Jan 2009
Party am Gazastreifen
30/01/09 14:50 Abgelegt unter:
Allgemeines
Tobias Schlegl berichtete es vor
kurzem bei Extra 3:
Der Gazastreifen ist für junge Israelis beliebtes Ausflugsziel, um den Krieg mal „nicht nur im Fernsehen“ mitzuverfolgen. Man trifft sich in Gruppen, um die einschlagenden Raketen mit dem Fernglas besser sehen zu können...Frau und Kind sind auch dabei...Spaß für die ganze Familie...naja, zumindest solange, bis einem eine Kazam vor den Füßen einschlägt...
Schauen wir mal, wann es die ersten Pauschalangebote bei uns gibt....
Der Ausschnitt hier:
Extra 3 - Ausflug zum Gaza-Krieg
cd
Der Gazastreifen ist für junge Israelis beliebtes Ausflugsziel, um den Krieg mal „nicht nur im Fernsehen“ mitzuverfolgen. Man trifft sich in Gruppen, um die einschlagenden Raketen mit dem Fernglas besser sehen zu können...Frau und Kind sind auch dabei...Spaß für die ganze Familie...naja, zumindest solange, bis einem eine Kazam vor den Füßen einschlägt...
Schauen wir mal, wann es die ersten Pauschalangebote bei uns gibt....
Der Ausschnitt hier:
Extra 3 - Ausflug zum Gaza-Krieg
cd
Erstes deutsches Blog indiziert
29/01/09 23:05 Abgelegt unter:
Psychologie | Allgemeines
So, nun ist es passiert...das erste
deutsche Blog, das “Anorexie und Magersucht (Anorexia nervosa) in
Gedichten, so genannten ‘Glaubensbekenntnissen’,
Handlungsanweisungen und ‘Motivationsverträgen’ extrem positiv
darstellt und glorifiziert” (Blog des juristischen Fachverlages C.H. Beck)
ist von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien
indiziert worden.
Das Blog darf also nach der momentanen Rechtslage nicht mehr nur über einen „ich bin über 18“-Disclaimer, sondern nur noch über ein anerkanntes Altersverifikationssystem erreichbar sein...
Entsprechend groß ist der Aufschrei in der Blog-Szene und der Begriff der Zensur wird aufs Neue diskutiert.
Weitere Informationen, z.B. im Blogoscoop.
Die Entscheidung der Bundesprüfstelle in voller Länge ist z.B. bei den Technolex-Anwälten zu finden.
cd
Das Blog darf also nach der momentanen Rechtslage nicht mehr nur über einen „ich bin über 18“-Disclaimer, sondern nur noch über ein anerkanntes Altersverifikationssystem erreichbar sein...
Entsprechend groß ist der Aufschrei in der Blog-Szene und der Begriff der Zensur wird aufs Neue diskutiert.
Weitere Informationen, z.B. im Blogoscoop.
Die Entscheidung der Bundesprüfstelle in voller Länge ist z.B. bei den Technolex-Anwälten zu finden.
cd
Englisch in der Grundschule sinnlos
22/01/09 01:02 Abgelegt unter:
Pädagogik
Gestern erschien im Schulspiegel ein
Artikel über die Erfolge des Englischunterrichtes an Grundschulen
mit dem Titel „Effekt gleich null“.
Heiner Böttger von der katholischen Universität Eichstätt hat im letzten Jahr an bayrischen Realschulen und Gymnasium geforscht und herausgefunden, dass 95 Prozent der Lehrer am Ende der fünften Klasse keinen Unterschied mehr zwischen den Schülern mit anglistischer Früherziehung und denen ohne diese bemerkten.
Grundproblem ist hier meiner Meinung nach die Art und Weise des Unterrichts, die mangelnde Standardisierung und die übliche länderweise Eigenbrödlerei im Bildungsbereich...der Effekt ist der, den eine Duisburger Lehrerin im genannten Artikel auch beschreibt: Man muss am Anfang der 5. Klasse wieder von vorne anfangen, um die Gruppe zu homogenisieren.
