Aug 2007
Motorsport...
21/08/07 19:07 Abgelegt unter:
Allgemeines
Nur zur Information: Ich habe keinen
Motorradführerschein...
Der Christian Droßmann MIT Motorradführerschein schreibt sich mit "K" und ist zu finden unter:
http://www.kristian-drossmann.com
Fanpost bitte DORThin
cd
Der Christian Droßmann MIT Motorradführerschein schreibt sich mit "K" und ist zu finden unter:
http://www.kristian-drossmann.com
Fanpost bitte DORThin
cd
Bizarre Kommunikationskultur...
21/08/07 00:34 Abgelegt unter:
Psychologie
Ich habe keine Ahnung, ob diese
Erkenntnis der Menschheit schon lange gekommen ist und ich sie nur
verpasst habe, aber:
Ich habe gerade auf meinem Handy in den SMS-Vorlagen eine Vorlage gefunden, die mich doch kurzfristig bis zum nächsten Whisky die Kommunikationskultur und überhaupt Verhältnisse zwischenmenschlich-emotionaler Art hinterfragen lässt:
"Ich liebe dich auch."
Ok...das kann man also nun von überall mit einem einzigen Tastendruck versenden...beim Autofahren...im Meeting...auf dem Klo...bei der Zweit- oder Drittfreundin...
Was das nun über unsere Kultur aussagt, dass dies eine WERKSSEITIGE Vorlage ist...tja...Freud hätte gelacht...
cd
Ich habe gerade auf meinem Handy in den SMS-Vorlagen eine Vorlage gefunden, die mich doch kurzfristig bis zum nächsten Whisky die Kommunikationskultur und überhaupt Verhältnisse zwischenmenschlich-emotionaler Art hinterfragen lässt:
"Ich liebe dich auch."
Ok...das kann man also nun von überall mit einem einzigen Tastendruck versenden...beim Autofahren...im Meeting...auf dem Klo...bei der Zweit- oder Drittfreundin...
Was das nun über unsere Kultur aussagt, dass dies eine WERKSSEITIGE Vorlage ist...tja...Freud hätte gelacht...
cd
Zur Killerspieldebatte - Der Tragödie erster Teil
20/08/07 20:24 Abgelegt unter:
Pädagogik | Psychologie
Guten Abend!
Ich hatte ja angedroht, hier zu allem Möglichen meinen Senf abzulassen. Fangen wir heute mal mit einem Lieblingsthema an, das in der Medienwelt im Moment allerdings schon an Aktualität verloren zu haben scheint.
Ich spreche hier von der allseits beliebten Debatte um die sogenannten Killerspiele.
Da in den letzten Monaten und vor allem im Rahmen der "Amokläufe" (weder Erfurt noch Emsdetten verdienen diesen Terminus, aber er hat sich halt eingebrannt...) ja so ziemlich jeder seinen Senf dazu abgegeben hat, recycle ich hier mal eine Vorlesung, die ich im letzten Winter gehalten habe, um mal zu schauen, wie weit ich mit meinen Thesen komme...
Wer sich tatsächlich noch nach so langer Zeit für das Thema interessiert, kann zur weiteren Lektüre die Vorlesungsfolien als PDF hier downloaden.
Allen anderen, die im Moment nichts Sinnvolles zu tun haben, möchte ich hier meine Thesen aufs Auge drücken:
Soso, Steinhäuser und die anderen haben also mit Freuden Killerspiele gespielt...Steinhäuser war sogar im Schützenverein...der Emsdettener Täter war ausserdem der Rollenspielerszene verhaftet...das sind doch die Irren, die mit Schwert und Rüstung durch den Wald laufen...so ne Art Wehrsportgruppe also...nur mittelalterlich halt...das müssen doch alles Psychopathen sein...
Interessantes Argument...ich wäre, wäre das Thema Gegenstand einer Prüfung gewesen, für eine derart dünne empirische Basis aus der Uni gebombt worden...aber die Profis dürfen das offensichtlich...
Ich habe mal gelernt, dass zeitliche Folge von Ereignissen noch keine Kausalität beweist...meine Version der Sache ist also:
Die Aussage, dass Killerspiele zu Amokläufen führen ist schlichtweg nicht haltbar, da hier die Kriterien für eine ordentliche Untersuchung durcheinandergewürfelt werden. Wir haben hier in Deutschland genau zwei (ZWEI!!) dokumentierte Fälle, in denen Fans des Egoshootergenres anschliessend mit mehr (Erfurt) oder weniger (Emsdetten) tötungstauglichen Waffen auf Leute schiessen. Diese Zahl alleine wäre in keinem anderen Kontext ein Beweis für irgendetwas...
