Artikel-Schlagworte: „Medien“

Fernsehtip: Phoenix-Runde zu Winnenden

Dienstag, 9. März 2010

Oje, das wird ein lustiger Spaß. Im Presseportal gibt es die Ankündigung zur Sendung PHOENIX RUNDE: “Ein Jahr nach Winnenden – Wird unsere Jugend immer brutaler?”, Mittwoch 10.03.2010, 22.15. Uhr auf Phoenix.

Reißerisch heißt es dort “Psychologen sind überzeugt: Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter ‘Störungen des Sozialverhaltens’.

Mit von der Partie sind die Jugendrichterin Kirsten Heisig, der Streetworker und ehemaliges Gangmitglied (sehr werbewirksam) Fadi Saad, der Pädagoge Wolfgang Bergmann und der Kriminalpsychologe Uwe Füllgrabe.

Die Kostellation und die Fragestellung “Jugendliche und Gewalt – was können wir dagegen tun?” versprechen astreines Popcornkino…

cd

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Tim Kretschmer unschuldig? Kommentar zur Analyse der “Group UAW” Teil 2

Montag, 8. März 2010

Ok, weiter mit dem Kommentar.

Weitere Belege dafür, dass Tim Kretschmer nicht der Täter von Winnenden gewesen sein kann sind u.a. folgende:

2. Ein “schwarzer Kampfanzug /-uniform” sei “typisch für Spezialkräfte der Polizei, aber nicht für 17-jährige. (S.4)

Ja, genauso wie das wilde um-sich-Schießen, dennoch passiert es. Auf der einen Seite also ist für die Autoren sicher dass “niemand erzählen kann”, dass die Schüler nach dem ersten Schuss “ruhig sitzen geblieben” (S. 22), sondern “in Aufregung” bzw. “in Bewegung/Aufruhr” (S. 15) waren, gleichzeitig aber wird als sicher angenommen, dass die in dieser Aufregung wahrgenommene schwarze Kleidung eine “Kampfuniform” gewesen sein muss.

3. Igor Wolf – ist er nun glaubwürdig, oder nicht?

Auf der einen Seite wird “Fluchtwagenfahrer” Igor Wolf recht früh im Bericht als “Lügner” (S. 6) bezeichnet, seine Aussagen bezüglich der Fahrt seien “ausgesprochen unglaubwürdig” (S. 37), das Interview “wenig glaubwürdig” (s. 48) gleichzeitig wird aber seine Aussage, Kretschmer habe die Waffe in der rechten Hand gehalten zum zentralen Dreh- und Angelpunkt, wenn es um den “Beweis” geht, dass das letzte Video des Täters eine Fälschung sei. (z.B. S. 7)…

Leute, entweder eine Quelle ist unglaubwürdig und/oder steckt mit den Hintermännern unter einer Decke, dann heißt das aber auch, alle Aussagen sind nicht verwertbar, oder aber ich glaube dem Mann, dann sind aber auch alle Aussagen gleichwertig…nur das rauspicken, was die eigene Argumentation stützt, gilt nicht ;-)

3. Der Tatort wurde “nachbearbeitet”, die Position der Leiche im Video stimmt nicht mit den Markierungen überein

Ein Amokläufer, der kampfunfähig ist, ist keine Bedrohung mehr. Ist er verletzt, hat er das Recht auf medizinische Hilfe. Ein Laie darf den Tod eines Menschen nicht feststellen, der Täter ist erst dann tot, wenn ein Arzt dies offiziell bestätigt. Vorher müssen sämtliche indizierten Rettungsmaßnahmen durchexerziert werden. Dafür wird man Kretschmer auf den Rücken gelegt haben. Diese plausible Möglichkeit wird von den Autoren nicht in Betracht gezogen, würde aber erklären, warum die Umrisse um die Leiche nicht der Position des gefallenen Täters im Video entsprechen. Ob die Leiche “sehr weit” (S. 107) bewegt wurde, wird nicht mehr zu klären sein…
Ein Kopfschuss kann, muss aber nicht stark bluten, wenn die Kugel sofort tödlich wirkt und der Kreislauf schlagartig zum Erliegen kommt und wenn es gleichzeitig aufgrund von Kaliber und Laborierung nicht zu einer Zerlegung des Schädels kommt. In Fällen von 9mm Para kann es auch zu einer leichten Sickerblutung kommen, die wenig Spuren hinterläßt. (Bildbeispiel einer geringen Sickerblutung nach aufgesetztem(!) Schuss in die Schläfe – Vorsicht unschön!-)

Die neuen Markierungen müssen nicht notwendig Beweis einer “Nachbearbeitung” des Tatortes sein. Ein späterer Ortstermin der Untersuchungskommission ist wahrscheinlicher und wird vielleicht im noch zu erwartenden Bericht erwähnt werden.

