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Otto F. Kernberg » Die ganze Welt des Wahnsinns

Beiträge mit tag "Otto F. Kernberg

Qualitätscontent: Grundlagenwerke zur Psychoanalyse

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So, da ich im Moment wieder eine Liste für Seminarliteratur zusammenstelle, heute mal wieder etwas ernstgemeinter Content, und zwar einige sehr empfehlenswerte Werke für Anfänger in der Pschoanalyse:

1. J. Laplanche / J.-B. Pontalis: Das Vokabular der Psychoanalyse, Frankfurt a.M. (Suhrkamp) 1973

Für Anfänger in der Materie ein unverzichtbares Werk, das auch sehr günstig zu haben ist. Mit vielen Literaturverweisen erklärt “Der Laplanche-Pontalis” alle wichtigen Begriffe der Psychoanalyse von “Abarbeitungsmechanismen” bis “Zwangsneurose”.

2. Freud, Sigmund: Die Zerlegung der psychischen Persönlichkeit, aus “Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse“, Erstveröffentlichung London (Imago Publishing Co.) 1940, mittlerweile ist Freuds Gesamtwerk im Projekt Gutenberg kostenlos als Download oder gegen geringe Gebühr als CD-ROM erhältlich

In diesem Werk erklärt Freud sein Strukturmodell der menschlichen Psyche aus ICH, ES und Über-ICH

3. Kohut, Heinz: Narzißmus. Eine Theorie der psychoanalytischen Behandlung narzißtischer Persönlichkeitsstörungen, Frankfurt a.M. (Suhrkamp) 1976
Kohut entwickelte die ICH-Psychologie Sigmund Freuds weiter, prägte den Begriff des “Selbst” und begründete darauf seine eigene Richtung der Selbstpsychologie inklusive einer Weiterentwicklung von Freuds Narzißmustheorie.

4. Kohut, Heinz: Die Heilung des Selbst, Frankfurt a.M. (Suhrkamp) 9. Aufl. 1981

In diesem Werk arbeitet Kohut seine Selbstpsychologie weiter aus und erklärt ihre Zusammenhänge.

5. Kernberg, Otto F.: Borderline-Störungen und pathologischer Narzißmus, Frankfurt a.M. (Suhrkamp) 1983

Objekttheoretiker Otto F. Kernberg erklärt hier seine Weiterentwicklung der Narzißmustheorie und die Überarbeitung des Konzeptes der Borderline-Störung. Da Kernberg die letztere als Kontinuum sieht, verwendet er den Plural.

6. Kernberg, Otto F.: Objektbeziehungen und Praxis der Psychoanalyse, Klett-Cotta 6. Aufl. 1992

In diesem Werk breitet Kernberg seine Theorie der Objektbeziehungen nochmals etwas weiter aus und bezieht sie auf ihre praktische Umsetzung

7. Goffman, Erving: Stigma. Über Techniken der Bewältigung beschädigter Identität, Frankfurt a.M. (Suhrkamp) 1975

Zwar war Goffman kein Psychoanalytiker, sondern Soziologe, doch zähle ich dieses Werk zu den unverzichtbaren Grundlagenwerken für die Psychoanalyse, da Goffman sich hier mit dem Begriff des Stigmas und dem Selbsterleben psychisch Kranker als “beschämende Andersartigkeit” auseinandersetzt.

8. Mentzos, Stavros: Neurotische Konfliktverarbeitung. Einführung in die psychoanalytische Neurosenlehre unter Berücksichtigung neuer Perspektiven, Frankfurt (Fischer) 1984

An dieser Stelle ist Stavros Mentzos als weiterer großer Denker der Psychoanalyse einzuführen. Auch er entwickelte den Neurosenbegriff, den Narzissmusbegrif und andere Theorien Freuds weiter. In diesem Werk gibt er eine sehr gute Einführung zu neurotischen Mustern, die aber erst nach der Lektüre der vorherigen Werke gelesen werden sollte, da Mentzos teilweise seine eigene, weiterentwickelte Begrifflichkeit verwendet, die sich teilweise ein großes Stück von den ursprünglichen Begrifssbedeutungen der Freudianischen Psychoanalyse unterscheidet.