Der Artikel endet mit den Worten „Möglichst viel Anwendung in einem realen Kontext wäre zum Beispiel gegeben, wenn auch Fächer wie Kunst oder Erdkunde auf Englisch unterrichtet würden. Doch dafür brauchte es zunächst eine bessere Fremdsprachenausbildung - für Lehrer.“
Da finden wir dann auch des Pudels Kern...ich kann hier nur für das Land NRW sprechen, aber ich beobachte in meiner Arbeit folgendes:
Englisch für die Primarstufe wird erst unlängst ausgebildet...entsprechend experimentell waren die Studienordnungen und hanebüchen die Voraussetzungen (z.B. mussten zu meiner Zeit der erste ordenliche Jahrgang Primaten in der Anglistik die für uns Sekundarstufler verpflichtenden Grundlagenseminare nicht belegen (Einführung in die Linguistik, die Literaturwissenschaft etc.)...stellten in den Seminaren dann entsprechend dämliche Fragen und waren letztlich in allem Hinterher...im zweiten Anlauf wurden dann verbindliche Sprachkurse eingeführt
Nun bedeutet dies aber, dass diese Studenten nicht bis zum ersten Schuljahr mit Bedarf an Englischunterricht fertig sein werden. Was tut man hierzulande also? Man qualifiziert bereits examinierte GrundschullehrerInnen nach. Und auch hier gibt es keinerlei Standards...einzig und allein Voraussetzung ist der berühmte C1-Schein, also der Nachweis an Englischkenntnissen auf dem Niveau C1 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachkompetenz. Wie bekommt man diesen? Über die freundliche Universität nebenan oder über einen der diversen hierzulande operierenden Bildungsträger bzw. eine Sprachschule. Und dort liegt der Hase im Pfeffer, denn deren Kriterien sind ebenfalls nicht standardisiert, sondern liegen einzig und allein im Ermessen des Trägers...die Praxis zeigt, dass das berühmte Logo der CERTQUA einem nur sagt, ob man bei einem Träger seinen Bildungsgutschein loswird, aber beileibe nicht, ob der Laden was taugt
Die traurige Realität sieht so aus, dass es sich bei Schulen um öffenliche Auftraggeber handelt...und was bedeutet es, wenn ein Unternehmen eine öffentliche Ausschreibung gewinnt? Es war der billigste Anbieter...
Eine vollständige und echte Qualifikation an einer Hochschule dauert sehr lange...2-3 Semester...das will niemand auf sich nehmen und niemand bezahlen...also wird der Weg des geringsten Widerstandes genommen - die Heilsversprechungen privater Anbieter.
Ich bin für unterschiedliche Unternehmen tätig und habe auch länger an einer Universität gelehrt...zu meinen Aufgaben gehört sporadisch auch mal ebendiese C1-Qualifikation für GrundschullehrerInnen...und die Qualitätsunterschiede sind katastrophal...einige Anbieter haben echte Standards - die eben auch etwas kosten und deren Kurse entsprechend lange dauern - andere prügeln das C1-Wissen in Mittvierziger, die seit ihrem Abitur kein Wort Englisch mehr sprechen musste in einem Tempo rein, das zwanzigjährige Studenten an den Rand des Zusammenbruchs bringen würde mit dem Fazit : Die Teilnehmer waren vorher scheisse, die Teilnehmer sind hinterher scheisse, aber nun zertifiziert und besser bezahlt...und sowohl phonetisch wie grammatisch derart grottenschlecht, dass die Kinder einen Mist mitbekommen, den ich in der Sek. I fast nicht mehr korrigieren kann...aber den Staat interessiert ja nur der C1- Schein
Auch hier gilt also wieder mein Credo: Wer die PISA-Schmach ausmerzen will, muss die Lehrerausbildung umkrempeln, nicht die Schule...also muss ganz oben angesetzt werden, nicht ganz unten, denn: Schlechte Unis produzieren schlechte Lehrer, die schlechte Schüler produzieren...
cd
Heiner Böttger von der katholischen Universität Eichstätt hat im letzten Jahr an bayrischen Realschulen und Gymnasium geforscht und herausgefunden, dass 95 Prozent der Lehrer am Ende der fünften Klasse keinen Unterschied mehr zwischen den Schülern mit anglistischer Früherziehung und denen ohne diese bemerkten.
