Mehr abstruse Verschwörungstheorien
Eine Gruppe, die sich „Die Friedenskrieger“ nennt, verfolgt eine ganz andere Theorie bezüglich Winnenden.
Sie „..klären auf über Gedankenkontrolle – Psychoterror – Propaganda – Bewusstseinskontrolle und vieles mehr“….hmmm…zu erst dachte ich, das klingt nach schizoidem Blödsinn…
Aber dann las ich den Artikel „War der Amokläufer von Winnenden ein Manchurischer Kandidat? Das Drehbuch der Tragödie.“ von Ruth Gill….sah die Kapitel „geheime Zahlenmsytik von Terroranschlägen“ und „Der inszenierte Terror der Nato-Geheimarmeen in Europa“ und danach dachte ich mir….jepp…schizoider Blödsinn…
Interessanter fand ich allerdings, dass im Kontext von Winnenden noch einmal die alte Verschwörungstheorie, Robert Steinhäuser sei nicht alleine Täter beim Schulmassaker von Erfurt gewesen, aufzuwärmen und erneut darzulegen:
Die Friedenskrieger – Erfurt-Amok: Der dritte Mann
Die Thesen dieses Artikels basieren auf der Annahme: „Rekonstruktionen ergaben, daß ein einzelner Täter die Tat in den veranschlagten zehn Minuten nicht hätte bewältigen können“ und führen aus, dass Steinhäuser während der Tatzeit „wahrscheinlich bereits tot in der Toilette lag“…hmm…in der Tendenz auch eher schizoid
Ich verweise an dieser Stelle nochmals auf den offiziellen Untersuchungsbericht zum Fall Robert Steinhäuser.
Sicher ist es im Bereich des Möglichen, dass die „veranschlagten zehn Minuten“ etwas knapp bemessen waren…, dass die Schüler nach der Tat jedoch unterschiedliche Täterbeschreibungen abgaben, ist auf den Schockzustand zurückzuführen…
Ich habe noch heute Nachmittag selbst vor der Schule gestanden…es ist ein sehr mächtiges, großes Gebäude…zehn Minuten sind recht knapp…aber in fünfzehn erscheint es sehr machbar, zumindest von außen betrachtet…
cd
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Dieser Beitrag wurde durch cd am 10. April 2009 um 20:03 Uhr erstellt und ist in Allgemeines, Amok, Psychologie kategorisiert. Jede Reaktion auf diesen Beitrag kannst du mit RSS 2.0 verfolgen. Du kannst eine Antwort oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen.
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Es gibt mehrere Zeugen die belegen können dass Herr Rene Teunert, Polizist nach mehrmaligem Nachfagen beteuerte, dass Steinhäuser in einer Toilettenbox gefunden wurde. Wenn man die widersrüchlichen Aussagen des Lehrers Heise ansieht fragt man sich wirklich was nun stimmt. Es gibt allerdings noch mehrere offene Fragen und Ungereimtheiten die auch Sie bestimmt nicht sinnvoll beantworten können. Der Bericht der Gutenberg Kommission ist voller Lücken und Zensur. An den wichtigen stellen wurde einfach mit … gearbeitet. Zeigen sie mir einen Beleg für Schmauchspuren an Steinhäusers Händen, Armen, Ärmeln oder Handschuhen. Erklären Sie warum 80 Zeugen von einem zweiten Täter sprechen. Das sind nur zwei kleine Fragen von hunderten. Informieren Sie sich zuerst bevor Sie über Dinge reden mit denen Sie sich nicht ausreichend befasst haben, oder erklären Sie mir die offenen Fragen. Wenn Sie diskutieren wollen können wir es gerne angehen, ich verspreche Ihnen, sie kommen in Erklärungsnotstand. mfg Anja
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#7 geschrieben von cd vor 2 Jahren
@Frau Tschuschnig:
Das war als Bezug auf das Forum gemeint, auf das Sie in Ihrem Kommentar verlinkt haben.
Ich habe mir den Bereich zu Steinhäuser einmal angesehen und irgendwo zwischen den Einträgen, in denen jemand sagt, er würde von Gott Visionen gesendet bekommen und anderen, in denen versucht wird, die Orte der Taten in Pentagrammform darzustellen aufgehört, das Forum ernstzunehmen…cd
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#8 geschrieben von cd vor 2 Jahren
@Frau Tschuschnig:
Das war als Bezug auf das Forum gemeint, auf das Sie in Ihrem Kommentar verlinkt haben.
