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Anekdote » Die ganze Welt des Wahnsinns

Beiträge mit tag "Anekdote

Schüler und Alkohol

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Herr Rau hat in seinem Lehrerzimmer unlängst eine Geschichte zum Thema “Erdbeersekt” veröffentlicht. Die Geschichte ruft eine kurze Anekdote in mir wach:

Zu meinen Kunden gehören auch öffentliche und private Schulen. An einer hatte ich vor einer Weile einen Kurs Wirtschaftsenglisch in der Sekundarstufe I. Am Tage der Probeklausur eine Woche vor der Prüfung wurde eine Kollegin in den Ruhestand verabschiedet. Einer meiner Schüler war eingeteilt zum Sektausschank. Ich warf mir auch Teile des Buffets ein und beobachtete, wie er zwischendurch immer wieder ein Glas Sekt für sich selber abzweigte. Die Feier ging bis 14. Uhr, Termin der Probeklausur war 15 Uhr. Als die Kollegen gegangen waren, entschieden die nun zum Aufräumen verpflichteten Schüler, den übriggebliebenen Sekt unter sich aufzuteilen….
Der Junge, der schon etwas “Vorsprung” hatte, sah danach nicht mehr wirklich gut aus…aber er blieb hart und schrieb die Klausur mit…trotz einsetzender Kopfschmerzen und Durst…die Korrektur ergab aber leider, dass er zu besoffen war, die Aufgabenstellung zu verstehen und aus den wirren Sätzen konnte ich beim besten Willen keine Stringenz in der Argumentation erkennen…

Ich habe trotzdem eine Note drunter geschrieben: “sehr breit minus” (1,3 Promille)….

cd

Wie man Stress mit den Eltern seiner Schüler bekommt

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Ich habe ja gestern in einem Nebensatz erwähnt, dass ich erst eine Abmahnung auf der Uhr hätte. Zeit für eine weitere Anekdote:

Es begab sich vor etlichen Jahren, da fuhr ich als Frischling des Lehramtsstudiums mit meiner ehemaligen Schulband als Begleitperson auf Bandfahrt in das schöne Morsbach an der Sieg. Es war Winter, wir hatten alle Altersgruppen von den ganz Kleinen bis zur 13 dabei. Und was macht man, wenn man mit einer Band unterwegs ist? Man macht natürlich Musik…vorzugsweise am offenen Kamin. Irgenwann zu späterer Stunde dachte ich mir, man müsste doch traditionsbehaftetes Liedgut an die Kleinen weitergeben, schnappte mir eine der Gitarren und brachte ihnen das Hamsterlied bei. Am nächsten Morgen wollte dann eine weitere Begleitung mit den Kleinen zu einem Discounter im Dorf, um dort Plastiktüten als improvisierte Schlitten zu holen, damit die Kinder rodeln konnten. Mir wurde dann später zugetragen, dass wohl ein Rudel Kinder vor besagtem Discounter mitten im ehrenwerten Morsbach stand und aus leibeskräften “Onaniiiie…Onanoooo” sang…als die Kinder das Liedgut von der Fahrt nach Hause brachten, waren einige Eltern eher weniger begeistert…Moral: Eltern haben keinen Sinn für Tradition

cd

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Hauptschüler klauen nicht – eine Anekdote

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Es ist glaube ich lange genug her, dass ich die Geschichte nun erzählen kann:

Im Rahmen unseres Projektes an Hauptschulen in Essen hatten wir im Seminar “Gewalt in der Schule” (das ich dieses Semester mit Freuden an der Folkwang Universität der Künste mache – deutlich schöner als die Betonklötze am Campus der Uni DuE) einige Acht- und Neuntklässler eingeladen, um sich von den Studierenden Fragen zum Leben an der Hauptschule stellen zu lassen. Es ging uns darum, gängige Klischees näher zu beleuchten und Vorurteile bei den angehenden Lehrern abzubauen. Die Seminarsitzung klappte auch recht gut, aber am späten Nachmittag stand einer der Studierenden aus dem Seminar plötzlich bei mir im Büro: Sein Fahrrad sei gestohlen worden und er sei sicher, einen der eingeladenen Schüler damit weglaufen gesehen zu haben.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es stellte sich heraus, dass der verdächtigte Schüler tatsächlich das Fahrrad abgezogen hatte. Er wollte es verkaufen. Somit hatten wir erfolgreich unseren Studierenden klarmachen können, dass nicht alle Hauptschüler klauen und hehlen… nur manche von ihnen ;-)

cd

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Schlampen in Thailand

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Ok, da immer noch keine spektakulären Ereignisse in der Bildungswelt passiert sind, heute eine Anekdote aus dem Unterricht:

Schon vor längerer Zeit machte ich eine Schulung English for Business in einem größeren Stahlkonzern.
Einer der Teilnehmer war aus dem Urlaub in Thailand zurückgekehrt und im Rahmen des „spoken warmup“ sollte er von seiner Reise erzählen…
Wir gingen von hochkultureller Betätigung aus und waren umso überraschter, dass er sogleich von den „bitches“ dort schwärmte…
Wie viele es dort gäbe und wie schön die bitches in Thailand doch seien…

…als er dann noch erzählte, wie schön warm die seien, wenn man sich drauflegte, habe ich dann doch mal eingegriffen..

Der Kunde war gebürtiger Pole und sprach entsprechend die Vokale tendenziell zu kurz…er wollte von der Schönheit thailändischer Strände erzählen…den „beaches“ ;-)

Notiz an mich: Mehr Phonetikübungen machen ;)

cd

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Kleine Anekdote zum Thema Falschgeld

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Frohes Neues allerseits,

ich habe in meiner Serverstatistik erstaunt feststellen müssen, dass ein Treffer auf meine Seite tatsächlich mit dem Suchbegriff “eigener euro schein basteln” gelandet wurde…ich weiß nicht wie und will es auch eigentlich gar nicht wissen, aber es ist so ;-)

Dazu fiel mir eine Sache ein, die vor einer Weile passiert ist:

Es begab sich an einer mittleren Hauptschule, dass ein Junge aus einer der höheren Klassen auf die Idee kam, seine Finanzlage doch einfach per Scanner und Farbdrucker aufzubessern.
Das klappte bei der Oma an der Bude gegenüber der Schule auch wunderbar.
Problematisch wurde es nur, als er im Rahmen einer Klassenfahrt etwas Geld für einen Behördengang anvertraut bekam (Selbstwertgefühl steigern durch Betreuung mit wichtigen Aufgaben, liebe Erstsemester!) und er sich *während des Unterrichtes* mit seinen Blüten brüstete und sie gegen die echten Scheine austauschen wolle…
Resultat: Hausdurchsuchung, Rechner samt Peripherie konfisziert
Moral: Hauptschüler sind harmlos…die kriminelle Energie ist da, aber es fehlt an Cleverness für die korrekte Umsetzung ;-)

cd

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