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Englisch » Die ganze Welt des Wahnsinns

Beiträge mit tag "Englisch

Anglistisches Zahlenverständnis

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Aus aktuellem Anlass:

” £200m” liest sich “zweihundert Millionen Pfund”, nicht “zweihundert Meter Lire” !

cd

Google hilft beim Verstehen

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Das Feature war mir nie aufgefallen, aber ein Posting vom Kollegen Rau mit Hinweis auf Lifehacker hat mich darauf gebracht:

Nutzt man die englische Google-Suche bekommt man nun die Möglichkeit, die Suchergebnisse nach Schwierigkeitsgrad der Texte für Nichtmuttersprachler sortieren zu lassen, sodass auch des Englischen nicht so mächtige Suchende eine Chance haben, mit den Suchergebnissen auch etwas anfangen zu können…Mich würde der Algo interessieren, der das kategorisiert, aber für Lernende ein nettes Feature…

cd

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Aufträge, die man besser nicht angenommen hätte…

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Hmm..hat hier zufällig jemand Ahnung von nigerianischem Bau- und Finanzierungsrecht? Hmpf…da hab ich mir ja ein Ei gelegt…

cd

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Englischkurs – Am Ende kackt die Ente!

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So, da ich mich heute auch wieder mit den Unterschieden abmühe, hier nochmal alle Verlaufsformen als Refresher für das Ruhrgebiet:

The duck is crapping – Die Ente is am kacken.

The duck has been crapping. – Die Ente is am kacken gewesen.

The duck was crapping. – Die Ente war am kacken.

The duck had been crapping. – Die Ente war am kacken gewesen.

The duck will be crapping – Die Ente wird am kacken sein.

The duck will have been crapping. – Die Ente wird am kacken gewesen sein.

cd

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Der definitive Englischkurs

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Heute mal etwas, was ich sehr gerne als Lehrmaterial einsetze. Die kostenlosen Englischstunden von Misterduncan auf Youtube. Warum? Ich habe keine Ahnung, was genau er nimmt, aber das Zeug muss ziemlich gut sein. Meine Schüler lieben ihn. Hier die erste Lektion:

Ist der Mann auf Drogen, oder was? ;-)

cd

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Blogparade – Der Sprache ihren Lauf lassen?

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Ich bin gerade auf eine Blogparade gestoßen, die doch irgendwie in mein Feld als Sprachlehrer passt…darum heute also meine zweite Blogparade zum Thema “Der Sprache ihren Lauf lassen?” Veranstaltet wird diese von “Sprachen lernen im Web“.

Die Fragen:

1. Stört es Dich, dass deine Sprache verloren geht, indem wir z.B. immer mehr englisch Wörter gebrauchen?

Nein. Dass Lehnwörter aus anderen lebendigen Sprachen in eine lebendige Sprache Einzug halten, ist für mich eine völlig normale Sache. Gerade bei einer derart verbreiteten Sprache wie Englisch passiert das nunmal recht häufig. Ich denke nicht, dass Deutsch dadurch verloren gehen wird. Nur ist das Englische als analytische Sprache im Gegensatz zu synthetischen Sprachen wie Deutsch nun einmal deutlich effizienter. Dazu kommt, dass viele Entwicklungen aus dem englischen Sprachraum stammen und somit an eine englische Terminologie gebunden sind. In dieser Debatte wird oft vergessen, wie viele deutsche Lehnwörter dafür in andere Sprachen übergehen.

Was mich stört ist der falsche Gebrauch englischer Wörter und Phrasen. Dinge wie “DER Blog” oder “DAS Laptop” machen mir Zahnweh, genau wie die Apostrophierung des Plurals. Dass es heutzutage “Moni’s Pommesbude” heisst, ist für mich völlig in Ordnung. Das würde ich nicht als “Deppenapostroph” titulieren und es ist im Sinne eines Lehngenitives (den wir vermutlich in 10 Jahren im Duden haben werden) völlig korrekt. Den Plural zu apostrophieren (wenn bei Satan oder Media Müll ein Schild “CD’s” zu sehen ist beispielsweise) halte ich allerdings für grottendämlich.