Ich habe mir den Bereich zu Steinhäuser einmal angesehen und irgendwo zwischen den Einträgen, in denen jemand sagt, er würde von Gott Visionen gesendet bekommen und anderen, in denen versucht wird, die Orte der Taten in Pentagrammform darzustellen aufgehört, das Forum ernstzunehmen…cd
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#9 geschrieben von cd vor 2 Jahren
@Frau Tschuschnig:
Entschuldigen Sie die Polemik des letzten Beitrages. Ich bin gerne bereit, das Thema mit Ihnen sachlich zu diskutieren, wenn wir uns darauf einigen können, dass auch die “Wahrheit”, dass der Geheimdienst und “die Mächtigen dieser Welt” hinter den Taten von Steinhäuser und Kretschmer stecken nach den Gesetzen der formalen Logik aus klaren Prämissen abzuleiten sind und nicht, wie es im genannten Forum geschieht, als allgemein bekannt angenommen und nicht näher hinterfragt wird…cd
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#10 geschrieben von cd vor 2 Jahren
@Frau Tschuschnig:
Entschuldigen Sie die Polemik des letzten Beitrages. Ich bin gerne bereit, das Thema mit Ihnen sachlich zu diskutieren, wenn wir uns darauf einigen können, dass auch die “Wahrheit”, dass der Geheimdienst und “die Mächtigen dieser Welt” hinter den Taten von Steinhäuser und Kretschmer stecken nach den Gesetzen der formalen Logik aus klaren Prämissen abzuleiten sind und nicht, wie es im genannten Forum geschieht, als allgemein bekannt angenommen und nicht näher hinterfragt wird…cd
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Lieber Herr Droßmann,
für die Beiträge des Users Vinzent_Burg bin ich nicht verantwortlich. Danke dass Sie mich nicht mit diesem User über einen Kamm scheren.
Ihr Angebot das Thema sachlich zu diskutieren nehme ich gerne an.
Wenn es für Sie in Ordnung geht machen wir das hier auf dieser Seite.
Womit wollen wir anfangen?
Wie ist es möglich dass verschiedene Zeugen unabhängig voneinander mehrere Täter wahrgenommen haben wollen? Ist es bloss ein “kollektiver Massenirrtum” oder könnte etwas Wahres dran sein?
mfG
Anja Tschuschnig
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Lieber Herr Droßmann,
für die Beiträge des Users Vinzent_Burg bin ich nicht verantwortlich. Danke dass Sie mich nicht mit diesem User über einen Kamm scheren.
Ihr Angebot das Thema sachlich zu diskutieren nehme ich gerne an.
Wenn es für Sie in Ordnung geht machen wir das hier auf dieser Seite.
Womit wollen wir anfangen?
Wie ist es möglich dass verschiedene Zeugen unabhängig voneinander mehrere Täter wahrgenommen haben wollen? Ist es bloss ein “kollektiver Massenirrtum” oder könnte etwas Wahres dran sein?
mfG
Anja Tschuschnig
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#13 geschrieben von cd vor 2 Jahren
@Frau Tschuschnig:
Von mir aus können wir loslegen.
Das Zeugenaussagen das am wenigsten verlässliche Beweismittel sind, hat William Stern bereits 1901 recht spektakulär mit einer gespielten Schiesserei nachgewiesen.
Die damals anwesenden Studenten waren nicht selbst Ziel des vermeintlichen Täters und doch reichte die Streßsituation aus, die Nacherzählung der -vorher standardisierten- Handlungen massiv vom reellen Geschehen abweisen zu lassen.Im Falle von Erfurt waren die Zeugen selbst vermeintliches oder sogar reales Ziel der Schüsse. In derartigen Extremsituationen versagt das Gedächtnis völlig, da der Organismus auf Fluchtreaktionen umgestellt wird. Somit erreichen nur wenige Dinge vom Puffer das Kurzzeitgedächtnis und noch weniger das Langzeitgedächtnis. Den Rest dichtet das Bewusstsein hinzu, um ein kohärentes Muster speichern zu können…was oft mit der Realität nichts mehr zu tun hat.
