder in der Freizeit gemobbt, verprügelt, abgezogen, ausgegrenzt etc. merkt man als Lehrer davon nichts in einer Masse von mehreren hundert Schülern…vertrauen diese Kinder aus Scham oder Angst sich weder Eltern noch Lehrern an, haben auch diese keine Chance…Sozialarbeiter helfen dagegen nicht, da die fraglichen Schüler wie oben erwähnt, deren Einflussbereich sehr genau kennen..erst wenn Verletzungen auftreten, wird reagiert, aber meist auch wieder abgewiegelt…

    Das nur als kurzer Abriss…was also als Fazit bleibt ist:

    1. Ist Schule negativ konnotiert, sind es auch ihre Angestellten…nicht reparieren, wenn es den Schülern schon schlecht geht, sondern an einer Aufwertung des Bildes von Schule arbeiten..mein Appell bleibt: Behandelt Eure Schüler so, dass sie Euch nicht erschiessen wollen…
    Gerade an Gymnasien existiert in den Köpfen von Lehrern und Eltern ein nicht mehr zeitgemäßes Bild der absoluten Autorität, die aber an keiner Stelle durch Vorbildfunktion legitimiert wird..
    An der Abgrenzung der Schichten untereinander wird aber keine Politik der Welt etwas ändern können…

    2. Bessere Ausbildung für die Primarstufe…heutige GrundschullehrerInnen besitzen wenig bis gar keine diagnostische und andere psychologische Kompetenz, sind schon an der Uni bei Professoren und Studierenden als “Kindergärtnerinnen” unbeliebt, handlungspraktische Dinge werden nicht gelehrt, denn “dann können wir hier ja gleich eine PH draus machen” usw…aber nur in dieser Altersklasse ist noch pädagogisch und therapeutisch gegenzulenken…im Altersbereich der Sekundarstufen sind pathologische Muster bereits so eingefahren, dass von Prävention keine Rede mehr sein kann…
    Die Bilanz unserer Studie war: Die Muster sind eingebrannt…mit viel Mühe und intensiver Betreuung kann kurzfristig Besserung erzielt werden, lässt man die Schüler dann jedoch wieder von der Leine, verfallen sie innerhalb kürzester Zeit wieder in die alten Strukturen…nichts ist so angenehm wie das Bekannte…die nötige Intensivbetreuung über lange Zeit ist nicht finanzier- und realisierbar..

    Das ersmal mein Gedankenstrom dazu…mehr vielleicht später..

    cd

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    Darwinismus und die Statistik http://www.drossmann.de/wordpress/2009/04/03/darwinismus-und-die-statistik/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2009/04/03/darwinismus-und-die-statistik/#comments Fri, 03 Apr 2009 17:24:38 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/d0ee5f8300d13b987bfdc7d0898293d6-197.php#unique-entry-id-197
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    Tjaa…sind wir Deutschen nun von Darwins Evolutionstheorie überzeugt oder doch eher nicht? Die ScienceBlogs zeigen sehr schön, dass Statistik weniger eine Frage der Mathematik als mehr eine Frage der richtigen Aufbereitung der Ergebnisse ist.
    Ein Befragungsergebnis von 63% zugunsten der Evolutionstheorie kann man eben entweder als „Über die Hälfte überzeugt“ oder „Jeder Dritte zweifelt an Darwin“ publizieren ;-)

    ScienceBlogs: Darwinfans und Darwinleugner, eine Meldung und verschiedene Botschaften

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    http://www.drossmann.de/wordpress/2009/04/03/darwinismus-und-die-statistik/feed/ 0
    Die Saison ist wieder eröffnet – Winnenden, Amok und die Medien http://www.drossmann.de/wordpress/2009/03/11/die-saison-ist-wieder-erffnet-winnenden-amok-und-die-medien/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2009/03/11/die-saison-ist-wieder-erffnet-winnenden-amok-und-die-medien/#comments Wed, 11 Mar 2009 18:09:41 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/4f696c60d4aa1f65ff095b6bd5607335-178.php#unique-entry-id-178
  • Zum Jahrestag von Winnenden: Killerspiele, Panikmache, Verschwörungstheorien, Trittbrettfahrer
  • Pornos im Unterricht
  • Warum Schulpsychologen nicht gegen Amoklauf helfen
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    Da haben wir es also wieder…ein frustrierter Jugendlicher, eine Waffe, eine Schule, diesmal eine Realschule…die Albertville Schule in Winnenden…und jede Menge Tote…wenn ich richtig schaue, ist das bislang der höchste Bodycount eines Schüler“amok“laufes, den wir in Deutschland bislang hatten…
    Eigentlich schon fast unspektakulär…das hat man nun schon desöfteren gesehen…neu ist die Flucht, das Carjacking und das Töten von unbeteiligten 40km weiter…interessant finde ich, dass er in der Schule fast nur LehrerINNEN getötet hat…Objektwahl und anderes werden sich wohl in den nächsten Tagen rauskristallisieren..

    Interessanter finde ich, dass man wieder schön sieht, wie „sauber“ die Medienberichterstattung im aktuellen Fall wieder läuft…ich habe die Sache nur zwischen den Unterrichten im Radio verfolgt und habe diverse Versionen gehört, mein Favorit war die „Schießerei im Real-Supermarkt“…dann hat die Polizei ihn ANgeschossen…dann ERschossen, dann hat er sich selbst getötet….die gleiche Berichterstattung also, die schon zu der Falschmeldung bezüglich des Konsums von Tilidin durch Robert Steinhäuser geführt hat (siehe auch hier)…vermutlich haben sie alle im Internet recherchiert...jeder Sender organisiert hastig halbgare Psychologen und Pädagogen, die ebenso fundierte, wie blödsinnige Dinge absondern…und natürlich sind an allem wieder die Killerspiele Schuld…ich habe mich an anderer Stelle dazu bereits genug ausgelassen, was ich von der Argumentation halte z.B. hier und hier
    Ich bin mal gespannt, wie viele Hits meine Vorlesungsfolien zum Thema nun wieder bekommen…das Thema ist eben Saisonarbeit..ich sehe mich schon wieder auf diversen Lehrerfortbildungen zum Thema „Verhalten bei Amokläufen“ ;-)

    Mal schauen, was die Abendnachrichten und der morgige Tag Bringen…mein alter Chef von der Uni rief mich heute schon bedröppelt an und bat mich um Hilfe bei der Recherche, da er direkt morgen Früh einen Vortrag in der Aula einer Schule halten soll, um „die Kleinen zu beruhigen“…ich freue mich schon auf diverse neue absurde Konzepte zur „Prävention“…

    Ich stelle mal eine Liste auf, was mögliche Reaktionen der Politik sein könnten:

