Beiträge mit tag "Pfeiffer
Winnenden, Waffen und Killerspiele
1Der Jahrestag von Winnenden ist gelaufen und schon kehrt wieder Normalität im Lande ein. Naja…fast jedenfalls, eine Gruppe unerschütterlicher Idealisten hat immer noch das Patentrezept gegen Amokläufe. Schuld an allem sind ja vor allem die Waffen, die man im Prinzip an jedem Kiosk kaufen kann (zumindest im Norden von Essen, die Walther P99 Zollverein-Karnap Special Edition ist z.B. ein beliebtes Touristensouvenir aus der Kulturhauptstadt, genau wie Platten vom Vogelheim Hartreim Projekt). Die Grünen als Berufsaufgeregte Baumkuschler schreien natürlich am lautesten. Stein des Anstoßes: Die Waffenmesse in Sinsheim. Nach der “Schamfrist” wegen Tim Kretschmer hat nun zum ersten Mal wieder die Internationale Waffenbörse IWB stattgefunden. Der Veranstalter warb mit dem Slogan, die Messe sei “für die ganze Familie”. Daran störten sich die Grünen am meisten und verlangen das totale Verbot aller Waffenschauen. Ich denke, das Problem ist deutlich kleiner. Es liegt an dem Wort “für”…Waffen sind natürlich gegen die ganze Familie!
Eine ähnlich lahme Argumentationslinie verfolgt Mitch’s Weblog, das sich darüber aufregt, dass ehemalige Dienstwaffen der Polizei und anderer Behörden an Privatpersonen veräußert werden. Ich lasse die Argumentation für sich selbst sprechen:
“[...] Ein Rentner tötet drei Männer mit einer P3-Pistole. Der Bundesgrenzschutz hatte diese Waffe in den sechziger Jahren ausgemustert und verkauft. Noch Jahrzehnte später können solche Waffen töten, die Behörden in den freien Handel gaben…”
Ähm..ja…genau wie fabrikneue…habt Ihr Weltverbesserer echt nicht mehr drauf als “Wenn wir Waffen abschaffen, gibt es keine Gewalt mehr auf der Welt!” ?!…selbst der Pfeiffer hat doch mittlerweile verstanden, dass ich zur Not auch mit einem Quietscheentchen jemanden umbringen kann..
Aber wenigstens ist ja hinreichend bekannt, dass Killerspiele zu schweren Krankheiten führen…
cd
Christian Pfeiffer – Wissenschaft oder Satire?
1Angehörigen meiner Generation, die sich in ihrer Kindheit schon für Spiele am PC und an der Konsole interessierten, dürfe der Name Heinrich Lenhardt noch etwas sagen. Lenhardt war mit einigen anderen, z.B. “Doc Bobo” Boris Schneider (jetzt Boris Schneider-Johne, mittlerweile bei Microsoft für die XBOX360 zuständig), Anatol Locker, Michael Hengst und Winnie Forster Redakteur bei der Spielezeitschift “Power Play”, die schon lange eingestellt ist.
Dieser Heinrich Lenhardt schreibt u.a. auch bei Gamersglobal.de und nimmt in seiner aktuellen Kolumne die aktuellen Thesen von Prof. Christian Pfeiffer ins Visier. (siehe auch “Verbot von Killerspielen in der Schweiz zur Zeit sinnvoll?”, “Amokläufe sind kaum zu verhindern – Pfeiffer wird ruhiger” , “Zum Diskurs über Pfeiffers Thesen” und “Feuerzangenbowle”)
Im Beitrag “Die hohe Kunst des Pfeifferns” nennt er die teils sehr weit hergeholten Verknüpfungen zwischen “Killerspielen” und Gewalt Pfeiffers und bringt dem Leser anhand eines Beispiels bei, wie man auch selbst sehr gekonnt pfeiffern kann…es steht die Frage im Raum, ob Pfeiffer gar ein “geistreicher Satiriker” sei…lesenswert!
cd
Verbot von Killerspielen in der Schweiz zur Zeit sinnvoll?
2So, endlich wieder Zeit zu bloggen. Die erste Frage, die sich mir in der neuen Woche stellt ist : Warum wollen die Schweizer gerade jetzt die Killerspiele verbieten? Jetzt, wo doch bald Gaddafis Gotteskrieger vor der Tür stehen?
Immerhin trainieren laut Prof. Christian Pfeiffer doch sogar die Bandidos und Hell’s Angels mit Killerspielen.
Die US-Armee hat zwar nun einsehen müssen, dass für ihre Soldaten Killerspiele eher hinderlich sind…aber die akkuraten Schweizer könnten doch so sicherlich die Schlagkraft ihrer Armee noch weiter erhöhen.
Aber es ist eben wohl doch das Gefühl von zusätzlicher Sicherheit, wenn ein Land Killerspiele verbieten will, das gleichzeitig seinen Reservisten ihr Sturmgewehr mit nach Hause gibt…
cd
Amokläufe sind kaum zu verhindern – Pfeiffer wird ruhiger
4Das “Stigma Videospiele” Blog verweist auf ein Interview mit dem Kriminologen Christian Pfeiffer mit der BILD, in dem er sich überraschend gemäßigt zeigt:
Stigma Videospiele: Pfeiffer auf neuen Wegen?
Pfeiffer sagt, es sei nun definitiv klar, dass Videospiele zwar ein Faktor, aber kein Auslöser für einen Amoklauf seien. Auch sei nach der Tat von Ludwigshafen offensichtlich, dass auch eine Verschärfung des Waffenrechtes keinen Erfolg bringt, da ein Messer “in jedem Küchenschrank” liege.
Nuja, sowas behaupte ich ja schon seit langem
cd
Zum Diskurs über Pfeiffers Thesen
0Ich habe zur aktuellen Debatte um die Thesen Christian Pfeiffers noch eine Gegendarstellung von Benedikt Sturzenhecker von der FH Kiel im Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe ausgegraben.
Eventuell interessiert es ja jemanden:
Brauchen wir offene Kinder- und Jugendarbeit?
cd
Feuerzangenbowle
0Der Pfeiffer hat wieder zugeschlagen…aber der Pfeiffer mit nur zwei „f“. Christian Pfeiffer, Kriminologe aus Hannover und ehemaliger niedersächsischer Justizminister…
Dieser behauptet nun, dass Jugendzentren die Wurzel allen Übels bezüglich Jugendgewalt, Drogenkonsum etc. seien und fordert ihre Schließung…Schon 2006 sagte er, die pädagogische Arbeit in den Jugendzentren habe sich nicht bewährt und diese seien von „sozialen Randgruppen“ beherrscht…
Als Essener Pädagoge sage ich da: Janeeeeisklaar…
Schulspiegel: Kampf um die Kiddies
cd














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