Für eine fachgerechte wissenschaftliche Untersuchung dieses Phänomens wäre es vonnöten, sich eine größere Gruppe von Ballerspielern auf der nächsten großen LAN-Party zu suchen, die Gruppe dem deutschen Querschnitt was Familiensituation, Milieu usw. angeht entsprechend zu heterogenisieren und dann im Rahmen einer Langzeitbeobachtung mal zu schauen, wer von den Killerspielern denn nun tatsächlich innerhalb von ein paar Jahren "Amok" läuft. Dann könnte man nach einer ganzen Weile so etwas wie einen Korrelationskoeffizienten berechnen...und ich wage zu behaupten, da wird relativ wenig korrelieren...
Aber Dank des neuen Hochschulrahmengesetzes und diverser anderer Widrigkeiten unseres Landes (medien-)politischer Natur sind dafür weder Geld noch Leute da, die sich dort ran wagen werden...finanziert mir einer ne Langzeitstudie? Gerne auch mit Habilitationsmöglichkeit...
Zur Politik später mehr, nun erstmal zum zweiten Aspekt:
Fans von Egoshootern haben nun also in der durchschnittlich geBILDeten Meinung den Ruf, alles gewaltbereite Psychopathen zu sein. Außerdem sind sie häßlich, Soziopathen und eine schwer gestörte Randgruppe unserer Gesellschaft, die ihre Tage vor dem Rechner im Keller verbringen...wer "normal" ist, spielt solche Spiele nicht...der lebt gewaltfrei...
Erinnern wir uns bitte einmal, dass wir es bei diesem Thema mit einer SpieleINDUSTRIE zu tun haben. Ich will das hier nicht lange ausführen, sondern nur folgende Sichtweise liefern:
www.codenamerevolution.com veröffentlicht desöfteren Zahlen zu Entwicklungskosten von Egoshootern und anderen Spielen.
Bei der letzten Recherche (Ende 2006) lagen die Kosten für ein Spiel bei 10.000.000 (ZEHN MILLIONEN) Euro (Red Steel) und die durchschnittlichen Entwicklungskosten für ein Playstation 3 Spiel bei 13.000.000 (in Worten: DREIZEHN MILLIONEN!!) Euro. Ich betone, das sind die ENTWICKLUNGSkosten...da ist dann noch keine DVD gepresst, kein Handbuch gedruckt und kein Plakat aufgehängt.
Dazu kommen dann Marketingkampagne, Herstellung der Datenträger mit Verpackung, Verpacken und Versenden zum Großhandel, der Großhändler verdient dran, der Transport zu den Geschäften, die Gewinnmarge der Geschäfte und die Mehrwertsteuer kommt auch noch drauf...
Schon diese Zahlen alleine zeigen, dass es sich niemals um einen Nischenmarkt mit nur wenig Anhängern handeln kann, da manche Firmen nur diese Sparte bedienen. Maxonsole berichtete , dass die Umarbeitung des Spiels "Manhunt 2" zur Reduktion des gewaltverherrlichenden Inhalts, den Hersteller Rockstar Games mal eben ungefähr eine Million Dollar kosten wird. Die Schätzung ist aber, dass Rockstar das im nächsten Quartal durch die Verkäufe wieder drin hat...
Einer der Gründer von ID-Software ("DOOM", "QUAKE" und einige andere Alpträume der BPS) sammelt übrigens leidenschaftlich Ferraris...
Zusammengefasst könnte man also behaupten, dass einerseits kein geistig gesunder Geschäftsmann so viel Kapital in die Entwicklung eines Produktes stecken würde, wenn der Markt nicht eine Nachfrage zeigt, die satten Gewinn verspricht und andererseits kann die Gruppe der Egoshooterfans keine kleine kellerbewohnende Randgruppe der Gesellschaft sein, wenn sich ein ganzer Industriezweig damit am Leben erhält...man denke auch an die Organisatoren von LAN-Parties, das Sponsoring ,die Meisterschaften und ganze Fernsehsender, die 24 Stunden nichts anderes senden...
Die Frage sollte also nicht sein, was für Psychopathen denn Spiele wie "Soldier of Fortune" programmieren und verkaufen, sondern eher: Was ist in der Gesellschaft los, dass sich Spiele mit gewaltverherrlichendem Inhalt so gut verkaufen...