9. Mentzos, Stavros: Depression und Manie. Psychodynamik und Therapie affektiver Störungen, Göttingen (Vandenhoeck&Ruprecht) 4. Aufl. 2006

In diesem Werk arbeitet Mentzos seine Theorien weiter aus und benutzt das sehr anschauliche “Bankkontenmodell” und das Modell der “narzisstischen Homöostase”, welche beide durch ihre graphische Darstellung sehr einleuchtend sind.

Weiterführendes:

1. Adler, Alfred: Menschenkenntnis, Frankfurt a.M. (Fischer) 1966

Der “ehemalige Psychoanalytiker Alfred Adler”, wie Freud ihn nach dem Bruch mit ihm bezeichnete spaltete sich im Streit von Freuds Mittwochsgesellschaft ab und suchte einen eigenen Weg in die Psychoanalyse. In diesem Werk erklärt er sein Verständnis der Zusammenhänge der menschlichen Psyche.

2. Adler, Alfred: Neurosen. Fallgeaschichten, Frankfurt a.M. (Fischer) 1981

Wer sich in Adlers Theorien weiter hineinlesen möchte, findet hier ein leicht zu lesendes Werk, das einige seiner interessantesten Fälle vorstellt.

3. Schneider, Michael: Neurose und Klassenkampf. Materialistische Kritik und Versuch einer emanzipativen Neubegründung der Psychoanalyse, Reinbek (Rowohlt) 1973

Menschen, die sich fragen, warum die 68er-Bewegung und alt-68er die klassische Psychoanalyse als Kontrollmechanismus des Establishments ablehnen bis hassen, findet hier den historischen Abriss  der Hintergründe und den Versuch einer Versöhnung mit den marxistischen Idealen.

Für Streber:

Lacan, Jacques: Das Spiegelstadium als Bildner der Ichfunktion, in: Schriften Bd. I, Berlin (Quadriga) 4. Aufl. 1991

Der härteste Stoff, den die Psychoanalyse zu bieten hat: Jacques Lacan. Genial, aber selbst derartig narzisstisch, dass seine Texte durch seine geliebten Wortspielereien fast unlesbar sind, wenn man nicht über ein fundiertes Wissen psychoanalytischer Zusammenhänge verfügt. Absoluter Irrsinn für Menschen, die kein Leben haben. Wem das nicht reicht und über die nötigen Französischkenntnisse verfügt (der fürchterliche Schreibstil ist der Grund, warum sein Werk bis heute nicht vollständig übersetzt ist): Le “je” n’est pas le “moi”. Viel Spaß beim Grübeln

Die Liste ist als Einführung gedacht, darum tauchen Jung, Anna Freud, Mitscherlich, Horney etc. nicht auf…die wird der geneigte Leser sich dann selbst erschließen..

cd

Geballter Wahnsinn 7 – Von himmlischen Organisationspsychologen und vertikal orientierten Borderlinern

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Oha…ich habe ja schon die eine oder andere abstruse Theorie im Leben gehört und bin auch recht hartgesotten, was Esoteriker angeht…meine härteste Erfahrung bis jetzt war auf einer Tagung zur Borderline-Störung, bei der von Seiten der unvermeidlichen Müslifraktion (spirituelle Lebensberatung, Reiki und der ganze Unsinn) der übliche unwissenschaftliche Bullshit kam…dann stand melde sich ein (promovierter und habilitierter!) psychologischer Psychotherapeut und Analytiker zu Wort…ich dachte, nun geht es endlich zurück zu den Erwachsenen…aber nix…der Typ fing auf einmal an zu erzählen, was für tolle Erfahrungen er bei Borderlinern mit Hilfe der Reinkarnationstherpie (wtf?) gemacht hat…

