Beiträge mit tag "Nahrung
Ewig leben durch McDonald’s
4Fastfood bei McDonald’s kann zu ewigem Leben führen. Die Künstlerin Sally Davies fand heraus, dass sich Essen von McDonald’s auch nach langer Zeit nicht zersetzt. Ich gehe davon aus, dass die Konservierungsstoffe, die dafür verantwortlich sind, auch den Konsumenten lange Zeit vor dem Verfall bewahren…vielleicht stirbt man durch das Essen mit 35 an einem Herzinfarkt, aber man wird sicher 2.000 Jahre nicht verwesen…haben wir bald ein Problem analog zu Wachsleichen? Nennen Bestatter die dann “McDonald’s-Leichen” ?
cd
Ich will den Kraken brennen sehen!
19Wir haben ja alle die Story gehört: Im Sea Life Center in Oberhausen gibt es einen Octopus, der Gewinner und Verlierer eines Fußballspieles mit erschreckender Trefferrate voraussagt. So auch das Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft in der WM 2010. Das BildBlog berichtet gleich von Menschen, die nach gebratenen Calamari schrien. Nerdcore liefert das Rezept für Oktopus in Paprikasauce. Mir als Pädagoge ist das natürlich alles noch nicht weit genug gedacht. Für alle, die wie ich den Kraken brennen sehen wollen, hier ein sehr befriedigendes Video:
Ein Hoch auf die asiatische Küche!
cd
Ernährung: Mehr Geld für weniger Salz
3Die Firma Bad Ischler bietet nun “Salz Light” mit reduziertem Natriumgehalt an…50% weniger Salz, dafür teurer…warum nicht einfach weniger Salz nehmen?
cd
Fleischfressende Ethik
5Das hier dürfte selbst die PETA (People Eating Tasty Animals) fröhlich machen: Ich bin Suizidovegetarier. Ich esse nur Tiere, die freiwillig gestorben sind.
cd
Sozialität im Web 2.0 – Beziehungen und Nicht-Beziehungen
2Auf Carta wurde vor kurzem ein Artikel veröffentlich, den ich ziemlich gut finde, da er ein Phänomen des Web 2.0 sehr pointiert auf den Punkt bringt: Beziehungen, die so heißen, aber keine sind. Umair Haque sagt in seinem Artikel “Die Social-Media-Blase: Nennen wir es Beziehungsinflation” folgendes:
“Zahlenmäßig haben wir dank sozialer Netzwerke deutlich mehr Kontakte als früher. Doch wertvoll sind in Wahrheit – wenn überhaupt – nur sehr wenige von ihnen.”
Er vergleicht die beobachtbare zunahme flüchtiger Kontakte und “Freundschaften” zu Menschen, die man im Leben nie getroffen hat mit den faulen Krediten der Immobilienkrise. Ein sehr lesenswerter Artikel.
Pädagogisch-psychologisch lässt sich ein weiteres Phänomen damit in Verbindung bringen. Symptomatisch für einige Störungen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter ist die gefühlte oder reale Ablehnung durch Peers und andere Menschen, die früher durch imaginäre Freundschaften kompensiert wurde. Die Betroffenen bildeten sich also entweder selbst -störungsbedingt- ein, dass z.B. der Bundeskanzler, der zufällig bei einer Wahlveranstaltung ihre Hand als eine von hunderten persönlich geschüttelt hat, ein Freund von ihnen sei. Entsprechende Geschichten wurden ausgeschmückt oder vollständig zusammenkonfabuliert. In der Web 2.0-Gesellschaft bekommt dieses Störungsbild eine ganz andere Form der Nahrung: Durch Twitter, Facebook etc. ist es nun realiter und nicht nur imaginär möglich, mit im Prinzip jeglicher Prominenten Persönlichkeit in einer Form direkter Verbindung zu stehen, die für Außenstehende durch Kontaktlisten beweisbar ist. Es ist somit deutlich intensiver möglich, als es früher durch Fanclubs der Fall war, derartige imaginäre Beziehungen zugunsten der Vermeidung echter sozialer Kontakte zu unterhalten. Ein Phänomen, das gerade bei sozialen Phobien gehäuft auftritt. Ich denke, diese Entwicklung ist mit der Schlüssel für die viel propagierte “Internetsucht” bei Jugendlichen. Es ist weniger die Pornographie, die eine Gefährdung darstellt, als mehr die tatsächliche Möglichkeit, Sozialität in der Nichtsozialität (also ein virtueller, aber durch inflationäre Benutzung des Freundschaftsbegriffes bei Facebook, StudiVZ, SchülerVZ und Co. sozialer Rahmen) zu erleben und so gar nicht den nötigen Leidensdruck aufzubauen, um eine Krankheitseinsicht bei den Betroffenen zu erzeugen. Ich denke, das wird irgendwann ein eigener Bereich der Soziologie und Psychologie werden….
cd
Generation Dauerbreit
0Wenn sich Hurrelmann persönlich zu Wort meldet, dann muss es ja doch ein ernstes Thema sein. Soso…die Jugend von Heute säuft, kokst und vögelt wild in der Gegend herum…nachdem die Killerspieldebatte nicht mehr weiter medial auszuschlachten ist, kommen wir also nun wieder zurück zum Alkohol…der spektakuläre Fall der vorzeitig beendeten Klassenfahrt hier ganz in der Nähe liefert da ja Nahrung. Schön ist, dass Hurrelmann den Berufsaufgeregten nicht ganz so viel Wasser auf die Mühlen gießt. Es ist analog zur Lamnek-Studie bezüglich Jugendgewalt auch hier so, dass ein kleiner Prozentsatz derart viel Mist baut, dass die Zahlen sich großflächig verändern…
cd
Hauptschüler…
0Man darf ja eigentlich über Behinderte keine Witze machen…aaaaaaber….
ich war heute in Köln und habe versucht, ein Abendessen zu bekommen.
Kleiner Laden…mediterrane Küche…
Die Kellnerin, ca 18-20 Jahre, rennt permanent an uns vorbei.
Erst, als die Dame am Nebentisch sie darauf aufmerksam macht, dass wir auch gerne bestellen möchten, widmet sie ihre Aufmerksamkeit unserem Tisch.
Sie reicht die Speisekarte des Nachbartisches an meine Verlobte weiter und fragt mich allen Ernstes, ob ich eine eigene Karte benötigte…
Ok…Galle runtergeschluckt…verneint…Nahrungsmittel gesucht…
Die Getränke kommen…zwar nicht ganz unserer Bestellung entsprechend..aber immerhin etwas…
Das Essen kommt kurz danach…
…das Besteck dann auch nach einer Weile…
Nur mit Mühe konnte ich mich zurückhalten, den Aschenbecher nach ihr zu werfen…
Krönender Abschluss der Misere war die Rechnung: 28,10 Euro.
Ich bezahle mit einem fünfzig-Euro-Schein.
Ich bekomme 31,90 Euro zurück…
Ich schaue kritisch….sie fragt: “Stimmt was nicht?”
Ich rechne ihr vor, was 28,10 Euro plus ihr Wechselgeld ausmachen würden und frage sie, ob sie mir den 10-Euro-Schein wirklich geben will…
Sie verneint…
Ich gebe ihr tatsächlich den Schein…
Ich bin zu gut für diese Welt…
Wer hat das nun zu verantworten? Die Kellnerin mit IQ knapp über Außentemperatur? Oder der Honk von Restaurantbesitzer, der sie eingestellt hat?
Oder doch das Bildungssystem in diesem Land……….?
cd














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