Soviel erstmal als Teil 2

cd

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Tim Kretschmer unschuldig? Kommentar zur Analyse der “Group UAW”

Montag, 8. März 2010

Ich habe mich nun eine Weile mit dem in “Winnenden – Neue Verschwörungstheorie” erwähnten “Unschuldsbeweis” und dem Forum beschäftigt. Nun mein Kommentar dazu. Ich versuche, wissenschaftlich zu bleiben und Polemik zu unterdrücken.

Es ist eigentlich sehr schade, dass die Argumentationslinie im Text derart aufklärerisch und reißerisch formuliert ist, denn das verwendete Material ist durchaus interessant und manches in der Form (wie z.B. das eigens angefertigte Bildmaterial) so noch nicht dagewesen. Der Text verliert einerseits durch seine Form, andererseits aber leider auch durch grobe methodische Fehler, die mich an der Beteiligung wissenschaftlich ausgebildeter Autoren zweifeln lassen.

Ich bleibe bei meiner Bezeichnung “Verschwörungstheorie”. Bereits das Forum verweist auf eine “Einführung in den Staatsterrorismus”. Dort werden unter Verweis auf Seiten wie “Operation Falsche Flagge” die gängigen Verschwörungstheorien zum 11. September, dem Bombenanschlag auf Bali 2002 usw. erwähnt. Insofern ist also die Verortung der Urheber und ihre Argumentationslinie bereits im Vorfeld klar und der Text überrascht deshalb auch nicht weiter. In Analogie zur Theorie mehrerer Täter im Fall Robert Steinhäuser versucht auch der Bericht der Group UAW zu belegen, dass Tim Kretschmer nicht Täter sein kann und nur “als Sündenbock missbraucht” (S. 2) wurde. Diese These selbst wird wie üblich nicht kritisch hinterfragt, sondern als gegeben angenommen. Belege oder nur Hinweise auf konkrete “Drahtzieher”, die über “den Staat”, “die Polizei”, “die Medien” und ähnlich diffuse Aussagen hinausgehen, fehlen völlig. Somit ist hier bereits für mich der Charakter einer Verschwörungstheorie erfüllt.

Argumentatives Problem ist hier, dass derart aufgebaute Theorien mit ebendieser Prämisse stehen und fallen. Glaubt man an die dunklen Hintermänner im Staate, so macht die Argumentation Sinn und der Fall Kretschmer ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür. Negiert man allerdings die Prämisse, bricht die Argumentation vollständig ein und hinter jeder Aussage bleibt ein “Mit welchem Ziel sollte jemand soetwas inszenieren?” stehen.

Neben diesem Kernproblem fallen mir weitere Dinge auf, die in der angekündigten neuen Version des Textes nach Erscheinen des offiziellen Abschlussberichtes, der für Ende März 2010 angekündigt ist, eventuell zu klären wären:

1. Wie Robert Steinhäuser in Erfurt ging auch Tim Kretschmer zügig und (meist) sehr treffsicher vor. Dies allein bewegt die Autoren zu der Aussage, es kann sich nicht um Tim Kretschmer, sondern nur um einen “ausgebildeten Profischützen” (S. 147) gehandelt haben. Als Gründe werden die angebliche schwierige Handhabbarkeit der Beretta 92FS, die einen “Rechtsdrall” habe und die Tatsache, dass Kretschmer “einmal” mit der Waffe trainiert habe als hinreichend angeführt.