Ich habe noch letzte Woche in einen Bericht von Pro7 (“Galileo”) hineingezappt, der zwar üblich dünn-popularwissenschaftlich, aber doch recht anschaulich im Experiment das gleiche nachgewiesen hat.
Man hat ein fingiertes Interview mit Passanten geführt, währenddessen ein gespielter Raubüberfall stattfand.
Anschließend sollten die Zeugen zu einer Gegenüberstellung mit dem Täter…alle erkannten diesen auch sofort…obwohl der echte Täter überhaupt nicht in der Reihe der Verdächtigen stand
Die übliche Fachliteratur liefert ähnliche Ergebnisse.
Isoliert man nach dem Ereignis die Zeugen nicht sofort, reimen die sich dann in der Gruppe noch etwas für die Lücken zusammen und man bekommt teilweise sehr stimmige Aussagen, die aber eben auch nur noch wenig Reales enthalten.
Fazit für mich also: Ja, ich halte es durchaus für möglich, dass Zeugen und gerade Beinahe-Opfer in Erfurt aufgrund der Schnelligkeit des geschehens (das Zeitempfinden unter Schockzustand ist ebenfalls gestört) durchaus aussagen, einen zweiten oder gar dritten Täter gesehen zu haben.
cd
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#14 geschrieben von cd vor 2 Jahren
@Frau Tschuschnig:
Von mir aus können wir loslegen.
Das Zeugenaussagen das am wenigsten verlässliche Beweismittel sind, hat William Stern bereits 1901 recht spektakulär mit einer gespielten Schiesserei nachgewiesen.
Die damals anwesenden Studenten waren nicht selbst Ziel des vermeintlichen Täters und doch reichte die Streßsituation aus, die Nacherzählung der -vorher standardisierten- Handlungen massiv vom reellen Geschehen abweisen zu lassen.Im Falle von Erfurt waren die Zeugen selbst vermeintliches oder sogar reales Ziel der Schüsse. In derartigen Extremsituationen versagt das Gedächtnis völlig, da der Organismus auf Fluchtreaktionen umgestellt wird. Somit erreichen nur wenige Dinge vom Puffer das Kurzzeitgedächtnis und noch weniger das Langzeitgedächtnis. Den Rest dichtet das Bewusstsein hinzu, um ein kohärentes Muster speichern zu können…was oft mit der Realität nichts mehr zu tun hat.
Ich habe noch letzte Woche in einen Bericht von Pro7 (“Galileo”) hineingezappt, der zwar üblich dünn-popularwissenschaftlich, aber doch recht anschaulich im Experiment das gleiche nachgewiesen hat.
Man hat ein fingiertes Interview mit Passanten geführt, währenddessen ein gespielter Raubüberfall stattfand.
Anschließend sollten die Zeugen zu einer Gegenüberstellung mit dem Täter…alle erkannten diesen auch sofort…obwohl der echte Täter überhaupt nicht in der Reihe der Verdächtigen stand
Die übliche Fachliteratur liefert ähnliche Ergebnisse.
Isoliert man nach dem Ereignis die Zeugen nicht sofort, reimen die sich dann in der Gruppe noch etwas für die Lücken zusammen und man bekommt teilweise sehr stimmige Aussagen, die aber eben auch nur noch wenig Reales enthalten.
Fazit für mich also: Ja, ich halte es durchaus für möglich, dass Zeugen und gerade Beinahe-Opfer in Erfurt aufgrund der Schnelligkeit des geschehens (das Zeitempfinden unter Schockzustand ist ebenfalls gestört) durchaus aussagen, einen zweiten oder gar dritten Täter gesehen zu haben.
cd
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Hallo!
Dass Zeugenaussagen das am wenigsten verlässliche Beweismittel
sind, ist teilweise korrekt, daher gibt es auch diese Priorisierung der Beweismittel.1.der Sachbeweis(Spurensicherung, technischer und medizinischer Beweis usw.)
2.der Dokumentenbeweis
3.die Zeugenaussage
4.die ParteiaussageWas jedoch sicherlich nicht heisst dass Zeugen generell als unglaubwürdig eingestuft werden, sonst wären polizeil. od. gerichtl. Zeugenvernehmungen quasi umsonst.
