Beiträge mit tag "Asche
Prozess gegen Georg R. (Ansbach) findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt
1Im Beck-Blog lese ich heute, dass der Prozess gegen Georg R., den Amokläufer von Ansbach, nun doch unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden wird. Der Autor Prof. Dr. Henning Ernst Müller sieht dies Kritisch und beruft sich auf den Beitrag “Maulkorb für die Medien” auf Spiegel Online.
Ich verstehe die Aufregung nicht. Ich finde es eher angenehm, dass die Presse und das Fernsehen warten müssen, bis die Fakten auf dem Tisch liegen und nicht wieder wüste Enten geschmiedet werden, die im Prinzip aus aus dem Kontext gerissenen Satzteilen bestehen…was soll die Berichterstattung auch groß bringen? Er hat ja bereits gestanden und aufgrund der Persönlichkeitsstruktur, die man alleine durch den Modus Operandi mutmaßen kann, wette ich eine Flasche guten schottischen Singlemalt, dass er vermindert oder gar nicht schuldfähig gesprochen wird und anstatt im Gefängnis in der Psychiatrie landen wird, wo er ja ohnehin schon einsitzt…alles andere würde mich überraschen, da ich nicht glaube, dass irgendein Psychiater einem Jugendlichen, der seine Mitschüler mittels Brandflasche aus der Klasse treibt, um ihnen mit der Axt aufzulauern, volle geistige Gesundheit und somit Schuldfähigkeit attestieren wird…schauen wir mal…
cd
Titanic enthüllt weitere Nebenwirkungen bei homöopathischen Mitteln
2Ich hatte ja schon klargestellt, dass die Homöopathen den Vulkan auf Island gesprengt haben, um zu zeigen, dass Vulkanasche doch eine Wirkung hat. Nun hat die Titanic weitere Nebenwirkungen von Vulkanasche auch bei homöopathischer Anwendung gefunden:
Auf Kindergeburtstagen mußte das Spiel “Alle Vögel fliegen hoch” abgesagt werden. LSD bekam man am Wochenende nur mit dem Hinweis, während des Trips bitte nicht zu fliegen. Beim Kartenspielen wurden mancherorts Abhebeverbote erteilt. Der Höhenflug von DSDS-Knalltüte Menowin mußte am Samstag gestoppt werden. Selbstmörder durften höchstens vom Hochparterre springen.
Für Hawthorne: Geld regiert die Welt!
2Hawthorne vom “erwachen”-Blog schrieb einen Kommentar zu “Ist die Aschewolke nun gefährlich oder nicht?“. Meine Antwort wird lang genug, um einen eigenen Blogeintrag zu schreiben…
Das Verhalten der Flugzeugmanager wird in meinen Augen immer verantwortungsloser. Gerade lese in Spiegel online den Artikel “Luftfahrtverband wütet gegen Europas Regierungen”. Ist es denn wirklich so weit, dass das Geld alles bestimmt. Was macht es denn aus, dann die Leute lieber einen Tag später heimfliegen. Die Flugzeugmanager verdienen doch genug Geld. Das wird immer bedenklicher.
1. Es war schon immer so, dass Geld alles bestimmt. Wer etwas anderes behauptet, ist für mich ein unverbesserlicher Idealist.
2. Was es ausmacht? Millionenbeträge. Die Fluggesellschaften müssen allen (!) Passagieren in Europa (wenn es eine große internationale Airline wie die Lufthansa ist) Übernachtung und/oder Alternativtransport zahlen, plus Verpflegung etc. denn als Passagier trete ich erstmal der Fluggesellschaft in den Hintern. Verpasse ich einen Kundentermin, mache ich die Gesellschaft auch für Verdiensausfall haftbar und verlange mein Ausfallhonorar von denen. Platzt der gesamte Vertrag, kann ich die Airline auf mindestens 50% des Vertragswertes verklagen. Und ich werde sicher nicht der einzige Geschäftsreisende sein. Für Cargo gilt das gleiche. Habe ich als Händler Ausfälle, weil meine Ware nicht ankommt, zerre ich die Gesellschaft vor den Kadi. Die Lufthansa und andere haben nur eine einzige Chance: Entweder zu erreichen, dass das Flugverbot sich als Fehlentscheidung herausstellt, damit sie den Schaden auf die Verursacher abwälzen können, oder aber, dass eine tatsächliche Gefahr für den Luftverkehr unmittelbar nachgewiesen und das Flugverbot für rechtens erklärt wird, denn dann fällt es unter “höhere Gewalt” und dafür steht im Kleingedruckten eines jeden Tickets eine Ausnahmeklausel – die Airline ist bei offizieller höherer Gewalt praktisch unangreifbar. Darum schreien die, nicht um ihre Passagiere zu schützen.
cd
Ist die Aschewolke nun gefährlich oder nicht?
