Schule
Der alltägliche Wahnsinn der Erwachsenenbildung II – Bücher bestellen
2Ich hatte vor einer Weile ja bereits meinen Lieblingsauftraggeber, die Chaos GmbH erwähnt. Heute erkläre ich also, wie in der feien Wirtschaft Lehrbücher beschafft werden.
Situation: Ein großer Anlagenbauer hatte einen Kurs technisches Englisch gebucht. Der Auftrag ging an mich. Nach der üblichen Bestandsaufnahme hatte ich ein Standardwerk für niedrige Niveaustufen ausgesucht und die Anschaffung mit dem Kunden geklärt. Die Chaos GmbH bestellt und gibt die Rechnung als durchlaufenden Posten weiter. Ich kläre das am nächsten Morgen mit der Chefin:
Ich: Moin, ich brauche für GroßerAnlagenbauer einen Kurssatz TechnikGelaber I von Canallien nebst Lehrerexemplar und CDs – bestellt Ihr das?
Frau Laut: jaja, machen wir, schicken wir nächste Woche direkt an den Kunden…
Eine Woche zieht ins Land, nächster Unterrichtstermin kommt, Kunde beschwert sich, dass keine Bücher da sind..ich rufe nach dem Unterricht sofort die Zentrale an
Ich: Leute, Großeranlagenbauer hat nen Hals, weil ich ihm versprochen habe, dass die Bücher heute da sind…kam aber nix, was ist los?
Frau Laut: Jaaaa..das sind zuwenige, die Beschaffung wartet, bis wir genug zusammenhaben, dass wir eine Bestellung rausschicken dürfen..
Ich: Wie bitte? Ihr habt gesagt, der Kunde hat das Zeug nächste Woche? Seit wann macht Canallien denn Kontigentierung?!
Frau Laut: Wir dürfen nicht mehr bei Canallien bestellen…nur noch zentral über die Beschaffung.
Ich: ähh…ok…dann warte ich…
Zwei weitere Wochen ziehen ins Land…Kunde bekommt einen Riesenhals…will selber bestellen..also wieder die Zentrale beglücken…
Ich: GroßerAnlagenbauer hat die Faxen dicke, will sich die Bücher bei RiesengroßeFrau selber online bestellen und cancelt den Auftrag über uns…ich brauch nur noch das Lehrerbuch und die CDs…dauert das noch lange?
Frau Laut: Beschaffung sagt, unter 50 Exemplaren lohnt die Bestellung nicht…
Ich: Habr Ihr nen weichen Keks? Der Kurs hat kein Lehrbuch! Ok, das bestellen die jetzt selber…und mein Lehrerbuch? Mit den ganzen Übungen usw?
Frau Laut: Ein einziges Buch können wir nicht bestellen. Schau, ob eine der Zweigstellen eins hat…
Ich: Spinnt ihr? Ich improvisier hier seit drei Wochen…ich bestell meins auch bei RiesengroßeFrau und schick Euch die Rechnung
Frau Laut: Geht nicht mehr.
Ich: Was geht nicht mehr?
Frau Laut: Dozenten können keine Auslagen mehr geltend machen. Muss jetzt alles über die Beschaffung laufen…
Ich: äh ja…ihr mich auch…
Ende vom Lied war, dass ich dann beim Kunden immer ein Schülerexemplar geschnorrt habe und mein Lehrerexemplar mit den CDs kam, als der Kurs schon lange durch war…
cd
Anglistisches Zahlenverständnis
2Aus aktuellem Anlass:
” £200m” liest sich “zweihundert Millionen Pfund”, nicht “zweihundert Meter Lire” !
cd
Der alltägliche Wahnsinn der Erwachsenenbildung
2Die Welt ist immer noch stinklangweilig und die Amokweltrangliste noch in der Mache..dann sehe ich doch mein Blog heute mal als klassisches Berufslog und erzähle ein wenig darüber, womit ich eingentlich mein täglich Brot so verdiene..