Dass im Falle von Erfurt die Zeugen selbst vermeintliches oder sogar
reales Ziel der Schüsse waren ist teilweise richtig.Ich meine es trifft eher das Gegenteil zu, derartige Extremsituationen brennen sich ins Gedächtnis, was allerdings Fehler in der Wahrnehmung nicht ausschließt. Je weiter das Ereignis jedoch zeitlich in die Ferne rückt, desto höher wird die Gefahr, dass dazu “gedichtet” wird.
Zum Puffer: Wenn nur wenige Dinge das Kurz u Langzeitgedächnis erreichen,
warum fokussiert man dann immer wieder auf Zeugenaussagen (nicht nur im Fall Erfurt) und sucht diese teilweise sogar über die Medien um sachdienliche Hinweise zu erhalten?
Das widerspricht jeglicher juristischen Erfahrung.Ja die Fachliteratur, die hat es in sich.
Wieso werden dann überhaupt noch Prozesse auf Grund von Zeugenaussagen geführt und sogar bewertet? Wollen Sie wirklich 80 Zeugen die teilweise unabhängig voneinander, da wie Sie sagen isoliert aussagen, als Opfer ihrer
Wahnvorstellungen disqualifizieren?Mein Fazit:
Wenn Sie Herr Droßmann, in Ihrer “Verschwörungstheorie” Platz für die Zeugenaussagen lassen würden, hätten Sie bereits jetzt beim ersten Punkt unserer Unterhaltung ziemlichen Erklärungsnotstand.
____________________________________
Haben Sie schon einmal auf RA Eric T Langers Homepage nachgelesen was Herr Langer uns schildert?
Ich erlaube mir zu zitieren:
Sehr geehrter Herr Dr. Wickler, dieses Thema ist für mich persönlich das
Schwierigste.
Ich habe keinerlei Interesse daran, dass sich die Zwei-Täter-Theorie
bewahrheitet.
Allerdings ist der Umgang mit dem zweiten Täter vom ersten Tag an nicht
nachvollziehbar. Einerseits benutzt man die Zwei-Täter-Theorie dazu, den
verpassten Einsatz im Hause zu rechtfertigen. Andererseits wurde bereits am
1. Tag der Behauptung, es gäbe einen zweiten Täter, ausdrücklich und vehement
widersprochen.Die Zeugenbefragungen beispielsweise im Schülerfragebogen sind irreleitend.
In der Schülerbefragung wurde Wahrnehmungen zum Täter gefragt und danach
gefragt, ob man einen zweiten Täter gesehen hat.
Ein eventuell zweiter Täter ist jedoch auch Täter. Die Fragerichtung verengt
den Blick darauf, wie viele Täter man gesehen hat, nicht aber, ob neben S
noch ein anderer Täter im Hause war. Sie stellt im wesentlichen darauf ab, ob
man gleichzeitig zwei Täter gesehen hat und fragt nur im weiteren Sinne
danach, ob der Täter, den man gesehen hat, mit S identisch ist.
Die Fragestellungen bei der Polizei -
Hallo!
Dass Zeugenaussagen das am wenigsten verlässliche Beweismittel
sind, ist teilweise korrekt, daher gibt es auch diese Priorisierung der Beweismittel.1.der Sachbeweis(Spurensicherung, technischer und medizinischer Beweis usw.)
2.der Dokumentenbeweis
3.die Zeugenaussage
4.die ParteiaussageWas jedoch sicherlich nicht heisst dass Zeugen generell als unglaubwürdig eingestuft werden, sonst wären polizeil. od. gerichtl. Zeugenvernehmungen quasi umsonst.
Dass im Falle von Erfurt die Zeugen selbst vermeintliches oder sogar
reales Ziel der Schüsse waren ist teilweise richtig.Ich meine es trifft eher das Gegenteil zu, derartige Extremsituationen brennen sich ins Gedächtnis, was allerdings Fehler in der Wahrnehmung nicht ausschließt. Je weiter das Ereignis jedoch zeitlich in die Ferne rückt, desto höher wird die Gefahr, dass dazu “gedichtet” wird.
Zum Puffer: Wenn nur wenige Dinge das Kurz u Langzeitgedächnis erreichen,
warum fokussiert man dann immer wieder auf Zeugenaussagen (nicht nur im Fall Erfurt) und sucht diese teilweise sogar über die Medien um sachdienliche Hinweise zu erhalten?