Kommentar dazu: Dass die gute alte Beretta schwierig zu handhaben sei, wäre mir neu. Wäre sie tatsächlich auf relativ kurze Kampfentfernung wie die laut Bericht zu Testzwecken geschossenen 20 Meter derart ungenau, hätte sie die US-Armee niemals als Standardwaffe in großer Stückzahl bestellt. Die Verwendete Waffe war entweder nicht in Ordnung, oder auf eine andere Zielentfernung eingeschossen.
Die Definition von “Rechtsdrall” ist außerdem kompletter Blödsinn. Rechtsdrall bedeutet, dass die Züge im Lauf, die das Projektil nach dem Abfeuern um die Längsachse rotieren lassen (ihm den “Drall” geben) rechtsherum laufen. Das führt zwar tatsächlich zu einem (marginalen!) aus-dem-Ziel-Wandern in die entsprechende Richtung, was aber durch das Einschiessen der Waffe auf Standardentfernung durch entsprechende Einstellungen an der Visierung ausgeglichen wird. Schießt die Waffe ab Werk nicht fleck, ist die Visierung nicht ok. Schwierigkeiten bekommt ein Schütze, je flacher die Visierlinie ist. Die Beretta hat aber recht große Kimme und Korn, was leichte Ungenauigkeiten verzeiht.

Interessant ist hier auch, dass die Autoren zwar fast durch die Bank Medien- und Polizeiberichte (auch wenn sie selbst zugeben, die Originalakten nicht zugänglich gehabt zu haben, was aufgrund des immer noch laufenden Verfahrens auch nicht ohne weiteres möglich ist, es sei denn, man hätte tatsächlich einen “Offiziellen” im Boot…) verreißen, aber an argumentationstaktisch wichtigen Stellen wie hier, diesen blind glauben (müssen). Die Aussage des Vaters (ich vermute, darauf bezieht sich der Bericht), er habe Tim nur einmal auf den Schießstand mitgenommen und ihn nur einmal mit der Tatwaffe schießen lassen, kann -z.B. aus Furcht vor entsprechenden Medienreaktionen oder rechtlicher Konsequenzen- genauso gelogen gewesen sein. (EDIT: Das Protokoll des Schützenvereins belegt lediglich, dass Tim nur einmal AUF DIESEM Schießstand trainiert hat) Tim Kretschmer kann somit auch mehrfach mit der Waffe trainiert und sich den Ausgleich ihrer ballistischen Eigenheiten angeeignet haben. Generell hängt die Treffergenauigkeit auch deutlich vom “Talent”, also einer guten Hand-Auge-Koordination ab. Ich habe bei der Bundeswehr Leute gesehen, die mit den ersten Schüssen ihres Lebens mehrere Zehner geschossen haben, während andere erst nach 10 leeren Magazinen die Scheibe kratzten. Auch kompensiert man recht schnell eine Waffe, die nicht fleck schießt. Dazu reichen ein bis zwei Magazine, dann ist das “drin”. Beim Feuern auf große Ziele wie Menschen ist so eine Abweichung ohnehin unerheblich, da man die Trefferwirkung auch mit ungenauen Treffern erzielt und nicht einen winzigen Zehnerkreis erwischen muss…
Deswegen erfordert es auch keine “jahrelange Übung” (S. 21), um einen Menschen auch einhändig schießend und mit der “falschen” Hand zu treffen…Stichwort: “Deutschießen”

So, was essen und dann weiter…

cd

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Jürgen Habermas twittert nicht!

Montag, 1. Februar 2010

Ups…diesmal hab ich auch ne Ente verbreitet…ich hatte ja vor kurzem geschrieben, dass Jürgen Habermas twittert…ich sollte mehr auf mein Bauchgefühl hören und nicht auf große Blogs ;-)

Die Zeit schreibt es heute:

Jürgen Habermas twittert (nicht) « Kulturkampf.

Ok, dafür zwei Wochen lang keine bissigen Kommentare über schlecht recherchierte Artikel…

cd

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Ansbach: Twitter-Panne bei BILD

Freitag, 18. September 2009

Ups, noch einen drauf für BILD:

turi2.de berichtet, BILD habe heute während der Berichterstattung über Ansbach zeitweise ungefiltert alle Tweets zum Thema auf ihre Seite übernommen…die Community erkannte das relativ schnell, nur BILD war etwas langsamer…der Chefredakteur stoppte die Sache erst nach sechzehn Uhr, nachdem schon lange Sprüche wie “BILD stinkt” über die offizielle Homepage gegangen waren.

turi2.de: BILD öffnet nach Amoklauf Twitterern seine Seite – und sperrt sie wieder aus

cd

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Kretschmer, Far Cry, Masochismus

Samstag, 12. September 2009

Die Irrungen und Wirrungen um Tim Kretschmer und Winnenden reissen nicht ab.
Heute veröffentlicht Spiegel Online einen Artikel mit dem Titel “Tim K. kaufte mit Vater gemeinsam Munition.”

