Beiträge mit tag "Comedy
Der obligatorische Weihnachtscontent
5Liebe Leser und Abonnenten,
dieses Jahr Euch allen von mir als Anglist natürlich in klassischer Blackadder-Tradition :
MESSY CHRISTMAS, CRAPPY NEW YEAR!
Für die, die Backadder’s Christmas Carol oder Blackadder gererell nicht kennen: Ja, der schwule Könik ist in der Tat ein blutjunger Hugh Laurie!
alle weiteren Teile im Rest der Nachricht:
Homöopathie in der Notaufnahme
1Über Twitter bekam ich gerade den Link zu einem grandiosen (englischen) Video der Comedians Mitchell und Webb über Homöopathie in der Notaufnahme:
herrlich!
cd
Qualitätscontent – Shakespeare’s Sonette aus einem anderen Blickwinkel
6Einerseits ziehe ich den Hut und verneige mich tief vor der Bildung von Thomas Rau vom Lehrerzimmer, andererseits stachelt mich das doch zum Versuch an, auch einmal Qualitätscontent zu produzieren. Das wäre aber nicht die ganze Welt des Wahnsinns hier, wenn ich nicht doch den Spagat zwischen Hochkultur und Irrsinn versuchen würde. Darum heute also eine alternative Interpretationsweise von Shakespeare’s Sonetten, die so garantiert nur selten im Englisch-LK vorkommt. Entwickelt hat diese alternative Sichtweise Prof. Dr. Frank Erik Pointner von der Universität Duisburg-Essen. Er habilitierte sich zu dem Thema “Bawdy and Soul. A Revaluation of Shakespeare’s Sonnets“. (240 Euro für ein gebrauchtes Exemplar ist ein Hammer…ich hab es damals noch mit Hörerschein bekommen
) Wer die Chance hat, ihn live zu diesem oder anderen Thema zu hören, sollte die Gelegenheit nutzen. Eine satte Mischung zwischen Genialität und Comedy…vor allem, wenn er zum Jahresende die Gitarre auspackt und die Studierenden eine phonetisch korrekte schottische Version von “Auld lang syne” (altes langes Schild) singen lässt
Zentrales Element von Pointners Argumentation ist die Tatsache, dass bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts heterosexuelle Lesarten der Beziehung zur “Dark Lady” in den Sonetten als die korrekte Lesart angesehen wurden, ging es aber um die Beziehungen zum “Young Boy” bzw. “Fair Youth”, so wollte plötzlich niemand mehr etwas von sexueller Konnotation diverser Begriffe wissen, da Shakespeare ja definitiv nicht schwul gewesen sein kann (kommt schon, er trug Strumpfhosen und hat Gedichte geschrieben, was ihn so heterosexuell wie Neil Patrick Harris erscheinen lässt) und schon gar nicht über homoerotische Themen geschrieben haben kann. (weiterlesen …)














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