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Psychologie » Die ganze Welt des Wahnsinns

Beiträge mit tag "Psychologie

Hyperaktiver Marienkäfer

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Wer mit hyperaktiven Kindern zu tun hat, wird die Problematik im folgenden Video, das ich bei Verhaltensoriginell gefunden habe, wiedererkennen ;)

Qualitätscontent: Pädophile und was man gegen sie tun kann

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Der Titel dieses Beitrages ist recht provokativ gewählt, aber angesichts des Machwerkes “Tatort Internet” bei RTL2 für das sich ausgerechnet die Ehefrau des Kriegsministers zu Guttenberg hergibt, sehe ich mich genötigt, heute doch einmal die Hintergründe aus psychologischer Sicht auszuleuchten…
Die Eingangsfrage ist wohl die am meisten gestellte Frage von Laien bezüglich der Thematik. Der Begriff der Pädophilie wird mit “Kinderschänder” automatisch gleichgesetzt, was einfach sachlich nicht richtig ist. Frau von und zu Guttenberg hat eine neue Form der modernen Hexenjagd losgetreten, die gewohnt RTL-niveaulos eine Hexenjagd auf Pädophile veranstaltet, damit die Zuschauer ihre projektive Genugtuung haben, dass “wieder so ein Schwein geschnappt” wurde…nur in dieser Hexenjagd liegt die Crux des Problems und ich behaupte, genau diese wird eher zu einer steigenden Zahl an Todesopfern führen als zu einer verringerten. Warum ich das denke? Dafür muss ich relativ weit ausholen. Alle Psychotherapeuten, Psychiater und Psychologen bitte weghören, ich versuche, es so einfach wie möglich zu erklären:

1. Der Begriff der “Kindheit”

Wie ich bereits in einem Eintrag zum sehr dünnen und brüchigen Eis der Geschehnisse während der Kinderladenbewegung kurz anriss, ist unser Kindheitsbegriff ein willkürlich gewählter. Somit basiert auch die Rechtslage zum Jugendschutz etc. auf ebendieser willkürlich gesetzten Grenze. Biologisch gesehen spricht ab dem Punkt der Geschlechtsreife, also mit der Menarche nichts gegen Geschlechtsverkehr und Fortpflanzung. Aufgrund der geringen Lebenserwartung in früheren Zeiten war dies auch oft das Heiratsalter. Die Auferlegung einer “Minderjährigkeit” ist Produkt der Moderne mit ihrer Medizin und der daraus resultierenden massiv erhöhten Lebenserwartung.
Auch das homoerotische Verhältnis von Männern zu Knaben in der griechischen Antike war damals gesellschaftlich normal. Es begründet sogar die Form des Verhältnisses zwischen Erzieher und Edukanden, wenngleich die Komponente der platonischen Liebe heute in den Hintergrund getreten ist. Das “Gymnasium” kommt nunmal von “gymnos” = “nackt”.
Im englischen Mittelalter trug das Theater zur Feminisierung von Knaben bei, da es damals verboten war, Frauen als Schauspielerinnen einzusetzen und somit alle Frauenrollen von Knaben gespielt wurden. William Shakespeare beispielsweise beschreibt in seinen Sonetten auch die Liebe zu seinem “young boy”.
Aus rein biologischer Sicht ist also der Begriff “Pädophil” ein schwieriger, wenn nicht gerade Kleinkinder Objekt der Begierde sind.

2. Etwas Sexualpsychologie – Sex, Gender und Objektverschiebungen

Wer sich mit den tieferen Hintergründen der Objektverschiebungen und was so alles zum Sexualobjekt werden kann (mein Favorit: Die Objektsexualität. Eine Schwedin war rechtskräftig mit der Berliner Mauer verheiratet..), dem empfehle ich zum Einstieg: Fiedler, Peter: Sexuelle Orientierung und sexuelle Abweichung. Heterosexualität – Homosexualität – Transgenderismus und Paraphilien – sexueller Missbrauch – sexuelle Gewalt).

