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Medien » 2/11 » Die ganze Welt des Wahnsinns

Beiträge mit tag "Medien

Lena Meyer-Landrut und Till Schweiger

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Wie diverse Medien bereits berichten, hat Till Schweiger die Schnauze davon voll, immer der schlechteste Schauspieler in der Besetzung zu sein und möchte nun Lena Meyer-Landrut casten. Der Titel des neuen Films: “Keinarschenten”.

cd

Alle wollen Lena Meyer-Landrut nackt sehen

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…ich glaubs nicht. Der keyword-Scherz von gestern hat bis jetzt für fast neunhundert (!) Besucher hier im Blog gesorgt…selbst die übelsten Lästereien über ihr Englisch und ihren Tanzstil hatten an “heißen” Tagen so um die 300-400…Sachen gibts…

EDIT: 19:50 Uhr: 1.342 Besucher bis jetzt…wtf?

cd

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Fanpost – Zu Sinn und Funktion der Verschwörungstheorie

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Zwischenzeitlich gerät man auch an gemäßigte Vertreter der Verschwörungstheorie. Ich hatte heute einen Mailwechsel mit einem etwas prominenteren Mann der Szene, der mir das Veröffentlichen genehmigte, solange anonym bleiben darf. Dem komme ich hier nach, weil ich in meiner Antwort recht knapp mein Verhältnis zu Verschwörungstheorien zusammenfasse…
Wer differenziert fragt, bekommt eine differenzierte Antwort: (weiterlesen …)

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Aufregende Werbung 2 – Rosa Hitler

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Gestern lästere ich noch über Amnesie International, da zeigt Nerdcore heute die Werbung eines sizilianischen Modelabels:

Pink Hitler ad

Pink Hitler ad

Innen ist jeder rosa…

cd

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Spaß mit der Ölpest

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Für die, die es noch nicht wissen: Vor der Küste von God’s own fuckin’ country hat sich auf einer Ölbohrplattform der BP eine “major malfunction” ereignet. Das coole an einem Ölteppich von der größe eines mittelgroßen Staates ist, man kann ja ganz viele neue Sachen im Feldversuch testen. Am besten ist es natürlich, wenn man nicht nur der Eigentümer der abgesoffenen Bohrplattform Deepwater Horizon, sondern auch noch der Hersteller des Bindemittels ist, das nun in Großpackungen angeschafft wird…so einen Dauerbrenner hatte die BP seit Kuwait nicht mehr. Da legt man sich natürlich mächtig ins aktionistische Zeug. Am schönsten ist aber der neue Twitter-Account BPGlobalPR, der die Freuden der kostenlosen Öllieferung an das Mississippidelta anpreist:

“The ocean looks just a bit slimmer today. Dressing it in black really did the trick!”

Bis jetzt hat BP noch nichts gegen den (vermutlich..) falschen Account unternommen….sollten sie auch nicht..ist besser für die PR..

cd

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Nazis im Weltall

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Wer noch nicht genug von der Hitlerliste hat – es geht noch deutlich bizarrer (und Udo Kier spielt mit):

Kein Scherz: Iron Sky – Nazis im Weltall – Darth Hitler gefällig?

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Lena Meyer-Landrut kann kein Englisch

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So, da mir ja gesagt wurde, ich hätte dreckige Ohren, lasse ich mal einen Muttersprachler zu Wort kommen (Mark Espiner: Dialekt-Desaster Lena Meyer-Landrut. Unsere Westerwelle für Oslo.)

Ganz im Gegensatz zu ihren eingefleischten Fans, die behaupten, ihr Akzent sei brillant, muss ich allerdings sagen: Lenas Englisch klingt wirklich, wirklich seltsam. Ihre Versuche, die von ihren Helden Adele und Amy Winehouse geliebte Straßensprache Londons zu übernehmen (die selbst wiederum ein Hybrid aus US-Slang, jamaikanischer Gangstersprache und dem Dialekt des East End ist), enden damit, dass sie sich anhört wie ein schwedischer Sprachtherapeut, der Ali G. imitiert.

