Feb 2009
Pragmatische Lösung gegen Schülerlärm
Frontpädagogik in
Sachsen-Anhalt...
Eine Grundschullehrerin dachte sich, warum lange rumdiskutieren, wenn ich auch schnell Ruhe haben kann? Ein paar Zentimeter Paketband haben bis jetzt noch jeden Schüler zum Schweigen gebracht...
SchulSpiegel: Lehrerin pappt Grundschülern den Mund zu
cd
Eine Grundschullehrerin dachte sich, warum lange rumdiskutieren, wenn ich auch schnell Ruhe haben kann? Ein paar Zentimeter Paketband haben bis jetzt noch jeden Schüler zum Schweigen gebracht...
SchulSpiegel: Lehrerin pappt Grundschülern den Mund zu
cd
Das Wesen des Hamburgers
09/02/09 14:32 Abgelegt unter:
Allgemeines
Heute mal etwas apolitisches:
Wenn Ärzten langweilig wird, kann eine Menge passieren. Vor allem, wenn es sich um einen Radiologen handelt.
Wer immer schonmal wissen wollte, wie ein Hamburger von McDonald’s, eine Quietscheeente oder eine Barbie in einem CT-Scan aussieht, kann dies nun auf www.radiologyart.com sehen.
cd
Wenn Ärzten langweilig wird, kann eine Menge passieren. Vor allem, wenn es sich um einen Radiologen handelt.
Wer immer schonmal wissen wollte, wie ein Hamburger von McDonald’s, eine Quietscheeente oder eine Barbie in einem CT-Scan aussieht, kann dies nun auf www.radiologyart.com sehen.
cd
Katholizismus als Diagnose?
08/02/09 11:47 Abgelegt unter:
Psychologie
Hmm...soll es mich nun bedenklich
stimmen, dass ich seit meinen letzten Blogeinträgen zum Thema
„Amoklauf der katholischen Kirche“ in meinen Logs eine
Vervierfachung der Hits sehe und diese auf Suchanfragen wie z.B.
„Borderline Katholizismus“ zu beruhen scheinen?
Radio EriWaHN sagt hierzu:
Im Prinzip ja, doch ist das vorliegende Verhalten von Papst und seinen Anhängern eher einem anderen diagnostischen Feld zuzuordnen...ich sehe dort Anteile von Paranoia, Gedankenkontrolle und vor allem Größenwahn...die Erhebungsphase dauert noch an, aber ich bin mir immer sicherer, dass Katholizismus eine gesellschaftlich tolerierte Form der schizoiden Paranoia ist
cd
Radio EriWaHN sagt hierzu:
Im Prinzip ja, doch ist das vorliegende Verhalten von Papst und seinen Anhängern eher einem anderen diagnostischen Feld zuzuordnen...ich sehe dort Anteile von Paranoia, Gedankenkontrolle und vor allem Größenwahn...die Erhebungsphase dauert noch an, aber ich bin mir immer sicherer, dass Katholizismus eine gesellschaftlich tolerierte Form der schizoiden Paranoia ist
cd
Homosexualität "heilbar" ?!
07/02/09 19:08 Abgelegt unter:
Allgemeines | Psychologie
Ok...könnte ein österreichischer
Psychiater bitte sofort eine Einweisung anordnen?
Gerhard Maria Wagner, der kürzlich von Papst Benedikt zum Weihbischof von Linz ernannt wurde, nachdem er sich schon durch Äußerungen wie, die „Harry Potter“ Reihe sei „Satanismus“ und der Untergang von New Orleans im Hurrikan Katrina sei „eine göttliche Strafe für eine unmoralische Stadt“ beim Volke beliebt gemacht hatte, ist nun auch der Meinung, Homosexualität sei heilbar und diese Menschen sollten dringend „behandelt“ werden...