Im Knappen und für Laien erklärt: Das Objekt unserer Sexualität ist im Regelfall die erwachsene Person des anderen Geschlechts. Das ist keineswegs nur genetisch bedingt, sondern zum großen Teil auch Erziehung und Sozialisation. Aufgrund diverser Sozialisations- und Erziehungsbedingungen kann es zu Abweichungen dieser Objektwahl kommen. In der aktuellen Diskussion spricht man wegen des problematischen Normalitätsbegriffes innerhalb der sex-gender-Debatte von “Geschlechtsrolle” und von somit “geschlechtsrollenkonformem” und “nicht geschlechtsrollenkonformem” Verhalten. In diesen Bereich fällt eben auch die sexuelle Orientierung. Die “Geschlechtsrolle” oder eben das “gender” ist die gesellschaftliche Erwartung, die am biologischen Geschlecht, dem “sex” hängt. Die Gesellschaft erachtet es als normal, dass ein erwachsener Mann eine erwachsene Frau als Sexualobjekt nimmt und umgekehrt. Die bekannteste Form des nicht geschlechtsrollenkonformen Verhaltens wäre also die Homosexualität, die schon lange depathologisiert ist.
Je nach den herrschenden Lebensumständen des Kindes aber kann sich der Geschlechtstrieb auch auf völlig andere Objekte richten. Wie eben erwähnt also auch physische Objekte wie Gebäude oder Maschinen, auf Tiere, Pflanzen (speziell Bäume) usw. Eine Unterform dieser Objektverschiebung wäre der Objekt- oder Körperteilfetischismus, dessen Mechanismus hier aber erstmal aussenvor bleiben soll. Somit ist es auch möglich, dass der Sexualtrieb auf Kinder ausgerichtet wird oder bleibt:

3. Ursachen der Pädophilie

Auch hier bleibe ich knapp und verweise auf die entsprechende Fachliteratur zum tieferen Verständnis. Wieder einfach für Laien:

Es gibt in den gängigen Theorien zwei Hauptmöglichkeiten, eine Pädophilie zu entwickeln:

a ) Die Entwicklungsstörung

    Aufgrund mehr oder weniger traumatischer (oder anderweitig stark prägender) Erlebnisse wird die weiterentwicklung des Geschlechtstriebes schon bereits vor oder spätestens nach der Latenzphase gehemmt. Die sexuelle Objektwahl bleibt also auf kindlichem Niveau und sucht sich somit ein kindliches Objekt. Dies kann sowohl in hetero- wie auch homosexueller Variante geschehen und ist übrigens nicht nur auf Männer beschränkt! Knapp gesagt also ist der Patient gewissermaßen “sexuell zurückgeblieben”. Mit dieser Zurückgebliebenheit können auch weitere Aspekte einer “zurückgebliebenen” Persönlichkeitsstruktur auftreten, was häufig so ist, es müssen aber nicht zwingend solche vorliegen.

b) Die Regression

Als Regression bezeichnet man in der Psychoanalyse einen Rückfall einer weiterentwickelten Persönlichkeitsstruktur auf frühere, meist kindliche Muster. Diese Theorie der Pathogenese bezeichnet den Fall, dass eine Person mit ursprünglich altersgemäß entwickelter Objektwahl durch ein traumatisches Ereignis auf eine frühere Stufe zurückfällt. Eine traumatische Enttäuschnung also durch einen gleichaltrigen Sexualpartner die bei entsprechend strukturierter Persönlichkeit einen Rückzug zu kindlichen und somit nicht als bedrohlich empfundenen Objekten zur Folge hat.

Der Knackpunkt an diesen Begriffen ist die oben erwähnte Problematik, dass die Grenzziehung zwischen “Kind” und “Erwachsener” eine willkürliche ist. Insofern ist die Erziehung zum geschlechtsrollenkonformen Verhalten auch durch dieses Paradigma beeinflusst. Nicht aus rationaler Überlegung oder großer wissenschaftlicher Erkenntnis heraus, sondern weil dies eben so festgelegt wurde. Man beachte den Begriff “unSITTlich”…der von “Sitte” kommt…insofern sind auch die Grenzen zwischen “normalem” und “kranken” Verhalten nicht eindeutig zu ziehen…daraf begründen sich auch juristische Sonderregelungen, die unter bestimmten Umständen den sexuellen Kontakt zwischen einem Erwachsenen und einem Minderjährigen nicht unter Strafe stellen.

