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Geschichte » Die ganze Welt des Wahnsinns

Beiträge mit tag "Geschichte

Follow Friday für Blogs 2

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Follow Friday für BlogsSo, es ist wieder Freitag (gewesen), also Zeit für eine neue Blogvorstellung:

(The Customer Is) Not Always Right (englischsprachig)

Es ist ein wenig das ibash.org für den Einzelhandel. Täglich einige neue abstruse Geschichten über Kunden und warum man eigentlich keinen Job mit Kundenkontakt haben möchte. Beispiel: “A Bit Grey With Anatomy

(We sometimes lose shoes and are stuck with one which we can’t sell. When this happens and it is a man’s shoe for the right foot, we sell them very cheaply to a war veteran who only has one leg. On this day, the veteran has just paid for one. There is a man behind him in the queue.)

Customer: “Why does he get those shoes so cheaply?”

Me: “Because he is only buying the right shoe, not a pair.”

Customer: “Why would he want just one?”

Me: “Because he only has one leg. He lost the other in combat.”

Customer: “Yeah, but even if he lost one leg, he’s still got two feet, right?”

cd

Schüler und Alkohol

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Herr Rau hat in seinem Lehrerzimmer unlängst eine Geschichte zum Thema “Erdbeersekt” veröffentlicht. Die Geschichte ruft eine kurze Anekdote in mir wach:

Zu meinen Kunden gehören auch öffentliche und private Schulen. An einer hatte ich vor einer Weile einen Kurs Wirtschaftsenglisch in der Sekundarstufe I. Am Tage der Probeklausur eine Woche vor der Prüfung wurde eine Kollegin in den Ruhestand verabschiedet. Einer meiner Schüler war eingeteilt zum Sektausschank. Ich warf mir auch Teile des Buffets ein und beobachtete, wie er zwischendurch immer wieder ein Glas Sekt für sich selber abzweigte. Die Feier ging bis 14. Uhr, Termin der Probeklausur war 15 Uhr. Als die Kollegen gegangen waren, entschieden die nun zum Aufräumen verpflichteten Schüler, den übriggebliebenen Sekt unter sich aufzuteilen….
Der Junge, der schon etwas “Vorsprung” hatte, sah danach nicht mehr wirklich gut aus…aber er blieb hart und schrieb die Klausur mit…trotz einsetzender Kopfschmerzen und Durst…die Korrektur ergab aber leider, dass er zu besoffen war, die Aufgabenstellung zu verstehen und aus den wirren Sätzen konnte ich beim besten Willen keine Stringenz in der Argumentation erkennen…

Ich habe trotzdem eine Note drunter geschrieben: “sehr breit minus” (1,3 Promille)….

cd

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Noch mehr Videospielgeschichte

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Es scheint Retro-Saison zu sein. Das Kraftfuttermischwerk verlinkt auf ein Stop-Motion Video, das aus rund 7000 Einzelbildern besteht und die größten NES-Klassiker (Mega Man, Legend of Zelda, Super Mario Bros. etc.) vereint:

cd

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20 Jahre Videospielgeschichte

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Für die Kiddies: Es gab eine Zeit vor der PS3, für die Erwachsenen, die noch wissen, was ein VT102-Terminal oder was “Pole Position” war: fröhliches Ablachen. Von Pong über Super Mario und Guybrush Threepwood zu Lara Croft in 5 (bizarren) Minuten (Super Mario ist natürlich auch in diesem Video wie immer akut gewalttätig):

Video Games from MUSCLEBEAVER on Vimeo.