Grundproblem ist hier meiner Meinung nach die Art und Weise des Unterrichts, die mangelnde Standardisierung und die übliche länderweise Eigenbrödlerei im Bildungsbereich...der Effekt ist der, den eine Duisburger Lehrerin im genannten Artikel auch beschreibt: Man muss am Anfang der 5. Klasse wieder von vorne anfangen, um die Gruppe zu homogenisieren.
Der Artikel endet mit den Worten „Möglichst viel Anwendung in einem realen Kontext wäre zum Beispiel gegeben, wenn auch Fächer wie Kunst oder Erdkunde auf Englisch unterrichtet würden. Doch dafür brauchte es zunächst eine bessere Fremdsprachenausbildung - für Lehrer.“
Da finden wir dann auch des Pudels Kern...ich kann hier nur für das Land NRW sprechen, aber ich beobachte in meiner Arbeit folgendes:
Englisch für die Primarstufe wird erst unlängst ausgebildet...entsprechend experimentell waren die Studienordnungen und hanebüchen die Voraussetzungen (z.B. mussten zu meiner Zeit der erste ordenliche Jahrgang Primaten in der Anglistik die für uns Sekundarstufler verpflichtenden Grundlagenseminare nicht belegen (Einführung in die Linguistik, die Literaturwissenschaft etc.)...stellten in den Seminaren dann entsprechend dämliche Fragen und waren letztlich in allem Hinterher...im zweiten Anlauf wurden dann verbindliche Sprachkurse eingeführt
Nun bedeutet dies aber, dass diese Studenten nicht bis zum ersten Schuljahr mit Bedarf an Englischunterricht fertig sein werden. Was tut man hierzulande also? Man qualifiziert bereits examinierte GrundschullehrerInnen nach. Und auch hier gibt es keinerlei Standards...einzig und allein Voraussetzung ist der berühmte C1-Schein, also der Nachweis an Englischkenntnissen auf dem Niveau C1 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachkompetenz. Wie bekommt man diesen? Über die freundliche Universität nebenan oder über einen der diversen hierzulande operierenden Bildungsträger bzw. eine Sprachschule. Und dort liegt der Hase im Pfeffer, denn deren Kriterien sind ebenfalls nicht standardisiert, sondern liegen einzig und allein im Ermessen des Trägers...die Praxis zeigt, dass das berühmte Logo der CERTQUA einem nur sagt, ob man bei einem Träger seinen Bildungsgutschein loswird, aber beileibe nicht, ob der Laden was taugt
Die traurige Realität sieht so aus, dass es sich bei Schulen um öffenliche Auftraggeber handelt...und was bedeutet es, wenn ein Unternehmen eine öffentliche Ausschreibung gewinnt? Es war der billigste Anbieter...
Eine vollständige und echte Qualifikation an einer Hochschule dauert sehr lange...2-3 Semester...das will niemand auf sich nehmen und niemand bezahlen...also wird der Weg des geringsten Widerstandes genommen - die Heilsversprechungen privater Anbieter.
Ich bin für unterschiedliche Unternehmen tätig und habe auch länger an einer Universität gelehrt...zu meinen Aufgaben gehört sporadisch auch mal ebendiese C1-Qualifikation für GrundschullehrerInnen...und die Qualitätsunterschiede sind katastrophal...einige Anbieter haben echte Standards - die eben auch etwas kosten und deren Kurse entsprechend lange dauern - andere prügeln das C1-Wissen in Mittvierziger, die seit ihrem Abitur kein Wort Englisch mehr sprechen musste in einem Tempo rein, das zwanzigjährige Studenten an den Rand des Zusammenbruchs bringen würde mit dem Fazit : Die Teilnehmer waren vorher scheisse, die Teilnehmer sind hinterher scheisse, aber nun zertifiziert und besser bezahlt...und sowohl phonetisch wie grammatisch derart grottenschlecht, dass die Kinder einen Mist mitbekommen, den ich in der Sek. I fast nicht mehr korrigieren kann...aber den Staat interessiert ja nur der C1- Schein
Auch hier gilt also wieder mein Credo: Wer die PISA-Schmach ausmerzen will, muss die Lehrerausbildung umkrempeln, nicht die Schule...also muss ganz oben angesetzt werden, nicht ganz unten, denn: Schlechte Unis produzieren schlechte Lehrer, die schlechte Schüler produzieren...
cd
Hitler muss ins Heim...
