Auch vor Eliteschulen, die nicht zur katholischen Kirche gehören, macht der Aufdeckungsreigen sexuellen Missbrauchs nicht halt.

Diesmal geht es um die vom Reformpädagogen Paul Geheeb gegründete Odenwaldschule in Heppenheim.

Zwar wurde bereits 1998 bekannt, dass sich der damalige Schulleiter an Schülern vergangen hatte, zu einer Verurteilung kam es aber nicht, da die Taten bereits verjährt waren.
Zum 100. Jubiläum der Schule aber meldeten sich weitere ehemalige Schüler bei der Schulleitung, die in den Jahren seit 1971 von Lehrern der Odenwaldschule sexuell missbraucht worden waren.

Der STERN berichtete gestern, man gehe mittlerweile von ca. 100 Fällen aus, die Schüler seien beispielsweise “regelmäßig durch das Streicheln der Genitalien geweckt” und Gästen “zum sexuellen Missbrauch überlassen” worden.

Die Odenwaldschule veröffentlichte auf ihrer Homepage eine entsprechende Stellungnahme zu den Vorfällen.

cd

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