    1. Verbot von „Luftdruckwaffen“ – nach Aussage eines seiner ehemaligen Freunde, der daraufhin den Kontakt abbrach, soll er „so Luftdruckpistolen an der Wand“ gehabt haben und „komisch“ geworden sein…
    2. Mehr Druck auf die „Killerspiele“ (Totalverbot? Das Merkel wäre definitiv so wahnsinnig…)
    3. Generelles Verbot privater Waffenarsenale, egal ob Sportschütze oder Jäger (es sollen so im Schnitt -je nach Nachrichtenagentur- 16 Waffen im Haus der Eltern sichergestellt worden sein)

    Mal sehen, was davon eintrifft…

    Ich bin mir sicher, dass Baden-Württemberg nach dem ersten Ärger nun seine Taktik zur Lehrergewinnung ändern wird…hieß es gestern noch „mehr Geld für Lehrer“, wird ab morgen der neue Werbeslogan „Kugelsichere Westen für alle“ lauten…

    cd

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    Katholizismus als Diagnose? http://www.drossmann.de/wordpress/2009/02/08/katholizismus-als-diagnose/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2009/02/08/katholizismus-als-diagnose/#comments Sun, 08 Feb 2009 09:47:50 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/68dad3db1cbe86dfc76d01c89d1e6788-174.php#unique-entry-id-174
  • Williamson nimmt Geschichtsunterricht
  • Warum Schulpsychologen nicht gegen Amoklauf helfen 2
  • Hitler muss ins Heim…
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    Hmm…soll es mich nun bedenklich stimmen, dass ich seit meinen letzten Blogeinträgen zum Thema „Amoklauf der katholischen Kirche“ in meinen Logs eine Vervierfachung der Hits sehe und diese auf Suchanfragen wie z.B. „Borderline Katholizismus“ zu beruhen scheinen?

    Radio EriWaHN sagt hierzu:

    Im Prinzip ja, doch ist das vorliegende Verhalten von Papst und seinen Anhängern eher einem anderen diagnostischen Feld zuzuordnen…ich sehe dort Anteile von Paranoia, Gedankenkontrolle und vor allem Größenwahn…die Erhebungsphase dauert noch an, aber ich bin mir immer sicherer, dass Katholizismus eine gesellschaftlich tolerierte Form der schizoiden Paranoia ist ;-)

    cd

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    Kreuzzug in Berlin http://www.drossmann.de/wordpress/2009/02/02/kreuzzug-in-berlin/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2009/02/02/kreuzzug-in-berlin/#comments Mon, 02 Feb 2009 15:30:03 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/00c3c09b2b8ccebfd01e810ab7167ca9-171.php#unique-entry-id-171
  • Klatsche für Pro-Reli
  • Raus aus dem Schuldienst – Bekenntnisse eines Ex-Kollegen
  • Fanpost – Zu Sinn und Funktion der Verschwörungstheorie
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    Ich verfolge schon seit längerer Zeit amüsiert den neuen Kreuzzug in Berlin.
    Für alle, an denen das Thema vorbeigegangen ist:

    Berlin hat im Zuge seiner Schulreform angesichts schwindender Schülerzahlen im Fach Religion, welches in Berlin immer ein freiwilliges, nicht versetzungsrelevantes Fach war, einen flächendeckend verpflichtenden Ethikunterricht zur moralischen Indoktrination Erziehung eingeführt.

    Seitdem gehen religiöse Eltern und die Kirchen erfolglos auf die Barrikaden. Sei es, weil das Fach auf einem „atheistischen Weltbild“ aufbaue, das „dem christlichen Glauben widerspreche“ oder weil sie sich angegriffen fühlen, da das Wahlfach Religion in den Randstunden liegt.
    Das Bundesverfassungsgericht hat dies immer abgeschmettert, siehe z.B.: Schulspiegel: Pflichtfach Ethik ist verfassungsgemäß (2007)

    Desweiteren gründete man die Initiative „Pro Reli“ und startete ein Volksbegehren, welches nach Ablauf der Frist „mindestens 307.000 Unterschriften“ (Pressemeldung Pro Reli) brachte.
    Es geht darin um die ordentliche Wahlfreiheit, also eine echte Wahl zwischen dem Fach Ethik und dem Fach Religion statt eines verpflichtenden Ethikunterrichtes.
    An sich eine verständliche Sache, getrübt wird der Eindruck jedoch -wie so oft- mit der Tränendrüsenmethode und der Vergangenheitskeule.. „Wir bewundern zu Recht diejenigen Menschen, die aufgrund ihrer tiefsten Überzeugungen und Wertvorstellungen den beiden Diktaturen auf deutschem Boden entschiedenen Widerstand geleistet haben – zum Teil bis in den Tod. Andererseits haben wir auch in der jüngsten Vergangenheit immer wieder erschreckende Beispiele dafür erlebt, wozu fehlgeleitete Moralvorstellungen auch führen können.“ (Homepage Pro Reli)…also das übliche Gutmenschengequatsche bar jeder vernüftigen, wertfreien kausallogischen Argumentation…ein einfaches Berufen auf die Religionsfreiheit im Grundgesetz hätte es auch getan…

    Was mir da sauer aufstößt ist der Satz „Daher muss ein auf die ethische und moralische Bildung junger Menschen ausgerichteter Unterricht nach deren Grundüberzeugungen differenzieren.“ (Homepage Pro Reli)
    Nach meinem Verständnis von Pädagogik und Entwicklungspsychologie (mein Zweitfach ist übrigens das Fach Philosophie, dessen Schüler von der Theistenfraktion gerne mal als „die Heiden“ bezeichnet werden…) ist doch die Aufgabe dieser Fächer gerade die Herausbildung besagter ethischer und moralischer Bildung, die die Schüler in der fraglichen Altersstufe ja erstmal nur in Grundzügen besitzen und in ihrer Entwicklungsstufe diese gar nicht differenziert betrachten oder gar reflektieren können…oder habe ich da was falsch verstanden?
    Für mich ist und bleibt der Religionsunterricht in dieser frühen Altersstufe oder gar im Grundschulalter keine Werteerziehung im humanistischen Sinne sondern schlichtweg eine Indoktrination eines Wertesystems, das eine neue Generation von Anhängern braucht…erst im späteren Alter kann man bei einem Religionsbekenntnis von einer freien Entscheidung des Individuums sprechen und erst dann wird eine vorher nur übernommene/aufgezwungene Handlungsanweisung zum „Wert“ im eigentlichen Sinne der Begriffsdefinition…aber nunja, das soll hier ja keine philosophische Abhandlung werden…

    Ich will nur auf einen doch recht interessanten Artikel in der FAZ hinweisen, der den doch recht reißerischen Titel „Die Kirchen haben schon verloren“ trägt.