15/01/09 19:10 Abgelegt unter:
Allgemeines
Ich hatte ja ein einem anderen
Blogeintrag geschrieben, dass der arme kleine Adolf Hitler keinen
Geburtstagskuchen bekommen hat....
Nun trifft ihn das Schicksal noch härter...das Jugendamt des Staates New Jersey hat vergangenen Freitag seinen Eltern das Sorgerecht entzogen. Vermutlich besteht Sorge, der Junge könne wegen seines Namens gehänselt werden....
Der ganze Artikel auf RP Online:
Adolf Hitler von seinen Eltern getrennt
Naja, vielleicht hat er ja Glück, gewinnt einen Schmerzensgeldprozeß gegen die Eltern und geht dann „reich ins Heim“....
cd
Nun trifft ihn das Schicksal noch härter...das Jugendamt des Staates New Jersey hat vergangenen Freitag seinen Eltern das Sorgerecht entzogen. Vermutlich besteht Sorge, der Junge könne wegen seines Namens gehänselt werden....
Der ganze Artikel auf RP Online:
Adolf Hitler von seinen Eltern getrennt
Naja, vielleicht hat er ja Glück, gewinnt einen Schmerzensgeldprozeß gegen die Eltern und geht dann „reich ins Heim“....
cd
Kernberg der Kinderschänder
02/01/09 05:49 Abgelegt unter:
Psychologie
Ohje...vor dem Schlafengehen stolpere
ich doch noch über eine Seite, die ich nicht unkommentiert lassen
kann.
Es handelt sich um die Seite www.oedipus-online.de, die es sich offensichtlich zur Aufgabe gemacht hat, die „Psychoanalyüge“ zu „verstehen“...ich habe die Seite nur kurz überlesen, komme aber überein, dass deren Autor -mit Verlaub- seinen eigenen Lattenschuss nicht gehört, oder -professioneller ausgedrückt- seine Gegenübertragung nicht im Griff hat, bzw. den therapeutischen Abstand nicht auf die Reihe bekommt...
Siehe dazu z.B. die Ausführungen des Autors zu Otto F. Kernberg...
Dort heißt es beispielsweise:
„Auf der Grundlage seiner theoretischen Sicht kommt Kernberg dann in der Praxis zu einer beispiellosen Gleichgültigkeit und Kälte gegenüber den Leidenserfahrungen seiner KlientInnen.“
Am Ende der Seite bezeichnet der Autor ihn als das „Contergan der Psychotherapie“....
Begründet ist dies u.a. auf folgender Aussage: „ Kernberg benennt freimütig, was seiner Vorstellung nach ein guter Therapeut können sollte: ‚Wir müssen uns also mit dem Kommandanten des Konzentrationslagers, mit dem Folterer in der Diktatur, mit dem inzestuösen Vater, mit der sadistischen Mutter identifizieren können. Wir müssen so auch die Lust verspüren am Zerstören, die Lust, eine Brandbombe zu werfen, die Lust sadistische Aggressionen zu verspüren, denn die Bereitschaft dafür haben wir alle in unserem Unbewußten.‘ Gleichzeitig sei Mitleid mit den PatientInnen tabu.“
Ich lasse das mal so stehen und sage, dass der Autor dieser Seite die Psychoanalyse nach Kernberg in Bezug auf die Borderline-Persönlichkeit und Borderline aus posttraumatische Störung nebst der Rolle des Therapeuten in ihren Grundlagen sowas von nicht verstanden hat, dass ich nicht weiss, ob ich lachen oder weinen soll...