4. Pädophile vergewaltigen und töten kleine Kinder

Das ist so die landläufige Meinung zu Menschen mit dieser Sexualstörung. Auch da muss ich vehementest widersprechen. Nur ein sehr kleiner Prozentsatz der Betroffenen hat komorbide Sexualstörungen, die dazu führen, dass die Betroffenen sich durch Gewalthandlungen am Opfer oder dessen Tötung sexuell erregen oder dadurch Befriedigung erlangen. Die Chance, dass ein Kind durch einen “Kinderschänder” getötet wird, ist ungefähr genauso groß wie die, dass eine erwachsene Frau von einem auf erwachsene Objekte ausgerichteten Triebtäter umgebracht wird.
Die Betroffenen lieben ja tatsächlich Kinder..mit allem was dazugehört. Insofern käme es dem “normalen” Pädophilen, also ohne weitere Komorbiditäten, gar nicht in den Sinn, dem geliebten Objekt etwas zuleide zu tun. Aber warum kommt es dann immer wieder zu Tötungen von Kindern durch Pädophile Täter?
Aufgrund der genannten gesellschaftlichen Situation stehen die Betroffenen (wie auch alle anderen Betroffenen nichtalltäglicher sexueller Neigungen) unter einem großen psychischen Druck. Sie haben das Bedürfnis, ihre Neigungen frei auszuleben, sind sich aber bewusst, dass sie sich damit Strafverfolgung und Stigmatisierung aussetzen. In leichten Fällen ist dieser Druck zu ertragen und die Betroffenen verschaffen sich alleine durch Masturbationsphantasien oder Objekte von Kindern (meist Kleidungsstücke) oder durch die Stimulation mittels Bildmaterial (was beileibe nicht immer Pornographisch sein muss…einem Pädophilen ohne Gewaltbezug im Sexualtrieb sind die oftmals in Kinderpornographie dargestellten Gewalthandlungen gegen Kinder genauso zuwider wie Menschen mit konformer Objektwahl) sexuelle Befriedigung. In manchen Fällen jedoch wird der Triebdruck so stark, dass er nicht länger unterdrückbar bleibt, weil die Masturbation nicht in vollem Maße zur Befriedigung führt. Dort kann es dann zu Übergriffen minderer Schweregrade, also unsittlichem Berühren etc. kommen.
Reicht auch dies nicht mehr aus, werden in den Phantasien die ersten Pläne geschmiedet. Um es kurz zu machen: Irgendwann wird aufgrund des Leidensdruckes die Phantasie in die Tat umgesetzt. Das betroffene Kind wird aber nicht aus Lust, sondern aus Angst vor Entdeckung getötet. Der Täter lässt den einzigen Zeugen verschwinden. Oftmals bringen sich die Täter damit selbst in schwere psychische Konflikte, da sie zu ihrer eigenen Sicherheit das geliebte Objekt töten müssen….
Wie bereits erwähnt, liegt in den meisten Fällen eben keine sexuell besetzte Tötungsphantasie in den Betroffenen vor.

5. Warum mehr Tote durch “Tatort Internet” ?

Wie erwähnt töten die Täter die Kinder meist nicht aus Lust, sondern nur um die Spuren zu verwischen. Eine Sendung, die eine derartige Hexenjagd veranstaltet und das Bild des wahnsinnigen perversen Kinderschänders noch weiter in der Öffentlichkeit schürt, erhöht auch den psychischen Druck auf die Betroffenen. Insofern halte ich es knapp gesagt für möglich, dass es nach Übergriffen durch diesen erhöhten öffentlichen Druck eher noch zu mehr “Angsttötungen”, wie ich sie mal bezeichnen möchte, kommen könnte. Auch eine erhöhung der Suizidrate bei Pädophilen halte ich für denkbar, da sie durch diese Sendungen ihre eigene “Abartigkeit” noch mehr vor Augen geführt bekommen…

