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Depression » Die ganze Welt des Wahnsinns

Beiträge mit tag "Depression

Follow Friday für Blogs 5

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Follow Friday für BlogsSo, es ist fast schon wieder Samstag, trotz Sommerloch aber hier der aktuelle, diesmal Psychologisch orientierte Follow Friday für Blogs:

1. Silberaugen

Eine junge Frau mit Borderline-Persönlichkeit und Depression erzählt aus Betroffenensicht. Auf sie gestoßen bin ich durch einen Linktipp von ihr zur Homöopathie…

2. Deprifrei’s Depri-Blog

Ein junger Mann mit rezidivierender Depression erzählt aus seinem Leben.

Zwei Blogs reichen heute..wie immer Qualität statt Quantität.

cd

Qualitätscontent: Grundlagenwerke zur Psychoanalyse

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So, da ich im Moment wieder eine Liste für Seminarliteratur zusammenstelle, heute mal wieder etwas ernstgemeinter Content, und zwar einige sehr empfehlenswerte Werke für Anfänger in der Pschoanalyse:

1. J. Laplanche / J.-B. Pontalis: Das Vokabular der Psychoanalyse, Frankfurt a.M. (Suhrkamp) 1973

Für Anfänger in der Materie ein unverzichtbares Werk, das auch sehr günstig zu haben ist. Mit vielen Literaturverweisen erklärt “Der Laplanche-Pontalis” alle wichtigen Begriffe der Psychoanalyse von “Abarbeitungsmechanismen” bis “Zwangsneurose”.

2. Freud, Sigmund: Die Zerlegung der psychischen Persönlichkeit, aus “Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse“, Erstveröffentlichung London (Imago Publishing Co.) 1940, mittlerweile ist Freuds Gesamtwerk im Projekt Gutenberg kostenlos als Download oder gegen geringe Gebühr als CD-ROM erhältlich

In diesem Werk erklärt Freud sein Strukturmodell der menschlichen Psyche aus ICH, ES und Über-ICH

3. Kohut, Heinz: Narzißmus. Eine Theorie der psychoanalytischen Behandlung narzißtischer Persönlichkeitsstörungen, Frankfurt a.M. (Suhrkamp) 1976
Kohut entwickelte die ICH-Psychologie Sigmund Freuds weiter, prägte den Begriff des “Selbst” und begründete darauf seine eigene Richtung der Selbstpsychologie inklusive einer Weiterentwicklung von Freuds Narzißmustheorie.

4. Kohut, Heinz: Die Heilung des Selbst, Frankfurt a.M. (Suhrkamp) 9. Aufl. 1981

In diesem Werk arbeitet Kohut seine Selbstpsychologie weiter aus und erklärt ihre Zusammenhänge.

5. Kernberg, Otto F.: Borderline-Störungen und pathologischer Narzißmus, Frankfurt a.M. (Suhrkamp) 1983

Objekttheoretiker Otto F. Kernberg erklärt hier seine Weiterentwicklung der Narzißmustheorie und die Überarbeitung des Konzeptes der Borderline-Störung. Da Kernberg die letztere als Kontinuum sieht, verwendet er den Plural.

6. Kernberg, Otto F.: Objektbeziehungen und Praxis der Psychoanalyse, Klett-Cotta 6. Aufl. 1992

In diesem Werk breitet Kernberg seine Theorie der Objektbeziehungen nochmals etwas weiter aus und bezieht sie auf ihre praktische Umsetzung

7. Goffman, Erving: Stigma. Über Techniken der Bewältigung beschädigter Identität, Frankfurt a.M. (Suhrkamp) 1975

Zwar war Goffman kein Psychoanalytiker, sondern Soziologe, doch zähle ich dieses Werk zu den unverzichtbaren Grundlagenwerken für die Psychoanalyse, da Goffman sich hier mit dem Begriff des Stigmas und dem Selbsterleben psychisch Kranker als “beschämende Andersartigkeit” auseinandersetzt.

8. Mentzos, Stavros: Neurotische Konfliktverarbeitung. Einführung in die psychoanalytische Neurosenlehre unter Berücksichtigung neuer Perspektiven, Frankfurt (Fischer) 1984

An dieser Stelle ist Stavros Mentzos als weiterer großer Denker der Psychoanalyse einzuführen. Auch er entwickelte den Neurosenbegriff, den Narzissmusbegrif und andere Theorien Freuds weiter. In diesem Werk gibt er eine sehr gute Einführung zu neurotischen Mustern, die aber erst nach der Lektüre der vorherigen Werke gelesen werden sollte, da Mentzos teilweise seine eigene, weiterentwickelte Begrifflichkeit verwendet, die sich teilweise ein großes Stück von den ursprünglichen Begrifssbedeutungen der Freudianischen Psychoanalyse unterscheidet.