Die „Behandlung, die zwingend zu einer Verschlechterung desjenigen führen muss, derjenigen führen muss, die ihr ausgesetzt ist“ -ich maße mir an, sagen zu dürfen, dass der Autor offensichtlich von ausschließlich weiblicher Klientel bei der Borderline-Störung ausgeht- führt nach meiner Erfahrung in vielen Fällen zu einer Verbesserung....und ich habe angesichts meines Fallmateriales keine Verlanlassung, von meinen therapeutischen Grundlagen abzuweichen...
Wer nicht in der Lage ist, einen Abstraktionsgrad von seiner eigenen Person zu erreichen, der es ihm ermöglicht, selbst gegenüber einem Kinderschänder oder Massenmörder Empathie zu empfinden -es handelt sich auch in diesen Fällen um menschliche(!) Wesen-, um im Rahmen von Therapie Erkenntnis zu erzeugen, die letztlich weg vom Hass auf das Objekt hin zur Integration des Traumas führt, der sollte sich von diesem Gebiet lieber fernhalten...gerade wenn die Sichtweise derart undifferenziert ist, wie in diesem Falle...
cd
Es handelt sich um die Seite www.oedipus-online.de, die es sich offensichtlich zur Aufgabe gemacht hat, die „Psychoanalyüge“ zu „verstehen“...ich habe die Seite nur kurz überlesen, komme aber überein, dass deren Autor -mit Verlaub- seinen eigenen Lattenschuss nicht gehört, oder -professioneller ausgedrückt- seine Gegenübertragung nicht im Griff hat, bzw. den therapeutischen Abstand nicht auf die Reihe bekommt...
Siehe dazu z.B. die Ausführungen des Autors zu Otto F. Kernberg...
Dort heißt es beispielsweise:
„Auf der Grundlage seiner theoretischen Sicht kommt Kernberg dann in der Praxis zu einer beispiellosen Gleichgültigkeit und Kälte gegenüber den Leidenserfahrungen seiner KlientInnen.“
Am Ende der Seite bezeichnet der Autor ihn als das „Contergan der Psychotherapie“....
Begründet ist dies u.a. auf folgender Aussage: „ Kernberg benennt freimütig, was seiner Vorstellung nach ein guter Therapeut können sollte: ‚Wir müssen uns also mit dem Kommandanten des Konzentrationslagers, mit dem Folterer in der Diktatur, mit dem inzestuösen Vater, mit der sadistischen Mutter identifizieren können. Wir müssen so auch die Lust verspüren am Zerstören, die Lust, eine Brandbombe zu werfen, die Lust sadistische Aggressionen zu verspüren, denn die Bereitschaft dafür haben wir alle in unserem Unbewußten.‘ Gleichzeitig sei Mitleid mit den PatientInnen tabu.“
Ich lasse das mal so stehen und sage, dass der Autor dieser Seite die Psychoanalyse nach Kernberg in Bezug auf die Borderline-Persönlichkeit und Borderline aus posttraumatische Störung nebst der Rolle des Therapeuten in ihren Grundlagen sowas von nicht verstanden hat, dass ich nicht weiss, ob ich lachen oder weinen soll...
Die „Behandlung, die zwingend zu einer Verschlechterung desjenigen führen muss, derjenigen führen muss, die ihr ausgesetzt ist“ -ich maße mir an, sagen zu dürfen, dass der Autor offensichtlich von ausschließlich weiblicher Klientel bei der Borderline-Störung ausgeht- führt nach meiner Erfahrung in vielen Fällen zu einer Verbesserung....und ich habe angesichts meines Fallmateriales keine Verlanlassung, von meinen therapeutischen Grundlagen abzuweichen...
Wer nicht in der Lage ist, einen Abstraktionsgrad von seiner eigenen Person zu erreichen, der es ihm ermöglicht, selbst gegenüber einem Kinderschänder oder Massenmörder Empathie zu empfinden -es handelt sich auch in diesen Fällen um menschliche(!) Wesen-, um im Rahmen von Therapie Erkenntnis zu erzeugen, die letztlich weg vom Hass auf das Objekt hin zur Integration des Traumas führt, der sollte sich von diesem Gebiet lieber fernhalten...gerade wenn die Sichtweise derart undifferenziert ist, wie in diesem Falle...
cd










