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Jugendgewalt » 2/8 » Die ganze Welt des Wahnsinns

Beiträge mit tag "Jugendgewalt

Anstieg der Aggression durch Killerspiele kaum signifikant

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Und wieder eine Studie, die es bestätigt:
Laut Stigma Videospiele kam eine Metastudie, die 130 Einzelstudien berücksichtigte, zu dem Ergebnis, dass die berüchtigten “Killerspiele” die Agression der Spieler kaum erhöhen. Es sei eine Verknüpfung von nur 2% festgestellt worden. Im Gegensatz dazu betrage die Verknüpfung von Familie und Umfeld und Mobbing in der Schule jeweils 30%.
Der Artikel bezieht sich auf einen Beitrag des Schweizer Radio DRS.

Gleichzeitig scheint ein Ansatz zum totalen Verbot von Killerspielen wie in der Schweiz in Österreich eher unwahrscheinlich. Killerspiele hätten laut Prof. Michael Wagner von der Uni Krems “keine oder maximal einer vernachlässigbare Wirkung”. Siehe dazu auch den Artikel “Killerspiele machen keine Amokläufer” (DerStandard.at)

cd

Neuer Bericht der “Group UAW” zu Winnenden erschienen

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Ich bleibe zwar bei meinem Standpunkt, dass die Group UAW ein Haufen Verschwörungstheoretiker ist, nichtsdestotrotz ist eine neue Version ihres Berichtes erschienen, der die Unschuld Tim Kretschmers am Amoklauf von Winnenden beweisen soll. Interessierte können ihn hier downloaden.

cd

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Christian Pfeiffer – Wissenschaft oder Satire?

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Angehörigen meiner Generation, die sich in ihrer Kindheit schon für Spiele am PC und an der Konsole interessierten, dürfe der Name Heinrich Lenhardt noch etwas sagen. Lenhardt war mit einigen anderen, z.B. “Doc Bobo” Boris Schneider (jetzt Boris Schneider-Johne, mittlerweile bei Microsoft für die XBOX360 zuständig), Anatol Locker, Michael Hengst und Winnie Forster Redakteur bei der Spielezeitschift “Power Play”, die schon lange eingestellt ist.

Dieser Heinrich Lenhardt schreibt u.a. auch bei Gamersglobal.de und nimmt in seiner aktuellen Kolumne die aktuellen Thesen von Prof. Christian Pfeiffer ins Visier. (siehe auch “Verbot von Killerspielen in der Schweiz zur Zeit sinnvoll?”, “Amokläufe sind kaum zu verhindern – Pfeiffer wird ruhiger” , “Zum Diskurs über Pfeiffers Thesen” und “Feuerzangenbowle”)

Im Beitrag “Die hohe Kunst des Pfeifferns” nennt er die teils sehr weit hergeholten Verknüpfungen zwischen “Killerspielen” und Gewalt Pfeiffers und bringt dem Leser anhand eines Beispiels bei, wie man auch selbst sehr gekonnt pfeiffern kann…es steht die Frage im Raum, ob Pfeiffer gar ein “geistreicher Satiriker” sei…lesenswert!

cd

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Prozess gegen Amokläufer von Ansbach beginnt im April

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Hätte ich doch im Newsreader fast überlesen…

Dem Holz Schülerfäller von Ansbach Georg R. wird laut Augsburger Allgemeine ab dem 22. April der Prozess  gemacht. Angesetzt seien zunächst 4 Tage, die Anklage laute auf 47-fachen versuchten Mord.

cd

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Die kleinen Französinnen…

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…sind auch nicht mehr das, was sie waren und können einem groß auf die Fresse geben. So geschehen in Paris, eine 15-jährige Schülerin prügelte einen Lehrer mit einer Eisenstange krankenhausreif.