Heute stolpere ich bei der Recherche für einen Artikel auf die Seite eines Herrn Ralf Maucher. Und der toppt die Nummer noch um einiges.
Auf die Seite gestoßen bin ich über einen Artikel zur Borderline-Störung, Borderline – eine grafische Präzisierung eines unscharfen Begriffs. Eine Grafik im Stile des Kontinuumsmodells von Otto F. Kernberg erwartend, habe ich mir den Artikel mal angeschaut. Als ich im Text dann aber von mehreren Matrizen und dem “vertikal gottverbundenen” Menschen las, wurde ich doch schnell skeptisch…der Artikel “Borderline und Metaebene” schlägt ungefähr in die gleiche Kerbe…welche Matrizen er meint, erklärt er auf seiner “Über mich” Seite…aha…ein Diplompsychologe, der durch “verschiedene Spirituelle Erfahrungen” der exakten Wissenschaft den Rücken gekehrt hat, um die Äthertheorie zu vertreten. Seiner Aussage nach ist er “Mensch, Weiser/Priester und Engel”, das erste auf Matrix 3, das zweite auf Matrix 4 und auf Matrix 5 eben ein Engel…aha…und darauf begründet er seine “Erleuchtungs-Psychologie” und erklärt eben unter anderem die Borderline-Störung als “Festhängen” auf der Matrix 3 (also im dreidimensionalen, nichtspirituellen Raum)…

Vollständig aufgehört mit dem Ernstnehmen habe ich dann beim Artikel “Schlangenmenschen – Schlangen in Menschen“, in dem er im Rückgriff auf eine Bibelstelle den Traum eines Klienten deutet, in dem dieser von einer Schlange gebissen wurde…identifizieren kann ich mich nur mit folgender Stelle:

Für den der nicht erleuchtet ist und der sich auch nicht für Einweihungswege interessiert, sind diese Fragen sicher viel zu spekulativ und er stellt sie sich auch nicht – er wird eher denen, die sie stellen, eine geistige Störung vermuten. Aber dazu hat er kein Recht – schließlich wird hier über einen Bereich spekuliert, der jenseits der Welt des Normalen ist und über den er nichts aussagen kann – also schweigen muß, wenn er sich nicht überschätzt.

Ja, ich gestehe…ich gehöre als klassisch ausgebildeter Wissenschaftler zu denen, die hier eine geistige Störung vermuten…oder Geschäftstüchtigkeit. Denn Herr Maucher verlinkt auf seiner Seite nicht nur auf seine “Mobilfunk macht krank” Seite, sondern auch noch auf einen Webshop, in dem er “Feinfeldformer” anpreist…das Stück zu (je nach verwendeten Materialien) entweder € 355,00, € 450,00, oder in der Premiumversion zu € 540,00…wobei er aber gleichzeitig klarstellt:

Wir machen keinerlei Aussagen zu einer Wirksamkeit und weisen darauf hin, daß die zur Herstellung führenden Überlegungen keine dreidimensional-wissenschaftlichen Entsprechungen haben.

Janeeisklaar…SCHWESTER! EINHUNDERT MILLIGRAMM HALOPERIDOL IN EINE NACL JAGEN UND DANN DRUCKINFUSION…FLASCHE ALLE ZEHN MINUTEN WECHSELN!

cd

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Materialien zum Thema Amok, Gewalt und Selbstverletzung

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So, ich habe mal eine Unterseite für das ganze Zeug, das ich hier im Blog verlinke gemacht. In Zukunft also nun Materialien unter http://www.drossmann.de/wordpress/downloads/

Das Material zur Tagung über den Fall “Sonja”, Borderline usw. gibt es hier: http://www.drossmann.de/wordpress/downloads/tagung-arbeitsgemeinschaft-lerntherapeuten-georgsmarienhuette-25-09-09/

cd

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TagebuchBosse1

Tagung Arbeitsgemeinschaft Lerntherapeuten Georgsmarienhütte 25.09.09

1. Daten zur Freud-Biographie, Vortrag Prof. em Dr. Wilfried Breyvogel – Sigmund Freud und die Strukturtheorie der Psyche