Das widerspricht jeglicher juristischen Erfahrung.Ja die Fachliteratur, die hat es in sich.
Wieso werden dann überhaupt noch Prozesse auf Grund von Zeugenaussagen geführt und sogar bewertet? Wollen Sie wirklich 80 Zeugen die teilweise unabhängig voneinander, da wie Sie sagen isoliert aussagen, als Opfer ihrer
Wahnvorstellungen disqualifizieren?Mein Fazit:
Wenn Sie Herr Droßmann, in Ihrer “Verschwörungstheorie” Platz für die Zeugenaussagen lassen würden, hätten Sie bereits jetzt beim ersten Punkt unserer Unterhaltung ziemlichen Erklärungsnotstand.
____________________________________
Haben Sie schon einmal auf RA Eric T Langers Homepage nachgelesen was Herr Langer uns schildert?
Ich erlaube mir zu zitieren:
Sehr geehrter Herr Dr. Wickler, dieses Thema ist für mich persönlich das
Schwierigste.
Ich habe keinerlei Interesse daran, dass sich die Zwei-Täter-Theorie
bewahrheitet.
Allerdings ist der Umgang mit dem zweiten Täter vom ersten Tag an nicht
nachvollziehbar. Einerseits benutzt man die Zwei-Täter-Theorie dazu, den
verpassten Einsatz im Hause zu rechtfertigen. Andererseits wurde bereits am
1. Tag der Behauptung, es gäbe einen zweiten Täter, ausdrücklich und vehement
widersprochen.Die Zeugenbefragungen beispielsweise im Schülerfragebogen sind irreleitend.
In der Schülerbefragung wurde Wahrnehmungen zum Täter gefragt und danach
gefragt, ob man einen zweiten Täter gesehen hat.
Ein eventuell zweiter Täter ist jedoch auch Täter. Die Fragerichtung verengt
den Blick darauf, wie viele Täter man gesehen hat, nicht aber, ob neben S
noch ein anderer Täter im Hause war. Sie stellt im wesentlichen darauf ab, ob
man gleichzeitig zwei Täter gesehen hat und fragt nur im weiteren Sinne
danach, ob der Täter, den man gesehen hat, mit S identisch ist.
Die Fragestellungen bei der Polizei -
Die Fragestellungen bei der Polizei waren von vornherein so, dass konkrete
Wahrnehmungen teilweise nicht aufgenommen wurden. So hat beispielsweise D am
Abend ihrer Vernehmung dem Unterzeichner gegenüber erklärt, dass ihre
diesbezüglichen Wahrnehmungen nicht protokolliert worden sind und sie zu
irgendeinem Zeitpunkt die Nase einfach voll hatte und deshalb Protokoll
unterschrieben hat.Frau S teilt der Kriminalpolizei am 30.04. mit (S. 183), dass sie für die
psychologische Betreuung von Schülern zuständig ist. In Gesprächen kam sie zu
dem Eindruck, dass diese sich nicht ernst genommen fühlen, wenn sie von einem
zweiten Täter berichteten.
Eine Änderung der Befragungstechnik ist jedoch nicht vorgenommen worden.In Anbetracht dessen, dass bei Lehrern und Schülern eine ganz erhebliche
Angst vor dem Vorhandensein eines zweiten Täters besteht, ist es Aufgabe der
Kommission, die Defizite zu den Ermittlungen zum zweiten Täter aufzuzeigen
und gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft dafür Sorge zu tragen, die offenen
Punkte aufzuklären.Hierzu gehören:
In dem Abgleich (Seite 240) der Staatsanwaltschaft hinsichtlich der zwei
Täter gibt es einen aus meiner Sicht massiven Widerspruch. Es wird
festgestellt, dass kein Zeuge angibt, zeitlich oder kurz aufeinander zwei
Täter gesehen zu haben. Die Feststellungen sind falsch.
Im Übrigen erfolgt in dem Abgleich kein Vergleich des beschriebenen Täters.