Tagesschau: Linzer Weihbischof hält Homosexualität für heilbar
Mal sehen, was da noch alles kommt...
cd
Gerhard Maria Wagner, der kürzlich von Papst Benedikt zum Weihbischof von Linz ernannt wurde, nachdem er sich schon durch Äußerungen wie, die „Harry Potter“ Reihe sei „Satanismus“ und der Untergang von New Orleans im Hurrikan Katrina sei „eine göttliche Strafe für eine unmoralische Stadt“ beim Volke beliebt gemacht hatte, ist nun auch der Meinung, Homosexualität sei heilbar und diese Menschen sollten dringend „behandelt“ werden...
Tagesschau: Linzer Weihbischof hält Homosexualität für heilbar
Mal sehen, was da noch alles kommt...
cd
Williamson nimmt Geschichtsunterricht
07/02/09 11:41 Abgelegt unter:
Allgemeines
Es war sicherlich unnichtwahrnehmbar,
dass Papst Benedikt den aufgrund seiner Leugnung des Holocaust
exkommunizierten Bischof Richard Williamson rehabilitiert
hat.
Siehe dazu z.B. die FAZ : Suspendiert, aber nicht mehr exkommuniziert.
Über den Spaß, den ihm Juden, Humanisten und so ziemlich der Rest der Welt bis auf einige Randgruppen seitdem bereiten, darf er nun nicht jammern...das Ei hat er sich selbst gelegt...zurückzunehmen oder zu entschuldigen ist nun nichts mehr, da das ja den Unfehlbarkeitsgrundsatz des Papstes untergraben würde...ein sehr schönes zirkuläres Problem also
Die Geschichte wird aber nun noch absurder:
Williamson hat sich zwar beim Papst für seine Äußerungen entschuldigt, nimmt aber nichts zurück und bleibt bei seiner These, die Vergasung von Juden könne nicht stattgefunden haben...die Begründung liefert er in einem recht deutlichen Interview, das ich aufgrund der Herkunftsseite lieber doch nicht verlinke...es ist aber in den einschlägigen Kanälen recht schnell (< 2 Minuten) zu finden
Er möchte aber seinen Horizont erweitern und „die historischen Beweise prüfen“, das könne aber dauern.
Ich fordere, man möge ihm alle Geschichtsbücher der Welt zu diesem Thema schicken, auf dass er sich aus ihnen einen Turm baue, um sich von diesem mit dem Kreuze in der Hand hinabzustürzen...
Die nehmen doch alle Drogen, oder?
cd
Siehe dazu z.B. die FAZ : Suspendiert, aber nicht mehr exkommuniziert.
Über den Spaß, den ihm Juden, Humanisten und so ziemlich der Rest der Welt bis auf einige Randgruppen seitdem bereiten, darf er nun nicht jammern...das Ei hat er sich selbst gelegt...zurückzunehmen oder zu entschuldigen ist nun nichts mehr, da das ja den Unfehlbarkeitsgrundsatz des Papstes untergraben würde...ein sehr schönes zirkuläres Problem also
Die Geschichte wird aber nun noch absurder:
Williamson hat sich zwar beim Papst für seine Äußerungen entschuldigt, nimmt aber nichts zurück und bleibt bei seiner These, die Vergasung von Juden könne nicht stattgefunden haben...die Begründung liefert er in einem recht deutlichen Interview, das ich aufgrund der Herkunftsseite lieber doch nicht verlinke...es ist aber in den einschlägigen Kanälen recht schnell (< 2 Minuten) zu finden
Er möchte aber seinen Horizont erweitern und „die historischen Beweise prüfen“, das könne aber dauern.
Ich fordere, man möge ihm alle Geschichtsbücher der Welt zu diesem Thema schicken, auf dass er sich aus ihnen einen Turm baue, um sich von diesem mit dem Kreuze in der Hand hinabzustürzen...
Die nehmen doch alle Drogen, oder?
cd
Kreuzzug in Berlin
02/02/09 16:30 Abgelegt unter:
Schule
Ich verfolge schon seit längerer Zeit
amüsiert den neuen Kreuzzug in Berlin.