2. Strukturtheorie des Selbst, Christian Droßmann – Einführung Fall “Sonja”, Narzissmus, Sigmund Freud, Heinz Kohut, Stavros Mentzos, die narzisstische Wut, Erklärung am Beispiel einer Unterrichtsszene

3. Fruehe Auffaelligkeiten, Christian Droßmann – Der Fall Sonja – Frühkindliche Auffälligkeiten am Beispiel der Grundschulzeugnisse. Suchtverhalten, Selbstverletzung, Einweisung, Klinikaufenthalt -Erste Erklärungen im Modell der Strukturtheorie des Selbst (DAS INTERVIEWMATERIAL WURDE ZUM SCHUTZ DER ANONYMITÄT DES FALLES ENTFERNT!)

4. Frau Koma kommt – Amok, Christian Droßmann – Männliche narzisstische Wut am Beispiel der neueren “Amok”-Fälle. Tim Ketschmer (Winnenden), Bastian Bosse (Emsdetten), Georg R. (Ansbach)

5. Diagnose – Borderline, Christian Droßmann – Diagnose: Borderline, Das DSM-IV, Das ICD-10GM, Die Borderline-Persönlichkeitsstörung(en) nach Otto F. Kernberg, Erläuterungen am Fallmaterial (FALLMATERIAL WURDE ZUM SCHUTZ DER ANONYMITÄT DES FALLES ENTFERNT)

6. Geschlechtsidentitaet – Sex und Gender, Christian Droßmann – Geschlechtsidentität und Geschlechtsdiffusion, Biologisches Geschlecht (Sex) vs. soziales Geschlecht (gender), John Money, Der Fall David Reimer

7. Fazit-Zusammenfassung, Prof. em. Dr. Wilfried Breyvogel, Christian Droßmann – Fazit und Zusammenfassung, Rückgriff auf Kretschmer und Bosse, Was bringt die Narzissmustheorie den Lerntherapeuten? Der pädagogische Bezug nach Herman Nohl

Weiterführendes Material:

Bericht der Kommission Gutenberg-Gymnasium: Der vollständige Bericht der Kommission Gutenberg-Gymnasium zum Fall Robert Steinhäuser in Erfurt

Das Abschiedsvideo des Täters von Emsdetten, Bastian Bosse (Flash-Format, flv), alternativ auch auf Google Video

Der Abschiedsbrief des Täters von Emsdetten, Bastian Bosse

Das gesicherte Blog des Täters von Emsdetten, Bastian Bosse (ResistantX) auf livejournal.com

Auszüge aus dem Tagebuch des Täters von Emsdetten, Bastian Bosse:
Seite 1, Seite 2, Seite 3, Seite 4, Seite 5, Seite 6, Seite 7

Bericht Expertenkreis Amok Baden Württemberg,  Abschlussbericht des Expertenkreises Amok des Landes Baden Württemberg vom 25.09.2009, Original unter http://www.baden-wuerttemberg.de/fm7/2028/BERICHT_Expertenkreis_Amok_25-09-09.pdf

Das Material zum Fall “Sonja” ist mittlerweile publiziert:

Droßmann, Christian: Genese einer Borderline-Persönlichkeit – Die Folgen früher Ablehnungserfahrungen am Beispiel Sonja, in: Breyvogel, Wilfried: Wie aus Kindern Risikoschüler werden. Fallstudien zu den Ursachen von Bildungsarmut, Frankfurt a.M. (Brandes & Apsel) 2010

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Der Todestrieb des Therapeuten

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Bei “Thank you so much for reading” lese ich heute Morgen folgenden Eintrag:

Moderne Psychologie?

meine psychologin versucht mit immer neuen attacken mich mit einer sehr geringen lebenserwartung zu schockieren und ist enttäuscht, wenn ich dennoch gelassen bleibe.
ich glaube ich spreche sie beim nächsten termin mal darauf an, ob das voyeurismus ist.