7Dass die Lufthansa die Aschewolke nicht so gefährlich findet, wie die britischen Forscher, ist spätestens nach den Testflügen klar. Aber auch bei der Gesundheitsgefahr ist man sich offensichtlich nicht wirklich einig:
Beruft sich der Focus noch auf die WHO, die vor der Gefährlichkeit der Asche gewarnt hat, sieht der SWR das locker und spricht von “keiner Gefahr für Menschen“. Die SÜDDEUTSCHE sagt, die Asche sei “weniger gefährlich als Autoabgase” während der MERKUR ONLINE wieder die WHO zitiert. der Kölner Stadtanzeiger titelt “Aschewolke kann Gesundheitsprobleme bringen.”
bgland24.de gibt sich neutral: Experten uneins über Gesundheitsrisiko durch Vulkanasche
Die wichtigste Frage bleibt: Werden die homöopathischen Aschekapseln nun verboten?
cd
Homöopathie schuld am Vulkanausbruch auf Island
4Nachdem ja wohl bewiesen ist, dass Kaczinski einem Attentat zum Opfer gefallen ist, ist nun auch klar, wer den Vulkanausbruch auf Island verursacht hat: es waren die Homöopathen. Es ist in den Kreisen der Homöopathieanhänger hinlänglich bekannt, dass Globuli aus Vulkanasche diverse Beschwerden lindern. Nachdem die Sekte 1023 in einem heldenhaften Selbstversuch demonstriert hatte, dass selbst extreme Überdosen homöopathischer Mittel keinen Effekt haben, ist nun klar, dass Homöopathiebefürworter ein Exempel statuieren wollten, indem sie den Vulkan in Island mutwillig gesprengt haben. Damit sollte den Kritikern der Homöopathie gezeigt werden, dass hohe Dosen Vulkanasche sehr wohl einen Effekt haben. Es zeigt aber auch sehr deutlich die Nebenwirkungen, die bei homöopathischer Behandlung auftreten können, z.B.
-Schlaflosigkeit (vor allem in überfüllten Terminals)
-Rückenschmerzen (durch liegen auf nicht gepolsterten Plastiksitzen in Flughäfen)
-Tinnitus (Durch Babygeschrei in Wartehallen)
-Übelkeit (durch Busfahren)
-Aggression (weil die Lufthansa keinen Kaffee mehr hat)
Eine Untersuchung der Ergebnisse steht noch aus…
cd
Kontrollzwänge…
0Heute zum Wochenabschluss zwei sehr konträre und doch irgendwie ähnliche Fälle:
1. Für Eltern, die den Handheld-Konsum ihrer Nachkömmlichkeit eindämmen wollen, gibt es nun ein Gerät, das nicht nur den Gameboy DS nach einer voreingestellten Zeit automatisch abschaltet, es kann auf Wunsch auf ein Annäherungssensor zugeschaltet werden, der optischen und akustischen Alarm gibt, sobald das Kind sich dem Spielgerät nähert…natürlich eine Erfindung aus Japan….
gamgea.com: Haben Eltern künftig alles unter Kontrolle?
2. Zwei Schüler haben den Traum aller Lehrer und Eltern und gleichzeitig den Alb(p)traum aller Schüler entwickelt: Mittels eines RFID-Lesers, der in eine konventionelle Schultasche integriert und einem Controller, der mit den Stundenplänen von bis zu 100 Schultagen im Voraus programmiert wird, hat man nun eine Schultasche, die Alarm gibt, wenn diese für den kommenden Schultag falsch gepackt wurde…
SchulSpiegel: Intelligenter Rucksack – Täschchen, pack Dich!
Ich wünsche mir nun noch Stühle, die ab einem voreingestellten Kippelwinkel einen Stromschlag zur Warnung abgeben..
cd
Kriminalpolizei verbreitet jugendgefährdendes Material im Internet
3Ich gebe zu, der Titel dieses Eintrages ist ein wenig Effekthascherei, aber so oder so ähnlich würde vermutlich eine Schlagzeile zum Thema lauten…
Warum schreibe ich das? Nun, es geht im Moment in den Medien ja lang und Breit über Jugendschutz, Killerspiele, Gewalt und dergleichen…man diskutiert, wie man auch im Internet den Kindern und Jugendlichen den Zugang zu jugendgefährdendem Material erschweren, wenn nicht gar unmöglich machen kann…die Diskussion um die Machbarkeit einer vollständigen providerseitigen Filterung von Seiten, die Kinderpornographie enthalten, liegt auf der gleichen Schiene…
An sich doch ein guter Ansatz..ich bereite aber gerade Material zur Unterscheidung von selbst- und fremdverursachten Verletzungen vor und stieß dabei auf einen Sachverhalt, der mich sehr nachdenklich macht…
Auf allen Seiten der Polizei und der Kriminalpolizei gibt es eine Rubrik „Fahndung“. Dort gibt es immer auch zwischendurch unbekannte Tote, die identifiziert werden sollen.