9. Mentzos, Stavros: Depression und Manie. Psychodynamik und Therapie affektiver Störungen, Göttingen (Vandenhoeck&Ruprecht) 4. Aufl. 2006

In diesem Werk arbeitet Mentzos seine Theorien weiter aus und benutzt das sehr anschauliche “Bankkontenmodell” und das Modell der “narzisstischen Homöostase”, welche beide durch ihre graphische Darstellung sehr einleuchtend sind.

Weiterführendes:

1. Adler, Alfred: Menschenkenntnis, Frankfurt a.M. (Fischer) 1966

Der “ehemalige Psychoanalytiker Alfred Adler”, wie Freud ihn nach dem Bruch mit ihm bezeichnete spaltete sich im Streit von Freuds Mittwochsgesellschaft ab und suchte einen eigenen Weg in die Psychoanalyse. In diesem Werk erklärt er sein Verständnis der Zusammenhänge der menschlichen Psyche.

2. Adler, Alfred: Neurosen. Fallgeaschichten, Frankfurt a.M. (Fischer) 1981

Wer sich in Adlers Theorien weiter hineinlesen möchte, findet hier ein leicht zu lesendes Werk, das einige seiner interessantesten Fälle vorstellt.

3. Schneider, Michael: Neurose und Klassenkampf. Materialistische Kritik und Versuch einer emanzipativen Neubegründung der Psychoanalyse, Reinbek (Rowohlt) 1973

Menschen, die sich fragen, warum die 68er-Bewegung und alt-68er die klassische Psychoanalyse als Kontrollmechanismus des Establishments ablehnen bis hassen, findet hier den historischen Abriss  der Hintergründe und den Versuch einer Versöhnung mit den marxistischen Idealen.

Für Streber:

Lacan, Jacques: Das Spiegelstadium als Bildner der Ichfunktion, in: Schriften Bd. I, Berlin (Quadriga) 4. Aufl. 1991

Der härteste Stoff, den die Psychoanalyse zu bieten hat: Jacques Lacan. Genial, aber selbst derartig narzisstisch, dass seine Texte durch seine geliebten Wortspielereien fast unlesbar sind, wenn man nicht über ein fundiertes Wissen psychoanalytischer Zusammenhänge verfügt. Absoluter Irrsinn für Menschen, die kein Leben haben. Wem das nicht reicht und über die nötigen Französischkenntnisse verfügt (der fürchterliche Schreibstil ist der Grund, warum sein Werk bis heute nicht vollständig übersetzt ist): Le “je” n’est pas le “moi”. Viel Spaß beim Grübeln

Die Liste ist als Einführung gedacht, darum tauchen Jung, Anna Freud, Mitscherlich, Horney etc. nicht auf…die wird der geneigte Leser sich dann selbst erschließen..

cd

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Falling Down für Lehrer

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Jeder hat manchmal diese Phantasie…den Schüler X und einen großen, schweren Gegenstand nehmen und draufhauen, bis er aufhört zu zucken…die wenigsten aber tun dies auch im echten Leben. Löbliche Ausnahme: England! An der All Saints Roman Catholic School in Mansfield hat ein Lehrer einen Schüler mit einem Gewicht den Schädel eingeschlagen und fast totgeprügelt. Was lernen wir daraus?

1. Wenn ein Kollege aus der Psychiatrie zurückkehrt, gebt ihm ein halbes Jahr lang nur die Oberstufe

2. Die Katholiken sind doch fähig zur Veränderung. Kinder vergewaltigen ist out, Kinder klatschen ist in!

cd

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Der Todestrieb des Therapeuten

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Bei “Thank you so much for reading” lese ich heute Morgen folgenden Eintrag:

Moderne Psychologie?

meine psychologin versucht mit immer neuen attacken mich mit einer sehr geringen lebenserwartung zu schockieren und ist enttäuscht, wenn ich dennoch gelassen bleibe.
ich glaube ich spreche sie beim nächsten termin mal darauf an, ob das voyeurismus ist.