Da lag ich mit “Vorstadtschlampe aus Brixton mit ner Facialisparese” ja gar nicht so falsch…

Die Nordworte haben aber ein Patentrezept…einfach mal eine Bildstörung während ihres Auftrittes erzeugen…sie tanzt halt wie eine Ente im status epilepticus…

Nochmal: Wir hätten auch bessere Kandidaten

EDIT: Entschuldigung, ich wollte niemanden beleidigen…ich meinte natürlich “Wie eine Ente im status epilepticus auf Ecstasy”

cd

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Steve Jobs und Apple scheren sich nicht um Standards beim iPad

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Dass Apple immer eine eigene Schiene fährt, ungeachtet dessen, was der Rest der Industrie tut, sollte hinlänglich bekannt sein. Nun liest man bei gawker.com einen erhitzten Mailwechsel zwischen dem gawker-Blogger Ryan Tate und Steve Jobs. Stein des Anstoßes: Steve Jobs weigert sich beharrlich, den Weltweiten Internationalen Computer und Hardware Standard Europäischer Nationen (W.I.C.H.S.E.N.) zu unterstützen. Job argumentiert, dies sei “Freiheit”. Mehr dazu in meinem englischen Eintrag.

cd

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Daniel Cohn-Bendit soll der neue Mixa werden…

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Oha, jetzt wo Mixa zurückgetreten ist und sich im Strafverfolgungsverfahren befindet, geht den Zeitungen plötzlich der Stoff für Skandalmeldungen zu Kindesmissbrauch aus…also wird in den Archiven gebuddelt und geschaut, was man nun noch so alles an “Enthüllungen” präsentieren kann. Die beliebte Historikerin Eva Herman hat sich als neues Ziel den ewig-68er, Odenwaldschüler und Grüne-Politiker Daniel Cohn-Bendit ausgesucht. Sie schreibt im Kopp-Verlag: Fassungslosigkeit. Warum Walter Mixa gehen musste und Daniel Cohn-Bendit immer noch da ist. Infowars hat den Artikel nebst Video übernommen.

Stein des Anstoßes ist die Zeit der sogenannten “Kinderladenbewegung“, ein Begriff, der meiner Generation und den noch Jüngeren nur noch bedingt etwas sagen dürfte. Kern der Erziehung in den Kinderläden war, neben einer antiautoritären Ausrichtung, auch der Grundsatz, dass kindliche Sexualität nicht zu unterdrücken sei. Es sind in den Protokollen der damaligen Zeit etliche sexuelle Kontakte zwischen Erziehern und Kindern dokumentiert. Cohn-Bendit selbst beschrieb diese Ereignisse in seinem Buch “Der große Basar“, was bereits 2001 von der “Schweizer Zeit” im Artikel “Der Kinderschänder” aufgegriffen wurde. Cohn-Bendit hat in seiner Zeit mit den Grünen mehrfach Gesetzesentwürfe ausgearbeitet, die “gewaltfreie Sexualität” zwischen Minderjährigen und Erwachsenen straffrei stellen soll. (vgl. z.B. Artikelreihe “Sexuelle Gewalt an Kindern: Politisch akzeptierte Wirklichkeit?“, ebenfalls von Eva Herman).

Was für die heutige Generation unvorstellbar klingt, war damals ein revolutionär neuer Ansatz der Erziehung als Kontrast zum Konservativismus und der Autorität Erwachsener. Transparenter wird die Debatte, wenn man sich folgende Positionen zu Gemüte führt:

1. Lloyd deMause: “Hört Ihr die Kinder weinen. Eine psychogenetische Geschichte der Kindheit”, Frankfurt 1977 (Original New York 1974) und
2. Philippe Ariès: Geschichte der Kindheit, München/Wien 1975 (Original Paris 1960)

Zwei gegensätzliche Positionen zum Begriff der Kindheit. Während Ariès die Ansicht vertritt, die künstliche “Erfindung” von Kinheit hat das ursprünglich glückliche (wenn auch von viel Unfall, Krankheit und Tod begleitete), von Kontakten mit “Verschiedenen Klassen- und Altersstufen” geprägte  Leben der Kinder zu einem unglücklichen, von Strafe (“Rute und Karzer”) und durch Erwachsene fremdbestimmten Leben gemacht, vertritt deMause die Ansicht, die Erfindung der Kinheit sei ein Segen, der zum beschützend-lenkenden Verhältnis der Erwachsenen zu Kindern führte, weg von der Kindstötung in Antike und Mittelalter.