Gefunden bei gamgea.com

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Crashkurs Pädagogik für Anfänger

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Einige Tage nachdem ich bezüglich der Welle, die um Daniel Cohn-Bendit im Moment gemacht wird, etwas zum Thema Kindheitsbild und der Debatte zwischen Ariès und deMause geschrieben hatte, fiel mir ein, dass ich dazu ja noch Powerpoints auf der Platte haben müsste. So war es auch. Wen es interessiert: Die Folien der Vorlesung “Grundlagen der Kindheits- und Jugendforschung” aus dem Wintersemester 2005/2006 in komprimierter Form, die damals als Klausurrepetitorium gedacht war:

Pädagogik für Kurzentschlossene: Von der Kindstötung zum Hot Jazz in 90 Minuten

cd

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Daniel Cohn-Bendit soll der neue Mixa werden…

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Oha, jetzt wo Mixa zurückgetreten ist und sich im Strafverfolgungsverfahren befindet, geht den Zeitungen plötzlich der Stoff für Skandalmeldungen zu Kindesmissbrauch aus…also wird in den Archiven gebuddelt und geschaut, was man nun noch so alles an “Enthüllungen” präsentieren kann. Die beliebte Historikerin Eva Herman hat sich als neues Ziel den ewig-68er, Odenwaldschüler und Grüne-Politiker Daniel Cohn-Bendit ausgesucht. Sie schreibt im Kopp-Verlag: Fassungslosigkeit. Warum Walter Mixa gehen musste und Daniel Cohn-Bendit immer noch da ist. Infowars hat den Artikel nebst Video übernommen.

Stein des Anstoßes ist die Zeit der sogenannten “Kinderladenbewegung“, ein Begriff, der meiner Generation und den noch Jüngeren nur noch bedingt etwas sagen dürfte. Kern der Erziehung in den Kinderläden war, neben einer antiautoritären Ausrichtung, auch der Grundsatz, dass kindliche Sexualität nicht zu unterdrücken sei. Es sind in den Protokollen der damaligen Zeit etliche sexuelle Kontakte zwischen Erziehern und Kindern dokumentiert. Cohn-Bendit selbst beschrieb diese Ereignisse in seinem Buch “Der große Basar“, was bereits 2001 von der “Schweizer Zeit” im Artikel “Der Kinderschänder” aufgegriffen wurde. Cohn-Bendit hat in seiner Zeit mit den Grünen mehrfach Gesetzesentwürfe ausgearbeitet, die “gewaltfreie Sexualität” zwischen Minderjährigen und Erwachsenen straffrei stellen soll. (vgl. z.B. Artikelreihe “Sexuelle Gewalt an Kindern: Politisch akzeptierte Wirklichkeit?“, ebenfalls von Eva Herman).

Was für die heutige Generation unvorstellbar klingt, war damals ein revolutionär neuer Ansatz der Erziehung als Kontrast zum Konservativismus und der Autorität Erwachsener. Transparenter wird die Debatte, wenn man sich folgende Positionen zu Gemüte führt:

1. Lloyd deMause: “Hört Ihr die Kinder weinen. Eine psychogenetische Geschichte der Kindheit”, Frankfurt 1977 (Original New York 1974) und
2. Philippe Ariès: Geschichte der Kindheit, München/Wien 1975 (Original Paris 1960)

Zwei gegensätzliche Positionen zum Begriff der Kindheit. Während Ariès die Ansicht vertritt, die künstliche “Erfindung” von Kinheit hat das ursprünglich glückliche (wenn auch von viel Unfall, Krankheit und Tod begleitete), von Kontakten mit “Verschiedenen Klassen- und Altersstufen” geprägte  Leben der Kinder zu einem unglücklichen, von Strafe (“Rute und Karzer”) und durch Erwachsene fremdbestimmten Leben gemacht, vertritt deMause die Ansicht, die Erfindung der Kinheit sei ein Segen, der zum beschützend-lenkenden Verhältnis der Erwachsenen zu Kindern führte, weg von der Kindstötung in Antike und Mittelalter.

Tiefer will ich da gar nicht hineingehen, sondern empfehle nur diese beiden Bücher als Grundlagenliteratur der Debatte. Der Bezug zum Thema aber ist, dass der Blick auf Entwicklung mit der unterliegenden Theorie steht und fällt. Da die 68er fast alle Formen der Autorität verneinten, war daraus eine der logisch notwendigen Konsequenzen, auch bei der sexuellen Entwicklung nicht autoritär einzugreifen. Als Einführung in die 68er: Rudolf Sievers (Hrsg.): 1968. Eine Enzyklopädie, Frankfurt a.M. 2004