Dem Bericht zufolge hat Kretschmer erst selbst versucht, 9mm Munition in einem Waffengeschäft zu kaufen, wurde aber abgewiesen. Er soll dann gemeinsam mit dem Vater 1000 Schuss erworben und bezahlt haben, da die Munition ein Geburtstagsgeschenk für seinen Vater sei. Kretschmer habe “seit Jahren” niemandem in der Familie mehr ein Geschenk gemacht…
Schade, dass die Akten immer noch nicht öffentlich zugängig sind.

Weiter zitiert Spiegel Online einen Artikel seines Printmagazins, in dem der Gutachter Reinmar du Bois Parallelen zwischen dem Tathergang in Winnenden und dem Spiel Far Cry 2 sieht. Der erste Teil des Amoklaufes sei Counter Strike, die Verfolgungsjagd und Schiesserei mit der Polizei Far Cry 2. Für die Selbsttötung vermutet er, Kretschmer sei “wieder in der Realität angekommen”. Das Gutachten würde ich gerne mal en detail lesen…Natürlich wird wieder deutlich erwähnt, dass er das Spiel als Minderjähriger nicht hätte spielen dürfen, er habe es zu Weihnachten von seiner Mutter erhalten.
Auch sagt der Artikel, die Ärzte der behandelnden Jugendpsychiatrie hätten die Eltern gemahnt, dafür zu Sorgen, dass Kretschmer den Konsum von Filmen und Spielen, die “für seine emotionale Reife nicht geeignet” seien, reduziere.

Bis dahin also die übliche und voraussehbare Argumentation.

Wo der Spiegel wieder recherchiert hat, weiss ich nicht..aber einige Sachen sind auffallend:

1. Die Far Cry 2 Sache ist alt, auf Negative Gamer gab es bereits am 15. März einen Kommentar zu einem Artikel der Times, in dem genau dieser Bezug bereits hergestellt wurde. (Englisch) Der Artikel, auf den Bezug genommen wird, ist vermutlich dieser hier: Times Online: Mass killer ‘rejected’ by girl at party Von den Qullen steht im Artikel nichts.

2. Sowohl die Times in diesem Artikel, wie auch die BILD am 23. Juli berichten, auf seinem Computer seinen etliche BDSM-Bilder (sadomasochistische Darstellungen) gefunden worden. “davon mehr als 120 Bondage-Fotos, die nackte, gefesselte Frauen zeigen” (BILD); “including 120 photographs of female bondage.” (THE TIMES)


Der Spiegel schreibt aber: “Es handelte sich dabei wohl um sadomasochistische Fotos, auf denen nackte Männer von Frauen gefesselt und dominiert wurden. Tim K. habe stark unter diesen Phantasien gelitten.” und bezieht sich an der Stelle auf einen früheren Artikel: Psychiater bescheinigt Tim K. masochistische Störung
Kretschmer habe “stark unter diesen Phantasien gelitten”.

Hmm…also analytisch gesehen wäre es schon interessant zu wissen, wer denn nun wen auf den Bildern gefesselt hat ;-)

Also…die üblichen medialen Hexenjagden, ohne offiziellen Untersuchungsbericht wirds auch so bleiben, denke ich…

cd

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Grog enthält Batteriesäure!

Mittwoch, 9. September 2009

Einfach herrlich…heute ist es mal kein Tilidin-Skandal, es ist noch viel schlimmer. Ich konnte mich vor Lachen minutenlang nicht beruhigen… Im Jackpot-Blog gab es gestern den Screenshot eines Artikels mit dem Thema “TV Sender fällt auf Monkey Island herein”.

Die kurze Variante (Fans werden es sich ohnehin schon denken können…): Einige Jugendliche haben -Vermutlich im Kontext der Neuauflage des Lucasarts Klassikers “The Secret of Monkey Island”- das Rezept für das Piratengetränk “Grog”, das im Spiel u.a. Batteriesäure, Aceton und Schmierfett enthält, an einen argentinischen Fernsehsender geschickt und diesen vor dem angeblich hochgefährlichen “Modegetränk” gewarnt…offensichtlich sind die dortig beschäftigten Reporter geistig auf dem gleichen Niveau wie die von RTL, ProSieben etc. und sprangen prompt darauf an…
Laut dem Artikel wurde in der Sendung sogar ein Arzt hinzugeschaltet, der die Gefährlichkeit des Getränkes betont…

Auf Winfuture gibt es ein Video, in dem im Wechsel die originale Ausstrahlung und die entsprechende Szene im Spiel gezeigt werden…schade, dass ich kein Argentinesisch kann…

Apfeltalk verlinkt auf das gleiche Video mit englischen Untertiteln

Eine deutsche Version habe ich leider auf die Schnelle nicht gefunden.