    ..haben sie ja leider noch nicht…

    cd

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    Party am Gazastreifen http://www.drossmann.de/wordpress/2009/01/30/party-am-gazastreifen/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2009/01/30/party-am-gazastreifen/#comments Fri, 30 Jan 2009 13:50:53 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/e5a2858f74f0fc6ed2985e39cca81761-170.php#unique-entry-id-170
  • In Disneyland sind Waffen verboten…
  • Roter Ring des Todes..
  • Grundrecht auf Versehrtheit?
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    Tobias Schlegl berichtete es vor kurzem bei Extra 3:

    Der Gazastreifen ist für junge Israelis beliebtes Ausflugsziel, um den Krieg mal „nicht nur im Fernsehen“ mitzuverfolgen. Man trifft sich in Gruppen, um die einschlagenden Raketen mit dem Fernglas besser sehen zu können…Frau und Kind sind auch dabei…Spaß für die ganze Familie…naja, zumindest solange, bis einem eine Kazam vor den Füßen einschlägt…
    Schauen wir mal, wann es die ersten Pauschalangebote bei uns gibt….

    Der Ausschnitt hier:

    Extra 3 – Ausflug zum Gaza-Krieg

    cd

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    Kernberg der Kinderschänder http://www.drossmann.de/wordpress/2009/01/02/kernberg-der-kinderschnder/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2009/01/02/kernberg-der-kinderschnder/#comments Fri, 02 Jan 2009 04:49:12 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/7dec78342f7b1ab02f935b7163dfbac5-166.php#unique-entry-id-166
  • Der Todestrieb des Therapeuten
  • Geballter Wahnsinn 7 – Von himmlischen Organisationspsychologen und vertikal orientierten Borderlinern
  • Qualitätscontent: Grundlagenwerke zur Psychoanalyse
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    Ohje…vor dem Schlafengehen stolpere ich doch noch über eine Seite, die ich nicht unkommentiert lassen kann.

    Es handelt sich um die Seite www.oedipus-online.de, die es sich offensichtlich zur Aufgabe gemacht hat, die „Psychoanalyüge“ zu „verstehen“…ich habe die Seite nur kurz überlesen, komme aber überein, dass deren Autor -mit Verlaub- seinen eigenen Lattenschuss nicht gehört, oder -professioneller ausgedrückt- seine Gegenübertragung nicht im Griff hat, bzw. den therapeutischen Abstand nicht auf die Reihe bekommt…
    Siehe dazu z.B. die Ausführungen des Autors zu Otto F. Kernberg

    Dort heißt es beispielsweise:

    „Auf der Grundlage seiner theoretischen Sicht kommt Kernberg dann in der Praxis zu einer beispiellosen Gleichgültigkeit und Kälte gegenüber den Leidenserfahrungen seiner KlientInnen.“

    Am Ende der Seite bezeichnet der Autor ihn als das „Contergan der Psychotherapie“….

    Begründet ist dies u.a. auf folgender Aussage: „ Kernberg benennt freimütig, was seiner Vorstellung nach ein guter Therapeut können sollte: ‚Wir müssen uns also mit dem Kommandanten des Konzentrationslagers, mit dem Folterer in der Diktatur, mit dem inzestuösen Vater, mit der sadistischen Mutter identifizieren können. Wir müssen so auch die Lust verspüren am Zerstören, die Lust, eine Brandbombe zu werfen, die Lust sadistische Aggressionen zu verspüren, denn die Bereitschaft dafür haben wir alle in unserem Unbewußten.‘ Gleichzeitig sei Mitleid mit den PatientInnen tabu.“

    Ich lasse das mal so stehen und sage, dass der Autor dieser Seite die Psychoanalyse nach Kernberg in Bezug auf die Borderline-Persönlichkeit und Borderline aus posttraumatische Störung nebst der Rolle des Therapeuten in ihren Grundlagen sowas von nicht verstanden hat, dass ich nicht weiss, ob ich lachen oder weinen soll…
    Die „Behandlung, die zwingend zu einer Verschlechterung desjenigen führen muss, derjenigen führen muss, die ihr ausgesetzt ist“ -ich maße mir an, sagen zu dürfen, dass der Autor offensichtlich von ausschließlich weiblicher Klientel bei der Borderline-Störung ausgeht- führt nach meiner Erfahrung in vielen Fällen zu einer Verbesserung….und ich habe angesichts meines Fallmateriales keine Verlanlassung, von meinen therapeutischen Grundlagen abzuweichen…
    Wer nicht in der Lage ist, einen Abstraktionsgrad von seiner eigenen Person zu erreichen, der es ihm ermöglicht, selbst gegenüber einem Kinderschänder oder Massenmörder Empathie zu empfinden -es handelt sich auch in diesen Fällen um menschliche(!) Wesen-, um im Rahmen von Therapie Erkenntnis zu erzeugen, die letztlich weg vom Hass auf das Objekt hin zur Integration des Traumas führt, der sollte sich von diesem Gebiet lieber fernhalten…gerade wenn die Sichtweise derart undifferenziert ist, wie in diesem Falle…

    cd

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    Quantitative Psychologie ist “Pseudowissenschaft” http://www.drossmann.de/wordpress/2008/12/13/quantitative-psychologie-ist-pseudowissenschaft/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/12/13/quantitative-psychologie-ist-pseudowissenschaft/#comments Sat, 13 Dec 2008 12:19:50 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/855e7f03944a9e267d11e6b1c646ce3f-163.php#unique-entry-id-163
  • Wird Deutschland immer psychotischer?
  • Von Gesellen und Meistern
  • Psychologie: Autismus und Asperger
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    Im „Alles hängt mit allem zusammen“ (AHMAZ) Blog erschien vor einer Weile ein Artikel mit dem Titel „Pseudowissenschaft in familiengerichtlichen Gutachten? oder: Die Probleme psychologischer Gutachten bei erziehungswissenschaftlichen Fragestellungen“.

    In diesem Artikel beschreibt Monika Armand das Problem, dass die bei Scheidung etc. notwendigen familiengerichtlichen Gutachten von Diplompsychologen erstellt werden, welche im Rahmen ihrer Ausbildung über keinerlei erziehungswissenschaftliche Kompetenzen verfügen.
    Der an sich methodisch gut beginnende Artikel, der kurz die Ziele von Psychologie und Erziehungswissenschaft und ihre Verbindung beschreibt, rutscht aber dann leider im Niveau massiv ab durch Aussagen wie „Warum? Wie bereits oben beschrieben, erforschen die Erziehungswissenschaften die Voraussetzungen und Bedingungen von Erziehung. Die Psychologie konzentriert sich mehr auf den einzelnen Menschen als ‚Forschungsgegenstand’.“ und endet mit dem polemischen Begriff der „Pseudowissenschaft“…

    Es stimmt, dass Psychologen im allgemeinen keine Ahnung von Erziehungswissenschaft haben, aber der Artikel zeigt, im Kontext des kleinen Grabenkampfes vorher, dass viele Erziehungswissenschaftler auch keine Ahnung von Psychologie haben ;-)

    cd

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    Borderline bei Stern TV http://www.drossmann.de/wordpress/2008/12/07/borderline-bei-stern-tv/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/12/07/borderline-bei-stern-tv/#comments Sun, 07 Dec 2008 22:44:14 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/7b98de230a94b0201fd3cd22d382b2ca-161.php#unique-entry-id-161
  • Augen tätowieren…
  • Geballter Wahnsinn 7 – Von himmlischen Organisationspsychologen und vertikal orientierten Borderlinern
  • Austherapiert
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    Auweh…Günther Jauch hat wieder zugeschlagen…ich bin durch einen Suchbegriff in den Logs drauf gestoßen…und DAS noch an meinem Geburtstag…wie furchtbar…
    Klassischer Privatsendermüll…mal wieder wird die Borderlinestörung als die absolute Horrorkrankheit dargestellt, mit Kriminalität, Abusus, Kriminalität usw..