Lieber Capitano Zanahoria,
das ist keineswegs Voyeurismus, sondern der Selbsterhaltungstrieb des Therapeuten. Manchmal ist bei chronisch depressiven Patienten die Sitzung so schnarchlangweilig, dass man den eigenen Selbstmord nur durch den Gedanken, dass der Patient sich bald umbringt, verhindern kann. Zum tieferen Verständnis verweise ich auf Otto F. Kernberg und die Neolutheraner Klaus Schlagmann.

cd

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Gefährliches Antidepressivum Projectil – Die Suche hat begonnen

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Während die Ergebnisse der Untersuchung nach Todesfällen durch das transcraniale Antidepressivum Projectil noch ausstehen, hat hier in der Klinik die Suche nach Beständen des Medikaments bereits begonnen. Nach der Bekanntgabe des Problems am schwarzen Brett gegen 08.00 Uhr heute Morgen war der Nachtdienst noch vor der Übergabe an die Frühschicht informiert. Die Frühschicht ist angewiesen, den Status der Suche bei der Übergabe an die Spätschicht an diese weiterzugeben. Die Spätschicht wiederum hat Weisung, den momentan im Osterurlaub befindlichen Chefarzt telefonisch über die Ergebnisse zu informieren, allerdings erst zwischen 23.30 und 0.00 Uhr. Alle Schwestern sind angewiesen, jedem Patienten, der im Schwesternzimmer nach Projectil fragt, stattdessen Promethacin oder Seroquel zu geben.

Im Moment sind eine Stationsärztin, drei examinierte Krankenschwestern, ein Krankenpfleger, zwei Schwesternschülerinnen und mindestens ein ganzer Hörsaal voller Psychologiestudenten der Universität Bochum angewiesen, sämtliche Gebäude und Abteilungen nach Beständen von Projectil zu durchsuchen. Skeptiker, die die Anweisung für einen Aprilscherz hielten, konnte mittels Google-Suche nach den Begriffen “Antidepressivum” und “Projectil” vom Gegenteil überzeugt werden.

Ergebnisse von offizieller Seite stehen immer noch aus.

cd

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Bleigehalt von Projectil

Pharmaskandal um Antidepressivum: Erste Messungen zum Bleigehalt von Projectil

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Nachdem vor zwei Tagen bekannt wurde, dass eine Reihe bekannter Medikamente, darunter auch Naturheilmittel aus der Ayurveda – Medizin, einen hohen Grad der Verseuchung durch Blei und andere Schwermetalle aufwiesen, hat die WHO heute Morgen die ersten Messergebnisse veröffentlicht.

Es handelt sich dabei um Proben des transcranialen Antidepressivums “Projectil”. Einer der Hersteller hatte bereits einen Warnhinweis veröffentlicht, in dem er betont, dass nur die Verschlusskappen der Zäpfchen mit Blei kontaminiert seien. Die Ergebnisse der WHO sprechen allerdings eine andere, sehr deutliche Sprache:

Bleigehalt von Projectil

Untersuchungsergebnisse zum Bleigehalt von Projectil

Im Bild zu sehen sind die Projectil-Zäpfchen mehrerer Hersteller, deren Namen aus rechtlichen Gründen noch nicht veröffentlicht wurden. Die obere Zahl gibt jeweils die tatsächlich ermittelte Menge an Blei (f/s = found in sample = in der Probe gefunden) im Medikament an, während die untere den maximal zulässigen Grenzwert (m/s = milligrams/sample = Milligramm / Probe) darstellt. In allen Fällen sind die Grenzwerte deutlich überschritten. Die unterste Zeile zeigt die Messungen der unversehrten Schutzkappe, während nach oben hin die Proben im Rahmen der Messungen immer weiter zermahlen wurden, um den Grad der Freisetzung von Blei zu ermitteln. Die Ergebnisse bestätigen die erwähnte Aussage eines der Hersteller, die Schutzkappe enthält tatsächlich große Mengen an giftigem Blei.

Der volle Bericht zur Untersuchung wird heute Abend erwartet.

cd

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Bleihaltiges Antidepressivum: Weitere Todesfälle durch Projectil nachgewiesen

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Im Rahmen des Skandals um große Mengen Blei im Antidepressivum Projectil, die bis jetzt immer noch nur von einem der Hersteller offiziell bestätigt wurden, sind nun andere prominente Todesopfer bekannt geworden, deren Tod zweifelsfrei durch die Anwendung von Projectil verursacht wurde. Laut aktueller Untersuchungsergebnisse der Amerikanischen WHO, dem US-Amerikanischen Gegenstück zu den deutschen Gesundheitsbehörden, war eine große Menge Projectil beispielsweise am Tod von Nirvana-Frontmann Kurt Cobain beteiligt. Im Falle des Todes von Cobain aber war die Dosis nicht von einem Arzt oder Therapeuten angeordnet, sondern ein “eigenmächtiger Streuschuss” so die Gerichtsmediziner. Auch der Tschechische Komponist Karel Svoboda (bekannt durch die “Biene Maja” und andere Melodien zu Fernsehserien) soll 2008 nach nur einer gezielten, selbst verabreichten Gabe von Projectil schlagartig verstorben sein. Im Rahmen der Enthüllungen wird nun diskutiert, ob das Medikament überhaupt jemals zur ambulanten Behandlung hätte freigegeben werden dürfen. Das US-Militär hingegen betonte, dass Projectil schon zur Zeit des ersten Golfkrieges erfolgreich und mit “chirurgischer Präzision” angewendet wurde. Es sei zwar zu Todesfällen unter der irakischen Zivilbevölkerung gekommen, die aber durch “unsachgemäße Handhabung” des Projectil verursacht worden seien.