Ich habe in meiner Zeit an der Universität Essen als Assi in der Schulforschung für mich festgestellt, dass ich in diesem Land ums Verrecken nicht mehr in den öffentlichen Dienst will, schon gar nicht mit Zentralabitur, G8 usw. Als mein Vertrag durch die Fusion der Universitäten Duisburg und Essen, deren Opfer die AG Pädagogische Jugendforschung wurde, nicht mehr verlängert wurde, weil die Professur und somit alle dranhängenden Stellen wegfielen, habe ich mich nach einer Weile Überlegen selbständig gemacht – als Sprachtrainer für Englisch in mehreren Geschmacksrichtungen. Mittlerweile kann ich sagen, dass die freie Wirtschaft deutlich bessere Arbeitsbedingungen liefert, aber das Chaos ist nur ein anderes..aber nicht wirklich besser
Da man natürlich nicht immer sofort Einzelkunden bekommt und größere Firmen oft eine mehr oder weniger beeindruckende Vita sehen wollen, bevor man den Auftrag bekommt, fing ich also wie viele in der Branche als freier Mitarbeiter bei diversen Bildungsträgern in der Region an. Ganz besonders gerne habe ich da für die Chaos GmbH gearbeitet (Name vom Autor geändert).
Bei der Chaos GmbH lief die Auftragsvergabe meist folgendermaßen:
7.00 Uhr morgens, ich sitze beim Kaffee und versuche, meinen Realitätssinn zu wecken. Das Telefon klingelt. Meine Lieblingsmitarbeiterin der Chaos GmbH ist dran. Keine Ahnung von nix, selber nie irgendwas mit Lehre gemacht, sondern “so da reingerutscht”, entsprechend sind Ihre Kenntnisse von Kursplanung, Didaktik, etc. aber sie ist Chefin und haut zum Leidwesen aller Angestellten entsprechend auf die Kacke. Nennen wir sie einfach Frau Laut.
Ich: Droßmann Sprachtraining, ich hasse mein Leben und jetzt auch Sie.
Frau Laut: Jaa…ich bins, ich habe hier eine Schule in Generischeruhrpottstadt, die wollen ab morgen einen LCCI Kurs in der Mittelstufe.
Ich: Aha…Vorkenntnisse? Lerngruppe? Testergebnisse?
Frau Laut: Hamwanichwollenwanichkundewillmorgenanfangensiehzuwieduklarkommst
Ich: Gib ma Telefonnummer, ich klär die Terminlage direkt mit denen
Zwei Stunden später war mit der Schulleitung alles geklärt, wir haben uns auf einen Mittwochstermin festgelegt und die Einstufungstests sind rübergefaxt. Nächste Woche solls losgehen. Ich rufe also freudig Frau Laut zurück, weil ich den Auftrag im Kasten habe…
Ich: Hallo, Kunde ist im Sack, Mittwochsnachmittags zwei Unterrichtseinheiten, Tests sind raus, nächste Woche fangen wir an.
Frau Laut: *kreisch* *zeter* *einself* DER KUNDE WOLLTE DIENSTAGS…DAS GEHT SO NICH…WIE KANNST DU NUR *brüll*
Ich: Mit dem Kunden ist alles geklärt, ich kann Dienstags nicht, da haben wir uns auf Mittwochs geeinigt, Kunde hat abgenickt..
Frau Laut: *mehrkreisch* *mehrzeter* NEIIIN…DER KUNDE WILL DIENSTAGS…ICH SUCH NEN ANDEREN TRAINER…SCHMIER DIR DAS IN DIE HAARE, DEN AUFTRAG KRIEGT HERR HART! *Höreraufknall*
Gut…wenn sie lieber Herrn Hart schicken will….Herr Hart macht den Job deutlich länger als ich, hat als Betriebswirt jede Menge mehr Ahnung von Wirtschaft als ich…aaaaaber…keinerlei formelle Lehrqualifikation. Das muss normalerweise nichts heissen…ich habe Kollegen, die intuitiv deutlich besseren Unterricht machen, als manch gestrandeter Ex-Lehramtler…also denk ich mir, wenn Frau Laut das unbedingt so will…
Es vergeht ein Monat…
Das Telefon klingelt…es ist Frau Laut…zuckersüß..
Frau Laut: Duuuuhu…da ist doch diese Schule in Generischeruhrpottstadt…Du erinnerst Dich?
Ich: Ja, Du hattest dann ja Herrn Hart hingeschickt…
Frau Laut: Ähh..ja…wir haben nun einen Trainerwechsel…kannst Du die übernehmen?