Dazu aber mehr, wenn ich wieder Zeit zum Schreiben finde...
Bis dahin,
cd
Ich hatte ja angedroht, hier zu allem Möglichen meinen Senf abzulassen. Fangen wir heute mal mit einem Lieblingsthema an, das in der Medienwelt im Moment allerdings schon an Aktualität verloren zu haben scheint.
Ich spreche hier von der allseits beliebten Debatte um die sogenannten Killerspiele.
Da in den letzten Monaten und vor allem im Rahmen der "Amokläufe" (weder Erfurt noch Emsdetten verdienen diesen Terminus, aber er hat sich halt eingebrannt...) ja so ziemlich jeder seinen Senf dazu abgegeben hat, recycle ich hier mal eine Vorlesung, die ich im letzten Winter gehalten habe, um mal zu schauen, wie weit ich mit meinen Thesen komme...
Wer sich tatsächlich noch nach so langer Zeit für das Thema interessiert, kann zur weiteren Lektüre die Vorlesungsfolien als PDF hier downloaden.
Allen anderen, die im Moment nichts Sinnvolles zu tun haben, möchte ich hier meine Thesen aufs Auge drücken:
Soso, Steinhäuser und die anderen haben also mit Freuden Killerspiele gespielt...Steinhäuser war sogar im Schützenverein...der Emsdettener Täter war ausserdem der Rollenspielerszene verhaftet...das sind doch die Irren, die mit Schwert und Rüstung durch den Wald laufen...so ne Art Wehrsportgruppe also...nur mittelalterlich halt...das müssen doch alles Psychopathen sein...
Interessantes Argument...ich wäre, wäre das Thema Gegenstand einer Prüfung gewesen, für eine derart dünne empirische Basis aus der Uni gebombt worden...aber die Profis dürfen das offensichtlich...
Ich habe mal gelernt, dass zeitliche Folge von Ereignissen noch keine Kausalität beweist...meine Version der Sache ist also:
Die Aussage, dass Killerspiele zu Amokläufen führen ist schlichtweg nicht haltbar, da hier die Kriterien für eine ordentliche Untersuchung durcheinandergewürfelt werden. Wir haben hier in Deutschland genau zwei (ZWEI!!) dokumentierte Fälle, in denen Fans des Egoshootergenres anschliessend mit mehr (Erfurt) oder weniger (Emsdetten) tötungstauglichen Waffen auf Leute schiessen. Diese Zahl alleine wäre in keinem anderen Kontext ein Beweis für irgendetwas...
Für eine fachgerechte wissenschaftliche Untersuchung dieses Phänomens wäre es vonnöten, sich eine größere Gruppe von Ballerspielern auf der nächsten großen LAN-Party zu suchen, die Gruppe dem deutschen Querschnitt was Familiensituation, Milieu usw. angeht entsprechend zu heterogenisieren und dann im Rahmen einer Langzeitbeobachtung mal zu schauen, wer von den Killerspielern denn nun tatsächlich innerhalb von ein paar Jahren "Amok" läuft. Dann könnte man nach einer ganzen Weile so etwas wie einen Korrelationskoeffizienten berechnen...und ich wage zu behaupten, da wird relativ wenig korrelieren...
Aber Dank des neuen Hochschulrahmengesetzes und diverser anderer Widrigkeiten unseres Landes (medien-)politischer Natur sind dafür weder Geld noch Leute da, die sich dort ran wagen werden...finanziert mir einer ne Langzeitstudie? Gerne auch mit Habilitationsmöglichkeit...
Zur Politik später mehr, nun erstmal zum zweiten Aspekt:
Fans von Egoshootern haben nun also in der durchschnittlich geBILDeten Meinung den Ruf, alles gewaltbereite Psychopathen zu sein. Außerdem sind sie häßlich, Soziopathen und eine schwer gestörte Randgruppe unserer Gesellschaft, die ihre Tage vor dem Rechner im Keller verbringen...wer "normal" ist, spielt solche Spiele nicht...der lebt gewaltfrei...
Erinnern wir uns bitte einmal, dass wir es bei diesem Thema mit einer SpieleINDUSTRIE zu tun haben. Ich will das hier nicht lange ausführen, sondern nur folgende Sichtweise liefern:
www.codenamerevolution.com veröffentlicht desöfteren Zahlen zu Entwicklungskosten von Egoshootern und anderen Spielen.