Lieber Capitano Zanahoria,
das ist keineswegs Voyeurismus, sondern der Selbsterhaltungstrieb des Therapeuten. Manchmal ist bei chronisch depressiven Patienten die Sitzung so schnarchlangweilig, dass man den eigenen Selbstmord nur durch den Gedanken, dass der Patient sich bald umbringt, verhindern kann. Zum tieferen Verständnis verweise ich auf Otto F. Kernberg und die Neolutheraner Klaus Schlagmann.

cd

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Kernberg der Kinderschänder

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Ohje…vor dem Schlafengehen stolpere ich doch noch über eine Seite, die ich nicht unkommentiert lassen kann.

Es handelt sich um die Seite www.oedipus-online.de, die es sich offensichtlich zur Aufgabe gemacht hat, die „Psychoanalyüge“ zu „verstehen“…ich habe die Seite nur kurz überlesen, komme aber überein, dass deren Autor -mit Verlaub- seinen eigenen Lattenschuss nicht gehört, oder -professioneller ausgedrückt- seine Gegenübertragung nicht im Griff hat, bzw. den therapeutischen Abstand nicht auf die Reihe bekommt…
Siehe dazu z.B. die Ausführungen des Autors zu Otto F. Kernberg

Dort heißt es beispielsweise:

„Auf der Grundlage seiner theoretischen Sicht kommt Kernberg dann in der Praxis zu einer beispiellosen Gleichgültigkeit und Kälte gegenüber den Leidenserfahrungen seiner KlientInnen.“

Am Ende der Seite bezeichnet der Autor ihn als das „Contergan der Psychotherapie“….

Begründet ist dies u.a. auf folgender Aussage: „ Kernberg benennt freimütig, was seiner Vorstellung nach ein guter Therapeut können sollte: ‚Wir müssen uns also mit dem Kommandanten des Konzentrationslagers, mit dem Folterer in der Diktatur, mit dem inzestuösen Vater, mit der sadistischen Mutter identifizieren können. Wir müssen so auch die Lust verspüren am Zerstören, die Lust, eine Brandbombe zu werfen, die Lust sadistische Aggressionen zu verspüren, denn die Bereitschaft dafür haben wir alle in unserem Unbewußten.‘ Gleichzeitig sei Mitleid mit den PatientInnen tabu.“

Ich lasse das mal so stehen und sage, dass der Autor dieser Seite die Psychoanalyse nach Kernberg in Bezug auf die Borderline-Persönlichkeit und Borderline aus posttraumatische Störung nebst der Rolle des Therapeuten in ihren Grundlagen sowas von nicht verstanden hat, dass ich nicht weiss, ob ich lachen oder weinen soll…
Die „Behandlung, die zwingend zu einer Verschlechterung desjenigen führen muss, derjenigen führen muss, die ihr ausgesetzt ist“ -ich maße mir an, sagen zu dürfen, dass der Autor offensichtlich von ausschließlich weiblicher Klientel bei der Borderline-Störung ausgeht- führt nach meiner Erfahrung in vielen Fällen zu einer Verbesserung….und ich habe angesichts meines Fallmateriales keine Verlanlassung, von meinen therapeutischen Grundlagen abzuweichen…
Wer nicht in der Lage ist, einen Abstraktionsgrad von seiner eigenen Person zu erreichen, der es ihm ermöglicht, selbst gegenüber einem Kinderschänder oder Massenmörder Empathie zu empfinden -es handelt sich auch in diesen Fällen um menschliche(!) Wesen-, um im Rahmen von Therapie Erkenntnis zu erzeugen, die letztlich weg vom Hass auf das Objekt hin zur Integration des Traumas führt, der sollte sich von diesem Gebiet lieber fernhalten…gerade wenn die Sichtweise derart undifferenziert ist, wie in diesem Falle…

cd

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