Mein persönlicher Senf dazu ist: Das wird immer ein schwieriges Thema bleiben…zwar sollte heute klar sein, dass man den Kindern nicht die Masturbation mit “davon wirst du blind” oder “Gott wird dich strafen” und damit das Entdecken eigener Sexualität sauer machen sollte, aber im interpersonellen Verhältnis zwischen Erzieher und Edukand sind die Grenzen bisweilen fließend…meine Philosophie ist da, lächelnd aber nicht strafend oder tabuisierend abzulehnen, auch bei pubertären “Übergriffen” und Flirtversuchen von Schülerinnen (was aber mit steigendem Alter ohnehin nachlässt…ich glaube, ich verliere langsam mein Mojo…), die jedem Lehrer und jeder Lehrerin im Laufe der Karriere immer mal begegnen werden…versucht man aber, der Sache theoretisch fundiert habhaft zu werden, so wird man immer eine mehr oder weniger breite Ambiguität feststellen, die von mangelnder Neutralität gegenüber dem Thema begleitet ist…ungefähr so, wie das Frauenbild und das Familienkonzept unter Hitler…
Liebe Frau Herman: Wer sich so derbe mit dieser Form von Ambiguität (und um die müssen Sie gewusst haben…) in die Nesseln setzt und den Interviewern ins lange gesehene offene Messer läuft und sich auf eine “neue Interpretationsweise” beruft und sich als falsch verstandenes Opfer der Medien darstellt, sollte sich bei anderen, die es zu ähnlich kritisch behafteten Sachverhalten Ihnen gleich tun, nicht so weit aus dem Fenster lehnen…das wirkt schief und wie journalistischer Opportunismus, weil das Thema ja gerade Leser verspricht…eine eher schwache Nummer…

cd

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Peng! Du bist tot! – Zur Didaktisierung von Amokläufen

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Viele standen vor dem Problem, anderen ist es noch erspart geblieben, aber ich bezweifele, dass Ansbach wirklich das letzte Ereignis in Bezug auf Schulamok war, somit werden sich auch künftig Kollegen der Herausforderung der Nachbereitung stellen müssen. In der Oberstufe kann ich soetwas sachlich machen, aber gerade in den Klassen 5 bis 7 löst ein solches Ereignis eine große Angst aus, es könnte demnächst auch an ihrer Schule geschossen werden. Da der schulpsychologische Dienst generell überlastet ist und außer einer kurzen Motivationsrede nicht viel tut, bleibt die Betreuung der Schüler also an uns Lehrern hängen. Eine Methode, die ich bereits erfolgreich angewendet habe, ist die Didaktisierung mittels theaterpädagogischer Methoden. Mit der amerikanischen Schauspielerin und Regisseurin Julie Stearns (Folkwang Universität der Künste, Universität Duisburg-Essen u.a.) habe ich schon die abstrusesten Projekte realisiert. Wenn sie mich nicht gerade im saukalten Duisburger Hauptbahnhof einen alternden 68er mimen lässt, oder einen Frauen verprügelnden Irren mit Hang zur Performancekunst, arbeitet sie gerne mit Schülern an theaterpädagogischen Projekten. Ein Projekt, das ich durch sie kennengelernt habe, ist das freie Theaterstück “Bang Bang You’re Dead” von William Mastrosimone. (weiterlesen …)

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Sozialität im Web 2.0 – Beziehungen und Nicht-Beziehungen

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Auf Carta wurde vor kurzem ein Artikel veröffentlich, den ich ziemlich gut finde, da er ein Phänomen des Web 2.0 sehr pointiert auf den Punkt bringt: Beziehungen, die so heißen, aber keine sind. Umair Haque sagt in seinem Artikel “Die Social-Media-Blase: Nennen wir es Beziehungsinflation” folgendes:

“Zahlenmäßig haben wir dank sozialer Netzwerke deutlich mehr Kontakte als früher. Doch wertvoll sind in Wahrheit – wenn überhaupt – nur sehr wenige von ihnen.”

Er vergleicht die beobachtbare zunahme flüchtiger Kontakte und “Freundschaften” zu Menschen, die man im Leben nie getroffen hat mit den faulen Krediten der Immobilienkrise. Ein sehr lesenswerter Artikel.