Ich: Ich schau was geht…
Kurzversion: Herr Hart hatte den Kurs wie ein Managerseminar geführt und hatte vorher noch nie Umgang mit Achtklässlern…erst waren sie ihm über Tische und Bänke gegangen, dann hat er das Ruder so hart geführt, dass Schüler und Eltern geschlossen meuterten und einen anderen Lehrer verlangten…die Schüler und die Schulleitung erzählten mir dann noch, das der Didaktikexperte offensichtlich Handyverbot erteilt hatte, während des Unterrichts (!) aber selbst ständig telefonierte und es außerdem mit den Unterrichtszeiten nicht ganz so genau genommen hatte…
Ein Halbjahr später hatten die Schüler bei mir geschlossen die Prüfung bestanden und alle ein Zertifikat…*innererreichsparteitag*
cd
Eltern im Netz
6EDIT 05.08.2011: Die Links funktionieren nun wieder. Danke an Krautchan.
Das Schlimmste neben Zeugern Jehovas, Katholiken und anderen Sekten, die einem grundsätzlich ihr Gutmenschentum an die Backe texten wollen, sind Elterninitiativen. Jeder Lehrer kennt sie – so gut wie jeder Lehrer hasst sie…die Frauengruppe, die in den USA schlicht “Soccer Moms” genannt wird. Noch recht jung, durch gut verdienenden Ehemann Hausfrau und viel zu viel Zeit darüber nachzudenken, wie man die Welt retten könnte. Dann wird mal schnell im Internet auf diversen Ratgeberseiten die eigene Paranoia geschürt und dieses dann fein mit Schmierblättern wie “Focus Schule” usw. abgeschmeckt und schon ist die fixe Idee da, man müsse die Kinder auf jeden Fall vor der nächsten Alieninvasion, der totalen Verblödung durch Müsliriegel, dem qualvollen Verenden durch zuwenig rechts-links-wechseldrehende Milchsäurebakterien oder vor tödlichen Unfällen beim unüberlegten Kaugummikauen in Einbahnstraßen beschützen. Schlimmstenfalls avanciert dieser Typus Mutter dann zur Schulpflegschaftsvorsitzenden und führt so schöne Dinge wie den Origami-Nachmittag, Friedensmärsche gegen den Krieg bewaffneten Konflikt in Afghanistan oder ganzheitliches Gruppenkuscheln ein…oder auch die berüchtigten Sozialtrainings und andere Veranstaltungen, die alle Norwegerpulli-und-Birkenstock-Weltverbesserer magisch anziehen.
Und wenn das noch nicht reicht, gründet man eine Bürgerinitiative zur Rückfallprävention koksender Eichhörnchen auf Klassenfahrten oder so…
Wer angesichts dieser Exemplare auch nicht mehr weiss, ob er lachen oder weinen soll (ich habe beides aufgegeben, ich schiesse sofort scharf!), dem sei die folgende Seite empfohlen:
www.eltern-im-netz.net – Eltern gegen die mediale Verrohung der Jugend
Eigentlich ist die Seite als Satire geacht…aber irgendwie kann ich darüber nicht so recht lachen…die Artikel, wie beispielsweise das “Amok-Alphabet” oder “Überwachung im Kinderzimmer” sind einfach zu nah an der Realität…
cd
Englischkurs – Am Ende kackt die Ente!
1So, da ich mich heute auch wieder mit den Unterschieden abmühe, hier nochmal alle Verlaufsformen als Refresher für das Ruhrgebiet:
The duck is crapping – Die Ente is am kacken.
The duck has been crapping. – Die Ente is am kacken gewesen.
The duck was crapping. – Die Ente war am kacken.
The duck had been crapping. – Die Ente war am kacken gewesen.
The duck will be crapping – Die Ente wird am kacken sein.
The duck will have been crapping. – Die Ente wird am kacken gewesen sein.
cd
König der Tafelbildimprovisation
1Aktuell habe ich einen Auftrag von einem sehr gut ausgestatteten Unternehmen. Laptop für jeden Teilnehmer, Beamer, Drucker auf dem Pult etc….alles, was man so braucht….nur eine Tafel wurde leider vergessen…für Leute wie ich, die noch oldschool sind
Also: Flipchartblock zerfleddert und mittels Pinwandnadeln eine provisorische Tafel gebaut. So sieht ein Raum aus, nachdem ich dort ein paar Stunden Grundlagen der englischen Grammatik gemacht habe:
cd
Blogparade – Der Sprache ihren Lauf lassen?