Tiefer will ich da gar nicht hineingehen, sondern empfehle nur diese beiden Bücher als Grundlagenliteratur der Debatte. Der Bezug zum Thema aber ist, dass der Blick auf Entwicklung mit der unterliegenden Theorie steht und fällt. Da die 68er fast alle Formen der Autorität verneinten, war daraus eine der logisch notwendigen Konsequenzen, auch bei der sexuellen Entwicklung nicht autoritär einzugreifen. Als Einführung in die 68er: Rudolf Sievers (Hrsg.): 1968. Eine Enzyklopädie, Frankfurt a.M. 2004

Mein persönlicher Senf dazu ist: Das wird immer ein schwieriges Thema bleiben…zwar sollte heute klar sein, dass man den Kindern nicht die Masturbation mit “davon wirst du blind” oder “Gott wird dich strafen” und damit das Entdecken eigener Sexualität sauer machen sollte, aber im interpersonellen Verhältnis zwischen Erzieher und Edukand sind die Grenzen bisweilen fließend…meine Philosophie ist da, lächelnd aber nicht strafend oder tabuisierend abzulehnen, auch bei pubertären “Übergriffen” und Flirtversuchen von Schülerinnen (was aber mit steigendem Alter ohnehin nachlässt…ich glaube, ich verliere langsam mein Mojo…), die jedem Lehrer und jeder Lehrerin im Laufe der Karriere immer mal begegnen werden…versucht man aber, der Sache theoretisch fundiert habhaft zu werden, so wird man immer eine mehr oder weniger breite Ambiguität feststellen, die von mangelnder Neutralität gegenüber dem Thema begleitet ist…ungefähr so, wie das Frauenbild und das Familienkonzept unter Hitler…
Liebe Frau Herman: Wer sich so derbe mit dieser Form von Ambiguität (und um die müssen Sie gewusst haben…) in die Nesseln setzt und den Interviewern ins lange gesehene offene Messer läuft und sich auf eine “neue Interpretationsweise” beruft und sich als falsch verstandenes Opfer der Medien darstellt, sollte sich bei anderen, die es zu ähnlich kritisch behafteten Sachverhalten Ihnen gleich tun, nicht so weit aus dem Fenster lehnen…das wirkt schief und wie journalistischer Opportunismus, weil das Thema ja gerade Leser verspricht…eine eher schwache Nummer…

cd

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Lena Meyer Landrut braucht mich!

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…als Trainer…aber ganz dringend! Ich habe heute Nacht beim Arbeiten nebenbei TV Total laufen lassen und stelle fest, dass Stimme wie Optik ziemlich ok sind…aber das Englisch von ihr phonetisch sowas von grausam…damit würde ich die im Leben nicht nach Oslo lassen..

EDIT: JETZT weiß ich, woher ich die Stimme kenne…als, sagen wir, popularmedienmäßig eher uninformierter Mensch hab ich bei diesem unsäglichen “Satellite” immer gegrübelt, woher die Sängerin wohl stammen mag…das ist eine gräßliche Mischung aus US-britischem (gut, daran ist was das gemischte Vokabular angeht wohl eher Raab schuld) Englisch, das teilweise durch die ständigen Überbetonungen in nen spanischen Akzent rutscht…ich hab die Frau vom Hören für ne Puertoricanerin gehalten, die verzweifelt versucht, auf Hochenglisch zu singen…au Mann, ist das übel ;-)

EDIT2: Jetzt weiß ich auch, welcher Sängerin ich das Lied zugeschoben hatte…Alesha Dixon..die klingt so ähnlich für mich…

cd

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