Pädagogisch-psychologisch lässt sich ein weiteres Phänomen damit in Verbindung bringen. Symptomatisch für einige Störungen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter ist die gefühlte oder reale Ablehnung durch Peers und andere Menschen, die früher durch imaginäre Freundschaften kompensiert wurde. Die Betroffenen bildeten sich also entweder selbst -störungsbedingt- ein, dass z.B. der Bundeskanzler, der zufällig bei einer Wahlveranstaltung ihre Hand als eine von hunderten persönlich geschüttelt hat, ein Freund von ihnen sei. Entsprechende Geschichten wurden ausgeschmückt oder vollständig zusammenkonfabuliert. In der Web 2.0-Gesellschaft bekommt dieses Störungsbild eine ganz andere Form der Nahrung: Durch Twitter, Facebook etc. ist es nun realiter und nicht nur imaginär möglich, mit im Prinzip jeglicher Prominenten Persönlichkeit in einer Form direkter Verbindung zu stehen, die für Außenstehende durch Kontaktlisten beweisbar ist. Es ist somit deutlich intensiver möglich, als es früher durch Fanclubs der Fall war, derartige imaginäre Beziehungen zugunsten der Vermeidung echter sozialer Kontakte zu unterhalten. Ein  Phänomen, das gerade bei sozialen Phobien gehäuft auftritt. Ich denke, diese Entwicklung ist mit der Schlüssel für die viel propagierte “Internetsucht” bei Jugendlichen. Es ist weniger die Pornographie, die eine Gefährdung darstellt, als mehr die tatsächliche Möglichkeit, Sozialität in der Nichtsozialität (also ein virtueller, aber durch inflationäre Benutzung des Freundschaftsbegriffes bei Facebook, StudiVZ, SchülerVZ und Co. sozialer Rahmen) zu erleben und so gar nicht den nötigen Leidensdruck aufzubauen, um eine Krankheitseinsicht bei den Betroffenen zu erzeugen. Ich denke, das wird irgendwann ein eigener Bereich der Soziologie und Psychologie werden….

cd

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Hauptschüler klauen nicht – eine Anekdote

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Es ist glaube ich lange genug her, dass ich die Geschichte nun erzählen kann:

Im Rahmen unseres Projektes an Hauptschulen in Essen hatten wir im Seminar “Gewalt in der Schule” (das ich dieses Semester mit Freuden an der Folkwang Universität der Künste mache – deutlich schöner als die Betonklötze am Campus der Uni DuE) einige Acht- und Neuntklässler eingeladen, um sich von den Studierenden Fragen zum Leben an der Hauptschule stellen zu lassen. Es ging uns darum, gängige Klischees näher zu beleuchten und Vorurteile bei den angehenden Lehrern abzubauen. Die Seminarsitzung klappte auch recht gut, aber am späten Nachmittag stand einer der Studierenden aus dem Seminar plötzlich bei mir im Büro: Sein Fahrrad sei gestohlen worden und er sei sicher, einen der eingeladenen Schüler damit weglaufen gesehen zu haben.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es stellte sich heraus, dass der verdächtigte Schüler tatsächlich das Fahrrad abgezogen hatte. Er wollte es verkaufen. Somit hatten wir erfolgreich unseren Studierenden klarmachen können, dass nicht alle Hauptschüler klauen und hehlen… nur manche von ihnen ;-)

cd

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Von dunklen Geschichten 2 – Reaktion auf Marek Hoffmann

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EDIT: Sorry, ich meinte natürlich Marek Hoffmann, nicht Marek Fuchs…das war ein Automatismus..

Meine Reaktion auf den Artikel über Constantin Film und die Ausschnitte aus “Der Untergang” auf BasicThinking scheint den Autor Marek Hoffmann verärgert zu haben. Da ich ja kürzlich noch über das Verstecken hinter Pseudonymen und Weglaufen vor Verantwortung für die eigenen Äußerungen vom Leder gezogen habe, stelle ich mich in einem eigenen Beitrag der Konfrontation:

(weiterlesen …)

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