Beiträge mit tag "Migration
Intelligenztest für Einwanderer
1Das ist doch mal ein Vorstoß. Die Christlich-Debile Union fordern, dass die Intelligenz Kriterium für eine Einwanderung nach Deutschland werden muss, so SPIEGEL Online. Duckhome hat das schon entsprechend kommentiert.
Die Frage, die mich mehr bewegt ist: Kriegen wir im zweiten Schritt dann auch ein Gesetz, dass wir Bürger, die zu dumm sind, ausweisen dürfen, selbst wenn sie deutsche Staatsbürger sind? In einem gegenseitigen Abkommen mit den USA vielleicht? Die, die für die USA zu clever sind, kommen bei uns ohne Visum rein und dafür bekommen alle Vollpfosten in den USA eine Greencard und einen Posten im öffentlichen Dienst…das wärs doch…Krise gelöst…
cd
Junge Muslime als Vorbild für Integration
2Im Kontext der Debatte um Türkische Gymnasien in Deutschland will ich hier eine Aktion nicht unerwähnt lassen, auch wenn sie aus dem SchulSpiegel stammt…
Eine Gruppe liberaler junger Muslime geht in Schulen, um muslimische Kinder und Jugendliche dazu zu bewegen, starre Leitlinien ihrer Kultur kritisch zu hinterfragen, z.B. die Tatsache, dass nur wenigen muslimischen Mädchen erlaubt wird, an einer Klassenfahrt teilzunehmen oder mit einem Jungen ins Kino zu gehen:
SchulSpiegel: Junge Muslime. Echte Helden gegen falsche Ehre.
Das erscheint mir dialogfähiger und fruchtbarer als jede politische Debatte von oben…
cd
Türkische Gymnasien, Bildungsarmut und Integration
3Ein leidiges Thema, das immer mal wieder auftaucht, sowohl in der Politik wie auch im Schulalltag ist das der Integration ausländischer Schüler und solcher “mit Migrationshintergrund”, um es politisch korrekt auszudrücken.
Die Tagesschau berichtet nun wieder über das Gezänk zwischen dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan und der Bundesregierung, respektive Angela Merkel. Es geht immer noch um Erdogans Vorschlag, türkische Gymnasien in Deutschland zu errichten, in denen die Primärsprache Türkisch sein soll. Dafür wird er selbst von in Deutschland lebenden Türken kritisiert. Da komme ich nicht umhin, doch nochmal unsere Studie zu erwähnen, zu der nächste Woche das Buch erscheinen wird:
Ich verstehe ja Herrn Erdogans Nationalstolz, aber eine noch weitere Parallelisierung der Gesellschaft halte ich im Kontext unserer Ergebnisse für stark kontraproduktiv. In fast allen Fällen, bei denen der Migrationshintergrund mit Faktor für Bildungsarmut war, stand die Sprachbarriere im Vordergrund. Ob es das thailändische Mädchen war, deren häufigster Satz “Ich weiß nicht” war, ob es das libanesische Mädchen war, das sich komplett gegen Schule sperrte, weil sie nur vom Heiraten sprach und als gute Ehefrau keiner Bildung bedurfte, oder die kleine Türkin, die ebenfalls nur schlecht Deutsch sprach und sich freiwillig auf eine Förderschule abschulte, um mehr Zeit zu haben, sich um ihre Geschwister zu kümmern….sie alle werden massive Probleme im späteren Leben bekommen, sollten sie weiterhin in Deutschland verbleiben wollen. Wobei zu erwähnen ist, dass diese Generation schon wesentlich besseres Deutsch spricht, als ihre Eltern.
Ich will dies nicht generalisieren, sondern spreche nur von der an zwei Hauptschulen beobachteten Stichprobe, ich denke aber, dass die Ergebnisse durchaus auf andere Ballungsräume zu übertragen sind.
Es findet an den Hauptschulen muttersprachlicher Unterricht statt, da die Eltern und Großeltern, die nach Deutschland migrieren, häufig aus der Unterschicht stammen (Bauern, einfache Arbeiterfamilien) und ihre Muttersprache oft in Wort und Schrift nicht korrekt beherrschen und somit diese nicht vernünftig an ihre Kinder weitergeben können.Das Ergebnis ist häufig eine Zerrissenheit…sie sind auch im Herkunftsland Ausländer…hier mit türkischem Akzent, in der Türkei mit deutschem Akzent…
Aus dieser Sicht halte ich die Einstellung der Bundesregierung -und ich wundere mich selbst, dass ich diesen Satz einmal schreibe- für völlig korrekt. Die Abspaltung in Viertel in Ballungsräumen ist ohnehin schon so stark, dass es Bezirke gibt, in denen Deutschkenntnisse und somit das Erlernen der Sprache nicht zwingend vonnöten ist. Ich würde die These unterstützen, dass die Errichtung türkischer Gymnasien, an denen Türkisch die Unterrichtssprache ist, zwar hilfreich für die Identität als Türke/Türkin und die korrekte Beherrschung der türkischen Sprache in Wort und Schrift ist, aber grob kontraproduktiv wenn es darum geht, sich in Deutschland angekommen zu fühlen…zwar würde dies dann nicht in die Bildungsarmut führen -das türkische Gymnasium wäre sicherlich von der Vermittlung des Faktenwissens her nicht schlechter als ein deutschsprachiges- aber wohl doch ziemlich sicher in die Parallelisierung und in die reale Armut durch Arbeitsplatzprobleme…die hier aufwachsenden Kinder hätten die Chance, akzentfreies Deutsch zu lernen…lernen sie erst Deutsch in der Sekundarstufe I als Fremdsprachenunterricht nach der Grundschule ist davon auszugehen, dass der Akzent und Sprachschwierigkeiten bleiben werden, analog zu anderen Fremdsprachen, die an Gymnasien gelehrt werden…und die Probleme der Sprachbarriere und die Attribuierung, dass jemand, der die Sprache nicht korrekt beherrscht, automatisch “dumm” ist, sind hinreichend bekannt…
cd
Willkommen in der neuen Welt des Wahnsinns!
0So, die Migration zu WordPress ist fast abgeschlossen. Die Kommentare sind übertragen -Entschuldigung an alle, die wegen uralter Beiträge nochmals angepingt oder angemailt wurden- und ein großer Teil der Beiträge bereits neu verschlagwortet…noch zehn Seiten, dann ist es getan…
Mal schauen, wie ich mit WP so klarkomme…backlinks usw. kommen auch wieder..sobald ich weiß, wie das geht…klarer Fall von RTFM…
cd
Bewusstseinserweiterndes Lernen
0So, dies ist der erste richtige Eintrag im neuen Blog nach der Migration:
Heute lese ich im Seitenhiebe-Blog einen Beitrag mit dem Titel „Hirndoping reloaded“.
Dort geht es um eine Frage, die spätestens in der Zeit von LSD sehr breit (;-) ) diskutiert wurde…
Die Schüler in einem Forum, auf das der Beitrag u.a. verweist, stellen sie neu:
„Kann ich auf Speed lernen“ ?
Ich versuche eine professionelle Antwort:
Im Prinzip ja…;-)
cd














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