Des Anwalts Liebling…
Der Schulspiegel berichtete am 23.06.08, dass die Anzahl der Klagen gegen Schulen und Lehrer einen Höchststand erreicht habe:
Schulspiegel: Traumatische Erfahrungen
Dort hat u.a. ein Vater gegen eine Kollegin geklagt, die einen Schüler, der während einer Theateraufführung „Pups-Geräusche“ machte, ins Foyer geschickt hatte. Er begründete die Klage damit, dass „allein der Intendant das Hausrecht besitze“. Er bezeichnete das Verhalten der Kollegin als „Grenzüberschreitung“ und behalte sich „endgültige juristische Folgen“ im Wiederholungsfalle vor.
Herrliche Zeiten, oder? Zeugnistage sind naturgemäß ihmmer schon Hochsaison für juristische Auseinandersetzungen gewesen, aber wegen solcher Banalitäten zu klagen…ich halte das für grenzdebil…
Laut des Artikels suchten in NRW „im vergangenen Jahr etwa 2000 Elternpaare den Weg zum Gericht oder zur Behörde“…
Ein weiterer Grund, nicht mehr zurück in den öffentlichen Dienst zu gehen…
cd
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