    STERN-TV: Borderline-Syndrom: ‚Bis nur noch Erschießen übrig blieb‘

    Dort heißt es u.a.: „Wegen seines Drangs zu sterben rutscht Peter Detert in die Kriminalität: Er bricht in eine Arztpraxis ein, um sich Tabletten zu besorgen. Aus den Psychiatrien, in die er eingewiesen wird, gelingt ihm stets die Flucht. Dort finanziert er sich sein Leben durch Diebstähle und Einbrüche. Schließlich plant er, sich zu erschießen: Dafür bricht er in eine Polizeistation ein, lässt eine Maschinenpistole und eine Neun-Millimeter-Pistole mitgehen. Jetzt wird mit einem internationalen Haftbefehl nach ihm gefahndet.“

    Himmel, Rektum und Zwirn…da reißt man sich besagten Körperteil auf, um in Vorträgen, Tagungen, Schulungen etc. den Menschen klarzumachen, dass Menschen mit Borderline nicht alles ritzende, gewaltbereite Psychopathen sind und dann kommt Wer-wird-Bildungsverliere-Jauch und haut alles wieder zusammen…schöne neue Medienwelt…

    cd

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    Körperschmuck und Diagnosen… http://www.drossmann.de/wordpress/2008/11/22/krperschmuck-und-diagnosen/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/11/22/krperschmuck-und-diagnosen/#comments Sat, 22 Nov 2008 15:52:13 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/3d4bfd881ad26884be6673c54b9d068d-147.php#unique-entry-id-147
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    Gestern hatte ich ja einen Eintrag unter dem Titel „Augen tätowieren“ verfasst.
    Vom Blogautor des Jackpot-Blogs bekam ich dann einen Kommentar, dem ich hier kurz einen eigenen Eintrag widmen möchte:

    Der Kommentar bezieht sich auf die Möglichkeit einer „Diagnose“ bezüglich extremer Körperschmuckpraktiken:

    _____
    Das mit der Borderline war eigentlich nicht so ganz ernst gemeint. Wie man auch aus dem weiteren ersehen kann. Ich hab leider immer noch keine Zeit gefunden mir das ganze auf Patho ebene zu überlegen.

    Bist du nicht auch der Meinung, dass eine Diagnose möglich währe?
    Nicht, dass sie haltbar ist. Klar, anhand eines Bildes jemanden zu diagnostizieren disqualifiziert einem. (mich jedenfalls)

    Hast du ne Idee was für eine Diagnose in die richtige Richtung ginge?
    jackbrown
    _____

    Hmm…psychoanalytisch interessanter fände ich ja die Frage, warum Du das aufgeführte Phänomen unbedingt pathologisieren willst… ;-)
    Aber ich will ernsthaft auf Deinen Kommentar antworten.

    Ich halte das Gezeigte nicht für pathologisch, wie ich es in meinen Schulungsmaterialien ja auch schon geschrieben habe, aber spielen wir das trotzdem mal diagnostisch durch…

    Zunächst mal muss man klären, ob man stur nach DSM- und/oder ICD-Kriterien diagnostizieren will, oder sich einen eigenen therapeutischen Ermessensspielraum schafft.
    Starre Kriterien werden hier für eine Diagnose nicht viel helfen, denn SSV und SVV sind nie eigenständige Krankheit, sondern nur Symptom einer übergeordneten Störung. Somit habe ich bereits eine ganze Palette möglicher Störungen, die alle weiterer erfüllter Kriterien bedürfen, um eindeutig diagnostiziert zu werden. Das kann ich im Anamnesegespräch machen und mich auf meinen Bauch verlassen, oder per standardisiertem Test, wie z.B. dem Freiburger Persönlichkeitsinventar (FPI), welcher der bekannteste sein dürfte, und anderen standardisierten Verfahren.
    Wenn ich mir dann nicht ganz sicher bin, suche ich mir die Diagnosen raus, die in Frage kämen und mache dann eine Differenzialdiagnose, indem ich bei den die Diagnose differenzierenden Symptomen nochmal genau nachhake, bis ich dann am Schluss mehr oder weniger eindeutig eine Diagnose stellen kann („mehr oder weniger eindeutig“, da die meisten Diagnosen ab einer gewissen Zahl an erfüllten Kriterien stellen darf, wobei nicht alle vorhanden sein müssen….)…hab ich am Schluss nicht raus, was es ist, nehme ich die Diagnose, die mir am besten gefällt und setze das Wort „atypisch“ davor ;-)

    Dass Diagnosen erst im Nachhinein aufgrund des Anschlagens oder auch Nichtanschlagens von Medikation gestellt werden („Das passt mit Haldol, der is wohl doch schizo…“), ist übrigens ein böses Gerücht. Meist wird gewürfelt…
    Etwas leichter hast Du es, wenn Du an einer klinischen Studie teilnimmst, dann bekommst Du die Diagnose, die unsere Ergebnisse signifikant macht… ;-)

    Kurzgefasst: Das ICD ist hauptsächlich dazu da, um die Krankenkasse glücklich zu machen, weil die einen F-Schlüssel braucht, bevor die zahlt ;-)

    Sehe ich Body-Modification durch reine Klinikeraugen, stelle ich zunächst ein gestörtes Körperverhältnis fest. Der Patient empfindet seinen Körper entweder nicht schön genug und möchte ihn „verbessern“, oder er hat sich mit seiner subjektiven Hässlichkeit abgefunden und möchte sie unterstreichen. Das ist meist Symptom einer übergeordneten Ichschwäche. Spontan fallen mir da die narzisstische Persönlichkeitsstörung ein (die es heute so als Diagnose eigentlich nicht mehr gibt…), schizoaffektive Psychosen, Borderline usw..
    Andererseits kann auch das reine Körperverhältnis in Ordnung sein, aber der Patient emfpindet sich als „in der Masse untergehend“ und möchte durch die Optik herausstechen. Dieses Problem finden wir bei vielen Menschen, das ist das alte Problem der Nichtintegrierbarkeit von Individualität und Gesellschaft…also gleichzeitig Individuum und einer von tausenden zu sein, an die man sich anpassen muss, weil einen die Gesellschaft sonst ausgrenzt…die Optik bietet da einen guten Kompromiss, da ich meine Verhaltensweisen dann im gesellschaftskonformen Rahmen belassen kann…
    Das ganze wären dann einen Blick in Richtung sozialer Ängste und Sozialstörungen bis hin zur antisozialen Persönlichkeit wert…je nachdem ob die betreffende Person sich eben nur abheben, aber trotzdem integrieren, oder eben völlig zum Rest der Gesellschaft abgrenzen würde..