6Ich bin gerade auf eine Blogparade gestoßen, die doch irgendwie in mein Feld als Sprachlehrer passt…darum heute also meine zweite Blogparade zum Thema “Der Sprache ihren Lauf lassen?” Veranstaltet wird diese von “Sprachen lernen im Web“.
Die Fragen:
1. Stört es Dich, dass deine Sprache verloren geht, indem wir z.B. immer mehr englisch Wörter gebrauchen?
Nein. Dass Lehnwörter aus anderen lebendigen Sprachen in eine lebendige Sprache Einzug halten, ist für mich eine völlig normale Sache. Gerade bei einer derart verbreiteten Sprache wie Englisch passiert das nunmal recht häufig. Ich denke nicht, dass Deutsch dadurch verloren gehen wird. Nur ist das Englische als analytische Sprache im Gegensatz zu synthetischen Sprachen wie Deutsch nun einmal deutlich effizienter. Dazu kommt, dass viele Entwicklungen aus dem englischen Sprachraum stammen und somit an eine englische Terminologie gebunden sind. In dieser Debatte wird oft vergessen, wie viele deutsche Lehnwörter dafür in andere Sprachen übergehen.
Was mich stört ist der falsche Gebrauch englischer Wörter und Phrasen. Dinge wie “DER Blog” oder “DAS Laptop” machen mir Zahnweh, genau wie die Apostrophierung des Plurals. Dass es heutzutage “Moni’s Pommesbude” heisst, ist für mich völlig in Ordnung. Das würde ich nicht als “Deppenapostroph” titulieren und es ist im Sinne eines Lehngenitives (den wir vermutlich in 10 Jahren im Duden haben werden) völlig korrekt. Den Plural zu apostrophieren (wenn bei Satan oder Media Müll ein Schild “CD’s” zu sehen ist beispielsweise) halte ich allerdings für grottendämlich.
2. Denkst du es ist sinnvoll die Entwicklung der Sprache zu steuern zu versuchen?
Nein, das geht ja auch gar nicht. Entweder bringt man sprachnationalistischen Unsinn wie die Franzosen hervor, die sich damit nur selbst in den Fuss schießen, da sich z.B. der Begriff der CD in der Welt so etabliert hat, dass kein Schwein ad hoc weiss, was eine “disque laser” sein soll oder sie gar mit “Laserdisk” verwechselt, oder man kämpft einfach so auf verlorenem Posten.
Es regt sich ja heute auch niemand mehr auf, dass wir “frei” statt “frey” schreiben usw. Deutsch ist eine lebendige Sprache in aktiver Benutzung und man sollte nicht vergessen, dass letztendlich eine Sprache von ihren Sprechern geprägt wird..je enger der Kontakt zum Ausland, umso mehr Vermischung. Der Duden ist ja keine Richtlinie, sondern gibt nur wieder, was ohnehin bereits Standard ist…gegen aktiven Unsinn, der auch in der Herkunftssprache Unsinn ist, sollte man mit Bildung vorgehen…der Rest ist nunmal der Lauf der Dinge…
3. Benutzt du selbst Wörter in anderen Sprachen, die du eigentlich auch auf Deutsch benutzen könntest?
Ja, natürlich. Meistens, wenn es eingeschliffene Termini sind. Vor allem aber, wenn die deutsche Entsprechung den Kern des englischen Begriffes nicht trifft. Ein “engineer” ist eben kein “Ingenieur”. Da ich vor allem im Bereich der IT und der Telekommunikation unterrichte, passiert sowas ständig. Ich lege im Unterricht Wert darauf, dass den Leuten die Begriffsbedeutungen bewusst sind, und sie diese jederzeit korrekt umschreiben können. Dann kann im Wirtschaftsenglischunterricht auf auf Deutsch von “shareholdern” usw. gesprochen werden. Merke ich allerdings, dass Leute permanent irgendwo “committen” ohne Plan zu haben, was das eigentlich bedeutet, werde ich grob unflätig..
Das Englische ist flexibler und ersetzt für mich häufig die typisch Deutschen Komposita-Wortmonster. Über lateinische oder französische Lehnwörter regt sich übrigens niemand auf…damit wirkt man intellektuell…und diese Inkohärenz regt mich auch desöfteren auf..
