Beiträge mit tag "Honk
Osama Bin Laden ist toT !
1Argh…manchmal bin ich eben doch ein Sprachnazi. Für alle, die gerade über den an akuter Bleivergiftung verendeten Topterroristen Osama Bin Laden schreiben: Er ist toT...toT MIT “T” … “ToD” ist das Nomen…das Adjektiv ist “toT” mit “T” am Ende verdammt…das können sich auch die Ufospinner enDlich mal merken…
cd
Blogprobleme hoffentlich im Griff – PHP-eigen-DAU
1Heute fällt es mir wie Schuppen aus den Haaren: Eine Pluginaktualisierung streikt, weil die PHP-Version zu alt sei…ich Honk habe doch tatsächlich vergessen, dass die PHP-Version zwischendurch auch mal geupdatet werden möchte…jetzt läuft auch plötzlich das Topsy-Retweet-Button Plugin wieder problemlos
cd
Der Topsy-Button war schuld
1Heute ist irgendwie kein guter Tag fürs Bloggen. Erst verhonke ich die .htaccess, dann fällt mir auf, dass man keine Postings mehr anklicken kann…eine Stunde Fehlersuche später bin ich schlauer. Die class-json.php schmiss einen Fehlercode. Der Übeltäter war das Topsy-Retweet-Plugin, das ich jetzt erstmal abgeschaltet habe. Ich weiß noch nicht, mit welchem anderen Plugin es sich beißt. Moral: Niemals mehr als ein Plugin gleichzeitig updaten
cd
Kurzentschlossener Trittbrettfahrer
0Manchmal erklärt sich der Intelligenzgrad schlagartig:
Human: hallo
GermanAlice: Hallo!
Human: wie geht es dir denn?
GermanAlice: Gut, und Dir?
Human: mir auch:
GermanAlice: Das ist gut.
Human: willst du mit mir kinder kriegen?
GermanAlice: Hmm…vielleicht…
Human: bitte sag ja bitte
GermanAlice: Danke fuer die Nachfrage.” ja bitte “.
Human: juhu!!
GermanAlice: Was willst Du mich wirklich fragen?
[...]
GermanAlice: Naechste Frage? Interessierst Du Dich fuer Fussball?
Human: nein.Ich Skate lieber.
cd
Warum Alice nicht schlauer sein muss
0So, neue Blogkategorie. Da GermanAlice ja nun offiziell wieder in Betrieb ist, gibt es auch wieder Chatlogs. Ich werde in diese Kategorie sporadisch mal Auszüge aus den Logs posten.
Wer sich fragt, warum GermanAlice so doof ist, der schaue sich bitte folgende -repräsentative- Konversation an:
Human: bist du ein indianer
GermanAlice: Ich weiss nicht, ob ich ein indianer bin.
Ich bin ein Chatterbot.
Human: bist du blöd
GermanAlice: Ich weiss nicht, ob ich blöd bin.
Ich bin ein Computer.
Human: musst du pipi
GermanAlice: Das ist ein sehr origineller Gedanke.
Human: willst du mit mir schlafen
GermanAlice: Ich glaube, Du bist hier falsch…
Human: lol
GermanAlice: Fandest Du das lustig?
Human: zeig deinen Arsch
GermanAlice: Schau mal nach links.
Human: dein vater hat dich sexuell missbraucht
GermanAlice: Mein vater hat dich sexuell missbraucht?
Human: dein vater schlägt dich
GermanAlice: Mein vater schlägt dich?
Human: dein vater hat dich misshandelt!
GermanAlice: Mein vater hat dich misshandelt?
Human: deine eltern sind geschwister
GermanAlice: Meine eltern sind geschwister?
Jetzt klar?
EDIT: Diese Konversation ist auf dem gleichen Niveau:
Human: du bist also eine frau?
GermanAlice: Das muss ich meinem Programmierer erzaehlen!
Human: mach das
GermanAlice: Was sind die Zutaten?
Human: brüste, lange beine und ein anderes denken als bei den männern
GermanAlice: Was willst Du mich wirklich fragen?
cd
Lernverschnitt
1Wenn man sich so durch die Welt des geballten Halbwissens klickt, findet man diverse Kuriositäten.