2. Denkst du es ist sinnvoll die Entwicklung der Sprache zu steuern zu versuchen?

Nein, das geht ja auch gar nicht. Entweder bringt man sprachnationalistischen Unsinn wie die Franzosen hervor, die sich damit nur selbst in den Fuss schießen, da sich z.B. der Begriff der CD in der Welt so etabliert hat, dass kein Schwein ad hoc weiss, was eine “disque laser” sein soll oder sie gar mit “Laserdisk” verwechselt, oder man kämpft einfach so auf verlorenem Posten.
Es regt sich ja heute auch niemand mehr auf, dass wir “frei” statt “frey” schreiben usw. Deutsch ist eine lebendige Sprache in aktiver Benutzung und man sollte nicht vergessen, dass letztendlich eine Sprache von ihren Sprechern geprägt wird..je enger der Kontakt zum Ausland, umso mehr Vermischung. Der Duden ist ja keine Richtlinie, sondern gibt nur wieder, was ohnehin bereits Standard ist…gegen aktiven Unsinn, der auch in der Herkunftssprache Unsinn ist, sollte man mit Bildung vorgehen…der Rest ist nunmal der Lauf der Dinge…

3. Benutzt du selbst Wörter in anderen Sprachen, die du eigentlich auch auf Deutsch benutzen könntest?

Ja, natürlich. Meistens, wenn es eingeschliffene Termini sind. Vor allem aber, wenn die deutsche Entsprechung den Kern des englischen Begriffes nicht trifft. Ein “engineer” ist eben kein “Ingenieur”. Da ich vor allem im Bereich der IT und der Telekommunikation unterrichte, passiert sowas ständig. Ich lege im Unterricht Wert darauf, dass den Leuten die Begriffsbedeutungen bewusst sind, und sie diese jederzeit korrekt umschreiben können. Dann kann im Wirtschaftsenglischunterricht auf auf Deutsch von “shareholdern” usw. gesprochen werden. Merke ich allerdings, dass Leute permanent irgendwo “committen” ohne Plan zu haben, was das eigentlich bedeutet, werde ich grob unflätig..
Das Englische ist flexibler und ersetzt für mich häufig die typisch Deutschen Komposita-Wortmonster. Über lateinische oder französische Lehnwörter regt sich übrigens niemand auf…damit wirkt man intellektuell…und diese Inkohärenz regt mich auch desöfteren auf..
Es gehört zum guten Ton, dass Hühnerfleisch für Besserverdienende “von der Poularde” ist und man auch gerne mal ein Entrecôte nimmt, aber habe ich “Cranberries” in meinen Muffins, werde ich schief angeschaut ;)

4. Gibt es andere Wege die eigene Sprache zu bewahren, ohne der Entwicklung im Wege zu stehen?

Immer dann, wenn der deutsche Begriff treffender ist, als das Lehnwort. Und es hilft, mehr als eine Sprache zu sprechen. Je breiter die Kenntnisse der Ursprungssprache der Lehnwörter ist, umso weniger benutzt man sie ;)
Das sieht man z.B. auch daran, dass Vollprofis “Rechner” statt “Computer” sagen…im Allgemeinen sehe ich auch in Schulungen auch, dass viele unerfahrene Manager gerne ihr Unwissen hinter englischer Terminologie verstecken. Je sicherer die werden, umso deutscher wird auch ihre Terminologie ;)

5 Findest du man soll der Sprache einfach ihren Lauf lassen und sich einfach anpassen?

Ja, damit muss man leben, wenn man eine lebendige Sprache spricht. Man muss ja nicht jeden Unsinn mitmachen und kann für sich eine Grenze definieren. Letztendlich aber werden unsere Enkel ein völlig anderes Deutsch sprechen als wird. Gerade in Zeiten von Europa und internationalen Beziehungen wird die Durchmischung immer stärker werden. Sieht man sich die Geschichte an, ist es durchaus möglich, dass wir im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte auch wieder eine Zusammenführung von Sprachen haben werden…dass also derart ähnliche Sprachen wie das Holländische und das Deutsche in eine einzige gemeinsame Sprache einfliessen können…wir werden sehen…