Kann ich alles nicht nachvollziehen…Batteriesäure hilft wunderbar gegen Beziehungsprobleme…

Dr. scumm. Guybush Threepwood

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Toter Michael Jackson reisst das halbe Internet mit sich…

Freitag, 26. Juni 2009

Okay, lassen wir den armen Kerl ein paar Tage erkalten, bevor nachgetreten wird.
Nur soviel:

Der Tod von Michael Jackson, bzw. die Nachricht, Jackson sei gestorben, hat offensichtlich derart viel Traffic von ungläubigen Fans und Wikipedianern, die der erste sein wollten, der das Todesdatum in seinen Artikel einträgt, erzeugt, dass es unter anderem Twitter, Wikipedia, AOL Instant Messenger und andere social Networking Dienste so in die Knie zwang, dass Teile der Dienste abgeschaltet werden mussten…

CNN spricht davon, es könnte der „biggest mobile event in history sein“…gleichzeitig stellten Trittbrettfahrer u.a. die Falschmeldungen ein, Harrison Ford sei von seiner Yacht und Jeff Goldblum von einer Klippe gefallen…
So ist das mit den Medien..

cnn.com: Jackson dies, almost takes internet with him

cd

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Bilderberg – Die dunkle Gefahr

Sonntag, 24. Mai 2009

Ganz nebenbei bin ich auf ein weiteres Blog von Verschwörungstheoretikern gestossen. Im Blog „Alles Schall und Rauch“ geht es u.a. um die Üblichen Dinge wie 9/11, politische Machtstrukturen, die Gefahren biometrischer Pässe und die ominöse „Bilderberg-Konferenz“. Die selbsternannten Aufklärer schreiben über ihr Blog: „ie Welt ist eine Illusion die uns vorgegaukelt wird um uns zu manipulieren und wie Schafe zu treiben. Alles Schall und Rauch eben. Die Aufgabe dieses Blog ist es, was wirklich passiert zu beschreiben und im Zusammenhang zu erklären“

Verschwörungsanhänger werden eine Menge zu lesen, Zyniker eine Menge zu lachen haben…

cd

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Keine Farblaserspiele mehr

Donnerstag, 7. Mai 2009

Eigentlich war es ja schon klar, dass dies irgendwann kommen würde…aber jetzt erwägt die große Koagulation ernsthaft, real-life Killerspiele zu verbieten.
Dorn im Auge der Berufsaufgeregten sind diesmal Paintball bzw. Gotcha und Laserdome. Bei ersteren beschießen sich die Spieler mit Farbkugeln aus Gasdruckwaffen, eine moderne -und deutlich schmerzhaftere!- Variante von Räuber-und-Gendarm, bei letzterem ziehen sich die Spieler eine Sensorweste an und schießen mit Laserwaffen aufeinander..die Westen registrieren Treffer…
Beides macht einen Höllenspaß, wenn man am nächsten Tag nicht arbeiten muss ;-)

Nun sind diese Spiele im Kontext von Winnenden plötzlich „menschenverachtend“…komisch…letztens war das Problem noch die Ähnlichkeit zu Wehrsportgruppen…
Schnell reagiert, Leute…die Spiele sind ja auch gerade erst bekannt geworden ;-)

Berichte z.B::

Tagessschau: Koalition will Paintball verbieten

Der Entwurf stößt aber nicht überall auf Gegenliebe:

SpiegelOnline: Verschärfung des Waffenrechts: Polizei und Opposition wettern gegen geplantes Paintball-Verbot

Was mich vor allem an der Diskussion nervt, sind a) die Unkenntnis der betroffenen Politiker, die das ganze nur oberflächlich-populistisch angehen und b) deren Inkonsistenz…den Spielzeugwaffen, die Kriegswaffen nachempfunden sind, bleiben erlaubt, genau wie Schreckschusspistolen, etc….

Auch hier gilt: Verbote bringen gar nichts im Bezug auf „Amokprävention“…aber das läßt sich nicht für den Wahlkampf vermarkten…

cd

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