    Diese ganze Geschichte schaukelt sich dann immer weiter hoch, denn hat sich die Gesellschaft und das Umfeld erstmal an eine Sache gewöhnt, muss das Individuum einen Tacken Auffälligkeit drauflegen, um noch herauszustechen…in einer Gesellschaft, in der Piercings keinen mehr interessieren, weil sie zum Alltagsbild dazugehören, muss ich mir dann eben die Augäpfel blau tätowieren, um noch aufzufallen…insofern fast schon notwendiger logischer Schluss…

    Außerdem relevant ist die Altersgruppe, in der dieses Phänomen auftritt. Gerade in der Individuationsphase des Jugendalters und der Früh- und Spätadoleszenz sieht man -auch subkulturabhängig- sehr viele dieser Praktiken, die für eben diese Altersgruppe fast schon typisch sind…für einen 20jährigen sind also bestimmte Verhaltensweisen normal, die für einen 50jährigen schon als pathologisch (oder in deren Rahmen wieder als normal, Stichwort: midlife-crisis) angesehen würden…es gibt kein „ich“ ohne ein „du“ und über Äußerlichkeiten und Kleidung kann man sich einer gewissen Gruppe als zugehörig zeigen, während man sich gegen eine andere (im Jugendalter die Erwachsenenwelt) abgrenzen kann…

    Eine weitere Komponente dann schließlich ist die Sexualität. Manchen geht es nicht um das Intimpiercing an sich, sondern um das Gefühl, mit exponiertem Geschlechtsteil wehrlos vor einer Person des anderen Geschlechts zu liegen, die einem dann noch einen Metallgegenstand durch ebendieses stößt…es sind einige Fälle bekannt, in denen das Durchstoßen der Brustwarzen oder des Klitorisbereiches mit der Piercingnadel zu einem Orgasmus der gepiercten Dame führte…insofern sind also auch da die Ursachen auf ganz anderer Ebene zu suchen…
    Andere berichten, dass sie während des Stechens einer Tätowierung absolutes Glücksgefühl empfänden (denkbar durch die Ausschüttung schmerzstillender Substanzen aufgrund der Stiche), was letztendlich zu einer regelrechten Sucht am Stechenlassen von Tattoos führt…

    Wie Du siehst, ein sehr weites und nicht in ein einzelnes Diagnosekriterium zu pressendes Feld.
    In Bezug auf Tattoos möchte ich da auf einen Band unserer Arbeitsgruppe an der Uni Essen verweisen [DAUERWERBESENDUNG ON]:

    Wilfried Breyvogel (Hrsg.): Eine Einführung in Jugendkulturen. Veganismus und Tatoos, Wiesbaden (VS-Verlag) 2005
    Darin, neben dem Veganismusartikel von Thomas Schwarz lege ich Dir dann den Artikel von Tobias Lobstädt, „Tätowierung in der Nachmoderne“ ans Herz…

    [DAUERWERBESENDUNG OFF]

    Gehen wir aber nunmal weg von reinen klinischen Kriterien.

    Mein Leitsatz war und ist immer: Solange Du niemandem wehtust, kannst Du so bekloppt sein, wie es Dir gefällt.

    Etwas differenzierter:
    In der modernen Psychiatrie und Psychotherapie rückt der Begriff des „Leidensdrucks“ immer mehr in den Vordergrund…also Dein eigenes Empfinden, ob es Dir schlecht geht, oder nicht.
    Für mich ist relevant, ob de Person, die BM betreibt, diese als „Verbesserung“ empfindet. Das Bedürfnis, den eigenen Körper aus Selbsthass etc. zu zerstören würde ich als pathologisch und klinisch relevant (mit allen Konsequenzen…) ansehen. Wobei SVV durchaus eine positive Wirkung hat, das würde aber hier zu weit führen…
    Steht also der Schmerz und/oder die Körperschädigung durch Nadeln, Metallringe, etc. nicht im Vordergrund, sondern wird in Blick auf das Endergebnis der Selbstverschönerung billigend in Kauf genommen, so ist dagegen überhaupt nichts zu sagen.
    Gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist dies mittlerweile Teil der sehr notwendigen -wenn auch für die Erwachsenenwelt schwer zu verstehenden- Individuation und muss immer relativ zur Peer und zum Gesellschaftsteil, in dem sie sich bewegen, gesehen werden.
    Prägnanter gesagt: In einer Subkultur, in der alle gepierct und tätowiert sind, ist derjenige, der das nicht tut, der „kranke“ oder der „Außenseiter“ und sticht für mich heraus…stell Dir mal einen Typen in HipHop-Klamotten bei einem Metalcore-Konzert vor…;-)

    Ist also der Mann in den Bildern, die Du in Deinem Blog zeigst, mit blauen Augäpfel (die ja nicht seine erste BM sind, wie man an seiner Stirn sieht…) glücklicher, weil es seinem Empfinden von Körperästhetik voll entspricht, ist das für mich völlig okay…genauso wie der, der durch seinen Prinz Albert den Geschlechtsverkehr als erfüllender empfindet oder derjenige, der sich erst als richtiger Schalke/BVB/RWE/welchervereinauchimmer-Fan empfindet, wenn er das Vereinsemblem auf dem Hintern oder sonstwo trägt…

    Letzendlich entscheidet auch „die Gesellschaft“ über den Begriff „krank“, da „normal“ eben „normiertes Verhalten“, also das Verhalten des größten Populationsteiles meint…da spielt auch die „Sitte“ eine ebenso große Rolle…und die entscheidet auch über diese Begriffe…ansonsten kämen wir in massive Bedrängnis. Warum?
    Nehmen wir das Ohrlochschiessen als Beispiel. Nehmen wir an, psychiatrische Kriterien hätten absolute Gültigkeit, unabhängig von gesellschaftlicher Realität:

    Dann wäre ein Mensch, der sich ein Ohrloch für einen Ring schiessen lassen will akut krank. Er hat das Bedürfnis, dass ihm jemand anderes eine leichte Körperverletzung zufügt, um sich einen Ring durch einen Körperteil zu stecken. Allein die Äußerung dieses Wunsches würde eine Zwangseinweisung wegen akut selbstschädigenden Verhaltens nach sich ziehen. Dazu würde sich jeder Schmuckhändler, der dies praktiziert, der Körperverletzung strafbar machen, da diese auch auf Verlangen strafbar ist. Er dürfte auch kein Geld dafür nehmen, da dies dann juristisch gesehen sittenwidrig wäre. Sei es, weil Körperverletzung gegen Geld nicht legal sein kann, oder aufgrund der Tatsache, dass jemand, der um Körperverletzung bittet, offensichtlich krank und somit vermindert oder überhaupt nicht geschäftsfähig ist und somit den mündlichen Vertrag hierzu seitens des Juweliers gar nicht geschlossen werden kann …Und dieser Argumentation würde ja heute absolut niemand mehr folgen…für Piercings -welche zumindest in Ballungsräumen in den meisten Formen absolut gesellschaftsfähig sind- gälte das gleiche…

    Fazit: Solange klar ist, dass die Leute sich etwaiger gesundheitlicher Konsequenzen und möglicher Komplikationen voll bewusst und objektiv weder formal denkgestört noch sonstwie in ihrem Denken und dem Erfassen dieser Konsequenzen eingeschränkt sind (also dies im Psychiatrischen Sinne „wollen“) und die BM durch einen entsprechend geschulten Fachmann unter OP-Bedingungen durchgeführt wird, können die sich meinetwegen auch die Sehnerven verlängern und die Augäpfel an die Schläfen tackern lassen, wenn sie es schön finden…

    So, viel gesagt und hoffentlich nicht nur gelabert…und hoffentlich Deine Frage halbwegs befriedigend beantwortet…

    cd

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    Augen tätowieren… http://www.drossmann.de/wordpress/2008/11/21/augen-ttowieren/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/11/21/augen-ttowieren/#comments Fri, 21 Nov 2008 19:47:29 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/9d33500bf7f891549cb4a59a681fef29-146.php#unique-entry-id-146
  • Philosophie ist keine Wissenschaft
  • Lena Meyer Landrut braucht mich!
  • Halbmenschenjagd in Österreich
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    Ich freu mich ja immer, wenn mein Zeug auch von irgendwem gelesen wird…
    Heute stoße ich auf das „Jackpot-Blog“

    Dort gibt es einen Eintrag mit dem Titel „Wie krank kann man sein?“
    Er befasst sich mit der Tätowierung des Auges(!), also mit Leuten, die durch Tätowierung dem Weißen ihrer Augen eine andere Farbe verleihen lassen.
    Natürlich mit der entsprechenden Diskussion in den Kommentaren, in denen -wie fast immer in diesem Kontext- prompt der Begriff „Borderline“ fällt ;-)

    Das Material, auf das sich bezogen wird, sind meine Folien zum Thema „Selbstschädigung und Selbstverletzung“.

    cd

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    Schamlose Eigenwerbung II – SVV http://www.drossmann.de/wordpress/2008/07/13/schamlose-eigenwerbung-ii-svv/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/07/13/schamlose-eigenwerbung-ii-svv/#comments Sun, 13 Jul 2008 11:58:57 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/43e2fbe171b60f49a126e3198a462f9d-135.php#unique-entry-id-135
  • Katholische Warnzeichen schützen vor Kindesmissbrauch
  • Kriminalpolizei verbreitet jugendgefährdendes Material im Internet
  • Jugendgewalt, Killerspiele und Eigenwerbung
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    Heute etwas ernsteres:

    Für alle, die dieses Thema interessiert, Material zu einer Lehrerfortbildung zum Thema „Selbstschädigung und Selbstverletzung“ vom Februar dieses Jahres.

    Zu bekommen unter: http://www.drossmann.de/PaedPsych/page1/files/SelbstschaedigungJAG190208.pdf

    Das erwähnte Fallmaterial habe ich aus Gründen der Anonymität entfernt.
    Vorsicht! Die Folien enthalten Bildmaterial von selbst beigebrachten Verletzungen!

    cd

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    Warum ich Teamwork hasse… http://www.drossmann.de/wordpress/2008/06/20/warum-ich-teamwork-hasse/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/06/20/warum-ich-teamwork-hasse/#comments Fri, 20 Jun 2008 14:53:48 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/00a6ae208d612e48f9b2abb1549ae7f7-116.php#unique-entry-id-116
  • Rauchverbot in Island gestoppt – im Moment “sowieso egal”
  • Titanic enthüllt weitere Nebenwirkungen bei homöopathischen Mitteln
  • Warum ich Filterkaffee immer noch am besten finde – Lehrer und Technik
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    Ein Spruch, den ich gerade in einem englischen Forum gelesen habe, drückt das aus, was ich empfinde, wenn ich zur Teamarbeit gezwungen werde:

    Ein Amateur baute alleine die Arche.
    Ein Team aus Profis baute die Titanic…

    cd

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    Bewusstseinserweiterndes Lernen http://www.drossmann.de/wordpress/2008/06/02/bewusstseinserweiterndes-lernen/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/06/02/bewusstseinserweiterndes-lernen/#comments Mon, 02 Jun 2008 21:48:38 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/e23b39ec6e6d1b1522e9bd499bdf9f9a-97.php#unique-entry-id-97
  • Populär beim Waffen-HQ
  • Stilblüten 1
  • Alice im LDV-Forum
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    So, dies ist der erste richtige Eintrag im neuen Blog nach der Migration:

    Heute lese ich im Seitenhiebe-Blog einen Beitrag mit dem Titel „Hirndoping reloaded“.
    Dort geht es um eine Frage, die spätestens in der Zeit von LSD sehr breit (;-) ) diskutiert wurde…
    Die Schüler in einem Forum, auf das der Beitrag u.a. verweist, stellen sie neu:
    „Kann ich auf Speed lernen“ ?

    Ich versuche eine professionelle Antwort:

    Im Prinzip ja…;-)

    cd

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    Grönemeyer ist besser als Freud… http://www.drossmann.de/wordpress/2008/06/01/grnemeyer-ist-besser-als-freud/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/06/01/grnemeyer-ist-besser-als-freud/#comments Sun, 01 Jun 2008 00:44:23 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/e0f30513ed1aeb1e6aa9bbeaa4b5493f-48.php#unique-entry-id-48
  • Fanpost – Zu Sinn und Funktion der Verschwörungstheorie
  • Noch ein schiefer Turm…
  • Robert Steinhäuser und der Terminator
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    Ich bekenne mich offiziell zu Herbert Grönemeyer…ich komme gerade von seinem Konzert in Düren…
    Kann die Tour nur weiterempfehlen, wer als Altfan enttäuscht ist, weil kaum alte Nummern kommen, soll einfach auf die Zugaben warten ;-)
    Jedenfalls schaue ich dann heute zum Abendausklang kurz in sein Forum und finde diese Zeilen:

    “Hallo Herbert,
    wir sind Schüler des St.Michael Gymnasiums und haben im Religionsunterricht das Thema Menschenbilder, dabei haben wir uns mit deinem Lied ,,MENSCH´´ beschäftigt. Aus verständlichen Gründen finden wir deinen Song besser als all die Texte der Wissenschaftler wie z.B den von Sigmund Freud, der den Mensch als eine Art Apparat darstellt.
    In ihrem Text ist das Bild vom Menschen verständlich dargestellt und leicht nachzuempfinden.