Die Aufstellung stellt allein auf das Sehen zweier Täter ab.Viele Kinder (B, D, S, D, A, H, D, L, L, S, M, S. ) haben einen Täter auf dem
Schulhof gesehen, der in die Luft schoss oder sich dort in anderer Weise
bewegte. Nach den Bewegungsabläufen, vor allem nicht im Zusammenhang mit den
Schüssen auf Frau Dr. Dettke, kann S jedoch nur einmal auf dem Schulhof
gewesen sein.Eine Reihe von Schülern beschreibt, dass der Täter in die Decke geschossen
hat. Feststellungen zu Einschüssen in der Decke sind allerdings nicht gemacht
worden.Eine Erklärung, wo die Sporttasche mit dem Gewehr verblieb, als S nochmals
ohne diese nach Hause ging, ist nicht erkennbar.Frau L berichtet, dass der Täter zweimal in die Klasse kam und es sich um
zwei unterschiedliche Personen gehandelt habe. Sie berichtet weiter, wie sich
die Personen auf dem Gang mit den Worten unterhielten:
“Was machen wir mit den Wänstern”. Auch die Zeugin K hat eine Person schreien
hören: “es ist doch eh alles egal”. Ermittlungen oder auch nur Nachfragen bei
den Zeugen sind nicht erkennbar. Die Zeugin B berichtet ebenfalls von einem
Gespräch von Steinhäuser mit einer zweiten Person.Nach den vielen Aussagen erhält man den Eindruck eine zweite Person sei nur
durch das Haus gelaufen, um eine bestimmte Person zu suchen ( vgl.
beispielhaft: R, M F, H, H).Im Einstellungsbescheid sind die Feststellungen, die fast alle Personen
getroffen haben, die sich im Raum 203 aufhielten in keinster Weise verwertet.
Ich erla -
Die Fragestellungen bei der Polizei waren von vornherein so, dass konkrete
Wahrnehmungen teilweise nicht aufgenommen wurden. So hat beispielsweise D am
Abend ihrer Vernehmung dem Unterzeichner gegenüber erklärt, dass ihre
diesbezüglichen Wahrnehmungen nicht protokolliert worden sind und sie zu
irgendeinem Zeitpunkt die Nase einfach voll hatte und deshalb Protokoll
unterschrieben hat.Frau S teilt der Kriminalpolizei am 30.04. mit (S. 183), dass sie für die
psychologische Betreuung von Schülern zuständig ist. In Gesprächen kam sie zu
dem Eindruck, dass diese sich nicht ernst genommen fühlen, wenn sie von einem
zweiten Täter berichteten.
Eine Änderung der Befragungstechnik ist jedoch nicht vorgenommen worden.In Anbetracht dessen, dass bei Lehrern und Schülern eine ganz erhebliche
Angst vor dem Vorhandensein eines zweiten Täters besteht, ist es Aufgabe der
Kommission, die Defizite zu den Ermittlungen zum zweiten Täter aufzuzeigen
und gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft dafür Sorge zu tragen, die offenen
Punkte aufzuklären.Hierzu gehören:
In dem Abgleich (Seite 240) der Staatsanwaltschaft hinsichtlich der zwei
Täter gibt es einen aus meiner Sicht massiven Widerspruch. Es wird
festgestellt, dass kein Zeuge angibt, zeitlich oder kurz aufeinander zwei
Täter gesehen zu haben. Die Feststellungen sind falsch.
Im Übrigen erfolgt in dem Abgleich kein Vergleich des beschriebenen Täters.
Die Aufstellung stellt allein auf das Sehen zweier Täter ab.Viele Kinder (B, D, S, D, A, H, D, L, L, S, M, S. ) haben einen Täter auf dem
Schulhof gesehen, der in die Luft schoss oder sich dort in anderer Weise
bewegte. Nach den Bewegungsabläufen, vor allem nicht im Zusammenhang mit den
Schüssen auf Frau Dr. Dettke, kann S jedoch nur einmal auf dem Schulhof
gewesen sein.Eine Reihe von Schülern beschreibt, dass der Täter in die Decke geschossen
hat. Feststellungen zu Einschüssen in der Decke sind allerdings nicht gemacht
worden.Eine Erklärung, wo die Sporttasche mit dem Gewehr verblieb, als S nochmals
ohne diese nach Hause ging, ist nicht erkennbar.Frau L berichtet, dass der Täter zweimal in die Klasse kam und es sich um
zwei unterschiedliche Personen gehandelt habe. Sie berichtet weiter, wie sich
die Personen auf dem Gang mit den Worten unterhielten:
“Was machen wir mit den Wänstern”. Auch die Zeugin K hat eine Person schreien
hören: “es ist doch eh alles egal”. Ermittlungen oder auch nur Nachfragen bei
den Zeugen sind nicht erkennbar. Die Zeugin B berichtet ebenfalls von einem
Gespräch von Steinhäuser mit einer zweiten Person.Nach den vielen Aussagen erhält man den Eindruck eine zweite Person sei nur
durch das Haus gelaufen, um eine bestimmte Person zu suchen ( vgl.