Für alle, an denen das Thema vorbeigegangen ist:
Berlin hat im Zuge seiner Schulreform angesichts schwindender Schülerzahlen im Fach Religion, welches in Berlin immer ein freiwilliges, nicht versetzungsrelevantes Fach war, einen flächendeckend verpflichtenden Ethikunterricht zur moralischenIndoktrination Erziehung eingeführt.
Seitdem gehen religiöse Eltern und die Kirchen erfolglos auf die Barrikaden. Sei es, weil das Fach auf einem „atheistischen Weltbild“ aufbaue, das „dem christlichen Glauben widerspreche“ oder weil sie sich angegriffen fühlen, da das Wahlfach Religion in den Randstunden liegt.
Das Bundesverfassungsgericht hat dies immer abgeschmettert, siehe z.B.: Schulspiegel: Pflichtfach Ethik ist verfassungsgemäß (2007)
Desweiteren gründete man die Initiative „Pro Reli“ und startete ein Volksbegehren, welches nach Ablauf der Frist „mindestens 307.000 Unterschriften“ (Pressemeldung Pro Reli) brachte.
Es geht darin um die ordentliche Wahlfreiheit, also eine echte Wahl zwischen dem Fach Ethik und dem Fach Religion statt eines verpflichtenden Ethikunterrichtes.
An sich eine verständliche Sache, getrübt wird der Eindruck jedoch -wie so oft- mit der Tränendrüsenmethode und der Vergangenheitskeule.. „Wir bewundern zu Recht diejenigen Menschen, die aufgrund ihrer tiefsten Überzeugungen und Wertvorstellungen den beiden Diktaturen auf deutschem Boden entschiedenen Widerstand geleistet haben – zum Teil bis in den Tod. Andererseits haben wir auch in der jüngsten Vergangenheit immer wieder erschreckende Beispiele dafür erlebt, wozu fehlgeleitete Moralvorstellungen auch führen können.“ (Homepage Pro Reli)...also das übliche Gutmenschengequatsche bar jeder vernüftigen, wertfreien kausallogischen Argumentation...ein einfaches Berufen auf die Religionsfreiheit im Grundgesetz hätte es auch getan...
Was mir da sauer aufstößt ist der Satz „Daher muss ein auf die ethische und moralische Bildung junger Menschen ausgerichteter Unterricht nach deren Grundüberzeugungen differenzieren.“ (Homepage Pro Reli)
Nach meinem Verständnis von Pädagogik und Entwicklungspsychologie (mein Zweitfach ist übrigens das Fach Philosophie, dessen Schüler von der Theistenfraktion gerne mal als „die Heiden“ bezeichnet werden...) ist doch die Aufgabe dieser Fächer gerade die Herausbildung besagter ethischer und moralischer Bildung, die die Schüler in der fraglichen Altersstufe ja erstmal nur in Grundzügen besitzen und in ihrer Entwicklungsstufe diese gar nicht differenziert betrachten oder gar reflektieren können...oder habe ich da was falsch verstanden?
Für mich ist und bleibt der Religionsunterricht in dieser frühen Altersstufe oder gar im Grundschulalter keine Werteerziehung im humanistischen Sinne sondern schlichtweg eine Indoktrination eines Wertesystems, das eine neue Generation von Anhängern braucht...erst im späteren Alter kann man bei einem Religionsbekenntnis von einer freien Entscheidung des Individuums sprechen und erst dann wird eine vorher nur übernommene/aufgezwungene Handlungsanweisung zum „Wert“ im eigentlichen Sinne der Begriffsdefinition...aber nunja, das soll hier ja keine philosophische Abhandlung werden...
Ich will nur auf einen doch recht interessanten Artikel in der FAZ hinweisen, der den doch recht reißerischen Titel „Die Kirchen haben schon verloren“ trägt.