    Liebe Grüße und nur weiter so ;-)

    In mir kämpft nun der Psychoanalytiker gegen den Philosophielehrer…
    Letzendlich komme ich glaube ich zu dem Schluss, dass Freud Adler und Jung einfach gegen einen guten Leadgitarristen und nen guten Basser hätte ersetzen sollen ;-)

    cd

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    Rohkostpsychopathen http://www.drossmann.de/wordpress/2008/05/05/rohkostpsychopathen/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/05/05/rohkostpsychopathen/#comments Mon, 05 May 2008 09:17:39 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/7b6dd32d7a1a4bf95715b90c0fa9bb09-74.php#unique-entry-id-74
  • Der Todestrieb des Therapeuten
  • Alice im LDV-Forum
  • Nachtrag zu: Drogen, Amok, Paranoia
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    Okay…ich sammle ja interessante Störungen…
    Diese hier ist wieder eine, an der ich garantiert niemals leiden werde. Die zwanghafte Fixierung auf gesundes Essen nennt man nun “Orthorexia nervosa”.
    Sehr gut ;-)

    Heft 4/08: Ökokost-Junkies – Gesundheit und Psyche Psychologie Heute

    cd

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    Grundrecht auf Versehrtheit? http://www.drossmann.de/wordpress/2008/05/02/grundrecht-auf-versehrtheit/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/05/02/grundrecht-auf-versehrtheit/#comments Fri, 02 May 2008 16:41:29 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/8c5dddd41f108c35a19dd786eaa3d80e-75.php#unique-entry-id-75
  • Volltreffer der Völkerverständigung
  • Kein Kuchen für Hitler…
  • Kontrollzwänge…
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    Ok, dieser Sachverhalt ist ebenso logisch, wie irritierend.
    Dass man bei der Präimplantationsdiagnostik Embryonen aussortiert, die genetisch fehlerhaft sind, ist nachvollziehbar. Auch die Tatsache, dass dies rechtlich untermauert ist. Interessant ist nur die Frage, was passiert, wenn Eltern bewusst auf ein Kind mit “Behinderung” bestehen? Ist es dann rechtens, den Embryo mit dem gewünschten Defekt zu implantieren?

    Die britischen Behörden sehen sich nun mit exakt diesem Problem konfrontiert. Ein Ehepaar von zwei von Geburt an gehörlosen Briten besteht darauf, ein gehörloses Kind zu bekommen…für einen Philosophielehrer eine schöne Alternative zum klassischen Ethikunterricht…

    Bioethik: Verbotene Gene – Wissenschaft – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten

    cd

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    Laaaaangweilig http://www.drossmann.de/wordpress/2008/04/29/laaaaangweilig/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/04/29/laaaaangweilig/#comments Tue, 29 Apr 2008 17:52:17 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/34d80ad2358ba61875719bee2b1133c6-63.php#unique-entry-id-63
  • Ähm…Schland? :-(
  • Futter verbrennen…
  • Overkill der Niedlichkeit
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    Soso, hinter den geheimnisvollen Paketen steckt also Tchibo…bizarr…keine autonomen langhaarigen Bombenleger, keine Rechtsextremen, keine religiösen Fanatiker, sondern ein popeliger Koffeindealer…naja…die Welt ist auch nicht mehr, was sie nie war…

    Tchibo wars – agrovibes.de

    cd

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    Goldman und die Detektive http://www.drossmann.de/wordpress/2008/04/26/goldman-und-die-detektive/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/04/26/goldman-und-die-detektive/#comments Sat, 26 Apr 2008 09:36:38 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/b770d8cb09c138154a156b4dcdb7c678-62.php#unique-entry-id-62
  • Jugendgewalt, Killerspiele und Eigenwerbung
  • Seichte Suchtforschung
  • Frieden mit Microsoft
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    Naja, ich fürchte, die Paketgeschichte ist deutlich unspektakulärer ;-)

    der presseschauer » Konspiratives Marketing – die Zweite

    Offensichtlich versucht nur jemand auf den Alles-wird-überwacht-Trip aufzuspringen und sein Buch zu verkaufen…naja…ob das die Anschaffung einer größeren Anzahl Mobiltelefone wert war?

    cd

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    Neuropädagogik http://www.drossmann.de/wordpress/2008/04/18/neuropdagogik/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/04/18/neuropdagogik/#comments Fri, 18 Apr 2008 12:17:25 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/10c75be4c682cdbf60a12db16c18d79a-68.php#unique-entry-id-68
  • Quantitative Psychologie ist “Pseudowissenschaft”
  • Zweijähriger ist Kettenraucher
  • Grönemeyer ist besser als Freud…
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    Hmm..das Bloggeramt ist gar nicht so schlecht. Der erste Vorschlag, den ich an möglicherweise interessanten Blogs bekam, war gleich ein Volltreffer.

    Ich kannte zwar die Neuropädagogikseite www.neuropaedagogik.de, aber dass die auch ein Blog haben, war mir neu:

    Neuropädagogik

    Kann ich beides nur weiterempfehlen. Vor allen denen, die mit dem Begriff “Pädagogik” nur Laberscheiss verbinden.
    Das stimmt nicht. Pädagogik ist nur 95% Laberscheiss…;-)

    cd

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    Allmächtige vegane Nudel! http://www.drossmann.de/wordpress/2008/04/17/allmchtige-vegane-nudel/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/04/17/allmchtige-vegane-nudel/#comments Thu, 17 Apr 2008 20:01:17 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/d96ec9ad4ddcf8c2899744871fb6160c-66.php#unique-entry-id-66
  • Pädagogisch wertvolle Gewalt
  • Nach dem Shuttle-Programm: Selbstmord für Astronauten
  • Liebe Spammer
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    Alle Atheisten, die das Fliegende Spaghettimonster noch nicht kennen, sollten sich die Seite ohnehin einmal ansehen. Was ich aber auch nicht wusste, ist die Tatsache, dass Moby nicht nur Veganer ist, sondern dazu auch noch Atheist. Da kann man ihm fast verzeihen, dass er nur Elektroscheiss macht ;-)

    Der Beweis inklusive Photos:

    Moby: musician, pastafarian at Church of the Flying Spaghetti Monster

    cd

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    Nun werden schon Menschen direkt gehackt… http://www.drossmann.de/wordpress/2008/03/31/nun-werden-schon-menschen-direkt-gehackt/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/03/31/nun-werden-schon-menschen-direkt-gehackt/#comments Mon, 31 Mar 2008 21:07:06 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/c37afb15ba16ec6f88012cde13aa1cb3-56.php#unique-entry-id-56
  • Darth Vader hat Borderline
  • ALICE ist im Finale!
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    Im WIRED-Magazin gelesen:

    Hackers Assault Epilepsy Patients via Computer

    Für die, die des Englischen nicht (genug) mächtig sind:
    Findige Hacker haben spezielle Animationen erstellt, die bei etsprechend empfindlichen Menschen epileptische Anfälle auslösen und diese auf einem Epilepsie-Selbsthilfeforum gepostet…

    Hmm…Tekwar der neuesten Generation?

    cd

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    Böhmer erklärt Kindstötungen aus DDR-Geschichte http://www.drossmann.de/wordpress/2008/02/25/bhmer-erklrt-kindsttungen-aus-ddr-geschichte/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/02/25/bhmer-erklrt-kindsttungen-aus-ddr-geschichte/#comments Mon, 25 Feb 2008 00:19:08 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/f7aba49ecaec26c58337c0e14c1a712e-31.php#unique-entry-id-31
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    Zufällig auf Reuters drüber gestolpert:

    Böhmer erklärt Kindstötungen aus DDR-Geschichte – Reuters.de

    Okokok…ich kann den Gedankengang—ähh…doch irgendwie nicht nachvollziehen ;-)
    Richtig ist, dass die Kindstötung sehr lange Zeit probates Mittel der Geburtenkontrolle war, aber nicht spezifisch im Osten, siehe z.B. die Werke von Philippe Ariès, Lloyd de Mause, Jens-Uwe Krause usw…der juristische Umschwung, dies als Mord zu bezeichnen, übrigens auch gar nicht so alt..

    Nur von einer liberalen Abtribungspolitik mal eben darauf zu schliessen, dass alle DDR-Sozialisierten Kindestötung als probates Mittel erachten, ist aber irgendwie eine harte Nummer ;.)

    cd

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  • Böhmer erklärt Kindstötungen aus DDR-Geschichte
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    Auf reuters.de entdeckt:

    allein dieses Zitat ist blanke Realsatire…

    “Nur wenn die Wirtschaftsführer Ethik und Verantwortung hochhielten, werde das Ausland weiter in Deutschland investieren. Jeder Manager müsse selbst einen Beitrag leisten, um öffentliches Misstrauen abzubauen.”

    Wer nennt denn in der heutigen Zeit noch die Begriffe “Wirtschaft” und “Ethik” auch nur in entferntem Zusammenhang?! Aber ein niedlicher Versuch der Selbsterhöhung ist es allemal…

    Wirtschaft will kriminelle Manager ausgrenzen | Reuters.de

    Viel wichtiger ist doch die Frage, ob die Polizei beim Postmann zweimal geklingelt hat…

    cd

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    Ursachen von Jugendgewalt http://www.drossmann.de/wordpress/2008/01/21/ursachen-von-jugendgewalt/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/01/21/ursachen-von-jugendgewalt/#comments Mon, 21 Jan 2008 16:04:06 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/016521708271abf71baca6ee2ec15f45-22.php#unique-entry-id-22
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  • …bis der Arzt kommt – Schulamok auf Chinesisch
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    Ich möchte mal kurz auf diesen Artikel in der ZEIT hinweisen.
    Endlich mal etwas Differenziertes:

    Jugendgewalt: Acht Antworten zu den Ursachen ihrer Entstehung | ZEIT online

    cd

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    Raucher sterben schneller… http://www.drossmann.de/wordpress/2008/01/20/raucher-sterben-schneller/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2008/01/20/raucher-sterben-schneller/#comments Sun, 20 Jan 2008 22:00:00 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/08ae0a2357033a18788f87ea93eee7c9-21.php#unique-entry-id-21
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    Aha, nun ist es also empirisch untermauert:
    Raucher haben eine stärkere Neigung zu suizidalen Handlungen als Nichtraucher…grandios…wer hätte das gedacht?
    Ich hätte es ja auch schon längst getan, aber für den Preis einer Packung Schlaftabletten bekomme ich fast 30 Zigaretten…

    Mehr Raucher als Nichtraucher – Höheres Selbstmordrisiko – n-tv.de

    cd

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    Selbstmord für Anfänger http://www.drossmann.de/wordpress/2007/12/08/selbstmord-fr-anfnger/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2007/12/08/selbstmord-fr-anfnger/#comments Sat, 08 Dec 2007 00:48:00 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/e8bd04fea95aeadfdf89adfdaa697427-15.php#unique-entry-id-15
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    im gerade erwähnten Blog fand ich einen Verweis auf die Seite www.praxis-jugendarbeit.de.

    Dort gibt es einen recht interessanten Abschnitt zum Thema “Themenabend um Selbstmord”.

    Als Einführung sehr hilfreich…viele wissen z.B. nicht, dass es in der Suizidberatung darum geht, die Klienten davon abzubringen. War mir auch neu. Ich dachte, ich sollte ihnen etwas über Wundballistik erklären…naja…wieder was dazugelernt…

    cd

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    http://www.drossmann.de/wordpress/2007/12/08/selbstmord-fr-anfnger/feed/ 2
    Bizarre Kommunikationskultur… http://www.drossmann.de/wordpress/2007/08/20/bizarre-kommunikationskultur/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss http://www.drossmann.de/wordpress/2007/08/20/bizarre-kommunikationskultur/#comments Mon, 20 Aug 2007 22:34:27 +0000 cd http://www.drossmann.de/wahnsinnsblog/files/1c489de8933b6917859c94b3cfc477bc-2.php#unique-entry-id-2
  • Emochat
  • Warum Alice nicht schlauer sein muss
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    Ich habe keine Ahnung, ob diese Erkenntnis der Menschheit schon lange gekommen ist und ich sie nur verpasst habe, aber:
    Ich habe gerade auf meinem Handy in den SMS-Vorlagen eine Vorlage gefunden, die mich doch kurzfristig bis zum nächsten Whisky die Kommunikationskultur und überhaupt Verhältnisse zwischenmenschlich-emotionaler Art hinterfragen lässt:

    “Ich liebe dich auch.”

    Ok…das kann man also nun von überall mit einem einzigen Tastendruck versenden…beim Autofahren…im Meeting…auf dem Klo…bei der Zweit- oder Drittfreundin…

    Was das nun über unsere Kultur aussagt, dass dies eine WERKSSEITIGE Vorlage ist…tja…Freud hätte gelacht…

    cd

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    http://www.drossmann.de/wordpress/2007/08/20/bizarre-kommunikationskultur/feed/ 1