beispielhaft: R, M F, H, H).Im Einstellungsbescheid sind die Feststellungen, die fast alle Personen
getroffen haben, die sich im Raum 203 aufhielten in keinster Weise verwertet.
Ich erla -
Im Einstellungsbescheid sind die Feststellungen, die fast alle Personen
getroffen haben, die sich im Raum 203 aufhielten in keinster Weise verwertet.
Ich erlaube mir Frau B wörtlich zu zitieren:“Ich bin dann weg vom Fenster und hatte plötzlich die Idee, wir könnten Frau Burghardt im Nachbarzimmer helfen. Ich fühlte mich relativ sicher, da ich den Täter ja unten gesehen hatte. Ich öffnete kurz darauf die Tür von Raum 203. Da sah ich die schwarz gekleidet vermummte Person aus Richtung der südlichen Treppe in meine Richtung laufen. Dabei habe ich die Tür sofort wieder geschlossen. Am 30.04. erhielt ich zwischen 14:00 Uhr und 15:00 Uhr zuhause auf meinem Festnetzanschluss einen Telefonanruf. Eine männliche Stimme sagte zu mir “Ja,
Ich habe Dich gesehen. ”Mehrere Personen ( vgl. L, G, R, T, W, R ) haben in kürzestem Abstand,
nachdem sie den Täter auf dem Hof bei D gesehen haben, den Täter in der
zweiten Etage gesehen. Die Zeugen G, L, L, O, S, W berichten ebenfalls, zwei
unterschiedliche Personen hintereinander gesehen zu haben. Zwei Kinder die
sich in der Bibliothek in Sicherheit brachten, haben dort unmittelbar eine
Täterbeschreibung beider Personen in den Computer gegeben und später der
Polizei übergebenUnverständlich ist insbesondere, dass die Zeugenaussage des Zeugen E, der als
Polizist wohl am wenigsten traumatisiert war, in irgendeiner Weise Einfluss
auf den Einstellungsbeschluss gefunden hat. Der Zeuge hat eindeutig erklärt,
dass er sich aufgrund der Kürze des Abstandes seines Schusswechsels mit dem
Täter und des Schusses auf Herrn Gorski nicht vorstellen kann, dass es sich
um dieselbe Person gehandelt hat.Quelle: http://www.eric-t-langer.de/index.php4?pre_cat_open=2&id=172
Viele Grüsse
Anja Tschuschnig
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Im Einstellungsbescheid sind die Feststellungen, die fast alle Personen
getroffen haben, die sich im Raum 203 aufhielten in keinster Weise verwertet.
Ich erlaube mir Frau B wörtlich zu zitieren:“Ich bin dann weg vom Fenster und hatte plötzlich die Idee, wir könnten Frau Burghardt im Nachbarzimmer helfen. Ich fühlte mich relativ sicher, da ich den Täter ja unten gesehen hatte. Ich öffnete kurz darauf die Tür von Raum 203. Da sah ich die schwarz gekleidet vermummte Person aus Richtung der südlichen Treppe in meine Richtung laufen. Dabei habe ich die Tür sofort wieder geschlossen. Am 30.04. erhielt ich zwischen 14:00 Uhr und 15:00 Uhr zuhause auf meinem Festnetzanschluss einen Telefonanruf. Eine männliche Stimme sagte zu mir “Ja,
Ich habe Dich gesehen. ”Mehrere Personen ( vgl. L, G, R, T, W, R ) haben in kürzestem Abstand,
nachdem sie den Täter auf dem Hof bei D gesehen haben, den Täter in der
zweiten Etage gesehen. Die Zeugen G, L, L, O, S, W berichten ebenfalls, zwei
unterschiedliche Personen hintereinander gesehen zu haben. Zwei Kinder die
sich in der Bibliothek in Sicherheit brachten, haben dort unmittelbar eine
Täterbeschreibung beider Personen in den Computer gegeben und später der
Polizei übergebenUnverständlich ist insbesondere, dass die Zeugenaussage des Zeugen E, der als
Polizist wohl am wenigsten traumatisiert war, in irgendeiner Weise Einfluss
auf den Einstellungsbeschluss gefunden hat. Der Zeuge hat eindeutig erklärt,
dass er sich aufgrund der Kürze des Abstandes seines Schusswechsels mit dem
Täter und des Schusses auf Herrn Gorski nicht vorstellen kann, dass es sich
um dieselbe Person gehandelt hat.Quelle: http://www.eric-t-langer.de/index.php4?pre_cat_open=2&id=172
Viele Grüsse
Anja Tschuschnig
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#25 geschrieben von Frank vor 1 Jahr
Ja, es ist wie so oft: Für eine gründliche Beschäftigung mit dem Fall reicht die Zeit offenbar nicht. Ebenso wenig für eine sachliche Diskussion. Aber sie hat spielend ausgereicht, um Dir ein (Vor-)Urteil zu bilden und andere Menschen lächerlich zu machen, die sich im Gegensatz zu Dir eingehend mit dem Fall beschäftigt haben.