Bei der letzten Recherche (Ende 2006) lagen die Kosten für ein Spiel bei 10.000.000 (ZEHN MILLIONEN) Euro (Red Steel) und die durchschnittlichen Entwicklungskosten für ein Playstation 3 Spiel bei 13.000.000 (in Worten: DREIZEHN MILLIONEN!!) Euro. Ich betone, das sind die ENTWICKLUNGSkosten...da ist dann noch keine DVD gepresst, kein Handbuch gedruckt und kein Plakat aufgehängt.
Dazu kommen dann Marketingkampagne, Herstellung der Datenträger mit Verpackung, Verpacken und Versenden zum Großhandel, der Großhändler verdient dran, der Transport zu den Geschäften, die Gewinnmarge der Geschäfte und die Mehrwertsteuer kommt auch noch drauf...
Schon diese Zahlen alleine zeigen, dass es sich niemals um einen Nischenmarkt mit nur wenig Anhängern handeln kann, da manche Firmen nur diese Sparte bedienen. Maxonsole berichtete , dass die Umarbeitung des Spiels "Manhunt 2" zur Reduktion des gewaltverherrlichenden Inhalts, den Hersteller Rockstar Games mal eben ungefähr eine Million Dollar kosten wird. Die Schätzung ist aber, dass Rockstar das im nächsten Quartal durch die Verkäufe wieder drin hat...
Einer der Gründer von ID-Software ("DOOM", "QUAKE" und einige andere Alpträume der BPS) sammelt übrigens leidenschaftlich Ferraris...
Zusammengefasst könnte man also behaupten, dass einerseits kein geistig gesunder Geschäftsmann so viel Kapital in die Entwicklung eines Produktes stecken würde, wenn der Markt nicht eine Nachfrage zeigt, die satten Gewinn verspricht und andererseits kann die Gruppe der Egoshooterfans keine kleine kellerbewohnende Randgruppe der Gesellschaft sein, wenn sich ein ganzer Industriezweig damit am Leben erhält...man denke auch an die Organisatoren von LAN-Parties, das Sponsoring ,die Meisterschaften und ganze Fernsehsender, die 24 Stunden nichts anderes senden...
Die Frage sollte also nicht sein, was für Psychopathen denn Spiele wie "Soldier of Fortune" programmieren und verkaufen, sondern eher: Was ist in der Gesellschaft los, dass sich Spiele mit gewaltverherrlichendem Inhalt so gut verkaufen...
Dazu aber mehr, wenn ich wieder Zeit zum Schreiben finde...
Bis dahin,
cd
Hello, world!
20/08/07 18:55 Abgelegt unter:
Allgemeines
Hallo allerseits...
Tja, das ist es nun also, mein neues Blog. Ich habe eigentlich keine Ahnung, was ich hier reinschreiben soll, da ich beinahe eher aus der Not heraus dieses Blog ins Leben rufe und zwar aus folgenden Gründen:
1. Ich habe keinen Plan von HTML
2. Ich bekomme so viele Mails wegen GermanAlice, dass ich doch mal ein paar Worte dazu verlieren will. Fürs erste: Die Adresse, drossmann@arcormail.de, die noch auf www.alicebot.org eingetragen ist, ist schon lange nicht mehr gültig. Darum gibts keine Antworten von mir...
3. Ich habe die Tendenz, meinen Senf zu vielen Dingen zu geben, egal ob es die Leute interessiert oder nicht
Mit der Zeit werde ich hier mal ein paar Kategorien einbauen, um mein Zeugs unterzukriegen und meinen Schreibdrang zu befriedigen.
Bis dahin,
cd
Tja, das ist es nun also, mein neues Blog. Ich habe eigentlich keine Ahnung, was ich hier reinschreiben soll, da ich beinahe eher aus der Not heraus dieses Blog ins Leben rufe und zwar aus folgenden Gründen:
1. Ich habe keinen Plan von HTML
2. Ich bekomme so viele Mails wegen GermanAlice, dass ich doch mal ein paar Worte dazu verlieren will. Fürs erste: Die Adresse, drossmann@arcormail.de, die noch auf www.alicebot.org eingetragen ist, ist schon lange nicht mehr gültig. Darum gibts keine Antworten von mir...
3. Ich habe die Tendenz, meinen Senf zu vielen Dingen zu geben, egal ob es die Leute interessiert oder nicht
Mit der Zeit werde ich hier mal ein paar Kategorien einbauen, um mein Zeugs unterzukriegen und meinen Schreibdrang zu befriedigen.
Bis dahin,
cd