Es gehört zum guten Ton, dass Hühnerfleisch für Besserverdienende “von der Poularde” ist und man auch gerne mal ein Entrecôte nimmt, aber habe ich “Cranberries” in meinen Muffins, werde ich schief angeschaut
4. Gibt es andere Wege die eigene Sprache zu bewahren, ohne der Entwicklung im Wege zu stehen?
Immer dann, wenn der deutsche Begriff treffender ist, als das Lehnwort. Und es hilft, mehr als eine Sprache zu sprechen. Je breiter die Kenntnisse der Ursprungssprache der Lehnwörter ist, umso weniger benutzt man sie ![]()
Das sieht man z.B. auch daran, dass Vollprofis “Rechner” statt “Computer” sagen…im Allgemeinen sehe ich auch in Schulungen auch, dass viele unerfahrene Manager gerne ihr Unwissen hinter englischer Terminologie verstecken. Je sicherer die werden, umso deutscher wird auch ihre Terminologie
5 Findest du man soll der Sprache einfach ihren Lauf lassen und sich einfach anpassen?
Ja, damit muss man leben, wenn man eine lebendige Sprache spricht. Man muss ja nicht jeden Unsinn mitmachen und kann für sich eine Grenze definieren. Letztendlich aber werden unsere Enkel ein völlig anderes Deutsch sprechen als wird. Gerade in Zeiten von Europa und internationalen Beziehungen wird die Durchmischung immer stärker werden. Sieht man sich die Geschichte an, ist es durchaus möglich, dass wir im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte auch wieder eine Zusammenführung von Sprachen haben werden…dass also derart ähnliche Sprachen wie das Holländische und das Deutsche in eine einzige gemeinsame Sprache einfliessen können…wir werden sehen…
Da ich diese Blogparade so interessant für Sprachlehrer finde, schmeisse ich sie als Stöckchen auch sofort mal zum Kollegen Rau!
cd
Liebe Abiturientia 2010
1Es ist wieder soweit. Deutschland sucht den Superlerner!
Für alle, die rausgewählt werden: Keine Sorge, wir sehen uns wieder…in einer Maßnahme der ARGE für Schulversager!
Für alle, die bestehen: Keine Sorge, wir sehen uns wieder…in einer Maßnahme der ARGE für arbeitslose Akademiker!
cd
Schüler und Alkohol
3Herr Rau hat in seinem Lehrerzimmer unlängst eine Geschichte zum Thema “Erdbeersekt” veröffentlicht. Die Geschichte ruft eine kurze Anekdote in mir wach:
Zu meinen Kunden gehören auch öffentliche und private Schulen. An einer hatte ich vor einer Weile einen Kurs Wirtschaftsenglisch in der Sekundarstufe I. Am Tage der Probeklausur eine Woche vor der Prüfung wurde eine Kollegin in den Ruhestand verabschiedet. Einer meiner Schüler war eingeteilt zum Sektausschank. Ich warf mir auch Teile des Buffets ein und beobachtete, wie er zwischendurch immer wieder ein Glas Sekt für sich selber abzweigte. Die Feier ging bis 14. Uhr, Termin der Probeklausur war 15 Uhr. Als die Kollegen gegangen waren, entschieden die nun zum Aufräumen verpflichteten Schüler, den übriggebliebenen Sekt unter sich aufzuteilen….
Der Junge, der schon etwas “Vorsprung” hatte, sah danach nicht mehr wirklich gut aus…aber er blieb hart und schrieb die Klausur mit…trotz einsetzender Kopfschmerzen und Durst…die Korrektur ergab aber leider, dass er zu besoffen war, die Aufgabenstellung zu verstehen und aus den wirren Sätzen konnte ich beim besten Willen keine Stringenz in der Argumentation erkennen…
Ich habe trotzdem eine Note drunter geschrieben: “sehr breit minus” (1,3 Promille)….
cd
Tip für Schüler: Wir bauen uns einen Spickzettel aus einer Colaflasche
3Coole Aktion. So cool, dass ich den Trick hier zeige, um mal zu schauen, wann ihn der erste versucht. Im Grunde total Simpel:
1. Das Kunststoffetikett abziehen
2. Das Etikett auf 600 dpi scannen
3. Im Bild mittels Photoshop die Buchstaben der Zutatenbeschreibung etc. entfernen
4. Gewünschtes Wissen in die Lücken Tippen (in Weiß natürlich!)
5. Bild in Originalgröße auf glossy Papier drucken
6. Fake-Etikett um die Flasche kleben – fertig!
Anleitung in Bildern: (weiterlesen …)
















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