6. Was kann man denn nun gegen Pädophile tun?

Diese Frage wird oft gestellt und meistens populistisch mit “einsperren” beantwortet. Aus oben genannten Gründen halte ich dies allerdings für absolut katastrophal. Um die Differenzierung vorher klarzumachen: Ich spreche nun nicht von Betroffenen, die noch zusätzlich mit sadistischen Neigungen komorbide sind und aus Gewalt- und Tötungshandlungen Lust ziehen würden. Das fällt für mich in den “ganz normalen” Bereich des Triebtäters und diese sind natürlich zum Schutze der Öffentlichkeit entsprechend unterzubringen, bis die Symptomatik entsprechend therapiert ist und von ihnen keine Gefahr mehr für die Gesellschaft ausgeht. Aber auch diese potenziellen oder bereits straffällig gewordenen Täter sind als Patienten, nicht als Verbrecher zu behandeln…aus oben genannten Gründen halte ich alle Sexualstraftäter, die an schwereren Störungen leiden, für zumindest vermindert schuldfähig..aber das will ich nun hier nicht näher ausführen.
Mir geht es hier um den großen Teil völlig harmloser Pädophiler und da muss die Frage gestellt werden: MUSS man denn überhaupt was GEGEN diese tun? Meine These ist die, dass man zur Prävention von Straf- und Gewalttaten eher etwas FÜR die Pädophilen tun muss.
Die Berliner Charité macht es vor: Mittels der Aktion “Kein Täter werden” bietet die Charité kostenlose Beratung und Therapie für pädophile Männer, die sich freiwillig “outen”. Bei dieser Aktion handelt es sich um zwei Forschungsprojekte:

1. Das Projekt “Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch im Dunkelfeld”

“Im Rahmen des Forschungsprojekts “Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch im Dunkelfeld” finden seit Juni 2005 Männer, die auf Kinder gerichtete sexuelle Fantasien haben, aber keine Übergriffe begehen wollen therapeutische Unterstützung.”

2. Das Projekt “Prävention von Kinderpornografiekonsum im Dunkelfeld”

“Im Rahmen des Forschungsprojekts “Prävention von Kinderpornografiekonsum im Dunkelfeld” bietet das Institut für Sexualmedizin der Charité Beratung und Therapie für Männer mit auf Kinder gerichteten sexuellen Fantasien, die befürchten, zukünftig Kinderpornografie zu nutzen oder die einen solchen Nutzen einstellen wollen.”

Ähnliche Forschungsprojekte oder Sprechstundenangebote gibt es auch an anderen Universitätskliniken und therapeutischen Einrichtungen in ganz Deutschland. Beispielsweise in Greifswald, in Frankfurt am Main, in Regensburg etc.  Im Prinzip kann das jede gut sortierte sexualmedizinische Ambulanz.

7. Mein Fazit für die Prävention sexuell motivierter Straftaten gegen Kinder

Der richtige Weg wäre für mich also folgender:

  1. Deutlich mehr Öffentlichkeitsarbeit im Sinne von Aufklärung über Sexualstörungen, insbesondere Pädophilie. Die Betroffenen dürfen sich nicht länger als “Aussätzige” fühlen, sondern müssen wissen, dass ein freiwilliges “Outing” keine gesellschaftlichen, beruflichen oder andere Konsequenzen hat. Der richtige Weg wäre, dass ein Patient genauso selbstverständlich mit den Worten “Ich bin pädophil.” in eine Ambulanz gehen kann, wie mit dem Satz “Ich habe Durchfall.” oder “Ich bin depressiv.”
  2. Die Etablierung entsprechender Ambulanzen, auch anonym, um die Signalwirkung zu verstärken, dass auch Pädophlie aus therapeutischer Sicht nur eine von vielen Störungen ist und genauso ernstgenommen und behandelt wird, wie eine Depression, eine Angststörung etc.
  3. VERNÜNFTIGE Dokumentation entsprechender Projekte durch seriöse Medien, anstatt Brot und Spiele im Sinne von “Tatort Internet” bei journalistischen Rohrkrepieren wie RTL noch dazu mit völlig fachfremden Aktionisten wie Frau von und zu Guttenberg, die sich in meinen Augen damit nicht als Kinderschützerin profiliert, sondern eher massive Einbussen ihres Images damit erzeugt, sich und ihren guten Namen für ein derart undifferenziertes, reisserisches Machwerk herzugeben
  4. Weg mit den wirkungslosen Internetsperren, die teurer Unfug sind und nur Zeugnis informationstechnischer Inkompetenz der Regierung. Stattdessen sollte das Geld viel mehr in internationale Polizeiarbeit gesteckt werden. Es geht ja nicht primär um die Konsumenten. Die bekommen das Zeug ja doch immer wieder. Was nützt mir ein DNS-Filter, wenn ich über eMule, Limewire etc. mit de entsprechenden Suchgbegriffen doch innerhalb von Sekunden an harte Kinderpornographie komme…Es geht primär um die Produzenten von harter Kinderpornographie, die oftmals selbst gar keine pädophilen Neigungen haben, sondern sich nur an den Betroffenen bereichern und die Kinder für ihren Profit instrumentalisieren. Dafür müssen internationale Rechtsgrundlagen geschaffen werden, die es im Moment jedoch nirgendwo gibt.