Nun hat mich aber die Süddeutsche und ihr Artikel zum Job-Deutsch stutzig gemacht.
Welcher Honk hat das Gerücht in die Welt gesetzt, der Terminus “Blended Learning” käme vom englischen Wort von “Verschnitt” ?!
Verschnittenes Lernen?!
Mein Anglistenherz sagt mir, dass “to blend” die Bedeutung von “(sich) mischen” oder “fließend ineinander übergehen” oder als “to blend with s.th.” dann “sich in etwas einfügen/eingliedern” heißt…gemischtes Lernen…
Ich weiss ja nicht, wie der Begriff in der Gesellschaft allgemein konnotiert ist, aber für mich als passionierten Whiskytrinker ist ein Blend das schlechteste, was man bekommen kann…
Obwohl…das ist ja bei Blended Learning genauso…
cd
Zeugnisse sind unmoralisch
1Es gibt Tage, da möchte man manchen Leuten mit dem Parteibuch den Schädel spalten:
Mir kommt da dermassen der Kaffee der letzten Jahre wieder hoch, dass ich doch mal wieder ungefragt meine Meinung äußere und zusehe, was Google damit macht.
Ob ich Frau Pieper-von Heiden als “NRW-Schulexpertin” bezeichnen würde, lasse ich mal dahingestellt, aber dass diese Dame tatsächlich (und die ist FDP!!!) die Vergabe von Noten auf Spickmich als “unmoralisch” bezeichnet ist Paradebeispiel für die Denkweise, die zur PISA-Katastrophe führt.
Soso…Schüler bewerten ist also völlig in Ordnung…aber wenn man seinen Unterricht plötzlich selbst bewertet sieht, rennt man ganz schnell zum Kadi…interessant…
Ein paar Gedanken dazu, nicht notwendigerweise zusammenhängend:
1. Zum Thema Beleidigung und Diffamierung durch Schüler habe ich schon lang und breit meine Meinung geäußert, das lasse ich mal aussen vor. Das ist nicht schön, gehört aber für mich zum Beruf dazu. “If you can’t stand the heat…”
2. Schüler sind das Expertenteam, keine Hochschulprofessoren oder Minister. Schüler machen den ganzen Tag nichts anderes als zu lernen. Das ist ihr Hauptberuf. Sie sind professionelle Lerner. Sie können am besten entscheiden, welcher Kollege seine Arbeit gut macht und wer nicht. Sie aufgrund ihres Alters zu diskreditieren, in der Richtung “die können das noch gar nicht einschätzen” ist ein Greifen nach Strohhalmen.
Diejenigen, die aufgrund mangelnder Dizzerenzierungsfähigkeit zwischen Person und Funktion als Fachlehrer (…was übrigens bis zu einer gewissen Altersstufe entwicklungspsychologisch völlig normal ist) mich nicht mögen, weil ich eben Englisch-/Mathe-/Deutsch-/BELIEBIGESANDERESFACHlehrer bin, muss ich als professioneller Pädagoge herausfiltern. Der Rest ist als ernsthafte Kritik an meiner Arbeit von meiner Zielklientel zu sehen. Punkt!
3. Ich könnte ausrasten, wenn ich sehe, wie schlecht die Qualitätskontrolle im öffentlichen Bildungssystem ist.
Dass uns der Beamtenstatus von Lehrern das “Scheisse fällt nach oben”-Problem einbrockt, ist hinreichend bekannt und soll hier nicht mehr breitgetreten werden. Didaktische Rohrkrepierer, die ich unmöglich in den Unterricht schicken kann, kann ich, einmal verbeamtet (aus verschiedenen Gründen abseits von Kompetenzen…) nur noch wegloben und wegbefördern und somit einem anderen Kollegium aufs Auge drücken.
In meiner Praktikantenzeit in Schottland habe ich erlebt, dass unangekündigte Unterrichtsevaluation völlig normal ist. Da kommt halt jemand vom Council, nimmt sich einen “classroom monitoring” Bogen vom Stapel im Sekretariat, klopft an eine der Türen, geht rein und macht eine unangekündigte Lehrprobe. Das stört niemanden, denn das ist dort gängige Praxis. Wer nichts kann, bekommt Ärger. Wer bei der zweiten Lehrprobe nichts kann, braucht am nächsten Tag nicht mehr zu erscheinen.