..haben sie ja leider noch nicht...
cd
Für alle, an denen das Thema vorbeigegangen ist:
Berlin hat im Zuge seiner Schulreform angesichts schwindender Schülerzahlen im Fach Religion, welches in Berlin immer ein freiwilliges, nicht versetzungsrelevantes Fach war, einen flächendeckend verpflichtenden Ethikunterricht zur moralischen
Seitdem gehen religiöse Eltern und die Kirchen erfolglos auf die Barrikaden. Sei es, weil das Fach auf einem „atheistischen Weltbild“ aufbaue, das „dem christlichen Glauben widerspreche“ oder weil sie sich angegriffen fühlen, da das Wahlfach Religion in den Randstunden liegt.
Das Bundesverfassungsgericht hat dies immer abgeschmettert, siehe z.B.: Schulspiegel: Pflichtfach Ethik ist verfassungsgemäß (2007)
Desweiteren gründete man die Initiative „Pro Reli“ und startete ein Volksbegehren, welches nach Ablauf der Frist „mindestens 307.000 Unterschriften“ (Pressemeldung Pro Reli) brachte.
Es geht darin um die ordentliche Wahlfreiheit, also eine echte Wahl zwischen dem Fach Ethik und dem Fach Religion statt eines verpflichtenden Ethikunterrichtes.
An sich eine verständliche Sache, getrübt wird der Eindruck jedoch -wie so oft- mit der Tränendrüsenmethode und der Vergangenheitskeule.. „Wir bewundern zu Recht diejenigen Menschen, die aufgrund ihrer tiefsten Überzeugungen und Wertvorstellungen den beiden Diktaturen auf deutschem Boden entschiedenen Widerstand geleistet haben – zum Teil bis in den Tod. Andererseits haben wir auch in der jüngsten Vergangenheit immer wieder erschreckende Beispiele dafür erlebt, wozu fehlgeleitete Moralvorstellungen auch führen können.“ (Homepage Pro Reli)...also das übliche Gutmenschengequatsche bar jeder vernüftigen, wertfreien kausallogischen Argumentation...ein einfaches Berufen auf die Religionsfreiheit im Grundgesetz hätte es auch getan...
Was mir da sauer aufstößt ist der Satz „Daher muss ein auf die ethische und moralische Bildung junger Menschen ausgerichteter Unterricht nach deren Grundüberzeugungen differenzieren.“ (Homepage Pro Reli)
Nach meinem Verständnis von Pädagogik und Entwicklungspsychologie (mein Zweitfach ist übrigens das Fach Philosophie, dessen Schüler von der Theistenfraktion gerne mal als „die Heiden“ bezeichnet werden...) ist doch die Aufgabe dieser Fächer gerade die Herausbildung besagter ethischer und moralischer Bildung, die die Schüler in der fraglichen Altersstufe ja erstmal nur in Grundzügen besitzen und in ihrer Entwicklungsstufe diese gar nicht differenziert betrachten oder gar reflektieren können...oder habe ich da was falsch verstanden?
Für mich ist und bleibt der Religionsunterricht in dieser frühen Altersstufe oder gar im Grundschulalter keine Werteerziehung im humanistischen Sinne sondern schlichtweg eine Indoktrination eines Wertesystems, das eine neue Generation von Anhängern braucht...erst im späteren Alter kann man bei einem Religionsbekenntnis von einer freien Entscheidung des Individuums sprechen und erst dann wird eine vorher nur übernommene/aufgezwungene Handlungsanweisung zum „Wert“ im eigentlichen Sinne der Begriffsdefinition...aber nunja, das soll hier ja keine philosophische Abhandlung werden...
Ich will nur auf einen doch recht interessanten Artikel in der FAZ hinweisen, der den doch recht reißerischen Titel „Die Kirchen haben schon verloren“ trägt.
..haben sie ja leider noch nicht...
cd