So, bis dahin erstmal mein Senf dazu…sorry…wenn ich die Guttenberg sehe, bekomme ich einen akuten Hals…

cd

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elitekiller.de - Dating für Amokläufer und Psychopathen mit Niveau

Dating für Amokläufer

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Die Datingagentur elitepartner.de ist offensichtlich einer der Trittbrettfahrer im Medienrummel um den Amoklauf von Lörrach. Zumindest lässt dies die folgende Werbeanzeige auf welt.de vermuten, die ich gerade entdeckt habe
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Ups…elitekiller.de – Dating für Amokläufer und Psychopathen mit Niveau!

cd

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Kachelmann borderline?

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Eine der häufigsten Suchanfragen, die im Moment hereinkommen, ist die Phrase “Kachelmann Borderline”. Meine Expertise hierzu: Nein, Kachelmann ist einfach nur ein ganz normaler narzisstischer Idiot, wie man ihn im Fernsehen zuhauf findet…

cd

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Follow Friday für Blogs 5

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Follow Friday für BlogsSo, es ist fast schon wieder Samstag, trotz Sommerloch aber hier der aktuelle, diesmal Psychologisch orientierte Follow Friday für Blogs:

1. Silberaugen

Eine junge Frau mit Borderline-Persönlichkeit und Depression erzählt aus Betroffenensicht. Auf sie gestoßen bin ich durch einen Linktipp von ihr zur Homöopathie…

2. Deprifrei’s Depri-Blog

Ein junger Mann mit rezidivierender Depression erzählt aus seinem Leben.

Zwei Blogs reichen heute..wie immer Qualität statt Quantität.

cd

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ADHS und Ritalin 2

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Im Verhaltensoriginell-Blog lese ich einen Eintrag, der mal wieder die ganze Bandbreite der Ritalin-Debatte zeigt. Offensichtlich hat sich der Wirkmechanismus von Methylphenidat immer noch nicht überall herumgesprochen, bzw. wird von RTL und Co. mit dem üblichen Sensationsjournalismus und seinen Horrorgeschichten überschrieben…

Stein des Anstoßes ist der Artikel “Studie: ADS/ADHS-Kinder sind mit Ritalin leistungsfähiger” beim Lehrerfreund. Der Lehrerfreund lässt sich leider in Bezug auf die aktuelle Studie zu der Wirksamkeit von Methylphenidat von Prof. Richard M. Scheffler von der University of California hinreißen. Er verfällt sofort in die Klischeeschiene, fordert unter Rückgriff auf Dr. Gumpert “alternative Heilmethoden” und unterstellt den eher Medikamente empfehlenden Scheffler natürlich sofort in die Ecke der Pharmalobby.

Das mit den alternativen Heilmethoden ist völliger Bullshit. Haben wir genuines AD(H)S, haben wir es mit einer hirnorganischen Störung zu tun, die zwar verhaltenstherapeutisch handhabbar gemacht werden kann, aber ohne Medikamente ziemlich fruchtlos bleibt. Der erste Kommentator des Beitrages schreibt direkt richtigerweise, dass Methylphenidat die Therapiefähigkeit erst einmal überhaupt herstellt. Natürlich bringt Ritalin nix, wenn die Diagnose nicht stimmt, aber das habe ich in einem anderen Artikel ja schon lang und breit erklärt…

Interessanter als die Artikel an sich sind aber die Kommentare. Eine Auswahl: (weiterlesen …)

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Geballter Wahnsinn 9 – Suchanfragen 3

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So, der Monat ist fast rum…Zeit für eine neue best of der Suchanfragen:

sex mit lehrerin meier
Solange Ihr es nicht während der Unterrichtszeit macht….

englisch sinnlos
formal: useless (adj.), pointless (adj.) slang: westerwelly (adj.)

die bombe in göttingen
Geht die jetzt auf Tour?