Da ich diese Blogparade so interessant für Sprachlehrer finde, schmeisse ich sie als Stöckchen auch sofort mal zum Kollegen Rau!

cd

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Homöopathie in der Notaufnahme

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Über Twitter bekam ich gerade den Link zu einem grandiosen (englischen) Video der Comedians Mitchell und Webb über Homöopathie in der Notaufnahme:

herrlich!

cd

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Follow Friday für Blogs 2

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Follow Friday für BlogsSo, es ist wieder Freitag (gewesen), also Zeit für eine neue Blogvorstellung:

(The Customer Is) Not Always Right (englischsprachig)

Es ist ein wenig das ibash.org für den Einzelhandel. Täglich einige neue abstruse Geschichten über Kunden und warum man eigentlich keinen Job mit Kundenkontakt haben möchte. Beispiel: “A Bit Grey With Anatomy

(We sometimes lose shoes and are stuck with one which we can’t sell. When this happens and it is a man’s shoe for the right foot, we sell them very cheaply to a war veteran who only has one leg. On this day, the veteran has just paid for one. There is a man behind him in the queue.)

Customer: “Why does he get those shoes so cheaply?”

Me: “Because he is only buying the right shoe, not a pair.”

Customer: “Why would he want just one?”

Me: “Because he only has one leg. He lost the other in combat.”

Customer: “Yeah, but even if he lost one leg, he’s still got two feet, right?”

cd

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Schüler und Alkohol

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Herr Rau hat in seinem Lehrerzimmer unlängst eine Geschichte zum Thema “Erdbeersekt” veröffentlicht. Die Geschichte ruft eine kurze Anekdote in mir wach:

Zu meinen Kunden gehören auch öffentliche und private Schulen. An einer hatte ich vor einer Weile einen Kurs Wirtschaftsenglisch in der Sekundarstufe I. Am Tage der Probeklausur eine Woche vor der Prüfung wurde eine Kollegin in den Ruhestand verabschiedet. Einer meiner Schüler war eingeteilt zum Sektausschank. Ich warf mir auch Teile des Buffets ein und beobachtete, wie er zwischendurch immer wieder ein Glas Sekt für sich selber abzweigte. Die Feier ging bis 14. Uhr, Termin der Probeklausur war 15 Uhr. Als die Kollegen gegangen waren, entschieden die nun zum Aufräumen verpflichteten Schüler, den übriggebliebenen Sekt unter sich aufzuteilen….
Der Junge, der schon etwas “Vorsprung” hatte, sah danach nicht mehr wirklich gut aus…aber er blieb hart und schrieb die Klausur mit…trotz einsetzender Kopfschmerzen und Durst…die Korrektur ergab aber leider, dass er zu besoffen war, die Aufgabenstellung zu verstehen und aus den wirren Sätzen konnte ich beim besten Willen keine Stringenz in der Argumentation erkennen…

Ich habe trotzdem eine Note drunter geschrieben: “sehr breit minus” (1,3 Promille)….

cd

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Auf allen Vieren durch die Anamnese

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In Doctors Blog stoße ich gerade auf ein höchst interessantes Angebot des New England Journal of Medicine: Stalking the Diagnosis
Dort kann man (auf Englisch) ein Spiel gegen virtuelle, aber menschliche Kollegen spielen. Die “Interactive Medical Cases”. Es wird ein Patient vorgestellt und man muss entsprechend handeln und Behandlungen anordnen. Wer also immer schonmal Dr. Hous spielen wollte, ohne dabei seine Station signifikant zu entvölkern, der kann sich hier austoben. Allgemeinmedizin ist zwar nicht mein Feld, aber ich werde versuchen, mit dem Karzinom der Patientin so lange über seine Mutter zu reden, bis es freiwillig suizidiert…

cd

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