Eine Aufklärung wird weiterhin erst morgen erwartet.

cd

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Bleivergiftung: Robert Enke und Brittany Murphy prominente Opfer von Projectil?

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Nach dem Bekanntwerden, dass das weit verbreitete Antidepressivum Projectil giftiges Blei weit oberhalb der zulässigen Grenzwerte enthält, kochen im Zusammenhang mit der Tatsache, dass Bleivergiftungen im Zusammenhang mit Medikamenten zumindest dem Deutschen Ärzteblatt bereits seit 2008 bekannt waren, die Gerüchte immer höher. Es sei nicht auszuschließen, dass auch bei so Prominenten Todesfällen wie Robert Enke und Brittany Murphy Projectil als Behandlung der Depression zumindest zeitweise in Frage gekommen war. Während der SPIEGEL noch vorsichtig blieb (Mysteriöser Tod: Antidepressiva in Brittany Murphys Schlafzimmer gefunden) titelte die BILD “Diese Pillen nahm Brittany Murphy vor ihrem Tod”.

Im Falle des Suizides von Robert Enke traut sich “infowars” bislang als erster, die Verknüpfung zu Antidepressiva herzustellen:

infowars: Tragischer Tod von Robert Enke: Mainstreammedien wie DER SPIEGEL blenden das Thema Nebenwirkungen von Antidepressiva erneut aus.

Die ersten Zahlen und konkrete Hinweise auf den Hintergrund des Projectil-Skandals werden im Laufe des morgigen Tages erwartet.

cd

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Pharma-Skandal: Bleiverseuchung von Medikamenten schon lange bekannt, auch Naturheilmittel betroffen!

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Der Skandal um die Bleiverseuchung des Antidepressivums “Projectil” weitet sich aus: Das Deutsche Ärzteblatt berichtete bereits 2008, dass in  als reines Naturheilmittel bekannten Ayurveda-Medikamenten ebenfalls Blei, sowie Arsen und Quecksilber gefunden wurden:

Deutsches Ärzteblatt: Blei, Quecksilber und Arsen in Ayurveda-Produkten

Medknowledge.de veröffentlichte damals kurz darauf ebenfalls einen Warnhinweis: “Ayurveda-Medikamente: Hohe Schwermetallbelastung”
Prominentester Todesfall ist wohl der Komponist und Musiker Ludwig van Beethoven, der nach Angaben der Wiener Gerichtsmedizin ebenfalls durch  die Einnahme von bleiverseuchten Medikamenten verstarb.

Science ORF: Blei-Medikamente führten zum Tod Beethovens

Man erwartet für morgen die genauen Ergebnisse der Untersuchung mit konkreten Zahlen über die erst von einem Hersteller offen zugegebenen Bleiverseuchung von Projectil.

cd

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Projectil Zäpfchen

Verseuchtes Antidepressivum Projectil – Hersteller veröffentlicht Warnhinweis

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Nachdem gestern  bekannt wurde, dass eine Große Menge des weit verbreiteten transcranialen Antidepressivums “Projectil” mit Blei verseucht sind, veröffentlichte eine der Herstellerfirmen eine schematische Darstellung von Projectil in Zäpfchenform zusammen mit einem Warnhinweis:

Projectil Zäpfchen

Projectil Zäpfchen

Es sei in der Fabrik zu “Verunreinigungen durch Schwermetalle, unter anderem Blei” in der Maschine, welche die Zäpfchen verschließt, gekommen.
Eine Entsorgung der Bestände sei nicht vonnöten, da die Bleiverseuchung sich nur auf das Verschlussmaterial (im Bild 1) beschränke. Bei der Verabreichung sei nur darauf zu achten, dass der Wirkstoff (im Bild 2) nach dem öffnen nicht aus der Hülse riesele. Der Händler räumte allerdings ein, dass, verabreiche man Projectil ohne Verschlusskappe “in bestimmten Fällen die Wirkung von Projectil nicht mehr gewährleistet” sei.

cd

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