rehtorik
…lernt man am Fachbereich Tierkommunikation

Waldorflehrer Pornos
Heinz Sielmann hat dazu sicher etwas gedreht…

wozu braucht man physik für psychologie
Damit wir vollmundig den NC abschaffen können und die Deppen dann eben über diese Vorlesung aussortieren

tim kretschmer charakter
latent fremdschädigend..tote Lehrer fallen nicht unter “Mord”, sondern nur unter “Sachbeschädigung”

ist das medikament haldol ein beteubungsmitel
Nein, es wird bei einem IQ unter Raumtemperatur zur Behandlung einer LRS verwendet

kachelmann borderline
Nein, er sitzt eindeutig auf der anderen Seite der Linie

psychologie kinder gespenster sehen
Wenn Sie Gespenster von Kindern sehen, haben Sie eine Psychose.

praktiken, orgasmus durch selbstverletzung
Dafür empfehle ich einen Staubsauger der Marke Vorwerk

beretta 92 fs einschiessen
Kein Problem, einfach nach Winnenden fahren.

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Follow Friday für Blogs 4

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Follow Friday für Blogs

Wie immer der Follow Friday aus lebenstechnischen Gründen am Samstag…

1. Ich bin Autistin – Asperger Syndrom bei Frauen

Sabine Kiefner erklärt die Welt aus der Sicht einer Frau mit Asperrger-Autismus. Ich habe sie bereits zitiert und kann ihr Blog nur jedem empfehlen, der sich für diese Störung interessiert und mal die “andere Seite” hören möchte. Artikel über das Leben mit dem Asperger-Syndrom und die alltäglichen Hürden, die die “Normalen” einem Menschen mit Asperger in den Weg stellen.

2. Verhaltensoriginell oder vielleicht doch ADHS?

Das Leben mit AD(H)S aus der Sicht einer Betroffenen, die selbst Mutter von Kindern mit AD(H)S ist. Methylphenidat ja oder nein? Welche Schulform? Was ist überhaupt AD(H)S? Wie ist der aktuelle Forschungsstand? Wer sich für diese Störung interessiert, sollte sich ihr Blog zu Gemüte führen…

cd

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Autistische Kommunikationsprobleme

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Noch ein lesenswerter Eintrag im “Ich bin Autistin”-Blog: “Ein Satz – viele Mißverständnisse” beschreibt sehr schön die von mir erwähnten Kommunikationspobleme auf der analogen Ebene:

„Ist noch Tee da?“
Eine Frage, deren Beantwortung mit einem Blick auf die Teekanne in der Küche eindeutig war und nur eines einzigen Wortes bedurfte.
„Ja.“
Damit war für mich der Sachverhalt geklärt.
Für meinen Gesprächspartner offensichtlich nicht, denn bei der Rückkehr ins Wohnzimmer wurde ich mit den Worten „Du Stiesel“ empfangen.
Ich konnte mir nicht erklären, warum ich ein Stiesel sein sollte, hatte ich die mir gestellte Frage doch schnell und korrekt beantwortet.
Was hatte ich falsch gemacht?
Ich wusste es nicht.

cd

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Autisten und Berührung

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Ich habe ja bereits in meinem Artikel zu Asperger bzw. Autismus geschrieben, dass Menschen mit dieser Störung eventuell nicht angefasst werden wollen.
Ich selber hasse das auch, wenn Menschen das Verletzen des “personal space” als das “Aufbauen einer positiven Beziehung” missverstehen…ich meine vor allem die alt68er-Sozialarbeiter-lass-ma-drüber-reden-Du-Birkenstockträger-Müslipädagogen, die nicht kommunizieren können, ohne einem mindestens an den Arm zu fassen oder die Hand auf die Schulter zu legen…könnte ich jedesmal akut fremdschädigend werden…für mich ist das kein Beziehungsaufbau sondern Respektlosigkeit…schlechte Erziehung…einfach auf der “macht man nicht” Liste.

Dass man einen Autisten oder Asperger-Betroffenen damit im Extremfall in eine Dissoziation schießt, beschreibt eine Asperger-Betroffene sehr eindrucksvoll in ihrem Blog “Ich bin Autistin – Asperger-Syndrom bei Frauen“. Das Ärgerlichste: Es passierte auf einer Fachtagung zum Thema Asperger!

cd

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