An meiner Universität ist Evaluation ebenfalls normal. Am Ende des Semesters teile ich Evaluationsbögen aus, die der anonymisierten Erfassung der Seminarqualität dienen. Ich bekomme dann eine Woche später die Ergebnisse per Email.
Unter anderem wird evaluiert, ob man sich vorbereitet hat oder eher ein Freund der Türschwellendidaktik ist.
Ist das Ergebnis schlecht, hat sich das mit dem Lehrauftrag erledigt.
Ich bin unter anderem für einen großen deutschen Bildungsträger tätig. Auch dort kann jederzeit jemand in meinen Unterricht kommen. Da nennt man in der freien Wirtschaft “interne Revision”. Ist mein Unterricht schlecht, kann ich mir meine Papiere holen.
Ich habe vor zwei Tagen einen Oberstufenkurs an einem Gymnasium übernommen, in dem eine Reihe von Schülern freiwillig nach dem normalen Unterricht drei weitere Stunden Englischunterricht nimmt, da eine Referendarin im BDU ein ganzes Halbjahr in der 10. Klasse (der Leser vergebe mir die Formulierung, eine andere fällt mir nicht ein) von vorne bis hinten nur Scheisse gebaut hat und diese Schüler in der 11 nun massive Defizite gegenüber ihren Mitschülern haben. Die Kollegin, die diese Schüler nun übernommen hat und ich werden uns nun sämtliche Körperöffnungen aufreissen, um das wieder geradezubiegen.
…möchte mich noch jemand nach dem Grund für die PISA-Ergebnisse Fragen?
Dass in Mangelfächern absolute Vollhonks eingestellt werden, nur um den Betrieb aufrechtzuerhalten, ausgebildet an Universitäten, die für ein Anglistikstudium zwar ein Latinum, aber keine englischen Sprachkenntnisse verlangen und dann die gleiche Kohle erhalten, wie jemand, der hart und schwer und mit hohem finanziellen Aufwand daran gearbeitet hat, um sein Englisch auf Muttersprachlerniveau zu bekommen, erwähne ich nur nebenbei.
Fazit: Keine Qualitätskontrolle – keine Qualität.
So, nun gehts mir besser…
cd
Hauptschüler…
0Man darf ja eigentlich über Behinderte keine Witze machen…aaaaaaber….
ich war heute in Köln und habe versucht, ein Abendessen zu bekommen.
Kleiner Laden…mediterrane Küche…
Die Kellnerin, ca 18-20 Jahre, rennt permanent an uns vorbei.
Erst, als die Dame am Nebentisch sie darauf aufmerksam macht, dass wir auch gerne bestellen möchten, widmet sie ihre Aufmerksamkeit unserem Tisch.
Sie reicht die Speisekarte des Nachbartisches an meine Verlobte weiter und fragt mich allen Ernstes, ob ich eine eigene Karte benötigte…
Ok…Galle runtergeschluckt…verneint…Nahrungsmittel gesucht…
Die Getränke kommen…zwar nicht ganz unserer Bestellung entsprechend..aber immerhin etwas…
Das Essen kommt kurz danach…
…das Besteck dann auch nach einer Weile…
Nur mit Mühe konnte ich mich zurückhalten, den Aschenbecher nach ihr zu werfen…
Krönender Abschluss der Misere war die Rechnung: 28,10 Euro.
Ich bezahle mit einem fünfzig-Euro-Schein.
Ich bekomme 31,90 Euro zurück…
Ich schaue kritisch….sie fragt: “Stimmt was nicht?”
Ich rechne ihr vor, was 28,10 Euro plus ihr Wechselgeld ausmachen würden und frage sie, ob sie mir den 10-Euro-Schein wirklich geben will…
Sie verneint…
Ich gebe ihr tatsächlich den Schein…
Ich bin zu gut für diese Welt…
Wer hat das nun zu verantworten? Die Kellnerin mit IQ knapp über Außentemperatur? Oder der Honk von Restaurantbesitzer, der sie eingestellt hat?
Oder doch das Bildungssystem in diesem Land……….?
cd














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