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#26 geschrieben von cd vor 1 Jahr
Sachliche Diskussionen führe ich an anderer Stelle. Wir haben den Steinhäuser zwar schon abgehandelt und sind im Moment bei den soziologischen und psychoanalytischen Theorien, ich stelle mich aber trotzdem immer wieder gerne den Gegenpositionen: Seminar “Gewalt und Aggression in der Schule. Von Amok bis Cyber-Mobbing.”,Folkwang Universität der Künste, Essen-Werden, Donnerstags 16.00-18.00 (ct), Raum SH102 (morgen wegen Prüfungen verlegt in den “kleinen Laden” gegenüber des Torbogens)…bitte vorher anmelden..;-)
cd
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#27 geschrieben von Frank vor 1 Jahr
Ja, es ist wie so oft: Für eine gründliche Beschäftigung mit dem Fall reicht die Zeit offenbar nicht. Ebenso wenig für eine sachliche Diskussion. Aber sie hat spielend ausgereicht, um Dir ein (Vor-)Urteil zu bilden und andere Menschen lächerlich zu machen, die sich im Gegensatz zu Dir eingehend mit dem Fall beschäftigt haben.
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#28 geschrieben von cd vor 1 Jahr
Sachliche Diskussionen führe ich an anderer Stelle. Wir haben den Steinhäuser zwar schon abgehandelt und sind im Moment bei den soziologischen und psychoanalytischen Theorien, ich stelle mich aber trotzdem immer wieder gerne den Gegenpositionen: Seminar “Gewalt und Aggression in der Schule. Von Amok bis Cyber-Mobbing.”,Folkwang Universität der Künste, Essen-Werden, Donnerstags 16.00-18.00 (ct), Raum SH102 (morgen wegen Prüfungen verlegt in den “kleinen Laden” gegenüber des Torbogens)…bitte vorher anmelden..;-)
cd
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- Christian Drossmann
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Es gibt mehrere Zeugen die belegen können dass Herr Rene Teunert, Polizist nach mehrmaligem Nachfagen beteuerte, dass Steinhäuser in einer Toilettenbox gefunden wurde. Wenn man die widersrüchlichen Aussagen des Lehrers Heise ansieht fragt man sich wirklich was nun stimmt. Es gibt allerdings noch mehrere offene Fragen und Ungereimtheiten die auch Sie bestimmt nicht sinnvoll beantworten können. Der Bericht der Gutenberg Kommission ist voller Lücken und Zensur. An den wichtigen stellen wurde einfach mit … gearbeitet. Zeigen sie mir einen Beleg für Schmauchspuren an Steinhäusers Händen, Armen, Ärmeln oder Handschuhen. Erklären Sie warum 80 Zeugen von einem zweiten Täter sprechen. Das sind nur zwei kleine Fragen von hunderten. Informieren Sie sich zuerst bevor Sie über Dinge reden mit denen Sie sich nicht ausreichend befasst haben, oder erklären Sie mir die offenen Fragen. Wenn Sie diskutieren wollen können wir es gerne angehen, ich verspreche Ihnen, sie kommen in Erklärungsnotstand. mfg Anja