In einigen Fällen sind die Bilder retuschiert und die gröbsten Entstellungen und Verletzungen nicht mehr deutlich erkennbar…in anderen Fällen aber handelt es sich um Fotos direkt vom Tisch des Gerichtsmediziners…ungeschönt und beim Anklicken hochauflösend und bildschirmfüllend…
Ich habe aufgrund meines Interesses für das Thema Gewalt schon einiges sowohl in Bildern als auch realiter gesehen und doch bin ich nach einem Foto der Wasserleiche einer jungen Frau, die mich von meinem 30-Zöller überlebensgroß angrinste (und zwar aufgrund der fehlenden Lippen) erstmal eine rauchen gegangen…was diese Erfahrung wohl mit einem Kind gemacht hätte, das sich einfach nur für die Kripo interessiert und auf die Seite schaut, weil „Fahndung“ so aufregend klingt…
Ich muss mich teilweise rechtfertigen, wenn ich erwachsenen Leuten, die sich bewusst für den Themenkomplex angemeldet haben, Ausschnittvergrößerungen von Wunden in Schwarzweiß zeige…
Diese Bilder sind nicht nur von der Hauptseite mittels weniger Klicks für jeden (also auch für Zehnjährige!) auffindbar, sondern auch noch -aufgrund eines fehlenden nofollow-Tags- Google-Indiziert und somit geballt anzutreffen…
Wer sehen möchte, was ich meine, der gebe einmal in der Google-Bildersuche das Stichwort „unbekannte Tote“ ein…die Bilder von „Kripo Live“ des Mitteldeutschen Rundfunks sind besonders angenehm für den Betrachter…
Davor warnt kein Disclaimer, kein „Über-18“-Login usw…das ist ja alles im Dienste der Polizeiarbeit…
Ein Film, der das gleiche zeigt, bekommt keine Jugendfreigabe…
Sollte die Polizei beim Jugendschutz vielleicht mit gutem Beispiel voran gehen?
cd
Wir sind Meister!
0Hach ja, wenn einem gar nichts mehr einfällt…
Offensichtlich ist die Gewaltdebatte nicht mehr interessant und das bekannte deutsche Satiremagazin „Der Spiegel“ und andere greifen wieder nach Strohhalmen, um das Sommerloch zu stopfen.
Der neue Bildungsbericht ist noch gar nicht wirklich gedruckt, da kommt uns die grandiose Erkenntnis, dass man sich mit einem mehr oder minder erfolgreichen Hauptschulabschluss in diesem Land eigentlich entweder nur direkt suizidieren oder weiterbilden kann und selbst mit Weiterbildung ist man mit diesem Abschluss ziemlich am das Rektum umgebenden Gewebe, wie der SchulSpiegel berichtet. Ach..mein Gott..das hätte ich ja gar nicht gedacht…das kommt ja alles so überraschend…
Das ist doch nun wirklich nichts neues, dass Deutschland den ersten Platz der Herkunftsoffensive belegt…Akademiker bekommen zwar auch Kinder, die zu dumm zum Kacken sind, aber die bekommen dann ihr Abitur erklagt oder ersponsort oder Mami schläft direkt mit dem Schulleiter…anders kann ich mir meine Erstsemester, die ja den ach so gepriesenen höchsten Bildungsabschluss Deutschlands erworben haben nicht erklären (siehe auch „Stilblüten“).
Zu diesem Problem siehe auch einen etwas älteren Artikel mit dem Titel „Das Studium ist dem Genitiv sein Tod“.
Natürlich ist das hier so…wie soll es auch anders sein, wenn von den höheren Schulformen statt Pädagogik und Bildung eine Entsorgungspolitik zugunsten der Quoten stattfindet…
Leute, findet Euch damit ab! Wenn die Medien jahrelang alles daran setzen, eine bestimmte Schulform derart flächendeckend zu diskreditieren, dass auch wirklich kein einziges gutes Haar mehr an ihr gelassen wird, dann wundert Euch nicht, wenn deren Schüler dann irgendwann nicht mal mehr bei McDonald’s bedienen oder Theologie studieren dürfen…die Geister, die man gerufen hat halt..da bringt es nun auch nichts mehr, nun einen auf betroffen zu machen, weil man das ja alles so gar nicht gewusst hat…
cd
Webdarwinismus
1Die Spreu trennt sich auch im Netz durch den Intelligenzgrad vom Weizen….es ist in der Tat nicht clever, Videos von Straftaten statt hinter vorgehaltener Schultasche völlig offen im Netz zu präsentieren…Sachen zum Lachen in der Spiegel-Netzwelt:
cd














Kürzliche Kommentare