“…Aux armes, citoyens…” ;-)

cd

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Chinesen spielen Killerspiele härter

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Gerade eben berichtet Game7 in den “Killerspiele-News” über zwei chinesische Counterstrike-Spieler, von denen einer sich vom anderen mittels wallhack betrogen fühlte.
Seine Reaktion: Er stach dem anderen ein 30 Zentimeter langes Messer in den Kopf. Bis jetzt scheint das Opfer keine Schäden davongetragen zu haben…

So spielt man also in China Killerspiele…

cd

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Killerspiele gegen Klitschko

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Die Debatte ist alt, die Argumente abgenutzt, trotzdem veranstalteten die Grünen letzte Woche eine Tagung zum Thema “Amoklauf und Computerspiele”.

Dort die -überraschende- Erkenntnis: “Nicht alle Ego-Shooter-Spieler werden zum Amokläufer.”

Der Inhalt des Artikels auf See-Online ist banal. Interessant ist der erste Kommentar:

“Wie kann man ein Theater wegen ‘Killerspielen’ machen, aber gleichzeitig im Fernsehen zeigen, wie 2 Erwachsene sich verprügeln und am Ende noch einer den anderen KO schlägt [...]“

Starkes Argument, wie ich finde…

cd

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Warum Schulpsychologen nicht gegen Amoklauf helfen 2

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Eigentlich nehme ich den SchulSpiegel ja eher weniger ernst, aber heute sehe ich einen Aufmacher, der mich doch näher hinlesen lässt. Erstens, weil vier Jugendliche ihre Gründe schildern, warum der Vertrauenslehrer/die Vertrauenslehrerin ungern bzw. gar nicht angesprochen wird, zweitens, weil es unten dann letztlich fünf Schüler sind ;-)

Dieser Artikel stützt meine These, warum Schulpsychologen nicht gegen Amok helfen

SchulSpiegel: “Ich traue meinen Lehrern nicht”

cd

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Sekte verantwortlich für Schweizer Killerspielverbot?

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Nunja…es sind schon recht paranoide Strukturen, die hinter den Argumenten gegen die Killerspiele stehen…doch nun stoße ich auf Game7 auf den Artikel “Schweizer Ständerat im Sog einer Psycho-Sekte?”

Sich auf einen etwas älteren Artikel “Killerspiel-Verbot in der Schweiz” auf Telepolis berufend schreibt Game7, der vor einer Weile gegründete “Verein gegen mediale Gewalt” (VGMG) hätte starke Verbindung zur 2002 aufgelösten Sekte “Verein zur Förderung der Psychologischen Menschenkenntnis” (VPM), der “mindestens 10 der Gründungsmitglieder” des VGMG angehörten. Der Vorsitzende Roland Näf aber sagte dazu, dies sei “eine Kampagne, die gegen ihn gerichtet ist und von der Spieleindustrie in die Welt gesetzt” worden sei. Die Spieleindustrie sei “so bösartig wie die Tabakindustrie”

Besonders der oben genannte Telepolis-Artikel ist dazu höchst interessant.Ein anderes ehemaliges Mitglied bezeichnet im Kontext der “Street Parade” Techno-Fans als “abhängig gemacht von Drogen, sexueller Überhitzung und Konsumsucht”. Sie seien “ferngesteuerte Marionetten”.

Das sollte man auch mal eine Weile beobachten…wird sicher lustig..

cd


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Verbot von Killerspielen in der Schweiz zur Zeit sinnvoll?

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So, endlich wieder Zeit zu bloggen. Die erste Frage, die sich mir in der neuen Woche stellt ist : Warum wollen die Schweizer gerade jetzt die Killerspiele verbieten? Jetzt, wo doch bald Gaddafis Gotteskrieger vor der Tür stehen?

Immerhin trainieren laut Prof. Christian Pfeiffer doch sogar die Bandidos und Hell’s Angels mit Killerspielen.

Die US-Armee hat zwar nun einsehen müssen, dass für ihre Soldaten Killerspiele eher hinderlich sind…aber die akkuraten Schweizer könnten doch so sicherlich die Schlagkraft ihrer Armee noch weiter erhöhen.

Aber es ist eben wohl doch das Gefühl von zusätzlicher Sicherheit, wenn ein Land Killerspiele verbieten will, das gleichzeitig seinen Reservisten ihr Sturmgewehr mit nach Hause gibt…

cd

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